Ist Homosexualität erblich?

Das ist ein Thema, was mich schon seit langem beschäftigt. Ihr habt sicher Erfahrungen, die mir fehlen.

Gibt es Umfragen, Statistiken über dieses Thema?

Es kann noch kein Zufall sein, wenn ein Vater und auch sein Sohn schwul ist.

Helft mir mal mit euren Erlebten und berichtet doch mal bitte.

Hier ein beitrag zu dem Thema
gflash.de/Article1078.html

angeblich ist homosexualität zu 35% erblich möglich.
Ich geh aber nicht davon aus das es wirklich ein Gen oder ähnliches dafür gibt. Die fälle das 2 Familien angehörige schwul sind so gering das ich sie dem gutem alten zufalle zu schreiben würde. Eventuell war dein Sohn der sache gegenüber einfach offener und hat das ganze deshalb früh heraus gefunden :slight_smile:.

Grüße
Der Diox

Naja, der Artikel ist ja nicht gerade belegt oder glaubwürdig.
Würde mich persönlich aber auch sehr interessieren in wie weit es von sozialen Faktoren abhängt.

Da Homosexualität nicht rein menschlich ist, ist aber davon auszugehen, dass es erbliche Faktoren gibt, da die sozialen Strukturen ja völlig unterschiedlich sind. Genauso könnte es rein theoretisch aber auch eine Mutation sein, die sich im Laufe der Zeit weiter vererbt hat.
Ich bin der Meinung, dass die Gene dabei aber eine große Rolle spielen. Aber das ist wie gesagt nur meine persönliche Meinung.

Dass sein Vater ebenfalls schwul ist, hat erstmal nicht viel zu sagen. Das ist insgesamt ein sehr sehr komplexes Thema, was z.Z. niemand beantworten kann (dazu müsste man z.B. wissen was welches Gen bewirkt und davon sind wir noch weit entfernt). Soziale und generische Faktoren spielen aber mit Sicherheit eine Rolle.

Also bei mir wars noch nich erblich, davon gehe ich mal aus xD

Wüsste jetzt nicht dass mein Vater oder sonst jemand in seiner “Generation” schwul wäre…Haben alle Familie.

… Ich habe dazu mal eine Doku gesehn unzwar war das eine Familie, sowohl Mutter als auch Vater waren / sind Bi - Sexuel und von 3 Kindern sind 2 Homosexuell und 1 Bisexuel.
Desweiteren wären noch mehr in der Verwandtschaft sowohl Homosexuell als auch Bi.

Das hat mich ja dann auch ein wenig zum Nachdenken gebracht.
Andererseits finde ich, dass die Entwicklung zur Homosexualität auch recht mit der Erziehung zu tun hat.

Ich kann nur mein persönliches Leben als Beispiel bringen: Ich kenne keinen einzigen Menschen in meiner Verwandschaft, der homo sein könnte. Das ganze Thema wurde sehr lange von mir ferngehalten habe ich das Gefühl. Der einzige, der schwul gewesen sein KÖNNTE, wäre mein Onkel, der ist aber letztes Jahr gestorben, den kann ich nicht mehr fragen. Und zu der Vermutung veranlassen mich auch nur 3 qualitativ dürftig ausfallende homo-porno-trailer neben gefühlten 500 anderen Pornotrailern (der Gute wusste anscheinend nicht, wo man das gute Zeug herbekommt; trailer, ist ja lächerlich^^).

Naja, wie gesagt, schwul/lesbisch ist bei uns meines Wissens kein/e Einzige/r (statistisch unmöglich…), deshalb habe ich meine eigene Homosexualität auch seehr lange nicht akzeptiert…

Mein Fazit: Aufgrund eines einzigen Gegenbeweises ist mathematisch die Unwahrheit von Erblichkeit von Homosexualität gegeben!

Weil du niemanden in deiner Familie kennst, der homosexuell ist, gehst du davon aus, dass es nicht erblich ist? Wenn ich das so richtig verstanden habe… solltest du dir evtl. nochmal anschauen was Vererbung genau bedeutet.

“Ein bestimmtes Verhalten ist angeboren, wenn es in einer Sitution ohne vorherige Erfahrung gezeigt wird.” Fällt mir grade reflexartig ein, wenn ich aufgefordert werde, biologische Definitionen abzugeben… :laughing:

Nein, Vererbung bedeutet, soweit ich mich erinnere, dass etwas in den Genen liegt. Und die kommen ja von den Eltern, sprich der restlichen Familie. Und daher schlage ich den Bogen zu: Keiner in der Familie ist schwul->nicht vererbt.

Glaube, ich kann Dir nicht wirklich folgen. :slight_smile:

Ja, dass man mir nicht folgen kann, hab ich öfter :smiley:
Vererbung ist doch etwas komplexer als dass man das so pauschalisieren kann. Nur weil in einigen Generationen ein Merkmal nicht auftritt, heißt das lange nicht, dass es nicht vorhanden ist. Zumal Vererbung auch etwas von Zufall hat. Es kann also durchaus ein rezessives Merkmal sein, dass nur in einer bestimmten Kombination auftritt.
Deswegen kann man das nicht pauschal sagen, dass nur weil in … 5( nur als Bsp) Generationen es nicht aufgetreten ist, das Merkmal nicht existiert. Zumal zu dem Merkmal (ich bezeichne Homosexualität einfach mal jetzt als Merkmal) auch noch soziale Faktoren kommen, die evtl. Auslöser sein können. Vielleicht befindet sich aber durchaus eine homosexuelle Person unter deinen Verwandten, nur werden sie das nie zugeben. Könnte durchaus sein.

Und mal als anderes Beispiel… wenn man sagt, dass rund 10% der Bevölkerung homosexuell sind und in deiner Familie von 20 Leuten nur 1 schwul ist, kannst du die These ja auch noch nicht ablehnen. (oder beweisen, wenn es 2 von 20 wären…)

Ich hab mich überzeugen lassen.
Ich nehm alles zurück und behaupte das Gegenteil: Ich habe gar nichts bewiesen, sondern viel eher nur viel Platz hier verschwendet, ich lasse jetzt Leute, die hier was Ernsthaftes reinschreiben wollen, den Vortritt und halt mich raus^^

War nicht böse gemeint :smiley:

War auch nicht zickig oder beleidigt gemeint, sondern einfach nur: OK, OK, alles klaaar…
:smiley:
und nun zurück zum thema! :laughing:

Ich hab mal gelesen das ein Gen das die Mutter in sich trägt im wesentlichen beeinflusst ob das kind schwul wird oder nicht.

ich würde mal interessiern ob erziehung eig jetzt auch dazu beiträgt das man schwul wird oder nicht.

Ich glaube nicht so sehr dass die Erziehung daran schuld ist (du wirst nicht plötzlich als Sechsjähriger das Ufer wechseln, weil dich deine Eltern mit Puppen spielen lassen). Aber möglicherweise sind gewisse Ereignisse in kritischen Phasen der kindlichen Entwicklung dazu geeignet, dir einen Schups in die eine oder die andere Richtung zu geben (zusätzlich zu einer eventuell vorhandenen genetischen Prädisposition).

Da gibts ja nicht nur schwarz und weiß - manche mögen nur Männer, manche nur Frauen und so ziemlich alles dazwischen kommt auch vor. Also wird es ein komplexes Zusammenspiel vieler Faktoren sein, die im Detail bei jedem verschieden sind.

Hab mich etwas falsch ausgedrückt meinte eher ob das umfeld einen vllt auch beeinflussen kann.
Ich denke jetzt schon eine weile darüber nach das für mich männer eben jetzt interessant sind weil ich besonders in früher kindheit so gut wie nie irgend etwas mit männern oder anderen jungen zu tun hatte.
Mein vater war und ist bis heute nie zuhause(kein familien mensch kuppelt sich ab) meine mutter ist das totale gegenteil sie ist hausfrau die in erster linie sich immer um uns kinder gekümmert hat, außerdem hatte ich eine große schwester mit ziemlichen “anfüherer” qualitäten ich bin ihr eig immer nach gerannt und hab sie wirklich bewundert, im kindergarten hatte ich eine beste freundin und eig ham nur wir 2 immer ws zusammen gespielt(bis zur 4ten klasse waren wir unzertrenntlich)
ich hatte ein nachbarsmädchen im meinem alter das ja auch immer da war und mit dem ich auch ständig gespielt hab, meine 3 jahre jüngere cousine war wie eine zweite schwester war 5 tage die woche bei uns weil ihre mutter arbeitete, ich hab noch eine cosuine die ungefähr genau im gleichen alter wie ich ist und auf familien feiern und auch in ferien steckten wir immer zusammen(bis heute)meine tante ist geschieden bekamm früher nur sie zu sehen, am wochenende schliefen wir immer bei oma die wie eine zweite ältere mutter für uns ist(mein opa hatte an uns eig kein interesse wie wir noch kleiner waren.)
ich weis nicht ob so etwas auf ein baby bzw. kind auswirken kann.

Mhm, dann sind Männer vielleicht das aufregende Unbekannte in deinem Leben. :wink: Das was man jeden Tag vor Augen hat, ist ja nie so interessant wie das Exotische…

Jedenfalls glaube ich schon, dass du da Recht hast - das Umfeld, bzw. was man so als kleines Kind in geschlechtlicher Hinsicht treibt, wird nicht ohne Einfluss bleiben.

Man geht ja heute davon aus, das Homosexualität schon im Mutterleib festgelegt wird. Dabei spielen Gene noch die kleinste Rolle. Viel wichtiger sind spezielle Hormoncocktails und bestimmte Gehirnschaltungen, die das spätere Verhalten prägen.
Du gehst davon aus, das eventuell deine Situation in der Kindheit dich schwul gemacht hat. Wahrscheinlich war es aber andersrum. Du hast dich vielleicht unterbewusst nie mit Jungs abgegeben und dich automatisch mit Mädchen befreundet (siehe Kindergarten). Die Möglichkeit, dich mit Jungs zu befreunden, hat es doch sicher gegeben, du bist nur nicht aufgrund deiner Veranlagung darauf eingegangen (ob bewusst oder unterbewusst).
Deine Familienverhältnisse haben mit der Sache auch nichts zu tun. Es gibt bestimmt genug Schwule, bei denen der Vater immer da war oder die keine Schwester haben. Mein Vater ist zwar auch oft weg wegen seiner Arbeit aber ich habe nur nen kleinen Bruder.
Deine Konstellation gibt es sicher auch oft bei Schwulen, aber das ist dann eher Zufall…

Ja kann auch gut sein , wie gesagt ich weis es schließlich einfach nicht.
eig ist es mir auch egal ich find es wirklich besser als wenn ich hete wäre das könnte ich mir inzwischen nicht annähernd mehr vorstellen^^ 8)

Ich hab mal gehört, dass Homosexualität bei der Schwangerschaft entsteht, wenn die Mutter extrem viel Stress hat, weil dann ganz viel Kortisol ausgeschüttet wird, was ja auch in den Blutkreislauf des Embryos gelangt. Irgendwie hört sich das aber nicht sehr glaubwürdig an…
Naja - bei mir würds passen. Meine Mutter hatte ganz viel Stress während der Schwangerschaft.

…gibts hier im Forum keine Medizinstudenten???

Das ist komisch. Soviel ich weiß, wird das Kind bei viel Stress in der Schwangerschaft wegen der Hormonausschüttung später mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Leistungssportler. Von Homosexualität war da eigentlich nicht die Rede…? :slight_smile: