Mein bester Freund ist verdammt

mein bester Freund ist verdammt

Ich heisse Lukes. Mein Freund Tom lag ihm Koma. Wieso wissen die Ärzte nicht. Ich war natürlich extrem geschockt. Er war mein allerbester Freund, seid klein auf. Jetzt liegt er im Koma schon ein paar Tagen. Ich hoffe das bleibt nicht für immer, schon zur hälfte auf der anderen Seite zu sein. Krankheiten wie Epilepsie oder sonstige Anfälle hatte er nicht. Er verheimlicht mir nie etwas oder doch? Ich blieb lange bei ihm, aber am Abend verlasste ich ihn. Noch kein Anzeichen, das er aufwachen würde. Völlig erledigt legte ich mich schlafen. Als ich am nächsten Morgen erwachte, hörte ich eine Stimme in meinem Kopf rufen: “Hilfe, bitte!” Es war Toms stimme. “Tom?!” Fragte ich halb erschrocken. Mein Gehirn spielte mir schon Streiche, so müde war ich. Ich legte mich auf die Seite und wollte wieder einnicken, als die Stimme mein Vorhaben wieder unterbrach. “Bitte hilf mir, Lukes.”, wie konnte ich nur Toms Stimme vernehmen? “Komm du musst mir helfen!” Hallte es in meinem Kopf. “Wieso kann ich Toms Stimme in meinem Kopf hören” dachte ich. “Ich erklärs dir wenn du bei mir bist, du wirst es sowieso nicht glauben.” Meinte Tom. “Ok dann gehe ich nun zum Krankenhaus.” Meinte ich. “Nein!” Rief Tom laut. “Wieso nicht?” Fragte ich nach. Es ist als würden wir direkt miteinander komunizieren aber es ist alles in Gedanken gefast. “Ich bin hier in der Nähe. Komm einfach zu mir nach Hause, ich erklär dir den weg.” Versprach Tom. Ich befolgte den Anweisungen von Toms Stimme in meinem Kopf.
Ich klopfte an Toms Tür und seine Mutter erschien: “Ja, bitte? Ach du bist es Lukes. Was willst du so am frühen Morgen?” “Ich will ins Toms Zimmer. Ich habe mal etwas vergessen als ich bei ihm übernachtete.” Log ich und gab ihr ein falsches lächeln. “Ja, wenn das so ist. Komm doch rein, ich mach dir eine Tasse Tee und wir können über alles reden.” Sie lies mich rein. “Gut, wo muss ich nun hin?” Fragte ich die Stimme in meinem Kopf. “In mein Zimmer!” Hörte ich Toms Stimme befehlen. Ich wollte mich in sein Zimmer begeben, als Toms Mutter mein Vorhaben unterbrach: “Willst du Yasmin Tee, Chai oder einfach nur Grüntee?” “Yasmin wäre nett” entgegnete ich ihr. Dann ab ins Zimmer. Als ich drin war, sah ich mich um: “Was soll ich nun tun?” Fragte ich. “Ich bin hier, siehst du mich?” Ich hörte seine Stimme und konnte dann meine Augen nicht trauen. Ein geisterhaftes Abbild von Tom, er ist im Spiegel gefangen. “Du musst mir hier raushelfen!” flehte der gefangene Tom. “Wieso kann ich dich im Spiegel sehen, ist das ein schlechter Scherz?” Fragte Lukes. “Nein, ich habe meine Seele in diesen Spiegel verdammt. Darum bin ich schon mehrere Tagen im Koma. Scheinbar kannst du mich nur hören und sehen. DU MUSST MICH HIER RAUSHOLLEN, BITTE! Der Voodoospruch denn ich ausgeübt hatte, wobei ich leider nicht wirklich Ahnung hatte was er bewirkte, steht auf einem Zettel, der müsste hier irgendwo sein.” Erklärte mir Tom. “Okay, dann suche ich mal” ich ging in die Hocke und blickte um mich. Es ging nicht lange, als ich einen Zettel unter seinem Bett sah. Vorsichtig zog ich ihn hervor und begutachtete das gute Stück. Darauf stand irgend ein Kauderwelsch. “Ich kann das kaum lesen.” Meinte ich. “Besser so. Das ist nicht etwas mit dem man spielen kann. Du musst herausfinden, wie man den Spruch rückgängig macht. Sieh am besten im Internet nach.” erklärte mir Tom. Ich packte das gute Stück ein, als plötzlich sich Toms Mutter meldete: “Der Tee ist schon lange fertig. Hast du den das, wonach du suchtest?” “Ja, hab ich.” Meldete ich ihr zurück. “Schnell öffne das Fenster, komm am Abend wieder zurück.” Ich tat, wie mir geheissen wurde. “Ja, danke ich habe es gefunden, es war unter Tom’s Bett.” Erklärte ich wobei ich ihr nicht das Schriftstück entgegenhielt. “Hier, dein Tee.” Sie gab mir den heissen Tee und ich trank ihn oder besser gesagt würgte ihn runter. “Der war doch noch heiss…” Meinte sie erstaunt. “Oh ja.” gab ich zu ich hab mir leicht die Zunge verbrannt, aber am besten so schnell wie möglich raus hier. Sie sollte das Kauderwelsch nicht lesen, welches ich versteckt in meiner Jackentasche hatte.

Ich ging nach Hause und versuchte mit Hilfe des Computers diese wirre Sprache zu entziffern. Dann fand ich etwas, es steht geschrieben: Wer mit diesem Spruch eine Seele in einen Gegenstand manifestiert, wird für immer verdammt sein darin gefangen zu bleiben. Die Seele kann nur Frieden finden, in dem man diesen Gegenstand zerstört. Das sind nicht wirklich tolle Neuigkeiten. Das kann ja wohl nicht dein Ernst sein, dachte ich. “Oh, so ein scheiss.” Meldete sich Tom zu Wort. “Und jetzt?” Dachte ich. “Komme trotzdem vorbei und nimm einen Hammer mit.” meinte Tom. “Ok.” Ich erklärte meiner Mutter das ich in der Tankstelle in der nähe etwas einkaufen gehe. Ich ging zu Toms Haus und zwängte mich durch die Fensteröffnung hinein in sein Zimmer. “Da bist du ja, hast du den Hammer dabei?”, Wollte Tom wissen. “Ja, habe ich.” Bestätigte ich. “Dann ist es wohl Zeit, abschied zu nehmen. Du musst wissen, ich war seid Kindesalter vernarrt in dich.” Meinte Tom. Mir kamen die Tränen, sie kullerten mir unaufhaltbar die Wangen hinab. “Ist das jetzt der richtige Zeitpunkt um über solche Gefälligkeiten zu reden. Ich möchte dich lieber so in Errinerung haben, wie ich dich hatte. Es wird ganz schnell gehen.” Meinte ich und hob den Hammer zum Schlag auf. “Warte, du musst mein Testament noch schreiben.” Meinte Tom. Wortgetreu schrieb ich das Testament auf dem Computer. “Bist du bereit?” Fragte ich Tom auffordernd. “Bereit!” Meinte Tom. Ich holte den Hammer zum Schlag aus. Kabum klirrr… der Spiegel zersprang in tausend Stücke. “Wir werden uns eines Tages bestimmt wieder sehen…” Das waren Toms letzte Worte. Jetzt werde ich ihn bestimmt nie wieder sehen. Toms Mutter bemerkte den Lärm und wollte ins Zimmer gehen, doch als sie eintrat, fand sie den Kapputen spiegel vor. “Wer hat das Fenster offen gelassen?” Fragte sich die Mutter und schliesst sie. Tränenverloffen rannte ich zu meiner Mutter und schmiss meinen Hammer in das nächste Gebüsch. Ich umarmte sie ganz fest. Sie fragte mich was los sei. Ich sagte, das Tom tot sei und sie umarmte mich ebenfalls. An nächsten Morgen wurde die Leiche in einen Sarg gebracht. Die Beerdigung ist noch diese Woche.

Ende

Cool…
Ja ist halt so.

Danke für deine Antwort. Ist halt ein etwas makaberes Ende. Ich versuche nicht mehr solche makabere Geschichten zu schreiben.