Wo ist der Point of no Return bei der Forschung?

ich schließe mich blowy an… diese ethikkomissionen sind meiner meinung nach vollkommener schwachsinn… wir befinden uns schließlich nicht in einem hollywoodfilm marke “die insel” sondern in der realität … wieviele millionen menschen könnten geheilt werden? man stelle sich vor jemand hätte darmkrebs… so lange dieser krebs noch nicht gestreut hat könnte man den darm einfach durch einen anderen “neuen” “krebsfreien” darm ersetzen in den sich die krankheit nicht eingenistet hat… oder ein alkoholiker könnte ebenfalls gerettet werden… vorsorgeuntersuchen wohlgemerkt vorrausgesetzt aber dennoch könnten millionen menschen gerettet/geheilt werden

Ich schließe mich den beiden vorigen Postings vollkommen an! Immerhin tötet man ja keine Menschen… man züchtet Lebenswichtige Ersatz-Organe aus Zellen, die maximal das Potential dazu gehabt hätten, zu einem Menschen zu reifen. Da diese Stammzellen aber gezielt für die Forschung geklont werden, wäre aus ihnen so oder so nie ein Mensch gereift.

Und bedenkt man nur die medizinischen Möglichkeiten. Mit der Stammzellenforschung könnte man Krankheitsbilder wie Parkinson, Krebs, Diabetes und sogar Querschnittslähmung behandeln. Es ist eine Schande, dass wir diese Möglichkeit einfach nicht intensiv nutzen.

klingt doof, ist unüberlegt, aber ehrlich … solangs nich wie bei “die Insel” ist is alles ok für mich glaube ich …

Find ich auch! Bin voll dafür!

im großen und ganzen find ichs auch ok…

nur beim lesen kam mir grade der gedanke “hey wenn man dann eh alles repoduzieren kann dass es an/in meinem körperpasst und funktioniert, warum sollte ich dann mit dem rauchen aufhören, wieso sollte ich nicht weitertrinken, man kann doch eh alles züchten” irgendwie is dann auch nen freibrief für ungesundes leben geschaffen und wer zahlt das gane dann?

Rauchen wird einfach noch ein bisschen teurer, dann ist da der Anteil fuer die neue Lunge gleich mit drin. Und wenn du immer brav mit deiner Rabattkarte zahlst wird nach der n-ten Packung Zigaretten schonmal eine Lunge auf Vorrat gezuechtet, damit die direkt fertig ist, wenn du sie brauchst g

Na ja, selbst wenn die Forschung eines Tages so weit ist, wäre es immernoch ein mehr als unangenehmer Weg vom Verlauf der Krankheit bis hin zum Abschluss der Behandlung. Von daher wäre es selbst dann noch mehr als unsinnig, sich seine Organe gezielt zu zerstören. Außerdem töten Drogen übermäßig viel Gehirnzellen ab. Die sind dann mit noch so viel Stammzellen nicht zu reaktivieren und ein Hirn austauschen geht auch schlecht :wink:

eben und außerdem glaube ich kaum das diese nachzüchterei jemals soo billig sein wird das die krankenkassen dafür zahlen bzw. das man sich das generell mehr als ein- zweimal leisten kann…

Ich denke dass Wissensgewinn und Forschung eine sehr wichtige Aufgabe für uns Menschen ist.
Sicherlich gerät man immer öfter in Bereiche wo es ethisch grenzwertig wird. So z.B. bei der Forschung in KZ oder den möglichen Ergebnissen der Klonforschung.
Auch um uns bzw. die “Natur” besser zu verstehen ist Stammzellen-Grundlagenforschung in meinen Augen unerläßlich.

Wenn sich das dann aber nur die Leute leisten können die eine gute Krankenversicherung haben… na so geschickt finde ich das dann auch nicht.

Es geht doch jetzt schon “sind sie privat oder gesetzlich versichert?” “gesetzlich? oh tut mir leid wird erst in einem monat was mit dem termin” “privat? also diese woche wäre noch was frei”

Wieso das so ist und das die Ärzte da nix für können sei mal außenvor, aber Zweiklassenmedizin ist auch nicht der Hit :stuck_out_tongue:
Zum Thema zurück nochmal…

… die deutsche Gesetzgebung hat für sich deklariert ab wann man von Leben spricht blowy… ob das wirklich so ist mal bissl versucht philosphisch zu klingen weiß man aber garnicht. Außerdem haben die Chinesen eine andere wie die Inder, die eine andere Auffassung als die Amerikaner und die wiederrum eine andere als der Vatikan.

Naja also mir is ja klar das wir keine Menschen in Schränken halten werden weil wir mal ne Lunge oder so bräuchten… aber tja ich sehe es dennoch als Risikobereich an… weil die Grenzen da aufgrund des Forschungsdranges aufgeweicht werden.
Mit Forschung kommt Verantwortung, das die Verantwortung aber manchmal in falschen Händen liegt ist ja an zahllosen Beispielen zu erkennen.

So Far,
Littlefoot

nunja also an zahllosen beispielen… vielleicht in hollywoodfilmen… gut die atombombe war keine sonderlich tolle erfindung und in der hand der amerikaner war sie damals falsch aufgehoben bzw. hätte gar nicht erst erfunden werden sollen… aber in der medizin ist mir ein solches beispiel nicht bekannt… es gibt mutierte viren sicher… auch von der menschheit teilweise zu forschungszwecken gezüchtet die äußerst gefährlich sind… aber ansonsten im bereich stammzellenforschung…

Es hat seinen Grund wieso es ABC-Waffensysteme und nicht AC heißt! Es gab auch Giftgasangriffe die eben ohne die Forschung nicht hätten passieren können.

Ich möcht ja echt nicht sagen das man die komplette Forschung verbieten soll, ich meine wenn dem nicht so wäre könnt ich zB auch nicht hier schreiben bzw wäre eine halbe Stunde alt geworden…

Und den Drang unterücken kann man sowieso nicht. Die Frage ist doch eher, merkt man den Punkt an dem man sagt “okay bis hierher und nicht weiter” oder wird er übersprungen werden weil ein Präsident das so will, oder ein Wissenschaftler nich stoppen kann.

So Far,
Littlefoot

gut in der waffenforschung müsste wirklich spätestens jetzt eins schlussstrich gezogen werden denn wasserstoff- oder atombomben sind jetzt schon so zerstörerisch und in so großer anzahl vorhanden das die menge ausreichen würde den planeten größtenteils zu entvölkern… aber in der medizin kann in bestimmten bereichen ruhig weitergeforscht werden… halt in der stammzellenforschung… in der krebsforschung… in der aidsforschung etc.

Wenn Wasserstoffbomben doch nur die Spizue des Eisberges währen^^ Neutronenbomben sind da was viel interesanteres und effektievres.

Ich bin dafür das die Forschung weiter machen soll. Immer schön weiter. Und zwar auch in der Waffenforschung. Da doch sehr viele Zivile Technologien von Militärischen abgeleitet sind.

hm ja das mag schon sein, aber zu welchen preis erhalten wir dann im zivilen bereich neue technologie? noch größeres zerstörungpotenzial?..
ich weiß nicht. bei waffen hört es bei mir auf. :confused:

Das Zerstoerungspotential reicht doch heute schon um die Erde mehrfach ausloeschen zu koennen. Ob wir die Welt nun 5 mal oder 10 mal in Schutt und Asche legen koennen macht doch keinen Unterschied, oder?

wir essen tiere, wir benutzen tiere zum forschen an allem möglichen zeug. ohne sowas würden wir sehr weit zurückliegen was wichtige forschung angeht. die lebenserwartung der menschen steigt stetig an un das verdanken wir nunmal dem forschen. wichtige medikamente werden entdeckt. krankheiten immer weiter erforscht. un das mit dem klonen von embrionen is da doch nur der nächste sinnvolle schritt, also meiner meinung nach zumindest. die weltbevölkerung steigt immer weiter an irgednwann wirds bestimmt auch komplett geklonte tierherden zb kühe etc geben weils nicht mehr genug nahrung gibt, ich spinne jetz nur mal etwas in der fernen zukunft auf unserer erde :slight_smile:.

ja und ausserdem werden immer mehr kerle schwul, dann muss die menschheit auch klonen koennen wenn sie nicht aussterben moechte :slight_smile:

lol^^ :smiley: na ja das ist vielleicht nicht der hauptgrund zum klonen, da ja schwule männer auch als samenspender fungieren können. wobei das eigentlich auch heute schon nicht mehr nötig ist um eine invitrobefruchtung durchzuführen. ein argument währe eher, dass aufgrund von umweltbedingung (dazu zählen schadstoffbelastungen aller art) die menscheit in zukunft nicht mehr fähig ist auf natürliche weise menschen zu gebähren, da z.B. die geschlechtsorgane verkümmert sind. dieser trend ist schon heut erkennbar!

@ 5erious: genau! die ebenserwartung der meisten menschen steigt stetig an, abgesehen von diversen entwicklungsländern, die ich aber jetzt mal außen vor lasse. aber die belastung der menschen mit toxinen nimmt immer weiter zu. überall auf der welt und das ist ein problem. es kann zu neuen krankheiten führen, oder akute krankheiten verschlimmern.

dass sich die menscheit mit leichtigkeit mehrfach selber zu grunde richten kann ist mir bekannt. das mit den waffen hab ich so gemeint:
im moment ist es nicht so, dass eine macht z.B. ein staat oder eine interessengruppe dazu fähig währe auf einmal die weltbevölkerung auszulöschen. China, Russland, USA oder Frankreich usw. mögen ja kraftvolle sprengköpfe haben, aber diese zerstören im schlimmsten falle ganze städt. es gibt sehr viele städte auf der welt, es währe also schon ein weltkrieg nötig, um wirklich alles zu zerstören.

Zukunft: sollten jetzt aber mächtigere waffen entwickelt werden, die auf einmal dann nicht nur städte sondern ganze kontinente zerstören würden ist es ziemlich schnell aus.

ich will damit einfach sagen, dass z.B eine rakete die im besitz einer interessengruppe ist schneller mal gezündet wird, als die hälfte der gesamten auf der ganzen welt, (da diese ja auf viele verschiede nationen aufgeteilt sind). und wenn diese eine waffe dann so hoch entwickelt ist, dass sie alles auf einmal zerstört ist es zu spät. alles nur weil eine gruppe oder sogar eine person das so will.

das ist die problematik, die ich in der weiterentwicklung von waffentechnologie sehe.

hm…klar is natürlich ne gute sache im kampf gegen krebs u.ä.
aber ich finde, da schwingt die idee der unsterblichkeit auch mit.
ich mein, wenn man z.B. 80 ist und krebs hat und dann durch neue stammzellen geheilt wird…dann kann man ja ewig weiterleben, wenn man sich immer wieder die organe “erneuern” lässt.
halte ich für problematisch.