Narkose

Ich hatte schon ein paar Vollnarkosen. Die Letzte hatte ich letztes Jahr wegen meiner Nase :smiley: . Wie schon erwähnt bekommt man vorher meist eine Tablette zur Beruhigung. Hat bei mir nicht geholfen, ich war aber auch so nicht nervös^^. Dann wird einem erst ein mal am Arm ein Zugang gelegt. Beim letzten mal gab es dafür drei Anläufe, da der Praktikant nicht die Vene getroffen hat. Danach bekommst du eben diese Sauerstoffmaske auf, welche nach Gummi riecht, aber die Luft fühlt sich gut, eben frisch an, da wohl der Sauerstoffanteil darin höher ist^^. Anschließend bist du auf ein mal weg und du hast keine Ahnung wann genau das passiert ist. Das Aufwachen ist echt nicht schön, da man A. operiert worden war und man deswegen ein Stück Schmerzen hat und B. wie timtom es schon beschrieb ist es tatsächlich. Man dämmert immer wieder weg. Wenn man sein Bewusstsein wieder hat ist es wie ein Kampf mit der Narkose, da es einem so dermaßen Schwerfällt etwas wahrzunehmen obwohl man es will, aber einfach wieder einschlafen geht auch nicht. Es kommt auch vor, dass dich Leute ansprechen und dich etwas fragen und du erinnerst dich später gar nicht mehr daran.^^

Eine Vollnarkose ist einfach ein Mittel zum Zweck. Sie ist nicht schön, aber für die Meisten einfach angenehmer als eine lokale Betäubung, da Viele es nicht gern haben, wenn sie wahrnehmen, dass Jemand an ihnen herumschnipselt und werkelt.

Lokale Betäubungen hatte ich bis jetzt fast nur beim Zahnarzt. Dort bekommst du eben eine Spritze und je nachdem in welcher Region tut die unterschiedlich weh. An den Backenzähnen so gut wie gar nicht, an den Schneidezähnen dolle. Du spürst keinen Schmerz, kriegst aber jedes Gezerre und Gewerckel mit. Anschließend darfst du für eine gewisse Zeit nichts essen usw. da du noch betäubt bist und du dich leichter verletzen kannst und das wegen der Betäubung nicht mitbekommen würdest.

Und wie timtom sagte ist daran nichts erotisch. Es ist unschön, der medizinische Zweck ist immer im Fokus und man hat in keinster Weise das Gefühl eines Kontrollverlustes. Da man von dem Zustand nichts mitbekommt und die Narkose ja gewollt ist und man jederzeit fachärztlich betreut und umsorgt wird. Man fühlt sich in guten Händen.

Da hast du aber wirklich schlechte Erfahrungen gemacht :confused:

Aber es gibt ja heutzutage auch die Möglichkeit fast alle Arten von OPs mit örtlicher oder reginaler Betäubung durchführen zu lassen, sodass man wach ist und mitkriegt, was um einen rum passiert. Solche OPs hatte ich auch schon. Da gibt es dann meist sogar etwas Musik auf die Ohren, dass es währenddessen nicht langweilig wird.

Es gibt aber auch manche, die lieber gar nichts mitkriegen wollen.

Ich hatte vor ein paar Jahren eine Zahn-OP.
Ich bekam eine örtliche Betäubung, wobei ich sagen muss, dass eine Injektion in das Zahnfleisch alles andere als angenehm ist. :frowning:

Also ich habe 2 mal eine Narkose bekommen, wobei das 2. mal eher mehr ein stärkeres Schlafmittel war mit Schmerzmitteln verbunden, kam aber einer Narkose recht ähnlich.

Die 1. Narkose bekam ich, als mir die Nasenpolypen entfernt wurden, da war ich so ca. 5 Jahre. Kann mich nur mehr erinnern, dass ich plötzlich eingeschlafen bin und irgendwie wieder aufgewacht bin, aber da ging es mir recht gut.
Die 2. (fast) Narkose bekam ich dann mit 6 Jahren, als ich durch eine Glastür rannte und mir dabei lebensgefährliche Schnittverletzungen zu zog.
Problem, ich hatte schon etwas gegessen, die Gefahr während der Notoperation zu erbrechen und daran zu ersticken war zu groß. Deshalb ein starkes Schlafmittel mit Schmerztabletten. Meine Eltern berichteten mir, dass sie mich aus dem OP Saal immer wieder aufschreien hörten.

Das aufwachen war damals der Horror, habe alles doppelt gesehen, war total fertig. Bin dann wieder eingeschlafen. Ich konnte auch gar nicht sprechen. Dann habe ich mal das Krankenbett so richtig schön voll gekotzt… herrlich.

Die letzte OP, hatte ich 2009. Da bin ich mit dem Rad gestürzt und mit meinem Knie richtig schön auf einen Kanaldeckel gefallen. Das ganze hing dann herunter wie ein Schnitzel… es gab aber nur örtliche Betäubung.
Als der Arzt die Fleischwunde, den Schleimbeutel desinfiziert hat, hob er immer wieder das ganze etwas an… ich spürte etwas, aber es war eher ein kitzeln. Der Schleimbeutel musste mit 10 Stichen genäht werden und die Wunde ebenfalls mit 10 Stichen.
Warum ich den Schleimbeutel nicht raus bekam, weiß ich nicht. Durfte dann am selben tag heim, in der Nacht hatte ich jedoch höllische Schmerzen. Die Sommerferien 2009 waren dann gelaufen.

Ich habe auch schon eine Vollnarkose hinter mir.
Ich persönlich hatte doch schon sehr viel Angst vor der Narkose, auch das Gespräch mit dem Anästhesist hat dort leider wenig abhilfe geschaffen.
Aber es musste sein und es blieb mir ja sonst auch keine andere Wahl.
Da es eine ambulante Op war musste ich auch keine Nacht dort verbringen vorher etc.
Ich bin also morgens hin, kurz gewartet und dann musste ich mich auch schon umziehen ( schönes Krankenhausnachthemd kotz)
Ab auf das Bett, da ich wirklich super aufgeregt war hatte man mir schon ein Beruhigungsmittel gespritzt.
Dann musste ich nochmal kurz warten und wurde dann in den Op- Raum geschoben und dort bekam ich die durchsichtige Gummimaske auf und der Anästhesist sagte dann nur nun noch von 100 runter zählen und dann schläfst du auch schon. Leider konnte ich etwas zu weit zählen und es wurde etwas weiter aufgedreht aber es war eigentlich nicht schlimm.

Viele sagen ja das, dass aufwachen dann mit Kotzen etc. verbunden ist das hatte ich alles gar nicht ich hatte danach nur sehr viel Durst.
Also ja beim nächsten mal bin ich definitv entspannter :wink:

Ich hatte mal eine lokale Betäubung bei entfernen eines Muttermals - das war sehr komisch, da sich dann auch mal die gesichtshälfte lahm und taub angefühlt hatte, obwohl die stelle im mittleren Rücken war.

Ansonsten hatte ich in den letzten 3 Jahren die ein oder andere Vollnarkose - zum Glück mit Spritze - Gas wäre bei ner Lungen-OP nicht soo gut gewesen. Ich hatte mich immer versucht dagegen zustemmen einzuschlafen, aber hatte nie geklappt ;D - die Zeit nach der Narkose ist heftiger, denn man ist noch nicht wirklich auf der Höhe der Zeit und je nach dem wieviel sie dir geben mussten - war es dann gut möglich, dass ich den halben Tag weggebeamt war.

Ich hätte das nich lesen sollen… nein wirklich nicht…
Bin bisher von alledem verschont geblieben (sofern ich mich daran erinnern kann)

Da brauchst du aber keine Angst zu haben, wenn sowas mal auf dich zu kommt. Ich hab da noch keine schlechten Erfahrungen mit gemacht und hatte schon oft Narkosen. Solche Szenarien müssen nicht passieren. Eigentlich passiert so eine Narkose recht schonend

Narkosen können auch ganz sanft sein und oder die Folgen davon nur ganz kurz. Nach meiner Nasen-Op (begann 08:00 Uhr) war ich um 12 schon wieder auf den Beinen und ging um den Krankenhaus-Campus spazieren. :slight_smile:

Also bei meiner OP habe ich erst eine Spritze bekommen (Standard), und dann nen Tubus.

Ich hatte schon ne Vollnarkose. Schlimm ist es gar nicht, man schläft eine Zeit und wacht wieder auf. Fand es bei mir nur immer wieder lustig, wie ich dagegen angekämpft habe einzuschlafen, kp. warum. :slight_smile:

Ich verstehe den Punkt “Vollnarkose mit Spritze” nicht. Eine Spritze bekommt man zum sedieren, dann wird entweder Gas eingesetzt (Maske) oder man bekommt einen Tubus. Die Kanüle hat man liegen falls die noch ne Spritze brauchen. Aber eine Vollnarkose nur mit Spritze gibt es nicht.

Ich hatte bereits eine Vollnarkose mit Gas und Maske und ich persönlich fand es ziemlich schlimm.
Wobei die Umstände eher das schlimme waren.
Ein Eingriff am Arm/Nase/Zähne würde mir nicht so viel ausmachen, wie an der Lunge was bei mir der Fall war.

Ich hoffe jedoch, dass ich so eine Erfahrung nie wieder machen muss…

Ich hatte vor einer Woche eine Nasen-OP. Eigentlich fand ich die Narkose gar nicht mal so schlimm, nur nach dem Aufwachen war ich noch ein wenig benebelt. Aber das ging auch schon nach ca. 2 - 3 Stunden wieder weg.

@IceCrow, Also ich habe ne Spritze bekommen, deswegen da es eine Magenspiegelung war und man mir dadurch keine Maske aufsetzen konnte.

Okay, stimmt, für kurzzeitige Betäubungen geht das auch. Dann aber nach der Spritze durch eine Infusion und nicht alleine durch die Spritze.

Ich hatte für eine OP ne Vollnarkose mit Gas und Maske. Ist wirklich ganz seltam und schwer zu beschreiben, man liegt da und wartet, dass man die Wirkung merkt, während der Anästhesist mit einem spricht. Plötzlich kommt es und ich habe noch versucht, die Sekunden zu zählen, da war ich auch schon weg.
Ich fand nur das Aufwachen etwas unangenehm. Im ersten Moment liegt man wie bedröppelt fast nackt auf der Trage mit lauter Leuten um einen herum, bis man begreift, wo man ist und was gerade passiert ist.

Also ich hatte vor genau 2 Wochen eine 3 - 4 stündige MKR-Op - von medizinisch auch minimal invasiv genannt - und soweit ich weiss, wurde das (Voll-)narkosemittel über die Venen gegeben, glaube über die Halsschlagader … per Zentralen Venenkatheder (ZVK).
Am OP-Tag war ich noch auf der Überwachungs-/Intensivstation und ca 4 - 6 Stunden nach OP-Beginn wieder bei relativen Bewusstsein, aber noch mit allerlei Kathetern, Zugängen und Verbänden “versorgt”.
Am Folgetag wurde ich auf die Wachstation verlegt, infolge dessen ich von wenigen Kathetern (Darmkatheder,Blasenkatheder) schon erlöst wurde, aber noch nicht selbstständig zum Klo konnte.
Nach weiterer Stabilisierung wurde ich schließlich wieder auf meine normale Station verlegt und da gleich an die nächste Technik angeschlossen.

Ich weiß nicht, warum das hier irgendwie durcheinander gebracht wird. Aber was heißt, dass Narkose nicht durch die Spritze allein erfolgt?
Bei einer magenspiegelung wird für die sogenannte kurznarkose (wenn gewünscht) Propofol verwendet (Hypnotika - Schlafmittel) nach kurzer Zeit döst man Weg und schläft.
Ist ja der Allgemeinanästhesie untergeordnet. Bei längeren OPs im Krankenhaus oder ambulant gibt es auch die richtigen Vollnarkosen, bei denen neben Schlafmittel auch Beruhigungsmittel, Schmerzmittel (Analgetika), und sogenannte Muskelrelaxantien. Letzteren drei, oder zwei braucht man eigentlxih nicht bei Magenspiegelungen, da der Rachen örtlich betäubt wird und Muskeln nicht lagmelegt werden.
Ein Tubus induziert keine Narkose, sondern wird beim Entubieren eingesetzt, um den Patienten zu beatmen und gleichzeitig Aspirationsgefahr zu beseitigen, d.h. Dafür sorgen, dass Magensäure oder anderes aus dem Magen nicht in die Luftwege gelangt.
Beatmet werden muss man vor allem, wenn Muskelrelaxantien benutzt werden, weil auch die Atemmuskulatur ab einer bestimmten Narkosetiefe vorübergehend nicht mehr intakt ist.
Bei propofol ist es auch wichtig, die Blutsauerstoffsättigung des Patienten zu überwachen, da diese Abfällen kann, und es zu Atemdepression bis hin zu atemstillstand kommen kann.
Meist wird der Patient bei kurzen Eingriffen über eine nasalsonde mit Sauerstoff versorgt.

Ich hatte als Kind in der 3. Klasse eine Vollnarkose, dann im Verlauf einige lokale Betäubungen zB. Beim Bruch eines Zehs.
Die erste Vollnarkose war natürlich nicht schön, Nebenwirkungen der Medikamente waren starke Übelkeit und Erbrechen.
Dann würde ich ambulant an der Nase operiert und hatte eine 30 Minutige Narkose mit propofol. Das wegdösen war schön, und das aufwachen war auch asymptomatisch.
Im Laufe Dezember 13- Dezember 14 hatte ich insgesamt 4 kurznarkosen mit propofol, wobei bei der letzten ein opiodanalgetiku davor gespritzt wurde, weil ich nicht so viel propofol bekommen dürfte (vorletzte magenspiegelung wurde doppelt dosiert, weil ich während der Untersuchung aufgewacht war). Das Opiod wurde viel zu schnell gespritzt, sodass ich gespürt hab wie es über meine Hand in das Herz gelangt und mit dem nächsten Herzschlag verteilt wurde. Ich bekam Panik und hatte Herzrasen - Fehler seitens Arzt.
Aber immer wenn Propofol injiziert wird, werde ich lichtempfindlicher, alles wird laut, und man wird schläfrig und man schläft ein. Beim aufwachen geht es mir auch sehr gut, weil man noch sehr beruhigt, euphorisiert und “betrunken” ist.

Pardon, korrigiere: propofol - Narkotikum (kein Hypnotikum an sich), mit hypnotischer Wirkung.