Heartbreak(Buch)

Vorwort

Musik kann ein Träger der Liebe sein; ein Träger der Trauer; ein Träger des Glücks,…

Musik kann Gefühle zum Vorschein bringen über die wir uns selbst nicht im Klaren sind.

Für mich ist Musik eines der wichtigsten Dinge im Leben. Ohne meine Musik wäre ich nicht der Mensch der ich heute bin. Weil sie mir in guten und in schlechten Zeiten immer zur Seite stand und mich sehr viele Dinge aufarbeiten lies. Egal wo ich bin ich habe sie immer um mich herum.

Nicht zu vergessen dass ich selbst jetzt wo ich dieses Buch schreibe Musik höre. Durch sie fühle ich mich den Charakteren in diesem Buch wesentlich stärker verbunden da ich mit den Liedern die Szene besser ausmalen kann. Selbst wenn sich dieses Buch nicht um bestimmte Songs drehen würde und die Geschichte der Charaktere nicht mit ihr verbunden wäre selbst dann würde ich sie hören den mit der Musik erwacht meine Fantasie und ich kann mich voll ausklinken. Ich liebe Musik und wenn Ihr das Buch mit den passenden Songs hört werdet ihr es verstehen. Danke für den Kauf meines Buches!

Kapitel 1

2 Jahre ist es her seit wir auf Wunsch meiner Eltern nach Kanada gezogen sind.

2 Jahre dass ich mein altes Leben zurück lies um mich auf eine Reise nach neuen Erfahrungen begab.

2 Jahre dass meine Freunde lernen mussten ohne ständige Treffen mit mir zu leben.

2 Jahre dass unsere Liebe nun wo anders die Luft um uns herum erwärmt.

2 Jahre dass William mit mir und meinen Eltern nach Kanada zog um noch glücklicher zu werden….

„Worüber denkst du nach?“ unterbrach Ihn William in seinen Gedanken. „Ach nichts nur Tagträumerei du weißt schon hehe“ sagte Jackson um William nicht genauer erklären zu müssen über was er sich Gedanken machte ….

„Und von was träumst du so Süßer?“

„Lass das du weißt ich mag es nicht wenn du mir solche Kosenamen gibst“

„Ok hehe, wie wäre es dann so… Und von was träumen Sie so Mister Osborn?“

„Haha Mister Pennyworth nur darüber meinen Freund zu erwürgen wenn er mir das nächste Mal einen Namen wie Süßer gibt“

„Aja also das übliche, wie ich Ihnen schon sagte Mister Osborn sollen Sie versuchen sich in seine Lage zu versetzen Sie sind nun mal unglaublich süß“

Wir mussten beide über dieses Schauspiel lachen ich fügte dem nur noch hinzu…

…“Passen Sie bloß auf dass Sie nicht auf Ihrer Schleimspur ausrutschen Mister Pennyworth“

Diesmal konnte zwar nur ich lachen aber er sah mich verschmitzt an und sagte Haha wodurch ich nur noch mehr lachen konnte.

„Könnten wir uns wieder dem wesentlichen widmen und uns jetzt entscheiden was wir heute Abend dann unternehmen oder soll das unser heutiges Abendprogramm sein denn sonst benötige ich definitiv Alkohol um diesen Abend zu überstehen, Will“.

„Ich kann weder gegen Blödsinn noch gegen Alkohol etwas sagen. Im Gegenteil klingt zwar sehr verlockend aber wäre Ihnen vielleicht Jessica Parkers Party lieber dort würde es beides im Überfluss geben und wir könnten das auch noch zu guter Musik praktizieren“

„Wenn du dann fürs erste mit dem Blödsinn aufhörst würde ich dich sehr gerne zu Jessicas Party begleiten ja“

„In Ordnung Waffenstillstand bis zur Ankunft bei Jessicas Party, sollen wir davor noch wo hinfahren was essen oder etwas mit deinen Eltern kochen?“

„Tja ich wäre fürs Kochen zu begeistern allerdings sollten wir sowieso ein wenig Alkohol und Snacks auf die Party mitbringen und da wir dafür sowieso in die Stadt müssen könnten wir es gleich mit einem Essen verbinden.“

„Klingt logisch dann mal los“

„Ich sage meinen Eltern gleich noch Bescheid dass wir heute unterwegs sind, mache mich fertig für die Party und dann können wir fahren.“

„Alles klar ich gehe schon mal ins Bad“

Nachdem ich meine Eltern fragte ob sie noch etwas aus dem Supermarkt brauchen und dies verneinten und meinten wir sollen aufpassen und nicht zu spät kommen ging ich hoch um mir schon mal ein Outfit zusammen zu stellen. Ich entschied mich für ein offengetragenes blaues Hemd darunter ein Bordeaux rotes Shirt und einer blauen Jeans die ich mit meinen dunkelroten Schuhen kombinieren würde um das Rot nochmals aufzugreifen und meinem Outfit somit Leben einzuhauchen. Nachdem ich das Outfit auf dem Bett zu Recht gelegt hatte machte ich einen Schlagabtausch mit William, so dass ich jetzt das benützte während er sich ein Outfit zusammenstellte. Als er aus dem Bad kam wurde mir kurz heiß da er in nichts als einer Unterhose an mir vorbei ging und mich anlächelte. Meine Augen blieben kurz an seinem leichten trainierten Bauch hängen und er entlockte mir heute schon wieder ein lächeln. Einer der Gründe warum ich ihn aus meinem Herzen aus Liebe. Ich ging schnell duschen, föhnte mir die Haare, trug meine Pflege Artikel auf und ging mit einem Handtuch zu meinem Bett da ich vergessen hatte mir die Sachen mit ins Bad zu nehmen. Naja ich bin zwar leicht vergesslich aber das schob ich jetzt mal lieber auf die Ablenkung die noch an seinem Schrank stand und ihn nach etwas brauchbarem durchkämmte.

Natürlich beugte er sich nach hinten da er mich bereits kommen hörte und blieb auch mit seinem Blick an mir zu hängen. Was uns beide zum Lachen brachte was bedeutete dass er auch bemerkt hat dass ich ihn vorhin auch schon begutachtet hatte. Ein weiterer Grund warum ich ihn liebe wir verstehen uns wortlos und können uns so, bestens in den jeweils anderen hinein versetzen.

Während ich mich beim Bett umzog wühlte er noch in seinem Schrank nach Outfits, versuchte eine Kombination nach der anderen doch gab es schlussendlich wieder auf. Was bedeutete dass ich einladend mit meinen Händen zu meinem Schrank deutete und meinte er könne sich gerne nehmen was er benötigt. Es war nicht so dass er wenig Kleidung hatte nur eben so dass er sich gern bei meinen bediente, da ich den besseren Kleidungsgeschmack habe und meine Kleidung nach mir roch und er mich so immer bei sich habe auch wenn ich mal nicht da bin. Das ist zumindest das was er mir immer erklärt hatte. Ich konnte ihm zustimmen dass ich den besseren Geschmack hatte aber das mit dem Geruch finde ich noch immer ein wenig komisch. Er grinste mich an und machte einen Kussmund dann ging Will zu meinem Schrank und suchte sich ein paar Sachen zusammen. Als ich fertig war mit anziehen begann er erst sich anzuziehen. Er entschied sich scheinbar für meinen dunkelgrauen Calvin Klein Hoodie den er schon so oft getragen hatte dass ich mir schon überlegte ihn ihm zu schenken allerdings würde er vermutlich dann meinen dass er ihn dann nicht mehr so gern an hätte was ich verstehen würde schließlich würde er ja nicht mehr nach mir riechen was ja einer der Gründe ist warum er meine Sachen haben will. Zu dem Hoodie hat er seine hellgraue enge Jeans kombiniert und so wie ich Ihn kenne zieht er dazu dann noch seine weißen Adidas Superstar an.

Alles in allem eine modische aber eher herkömmliche Kombination von Kleidung. Leider muss ich gestehen dass ich finde dass ihm diese Kombis nicht nur gut stehen sondern dass er auch noch verdammt gut aussah darin. Ich bin mir sogar fast sicher dass er es zu meist anzieht da er weiß dass ich so darüber denke, da er mir immer so einen Blick zuwirft. Keine Ahnung wie ich den Blick deuten sollte aber am ehesten nach dem Thema, ich weiß dass es dir gefällt.

„Gut können wir oder willst du mir noch ein wenig hinterher schmachten“

„Besser dir als wem anderes“ jetzt bin ich derjenige der den Kussmund machte und dann breit grinste.

Wir gingen in den unteren Stock. Verabschiedeten uns beide noch von meinen Eltern und gingen dann unseres Weges. Wir stiegen in das Auto. Will fährt da ich noch dabei bin den Führerschein zu machen. Wir fuhren in einem schwarzen Pick Up in Richtung Stadt. Erst gingen wir in den Supermarkt um uns dort den Alkohol zu besorgen da wir beide schon 21 waren nicht weiter ein Problem. Ich schickte Will den Alkohol holen und ging währenddessen schon mal die Snacks holen. Bevor wir getrennte Wege gingen meinte Will noch er werde mich inzwischen vermissen. Ich gab ein „Liebe dich auch“ zurück und ging dann in den Gang mit dem Knabbergebäck. Ich nahm 2 Packungen Doritos mit, einmal Käse und einmal BBQ. Dann noch eine Packung Lays Salzchips und machte mich dann auf den Weg zu den Gummibärchen. Dort entschied ich mich für Saure Würmchen und einer großen Packung Nerds. Da ich keinen Einkaufswagen besorgt habe nahm ich mir aus dem Gang gleich einen Korb damit mir nicht in ein paar Metern was unter dem Arm durchrutschte. Mit all dem Zeug machte ich mich dann auf zur Kasse wo ich auf Will nur eine Minute warten musste. Wir stellten uns an, zahlten und gingen zurück zum Auto. Dort angekommen verluden wir den Einkauf auf dem Rücksitz.

„Ok das war’s next step. Wo willst du essen gehen“ fragte ich Will

„Weiß nicht auf was hast du denn Lust?“

„Keinen Plan, wie wär’s mit Asiatisch?“

„Klingt gut aber lass es uns mitnehmen ich hab da was geplant“

„Wann hast du denn was geplant und warum?“

„Sagen wir vorhin beim Einkaufen und natürlich weil ich dich liebe und ich ein unwiderstehlich guter Freund bin.“

„Ein wahrlich kreativer unwiderstehlicher Freund genau“ zog ich Ihn auf fügte aber natürlich noch an

„Liebe dich auch“

„Jaja du wirst schon sehen, am Ende des Abends wirst du es schon noch ohne neckischen Ton sagen, versprochen.“

„Na dann mal los oder gehört die Wartezeit auch zu deinem Plan“

„Nö ab jetzt gilt es den Plan unwiderstehlich guter Freund auszuführen“

„Bin schon gespannt darauf.“

Wir fuhren bei unserem Lieblingsasiaten vorbei und holten uns Minifrühlingsrollen, zwei Suppen und jeweils ein Nudelgericht. Dann stiegen wir wieder ins Auto und fuhren los. Ich fragte Will auf der Fahrt wohin es denn gehen würde. Er meinte aber nur ich sollte mich überraschen lassen und dass es mir gefallen würde. Ich hatte wirklich keinen Plan wo er hinfahren würde ich wusste nur dass es ordentlich Bergauf ging und nicht sehr weit außerhalb der Stadt war. Er parkte auf einem Schotter Parkplatz ein. Inzwischen waren wir schon sehr weit oben. Ich sah auf der Frontschutzscheibe und sah nur einen Hang mit Bäumen. Ich wollte gerade fragen ob er mich jetzt umbringen wollte und meine Leiche hier verschwinden lassen wollte, zumindest für so lange dass er all meine Kleidung zuhause aus dem Kleiderschrank klauen konnte und damit nach Spanien fliehen könne. Nur leider kam er mir zuvor und meinte nur „Schau nicht so blöd ich bring dich hier schon nicht um.“

„Da bin ich mir noch nicht so sicher“ antwortete ich ihm.

Er nahm unser Essen das in Alufolie eingewickelt und in einem Plastiksack verpackt auf meinem Schoß lag. Wirklich heiß war es nicht mehr aber noch nicht lauwarm. Er stieg aus und deutete mir mitzukommen. Ich stieg ebenfalls aus und ging um das Auto herum. Er hatte die hintere Tür geöffnet und wühlte irgendetwas herum. Als ich schauen wollte was er macht lugte er über die Tür und meinte ich sollte doch bitte kurz die Augen schließen und warten. Ich dachte das ist der Moment wo er mir dann mit einer Axt den Kopf abhackt. Ich schloss die Augen dann doch da ich eine Axt auf der Rückbank wohl bemerkt hätte. Nach kurzer Zeit sagte er ich sollte die Augen geschlossen halten und mich von ihm führen lassen. Ich gehorchte wusste aber bereits dass er mich hinter das Auto führte. So eine schlechte Orientierung habe ich dann doch nicht dass ich nicht wüsste wohin mich drei Schritte nach vorne und einer nach links führen würden. Ich öffnete die Augen und zugleich meinen Mund vor lauter Staunen. Er hatte ein paar Kissen, eine Decke und eine Lichterkette auf der Ladefläche des Pick Ups dekoriert. Es sah wundervoll aus. Die Lichterkette gab ein zwar eher schwaches aber schön warmes Licht ab und ich musste einfach lächeln.

„Will das ist bei weitem das schönste das jemand für mich getan hat.“

„Na ich hoffe doch es fehlen nur noch die magischen Worte die du mir versprochen hast, haha.“

„Ich Jackson Osborn erkläre Sie William Pennyworth hiermit zum Bestesten, unverbesserlichsten, romantischsten, kreativsten und unwiderstehlichsten Freund aller Zeiten.“

„Wow das war ehrlich aber sogar für mich überzogen.“

Das was ich beschreiben wollte hätte ich nicht mit noch mehr Worten geschafft. Ich kam nicht aus dem Lächeln raus, da dieser Mensch mit so unsagbar glücklich macht und das auch einfach immer. Es ist egal ob ich schlecht gelaunt, mürrisch oder sonst was bin er schafft es immer wieder. Ich kann gar nicht anders als diesen Menschen aus ganzen Herzen zu lieben. Ich zog ihn leicht an mich und gab ihm einen Kuss auf den Mund. Meine Hände schob ich zu seinem Nacken um ihm klar zu machen dass ich vorhabe ihn nie wieder los zu lassen. Nie dauerte allerdings nicht allzu lange da er sich leicht weg drückte und meinte wir könnten weiter knutschen aber es wäre schade um das gute Essen. Als wäre es mit dem Schicksal abgesprochen musste mein Magen genau in diesem Moment mal wieder die Paarungsrufe eines Blauwals nachahmen und damit symbolisieren wofür sich mein Magen entschieden hatte. Danach mussten wir den Kuss beenden da wir beide aufgrund der Situation lauthals lachten mussten. Es war schön mit jemanden zu lachen und noch schöner es mit einer Person zu tun die einen versteht. Ich lag mich auf die vorbereitete Ladefläche während Will noch mal vorging. Er machte Musik an und nicht bloß irgendwelche sondern einen unserer Lieblingssänger, Lewis Capaldi. Seine Songs bedeuten uns beiden sehr viel. Wir verstehen sie nicht nur wir leben sie.

Während ich bereits dem Lied verfiel legte sich Will neben mich. An einander angeschmiegt aßen wir nun endlich das Essen das inzwischen noch so lauwarm war. Wir entfernten die Folie aßen erst die Suppe die ihre Wärme noch gut erhielt. Dann gingen es weiter mit den Nudelgerichten und als Beilage die Mini Frühlingsrollen die wir brüderlich teilten. Als wir damit fertig waren unseren Hunger nach Essen zu stillen umarmte mich Will fest und ich lehnte meinen Kopf an seine Brust. So blieben wir sicher noch eine halbe Stunde liegen und sahen uns das Panorama der Stadt an das sich vor uns erstreckte. Alles war perfekt und ich wäre am liebsten für immer mit ihm liegen geblieben. Für den Rest unseres Lebens hätte es so bleiben können doch leider ist das nicht immer möglich. Er atmete laut aus und ich fragte was los sei.

„Wir müssen bald wieder los, ich habe Jessica schon bescheid gegeben dass wir heute kommen.“

„Dann sag ihr dass wir doch nicht können es ist gerade so schön, ich will nicht dass es schon endet.“

„Ich würde auch gern hierbleiben aber wir haben gesagt wir kommen also kommen wir auch. Wir könnten für immer so liegen bleiben wenn es nach mir ginge aber das Leben ruft wieder.“

„Zumindest jemand der Verabredungen ernst nimmt, eigentlich liebe ich dich dafür aber gerade ist es schwierig, haha. Aber du hast Recht.“

„Natürlich hab ich Recht. Ich liebe dich. Lass uns fahren.“

Wir packten schweren Herzens unsere Sachen zusammen und fuhren zu Jessicas Party. Wirklich in Partystimmung war ich zwar nicht mehr schließlich hat diese Party mir gerade einen wunderschönen Moment mit meinem Freund beendet aber dank Will sehe ich solche Dinge positiver. Er macht mich wahrlich zu einem besseren ich.

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Hier habt Ihr Kapitel 1 zu meinem Buch Heartbreak an dem ich gerade sitze. Ich bin sehr offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge. Lieber gleich von euch als später von Bekannten. Vielen lieben Dank an jeden der es liest und einen Kommentar da lässt. Hab euch lieb. Haltet die Ohren steif. LG. Fireboy

Ps. Leider hat word ein paar wörter ausgebessert wodurch ab und an ein Satz komisch wirken kann. Was das Satzzeichen , angeht so habe ich offensichtlich noch viel zum ausbessern wie ich auch schon bemerkt habe. Hehe sorry!

Hey,

freut mich, das du uns an deiner Geschichte teilhaben lässt.
Sie klingt verlockend und ich freue mich auf weitere Teile :slightly_smiling_face:

Auch wenn hier und da kleine Fehler sind, so finde ich den ersten Teil gut gelungen.

Bin gespannt wie es weiter gehen wird.

LG Firefly

Sehr schöne Grschichte, nur lässt sich vom titel herauslesen das sich das ändern wird. Trotzodem richtig gut!

Freut mich dass sie dir bisher gut gefällt. Die Fehler im ersten Kapitel habe ich leider erst später gesehen diese werden im 2ten.Kapitel nicht mehr auftreten, Versprochen. Das 2te Kapitel wird auch bald kommen musste leider eine Pause einlegen da mir selbst ein Bich zum lesen unterkam und ich deshalb keine Zeit hatte, hehe.

Danke für den Tipp! Ich habe mir das zum Herzen genommen und dem Titel frisch einen neuen Titel verpasst. Der neue passt meines Erachtens auch besser. Allerdings kann ich versprechen dass der Titel nicht all zu hart spoilert. Die Geschichte bleibt spannend! Mit ganz lieben Grüßen
Fireboy.

Meine Frage an euch da ich selbst gerade ein Buch fertig gelesen habe das ein offenes Ende hatte. Was haltet ihr von Bücher mit offenem Ende? Ich persönlich hasse das! Aus meiner Sicht lese ich doch ein Buch um dessen Ende zu erfahren, oder?

Hey,

auja, bitte kein offenes Ende. Ich hasse auch ein offenes Ende.

LG

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Kapitel 2

Um 22 Uhr kamen wir bei Jessicas Party an. Ich hoffe ich muss nicht erwähnen dass ihre Eltern verreist sind und sie deshalb alleine zuhause ist und sie ein großes Haus mit Garten hat. Es würde nur noch ein Riesen Pool fehlen dann hätte man das klassische Party Schema das in jedem Film vorkommt. Mit dem ganzen Alkohol und den Snacks unterm Arm gingen wir einfach bei der Haustür rein ohne zu klopfen oder zu klingeln. Ich meine man würde es sowieso nicht hören bei der lauten Musik die gefühlt durch die Nachbarschaft schallert. Zudem haben wir uns sowieso angekündigt. Will und ich sahen beide gleich verwundert aus wie viele Menschen in einem Haus Platz hatten und vor allem wie viele Leute zu Jessicas Party gekommen sind. Ich meine wie kann das sein, ich habe auch damals ein paar Partys veranstaltet, bin aber nie über 10 Leute gekommen. Was will man den auch mit so vielen Fremden im Haus. Klar ist vermutlich eine bessere Stimmung aber die Schäden müssen nach einer Party wie dieser immens sein. Will steuerte Richtung Küche vermutlich um den Einkauf zu verstauen und Jessica Bescheid zu geben dass wir hier sind. Dort angekommen packte er den Alkohol in den Kühlschrank und nahm sich dabei gleich zwei kalte Bierflaschen raus. Ich gab währenddessen die Snacks in große Schalen und stellte Sie auf die Küchenzeile, die bereits jetzt aussah als wäre ein Wirbelsturm drüber gefegt. Die Arbeitsplatte war stellen weise sehr klebrig, es lagen leere rote Plastikbecher wild verstreut darauf und als wäre das nicht genug schien jemand eine Schale Popcorn umgestoßen zu haben die sich über die Arbeitsplatte verstreuten und teilweise auf den Boden geflogen sind. Beim Putztrupp morgen Mittag will ich definitiv nicht dabei sein ich hoffe bloß Sie hat schon Leute zusammen getrommelt, ich könnte mir nämlich denken dass Will sich sofort melden würde und würde er aufräumen müsste ich natürlich auch helfen und dafür hätte ich keine Nerven. In meinen Gedanken an das Chaos von morgen versunken hatte ich nicht bemerkt dass Will mir eines der Bier entgegenstreckte und meinen Namen rief. Ich glaube aber er hatte nicht bemerkt dass ich nicht ganz bei der Sache war, ich vermute sogar dass er glaubte ich hätte ihn wegen der lauten Musik nicht gehört. Ich nahm das Bier und nickte dankend. Wir stießen an und Will schickte mir noch einen Kussmund zu kurz bevor wir ansetzten. Ich nahm die ersten Schlücke und setzte wieder ab um Will gleich einen Kuss auf die Wange zu verpassen und zu sagen dass wir gleich Jessica suchen sollten.

Er stimmte mir zu und wir begaben uns auf die Reise. Als erstes sahen wir im Wohnzimmer nach. Leider vergebens. Wir sahen durch die Menschenmenge aber konnten sie nicht entdecken. Wir gingen weiter in den Garten über die Terrassentür doch auch hier entdeckten wir Jessica nicht. Also fragte ich einen Typen ob er wisse wo Jessica ist. Er war zum Glück nicht sehr stark betrunken allerdings meinte er nur er kenne keine Jessica. Ich meinte zwar noch dass sie die Gastgeberin ist aber er hörte scheinbar schon gar nicht mehr zu. So viel zu den vielen Fremden in einem Haus. Am liebsten hätte ich mir wieder selbst eine Goldmedaille verliehen dafür dass ich mal wieder Recht hatte und mich dennoch selbst hinterfragt habe. Will versuchte Jessica anzurufen, ich war mir auch hier sicher dass sie nicht drangehen würde allerdings kann man ja immer eines besseren belehrt werden und wie sollte es auch anders kommen, war für mich wohl die Zeit für eine Belehrung gekommen da Jessica abhob und nun augenscheinlich mit Will telefonierte. Sie sprachen kurz miteinander dann legte Will auf. Er meinte Jessica sei schnell zur Tankstelle gefahren um noch ein wenig Alkohol zu besorgen da die Vorräte allmählich zu Ende gingen. Konnte ich mir persönlich sehr gut vorstellen denn ich glaube nicht dass wie zum Beispiel der Junge von vorhin der Jessica nicht mal kannte ein Gastgeschenk mitbrachte. Ich fragte Will wie lange sie noch bräuchte er meinte sie komme in ca. 15 Minuten. Wir einigten uns darauf noch ein Bier zu holen schließlich macht eine solche Suche durstig und wir hatten das erste Bier auch gleich leer. Erneut gingen wir in die Küche und öffneten den Kühlschrank. Unser Alkohol wurde offensichtlich auch schon angezapft da bereits ein Bier fehlte und eine Wodka Flasche fehlte. Wir nahmen uns zwei von unseren Bieren so dass nur noch drei von den ursprünglichen sechs drinnen waren und schlossen den Kühlschrank wieder. Gleich wie zuvor stießen wir an und warfen uns einen Kussmund zu. Ich fügte noch hinzu dass ich eine Art Déjà-vu erlebe. Will konnte sich einen Grinser nicht verkneifen und wie es nun mal war musste ich mal wieder lächeln nicht weil ich es lustig fand dass er darüber lachen konnte sondern weil ich so unglaublich glücklich und zufrieden mit meinem Leben bin seit Will darin vorkommt. Nach ein paar weiteren Schlücken gingen wir ins Wohnzimmer um dort zur Musik zu tanzen. Nachdem wir jetzt nicht mehr nach Jessica suchten konnte ich mir die Räumlichkeiten endlich genauer ansehen und die Party genießen. Das Wohnzimmer war recht hell ausgeleuchtet zwar hatte man sich die Mühe gemacht die Leuchten zu dimmen um den Raum gemütlicher zu gestalten allerdings wurde keine richtige Atmosphäre erzeugt. Die Couch wurde in ein Eck gestellt um den Leuten eine Art Tanzfläche zu schaffen schätze ich. Alternativ könnte man auch eine gemütliche Sitzecke im Kopf gehabt haben, die auch von fünf Leuten genutzt wurde um ein Trinkspiel zu spielen. Ich konnte nicht sehen was es genau für ein Spiel war. Sie benutzten irgendein Spielbrett, Würfel und scheinbar Shot Gläser mit einem Drink darin als Spielfiguren. Der Boden bestand aus einem dunklen Holz. Mit Sicherheit würde er einen Schaden von der Party abbekommen da wir nun mal von einem Holzboden reden und einige der Leute ihre Grenzen nicht kannten wodurch sehr viel ihrer Drinks am Boden landeten. Zum Sauber machen sicher eine größere Baustelle. Die Decke war sehr weit oben es wirkte wie in einem Loft. Man konnte in den zweiten Stock sehen die von einer Glas Reling umzäunt war. Als ich das sah merkte ich generell dass das Haus eher in einem Loft Stil gehalten ist. Zum Beispiel bemerkte ich erst jetzt dass die Couch von vorhin eine Leder Couch war. Und die Wände in einer Art Betonoptik gehalten wurden. Ich merkte gerade wie ich zu abdriften begann und ließ mich zurück in die Realität fallen. Ja scheinbar kann ich nicht mal von Einrichtung reden ohne mich gedanklich in eine andere Welt zu begeben. Zumindest hab ich noch die Kurve gekratzt, sonst hätte mich Will wieder rausholen müssen. Apropos.

„Hey, schon wieder da?“ fragte mich Will.

Wir standen mitten im Wohnzimmer und standen nur so da.

„Ja sorry ich hab mir den Raum ein wenig genauer angesehen und war in meiner Gedanken Welt gefangen, hehe.“

„Irgendwann will ich da auch mal rein. So oft wie du da drin bist muss es verdammt schön sein.“

„Sollte es irgendwann eine Apparatur geben die Menschen in die Gedankenwelt eines anderen bringt bekommst du eine VIP Einladung dort rein, versprochen.“

„Ich nehme dich beim Wort und ich verspreche dir, dass wenn ich in deiner Gedankenwelt bin keinen Unfug an stelle, haha.“

„ Es ist mir egal ob du was anstellst Hauptsache du bist bei mir….oder in mir mhm…. Nein klingt zu obszön, haha.“

„Wie wahr. Es klingt nicht gerade Sittlich und ist offen gesprochen sehr vulgär. Allerdings Mister Osborn sind wir nicht nur zum Reden hier sondern viel mehr für Unfug, Alkohol und um das Tanzbein zu schwingen. Dürfte ich also um diesen Tanz bitten?“

„Ich hatte gehofft Sie hätten Ihren Blödsinn schon wieder vergessen Mister Pennyworth allerdings muss ich gestehen einer derartigen Aufforderung kann ich nicht wiederstehen.“

„So sei es“

Und so war es. Wir tanzten zur Musik die gerade spielte. Ich kannte die meisten Songs allerdings nur vom Hören, hätte mich jemand gefragt wie der Song heißt, hätte ich es nicht beantworten können.

Mir fiel auf dass die Songs zumindest gut gewählt wurden es waren langsame Lieder dabei als auch schnelle. Es wechselte nicht immer sofort sondern lies die verschieden Phasen und Paare eine Zeit lang so wie sie waren und tauschte erst wieder nach ein paar Minuten. Gerade genug Zeit um die Leute bei langsamen stellen nicht einschlafen zu lassen aber auch genug um die Leute nach schnellen Phasen auch wieder Luft bekommen zu lassen.

Wenn es einen DJ gab bemerkte ich ihn nicht. Allerdings konnte ich auch nicht ausfindig machen wo denn das Gerät von dem die Musik spielte aufgestellt wurde. Vermutlich wurde es absichtlich versteckt da sonst jeder DJ spielen würde und da ja bekanntlich jeder einen eigenen Musikgeschmack hat wäre es ziemlich sicher ausgeartet.

Ich konzentrierte mich wieder auf den Tanz mit Will. Es war gerade wieder ein langsamer Song. Ich könnte aber nicht sagen ob es erst der zweite langsame Song oder schon der dritte war. Dafür war ich mal wieder zu sehr in meiner Gedankenwelt versunken.

Ich genoss die Nähe zu Will es erinnerte mich an den schönen Ausflug heute mit Ihm. Die Wärme. Die Nähe. Die Atmosphäre. Alles wie vorhin. Wie so oft schon an diesem Tag musste ich schon wieder lächeln während ich rhythmisch mit Will zu dem Lied tanzte. Der Song endete, doch wir schwangen noch im Takt, da wahrscheinlich noch ein langsamer Song kommen würde. Der kam auch und er haute mich um, denn es war, wie sollte es auch anders sein Lewis Capaldis „One“. Ein Song voller Gefühl. Ein Song wie für uns gemacht. Ich liebe diese Melodie. Ich könnte ganze Bücher mit Bildern füllen die mir bei dieser Melodie in den Kopf kommen. Keine schlechten Abschiedsbilder, viel mehr glückliche Momente denn diese Melodie macht mich sehr glücklich. Ich sah Will an und er antwortet mir als könne er meine Gedanken bereits lesen mit: „die schönsten Momente sind mit dir.“

„Ich liebe dich und jetzt raus aus meiner Denkstube, haha“

Wir umschlangen uns wieder und tanzten mit einem breiten Lächeln zum Takt. Ich musste dabei sein Gesicht nicht sehen. Ich spürte es.

Es war ein perfekter Tag für mich. Nichts hätte passieren können was mich auch nur ein wenig daran zweifeln lassen hätte dass dieser Tag nicht einer der besten meines Lebens war.

Der Song kam erneut zum Ende und erneut wurde mir bewusst dass jeder schöne Moment immer ein Ende hat. So wie unser Ausflug heute, auch er hatte ein Ende nehmen müssen. Das schöne ist auch wenn ein schöner Moment vorbei ist weiß ich dass das nur dient um einem anderen wundervollen Augenblick die Chance zu geben einer der besten Momente im Leben zu werden.

Will löste sich von mir, um mich anzusehen. Er sah in mein Gesicht und sagte dass der heutige Tag einer der bisher schönsten war. Erneut kam ich nicht um den Gedanken ob er nicht schon längst in meiner Denkstube war. „Für mich auch“ antwortete ich und küsste ihn. Er lächelte während des Kusses. Eine Kleinigkeit die für mich eine immense Bedeutung hat. Ich hätte nie geglaubt dass ich einen Menschen so sehr lieben kann wie ich Will liebe, doch dann trat er in mein Leben und hat mir das Gegenteil bewiesen. Und dafür bin ich ihm dankbar. Denn ohne Ihn wäre ich heute nicht so wie ich bin. Er bedeutet mir alles auf der Welt und ist schon sehr lange zu einem Teil von mir geworden.

Der Kuss endete schon vor einer Minute allerdings standen wir wie so oft einfach im Raum, da ich mal wieder in meiner Gedankenblase die falsche Ausfahrt genommen habe. Will sah mich wieder mit einem Lächeln an und meinte:

„Ich liebe es wenn du wie angewurzelt im Raum stehst. Meilenweit entfernt von der Erde. Es sieht zwar offen gestanden immer ein wenig dämlich aus aber gleichzeitig sieht es einfach nur wundervoll aus“

„Und ich liebe es dass du mich nie drängst in die normale Welt zurück zu kommen. Sondern dass du mir die Freiheit lässt in andere Welten zu reisen. Danke“

„Wie wär es wenn wir uns Nachschub holen bevor die tanzlustige Meute wieder abgeht wie Schmids Katze?“

„Klingt perfekt. Ich konnte schon bei den letzten schnellen Songs nicht mehr.“

„Dann mal los.“

Wir gingen erneut wie schon so oft heute wieder in die Küche um uns etwas zu trinken zu holen.

Da trafen wir endlich mal auf Jessica. Sie hatte uns wohl schon erwartet denn sie reichte uns lächelnd zwei kalte Bier. Wir nahmen sie entgegen und stießen zusammen an.

Will und Jessica unterhielten sich. Ich hingegen hörte nur zu ich war nie der große Redner in solchen Situationen.

„Hey Jess wie geht’s dir, bist du schon lange hier?“

„Hei Willson, bestens, ich bin lange genug hier um gesehen zu haben wie ihr Turteltäubchen auf der Tanzfläche gestanden seid und dachte mir entsprechend dass ihr sicher gleich in die Küche kommt.“

„Gut kombiniert Sherlock. Dann hast du ja recht lange gebraucht um den Nachschub zu holen oder?“

„Ja ich wäre schneller gewesen aber ein Polizist dachte er müsse mich raus ziehen um mir zu sagen dass mein Nummernschild auf der Hinterseite fehlt. Ich meinte dass es wohl auf der Hinfahrt passiert ist. Erst glaubte er mir zwar aber ich schätze als er den Alkohol auf der Rückbank sah bekam er andere Vibes….“

„Was! Du bist doch nicht…“

„Wo denkst du hin Willson! Natürlich nicht, ich dachte mir schon dass ich noch mal fahren muss deswegen habe ich nichts getrunken. Das wollte mir Officer Anderson natürlich nicht glauben und meinte ich soll ihm doch mal bitte ins Röhrchen blasen. Ich wollte zwar erst entgegnen das ich für normal nicht so eine bin aber ich glaube den Witz hätte er nicht verstanden, haha.“

Sie mussten beide lachen. Ich lachte zwar auch aber mehr aus Höflichkeit als über das Wortspiel. Nicht böse gemeint war nur leider nicht so meins.

„Nein ich glaube er hätte den nicht geschnallt Jess.“

„Ja aber jetzt bin ich ja endliche da und kann es meinen Partygästen gleich machen und feiern.“

„Auf dich und Officer Anderson! Auf dass du heute nicht die einzigste Person warst die in sein Rohr geblasen hat.“

Wir lachten, stießen an und so weiter und so fort. Was soll ich großartig erzählen. Die Unterhaltung ging noch einige Zeit weiter. Die Kurzfassung wäre wohl dass Jess auf einen Typen steht der in eine Klasse über ihr geht. Sie weiß aber nicht ob er noch Single ist und in seiner Klasse weiß das auch kein Mensch. Sie findet es scheinbar auch sehr anziehend wenn jemand in der heutigen Zeit so mysteriös ist. Ich persönlich ein wenig gruselig aber da hat jeder so seine Meinung. Ich kam leider nicht so glimpflich wie zuvor davon, mit ein wenig lachen und zustimmendem Genicke. Sondern musste auch meine Meinung zu Mister Mysteriös abgeben. Natürlich die Jess gerechte Meinung. Zur Aufklärung ich habe nichts gegen Jess. Ganz im Gegenteil ich mag sie. Ich bin nur einfach sehr ehrlich und direkt und da ich Jess kenne weiß ich dass sie meine ehrliche und direkte Meinung nicht verträgt weshalb sie eine eigene Meinungskartei bei mir bekommen hat. Klingt doch gleich viel netter oder?

„Naja wenn ich das richtig verstehe hast du jeden aus seiner Klasse befragt ob er Single ist und hast ihn auf Social Media gestalked. Das heißt du bist schon mal in ihn verknallt. Das steht schon mal fest. Ich denke persönlich du solltest mal mit ihm reden. Warte in der Nähe seines Spindes oder fang ihn nach dem Unterricht ab und quatsch ihn mal an. Ich glaube dass er entweder sehr verschlossen ist was bedeutet du bekommst durch andere sowieso nichts raus. Oder aber er hat niemandem etwas gesagt weil er Single ist. In beiden Situationen könntest du abräumen. So würde ich es zumindest versuchen.“

„Wow. Jackson das war glaub ich bis jetzt der beste Vorschlag den ich von den Leuten bekommen habe. Du hast Recht, ich glaube ich werde ihn das nächste mal fragen“… das hätte Jess zumindest antworten sollen. Allerdings entschied sie sich für die leicht abgewandelte Variante.

„Ich kann ihn nicht einfach anquatschen das wirkt doch voll verzweifelt und wenn er auch Interesse an mir hat sollte er sich doch bei mir melden.“

Ich entschied für Jess dass ich ihr Recht gebe und meinen Kommentar zurück nehme natürlich hat sie Recht wenn sie nur noch 80 Jahre wartet dann kann es ja sein dass er irgendwann vor ihrem Altersheim auftaucht um ihr zu gestehen dass er unglaublich verliebt in sie sei und er sie sofort heiraten will. Ich kann sie schon sehen wie sie nach ihrer Hochzeit zusammen Grießpudding essen und glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben, also dann vermutlich nur mehr drei Tage bis sie dann an Altersschwäche sterben aber dennoch ist es der Rest ihres Lebens gewesen. Einfach gesagt Ende gut alles gut würde ich meinen. Oder nicht?

Hier ist wie versprochen das 2te.Kapitel. Habs gerade fertig geschrieben.
Wie auch beim ersten Kapitel gilt es fleißig zu kommentieren und mir eure Meinung und Kritik zu schreiben. Ein Schreiber ist nur so gut wie seine Leser und Kritiker! Also nur her damit.(Freudig)

Mit ganz lieben Grüßen
Fireboy

Dann werde ich den ersten Schritt wagen…
Sehr tolles zweites Kapitel, dass mit dem in einer Gedankenwelt verschwinden kenne ich. Ich finde das Partygefühl hast du gut rüber gebracht( darf ich du schreiben) Ich finde zwar das ausgeschriebene haha nanchmal etwas komisch da es klingt als würden die oersoben nicht reden sondern schreiben aber daran kann man sich gewöhnen. Das wars dann auch wieder freue mich auf den nächsten Teil (entschuldige meine Rechtschreibfehler)

Danke für die rasche Antwort. Das mit den Rechtschreibfehlern ist nicht weiter schlimm.Fehler kann jeder machen. Ich verstehe was du meinst und habe auch darüber nachgedacht ob ich es lieber weg lassen sollte und die Sätze lieber anders bilden sollte. Allerdings muss ich sagen dass es denk ich genau so sein sollte da ja bekanntlich jeder Schriftsteller so seine Eigenheiten hat. Ich habe darüber nachgedacht und habe den Entschluss gefasst dass ich es so lasse und es zu einer Eigenheit von meinem Schreibstil mache. Dank deines Kommentar konnte ich erst darüber nachdenken und dafür will ich dir danken! Wie ich bereits zuvor meinte lerne ich dank euch mit. Und das ist was mir an Büchern gefällt man lernt immer etwas dazu. Ein Buch gibt einem immer etwas im Leben mit und so auch die Kritik. Danke!

Mit ganz lieben Grüßen
Fireboy

Hey Fireboy,

dein zweites Kapitel gefällt mir super :slight_smile:
Ich finde auch, dass du das Partygefühl gut herüber gebracht hast und man sich richtig gut in deine Charaktere hineinversetzen kann.
Bitte lass deine Eigenheiten in der Geschichte eingebaut. Ich finde du hast recht. Jeder Autor hat seine Eigenheiten. So erkennt man seine Geschichte gut wieder.

Freue mich auf Kapitel drei und bin gespannt wie es weiter geht.

Viele Grüße

Firefly

Danke auch für deinen Kommentar und deine Meinung! Ich freue mich dass das Partygefühl gut rüberkam und die charaktere verständlich und empathisch sind. Es ist schön zu sehen dass IHR freude mit der Geschichte habt. Ich habe mich schon öfter am schreiben probiert kam aber nicht weiter als ein Kapitel. Hier ist es anders ich freue mich jederzeit weiter zu schreiben und verwende auch die Zeit in der Arbeitspause mit schreiben und damit mir zu überlegen was ich noch alles passieren lassen will. Ich weiß zwar das meiste schon doch die Geschichte wird erst geschrieben das heißt es ist noch alles offen. Zu Kapitel drei habeich das Gefühl dass es bisher ebenfalls sehr gut gelungen ist und dass es bei meinem Eifer nicht mehr lange dauern wird bis es öffentlich ist.

Mit ganz lieben Grüßen
Fireboy

Bild

Sollte es mir das Bild hochladen seht ihr hier dann übrigens den ersten Entwurf des Covers.

Wie bereits gesagt hat sich der Titel geändert und das Cover wird noch weiter abgeändert. Dennoch könnt ihr euch das Buch damit vielleicht besser vorstellen.

Mit erneut ganz lieben Grüßen
Fireboy

Hey fireboy,

WOW, das Cover sieht mega toll aus. :heart_eyes:

Auch wenn sich noch etwas ändern wird, so gefällt es mir super.

Sobald das Buch fertig ist, werde ich mir auf jeden Fall eins kaufen.

LG Firefly

Danke es freut mich sehr dass es dir auch gefällt!
Ich habe mir sehr viel mühe gegeben und freue mich auch schon sehr wenn alles fertig ist. Anbei lade ich jetzt das nächste Kapitel hoch das leider doch länger gebraucht hat als gedacht. Allerdings bin ich bereits mit dem nächsten Kapitel fertig das ebenfalls sehr bald kommt.

LG. Fireboy

Kapitel 3

Ich wachte auf. Ich wusste erst nicht wo ich bin nur dass mein Mund und meine Kehle trockener als die Wüste Gobi sind. Ich musste definitiv etwas trinken gehen. Ich rappelte mich auf und rieb die Müdigkeit aus meinen Augen. Es war noch dunkel, ich konnte allerdings nicht sagen wie spät es ist.

Ich weiß noch dass ich mit Will bei Jessicas Party war aber ich wusste nicht mehr ob wir heimgekommen sind oder bei ihr eingeschlafen sind. Ich tastete im Dunkeln um mich. Ich konnte spüren dass jemand neben mir liegt und dass ich in einem Bett lag. Ich betastete den Bettrahmen und konnte feststellen dass es vermutlich mein Bett war. Ich versuchte die Stelle zu treffen wo mein Nachttisch ist und konnte ihn am Bein erwischen. Jetzt musste ich nur noch in den Zwischenraum greifen der sich zwischen Bettrahmen und Tischbein befand um den Lichtschalter zu finden. Ich bekam ihn zu fassen und drehte den Schalter leicht rauf um den Raum mit einem leicht abgedunkelten Lichtschein zu erhellen. Nun konnte ich erleichtert feststellen dass es definitiv mein Zimmer war. Will lag neben mir und schlief noch tief und fest. Ich sah auf mein Handy das sich auf dem Nachttisch befand und musste feststellen dass es erst vier Uhr früh war. Ich wollte mich am liebsten wieder in mein Bett fallen lassen und aufstöhnen doch dann hätte ich vermutlich Will geweckt und das wollte ich keinesfalls. Ich stand langsam auf und ging auf Zehenspitzen zur Tür um mir etwas zu trinken zu holen. Ich drehte den Knauf langsam nach rechts um so wenig Krach zu machen wie nur möglich. Ich ließ die Tür offen und ging runter in die Küche. Dank der Bewegungsmelder wurden nacheinander kleine Lichtwerfer im Haus angeworfen die mir den Weg zur Küche erleuchteten. Ich nahm zwei Gläser aus dem Regal und füllte sie mit Wasser. Das erste Glas stürzte ich zugleich herunter und füllte es erneut. Es fühlte sich himmlisch an endlich dieses Kratzen im Hals loszuwerden. Ich nahm die Gläser und bahnte mir meinen Weg zurück in mein Zimmer. Scheinbar war Will wohl schon wach geworden denn er hockte jetzt auf dem Bett und sah mich im Gang an. Ich ging in das Schlafzimmer und reichte ihm das Glas. Er bedankte sich und verschlang das Wasser ebenfalls auf einen Zug.

„Tut mir leid dass ich dich geweckt habe aber mein Rachen fühlte sich an als hätte ich mich eine Woche nur von Salzchips ernährt und nichts mehr getrunken.“

„Schon ok ich bin selbst deswegen aufgewacht. Danke nochmal für das Wasser das hatte ich dringender nötig als ein Waldbrand, haha.“

„Geht es dir sonst gut?“

„Solange ich bei dir bin immer. Ich bin zwar noch ein wenig müde aber sonst ist alles gut. Bei dir so?“

„Süß von dir das kann ich so nur zurückgeben.“

Ich gab ihm einen Kuss. Dabei konnte ich feststellen dass unsere Lippen sich immer noch wie Schleifpapier anfühlten. Ich trank noch die Hälfte meines Glases und gab Will den Rest. Er bedankte sich noch mal, stürzte den Rest runter und lag sich wieder hin. Ich nahm beide Gläser und stellte sie auf den Schreibtisch. Danach schloss ich wieder leise die Tür die noch offen stand und legte mich ebenfalls wieder ins Bett. Ich schaltete das Licht wieder aus und schlang meinen Arm um Ihn. Und so schliefen wir dann noch ein paar Stunden.

Als wir aufstanden war es schon 12 Uhr. Ich hatte außer der Trockenheit vom Morgen keine Nachfolgen vom Trinken mitgetragen. Will hingegen plagten noch leichte Kopfschmerzen.

Doch auch diese waren nach dem Mittagessen mit meinen Eltern verschwunden da er eine Kopfschmerztablette nahm. Wir blieben nach dem Essen noch ein wenig sitzen und redeten mit meinen Eltern. Sie fragten ob wir Spaß hatten und ob es uns gut ginge. Wir sagten ihnen dass wir sehr viel Spaß hatten und es eine tolle Party war. Natürlich waren wir auch ehrlich und nannten unsere Beschwerden. Zu diesem Zeitpunkt ließ Will bereits die Kopfschmerzen weg. Dadurch wusste ich bereits dass er die Kopfschmerzen schon bezwungen hatte. Wir unterhielten uns noch ein wenig über Gott und die Welt und meine Eltern erzählten uns ein paar Geschichten aus ihrer Jugend. Glücklicherweise habe ich ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Das hatte ich schon immer. Es war nicht so dass ich erst nach meinem Outing von meinen Eltern so akzeptiert wurde wie ich war. Es war schon immer so. Ich konnte immer mit ihnen reden und bekam immer einen guten Rat für Situationen in denen ich nicht weiter wusste. Ich hörte immer gut zu bei den Geschichten die sie mir erzählten weil ich es spannend fand Geschichten aus einer anderen Zeit zu hören und heraus zu finden was für Menschen meine Eltern waren. Was sie in ihrer Jugend durch machten mussten und was sie für Unfug anstellten. Sie waren mir nie peinlich, selbst wenn sie einem jeden Grund dafür gaben, war ich immer froh dass sie so sind wie sie sind. Selbst wenn wir mal stritten dauerte es nicht lange bis wir uns beieinander entschuldigten. Sie akzeptierten nicht nur mich sondern auch Will. Behandelten ihn wie meinen Bruder und liebten ihn so wie sie mich liebten. Ich bin mir sicher dass Will das auch immer spürte. Und ich glaube dass er sie genauso liebt wie seine eigenen Eltern. Ich bin sogar der festen Überzeugung dass er das tut. Natürlich liebe ich seine Eltern auch. Ich verstehe mich bestens mit ihnen. Bevor wir nach Kanada zogen wechselten wir uns mit den besuchen immer ab damit wir mal bei mir zuhause mit meinen Eltern quatschen konnten und mal bei ihm mit seinen Eltern. Ich habe mit Will lange wegen des Umzugs gesprochen und mit seinen Eltern. Er wollte von sich aus schon mitkommen weil er meinte er könne einfach nicht ohne mich. Seine Eltern hatten Verständnis. Sie unterstützten ihn und mich. Sie waren traurig dass sie ihn nicht mehr so oft sehen würden doch wünschten sich das Beste für ihn. Wir sind verdammt dankbar für unsere Eltern und ich wünschte jeder könnte ein solches Glück haben wie wir…

Ich kam wieder zu mir. Meine Eltern und Will grinsten mich an und lachten als sie sahen dass ich wieder aus meiner Gedankenblase kam. Ich sagte nur haha so lustig und musste wegen des sarkastischen Tones und vermutlich auch dem Gruppenzwang mit lachen. Ich trank meinen inzwischen kalten Kaffee auf Ex. Ich muss gestehen ich habe ihn zwar lieber warm habe mich aber daran gewöhnt ihn wegen meines Abschweifens kalt zu trinken. Ich verstehe nicht wie Menschen sich nicht in ihre Gedanken versetzen können und absolut in ihr Fantasie Reich einzutauchen.

Ich bin bisher der ein zigste in meinem Bekanntenkreis der sich so seiner Gedankenwelt hingibt.

Ich stand auf und kündigte an dass ich mich in mein Zimmer begebe. Will meinte er würde noch ein wenig mit meinen Eltern reden und dann nachkommen. Ich gab ihm noch einen Abschiedskuss und ging in mein Zimmer. Ich schnappte mir mein derzeitiges Buch und nutzte meine Fantasie für eine andere Welt. Für eine schaurigere. Für eine Welt in der ich und viele andere als Beute für ein lebendiges Auto sterben das uns alle samt verschlingt und nichts zurücklässt nicht mal unsere Knochen. Ich las Kapitel um Kapitel. Ich achtete nicht auf die Zeit und wie schnell sie verging. Ich war wie gesagt bereits in eine andere Welt abgesunken in der ich meine Zeit gerade in einem Einkaufszentrum das geschlossen hat vertreibe. Ich weiß noch nicht was bald geschehen wird. Auch wenn ich das Buch zum zweiten Mal lese. Ich kann es noch nicht wissen schließlich ist es noch nicht passiert. Als ich starb begab ich mich in die reale Welt zurück. Will lag neben mir im Bett und hatte ein Buch über Philosophie aufgeschlagen. Er hatte erst begonnen sich als Philosoph zu versuchen. Ich bewundere ihn dafür sich an einem solchen Gebiet zu versuchen. Ich finde es beachtlich wie verschieden Menschen untereinander sein können. Ich könnte nichts mit der Philosophie anfangen mein Hobbygebiet ist eher die Psychologie. Will geht es genauso wie mir. Er hat kein Interesse an der Psychologie. Genau das ist was uns unter einander unterscheidet. Unsere Entscheidungen. Unsere Interessen. Unsere Geschichten. Ich lag das Buch weg und dränte meinen Arm zwischen ihm und sein Buch um ihn zu knuddeln. Er ließ es zu und gab mir noch einen Kuss den ich sehr gerne entgegennahm. Er fragte mich wo ich gerade bei dem Buch sei und ich antwortete ihm dass ich gerade gestorben bin. Er nickte und antwortete: „ Ich würde mein Buch auch gerne so schnell verschlingen können wie du dein Buch“.

„Ich glaube es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Buch dass man liest um eine gewisse Emotion und Erfahrung daraus zu ziehen und einem Buch das man liest um sich selbst weiter zu bilden. Ich denke dein Wälzer über Philosophie ist ein wenig komplexer und anspruchsvoller als ein Buch über ein Menschen fressendes Auto, haha“.

„Wo du Recht hast, hast du Recht. Nützt nichts mit einem so gebildeten Freund wie dir muss man sich weiterbilden um mithalten zu können, haha“.

Ich wusste dass er so etwas nur aus Scherz sagte denn er war wirklich an Philosophie interessiert sonst würde er es nicht als Hauptfach haben. Deshalb konnte ich ruhigen Gewissens entgegnen.

„Ja bleib lieber am Ball bevor ich einen Intelligenteren schwulen Freund finde. Jemanden der so gebildet ist dass er noch auf Schreibmaschinen schreibt und seine Briefe nicht über die Post verschickt sondern sich selbst Tauben züchtet die alle Briefe hinfliegen. Oder noch besser die seine Nachrichten aussprechen.“

„Glaube ich gerne dass du lieber jemanden hast der mehr zu dir passt…nämlich jemanden mit einem Vogel, haha“.

Einer seiner besseren Sprüche, dass muss ich ihm leider zu gute schreiben. Nicht jeder hätte etwas darauf antworten können. Geschweige denn dass man sogar noch kontert und selbst einen blöden Spruch ablässt. In diesem Fall wusste ich nicht mehr was sagen. Ich gab mich somit geschlagen und gab ihm einen Kuss als Prämie. Ich lag meinen Kopf auf seine Schulter und ließ ihn weiter lesen.

Anfangs las ich ein wenig mit. Zumindest versuchte ich es aber das meiste davon verstand ich sowieso nicht da die Philosophie scheinbar die Lehre der unverständlichen Sätze war. Ich habe noch nie so viele Fachbegriffe in einem Satz gelesen. Einen Satz so wenig verstanden wie bei diesem Buch. Also gab ich auf und merkte wie meine Augen langsam zu fielen. Scheinbar hatte mir dieses Buch jetzt jegliche Energie auf einen Schlag geraubt denn ich driftete immer weiter weg und schlief schließlich ein. Als ich wieder aufwachte schlief auch Will schon, ich in seinem Armen und das Buch links neben seinem Bauch. Er ist wohl selbst beim Lesen eingeschlafen und das Buch fiel auf der Seite herab. Da ich mich sowieso nicht so einfach hätte aus seinem Griff befreien können ohne ihn zu wecken entschied ich mich so liegen zu bleiben und dementsprechend bald wieder zu schlafen. Selbst wenn ich mich hätte befreien können, Will so nah zu sein und seine Atmung zu spüren, zu fühlen wie er immer wieder Luft einatmete und ausatmete war wundervoll und ich realisierte dass es sicher auch Leute gibt die das vielleicht nicht verstehen so wie ich es nicht verstand dass er meine Kleidung trug um meinen Geruch immer bei sich zu haben. Da verstand ich dass doch jeder seine Macken hat. Jeder Fehler macht und dass sich Menschen nicht immer so stark voneinander unterscheiden wie ich anfangs dachte. Ich glaube es ist auch der Grund warum Philosophie und andere Themen so komplex sind. Es ist nicht einfach weil die Welt in der wir leben schon nicht einfach nur schwarz, weiß ist sondern bunt und zugleich kann sie auch nur einfärbig sein. Scheinbar werde ich jetzt selbst schon zum Philosophen nachdem ich zwei Seiten eines Buches gelesen habe das ich nicht verstehe. Meine Gedanken kreisten noch ein wenig umher bis ich schließlich wie ursprünglich vorgesehen wieder einschlafen konnte. Mein letzter Gedanke drehte sich darum was wir mit dem restlichen Abend noch anfangen würden und was morgen für ein Programm in der Schule anstand.

Kapitel 4

Der Wecker klingelte zum ersten Mal als ich aufwachte. Ich schaltete ihn aus und stand auf. Will schlief noch, er brauchte immer eine Sondereinladung zum Aufstehen. Ich öffnete meinen Schrank legte mir ein paar Sachen zusammen und nahm sie mit in das Bad. Dort ging ich mein tägliches Morgenprogramm durch. Ich duschte, hab meine Haare gestyled, hab meine Zähne geputzt und meine Pflege Produkte aufgetragen. Dann zog ich mich noch im Badezimmer an und machte mich auf den Weg zu Will. Ich ging in mein Zimmer und schüttelte ihn leicht um ihn zu wecken. Ich bin zwar mehr der zärtliche Wecker der einen nur leicht anfasst und in einem netten Ton sagt „Aufstehen“ aber leider wacht Will dadurch nicht im Ansatz auf. Man benötigt bei ihm mehr Krach und Geschüttel um ihn dann sagen zu können in welcher Zeitzone man sich gerade befindet. Es ist ein Wunder dass ich nicht noch dazu sagen muss auf welchem Planeten wir leben. Wie bereits gesagt schüttelte ich ihn und rief „Aufwachen Will, Zeit zum fertig machen.“. Er machte seine Augen etwas auf, vermutlich gerade genug um zu erkennen wer vor ihm stand und lächelte dann. Er wünschte mir einen guten Morgen und meinte er bleibe noch 5 Minuten liegen. Da ich das schon gewohnt war ließ ich ihn liegen und schnappte mir meinen Rucksack der neben dem Schrank lag. Ich ging schnell in die Küche und wünschte meinen Eltern einen guten Morgen. Dann ging ich zu den Schränken und richtete Will und mir ein Mittagessen. Ich nahm heute Marmeladen-Erdnussbutter Sandwich. Ich packte es in eine Dose und nahm aus dem Kühlschrank noch zwei vorgefertigte Salate mit die ich gestern Abend noch gezaubert hatte. Will lag den restlichen Abend nur mehr im Bett las und schlief. Als wir gekuschelt hatten und wir aufwachten ging ich schnell den Salat vorbereiten und erledigte dann noch ein paar Aufgaben am PC. Nach einer Stunde rief er mich wieder zu sich und wir legten uns dann schlafen. Ich nahm mir die Dose mit den Sandwiches und den Salat und packte beides ein. Dann nahm ich zwei Becher und eine Thermoskanne und machte noch schnell einen Kaffee für Unterwegs. Als ich auch damit fertig war stand Will schon fertig bereitet hinter mir. Er kuschelte sich noch schnell an und bedankte sich bei mir für das zubereiten der Verpflegung so wie er es immer tat. Ich gab ihm einen Kuss und wir gingen zum Auto. Zuvor verabschiedeten wir uns noch bei meinen Eltern die uns einen angenehmen Tag wünschten. Ich ging noch schnell durch ob ich auch alles mitgenommen hatte. Als ich mir sicher war dass wir alles haben stiegen wir ein und fuhren los. Die Kaffees in der Mittelkonsole starteten wir Richtung Stadt. Wir fuhren zu unserer Schule. Als wir bei der Saint Mary’s University ankamen war unser Vorrat an Kaffee bereits verbraucht. Während Will einparkte sah ich mir das Gebäude an. Ich fand es äußerlich als recht hübsch auch wenn es eher wie aus einem anderen Zeitalter aussieht. Die Wände waren aus alten dunklen Ziegelsteinen und es führte ein breiter Schotterweg zum Eingang. Das Gebäude war von einer strahlend grünen Wiese umringt. Dieser Ort erinnerte mich sehr an Professor Xaviers Schule für begabte Jugendliche aus X-Men. Allerdings nur von dem Auftreten. Optisch passte die Fassade des Gebäudes nicht, da das Saint Mary´s wesentlich dunklere Ziegelsteine hatte. Ich stieg aus dem Auto, gefolgt von Will. Wir nahmen uns an der Hand und gingen auf den Eingang zu. Wir waren natürlich bei allen Mitschülern offen geoutet. Wir mussten es an unserem ersten Tag nur einer Handvoll Leuten sagen, denn die Jugend ist dauernd auf der Suche nach ein wenig Drama, Spannung und Gerüchten. Schüler reden nun mal gern über außergewöhnliches. In unserer heutigen Zeit ist es zwar nicht außergewöhnlich dass sich zwei Schwule Männer offen bekennen aber es ist immer interessant für die Leute wenn sie welche in ihrer Schule antreffen. Meine These ist dass die Leute die Information dass wir zusammen sind streuen damit jeder weiß wer wir sind. Ich vermute dass das insofern wichtig ist damit alle wissen welche Themen tabu sind wenn sie mit uns reden sollten. Ich kann es zwar nicht verstehen denn jeder ist anders obgleich er auf Männer oder Frauen steht. Es gibt Leute die zum Beispiel überhaupt nicht mit Witzen über Schwule klar kommen. Ich aber habe überhaupt nichts dagegen. Wir wollen schließlich Gleichberechtigung warum sollte man dann keine Witze über uns machen dürfen wenn man doch über alles und jeden Witze macht. Würde ich mich darüber beschweren würde ich ja nicht für Gleichberechtigung sein da ich ja anders als andere behandelt werden möchte. Deshalb verstehe ich nicht warum es für alle so wichtig ist zu wissen wer schwul oder anders ist. Aber es ist mir gleich denn es hat wie gezeigt auch seine Vorteile. Wir gingen in die Schule und ich gab Will noch gleich einen Kuss denn wir mussten zu unseren Spinden die sich leider nicht im gleichen Flur befanden. Er erwiderte ihn und während wir diesen Kuss austauschten konnte ich die Blicke der anderen Schüler spüren. Ich konnte spüren wie sie uns beobachteten. Auch wenn es inzwischen nicht mehr so tragisch ist dass man schwul ist, merkt man den Leuten ihre Neugier immer noch an. Ich denke dass sich das auch nie ändern wird. Man wird immer im Mittelpunkt stehen solange man sich dazu bekennt anders zu sein als der Großteil der Menschheit. Wir trennten uns wieder voneinander und würden uns wahrscheinlich erst in der nächsten Pause sehen. Am liebsten wäre ich mit Will in einer Klasse aber andererseits ist auch mal nicht schlecht eine Pause voneinander zu haben da wir ja sowieso jede Minute an einander kleben. Somit machte ich mich auf den Weg zu meinem Spind wo ich dann meine Sachen verstaute die ich erst später brauchte und meine Schulbücher die ich gleich benötigte packte ich in den Rucksack. Ich begab mich nun also auf den Weg zu meinem Klassenraum als ich Andy entdeckte der auf mich zusteuerte. Andy war einer meiner besseren Kollegen an dieser Schule. Wir freundeten uns erst nach meiner ersten Woche auf dieser Schule miteinander an. Mein erster Eindruck von ihm war nicht der beste allerdings merkte ich recht schnell dass ich ihn falsch eingeschätzt hatte. Ich dachte er wäre einer dieser Proleten Sportler die keine vier Gehirnzellen gleichzeitig verwenden könnten außer wenn es sich um Sportkram handelte aber er überzeugte mich in seinem Fall vom Gegenteil. Als ich erfahren hatte dass er das gleiche Hauptfach wie ich hatte und zwar von Sport begeistert ist aber noch viel mehr von der menschlichen Psyche hat mich das ein wenig von den Socken gehaut und ich dachte mir ich rede mal ein wenig mit ihm und frage wie es kommt. Damals lachte er auf als ich ihn fragte und antwortete mir dass ich sehr interessant wäre.

Er meinte dass er mir das gleiche fragen könnte schließlich sei ich schwul und könnte ja statt Psychologie als mein Hauptfach in der Schule zu haben genauso einen Kosmetiker Kurs belegen oder Friseur werden. Ich musste über diesen Satz so sehr lachen dass es mir gar nicht peinlich war dass ich gerade jemanden mir fremden in eine Schublade gesteckt habe ohne auch nur daran zu denken.

Erst lachten wir zusammen dann entschuldigte ich meine Frage und er meinte nur es wäre schon ok und dass so etwas doch normal sei. Wir redeten an diesem Tag noch ein wenig und so war er dann zu meinem Banknachbar geworden. Wir saßen immer neben einander und redeten ein wenig. Nicht viel schließlich war ja Unterricht und da es um ein Thema ging das uns brennend interessierte passten wir genau auf was der Lehrer uns beibrachte. In den Pausen nahm ich Andy normalerweise mit zu Will. Heute nicht denn heute wollte ich mit Will alleine sein. Deshalb ging ich mit Will in der Mittagspause zum Sportplatz, wo wir uns auf eine der Bänke setzten und unser Picknick genossen. Ich packte alles von heute früh aus und lag es geordnet auf der Bank ab. Ich hätte das Essen lieber auf den Boden gestellt denn so lag es jetzt zwischen mir und Will, so dass ich ihm nicht so nah sein konnte wie ich wollte. Ich beeilte mich mit essen damit ich endlich näher an Will kam. Er bemerkte wohl dass ich mich beeilte denn er lachte.

„Du kannst langsamer Essen wir haben noch 45 Minuten Pause oder willst du noch etwas bestimmtes unternehmen, haha“

Ich musste lachen und wie sollte es anders sein rutschte mir etwas in die Luftröhre und ich musste husten. Dabei warf ich als erstes den Teil den ich noch nicht geschluckt hatte aus und schoss ihn gefühlt mit 100km/h zwei meter vor mich auf den Boden. Ich sah wie erschrocken Will mich ansah und fragte ob es geht. Ich konnte nicht antworten denn ich hatte immer noch mit meinem Sandwich zu kämpfen weshalb ich nicht mehr machen konnte als zu nicken. Ich hustete weiter und spürte wie immer mehr Sauerstoff aus meiner Lunge verbraucht wurde. Ich schlug mir mit meiner Faust auf die Brust in der Hoffnung dass es besser werden würde doch es brachte nichts. Will half mir mit Schlägen auf den Rücken aber auch das lockerte das Stück Sandwich nicht. Ich stand auf. Ich weiß nicht warum ich aufgestanden bin ich habe schließlich alles versucht das mir einfiel. Die Optionen gingen mir aus und ich wusste nicht was ich noch machen konnte. Ich wusste wenn nicht bald etwas passieren würde dann würde ich hier und jetzt ersticken. Während ich mir überlegte was ich noch versuchen könnte wurde ich von hinten gepackt. Ich spürte einen starken Druck knapp unter der Brust und sah wie ein weiteres Stück Sandwich aus mir schoss. Ich rang sofort nach Luft und sank auf den Boden. Ich stütze mich auf meine Arme. So dass ich nun auf allen vieren wie ein Hund über dem Boden war.

Ich spürte wie sich meine Lunge endlich wieder füllte und entleerte so wie es sein sollte. Will kniete sich neben mich und fragte ob alles wieder in Ordnung sei. Als ich genug Sauerstoff gespeichert hatte stand ich auf, beantwortete seine Frage und bedankte mich für den heimlich Griff an den ich nicht mehr gedacht hatte. Er küsste mich.

„Jage mir bloß nie wieder so einen Schrecken ein.“

„Entschuldige war keine Absicht“

Ich merkte dass ich noch nicht ganz im hier und jetzt war denn das Denken fiel mir gerade sehr schwer. Kein Wunder wenn das Gehirn keinen Sauerstoff mehr bekommt.

„Komm lass uns nach Hause fahren ich melde uns schnell beim Direktor für heute ab.“

Ich musste nachdenken und das konnte ich gerade nicht. Normalerweise wäre ich in der Schule geblieben aber ich merkte schon wie das Adrenalin und das Cortisol arbeiteten und entschied mich daher lieber nicht hier zu bleiben.

Wir gingen zum Direktor und Will meldete uns für heute ab. Der Direktor war zwar nicht erfreut darüber schickte uns dennoch heim. Er dachte vermutlich dass wir nur blau machen wollten. Wer kann es ihm verdenken bei manchen Schülern.

Wir fuhren zurück nach Hause. Auf dem Weg dorthin informierte Will noch meine Mom die noch nicht arbeiten war dass wir heim kamen.

Wir kamen an und gingen in das Haus. Wir riefen dass wir zu Hause sind. Wir bekamen aus der Küche die Antwort wir sollen doch kurz kommen. Will und ich begaben uns dort hin und sahen meine Mutter am Tisch. Sie hatte sich einen Kaffee gemacht und fragte uns gleich ob wir auch einen wollen oder lieber einen Tee hätten. Ich entschied mich für Tee und Will für Kaffee. Wir saßen uns zusammen an den Tisch und Mom bereitete alles zu. Kurz Zeit später saß sie auch schon mit uns zusammen und redete ein wenig mit uns.

„Was ist denn genau passiert. Am Telefon blieb mir kurz das Herz stehen.“

„Ich habe mir nur nicht so viel Zeit für das Essen gelassen wie ich gehabt hätte und dachte es wäre eine interessante Erfahrung fast zu ersticken. Spoiler Alarm: Es war nicht so toll.“

Ich musste dem ganzen mit Humor begegnen. Es ging nicht anders. Es war mir nicht nur peinlich ich wollte meiner Mutter auch keine Angst machen und ich glaube wenn sie sieht wie ich schon Scherze darüber mache nimmt ihr das vielleicht ein wenig den Wind aus den Segeln.

„Du konntest noch nie den Mund voll genug haben das war schon so als du klein warst aber bitte pass besser auf beim Essen. Ich könnte…“

Sie führte ihren letzten Satz nicht weiter sondern ließ ihn einfach unbeendet im Raum stehen.

Ich merkte wie sie mit sich kämpfte um diesen Satz nicht zu Ende zu bringen.

Ich dachte mir schon was sie sagen wollte und das jagte mir einen Schauer über den Rücken.

Ich trank schnell etwas von meinem warmen Tee um gegen die Kälte anzukämpfen die sich wie eine Flut in meinem Körper ausbreitete. Es kam noch eine wärmende Hand zu Hilfe die sich um meine schloss. Es war Will der zwar meine Mutter weiter ansah aber offensichtlich merkte wie ich zu kämpfen hatte. Er war unglaublich. Will musste mich nicht sehen um zu wissen was ich denke oder wie ich mich fühle. Ich drückte seine Hand kurz als Dankeschön. Er lächelte und ich merkte wie sich die Kälte in meinem Körper geschlagen gab und Platz für die Wärme machte und für die Schmetterlinge die sich scheinbar entschieden sich in meinem Bauch zu bewegen. Wir redeten noch ein wenig wechselten allerdings geschickt das Thema denn ich glaube tiefer wollten wir dieses Gespräch alle nicht führen. Ich versprach lediglich noch ab sofort besser auf mich acht zu geben.

Nach dem wir dann alle mit unserem Getränk fertig waren ging meine Mutter zur Arbeit von der sie wie mein Vater erst wieder abends nach Hause kommen würde. Wir zogen uns in mein Zimmer zurück um noch ein wenig für die Schule zu erledigen. So hatte ich mir den Tag zwar nicht vorgestellt aber man kann nicht alles im Leben haben. Lieber sollte man das Beste aus dem machen was man hat und das haben wir gemacht. Im Zimmer angekommen ließ ich mich mit ausgestreckten Armen in unser Bett fallen. Ich schloss die Augen und atmete tief ein und aus. Weil ich mich fallen ließ wurde die Luft umhergewirbelt und ich roch den Duft der Bettwäsche. Es war der Geruch von mir und Will und eine leichte Note Baumwolle. Will stieß leicht gegen mein Bein das noch vom Bettrand hing. Ich machte die Augen wieder auf und hob meinen Kopf ein wenig. So sah ich ihn mit einem Lächeln an und fragte wie ich behilflich sein könne.

„Wäre es möglich dass sie ihren Breitarsch einziehen um anderen Leuten auch eine Liegemöglichkeit zu schaffen, haha.“

„Leider ist dieses Bett nicht groß genug für zwei Breitärsche wie sie es nennen allerdings wäre am Boden noch sehr viel Platz für ihren Toilettenverstopfer Arsch, haha.“

Wir lachten gemeinsam über unsere Arschbegriffe und ich rollte mich auf den Bauch und stützte mich auf meine Ellenbogen. Er ließ sich neben mich ins Bett fallen und erneut wurde der Raum vom Duft erfüllt und umgab uns wie eine riesige Seifenblase die uns in sich einschloss.

„Versprich mir dass du mir nie wieder so einen Schrecken einjagst wie heute.“

„Ich kann es dir zwar nicht versprechen schließlich hat man das nie in der Hand aber ich werde mich bemühen mein Essen nicht mehr zu verschlingen als wäre ich eine Hyäne die seit Monaten kein Fleisch mehr hatte.“

„Das genügt mir schon.“

Er küsste mich als Dankeschön. Und während sich unsere Lippen aufeinander pressten stiegen meine Mundwinkel immer weiter an. Ich wäre heute zwar fast erstickt aber dafür war ich gerade sehr glücklich. Wenn man es positiv sehen würde könnte man sagen dass ich eigentlich nur schnell gegessen hatte um Will nah zu sein und jetzt konnte ich ihm näher sein als es am heutigen Schultag möglich gewesen wäre. Alles hat eine positive Seite.

„Ich finde es schön dass du immer lächelst wenn ich dich küsse.“

„Ich finde es schön dass du mich immer zum Lächeln bringst wenn wir uns küssen.“

„Ich finde es schön dass wir heute nicht mehr in der Schule sind.“

„Ich finde es schön dass wir zusammen hier sind.“

„Ich liebe unsere Schlagabtausche.“

„Ich liebe dich“

„Ich dich auch“

Wir küssten uns wieder. Ich lächelte erneut. Wir küssten uns wilder und ich schlüpfte mit meiner Hand unter sein Hemd. Er machte es mir gleich. Dann warfen wir uns auf dem Bett umher. Ineinander verschlungen und wild küssend wuchsen wir gefühlt zusammen und ich wusste dass es ein verdammt guter Tag sein würde. Wir gingen weiter und zogen unsere Oberteile aus. Wir küssten uns weiter und ich verlies seinen Mund und zog die Küsse zu seinem Oberkörper weiter. Ich küsste erst seinen Hals. Dann machte ich mich weiter zur Brust und ging immer weiter runter. Ich wollte ihn für mich haben und nur für mich. Ich liebte ihn. Ich liebte alles an ihm. Sein kleines Muttermal über seinem Bauchnabel. Die kleine Narbe an seiner Schulter die er sich als kleines Kind zufügte. Ich liebte diesen Blick mit dem er mich ansah. Diesen herzlichen Blick mit dem er mein Herz nicht nur im Sturm erobern konnte sondern mit dem er mich auch noch heute schmelzen ließ. Ich liebte ihn dafür dass er einer der wenigen Menschen ist für die es sich wirklich lohnt wieder aus meiner Gedankenblase zu kommen und wieder in die reale Welt einzutauchen. Ich weiß nicht wie ich es jemals wert sein konnte dass mir so ein Geschenk und toller Mensch zu Teil wurde aber ich bin verdammt dankbar dafür. Ich wusste schon jetzt dass der restliche Schulkram heute ausfallen würde denn ich merkte wie sich meine Kraft immer mehr verbrauchte aber für mich war dieser Moment den ich mit Will gerade teilte mehr wert als jegliche Bildung der Welt.

Wir lagen schwer atmend nebeneinander. Mein Kopf auf seiner Brust. Er hob und sank mit jedem von Wills Atemzügen. Ich mochte das irgendwie. Ich mochte es ihm so nahe zu sein um zu merken wie sein Körper arbeitete. Ich mochte es seine Atemzüge zu spüren und seinen Herzschlag zu hören. Am liebsten wäre ich ein Zeitreisender damit ich diesen Moment für den Rest meines Lebens immer wieder erleben könnte. Wir hatten schon Sex aber diesmal war es anders. Wir waren uns näher als je zuvor und liebten uns noch mehr als sonst. Ich merkte wie mit jedem Gedanken immer mehr Energie verbraucht wurde und musste mich allmählich geschlagen geben. Doch ich ließ es mir nicht nehmen Will noch zu küssen und ihm zu sagen „Ich liebe dich so unglaublich sehr.“

Er antwortete: „Ich liebe dich so unglaublich viel mehr.“

Ich wollte noch mehr drauf setzen und immer mehr und immer mehr sagen aber ich konnte schon nicht mehr. Meine gesamte Energie war verbraucht für diesen Tag und so lag ich nur da schloss meine Augen und lächelte. Es dauerte nicht lange bis ich schlief und wieder in meine Traumwelt eintauchte. Und so schön der Tag auch war….Meine Träume in dieser Nacht waren es nicht.