Ich bin zuerst schwul und jetzt Trans

Hallo liebe Community,

ich bin 20 Jahre alt und habe vor ca. 6 Jahren realisiert, dass ich schwul bin. Ich habe mich lange dafür gehasst und bestraft. Ich habe sehr lang dafür gebraucht mein selbstverletzendes Verhalten abzulegen. Auch meine Suizidgedanken sind tum Glück nach langer psychiatrischen Unterstützung nun Vergangenheit. Statt der Selbstverletzung fing ich jedoch mit 16 an starkes Übergewicht zuzulegen und zu rauchen.

Vor einem halben Jahr bin ich aus dem konservativ-geprägten Sachsen, welches mir immer wieder im Weg stand nach Niedersachsen gezogen. Ich habe selbst das Klischee (trotz meiner Sexualität) erfüllt als “Hobby Nazi und Homophober”. Jetzt habe ich meine Meinung komplett geändert und bereue meine Vergangenheit.
Hier arbeite ich in einem sozialen Beruf, welcher mir meine Augen geöffnet hat mich endlich selbst zu akzeptieren. Ich arbeite daran.
Ich habe bereits 15Kilogramm an Gewicht verloren und arbeite dafür weitere 20 zu verlieren und bis zum “Oberen Normalgewicht” zu kommen.
Vor einigen Wochen habe ich mein erstes Coming-Out als Schwul gehabt. Ganz klassisch war mein Kumpel und Crush der erste. (Er ist offiziell hetero, aber mein gaydar springt bei ihm ständig Alarm, ein weiterer Klassiker). Dann folgten meine Mutter und meine beiden besten Freundinnen. Von allen 4 werde ich geliebt und akzeptiert.
Trotzdem traue ich mich noch nicht offen damit zu leben, aber ich habe es vor.
Die Selbstakzeptanz ist ein langer Prozess, das weiß ich.

Ich bin ebenso eine Jungfrau in beiden Geschlechtern. Ich möchte diese Erfahrung sehr gern machen, aber das ist eher schwierig.
Ich habe am Anfang den typischen Fehler Grindr., Romeo und Scruff gemacht, da bin ich schnell auf die Schn**** gefallen, ältere 50 Jährige die einen im Chat bedrängen und gefühlt geht es allen nur um Sex.
Mir ist es jedoch wichtig mein erstes Mal in einer vertrauten Atmosphäre zu haben. Ich versuche gerade Kontakte über Dbna zu knüpfen, um sich auszutauschen und zu chatten.

Ich bin einfach so unzufrieden mit meiner Situation, weil ich mir immer wieder vorstelle, wie einfach es wäre hetero zu sein. Ich weiß, dass dies nicht möglich ist und das stört mich auch nicht. Ich fühle mich trotzdem in unserer Gesellschaft nicht als “normal” angesehen, weswegen mir das ganze noch so schwer fällt. Ich wünsche mir ständig Normalität für Sexualität. Ich sehe sehr viele Leute die es offen ausleben und welche glücklich sind in einer Beziehung. Ich wünsche mir das für mich selbst auch.

Mit diesem Beitrag wollte ich einfach mal Hallo liebe Community,

ich bin 20 Jahre alt und habe vor ca. 6 Jahren realisiert, dass ich schwul bin. Ich habe mich lange dafür gehasst und bestraft. Ich habe sehr lang dafür gebraucht mein selbstverletzendes Verhalten abzulegen. Auch meine Suizidgedanken sind tum Glück nach langer psychiatrischen Unterstützung nun Vergangenheit. Statt der Selbstverletzung fing ich jedoch mit 16 an starkes Übergewicht zuzulegen und zu rauchen.

Vor einem halben Jahr bin ich aus dem konservativ-geprägten Sachsen, welches mir immer wieder im Weg stand nach Niedersachsen gezogen. Ich habe selbst das Klischee (trotz meiner Sexualität) erfüllt als “Hobby Nazi und Homophober”. Jetzt habe ich meine Meinung komplett geändert und bereue meine Vergangenheit.
Hier arbeite ich in einem sozialen Beruf, welcher mir meine Augen geöffnet hat mich endlich selbst zu akzeptieren. Ich arbeite daran.
Ich habe bereits 15Kilogramm an Gewicht verloren und arbeite dafür weitere 20 zu verlieren und bis zum “Oberen Normalgewicht” zu kommen.
Vor einigen Wochen habe ich mein erstes Coming-Out als Schwul gehabt. Ganz klassisch war mein Kumpel und Crush der erste. (Er ist offiziell hetero, aber mein gaydar springt bei ihm ständig Alarm, ein weiterer Klassiker). Dann folgten meine Mutter und meine beiden besten Freundinnen. Von allen 4 werde ich geliebt und akzeptiert.
Trotzdem traue ich mich noch nicht offen damit zu leben, aber ich habe es vor.
Die Selbstakzeptanz ist ein langer Prozess, das weiß ich.

Ich bin ebenso eine Jungfrau in beiden Geschlechtern. Ich möchte diese Erfahrung sehr gern machen, aber das ist eher schwierig.
Ich habe am Anfang den typischen Fehler Grindr., Romeo und Scruff gemacht, da bin ich schnell auf die Schn**** gefallen, ältere 50 Jährige die einen im Chat bedrängen und gefühlt geht es allen nur um Sex.
Mir ist es jedoch wichtig mein erstes Mal in einer vertrauten Atmosphäre zu haben. Ich versuche gerade Kontakte über Dbna zu knüpfen, um sich auszutauschen und zu chatten.

Ich bin einfach so unzufrieden mit meiner Situation, weil ich mir immer wieder vorstelle, wie einfach es wäre hetero zu sein. Ich weiß, dass dies nicht möglich ist und das stört mich auch nicht. Ich fühle mich trotzdem in unserer Gesellschaft nicht als “normal” angesehen, weswegen mir das ganze noch so schwer fällt. Ich wünsche mir ständig Normalität für Sexualität. Ich sehe sehr viele Leute die es offen ausleben und welche glücklich sind in einer Beziehung. Ich wünsche mir das für mich selbst auch.

Mit diesem Beitrag wollte ich einfach mal alles loswerden! Danke :love_you_gesture:t2:
Habt ihr irgendwelche Tips für mich den Weg erträglicher zu machen, da ich mit allem so unsicher bin? alles loswerden! Danke :love_you_gesture:t2:
Habt ihr irgendwelche Tips für mich den Weg erträglicher zu machen, da ich mit allem so unsicher bin?

Hallo Hannah,

herzlich willkommen erst einmal bei uns und danke für deine Offenheit. Freut mich, dass es dir psychisch schon etwas besser geht :slight_smile:

So eine Basis zu haben, dass Familie und beste Freunde hinter einem stehen, ist ja schon mal gut :+1:t2: Da muss man ja auch nichts überstürzen oder überhaupt sich bei jedem outen.

Ja, so Datingapps sind ja für diese Problematik bekannt, aber erfreuen sich trotzdem großer “Beliebtheit” (oder zumindest hoher Benutzerzahlen), weil’s für viele einfacher ist, als Partner im real life zu suchen. Leider kam mit dem Internet auch eine gewisse Oberflächlichkeit hinzu. Auch beim ersten Mal muss man sich ja nicht beeilen.

Anscheinend ist der Rest deines Beitrages verlorengegangen und wurde durch eine Kopie der ersten Abschnitte ersetzt. Laut deiner Überschrift bis du ja auch trans - auch wenn du das jetzt im Text, soweit ich das lesen konnte, nicht angesprochen hattest. Seit wann weißt du das denn?

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