Gedichte-Thread!

Ein kleines Gedicht #Ehefüralle
Der gestiefelte Elephant

Der Elefant im Kanzleramt
Tralalalala
Trompetete dort elegant:
Töterötötö
“Seid ihr denn alle hirnverbrannt?”

So hat er sehr viel rumgekracht.
Jajajajaja
Davon ist Merkel aufgewacht.
Tststststs
Die hat ihn erst mal angemacht:

“Was macht denn dieser Elephant
Dadadadada
Im schönen deutschen Kanzleramt?”
Jajajajaja
Worauf der Lärm sogleich verschwand.

Der Elephant kurz leise lacht
ihr die Erklärung unterbracht
Die kanzlerin ihn ignoriert
Und sinnlos an die Decke stiert

So steht er noch im Kanzleramt
Tralalalala
Trompetet weiter wutentbrannt
Töterötötö
“Ihr seid doch alle hirnverbrannt.”

Ein neues, selbstgeschriebenes Gedicht von mir:

Horizont

Und wenn die Stille der Nacht,
Wie ein Engel über uns wacht,
Bin ich bei dir,
Und du bei mir.

Denn in der Stille der Nacht,
Sind Gedanken längst gedacht,
Nur ich bei dir,
Und du bei mir.

Allein die Stille der Nacht,
Hat dich zum Vorschein gebracht,
Oh, fernes Ziel,
Oh, Horizont.

-Liebesglück-

Ich liebe dich
Ich sah dich das erste Mal
dich anzusprechen traute ich mich nicht
Doch ich liebe dich
ich nahm jede deiner Bewegungen wahr

Eines Tages nahm ich meinen Mut
Ich stand vor dir, sah in dein Gesicht
Sollte ich das wirklich tun?
Ein zurück gab es nicht!
Ich sprach drauf los

‘Ich liebe dich’ , wirklich
Das wusste ich, mein Herz pochte, beherrschen konnte ich mich nicht
Ob er mich mochte?
Seine Lippen bewegten sich

Doch einen Ton vernahm ich nicht
Ich drehte mich weg, lief davon
Ich liebe dich!

~ Sternenlicht

  1. Jahrtausendmensch

Der Mensch biblisch ‘Gottgleich’? Oder wirklich ‘Gottgleich’?
Gott erschuf die Erde
Der Mensch formt die Berge, das Land, die Ebene
Gott erschuf das Tier
Der Mensch züchtet künstlich vier, dazu baut er sich ein Bein, er repariert sich also von allein
Gott kann fliegen
Das kann der Mensch auch
Doch hat Gott Gefühle? Hat er Waffen?
Der Mensch hat beides zu genüge
Das muss man ihm lassen!
Also frag ich dich:
Was kann der Mensch nicht?

~Sternenlicht

Ich quäle euch mit noch mehr Gedichten… :smiley:

-Hassliebe-

Als ich dich das erste Mal sah, war ich froh
Als du dann abgehauen bist, war ich so gut wie tot
Ich habe dich geliebt, du mich geschlagen aus Liebe
Wenige Hiebe, aber die saßen, die reichten
Ich konnte mich nicht mehr zusammenreißen
Ich sah aus wie eine Leiche
Einzig fehlte mir die bleiche
Soweit war es noch nicht, Scheiße!
Ich hatte das Messser, doch kneifte
Die schwierigste Entscheidung meines Lebens
Ich zog weg.

~Sternenlicht

-Wahrheit-

Auch wenn ich wegen dir geschlagen werde
Nur noch dich habe
Alleine bin auf der Erde
Eine tiefe Narbe

Ich gehe aus dem Haus
Komme ich auch wieder heim?
Oder bin ich eine tote Maus
Das Leben ist ein noch schlechterer Reim

Doch ich fühle dich
Vergesse dich nicht
So frag ich dich:

Ich weiß es ist soweit
So viel Traurigkeit in letzter Zeit
Liebst du mich wirklich?

~Sternenlicht

  • Das Ende -

Ich fürchte mich, das sag ich ganz ehrlich
Nicht vor dem was kommen mag, sondern vor dem was kommen wird
Er ist unentbehrlich, alles hat ein Ende
Außer wenn ich wär’ ein Engel?
Ich fühle mich hilflos, machtlos, ihm vollkommen ausgeliefert
Kein Entkommen für keinen! Die Zeit schreitet voran, nichts kann sie halten
Nicht einmal Gott kann über sie walten
Ich lebe, ich lebe dem Ende entgegen, lebe ich um zu enden? Keiner kann mir eine Antwort senden, damit ist jeder allein auf der Erde
Was wohl aus mir werde?
Denn er kommt, in der Not
Doch böses tut
Ich würd’ doch gern noch bleiben!

~Sternenlicht

Das ist jetzt zwar kein Gedicht, aber das muss ja auch nicht:

Die vierundzwanzigste Stunde des Tages war schon vorbei und ich hatte wegen der ganzen Arbeit vor die Nacht dazuzunehmen. Aber als mich gerade mein Putzwagen in das nächste Büro schob, um dort Dreck auf Fenster und Fußböden zu verteilen, riefen auf einmal die Fische im Empfangsraum laut um Hilfe. Ich sprintete also langsam und entspannt rückwärts das Treppengeländer hinunter, ich bin schließlich ein Unmensch, und roch mal nach dem Linken. Aber als ich mich im Raum so umroch, konnte ich nichts Unbedrohliches erkennen. Erst als ich wieder aus dem Aquarium herauskletterte sah ich, die wohlgekleidete Schlange, die Zeitung lesend auf dem Ventilator saß und dabei genüßlich keine Pfeife rauchte und dabei so tat, als würde sie Kaugummi kauen. Ich grüßte natürlich und kramte zur Begrüßung schnell einen ein-mal-Hut aus der Tasche, von denen ich immer eine Packung dabei habe, nur für Notfälle wie diesen und auch die Schlange zog ihren Hut vor mir, also schrieb ich sie auf Facebook an, ob sie bitte die Fische in Ruhe lassen möge. Bald kam die Nachricht: dafür sei es jetzt auch zu spät. Ich ärgerte mich ein wenig, aber hielt mich zurück und erschlug das Tier nur geringfügig, bevor ich zu meiner Arbeit zurückkehrte. Doch als ich gerade das Treppengeländer hinauf rutschte viel mir auf, dass irgendjemand dreckige Fußspuren auf der Treppe hinterlassen hatte. Das verwirrte mich nun vollends. Sie müssen sich das mal vorstellen! Auf der Treppe, nicht auf der Wand, oder der Decke, nein sie waren tatsächlich auf der Treppe! Ich traute meinen Ohren kaum, wie ich das so sah. Noch mehr runzelte mich die Stirn, als ich bemerkte, das es ganz offensichtlich ein linker und ein rechter Schuh gewesen sein musste. Die arme Person lief also nicht nur auf der Treppe, sondern hatte anstatt zweier linker oder rechter Füße gar von jedem einen! Mir wurde das zu bunt und ich rief die Haussicherheit an. Es legte dreimal auf, bevor es tutete, aber dann ging ein sehr freundlicher Frau an den Apparat. Ich munkelte also: „Wissen sie, ich habe da Fußspuren auf der Treppe gesehen.“ Der Frau war wie zu erwarten etwas perplex. Er tratschte: „Sind sie sicher? Das ist noch nie vorgekommen.“ „Ja, ganz sicher!“ verneinte ich „Und es sind außerdem noch Abdrücke eines rechten und eines linken Schuhs!“ maulte ich „Das ist ja geradezu unheimlich“ tändelte der Frau „Ja nicht wahr? Und wenn ich mir das Profil so anrieche, scheinen es auch zwei gleiche Schuhe von der selben Größe zu sein.“ wisperte ich. „Sie spaßen!“ „Nein, niemals!“ Stimmte ich ihm zu. „Es ist wie ich es säusele. Was soll ich denn jetzt nicht machen?“ zeterte ich. „Das weiß ich leider auch nicht so genau“ grölte der Frau „Ich johle mal meinem Untergesetzten bescheid, der weiß wahrscheinlich was zu tun ist.“ „Machen sie das bitte!“ hauchte ich „Aber bitte beeilen sie sich.“ fügte ich klar und deutlich nuschelnd hinzu.
Nach wenigen Minuten erhielt ich keine Antwort und bekam die Anweisung möglichst langsam das Gebäude zu betreten und mich zu Hause in Sicherheit zu bringen. Es handelte sich, so raunte zumindest der Frau, um einen Stelldichein, ein bekannter Parasit in der Gegend. So einen seltsamen Tag hatte ich wirklich kurz nicht mehr…

Paete, non dolet.

Keine Zeiten teilen wir noch,
Keine Worte, tiefes Erdloch.
Schuldgedanken bringen Tränen,
Werde dich nie wieder sehen!

Jedes kleingeteilte Teilchen
Riechen, schmecken, fühlen, sehen
Wollen bleiben, nicht mehr weichen;
Nicht mehr weichen meinem Sehnen!

Fühle deine ew´ge Ferne.
Wünsche wachsen dem zu enden.
Kleingeteiltes Teilchen laden,
Unsre letzte Wunderwaffe!

  • Chriss

Ich zitiere Dickie aus “Weihnachten bei Hoppenstedts”:
“Zicke zacke
Hühnerkacke”

Danke an Loriot für dieses poetisch hochwertige Meisterwerk deutscher Kunst!

Ein Gedicht über Liebeskummer und Coming out.

Tot?

Ich weiß, dass er tot ist.

Am Anfang war es ungewiss.
Ich habe mit ihm geredet
Ich habe mit ihm gelacht.
Danach wieder die Finsternis,

…denn ich ahnte schon, dass er tot war.

Ich wollte keinen Verzicht.
Ich habe mit mir geredet
Ich habe mit mir geweint.
Am Ende half es nicht,

…denn ich wusste, dass er tot war.

Ich bin daran verzweifelt.
Ich habe mit niemandem geredet.
Ich habe es niemandem gezeigt.
Ich war auf mich gestellt,

…denn ich wusste, dass ich tot war.

Dann hab’ ich mich nicht mehr verneint
Ich habe wieder geredet.
Ich habe wieder gelacht.
Ich hab’ sogar wieder geweint.

…denn ich weiß zwar, dass er tot ist,
aber ich bin nicht mehr tot.
So wünschte ich mir, er wäre es nicht
Und trauere.

Die Stimmen,
so bedeutungslos.
Dein Kuss,
ein wüster Sturm bricht los.
Die Stimmen,
sind bedeutungslos!
Dein Kuss,
Sturm, wo bleibst du bloß?
Die Stimmen,
sind bedeutungslos?
Dein Kuss,
ist er bedeutungslos?
Die Stimmen,
warum renn ich bloß ?

Once a secret

Too long, since when it started,
Too well to ever face it,
Too deep to be departed.

Too long to stop from hiding,
Too well to see the misfit,
Too deep to be abiding.

One could say, I didn’t keep it,
I would say, I’m still alive.
Some do say, I should’ve kept it,
I do prefer to grow and strive.

Mir gefällt dein Gedicht sehr gut!

Ähm… Ich schreib auch paar Gedichte… Aber meist handelt es von Selbstmord, ritzen und fast immer ist ne Brücke dort :smiley: also Trigger Warnung. (und ich schreib hauptsächlich Sonetten, also wer will kann diese auch Interpretieren :smiley:)

Das Erste ist einer meiner persönlichen Lieblinge, die jedoch bissl zu deep gehen aber egal.

Das versprochene Bunte

Langsam schnitten sie es ein
Die schöne vernarbte Haut
Langsam wird alles taub
Doch ich kann nicht mehr sein

Schmerzen waren längst vergessen,
Doch Trauer vergeht nie
Ich war nur ein wertlosen Vieh
Mich kann man nicht mehr retten

Stück für Stück versank ich ein
Bis alles verstummte
Doch das war mir fein

Eine kleine Melodie summte
Alles in mir wollte Schrein
Denn wo war das versprochene bunte.


Das zweite ist bisschen angenehmer aber auch irgendwie nicht :smiley:

Unsichtbare Narben

Wie ein Messerstich
Trifft es das Herz
Und man Lacht wie ein Scherz
Doch selbst will man es nicht

Nur mental aber schmerzvoll
Unsichtbare Narben, die nie verheilen
Die für immer verweilen
Und sie denken, das wäre toll

Nur ein Wort würde reichen
Doch möglich würde es nicht sein
Es funktioniert nur mit Leichen

Ein Sturz würde alles wenden
Weg von allen was schmerzt
Und alles würde enden.


Das dritte Gedicht ist diesmal keine Sonett aber sie ist auch noch nicht so richtig wie ich sie haben will, trotzdem schick ich das jetzt rein

Richtig oder Falsch

Ein Mann saß dort.
Nur in Gedanken vertieft,
mit einen Stift in der Hand und Papier auf dem Tisch.

Er überlegte, was er schrieb doch alles war fort
Er war verwundert und rief
Nach einer Idee doch sie schien vermischt

Vermischt mit Depressionen, Kummer und Sorgen,
die er so gut wie vermied
Doch sie schienen ihn zu verschlingen.

Es geht ums heute und morgen,
Ob man ihn half oder verriet
Doch sie halfen ihn es zu vollbringen.

Zwar eine Idee doch zu finster
Gut aber zu traurig
Brillant jedoch mit Schmerz

Langsam bewegte sich der Stift wie ein Künstler.
Das Bild Geschrieben doch räudig
Schickte es los und brach es sein Herz.

Mal ein paar Gedichte meinerseits :flag:

[i]Gedicht: Kindheitstraum
Ein schöner Traum als Kind,
so frei zu sein wie der Wind.
Hoch oben in den Wolken schweben,
all seine schwere Last von sich heben.
Zu fliegen wie es ein Vogel kann,
ganz nah bei den leuchtenden Sternen dann.
Das Gefühl der Freiheit ist zu beschreiben kaum,
trotzdem wünschte ich, dass er sich erfülle - mein Kindheitstraum!

Gedicht: Sprung ins Ungewisse
Tief unter der Erde da liegt es ganz klar,
während die Sterne im Himmel scheinen,
du willst es nicht glauben, doch es ist nun mal wahr,
ich bin stark genug, um nicht zu weinen.
Die Hoffnung geb ich niemals auf, so bin ich nun mal,
oh Sterne am Himmel zeigt mir den Weg,
unter die Erde in mein geglaubtes Wunder-Tal,
nun steh ich hier, am Rande des Sees, am Ufers Steg.
Zum Sprung bereit ins große Ungewisse,
ich danke euch hoch oben, mit allem eurem Licht,
denn meine Seele und mein Herz haben schon viele Risse,
ich verlasse euch nun - aber dich…niemals nicht!

Gedicht: Der größte Schatz
Der größte Schatz auf dieser Welt besteht nicht aus Reichtum und Macht,
sondern aus den Menschen die man liebt und aus der eigenen Lebenskraft.
Stark und tapfer, Schritt für Schritt, durch das Leben gehen,
selbst beim stärksten Gegenwind zu versuchen auf dem Boden zu stehen.
Such dir Halt, Wärme und Geborgenheit an der Hand des einen,
schau ihm in die Augen, versuch zu lachen und nicht zu weinen.
Umarme ihn so fest und lieb du nur kannst,
du fühlst dich dadurch sicherer, geborgener und verlieren wirst du jegliche Angst.
Ein Kuss auf die Lippen, mit all deiner Liebe die du in dir trägst,
damit du all den Hass, den Zorn, das Böse der Welt schlägst.
Der größte Schatz wird immer bei dir sein,
glaub daran, hoffe darauf, und du bist nicht allein.

Gedicht: Der Schatten
In der dunkelsten Nacht im hellen Mondlicht
Ein Schatten, der auf dich zu geht
Angst durchströmt deinen Körper von unten bis oben
Du willst weglaufen, doch deine Beine zittern
Du willst schreien, doch du bleibst stumm
Näher und näher, kommt der Schatten immer mehr
Was soll ich tun, was soll ich tun, frägst du dich
Du schließt die Augen und hoffst auf ein Wunder
Doch gibt es so etwas wie Wunder überhaupt noch
Stille um dich herum - wo ist der Schatten hin
Du merkst wie eine Hand deinen Rücken streichelt
Du merkst wie die andere Hand dir durch die Haare geht
Du fühlst den warmen Körper einer Person
Augen auf und du siehst den Schatten, der keiner ist
Der Schatten warst nur du selbst, dein Spiegelbild
Das Licht, in der Gestalt deines Freundes beschützt dich nun
Hab keine Angst, du bist nicht allein, sagt er
Hab keine Angst, denn ich werde für immer bei dir sein

Gedicht: Die vier Elemente
Die Kraft der starken Erde,
in deiner Hand.
Die Macht des brennenden Feuers,
in deinem Herzen.
Die Energie des tosenden Windes,
in deinen Füßen.
Und der Verstand des klaren Wassers,
in deinem Kopf.
Die vier unzähmbaren Elemente,
in der Gestalt eines Menschen.

Gedicht: Alles ganz anders und neu
Es ist ein Tag wie jeder andere,
die Sonne geht morgens auf und abends wieder unter.
Und doch ist alles ganz anders und neu,
es hat sich was verändert, doch ich weiß nicht was.
Ein Blick in den Spiegel, der mir zeigt,
ich sehe noch immer genauso aus wie vorher.
Ich beobachte und stelle keine Veränderungen fest,
weder im Raum, noch im Umfeld, noch in der Arbeit.
Doch was ist es dann, was mir keine Ruhe mehr lässt,
was Besitz von meinen Gedanken ergreift und mich auch nicht mehr schlafen lässt.
Es ist die Leere, die mein Leben verändert,
es ist die Leere, die mein Leben in eine neue Richtung lenkt.
Das muss nichts Schlechtes sein, denn jede Leere lässt sich ausfüllen,
mit etwas Neuem, etwas Tollem, etwas Einzigartigen.
Wenn man will, dann kann das auch etwas sehr Schönes sein…,
und doch ist es anders, denn man gewöhnt sich nur ungern an etwas Neues.
Doch wo kommt die Leere eigentlich her und was bedeutet es?
Ein Spiegel zeigt einem nur das äußere Erscheinen, aber nicht das Innere,
es zeigt einem nicht, was in Herz, Seele und Geist vor sich geht.
Die Leere ist in mir drin entstanden, durch einen schmerzvollen Verlust,
ein Verlust, der mit nichts anderem auf der Welt wieder hergestellt werden kann.
Sicherlich kann jede Leere mit etwas Neuem gefüllt werden,
aber es ist dennoch anders…, und wird nie wieder so sein wie es einst war.

Gedicht: Ein Jahr voller Erlebnisse
Das neue Jahr beginnt im Januar mit einem Knall,
der Boden weiß bedeckt, vom obigen Schneefall.
Der Februar nur achtundzwanzig Tage hat,
doch Fasching feiert Mann und Frau in jeder Stadt.
Im März die ersten Osterglocken blühen,
die Natur - Bäume, Büsche und Wiesen - alles wird wieder grün.
April, April, das Wetter spielt hier oft verrückt,
doch sind die Kinder beim Ostereier suchen sehr entzückt.
Mütter und Väter feiern wir im grünen Mai,
der Winter ist hier hoffentlich für jeden nun vorbei.
Wonne und Sonne zeigen sich im Juni nun,
Urlaubspläne, Grillfeste, Eisessen, es gibt eine Menge zu tun.
Sommerliche Gefühle im Juli zu Berge steigen,
so manche ihren Körper im Schwimmbad zeigen.
Im August für viele Bundesländer Ferienzeit,
Hitze pur - für viele eine Freud, für andere ein Leid.
Im September ein neues Schuljahr beginnt,
Mathe und Deutsch ist nun angesagt liebes Kind.
Ein goldener Oktober mit bunten Blättern dank dem Herbst,
An Halloween ein jeder Vampir oder Hexe fiese scherzt.
Bitterkalt wird es langsam im November sodann,
ein jedes Kind schreibt einen Brief an den Weihnachtsmann.
Im Dezember Glühwein trinken und Weihnachtslieder singen,
zuerst Heiligabend und dann an Silvester ins neue Jahr reinspringen.

Gedicht: Das Abenteuer ruft!
Ich blick zum Himmel und was seh ich da,
außer den schwebenden Wolken, mir kommt da was ganz nah.
Ein Schiff, riesengroß und voller Pracht,
es war wunderschön, doch es war keine Jacht.
Eine Stimme ruft: “Komm steig ein, geh mit uns auf Abenteuerreisen!,
diese Fahrt für dich als Glückseligkeit wird erweisen.
Greif nach dem Strick und wir ziehn dich rauf zu uns,
und ab geht die Fahrt, bis in die Weiten des Universums!”
So wie die Stimme sprach, so geschah es auch,
das Abenteuer rief und ich spürte schon des Windes Hauch.
Hinauf zu den Wolken, ins Abenteuer hinein,
so wie in diesem Traum…, so sollte mein Leben sein!

Gedicht: Bin für dich da
Bleib stark und gib die Hoffnung nicht auf
alles wird gut, wenn du daran glaubst
Du bist nicht allein, sieh dich nur um
halt dich an mir fest, denn ich bin für dich da
Fühle dich lieb und innig umarmt
ich geb alles für dich, so gut ich nur kann
Und siehst du auch nur Finsternis vor dir
so werde ich dein Licht in der Ferne sein
Bleib stark, denn alles wird gut
Du bist nicht allein, denn ich bin für dich da[/i]

Die Kette

Schwimm doch, schwimm doch,
Durch die Wellen,
Durch Stromschnellen,
In des Strudels kalten Schlund.
Tun mir alle Menschen kund.

“Aber, aber!”
Schrei’ ich leise
Auf die Weise,
Dass mich dabei niemand sieht.
"Ein Gewicht nach unten zieht.

Meine Kette
Müsst ihr wissen
Ist beschissen
Zieht mich abwärts bis zum Grund.
Zerrt an mir wie mancher Hund.

Klag nicht, klag nicht,
Ob der Kette.
Um die Wette
Schwimmen wir du schlapper Wicht.

@Akil
Deine Gedichte begeistern mich immer wieder und “Die Kette” hat mir auch mal wieder sehr gefallen! :slight_smile:
Auch wenn ich an deines wahrscheinlich nicht heranreiche poste ich auch mal wieder eines von mir.

Wälder machen, weiter wachsen

Die grünen Bäume, die das Leben pflanzte,
sie haben mich zum Menschen werden lassen.
Aus kleinen Pflänzchen wurden Wälder.
Aus Sträuchern wurden dichte Felder.

Da sah ich dich und war verliebt,
entzückt drum, welches Glück es gibt.
Mit Sonnenaufgang waren wir gemein,
Doch keine Liebe jemals steht in Stein.

Trocken war das Wetter schon seit langem,
Doch ich habe unser´n Fehler nicht verstanden.
Gnadenloses Herz! Du zündest meines an,
dass mir meine Wälder, gleich verbrannten ganz.

Die Asche meines Wesens rot noch glüht.
Doch zwischen grauen Staub
die erste Pflanze wieder blüht.
So sieh, dass jedes Leben Asche braucht!

Ich getraue mir dann wohl auch mal hier was zu posten.
Für Fehler im Sinn, der Grammatik oder im Metrum entschuldige ich mich. Schreibe eigentlich nur so nachts um 2 oder 3, wenn der Schlaf nicht so klappt. :zzz:

Lost

A selffish blurr

Deep in my mind

Lost all my self

I’ll never find

What lays within

A beating heart

The universe

That falls apart

A shellless soul

Along the mad

And all my guts

Collapse in red

.

What split itself

So long ago

I long to have

Again

Dies ist eine Prüfung.
Wir werden dich prüfen.
Wir werden das Wissen aus dir herausquetschen.
Wir werden dich melken.
Wir werden dir die Gehirnzellen zermahlen.
Wir werden dich entsaften.
Wir werden jedes Quäntchen Wissen aus dir herauspressen.
Es gibt kein Entrinnen.
Wir werden dich prüfen.
Du wirst geprüft werden, wie du noch nie geprüft worden bist.
Wir werden dich zerprüfen.
Du wirst dir wünschen, nie geprüft worden zu sein.
Tritt näher, Prüfling!

Ich liebe dich
Ich will es dir sagen
und trau mich nicht
Ich nehme das Handy
Ich tippe – Ich liebe dich
und schicke nichts ab

Ich schreibe auf Papier
Ich liebe dich
und schmeiße es weg
Ich schreibe eine E-Mail
Ich liebe dich
und lösche sie
Ich trau…

Ein Kurzer hier von mir XD

Selbst wenn mich träfe
des großen Dichters Schlafe seiner
Sollt ich stellen träge
Einen Kusse deiner Lippe
So hofft ich auf ewig Traume deiner
Sobald ich gebettet nach alter Sitte.

Den sollt ich mich verwähren
Solch göttlich Zärtlichkeit
So wär ich schlafend wach
Gefangen im brennend Leid