Gay Vampire Love

Hallo,
ich hatte gestern einen Traum ueber einen schwulen Vampire der zugleich auch ein Hexenmeister ist (ja ich gucke zuviel Vampire Diaries und so;n kram), und dachte mir ich koennte viellicht eine Geschichte draus machen. Also habe ich grade nach der Schule mich hingesetzt und ein bisschen geschrieben :smiley:. Kapitel 1 Teil 1 ist fertig und nun wollte ich mal fragen ob ihr sowas lesen wuerdet und wie euch der erste Teil gefaellt? Verbesserungsvorschlaege nimm ich gerne an.

Marvin

[size=200]KAPITEL 1[/size]
[size=150]Neue Stadt neues Leben[/size]

Hier war ich nun. Eine neue Stadt, eine Chance für mich nochmals von vorn zu beginnen, denn ich bin ein Vampir der seine Vergangenheit vergessen wollte und ein neues Leben unter Menschen führen wollte. Heute war mein erster Schultag seit einer halben Ewigkeit. Ich besuchte ab heute die Mountain Falls High. Ich dachte mir dies währe ein guter Platz für einen Neuanfang. Ich weiss ich kann die Vergangenheit wegen ändern noch kann ich sie vergessen. Doch dieser Tag sollte der Anfang einer neuen Epoche meines Lebens werden und ich würde mich ändern.
Der Schulhof der war überfüllet mit Schülern und es fiel mir schwer dauerhaften meinen Drang nach Blut standzuhalten. Ich hörte jede einzelne Halsschlagader auf dem gesamten Schulhof. Doch ich wollte nicht in alte Gewohnheiten zurückfallen. Blut? Natürlich brauchte ich trotzdem weiterhin Blut, aber ich gibt auch andere Wege und Blut zu kommen z.B. Tierblut, aber dies war für mich keine Option, da es mich schwächt und mir davon immer übel wurde. Also entschloss ich mich von Blutspenden aus dem lokalen Krankenhaus zu ernähren.
Nun war es soweit, ich schlenderte über den Schulhof und betrat das Schulgebäude. Ich hatte schrecklichen Hunger. Zum Glück hatte ich einen Blutbeutel auf dem Krankenhaus dabei, so verkroch ich mich auf die Toilette und trank das Blut. Sicherlich es schmeckte nicht so gut wie direkt von der Vene, aber so schrecklich wie ich es mir vorstellte, schmeckte es auch wieder nicht. Nun ging ich ins Sekretariat um mich anzumelden. Auf dem Weg dort hin zog ich neugierige Blicke auf mich. Vermutlich weil ich neu bin. Ich klopfte drei mal an die Türe Sekretariats bin mich eine nette Dame hinein bat. Hinter seinen schwarzen eher chaotischen Schreibtisch saß eine kleine schmale Frau. Sie verweiste auf einen Stuhl der vor ihrem Schreibtisch stand. Ich setze mich hin. “Hallo, was kann ich für Sie tuen?”, frage sie mit überfreundlicher Stimme. Ich sagte ihr, dass ich mich gerne auf dies Schule anmelden wolle. “Wie ist denn ihr Name, junger Mann?”, wollte sie wissen. “Noach Middleton.”, erwiderte ich. Dann verlangte sie von mir, dass ich ein Anmeldeformular ausfülle, was ich denn tat. Nachdem ich dieses 5 Seite Formular ausgefüllt hatte, wollte sie noch einen Ausweis und die Dokumente meiner vorherigen Schule, die ich natürlich nicht hatte, sehen. Wie sollte ich ihr schließlich erklären, dass ich am 8. November 1262 geboren bin oder dass ich meine letzte Schule 1932 in England besucht habe? Ich zögerte zu nächst. Um dies Dokumente zu fälschen hatte ich weder Zeit, noch wusste ich wie, also beugte ich mich zu ihr hinüber und schaute ihr tief in die Augen und sagte: “Sind Sie sicher, dass Sie meine Dokumente benötigen? Es liegt ihnen doch alles vor.” Sie antwortet abwesend in völliger Trance: “Nein, ich brauche ihre Dokumente nicht. Sie liegen alle vor.” Dies ist eins der Privilegien, die ich als Vampir habe, die Fähigkeit Menschen zu manipulieren. Nun setzte sie ein Schreiben auf, welches sie mir in die Hand drückte, damit ich es meiner neuen Klassenlehrerin Miss McGrewdy geben. Dann fertigte sich noch einen Schülerausweis an und sagte: “Willkommen auf der Mountain Falls High Noach!” Ich bedankte mich bei ihr und verließ das Sekreteriat. Beinahe komplett orientierungslos wanderte ich durch die Gänge auf der suchte nach meiner neuen Klasse. Auf den Weg zu Klasse sollte ich einen Jungen kennen lernen, der mich von dort an dir meine Weiteres Leben begleiten würde. Sein Name ist Jeremy. Ich fragte ihn nach dem Weg zu meiner Klasse. Er sagte er gehe in die gleiche wie ich und bot mir an mit ihm zu gehen. Dann führte er mich durch die endlos erscheinenden Korridore der Schule bis zur unseren Klasse. Die anderen Schüler saßen bereits in der Klasse als mir ankamen. Miss McGrewdy war über Jeremy ein wenig verärgert, da er bereits am ersten Schultag zehn Minuten zu spät war. Nachdem sie Jeremy bat sich zu setzten ding ich zu ihr und gab ihr das Schreiben was ich zuvor bekommen hatte. Sie nahm ihn entgegen, laß ihn und hieß mich herzlich in ihrer Klasse willkommen. Kurz darauf bat sie, dass ich mich der Klasse vorzustellen. “Mein Name ist Noach Middleton, ich bin 18 Jahre alt und bin vor kurzen aus New York her gezogen.” Mehr hatte ich nicht zusagen. Was hätte ich denn auch sagen sollen? Hallo, mein Name Noach Middleton, ich bin 750 Jahre alt, bin ein Vampire und habe die letzten Jahre damit verbracht Menschen zu jagen und ihr Blut zu saugen? Nein! Dies ist meine neues Leben, ich fange nochmals von vorne an. Am liebsten würde ich meine ganze Vergangenheit unter einen riesigen Haufen Asche begraben. Doch etwas hinderte mich daran, nein, besser gesagt jemand. Dieser jemand war mein Zwillingsbruder Elias, den ich schon seit nun mehr 200 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Damals ging er zurück zu dem Ort wo wir einst mit useren Lebten, Yorkshire.
Nun aber wieder zurück zur Schule. Miss McGrewdy gab mir den neunen Stundenplan der Klasse und sagte ich solle platz nehmen. Es war nur noch ein Platz frei, der Platz neben Jeremy. Ich setzte mich auf dem Platz, studierte meine Stundenplan und legte Block und Stifte auf meinen Tisch. Meine erstes Fach für heute war Geschichte. Die Lehrerin schritt auf die Tafel zu und malte ein großes Oval in dem “Mittelalter” stand. Sie wendete sich wieder zur Klasse und frage voller Vorfreude: “Welche begriffe fallen euch denn zum Wort Mittelalter ein?” Ich mochte dieses Thema ganz und gar nicht. Es erinnerte mich zu sehr an mein Leben mit Elias und meinen Eltern in Yorkshire. In mich selbst gekehrt, dem Unterricht völlig abwesend, wollte die Lehrerin von mir wissen, welche Wörter mir zuerst einfiele. “Ritterschaft, Reichtum, Burgen, Magie, etc…” Magie? War klar das mir dieses Wort einfiel. Meine Mutter war eine Hexe und mein Vater ein Hexenmeister. Miss McGrewdy schreib diese Begriffe zu den anderen an die Tafel und fuhr mit ihrem Unterricht fort. Kurze Zeit später holte sie ein Stapel Arbeitsblätter aus ihrer Tasche und sagte uns, dass je zwei Schüler zusammen ein Referat bis Ende des kommenden Monats vorbereiten müssen. Sie teilte uns diese Blätter aus, auf denen 15 Themenvorschläge zum Thema Mittelalter standen. Die Schulklingel unterbrach sie. “Nächste Stunde will ich wissen mit welchem Partner ihr das Referat machen wollt!” Ich packte meine Sachen wieder in meiner Tasche. Dann stand plötzlich Jeremy vor mir und fragte mich ob ich Lust hätte mit ihm und seinen zwei Freunden Troye und Rebekkah zusammen die Pause zu verbringen. Ich stimmte dem Vorschlag zu und wir vier gingen zusammen auf den Pausenhof. Troye und Rebekkah stellten sich mir vor und wollten mich etwas näher kennen lernen. Sie waren echt nett und wir verstanden uns vom Anfang an gut.

Ich finde das Thema deiner Geschichte interessant, weil es etwas anderes ist, als bei den anderen Geschichten hier.

Der erste Teil deiner Geschichte gefällt mir, da ich das Thema interessant finde und da du Hintergrundinfos zum Hauptcharakter der Geschichte gibst. (so soll es ja auch sein. XD)

Verbesserungsvorschläge: Es haben sich ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen, aber das ist, meiner Meinung nach, nicht so schlimm da man den Inhalt trotzdem noch versteht.

Ich freu mich schon auf den nächsten Teil. :slight_smile:

Danke fuer deine Antwort. Naja das mit den Rechtschreibfehlern war mir klar. Rechtschreibung war noch nie meine Staerke :smiley:

[size=200]KAPITEL 1 TEIL 2[/size]

Ich erzählte ihnen, dass ich aus New York hergezogen bin um nochmals von vorne zu beginnen. Meine Eltern seien vor einem Jahr bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen und ich lebe seit dem allein. Zudem erwähnte ich meinen Bruder Elias und meinte er wäre nach dem Tod meiner Eltern zurück nach Yorkshire gegangen. Es fühlte sich miserable sie anzulügen wo sie mich doch so herzlich aufgenommen habe. Hätte ich ihnen meine wahre Geschichte erzählt hätten sie mir eh nicht geglaubt oder ein Vampirjäger hatte mich wie auch damals aus der Stadt gejagt.
Die warme Sonne strahlte auf unsere Gesichter. Einerseits genoss ich die Sonne, aber andererseits erinnerte sie mich daran, dass ich ohne meine Kette Feuer fangen würde. Mein Bruder hatte dieselbe Kette. Wir hatten die zu unseren 14. Geburtstag von unseren Eltern geschenkt bekommen, als Zeichen, dass wir zusammen gehören und immer auf einander achtgeben sollen. Als wir Vampire wurden verzauberte ich sie um uns vor Sonnenlicht zu schützen.
Die Pausenklingel läutete und wir verschwanden zurück in unsere Klasse. Der restliche Schultag verlief recht ruhig. Wir hatten noch je zwei Stunden Englisch und Mathematik, bis der Unterricht um zwei Uhr endete. Die Klasse parkte ihre Sachen und stürmte zu den Bussen, wo ich mich dann auch von Jeremy und seinen Freunden verabschiedete. Ich wollte noch nicht nach Hause, ich war deprimiert und vermisste meinen Bruder. Besonders in dieser neunen Epoche meines Lebens, nun wo ich wieder ich selbst war, hätte ich ihn gerne an meiner Seite gehabt. Ich brauchte ein wenig Ruhe und Zeit nachzudenken, also beschloss ich auf den Friedhof zugehen, der in der Nähe der Schule lang. Ich suchte mir ein geeignetes Plätzen, setzte mich und dachte nach.
Es war Winter 1471 und Henry VI veranstaltete ein Fest zu seinem 50. Geburtstag. Elias und ich waren auf den Weg nach London um an den Feierlichkeiten des Königs teilzuhaben. Eine Meile vor London erreichten wir eine kleine Taverne. “Komm Bruderhertz, ich habe Hunger, lass uns etwas essen gehen.”, sagte Elias zu mir. Also betreten wir die abgelegene Taverne. Da die meisten Leute bereits in London waren um König Henry zu ehren, war diese Taverne recht leer. Die Augen meines Bruders schweiften durch den ganzen Raum, bis sie an einem kleinen, runden Tisch, wo ein junges Paar saß, stehen blieben. Wir setzten uns zu ihnen, bestellten zwei Bier und unterhielten uns mit ihnen. Das Paar war sehr freundlich, doch das war uns egal, wir hatten nur auf die erste Gelegenheit gewartet um ihnen das Blut aus den Adern zu sagen. Als die beiden bereits zu viel getrunken hatten, habe wir ihnen vorgeschlagen nach Draußen an die Luft zu gehen, was wir dann auch taten. Wir überzeugten sie ein Stück in den Wald zu gehen, wo wir dann an einen Baum stehen blieben, dann bissen wir ihnen in die Kehle und sagten sie leer. Sie schreiten nicht einmal mehr um Hilfe, denn sie waren sofort Tod. Mein Bruder und ich waren kalt, wir kümmerten uns um nichts außer uns selbst. Nachdem wir fertig waren, nahmen wir ihre Leichen und begruben sie reuelos im Wald. Ich wischte mir noch Blutreste von meinen Lippen und dann ritten wir weiter in Richtung London.
Ein Vogelgeschwitzer weckte mich aus diesen Albtraum meiner Vergangenheit. Ich schaute auf meiner Uhr. Es war Betriebs 5 Uhr abends also machte ich mich auf den Nachhauseweg. Ich wohnte in einen Reihenhaus mit einer kleinen Veranda. Ich öffnete die Türe und begab mich sofort zum Kühlschrank, indem ich meine Blutbeutel aus dem Krankenhaus aufbewahrte. Ich war bereits wieder so hungrig, dass ich den Beutel mit meinen Reißzähnen zerfleischte und alles auf einmal austrank. Danach verschwand ich in meinen Keller, wo ich meine Zauberbücher, etc. aufbewahrte. Ich saß mich auf dem Boden von Kerzen umrandet. Seit nun mehr als drei Wochen versuchte sich meinen Bruder ausfindig zu machen, doch er hat sich gegen meinen Ortungszauber gewehrt, er wollte nicht gefunden werden. Doch heute war es anders. Ich sprach die Worte “Ignis illumines me invenire frater meus faciem eius.” Die Flammen schossen ein Yard hoch bis sie wieder in sich selbst zusammen vielen. Mein Bruder war also in der Stadt. Ich wusste nicht ob ich mich freuen sollte oder nicht. Auf der einen Seite war es selbstverständlich schön zu wissen das er in der Nähe ist, aber auf der anderen Seite haben wir uns lange nicht mehr gesehen und ich wusste nicht was er in den letzten Jahren gemacht hat. Es hätte ja auch sein können, dass er sich nicht wie ich entschieden hatte keine Menschen mehr zu jagen und könnte die ganze Stadt in Gefahr bringen. Eines wusste ich jedoch, er würde mich finden. Also entschloss ich mich zu warten und nach ihn zu suchen.
Eine halbe Stunde lag ich bereits in meinem Bett und hörte Musik, bis ich ein vibrieren in der Hosentasche spürte. Es war einen SMS von Jeremy. Da wir Mittwoch Schulfrei hatten, wollte er mich zu seiner Hausparty einladen um das neue Schuljahr zu feiern. Nun ich wollte ein neues normales Leben anfangen und was ist normaler als eine Teeny-Party mit Freunden? Deshalb schreib ich zurück, dass ich mich freuen würde zu kommen.

[size=200]KAPITEL 2[/size]
[size=150]Die Rückkehr des verloren Bruders[/size]

Am nächsten Morgen um 6:45 klingelte mein Wecker. Ich war es nicht gewohnt so für aufstehen zu müssen. Letzten Monat war ich noch in New York und konnte die ganze Nacht durch Feiern und aufstehen wann ich wollte, aber nun hatte ich Schule. Das Klingeln des Weckers machte mir Kopfschmerzen. Also nahm ich ihn und schmiss in gegen die Wand, sodass er in tausend Teil brach. Wiederwillig stand ich nun auf und ging in die Küche, wo ich mir einen Blutbeutel aus dem Kühlschrank nahm. Ich trank den Ein-Liter-Beutel aus und verschwand ins Badezimmer um mich für die Schule fertig zu machen. Inzwischen war es bereits 7:30. Ich schnappte mir meinen Rucksack und verließ mein Haus. Ich ging die Treppen der Veranda hinunter, als mir mein Nachbar, ein Junger Mann Anfang dreißig, mit seinem Hund entgegen kam. Der Hund bellte mich an, als wusste er, was ich war. Der Nachbar zügelte seinen Hund und wollte mich ganz herzlich in der Nachbarschaft willkommen heißen. Ich sagte ihm, dass ich mich sehr darüber freute in der Nachbarschaft willkommen zu sein. Daraufhin fragte er mich, ob meine Eltern auch mit mir in diesen Haus lebten. Meine Eltern seinen vor einen Jahr bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen, erzählte ich ihm. Er sprach mir sein herzliches Beileid aus, verabschiedete sich und ging weiter. Auf dem Boden lag die Tageszeitung. Ich hob sie auf und betrachtete die Titelseite. Es lief mir eiskalt den Rücken hinunter als ich “Paar vom Wolf angegriffen” las. In dem Artikel stand, dass ein Paar tot im Wald aufgefunden wurde. Sie wurden von einen Tier, vermutlich einen Wolf, angegriffen. Aber als ich dann las, dass sich die Bisswunden am Hals der Opfer befanden, war mir klar, dass das kein Tierangriff war, sondern der eines Vampirs. Ich habe innerlich gebetet, dass es sich nicht um meinen Bruder handeln würde. Ich brachte die Zeitung ins Haus und ging zur Schule.
An der Schule angekommen, traf ich direkt Jeremy. Ich bedankte mich für die Einladung, die ich am Vorabend erhalten hatte und dann machten wir uns auf den Weg zur Klasse, wo Troye und Rebekah bereits auf uns warteten. Wir planten zunächst was wie für die Party an diesem Abend noch brauchten, bis plötzlich Rebekah verwundert meinte das jemand hinter mir stand. Ich drehte mich um und ließ all meine Bücher fallen. “Hallo, Bruderherz”, sagte eine mir sehr bekannte Stimme. Ich fiel im sofort in die Arme. “Das ist dein Zwillingsbruder? Ihr seht euch überhaupt nicht ähnlich.”, meinte Troye verwundert. Ich erklärte ihm, dass wir zweieiige Zwillinge sind. Ich wandte mich zu Elias und fragte ihn was er ihr in der Schule mache. Er meinte er hätte sich nun auf der Schule angemeldet. Ich wendete mich wieder zu meinen neuen Freunden und sagte, dass ich meinen Bruder allein sprechen müsse. Elias weigerte sich zunächst aber stimmte dann zu. Dann verschwanden wir in eine Putzkammer.
“Was machst du hier?”, fragte ich.
“Ich gehe hier zur Schule!”, erwiderte er.
“Aber warum?”
“Ich habe meinen Bruder vermisst!”
“Nach 200 Jahren verspürest du einfach so das Bedürfnis mich zu sehen?”
“Ja, ich weiß ich habe damals einen Fehler gemacht dich einfach so zurück zulassen. Ich brauchte etwas Zeit für mich.”
“Und warum hast du dich nicht gemeldet?”
“Ich wollte nicht, dass du mich so siehst. Es war eine sehr harte Zeit in Yorkshire. Ich habe getötet, sehr viele Menschen und musste mein Leben erst wieder auf die Beine stellen. Aber nun bin ich ja wieder da.”, sagte Elias reuevoll.
“Das stimmt. Ich freue mich auch wirklich dich nach all den Jahren wieder zu sehen. Wo wohnst du eigentlich?”
“Noch nirgendwo. Ich hatte gehofft bei dir unter zu kommen, also wenn du damit einverstanden bist.”
“Aber natürlich! Ich würde mich freuen. Komm mit ich möchte dir meine Freunde verstellen und außerdem fängt der Unterricht gleich an.”, fügte ich schnell hinzu.
Unsere Lehrerin wartete bereits als wir in der Klasse ankamen. Sie wusste bereits über unseren neuen Mitschüler Bescheid. Sie bat ihn sich kurz vorzustellen und sich dann zu setzten. Er erzählte der Klasse, dass er mein Bruder sei, Elias heißt und grade aus Yorkshire zu mit gezogen ist. Dann setzte er sich in die letzte Reihe zu Rebekah.
In der folgenden Pause ging wir zusammen auf den Pausenhof und setzten uns auf die Wiese um die Sonne zu genießen. Dann fragte Troye Elias warum er denn erst jetzt zu mir gezogen ist. Er erzählte davon, dass er nach dem Tot unserer Eltern zurück in unsere Heimatstadt Yorkshire gezogen ist um dort zu leben, aber er hätte gemerkt, dass er mich vermisse, also ist er zurückgekommen. Er freue sich aber wieder hier bei mir und dann auch noch in so einer schönen Stadt zu sein, fügte er hinzu.
Inzwischen war es 15 Uhr geworden und die Schule war zu ende. Elias und ich verabschiedeten uns von Jeremy, Troye und Rebekah, als sie Elias zur heutigen Party einluden. Er bedankte sich, sagte er würde sich freuen zu kommen und wir gingen nach Hause. Ich schloss die Türe auf und ging hinein. Elias zögerte kurz und kam dann hinein. Er meinte es sei ihm fremd ein Haus betreten zu können ohne das ihm ein Hausbesitzer hinein bitten müsse. Ich lächelte ihn an und bot einen Blutbeutel an. Er nahm ihn dankbar entgegen und murmelte vor sich hin das er verhungere. Als er zu Ende getrunken hatte, führte ich ihn durch das Haus. Ich zeigte ihm sein Zimmer, das mittelgroße Bad, die Küche, den Blutbankvorrat mit der bitte er soll sich zügeln und dann den Keller mit den Büchern und magischen Kräutern. Er war von meiner Büchersammlung und den Kräuter hellauf begeistert und fragte sofort ob er diese auch benutzen dürfe. Ich sagte ihm was mein ist sei auch dein.
So gegen 18 Uhr machten wir uns für die Party fertig. Ich war total nervös. Mein Bruder nahm wie immer alles gelassen und merkte an, dass wir noch etwas Alkohol für die Party mitbringen müssen und schlug vor vorher noch kurz einkaufen zu gehen. Dies taten wir dann.
Als wir an Jeremys Haus ankamen war es bereits Dunkel geworden. Ich schaute meinen Bruder kurz an, murmelte er solle keinen Unfug treiben, drehte mich um und klingelte. Rebekah machte uns die Türe auf und bat uns hinein. Nach einen kurzen Moment fragte sie uns warum wir nicht hinein kämen. Mein Bruder und ich stammelten vor uns hin. Das Problem war ganz einfach, wir mussten von jemanden der dort wohnt hinein gebeten werden um das Haus betreten zu können. Dann, noch bevor wir uns eine Ausrede überlegen konnten, kam zum Glück Jeremy an die Tür und bat uns herein.
“Hier wie haben noch was zu trinken mitgebracht”, merkte Elias an. Jeremy nahm die Flasche dankend entgegen und stellte sie zu den anderen in die große Küche. Kaum betraten wir das Wohnzimmer, wurde uns auch schon Alkohol angeboten. Mein Bruder, wie er halt so ist, hat direkt 5 Pinchen auf einmal getrunken. Ich beließ es vorerst bei einem. Betrinken war eigentlich nicht mein Stil. Aber an diesen Abend kam es ganz anders. Elias war ziemlich schnell betrunken, genau wie Rebekah. Irgendwann zu fanden ich und Troye sie knutschend in der Ecke liegen. Eigentlich wollte ich meinen Bruder nach Hause bringen, aber der wehrte sich mit Händen und Füßen und ich wollte nicht, dass das Ganze in einem Streit ausartet. Er ist zwar mein Bruder, aber wenn wir uns Streiten fliegen auch ganz schnell Gegenstände durch die Gegend. Also ließ ich ihn mit Rebekah dort liegen. Außerdem was sollte schon passieren? Sie können sich ja nicht zu Tode küssen. Zum Ende des Abends war ich auch ziemlich Betrunken, denn aus einem Pinchen wurden bei mir doch zehn. Die meisten Gäste waren bereits schon gegangen. Nur Elias, Rebekah, Jeremy und ich waren noch da. Jeremy war noch betrunkener als alle anderen, also half ich ihm die Treppe, um in seinem Zimmer zu gelangen, hoch. Ich legte ihn auf sein Bett und blieb neben ihm sitzen, bis er mir erzählte, er sei schwul. Dann umarmte er mich, küsste mich und zog mich neben sich auf das Bett. Er sagte mir, dass er mich liebe. Mein Verstand war durch den Alkohol bereits so beschränkt, sodass ich es nicht schaffte ihn zu widerstehen. Klar ich war auch schwul und ich fand ihn auch heiß, aber wir kannten uns ja noch nicht einmal richtig. Dennoch war mir das in diesem Moment egal. Wir küssten uns eine viel Stunde lang, also wir uns ausziehten. Und danach passierte es einfach so, wie hatten Sex. So etwas war mir in meinen 750 Jahren noch nicht passiert. Ich kannte jemanden erst zwei Tage und lag schon mit ihm im Bett. Das war eher etwas was meinen Bruder oft passierte, aber nicht mir. Nun ja, als wir fertig waren, schliefen wir neben einander ein.

Wann geht es weiter ? :smiley:

Die gleiche Frage stelle ich mir/hab ich auch.

Leider erst Anfang naechster Woche. Ich habe im Moment leider keine Zeit, da ich mich in eine Klausurphase befinde. :angry:

Kein Problem. Danke, dass du uns Bescheid gesagt hast. :slight_smile:

Viel Glück bei den Klassenarbeiten und lass dich nicht stressen.

[size=200]KAPITEL 3[/size]
[size=150]Freundschaft[/size]

Am nächsten Morgen kam das böse Erwachen. Ich wachte in Jeremys Armen auf und wusste nicht recht wie mir geschah. Man hatte ich einen Kater. Als ich versuchen wollte aufzustehen, weckte ich Jeremy auf, der mich dann verwundert ansah. Entgegen meiner Erwartung hat er die Nacht nicht vergessen, obwohl er so viel getrunken hatte. Es dauerte nur einen kleinen Augenblick bis er zu mir meinte wir müssen reden. Ich dachte er würde mir sagen, dass er mich gar nicht liebt und dass er mir dies zuvor nur gesagt hat weil er betrunken war. Doch dem war nicht so. Er bedankte sich bei mir, dass ich auf ihm aufgepasst habe und meinte dass dies seit langen die schönste Nacht gewesen war. Dann gestand er mir erneut seine Liebe und meinte erwartungsvoll, dass es für ihn Liebe auf den ersten Blick sei. Leider war ich mir über meine Gefühle zu ihm nicht so sicher wie er mit seinen zu mir. Als ich ihm das erste Mal sah bekam ich Herzklopfen wie nie zuvor und ich freute mich jedes mal ihn zu sehen, aber war das Liebe? Ich war mir nicht sicher. Also sagte ich ihm, dass ich mir mit meinen Gefühlen zu ihm noch nicht im klaren war und dass ich zunächst etwas Zeit brauche und zu entscheiden wie es weiter gehen soll. Seinen Blick werde ich nie vergessen. Eine Augen wurden rot und glasig, aber dennoch sprach er sein Verständnis mir gegenüber aus. Nach kurzen zögern nahm ich ihn in die Arme und meinte er sollen nicht traurig sein, denn noch habe ich mich weder für noch gegen ihn entschieden. Dann gingen wir hinunter in das Wohnzimmer, wo Rebekah und Elias noch immer dort lagen, wo Troye und ich sie gestern haben liegen lassen. Ich weckte meinen Bruder auf und meinte wir müssen nach Hause gehen. Ich nahm seine Hand und half ihm auf. Im Anschluss küsste er Rebekah und meinte er würde sie anrufen. Jeremy und ich schauten verdutzt, aber sagten nichts. Im nächsten Augenblick verabschiedeten wir uns von Jeremy und Rebekah und verließen das Haus. Auf dem Weg nach Draußen fragte Elias gespannt, was letzte Nacht zwischen mir und Jeremy passiert war. Dass ich schwul war, wusste er bereits, deswegen erzählte ich ihm von der letzten Nacht. Er schaute mich verdutzt an und meinte, warum ich ihn nicht meine Liebe gestanden habe. Dass ich ihn liebe, sähe man doch sofort. Auch ihm sagte ich, dass ich noch nicht weiß was ich für ihn fühle. Er schüttelte den Kopf und ich wechselte das Thema. Er fände Rebekah ganz süß und hätte sie heute ins Kino eingeladen.
“Ein Date also? Du kommst ja wieder schnell zur Sache.”, fragte ich mit eine unterschwelligem Grinsen.
Daraufhin antwortete er zögerlich, “Nein, jedenfalls nicht direkt. Ich will mal sehen was sich daraus entwickelt.”
“Ich erinnere dich nur daran, dass wir hier nicht auffallen wollen. Das heißt kein Blutsaugen und auch keine Hypnose. Rebekah wird nicht in einen lebenden Blutspender verwandelt.”
Auf diese Aussage folgte nur noch ein vorlautes, “Jaja!”
Als wir Zuhause ankamen, frühstückten mein Bruder und ich zunächst, bis er nach kurze Zeit, ohne ein Wort zusagen, das Haus verließ. Da mein Bruder nun weg war, hatte ich Zeit für mich, also zog ich mich in meinen Keller zurück. Dort stand mein große schwarze Truhe der Erinnerungen, wie ich sie gerne nenne. Ich dieser Truhe bewahrte ich Gegenstände aus meiner Vergangenheit auf, um nie zu vergessen wer ich war und wie ich so geworden war. Unter diesen Gegenständen befand sich ein mit Blutverschmierter Dolch - der Dolch der mir das nahm, was mich an meiner Menschlichkeit hat festhalten lassen.

Wie geht es weiter:
Was hat es mit dem Dolch auf sich? Wie ist Noach damals zum blutrünstigen Jäger geworden? Warum fällt es ihm so schwer seine Gefühle gegenüber Jeremy einzuschätzen? Das im nächsten Kapitel “Peter”. :smiley:

Ich liebe deine Geschichte . wann geht es denn weiter ? o:

Jetzt sind Ferien. Ich denke heute oder morgen wird es weiter gehen. :smiley:

[size=200]KAPITEL 4[/size]
[size=150]Peter[/size]

[i]Es war Frühling 1279 und mein Bruder und ich waren bereits seit zwei Monaten Vampire. Doch ich kam damit gut klar, da ich an meiner Menschlichkeit fest hielt. Mein Bruder hingegen hatte leichte Anfangsschwierigkeiten, doch ich half ihm. Wir brauchten zwar alle zwei Wochen ein wenig Blut, aber wir musste niemanden töten. Wir tranken an meinen Opfern je einen halben Liter Blut und ich hypnotisierte sie uns zu vergessen. So einfach war es. Ich war von Anfang an der stärkere Vampir von uns beiden. Ich beherrschte bereits die Hypnose und konnte mich übermenschlich schnell bewegen, aber dafür war mein drang zu Töten auch viel höher als bei meinen Bruder, der die Fähigkeiten erst Monate später erhalten würde.
Als wir Vampire wurden, wurden wir in Yorkshire gejagt, also verließ wir unseren Geburtsort und ließen uns in einen ganz kleinen Dorf namens Fȳrandefer, was in unserer Muttersprache Ænglisc soviel wie Dorf des Feuers bedeutete fünfzig Kilometer von Yorkshire entfernt, nieder, wo uns niemand kannte. Dort angekommen wurden wir von Alexander, einen alten Mann, und seiner Frau gastfreundlich aufgenommen. Sie gaben uns einen Schlafplatz. Wir erzählten ihnen, dass wir von Yorkshire flohen um dem schwarzen Tot zu entrinnen.
Eines morgens als ich Holz für den Ofen hackte, sah ich ihn, Peter, zum ersten mal. Auf einmal merkte ich wie mein Herz sich durch lodernde Flammen erwärmte. Peter war ein junger Mann in meinem Alter. Er hatte wunderschönes blondes Haar und tief grüne Augen. Er trug eine grüne verschmutzte Stoffjacke und eine ebenso verschmutzte dunkelbraune Hose. Er was anders als die anderen Jungen meines Alters, er war fröhlicher und unbekümmerter. Sein wunderschönes Lächeln ließ mich erstarren und meine Axt zu Boden fallen, als er auf mich zu kam.
“Hallo, ich bin Peter. Ich glaube wir kennen uns noch nicht.”, stellte er sich vor und streckte mir eine Hand entgegen. “Freud mich dich kennen zu lernen. Mein Name ist Noach und bin vor kurzen aus Yorkshire zu euch gekommen.”, stellte ich mich stotternd vor. Peter kannte keine großen Städte wie Yorkshire und ich sollte ihm davon erzählen soll. Also erzählte ich ihm von meinen Leben in Yorkshire dem Tod meiner Eltern und von meiner Reise nach Fȳrandefer, davon, dass ich ein Vampir bin erzählte ich ihm natürlich nichts. Als mein Bruder und ich am Abend uns Bettfertig machten, erfragte er mich wer denn der Junge gewesen sei. Ich wusste, dass ich meinen Bruder alles erzählen kann, also erzählte ich von Peter und dass ich glaube ihn zu lieben. Er war genau so offen wie ich gegen solche Themen, was im Mittelalter eine Seltenheit war. Dennoch musste ich meine Homosexualität geheim halten, da dafür die Todesstrafen geahndet wurde.
Ich den folgenden Wochen freundete ich mich immer mehr mit Peter an und wurde kurze Zeit später die besten Freunde. Zwei Monate später trafen Peter und ich uns im Wald. Wir saß auf einen umgeknickten Baum, weit weg von unserem Dorf. Wir redeten, als das geschah womit ich am wenigsten rechnete. Er beugte sich zu mir über und küsste mich. Seine Lippen waren ganz weich, wie die Federn einer Ganz und so warm wie die Sonne meines Herzens die mich erfüllte jedes mal wenn ich ihn sah. Ich fühlte mich wieder wie ein richtiger Mensch, dennoch habe ich ihn weggedrückt.
“Was ist los? Ich dachte du fühlst so wie ich?”, meinte er traurig verwirrt.
“Ja, dass tue ich auch. Ich liebe dich mehr als alles andere auf dieser Welt, denn du bist die Sonne meines Herzens, aber ich bin das Gift, welches durch deine Adern fließt wenn ich uns sehen.”, erwiderte ich trauernd.
“Aber was meinst du damit. Die bist kein Gift, du bist der netteste Mensch den ich kennen.” Als er dies sagte musste ich heftig schlucken und musste meine Tränen unterdrücken.
“Du kennst mich nicht. Ich bin nicht für den du mich hältst. Weißt du warm ich wirklich aus Yorkshire geflohen bin? Nicht, wegen dem schwarzen Tod. Nein, die Menschen hatten Angst vor mir, sie drohten uns zu töten. Das wäre es wenn du gehst und mich für immer vergisst.”
“Nein, das kann ich nicht.”, erwiderte er, “Du bist meine wahre große Liebe.”
Er beugte sich zu mir über. Ich sah keinen anderen Weg, ich zeigte ihm meine wahre gestallt. Meine dunkelbraunen Augen wurden leuchtend blau und meine vier Fangzähne offenbarten sich nun dort wo vorher noch meine Eckzähne waren.
“Siehst du, ich bin ein Monster. Die Person, die du in mir siehst, ja diese war ich einst, aber sie ist vor Monaten gestorben. Doch ich hätte wirklich sterben sollen wie es für mich bestimmt war.”
Peter erschrak, seine Augen liefen voller Tränen und er rannte davon.
Als ich Zuhause ankam, warte mein Bruder bereits auf mich und fragte wie es gelaufen sei. Daraufhin sagte ich traurig. “Bruder, er weiß es. Wir müssen das Dorf verlassen.” Er schaute mich kurz an, nahm mich in den Arm, tröstete mich und packte die nötigsten Sachen. Dann ließen wir das Dorf hinter uns, als wir plötzlich eine Stimme hörten. “Noach bleib stehen!”. Wir drohten uns um. Es war Peter.
“Du kannst mich doch nicht hier zurück lassen. Ich liebe dich doch, so wie du bist. Noch ist die Person, die ich in dir sehe nicht gestorben, doch sie wird es sein, wenn du das Dorf verlässt und mich zurück lässt. Ich werde es niemanden sagen, aber ich bitte dich bleib bei mir.”
Als ich diese Worte aus seinen Mund hörte, waren alles meine Sorgen vergessen. Ich rannte zu Peter, nahm in fest in meinen Arm und küsste ihn. Dann ließ er von mir los,
“Siehst du? Du bist kein Monster, Noach. Du bist genau derjenige als den ich dich sehe. Von Außen bist du vielleicht ein Vampir, aber innen drin bist du ein Mensch, der genau so lieben kann wie jeder andere.”, sagte er als er mich eine Träne aus meinen Gesicht wischte.
“Elias, das ist mein Freund Peter. Peter, das ist mein Bruder Elias.”, stammelte ich mit vollster Freude, die tief meiner Seele empor stieß.
Dann stellte Peter sich meinen Bruder offiziell vor und wir gingen zurück ins Dorf. Wir waren froh nicht wieder weglaufen zu müssen und ich war froh endlich jemanden gefunden zu haben der mich so liebt wie ich bin.

Das folgende halbe Jahr war das glücklichste meines Lebens. Doch dies sollte in der folgenden Tagen zu ende gehen. Die Zeit war wieder reif, mein Bruder und ich brauchte bald wieder Blut. Doch dies kümmerte mich nicht. Ich saß mit Peter im Wald und wir hatten Sex. Auf einmal stand die dunkele Gestallt meines Bruders vor uns.
“Wir müssen essen noch heute. Sonst überstehen wir die Nacht nicht.”, benachrichtigte er mich licht gereizt.
“Leider hast du da recht. Aber nicht in diesem Dorf.”, meinte ich als Peter sich dazu schaltete.
“Ihr tötet doch etwa keine Menschen oder?”
“Nein!”, antwortete ich schnell, “Wir trinken nur etwas am Handgelenk und hypnotisieren dann die Person uns zu vergessen. Sterben tut keine. Aber denn noch müssen wir dazu das Dorf verlassen, denn wir wollen hier nicht auffallen.”
Dann bot Peter uns an von seinem Handgelenk zu trinken. Dies wollten wir jedoch nicht, aber er überzeugte uns. Wir tranken von ihm, doch, anderes als bei den anderen, hypnotisierte ich ihn nicht.
“War das denn so schwer?”, räusperte sich Peter und ziehte seinen Jacke über die Wunde. Plötzen hörten wir ein Rauschen in den Büschen, bei dem wir dachten es sei ein Tier gewesen.

Am folgenden Tag trafen Peter und ich uns wieder im Wald. Wir küssten uns und kuschelten, als ihm kalt wurde. Er fragte mich ob ich ein Feuer machen könnte. Natürlich antworte ich mit “Ja”. Ich sichte etwas Holz, stapelte es zu einen Kegel und sprach die Worte: “Ignis ibi erit.”, sodass sich eine Feuer entfachte. Dann drehte dich mich zu ihm um und küsste ihn erneute. Dann zauberte er ein dankbares Lächeln auf seine Lippen. Ich drehte mich erneute zum Feuer und zu sehen ob es kontrolliert brennt oder ob ich mit dem Zauberspruch übertrieben habe. Ich mich um drehte war Peter weg, also rief ich nach ihm, bis ich seinen Vater sagen hörte “Dreh dich um!” Er hatte Peter in seinen Arm und drohte ihm mit einem Dolch. Ich war verwirrt.
“Ich habe dich und deinen Bruder gesehen als ihr von meinen Sohn getrunken habt. Ihr seid Vampire und schwule noch dazu. Ist es nicht so?”, fragte er zornig.
Dann versuchte ich ihn verzweifelt zu überzeugen: “Wir können über alles reden aber bitte werfen sie den Dolch nieder.”
“Du brauchst gar nicht zu weinen, Peter. Du bist eine Schande für deine Eltern. Du bist homosexuell und dann hast du noch Sex mit einem Monster. Eigentlich musste ich dich den Flammen vorwerfen. Doch dennoch bist du mein Sohn.”
Daraufhin antwortet Peter: “Dann mach es. Wirf mich den Flammen vor, aber lass Noah gehen.”
“NEIN, dass kann ich nicht!”, sieh er.
Dann ging alles zu schnell. Peters Vater nahm den Dolch rammte ihn Peter in die Seite, ließ ihn fallen. “Ich werfe dich nicht den Flammen vor! Im Dorf werde ich sagen du wärst abgehauen. Und du Noach, du und dein Bruder werdet das Dorf bis zum Morgengrauen verlassen haben.”
Dann ging er. Ich setzte mich auf dem Boden und nahm Peter in dem Arm.
“Noach, vergiss nie wer du bist.”, stammelte Peter umarmte und küsste mich zum letzten mal, bis er leblos in meinen Armen zusammenfiel.
“NEEEIIINNNN!!!”, schrie ich. Durch meinen Zorn und meiner Trauer beschwor ich unbewusst eine Blitz herbei, der in einen benachbarten beim ein schlug.
Ich gab Peter Vampirblut, in der Hoffnung ihn in einem Vampir zu verwandeln. Dann versuchte ich Magie. Als diese versuchte Fehlschlugen, betete ich zu den Geistern der Natur. Doch alles half nichts Peter war in meinen Armen gestorben. In diesen Moment schwor ich nie wieder zu lieben um keinen in Gefahr zu bringen. Dann begrub ich Peter und pflanzte einen Baum auf seinem Grub um sein Grab zu makieren. Bis heute habe ich diesen Ort nicht vergessen und besuche ihn immer noch alle zehn Jahre zum Todestag, der “28 Dezember 1280”. Das war auch der Moment an dem ich meine Menschlichkeit verlor. Ich war nun das Monster was ich, bevor ich Peter kennen lernte, glaubte zu sein. Ich ging zurück in das Dorf klopfte an Peters Haustüre und fesselte seinen Vater ein einen Pfahl und töte das ganze Dorf, nur die Kinder ließ ich gehen. Dann kam mein Bruder, der mich im Wald suchte, ins Dorf zurück. Seinen verzweifelten Blick werde ich nie wieder vergessen.[/i]

Hier saß ich nun in meinen Keller. So könne es ich weiter gehen, dachte ich. Ich müsse die Liebe wieder in mein Leben lassen. Dann klingelte es an der Tür.

Ein sehr schöner Teil auch wenn er ein wenig traurig ist .Du schreibst echt schön . :slight_smile:

Der Teil ist echt traurig, aber es ist gut, dass du verschiedene Stimmungen in deine Geschichte einbringst. Ich freu mich auf den nächsten Teil. :slight_smile:

[size=200]KAPITEL 5[/size]
[size=150]Eine zweite Chance für Liebe[/size]

Es klingelte erneut und ich gib die Kellertreppe hoch. Im Flur angekommen hatte ich bereits eine Ahnung, wer da wohl vor meiner Türe steht. Ich öffnete die Haustür und meine Ahnung bestätigte sich. Es war Jeremy, der mit mir reden wollte. Ich bat ihn hinein und sagte ihn er solle ich auf mein Sofa setzten und ich würde etwas zu Trinken hohlen und mich dann zu ihm setzen. Ich ging in die Küche, nahm zwei Gläser aus dem Hängeschrank und eine Flasche Cola aus dem Kühlschrank. Dann setzte ich mich zu ihm.
“Ich habe nachgedacht. Das mit dem Sex gestern war ein Fehler. Ja, ich liebe dich, aber ich will dir auch die Zeit geben, die du Brauchst um herauszufinden, ob du mich auch liebst.”, erklärte er mir.
Ich schwieg für einige Sekunden und meinte dann: “Es freut mich, dass du nachgedacht hast, aber ich habe auch nachgedacht.”
Dann schaute er mich verzweifelt an. Doch dann fühlte ich etwas, was ich seit jenen Tag an den ich Peter kennenlernte nicht mehr Gefühlte. Er hatte die gleiche Wärme die auch damals von Peter ausging, die mein Herz erwärmen ließ. Es war die Wärme der Liebe und Geborgenheit. Nun war ich mir sicher. Dies war ein Zeichen. Ich liebe Jeremy. Ich beugte ich zu ihm über und küsste ihn. Ich war im Rausch, im Rausch der Liebe. Seine warmen Lippen erfüllten mich von innen hinaus.
Dann nahm ich ihn an die Hand und sagte: “Ja, Jeremy. Ich liebe dich, dass ist mir nun klar.”
Er schaute mich mit seinem zufrieden Lächeln an. Ich legte auf das Sofa mit ihm in meinen Armen. Sein dunkelblondes Haar streifte mir durch das Gesicht. Wir verlagerten unser Kuscheln im mein Schlafzimmer.
Nach zwei Stunden war es bereits 20 Uhr und Jeremy, mein nun fester Freund, musste nach Hause. Er zog sich wieder an und schnappte ein Smartphone. Dann änderte er auf Facebook sein Beziehungsstatus auf “In einer Beziehung” um. Daraufhin gingen wir wieder nach unten. Jeremy öffnete die Türe und vor uns stand Elias. “Ah, jetzt bist du doch mit ihm zusammen. Was für einen unerwartete Wendung”, sagte er mit seinem ironischem Unterton. Jeremy verabschiedete sich, gab mir eine Kuss und ging nach Hause.
“Und wie ist dein Date mir Rebekah gelaufen?”, fragte ich erwartungsvoll.
“Gut, wir haben einen Film gesehen und dann bei ihr zusammen rum geknutscht. Wie es weiter ging kannst du dir ja denken. Mit Jeremy scheint es aber auch gut zu laufen oder?”, konterte er.
“Ja, wie du gesehen hast sind wir jetzt zusammen. Und Rebekah und du? Seit ihr zusammen?”
“Gute Frage, denke schon”, meinte er, ”Ich dachte du hast beschlossen dich nicht mehr zu verlieben nach dem was mit Peter passiert war? Aber freut mich, dass du deiner Meinung geändert hast.”
Ich erzählte Elias von Dolch im Keller und meinen Beschluss wieder Liebe zuzulassen und über den Verlauf des Abends.

Am nächsten Tag war wieder Schule und Elias und ich machten uns fertig. Am Schulhof angekommen, wartete Jeremy bereits ungeduldig auf mich um mir zur Begrüßung in die Arme zu fallen. Er gab mir einen flüchtigen Kuss und nahm meine Hand. Er machte mich glücklich. Ich fühlte mich wieder wie Einer von ihnen, den Menschen. Aber mit der Liebe kamen auch alte Gefühle, die Gefühle gegenüber Peter, die Erinnerung an seinen Tot und auch das Schuldbewusstsein ihn über meine wahre Identität im Unklaren zu lassen. Würde ich es diesen mal besser machen? Werde ich ihn beschützen können oder wir die Vergangenheit Revue passieren? Jeremy und ich schlenderten durch die Korridore der Schule. Als wir in unsere Klasse ankamen, waren die Blicke unsere Mitschüler zweigespalten. Troye und Rebekah kamen zu uns und gratulierten uns. Doch plötzlich passierte das Unvermeidliche. Einer unsere Mitschüler war der Homosexualität nicht so aufgeschlossen wie die meisten anderen. Drake ein bereits zweimal sitzengebliebener Mitschüler mit Oberarmen dreimal so dick wie meine baute sich vor uns auf meinte: “Ihr dreckigen Schwuchtel! So etwas wie euch braucht Amerika.” Mein Bruder versuchte mir mit einem Blick zu signalisieren ruhig zu bleiben, was er jedoch nicht schaffte. Ich stellte mich vor ihm und schupste ihn an einer der Spinde, dessen Tür sich durch den Aufprall stark verbogen. Dann schlug ich ihm so feste auf die Nase, dass er sein Bewusstsein für kurze Zeit verlor. Zu meinem Ungunsten hatte ein Lehrer alles gesehen. “Mr Middleton sofort zum Direktor.”, schier eine Stimme mich von der Seite an.
Ich wurde vom Direktor zwei Wochen vom Unterricht suspendiert und Drake musste mit einer gebrochenen Nase ins Krankenhaus gebracht werden. Da ich dem Unterricht fern bleiben musste, wartete ich auf dem Schulhof auf Jeremy, der mir nach Schulschluss besorgt entgegen lief.
“Was hat der Direktor gesagt?”
“Er meinte ich müsse dem Unterricht für zwei Wochen fern bleiben und könnte von Glück regen nicht der Schule verwiesen zu werden.”, murmelte ich entgeistert.
Dann gingen Jeremy und ich zu ihm nach Hause, um mich seinen Eltern vorzustellen, die mich zum Essen hatten eingeladen. Als wir bei ihm Zuhause ankamen, wurde ich herzlich empfangen Seine Eltern quetschen mich buchstäblich aus. Sie wollten alles über mich wissen. Das Essen war sehr lecker. Nachdem wir fertig gegessen hatten verschwanden wir auf sein Zimmer, wo ich auch die Nacht mit ihm verbrauche, denn es war ja schließlich Freitage und am nächsten Tag würden wir das Haus für uns allein haben. Auf seinem Zimmer redete wir nochmals über dem Vorfall in der Schule, was dann irgendwie wieder in Sex über ging. Ich schätze so ist das am Anfang in jeder Beziehung: Alles geht in Sex über. In der folgenden Nach hatte ich einen schrecklichen Albtraum. Jeremy würde genau wie Peter in meinen Armen sterben. Ein Hunter rammte in jenen Dolch in die Brust durch dem Peter zu Tode kam.

Wie geht es weiter:
Wie sind Noach und Elias Vampire geworden und wie sind ihre Eltern tatsächliche gestorben?
Dies im nächsten Kapitel: Der Fluch des Überlebens

[size=200]KAPITEL 6[/size]
[size=150]Der Fluch des Überlebens[/size]

Es war Januar 1279. Der Winter war dieses Jahr harter als alle zu vorigen in meinen Leben. Die Ernte fiel dieses Jahr nur mangelhaft aus, denn der Winter kam früher als sonst. Bereits im Oktober fielen die Temperaturen auf 0 Grad Celsius. Doch auf dem Feldern meiner Eltern war die Ausbeute wesentlich höher, sodass wir für den ganzen Winter genug Nahrung haben würden.
Mein Bruder und ich führten ein unbeschwertes Leben.Wir gingen zur Schule, mussten Zuhause nicht bei der Arbeit helfen. Das Einzige wozu uns unsere Mutter verpflichtet war, dass wir eine Stunde am Tag das Zaubern über müssen um unsere Magie kontrollieren zu können. Dies nervte uns jedoch ein wenig, da wir die Kunst der Magie bereits gut beherrschten. Die Magie an sich kommt von der Erde selbst, doch diese als Hexenmeister kontrolliert zu beschwören brauchte Übung und vor allem Selbstkontrolle. Doch dies ist nicht die einzige Form der Magie, es gibt noch eine andere, ein gefährlichere, die Schwarze Magie. Mithilfe diese Art von Magie war es möglich das natürliche Streben der Natur nach Gleichgewicht zu stören. Doch das Üben Schwarze Magie wurde meinen Bruder und mir von unseren Eltern strengstens untersagt. In der Zeit zwischen 1246 und 1248 war die Zeit der Experimente in der Welt der Hexen und Hexenmeister. In dieser Zeit hatten unsere Eltern mit Schwarzer Magie experimentiert und kannten ihre Gefahren. “Schwarz Magie kommt mit einem Preis.”, sagten uns unsere Eltern und wir sollen in Versuchung kommen diese Magie zu nutzen. Mein Bruder und ich fürchteten Dunkele Magie und schworen sie niemals zu gebrauchen.
Zu der mangelnden Ernte kam auch noch eine Pestwelle auf Yorkshire zu. Man nannte sie den Schwarzen Tot. Man sah die Pest erst dann wenn jegliche Chance auf Heilung vertan war. Meine Eltern streuten ein Gemich von Kräutern und magischen Wurzel um unsere Haus herum um uns vor der Pest zu schützen.Uns wurde verboten unser Haus zu verlassen, doch mein Bruder und ich hielten uns nicht an das Verbot, denn unser bester Freund Marius lag im Sterben. Er hatte ihn, der Schwarzen Tot. Der Arzt konnte nichts mehr für ihn tuen. Marius war der einzige Mensch in der Stadt der wusste, dass wir Hexenmeister waren und bat uns ihm zu helfen.Er wimmerte vor Schmerzen, doch uns waren die Hände gebunden, denn auch die Magie der Natur wusste keinen Weg dem Schwarzen Tot zu entrinnen. Wir saßen an seinem Bett als er starb und wir, die Söhne eines der mächtigsten Hexenmeistern jener Zeit, konnten ihm nicht helfen. Doch schon bald sollte uns das selbe Schicksal ereilen. Wir hatten uns angesteckt.
Fünf Tage nach Marius Tot, erschienen bei uns die ersten Symptome der Pest Fieber und Übelkeit. Unsere Eltern waren bis dato überzeugt wir hätten das Haus nie verlassen, was wir auch im Nachhinein betrachtet nicht hätten tun sollen. Sie versuchten jeglichen Weg den sie kannten um die Pest aufzuhalten, doch alles scheiterte. Inzwischen hatten sich schmerzhafte Beulen an unseren Hälsen gebildet und somit war die Chance auf Heilung vertan bis es am Folgetag an unsere Tür klopfte. Es war ein Mann in einem ledernen Anzug und einer Schnabelmaske. Der mysteriöse Mann streckte meiner Mutter ein Stück Pergament in die Hand. Meine Mutter schaute fragend, doch eh wir uns versahen war die mysteriöse Gestalt verschwunden. Auf dem Pergament wurde ein Uraltes Ritual beschrieben. Unsere Eltern analysierten das Pergament. Oben auf dem Pergament stand: “Rituali immortalitatem”, was soviel wie Ritual für die Unsterblichkeit bedeutet.
Unseren Eltern war bewusst, dass es sich hierbei um Schwarze Magie handeln müsse und sie einen Preis zahlen müssten, aber was sie nicht wussten war, dass nicht nur sie einen fürchterlichen Preis zahlen müssten. Dennoch waren sie entschlossen das Ritual durchzuführen. In einem Krug mischten sie ein paar Tropfen ihres Blutes unter verschieden Kräutern und malten damit ein großes Pentagram auf den Boden und legten unsere beinahe leblosen Körper in die Mitte. Dann führten sie das Ritual durch. Mit jedem Wort das sie sprachen fühlten wir uns wieder lebendiger. Doch dann sahen wir wie das Leben in den Augen unsere Eltern erlosch, dass war ihr Preis, den Preis den sie für unsere Leben zahlen mussten, ihren Tot. Als sie zu Boden fielen, erlosch auch unsere Augenlicht.
Gegen Mitternacht erwachten wir. Doch etwas war anderes, wir waren tot und doch lebendig. Das Blut in unseren Adern war eiskalt und unsere bis dahin braunen Augen waren nun tief blau. Und dann klopfte es erneut an der Türe. Es war wieder dies mysteriöse Gestalt, die mir ein kleines Buch mit der Aufschrift: “Superesse quam sicut immortalis.” gab. Und eh ich wieder aufschaute war sie weg. Ich blätterte durch die Seiten des Buches. Es war eine Anleitung wie man als Vampir überlebt. Ich drehte mich zu meinem Bruder und schaute ihm fragend an. Wer war diese unheimliches Gestalt? Er sah aus wie ein Pestarzt und doch düsterer. Er war kein Mensch. Von ihm ging eine dunkele Kraft aus. Eine Kraft die so dunkel war, dass sie alles Licht der Erde hätte verschlucken können. Doch wie sich herausstellen sollte waren wir nicht die einzigen die von “Cráwa”, so nannten wir ihn, besucht wurden. Nein, in dieser Nacht wurde eine ganze Generation Vampire geboren. Dir ersten Vampire von denen alle Vampire der Zukunft abstammen würden. Es wurden noch sechs andere die von Cráwa besucht wurden: Arthur, Fraya, Godfrey, Iohannes, Isaac und Mary. Doch diese waren Menschen und keine Hexen oder Hexenmeister wie wir.
Was sollten wir tuen? Unsere Eltern waren tot und wir, wir waren allein. Die Unsterblichkeit ist kein Geschenk unserer Eltern an uns, es ist ein Fluch, ein Fluch dessen Ausmaß wir erst im laufe der Zeit begreifen sollten.
Wir verspürten einen Hunger, einen Hunger nach Blut, menschlichen Blut. Von diesem Hunger angetrieben gingen wir in die Stadt auf Beutezug. Es war wie ein Instinkt den man nicht unterdrücken konnte. Als wir unser ersten Opfer verspeisten, hörte diese Drang auf wir verspürten nur noch Reue. Wir hätten an der Pest sterben und in Frieden ruhen sollen. Doch nun waren wir blutrünstige Monster. Wir hatten Angst, Angst vor uns selbst und vor den anderen Vampiren. Also beschlossen wir zur besten Freundin unserer Mutter zu gehen. Als wir an ihrem Haus ankamen, klopften wir wild und sie öffnete die Tür und wir wollten ins Haus stürmen. Doch etwas hielt uns zurück, es war wie ein Kraftfeld was das Haus umgab. Eva sah uns erschrocken an: “Nein, nicht ihr auch noch!” Dann ging sie angsterfüllt ein paar Schritte zurück und schloss die Tür. Doch schon bald sollte sich eine weitere Schwäche eines Vampirs zeigen und zwar als die Sonne auf ging. Die Sonne brannte auf der Haut und wir fingen Feuer, doch anders als bei neueren Vampirgenerationen tötete sie uns das Feuer nicht, doch dennoch schwächte es uns erheblich. Wir krochen auf allen Vieren nach Hause, wo ich das Buch des Cráwas hab liegen lassen. In diesem Buch stand ein Schutzzauber, der uns vor Sonnenlicht schützen sollte. Für den Zauber brauchte man einen Gegenstand den man trägt z.B. ein Ring, Armband oder eine Kette. Als Träge des Schutzzaubers nahmen wir unsere Ketten, die wir zum 14. Geburtstag von unseren Eltern geschenkt bekamen. Ich nahm die Ketten in meine Hand und sprach den Zauber doch es funktionierte nicht. Ich war zu geschwächt, also nahm mein Bruder meine andere Hand und sprach mit mir den Zauber und es funktionierte. Als die sechs anderen Vampire sahen, dass wir uns im Sonnenlicht frei bewegen konnten, wollte sie auch diese Möglichkeit und baten uns ihnen zu helfen. Also halfen wir ihnen. Ein großer Fehler, denn anderes als wir konnte sie nicht an ihrer Menschlichkeit festhalten und wurden so zu blutrünstige Killer, außer Godfrey, er konnte wie wir festhalten doch sein Leben sollte ein jähes Ende finden. Eine andere Hexe auf unserer Stadt rammte ein einen verzauberten steinernen Dolch in die Brust. Wir waren nicht vollkommen unsterblich, Magie konnte doch töten. Diese Hexe zog die Bürger Yorkshires auf ihre Seite und vertrieb alles Vampire aus der Stadt. Elias und ich packten unsere nötigsten Sachen und taten es ihnen gleich. Doch bevor wir die Stadt verließen, begruben wir unsere Eltern und verbrannte unserer Haus. Es sollte niemand die Zauberbücher und magischen Kräuter finden. In den falschen Händen hätten sie was verheerendes anrichten können.

Toller Part.Flüssig und gut verständlich.Dabei mit vielen Details.
Mach recht bald weiter.

[size=200]KAPITEL 7[/size]
[size=150]Ich liebe dich so wie du bist![/size]

Seit dem Jeremy mich seinen Eltern vorgestellt hat sind bereits zwei Wochen vergangen. In diesen Wochen hatten wir eine wundervolle Zeit zusammen. Wir gingen ins Kino, waren essen und durchliefen die Stadt. Mountain Falls war nicht besonders groß, aber man konnte dort gut shoppen. Trotz alle dem verging in den zwei Wochen einzige Nacht ohne diesen schrecklichen Albtraum in dem Jeremy in meinen Armen starb. Diese Albtraum kam vermutlich daher, dass mich mein Glück mit Jeremy so stark an meine Vergangenheit mit Peter erinnerte.
Heute war wieder Freitag, der letzte Tag, wo ich von Unterricht suspendiert war. Montag würde die Schule für mich wieder los gehen. Jeremy hatte mich zu sich nach Hause eingeladen, seine Eltern wollten über das Wochenende verreisen, sodass wir das Haus für uns allein hätten. Ich habe zwar ein eigenes Haus wo wir uns hätten treffen können, aber dort wären wir nicht ungestört, denn schließlich lebte meine Bruder mit mir zusammen. Ich freute mich schon die ganze Wochen auf dieses Wochenende mit Jeremy allein. Bevor ich mich auf den weg zu Jeremys Haus machte, trank ich noch einen Blutbeutel um das Wochenende zu überstehen. Um Jeremy zu überraschen kaufte ich noch einen Strauß Blumen und einen romantischen Film den wir uns zu zweit anschauen wollten. Dann läutete ich die Klingel und Jeremy öffnete mir freudestrahlend die Tür. Ich küsste ihn sinnlich und streckte ihn den Blumenstrauß entgegen und meinte: “Hier diese Blumen sind zwar nur halb so schön wie du, aber ich wollte dir unbedingt welche mitbringen.” Er nahm die Blumen freudestrahlend entgegen und stellte sich in eine Vase mit frischen Wasser. Jeremy hatte essen für uns gekocht: Spaghetti mit Tomatensoße und Salat und zum Nachtisch Crème brûlée. Wir setzten uns gegen über und zwischen uns standen drei Kerzen. Richtig romantisch, aber etwas zu viel für meinen Geschmack. Aber es war süß von ihm sich so viel Mühe zu geben und dann nur für mich. Nach dem Essen setzten wir uns auf das Sofa im Wohnzimmer um uns den Film anzuschauen und ließen den Abend mit einen Glass Champagner aus meinen Keller ausklingen. Von Film hatten wir natürlich nicht sonderlich viel mitbekommen, denn wir waren eher mit Küssen beschäftigt. So gegen 22 Uhr lockte mich Jeremy in sein Zimmer, wo ein Bett auf mich wartete, was ich romantischer nicht hätte herrichten können. Mitten auf dem Bett lagen Rosenblätter in vorm einen Herzens. Ich konnte mein Glück mit ihm kaum fassen und so kullerten mir ein paar Freudentränen die Wangen runter. Jeremy wischte sie zärtlich aus meinem Gesicht und nahm mich an die Hand, um mich mit ihm ins Bett zu nehmen. Dann legte ich meine rechte Hand auf seine Hüfte und begann ihn zu küssen. Seine Lippen waren so weich, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte sie zu küssen. Nach ca. eine halbe Stunde Vorspiel zogen wir und aus und ich küsste seine Brust und ging immer tiefer bis zur Höhe seines Bachnabels. Dann zog ich ihm seine Hose aus und nun was danach passierte kann man sich ja denken, aber es war sehr schön und romantisch im Gegensatz zu unseren ersten Mal, wo wir beide ziemlich betrunken waren. Schließlich schliefen wir beide ein, doch dieser Albtraum hinderte mich daran den Schlaf zu genießen.
Durch meinen Albtraum, war ich bereits um 7 Uhr geworden und beschloss für uns Frühstück zu machen. Ich ging in eine nachgelegene Bäckerei und kaufte zwei Croissant und zwei Brötchen. Auf einen Tragebrett servierte ich Jeremy Croissant mit Erdbeermarmelade und Brötchen mit Honig dazu noch ein Glass Orangensaft. Doch dann wurden wir vom Klingeln der Tür gestört, also gingen wir runter um nachzusehen. Ich öffnete die Tür doch niemand war zu sehen und ging ich ein paar Schritte nach Draußen um nachzusehen. Dann kam auf einmal ein Mann von der Seite und spritze mir Verbena in den Hals und ich brach zusammen. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Alles passierte so plötzlich und als ich reglos auf dem Boden lag stahl der mir unbekannte mach meine Schutzketten und ich find sofort Feuer und wurde bewusstlos. Darauf hin schnappte Jeremy sich geistesgewärtig eine Deck und warf sie auf mich um die Flammen zu ersticken, dann zog er mich hinein und legte mich auf das Sofa. Da ich nun nicht mehr in Flammen stand, konnte ich meine Wunden dritten Grades heilen und wachte kurze Zeit später wieder auf. Der Raum war abgedunkelt, sodass kein Sonnenlicht eindringen konnte. Jeremy saß steif und kreidebleich neben mir und ihn kullerte eine Träne auf den Augen. Ich raffte mich auf und nahm ihn in dem Arm.
“Du bist kein Mensch oder? Du du bist ein…”, stammelte Jeremy mit weinerlichen Stimme.
“Nein, ich bin kein Mensch. Nun zumindest nicht mehr.”, antworte ich ihm und versucht ihm zu trösten.
“Du bist ein Vampir. Deswegen hat die Sonne dich auch verbrannt. Hab ich recht? Und ich dachte ich kann dir vertrauen und du würdest mich lieben.”
“Ja, ich bin ein Vampir.”, antwortet ich mit zittriger Stimme, “ Aber du hast unrecht. Ich liebe dich wirklich und du kannst mir vertrauen. Ich wollte dir die Wahrheit eh sagen nur ich hatte Angst, dass du dich von mir abwendest!”
“Was hast du erwartet wie ich reagiere, wenn mein Freund mir sagt er ist ein Monster!”
“Ich bin kein Monster. Siehst du mich als Monster? Hast du Angst vor mir? Ich konnte dir nie was antun oder zulassen, dass dir was passiert. Alles was ich gesagt habe, dass ich dich liebe mehr als alles andere auf der Welt und dass ich für immer mit dir zusammen sein will, war die Wahrheit.”
“Ja, ich habe Angst!”, schlurzte er.
“Und dennoch hast du mich gerettet. Warum? Du hättest ich auch sterben lassen können. Was kann ich tun, damit du keine Angst mehr vor mir hast? Ich liebe dich doch von ganzen Herzen. Ich würde für dich in den Tod gegen.”
“Ja, ich habe dich gerettet, weil ich dich liebe und in der Hoffnung es würde alles wieder normal werden.”
Ich nahm ihn ganz fest in meinen Arm und er begann bitterlich zu weinen, was mich innerlich zerriss, sodass ich mit ihm weinen musste.
Dann hob er seine Kopf: “Warum weinst du? Ich dachte Vampire können nicht weinen.”
“Ich weine, weil du traurig bist und ich dich enttäuscht habe. Ich habe Angst dich zu verlieren, denn du hast geschafft, was hinderte Jahre keiner geschafft hat. Neben dir fühle ich mich wieder wie ein Mensch, ein Mensch der geliebt wird. Und doch auch Vampire haben Gefühle. Wir waren schließlich auch mal Menschen und innen drin sind viele von uns es immer noch.”
“Du bist anders als dir Vampire in Horrorfilmen. Ich sehe es in deinen Augen. Deine Tränen sind echt und wenn du mir was antun wollest hättest du es schon längst getan. Ja, du bist ein Vampir aber innen drin bist du ein Mensch, sonst würdest du dich nicht so liebevoll um mich kümmern.”
“Also glaubst du mir?”, fragte ich.
“Ja, ich glaube dir. Und dass ich an dir gezweifelt habe tut mir leid. Ich stand unter Schock.”, sagte er, als er seinen Arm um mich legte und mich küsste.
“Du willst dich nicht von mir trennen?”
“Nein, ich gebe dir eine Chance dich zu beweisen und außerdem dann ich mir kein Leben ohne dich vorstellen. Aber sag mir eins: Wie bist du ein Vampir geworden, was ist passiert?”
Auf diese Frage hin erzählte ich die Geschichte wie ich ein Vampir wurde, dass mein Bruder und ich die Pest hatten und dass sie uns unwissentlich in Vampire verwandelt haben um uns zu heilen.
“Und wie geht es weiter?”, fragte er gespannt.
“Ich erzähle dir meine ganze Lebensgeschichte ein andermal. Nun ich muss ich erst meinen Bruder warnen, dass ein Hunter in der Stadt ist und ich muss meine Schutzkette wieder haben.”
“Ja, ruf Elias an und sagt ihm bescheid. Währenddessen suche ich dir etwas neuen zum Anziehen, dass du kannst nicht mit habt angebrannten Sachen herumlaufen.”
Ich rief mein Bruder an und warnte ihm vor dem Hunter und sagte ihm er solle das Haus vorerst nicht verlassen. Und kam Jeremy mit Hose, T-Shirt und Hemd zurück und ich legte auf.
“Hier etwas für dich zum Anziehen ich hoffe es passt dir?”
“Danke”
“Ist schon gut. Du kannst mir die Sachen ja wieder geben.”
“Nein, ich meinte danke, dass du mich gerettet hast und dass du mir hilfst! Du bist echt der beste Freund den ich mir nur hätte wünschen können!”
Daraufhin lachte er mich wieder mit seine süßen Lächeln an. Und fragte mich was ich nun tun werde.
Dazu meinte ich: “Hast du vielleicht eine Kette, die ich solange bis ich meine wieder habe als Schutzkette benutzen kann?”
Er zog seine Kette aus und streckte sie mir entgegen: “Hier!” Ich nahm sie fest in meine Hand und sprach: “Obsecro autem spiriti naturi est. Placere benedic hoc monile tueri contra solem lumine.”
“Hat es funktioniert?”
“Das kann ich dir nicht sagen, aber wir werden sehen. Ich suche ich diese Hunter.”
“Was wirst du mit ihm machen? Doch nicht etwa töten oder?”, fragte er besorgt.
“Nein, natürlich nicht. Erstmal werde ich ihn finden, dann meine Kette zurückholen und dann in hypnotisieren Vampire zu vergessen.”
“Aber ich komme mit. Ich will dir helfen.”
“Nein, ich will dich nicht in Gefahr bringen. Du bleibst hier!”, sagte ich und öffnete die Tür.
“Noach Middleton! Dies war keine Frage. Ich komme mit egal was du sagst.”
“Wenn ich dich nicht aufhalten kann dann komm halt mit. Aber bleib immer in meiner Nähe. Und nun halt dich an mir Fest.”
Ich nahm ihn in meinen Arm und rannte mit Vampirgeschwindigkeit zu meine Haus.
“Wow, können alle Vampire so schnell rennen?”
Ich beantwortet seine Frage mit “Ja” und schloss die Haustür auf, wo mein Bruder bereits auf mich wartete.
“Du kannst ihn doch nicht einfach mitbringen!”, fluchte Elias.
“Ich werde euch suchen helfen und auch du wirst mich nicht davon abhalten.”
“Was hast du denn mit dem angestellt?”, fragte er.
“Er hat nicht mit mir angestellt. Ich will meinen Geliebten nur helfen.”, zischte er.
“Na dann, ich werde dich nicht aufhalten. Dass ist wenn schon Noachs Aufgabe.”
“Danke, Elias.”, meinte Jeremy zu meinem Bruder.

Nach über einen Monat geht es nur weiter. Über vorbesserungsvorschläge würde ich mich sehr freuen.

[size=200]KAPITTEL 8[/size]
[size=150]Jagen oder gejagt werden[/size]

So machte wir, Elias, Jeremy und ich, uns also auf dem Weg den Hunter, der meine Kette gestohlen hat zu suchen. Wir hatten jedoch keine Ahnung wo wir hätten anfangen sollen. Doch das mussten wir auch nicht.
“So wollen wir anfangen zu su…”, mehr bekam mein Bruder nicht raus. Wir wurden von Holzpfeilen beschossen und einer traf meinen Bruder direkt ins Hetz. Sein Gesicht lief weiss an und er brach zusammen. Noch eh ich richtig reagieren konnte traf auch mich ein Pfeil.
Einige Zeit später wachten mein Bruder und ich in einen dunklen Keller, gefangen in einen Eisenkäfig, wieder auf. Es war kein gewöhnlicher Eisenkäfig. Er war verzaubert, sodass wir nicht entkommen konnten. Jeremy war ausserhalb den Käfigs an ein Roh mit Handschellen gefesselt. Plötzlich ging das Licht an und wir hörten dumpf Schritte die Treppe hinunter schreiten. Dann stand der Hunter vor uns. Er war groß, ca. 40 Jahre alt und hatte eine Glatze. Er trug einen Gürtel woran ein Messer, ein kleiner Holzpfahl und mehrere Patronen befestigt waren. In seiner Hand hielt er eine Schrotflinte.
“Was wollen sie von uns?”, frage ich,
worauf Elias dann antworte: “Uns töten was sonst?”
“Dann wären wir schon lange tot!”, meinte ich kleinlaut.
Er schaute uns mürrisch an. “Ich”, sagte der Hunter, “Ich will gar nichts von euch!”
Mein Bruder und ich fragen warum wir dann eingesperrt seihen, doch der Mann antwortete nicht. Er ging zu der in der Ecke stehenden Kühlschrank, nahm zwei Beutel Blut und eine Flasche Wasser hinaus. Er legte die Wasserflasche zu Jeremy und warf das Blut zu uns in den Käfig. Dann ging er wieder hoch und schaltete das Licht aus. Das Zuknallen der Kellertüre weckte Jeremy.
Jeremy fragte entsetzt: “Wo sind wir? Wo ist der Hunter? Was will er von uns?”
“Wir sind in einem Keller”, sagte ich, “aber ich weiss leider nicht wo? Der Hunter war eben hier und meinte, dass er selber von uns gar nichts will. Dann hat er eine Wasserflasche und zwei Blutbeutel für uns geholt und ist wieder nach oben verschwunden.”
“Dieser Käfig ist verzaubert wir können ihn nicht aufbrechen.”, sagte mein Bruder panisch.
“Wartet nur ich krieg euch da schon wieder raus?”, sagte Jeremy und nah mit seiner freien Hand eine Büroklammer aus seiner Jackentasche.
“Wieso zum Henker hast du eine Büroklammer in deiner Tasche?”, fragte ich verwundert.
“Wir wollten den Hunter suchen, also dachte ich ich rüste mich auch ein bisschen aus.”
Er schaffte es die Handschellen mit der Büroklammer zu lösen.
“So nun seit ihr dann!”, sagte er woraufhin ihn fragte woher er so etwas kann. Er grinste mich an und widmete sich dem Schloss der Käfigs.
Dann plötzlich ging das Licht wieder an und der Mann rannte die Treppe hinunter. Jeremy versteckte sich hinter der Treppe und nahm das Seit, welches dort hing.
“Wo ist der Junge?”, schrie der Mann.
Ich schaute Jeremy an und versuchte ihm unauffällig zu signalisieren, dass er, was auch immer er vor hat, es zu unterlassen. Darauf hin ging Jeremy von hinten auf dem Mann zu und war das Seil ihm über den Kopf und versuchte den Mann auf den Boden zuziehen, doch eh mein Bruder und ich reagieren konnte, nahm der Mann sein Messer und stach auf Jeremy ein.
“NEEEINNN, nicht schon wieder.”, sagte ich, als Jeremy reglos auf dem Boden lag. Ich rannte zu Jeremy während mein Bruder sich um dem Hunter kümmerte. In Jeremys Brust steckte jener Dolch er einst Peter tötete, genau wie in meinem Traum. Jeremy war noch nicht tot. Er lebte, aber grade noch so. Also biss ich mir ins Handgelenk und gab ihn mass von meinen Blut, doch seine Wunden waren zu schwär, das Blut konnte ihn nicht heilen. Er hörte auf zu atmen. Ich habe gar nicht mehr mitbekommen was um mich passierte, bis mein Bruder sich neben mich hockte.
“Wir müssen gehen noch bevor jemand den toten Hunter vermisst.”, sagte mein Bruder und zeigte auf die Leiche das Hunters.
“Ich hab ihn das Genick gebrochen. Doch bevor ich das Tat hat er einen Namen gesagt.”
Ich legte mein Gesicht auf Jeremys Brust, dann zog mein Bruder mich zu sich und sagte mit entsetzter Stimme: ”Er sagte nur einen Namen: ‘Peter Pan’ und ich glaube nicht, dass er den Buchcharakter von J. M. Barrie meint.”
“Peter ist tot genau wie Jeremy.”, jaulte ich, “Ich habe ihn damals selbst begraben.”
“Vielleicht ist Peter aber doch nicht tot. Vielleicht hast du es geschafft ihn zu heilen.”, meinte er hoffnungsvoll.
Doch dann plötzlich bewegte ich Jeremys Hand.
“Es hat funktioniert!”, sagte ich und konnte mein Glück kaum fassen.
“Was hat funktioniert?”, fragte Jeremy mit einen Lächeln auf den Lippen.
“Du hättest den Hunter nicht angreifen dürfen. Er hat dich getötet. Ich war deswegen dir mein Blut zugeben, damit du bei mir bleibst.”, sagte ich.
“Du willst mir doch nicht sagen… Nein, ich bin ein Vampir oder?”
“Ja, das war die einzige Möglichkeit dich am Leben zu halten.”
Dann schaltete sich mein Bruder wieder ein: “Wir müssen von hier verschwinden bevor einer den Hunter findet!”
Ich schaute Jeremy in die Augen und steckte ihn meine Hand entgegen: “Komm hier!” Wir umarmten uns vor Freude.
“Hier deine Kette”, meinte Elias und streckte mir die Kette entgegen, “er hatte sie in seiner Tasche!”
Ich nahm die Kette und sog sie wieder an. Dann gingen wir nach oben und sahen, dass es Draußen bereits dunkel geworden war, also sagte ich zu Jeremy: “Lass uns nach Hause gehen bevor es hell wird. Du hast schließlich keine Schutzkette. Naja, noch keine.”
Ich nahm Jeremy wieder an die Hand und wir drei gingen nach Hause.