Finding me

Nach nun etwas mehr Leerlauf zwischen den Parts kommt nun der nächste. Ich poste erst einmal in größeren Abständen, da eh nicht so viele lesen.

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Im Radio sangen Macklemore und Kesha gerade: “Someday soon, your whole life’s gonna change. You’ll muss the magic of the good old days.”
“Wer ist er? Sie…”, setzte Luca an.
“Bitte sagt ‘du’ zu mir”, unterbrach ihn Florentina.
“Du hast ihn nie beim Namen genannt.”
“Ja, ich weiß. Das hatte ich auch nicht vor. Ich denke, das würde er gerne selbst tun.”
“Ich kenne aber niemanden, der Zeitreisen kann.”
“Noch nicht.”
Luca war verwirrt. Das alles waren nur Andeutungen, aber keine Antworten. “Also du willst uns keine Antworten geben?”
"Manche kenne ich nicht und für manche ist es noch zu früh. Aber wenn ihr nächste Woche um dieselbe Zeit wiederkommt, kann ich dir vielleicht zumindest ein paar Insiderinformationen geben, die euch bei der Schnitzeljagd helfen.

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Als Florentina Luca diesmal herein bat, spielte im Radio ein Lied, von dem er weder den Titel noch den Interpreten kannte, aber es kam ihm bekannt vor. Er hörte die Worte “Every argument, every word, we can’t take back. 'Cause with all that has happened. I think, we both know the way, the story ends.”
An diesem Wochenende war Luca ohne Marc dort. Wieder saßen sie beide gemeinsam im Wohnzimmer der antik wirkenden Wohnung der merkwürdigen, aber warmherzigen Frau.
“Zeitreisen ist sehr kompliziert. Zumindest erst einmal, einen Menschen oder einen Gegenstand dazu in die Lage zu versetzten.”
“Also eine Zeitmaschine?”
“Mehr oder minder. Aber jetzt nicht unbedingt einen DeLorean, ein Zeitumkehrer oder das Ding von H. G. Wells. Wenn man Zeitreisen so betrachtet, wie unser Besucher, dann ist das auch der schwierigste, da der Rest dann wie auf Schienen oder ein gut geprobtes Theaterstück läuft.”

Im Radio setzte der Sänger gerade zum Refrain an. “Then only for a minute, I want to change my mind. 'Cause this just don’t feel right to me.” Der Refrain ist poppiger als die Strophen, die eher wie eine bedauernde Ballade klingen. “Know that means, I have to leave” und “I want you to be happier” drangen an Lucas Ohr. Bruchstückhafte Bildfetzen des Musikvideos erscheinen vor seinem geistigen Auge. Das Lied war schon über zehn Jahre alt.
“Weißt du, warum er diese Zeitreise gemacht hat?”
“Das ist die Frage, die ich mir selbst ebenfalls stelle”, antwortete sie.
“Darf ich dich mal was fragen, Florentina?”
“Aber sicher.”
“Ihr habt beide an Zeitreisen geforscht. Aber gemacht hat nur er eine. Warum du nicht?”
Einen Moment schien es, als habe er sie aus der Fassung gebracht und sie ging im Kopf mögliche Antworten durch.
"Nun, wir hatten unterschiedliche Ansätze und haben damit ganz unterschiedliche Thesen untersucht. Er hatte es einfacher… und … "
Sie suchte einen Moment lang nach den richtigen Worten. "und er war wagemutiger als ich. Ich muss immer hundertprozentig sicher sein und mich dessen zweimal versichern, bevor ich so etwas tue. "
War ihr diese Antwort schwergefallen? Gab sie diese Charaktereigenschaft ungern zu? War sie in diesem Punkt unzufrieden mit sich selbst?

Das war nicht das einzige Treffen mit Florentina. Sie wollte Luca nach besten Wissen unterstützen und sie wurden Freunde. Aber wie sollte er die Arbeit oder besser das Hobby dieses mysteriösen Typen, der bei ihm eingebrochen war, jemals auch nur ansatzweise verstehen? Der Typ musste ein wahres Genie sein. Warum machte er das nicht beruflich? Je mehr er über dessen Arbeit erfuhr, desto mehr fiel ihm auf, wie unterschiedlich sie beide sein mussten. Er würde nie so sein können. Dafür musste man sich wahrscheinlich bereits als Kind interessieren, jeden Tag damit beschäftigen und nie damit aufhören, wenn man am Ende so etwas vollbringen wollte - etwas das Einstein, Kurt Godel und Hugh Everett nicht oder nur theoretisch geschafft hatten.
Und wozu wollte man das überhaupt? Die Vergangenheit war vergangen - sie war Teil der eigenen Geschichte und hatte aus einem den Menschen gemacht, der man heute war. Vielleicht war das auch der Grund, warum bei ihm nie der Funke übergesprungen war. Und wie brachte ihn das näher zu dem Verständnis, wer der Einbrecher war und warum er bei ihm eingebrochen war?

Als er nach Hause kam, fand er keine neu beschriebene Seite vor, sondern etwas, das ihn zutiefst erschütterte.

Wir haben wieder eine runde Kapitelzahl erreiche:

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Finding me
Part 20

Alles schien so wie immer. Er rief nach Jasper, bekam aber keine Antwort. “Wahrscheinlich schläft er”, dachte er sich. Mit seinen fast neunzehn Jahren war sein treuer Gefährte in die Jahre gekommen. Aber abgesehen von seinen Hüftgelenkproblemen und seiner nachlassenden Ausdauer bei langen Spaziergängen war er quicklebendig und ein Schlingel, wie eh und je.

Doch heute war etwas anders. Er kniete sich neben das Körbchen des schlafenden Hundes und streichelte ihn. Normalerweise wurde sein Haustier dadurch sanft geweckt, doch diesmal regte sich der Labrador nicht. Eigentlich hätte seine Brust sich in langsamen Atemzügen auf und ab bewegen müssen.
Es verging einen Moment, in dem Luca sich nicht erlaubte, seine Schlussfolgerung als möglich zu betrachten — zu groß war die Angst, dass sie zutraf. Dann bewegte er langsam seinen Arm auf Jasper zu und legte seine Hand auf dessen linke Brusthälfte. Kein Herzschlag.

Als er wieder aus seiner Starre mit der Hand auf der Brust des gegangenen Freundes erwachte, hatten Tränen auf ihrem Weg nach unten lange, nasse Streifen hinterlassen und seine Wangen immer aufs Neue benetzt. Draußen war es dunkel geworden, doch das kümmerte ihn nicht. Er erinnerte sich auch nicht, Marc eine Nachricht geschrieben zu haben, doch dieser gesellte sich irgendwann schweigend und dem lebenslustigen Schlingel seinen Respekt zollend an dessen Totenlager an die Seite seines Freundes.

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Das war 2033. Der Schmerz wurde weniger, aber er verblasste nie ganz. Er war ein Stück von ihm geworden. Die Beerdigung und auch die Zeit danach waren für ihn unglaublich schwierig gewesen. Viele Freunde und Bekannte versuchten ihn durch den Umstand aufzumuntern, dass Jasper für einen Labrador sehr alt geworden war. Ebenso, merkten sie an, habe er kaum ernsthafte Beschwerden gehabt. Das wichtigste sei aber doch, dass er friedlich gestorben sei. Doch Luca wollte sie alle nicht hören. Selbst wenn sie recht hatten: es machte den Verlust nicht weniger schmerzvoll. Eine Zeit lang gab er sich sogar die Schuld daran, bei Jaspers letzten Atemzügen diesem nicht beigestanden zu haben. Er wusste nicht, wie er das geschafft hätte, wäre Marc nicht an seiner Seite gewesen.
Luca hatte sich danach keinen neuen Hund gekauft — nichts und niemand konnte Japser ersetzten. Das war die erste Situation, bei der Luca Sinn in einer Zeitreise in die Vergangenheit sah. Nicht dass er es für möglich hielt, aber das Studium dieser Wissenschaft lenkte ihn ab und half ihm durch diese Zeit.
Mittlerweile wohnte er in einer anderen Stadt — ein neues Jobangebot war für ihn wie gelegen gekommen — einige hundert Kilometer entfernt von seiner alten Heimat. Darum hatte er das Thema ‘Zeitreise’ fortan zumeist allein verfolgt. Marc hielt ihn zwar für verrückt, jedoch verlor er nichtsdestotrotz nie ein böses Wort über seinen nun an Zeitreise interessierten Kumpel.

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Gänzlich unerwartet allerdings kam der Anruf eines alten Bekannten. Es war Doug. Was wollte Doug? Und wie kam Doug darauf, ihn anzurufen? Sie hatten nur sporadisch Kontakt gehabt und in letzter Zeit wegen viel Arbeit auf Dougs Seite war er kurzzeitig eingeschlafen. Trotz gegenseitiger Sympathie hatte Luca das Gefühl, die beide lebten in unterschiedlichen Welten. Was Doug wollte, verriet er nicht; nur dass er sich mit ihm treffen wolle.

Vielleicht verriet das mysteriöse Buch mehr, in welches er seit der Trennung von Marie und Phil nicht mehr geschaut hatte. Doch es tat nur Jaspers Schicksal kund und ihm stiegen wieder die Tränen auf.

Und, nun wieder regelmäßiger, das neue Kapitel.

Da “Finding me” bereits fertig geschrieben ist und nur noch getippt und veröffentlicht werden muss, hab ich bereits parallel mit dem Schreiben einer neuen, diesmal autobiografischen Geschichte begonnen — Ehemann. Wenn es den einen oder anderen interessiert, würde es mich freuen, wenn ihr auch dort vorbeischaut und vielleicht sogar einen Kommentar dort lasst.

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Finding me
Part 21

Die Adresse, die Doug ihm gegeben hatte, sagte Luca nichts. Meistens hatten sie sich in dem Café getroffen, in dem sie sich kennengelernt hatten. Es handelte sich bei der von Doug genannten Adresse um ein riesiges Bürogebäude. Arbeitete Doug hier als Sales Manager? Und warum hatte er ihn hierher bestellt? Konnte er vor lauter Arbeit das Büro nicht mehr verlassen?

Zumindest hatte Doug nichts mit dem Einbrecher zu tun. Somit sollte sich die Beantwortung der Fragen, die sich Luca auftaten, wahrscheinlich als nicht allzu kompliziert erweisen und nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.

Er fuhr in den dritten Stock und trat in den Vorraum eines der im Gebäude ansässigen Unternehmen ein. Sogleich eilte eine Sekretärin, die bis eben hinter dem Empfang gesessen hatte, herbei, um sich nach seinem Anliegen zu erkundigen.
“Ich bin mit Doug verabredet”, entgegnete Luca.
“Oh, ich werde Herrn Johannsen von Ihrer Ankunft sofort in Kenntnis setzten.”
Johannsen? Ein englischer Vorname und ein skandinavischer Nachname … Eine interessante Mischung …
Die Sekretärin kam wieder aus dem Flur zurück, blieb in dessen Mündung stehen und informierte ihn:

“Herr Johannsen erwartet Sie.”
Als er sie passiert hatte, wies sie mit der Hand an ihm vorbei in den Gang hinein und ergänzte: “Zweite Tür rechts.”

Luca klopfte kurz am Türrahmen der offenstehenden Glastür, an welcher in schwarzen Buchstaben Dougs voller Name prangte und trat dann langsam ein. Doug, hinter einem wuchtigen Schreibtisch in einem ungeheuer bequem aussehenden Stuhl sitzend, erhob sich sogleich, als er Luca eintreten sah, umrundete die Tischplatte, die ihn sonst von Besuchern trennte, und begrüßte Luca herzlich.

“Wie kommt’s …”, setzte Luca einen Moment darauf an.
Doch Doug unterbrach ihn: “Gleich”. Er wies auf die beiden Sessel in einer Nische, die sich im toten Winkel der Tür befanden und so für ihn als Eintretenden zunächst nicht erkennbar gewesen war, schloss hinter ihnen beiden die Tür und gesellte sich dann zu Luca auf den anderen Sessel. Dougs Worte eben hatten irgendwie förmlich und unpersönlich geklungen. Warum war Luca hier? Worüber wollte Doug sprechen?

Kaum hatte sich der Sales Manager gesetzt, wurden seine Züge entspannter und Luca meinte, freudige Erregung in ihm ausmachen zu können.
“Du hast dich nie mit mir auf der Arbeit getroffen?”, vergewisserte sich Doug.
“Nein.”
Doug presste die Lippen aufeinander und nickte, als habe er diese Antwort erwartet. Er saß mit gespreizten Beinen da, stütze seine Hände auf seine Knie und beugte sich vor, wie ein Coach, der sein Team auf das Spiel außerhalb der Kabine einschwören will. Er öffnete den Mund und zog dabei die Luft geräuschvoll ein.
“Tut mir leid, dass ich mich in den letzten Wochen kaum gemeldet habe. Ich arbeite nicht mehr als Sales Manager und auch nicht mehr für die Firma. Ich habe mich selbstständig gemacht. Die Idee war so erfolgreich, wie sie klang. Da hatte ich den richtigen Riecher. Und du warst daran nicht ganz unbeteiligt. Du hattest immer ein offenes Ohr.”
“Danke …”, Luca wusste nicht so recht, was er sagen sollte. “Das hier ist also deine eigene Firmenzentrale?”
“Stimmt. Wir sind gerade erst an die Börse gegangen, aber der Kurs schnellt schon durch die Decke. Wenn das Produkt erst einmal alle Bevölkerungsschichten durchdrungen hat, werden wir fester Bestandteil der Gesellschaft und nicht mehr aus ihr wegzudenken sein.”
“Glückwunsch. Das freut mich für dich.”
“Du könntest mir ein Gefallen tun”, kam Doug auf das offenbar eigentliche Thema. Luca hatte bis eben den Eindruck gehabt, schon die ganze Zeit bei selbigem zu sein. “Also nur, wenn du willst.”
“Dazu müsste ich erst einmal wissen, worum es dabei geht”, entgegnete sein Gast belustigt, aber ebenso unschlüssig, was er davon halten sollte.
“Ein Magazin will ein Interview mit mir zu meinem Erfolg führen. Und hätte da gern eine Person dabei, die mich aus der Zeit davor kennt und in die Idee eingeweiht war.”
“Äh …”, Luca war sichtlich überrumpelt …
“Generell ja … Ich muss mal eine Nacht drüber schlafen.”
“Völlig okay. Das Interview ist nächste Woche. Es reicht, wenn ich mich da vor dem Wochenende diese Woche zurückmelde.”

Doug führte Luca noch durchs Gebäude und zeigte ihm alles. Schließlich verabschiedeten sie sich voneinander.

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Sich in der neuen Stadt zurechtzufinden, fiel ihm immer noch schwer und so war es wenig verwunderlich, dass er feststellte, dass er sich mal wieder verlaufen hatte und in einer Straße wiederfand, die er nicht kannte. Umso mehr freute es ihn, auf der gegenüberliegenden Straßenseite Florentina erblickte. Er eilte zu ihr hinüber und begrüßte sie.
“Schön, dich wiederzusehen, Florentina.”
Er hatte sie jetzt einige Zeit seit seinem Umzug nicht mehr gesehen. Sie hier in dieser Stadt zu treffen, schien ihn im Moment nicht zu verwundern. Wenn dann hätte sie mehr Falten haben müssen, aber er hätte schwören können, sie hatte nun weniger. Vielleicht hatte sie entschieden, mit der Nutzung einer Anti-Falten-Creme zu beginnen.
“Wer sind Sie und woher kennen Sie meinen Namen?”, fragte Florentina verwundert.

Mich würde jetzt brennend interessieren, was ihr denkt, was mit Florentina geschehen ist.

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Finding me
Part 22

“Ich bin Luca. Das weißt du doch.”
Er war ebenso verwirrt wie sie. “Wir haben uns doch erst letztes Wochenende gesehen. So lange ist das nun nicht her.”
Sie schien auf seinen Humor nicht zu reagieren.
“Ich kenne Sie nicht und ich weiß auch nicht, was Sie von mir wollen.”
“Ich … Florentina …”
“Könnten Sie bitte aufhören, mich zu duzen und mir erklären, was das alles hier soll. Sonst würde ich gerne unbehelligt weitergehen.”
Verhielt sie sich so, wie die alte Frau am Anfang?

War Florentina über Nacht dement geworden? Nein, es musste etwas anderes sein.

“Doch, doch. Ich bin mir 100 % sicher, dass wir uns kennen”, bekräftige Luca, "du wohnst in der Mariannenstraße 8A, hast dort auf der Kommode ein Bild von Stehen Hawking stehen und das Buch im Regal auf dem Flur ist “Entdeckung der Unendlichkeit”, versuchte er es.
“Stalken Sie mich!?”
Das hatte offenbar das Gegenteil von dem erreicht, was er bezwecken hatte wollen.
“Okay, Florentina, hör mir zu: Hawking hatte ALS, genau wie dein Vater – und bevor du mir sagst, dass das der eine oder andere wusste: Du hast mir von seinem Lieblingszitat von Steven Hawking erzählt und du sagtest, du habest kaum jemandem davon erzählt, da viele diese radikale Einstellung nicht gutheißen würden und du es deshalb lieber für dich behalten hast. Es geht in dem Zitat darum, dass Hawking Gottes Existenz als Schöpfer anzweifelt, da er der Meinung ist, dass erst der Urknall die Zeit erschaffen habe und daher der Urknall sich quasi selbst erschaffen haben muss, weil davor ohne Zeit auch nichts existieren konnte, was irgendwas auslösen hätte können.”
“Okay …”, Florentina war sichtlich sprachlos. Als sie wieder zu sprechen begann, schien sie sich noch nicht vollends wieder gesammelt zu haben.
“Wenn wir schon bei Hypothesen und Wahrscheinlichkeiten sind, nehmen wir mal an, du hast recht und wir kennen uns …”
“Ja?”
“Nun, nehmen wir das mal an und sehen mal, was passiert. Und du bist dir sicher, dass du nicht den Enkeltrick in Kombination mit echt gutem Sozial Engineering an mir ausprobierst? Dafür bin ich nämlich noch etwas jung. Okay, auch wenn du mich schon kennst – und ich dich offenbar anscheinend irgendwie auch – ich bin Florentina.”
“Luca.”
“Nett dich … wiederzusehen. Woran arbeiten wir? Oder arbeiten wir überhaupt gemeinsam an was? Woher kennen wir uns?”
“Zeitreisen. Also wir arbeiten daran. Ich habe keine gemacht.”
"Spannendes Thema. Aber ich glaube, ich bin da keine große Hilfe. Ich fand es immer Interessant, wenn mein Vater sich damit beschäftigt hat – er war da ein kompletter Außenseiter in der Familie. Ich war die einzige, die er damit begeistern konnte. Damals wollte ich immer wie er werden. Auch als Beruf. Aber daraus wurde nichts. Ich weiß darüber kaum noch was.

“Ich weiß. Kein Problem. Lass uns zu dir gehen und ich zeige dir, wie weit wir waren.”

Äh ja

ich liebe es kommentare zu lesen
mag es nicht welche zu schreiben
finde es jetzt schade dass es keine mehr gibt hier

also schreibe ich mal eins

an alle fragen an lesern kann ich mich nicht mehr erinnern
aber ein zwei kann ich ja beantworten

ich glaube micht dass zeitreise in der vergangenheit möglich sind
äh
soviel dann zu den konsequenzen die dann wegfallen

was ist mit Florentina geschehen

äh das wird wohl mit zeitreisen zu tun haben,
sie wirkt jünger und erinnert sich nicht mehr an ihn

ok das ist wahrscheinlich zu hoch für mich

ich wäre dafür gegangen, dass sie in die zukunft gereist ist und dabei ihr gedächnis gelitten hat
:wink: ( zu komplizierte frage ich bin so schnell überfordert)

allgemein hat mir die geschichte gefallen (ob sie zu ende ist weiß ich nicht)
ich brauche etwas länger um sie zu lesen aber wahrscheinlich bin ich einfach
nicht intelektuell genug :slight_smile:

äh ich kann mich ja verklickt haben aber
ich dachte wir sind bei schwulen geschichten hier
hab ich da etwas verpasst?

und wenn das nicht das ende sein sollte warte ich einfach auf den nächsten teil,
wo ich vielleicht über florentina aufgeklärt werde

und bitte zieht nich über meine rechtschreibung her
ich bin ein großer anhänger des Prinzips “solange man es versteht” :unamused:

Danke für den Kommentar und ja, ich hab alles verstanden :wink:

Freut mich, dass noch jemand kommentiert! Kommentare gab es ja eher zu den ersten Parts von Jones und Arokh.

Auf die Spekulationen von Arokh kannst du auch gerne eingehen oder selbst welche aufstellen, wie du es mit Florentina getan hast :slight_smile:

Der nächste Teil ist in Arbeit und kommt morgen. Danach kommen noch zwei Kapitel und dann ist die Geschichte auch zu Ende. Ich hoffe, da können noch ein paar offene Fragen beantwortet werden, aber einiges versteht man vielleicht auch nur durch mehrmaliges Lesen :wink:

Ja, der Bereich heißt “Schwule Geschichten”, aber ich nehme mir heraus, dass nur jede zweite meiner Geschichten hier auch LGBTCharaktere hat, weil ich halt manchmal auch Inspiration für Geschichten ohne LGBTThemen habe und warum sollte da auf Teufel komm raus ein schwuler Charakter oder so vorkommen?^^ Also du hast dich nicht verklickt :smiley: Ich hoffe, die Geschichte gefällt dir auch ohne schwule Inhalte :slight_smile:

Du glaubst, dass Zeitreisen in die Vergangenheit nicht möglich sind. Und in die Zukunft?

Ich freu mich auf weitere Kommentare von dir :slight_smile:

äh ja mir gefällt die geschichte
auch ohne schwule inhalte

ich liebe es Arohks kommentare und spekulationen zu lesen, so
kam ich auch auf die geschichte :smiley:

zu einer spekulation am anfang (seite 1 glaube ich),
wer der Einbrecher ist

ich glaube er meinte der sohn Florentinas und zwei Andere optionen,
an denen ich mich jetzt nicht mehr erinnere,
Wäre meine spekulation, dass der Einbrecher Luca selber ist,
und alle die beiden kennen, weil sie in die vergangenheit gereist sind

immerhin versucht luca sich jetzt an zeitreisen
und wenn er es schaffen würde, würde er es nie ohne seinen besten freund
machen

momentan ist ja nach 2033, also müssetn sie dann eigentlich gealtert sein
(vielleicht sind sie ja tritzdem gut zu erkennen)

äh und was zeitreisen in die zukunft angeht
im sinne von: bei einem vergeht die zeit langsamer,
sodass wenn man wieder in die “normale” zeitgeschwindigkeit kommt, dort mehr zeit vergangen ist
könnte ich mir vielleicht vorstellen,
aber dann könnte man sich auch eingefrieren lassen, mit fast demselben resultat

ich glaube nicht dass es möglich ist, dass man verschwindet und dann in einer anderen
zeit wieder auftaucht

gruß pferdinant, in vorfreude auf den nächsten teil :wink:

1 Like

Ja, Arokh ist einfach genial. Ich liebe seine Kommentare und lese auch seine Geschichte (die er übrigens gerne mal weiter schreiben darf). Vielleicht tut er das bald … Ich hab ihm mal dein Lob weitergeleitet und wo wir gerade bei genial sind: Arokh editiert ab diesem Kapitel wieder. Das heißt: Mehr Arbeit, aber ein Ergebnis, mit dem ich um Längen zufriedener bin. Danke an dieser Stelle an meinen Editor!

Also ich kann sagen, dass Florentina keine Kinder hat. Zumindest weiß ich von keinen. Sorry, Arokh :stuck_out_tongue:

Bei deiner Zeitreisetheorie liegst du nicht ganz richtig, aber das löst sich ja bald auf :wink:

Sie sind eigentlich schon 2044, aber das wird später noch klarer. Der Zeitsprung ist etwas untergegangen. mea culpa!

Einstein hielt Zeitreisen zumindest für theoretisch möglich. Da gibt es ja diese Zwillingstheorie, was du ansatzweise auch in deinem Kommentar beschrieben hast. Dabei macht man sich die Schwerkraft zu nutze, die je nach dem wie stark sie ist, Zeit unterschiedlich schnell vergehen lässt. Darum wird Zeit an schwarzen Löchern quasi unendlich ausgedehnt. Aber das ist im Prinzip keine Zeitreise, sondern nur ein maximal ausgenutztes Zeitphänomen. Außerdem lässt sich das nur bedingt kontrollieren. Darüber hinaus erreicht man da nur geringe Zeitunterschiede, was einem nicht so viel bringt. Erreichen könnte man das auch, indem man sich schneller als das Licht bewegt, was nach heutigen Kenntnisstand unmöglich, aber in der Science Fiction mit FTL-/Hyperantrieben gang und gebe ist.

Es gibt die Theorie, dass die vierte Dimension die Zeit ist und somit in einem vierdimentionalen Raum keine Zeit in dem Sinne existiert, sondern alles gleichzeitig stattfindet. Demnach würde man nicht verschwinden, sondern einfach einen anderen Punkt in der Dimension wahrnehmen, weil man an jedem Punkt gleichzeitig ist.

Zeitreisen ist ein wahnsinnig spannendes Thema. Leider hab ich das nur recht oberflächlich angerissen, um weitere Plotholes zu vermeiden (es sind ganz sicher welche drin). Für so etwas bräuchte man einfach mehr Recherche.

Gruß Zuri

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Finding me
PART 23

2055

Luca hatte seinen besten Freund Marc zum Filmabend eingeladen, eine alte Tradition der beiden — und alt waren sie mittlerweile auch. Wobei man weder Luca noch Marc ihre 63 Jahre auf den ersten Blick ansah, da die zwei noch recht fit und unternehmungslustig wie eh und je waren. Lediglich Marcs Haar war doch sehr schütter geworden, was regelmäßig zu freundschaftlichen Neckereien führte, wenn Luca ihn mal wieder mit dem altehrwürdigen Robert Picardo verglich. Nicht ganz so alt war Lucas Entertainmentanlage, welche er sich im vorigen Jahr installieren lassen hatte. Nachdem er vor ein paar Jahren erstmalig vom Durchbruch in der Hologramm-Technologie für den privaten Haushalt, welche für völlig neue und atemberaubende visuelle Erlebnisse sorgen sollte, gehört hatte, beschloss er, dass das genau das Richtige für ihn wäre. Inzwischen fand man die erstaunlich kostengünstigen, holografische Projektionen erzeugenden Lichtleisten, die allerdings kaum auffielen, da sie üblicherweise in die Einrichtung integriert wurden, in den meisten Haushalten. Mit Aufkommen der Hologrammtechnologie hatte die gerade heiß begehrte Augmented Reality-Technologie auf einmal rasend schnell an Interesse verloren

Als sie es sich beide bei Popcorn — Luca mit gesalzenem, Marc mit karamellisiertem Zucker — und einem Cuba Libre, welchen Lucas neueste Anschaffung, der HomeKeeps 3000, hervorbrachte, gemütlich gemacht hatten, schaltete Luca den Holo-Emitter ein. Bevor sie begannen, den Film zu schauen, flackerten die Abendnachrichten über dem im Boden eingelassenen Projektor.

“Musk-Sohn verkündet Innovation. Der jüngste der Drillinge tritt in seines Vaters Fußstapfen. Er präsentierte heute die Rückkehr zum physikalischen Buch in ganz neuer, hochtechnologischer Form — in Brillanz, wie wir es von der Firma seines Vaters kennen …”

Luca startete den Film.
“Geh nochmal zurück!”, rief Marc plötzlich total euphorisch.
“Was interessiert dich auf einmal dieser Geekkram? Na gut, wenn du willst.”
Der Nachrichtenbeitrag zeigte gerade Bilder von der Produktvorstellung.
“Das ist doch .…” Marks Euphorie stieg noch.
“… das Buch!” Jetzt hatte sie auch Luca ergriffen.
“Aber … Wie …?”
“Der Zeitreisende!”, riefen sie wie aus einem Munde.

Das erklärte so einiges, nur verriet es wieder nichts über dessen Identität. Selbst die Studien mit Florentina, die ihn immerhin zu einem theoretischen Experten gemacht hatten, brachten ihn dieser Lösung nicht näher.

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Am Tag darauf kramte Luca das Buch hervor. Er hatte sich eine Bedienungsanleitung aus dem Internet heruntergeladen, um herauszufinden, wie das Buch funktionierte. Die ganze Zeit hatte er nicht gewusst, dass er der erste Mensch war, der diese Technologie benutzte — zumindest chronologisch betrachtet. Und er hatte es wider besseren Wissens für Magie gehalten.

Der Prozessor war so klein, dass er mit bloßem Auge nicht erkennbar war. Wenn man die Bedienung erst einmal verstanden hatte, war sie gar nicht mal so schwierig. Er fragte sich, wieso er da nicht selbst drauf gekommen war. Wahrscheinlich hatte er in diese Richtung einfach zu schnell aufgegeben. Das Gerät schien allerdings modifiziert worden zu sein, da es für das, was es die letzten Jahre getan hatte, gar nicht vorgesehen war — zumindest nicht der Anleitung nach. Zudem hatte Luca nur Leserechte.

Als er die letzte beschriebene Seite des Kapitels mit Doug, welches sich ihm vor zehn Jahren enthüllt hatte, erneut öffnete, offenbarte sich ihm ein neues Kapitel.

“Musk-Sohn verkündet Innovation.”

Meine schön aufgestellte Theorie :smiley:
naja egal

so äh dasss mit dem zeitsprung habe ich mitbekommen, ich wusste
nur nicht wie groß er war (deswegen nach 2033 geschrieben)

zum thema zeit als vierte dimension
es ist für mich einfach schwer eine vierte dimension vorzustellen

also läuft die zeit konstant voran und ein zeitreisender kann sich dann darin bewegen?
das würde ja heißen, dass er sich dann doch irgendwie von der bewegung “lösen” muss,
aber er würde nie wahrgenommen werden, wenn er nicht wieder in diese bewegung
reinkommt, da er dann für eine normale person nur für eine minimale zeit zu sehen ist

und wenn sie das könnte, also in der vergangenheit zu reisen, wäre es dann ja problematisch,
sobald man etwas verändert, da es folgen auf ihn haben kann, was folgen auf die veränderung hat, was wieder folgen auf ihn hat,…

pferdinant, in freude auf einen nächsten teil

ach und ich muss zugeben, dass ich mir aus irgeneinen grund nie gedanken über
das buch gemacht habe, das wäre vielleicht ein offenbarung ( es kommt aus der zukunft mit besserer technologie)
die ich vielleicht erraten hätte können

so bleibt mein ego leer aus :cry:

und das nur leserrecht haben ist so typisch :laughing:
ich stoße hier auch öfters auf irgendwelche
zugriffseinschränkungen
ist immer so und wird immer mehr so,
also sollte es dann ja in der zukunft nur noch schlimmer sein :astonished:
sehr realistisch :blush:

Die Zeitsprünge sind immer elf Jahre (Schnapszahl - was besseres ist mir nicht eingefallen :smiley:) Darum war es zu dem Zeitpunkt noch 2044.

Du, ich kann mir die vierte Dimension auch nur theoretisch vorstellen, praktisch finde ich das auch schwierig :wink:

Wer sagt denn, dass man die Zeit verändern kann und man nicht einfach nur das auslöst, was quasi schon ausgelöst wurde? Also was hältst du für wahrscheinlicher? Florentinas Theorie oder die ihres Kollegen, dem Zeitreisenden?

In der Serie Fringe sieht man einmal in den Kopf eines Beobachters. Der sieht einfach alles was war, ist und sein wird als ein und dieselbe Sache. Dafür muss das Gehirn aber wesentlich leistungsfähiger sein. Zumal selbst für die Beobachter die Zukunft nur auf Wahrscheinlichkeiten beruht

Tja, das mit dem Buch war ja auch mein Ziel. Die Idee hatte ich auch nicht gleich zu Anfang :smiley: Das musste auch erst reifen. Aber ich kann es meinen Lesern ja auch nicht zu einfach machen :stuck_out_tongue:

Sag mal, dein Name basiert nicht zufällig auf Horst-Pferdinand, oder?

Ich bin froh, dass alle Leser ihrer Bezeichnung nach nur Leserechte haben. Das wäre ja sonst ein heilloses Durcheinander, wenn jeder seine Wünsche einbauen könnte :smiley:DD

Zuri, in Freude, dass er wieder einen kommentierenden Leser und einen Editor hat

äh :laughing: du schreibst geschichten, aber wählst die jahreszahlen nach dem motto: mir fällt nichts basseres ein
und die titel habe ich gehört sollen ähnlich gewählt sein,
warum bist du dann kreativ genug eine geschichte zu schreiben

wie heißt die geschichte von Arokh dann könnte ich mich da ja auch einmal einlesen

äh zu meinem namen
ist eigentlich eher peinlich gewesen
ich habe einen Ferdinant öfters mal Pferdinant genannt
was zur allgeimeinen bekustigung führte, jedoch fand ich Pferdinant immer besser
und witziger, weshalb ich ihn als mein allgemeinen nickname genommen habe,
so heiße ich eigentlich überall, weshalb ich mich mitlerweile bei Pferdinant angesprochen
fühle

ich habe keine ahnung wer Horst-Pferdinant ist

Ja, ein Armutszeugnis, ich weiß. Asche auf mein Haupt! :smiley: Na ja, nicht jeder Titel ist so gewählt. Finding me und Ehemann sind schon bewusst so :wink:

Arokhs Geschichte heißt “Wandel des Herzens”. Ich hab mich übrigens ursprünglich hier registriert, um Gemini von SammyBlue zu lesen (auch sehr empfehlenswert).

Horst-Pferdinand ist ein altes Zirkuspferd und gehört zu den Puppen von Martin Reinl: youtube.com/watch?v=OaN_Ec42Pe4

Und weiter geht’s (Ich komme mir vor wie so ein Anheizer auf dem Jahrmarkt :smiley:)

Ich glaube, jetzt ist wieder Zeit für Spekulationen, was es mit dem Buch auf sich hat :wink: Mit neuen Antworten kommen auch neue Fragen, wie es scheint :stuck_out_tongue:

Für die Star Wars-Fans: Die Szene in der Nacht, als Luca den Anweisungen des Buches lauscht, erinnerte mich beim Schreiben an die Szene, als Darth Bane in der Darth Bane-Reihe von Darth Revans Holocron unterwiesen wird.

Viel Spaß und ich freue mich über Kommentare :wink:

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Finding me
Part 24

“Musk-Sohn verkündet Innovation.”

Das war doch von gestern Abend!

Ein paar Absätze darunter erschien dann:

“Am Tag darauf kramte Luca das Buch hervor.”

Luca begann zu zittern. Es war wirklich zu schade, dass Marc ausgerechnet heute seinen Arzttermin hatte. Dabei musste er seinen besten Freund zunächst sogar drängen, sich der Untersuchung zu unterziehen. Nachdem vor einigen Jahren der Durchbruch in der Forschung zum Kampf gegen die Demenz gelungen war und die Behandlungsmethoden immer weiter ausgereift waren, gelang es Luca, Marc aufgrund bestimmter Anzeichen dazu zu bewegen, sich Klarheit zu verschaffen. Nun hätte er zwar gern auf seinen Freund gewartet, doch die Ungeduld und Neugier überwältigten ihn, sodass er es nicht länger aushielt. Damit war Luca auf sich allein gestellt und kam sich beobachteter denn je vor.

“Hi”, stand da auf einmal.
“Wer bist du?”, rutschte es Luca heraus, obwohl er wusste, dass das Buch nicht wirklich mit ihm sprach. Oder etwa doch?
“Ich bin Tom Riddle.”
Luca war sichtlich verwirrt. Konnte das stimmen? Nein, das war ganz und gar unmöglich und obendrein völlig absurd! Aber welchen Zweck verfolgte das Buch dann? Hätte er einen Menschen vor sich gehabt, wäre er sich fast sicher, dieser würde sich lustig über ihn machen. Aber wenn er sich das nicht einbildete – wenn das Buch wirklich sprach – was wollte es ihm damit sagen?
Schließlich erschienen neue Zeilen im Buch: “Haha. Wusste doch, dass das dein Humor ist.”

“Das ist wirklich unheimlich!”, dachte sich Luca.

Sogleich erschienen die Zeilen “‘Das ist wirklich unheimlich!’, dachte sich Luca.” im Buch.

Kann das Buch Gedanken lesen? Quatsch! Andererseits ist ja alles irgendwie möglich …

“Denk an drei zufällige Begriffe”, forderte das Buch ihn auf.

Blau, Apfel, Dachs

Die Wörter “Blau”, “Apfel” und “Dachs” erschienen.

“Beantwortet das deine Frage? Jetzt schreib sie dir auf einen Zettel, schreibe den folgenden Code ab und stecke den Zettel anschließend in deine Hosentasche: ZK98B6712L198AZ.”

Er tat wie ihm geheißen. Die ganze Nacht saß er mit dem Buch in den Händen, las, was es ihm mitteilte und machte sich Notizen. Dann erloschen auf einmal die Buchstaben und es war wie tot.

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Basierend auf dem, was ihm das Buch in der vergangenen Nacht erzählt hatte, ließ ihn das Gefühl nicht los, zu wissen, was er nun zu tun habe. Dennoch fühlte er sich fremdgesteuert.

Er rief bei dem Tech-Giganten an, den nun der Sohn weiterführte, nachdem dessen Vater an Überarbeitung und weiteren physischen und psychischen Problemen während der Arbeit verstorben war — älter als einige ihm zugetraut hätten, aber doch an der Lebenserwartung gemessen ziemlich jung. Als er den Code durchgab, wurde er ohne einen weiteren Kommentar an einen anderen Anschluss durchgestellt.

“Sie sind der erste, der seinen Sondercode einlöst. Morgen wird es Ihnen geliefert. Die Modifikationen sind bereits vorgenommen. Vielen Dank.”

Danach war die Leitung tot.

Das Nächste, was er brauchte, fand er im Baumarkt. Mit einem Wagen voller Dinge, die er nie zuvor im Leben miteinander verbunden hatte, kehrte er nach Hause zurück und machte sich sogleich an die Arbeit.

Kleine Ankündigung: Ich habe euch nicht vergessen, das Finale ist in Arbeit. Jetzt ist eure Chance: Was für Fragen habt ihr noch und welche Mysterien wurden bisher nicht aufgelöst? Es kann sein, dass ich als allwissender Erzähler einige Sachen für selbsterklärend halte, die es vielleicht gar nicht sind. Mit eurem Feedback können hoffentlich die meisten Rätsel aufgeklärt werden und das Finale für alle schön werden :slight_smile:

Ich habe gerade gemischte Gefühle: Einerseits freue ich mich, das Finale mit euch teilen zu können (und natürlich die Geschichte generell), andererseits ist es schade, dass es nun vorbei ist. Für die, die weitere Geschichten von mir leisen wollen, bietet sich “Ehemann” an, welche jetzt bereits ein paar Kapitel hat oder eine meiner abgeschlossenen Geschichten, “Als ob!” und “Arkan Cotton” (Kurzgeschichte). Ebenso kann ich euch “Gemini” von SammyBlue (abgeschlossen) und “Wandel des Herzens” von meinem lieben Editor ArokhsSohn (noch nicht abgeschlossen), der bald mal wieder neue Kapitel veröffentlichen will (das hat er mir zumindest versprochen :stuck_out_tongue:). Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Arokh, ohne den die Geschichte verdammt viele Fehler und Plotholes gehabt hätte.

Ich hoffe, euch hat die Geschichte auch gefallen. Lasst mir gerne ein paar Kommentare da. Sind für euch noch Fragen offen geblieben?

Für die, die sich fragen, woher die Worte “Eines ist sicher: Wir haben nie genug Zeit” stammen: Luca hat sie nicht erfunden. Sie stammen vom Charakter Vala aus Stargate.

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Finding me
PART 25

Als er fertig war, betrachtete Luca ungläubig sein Werk. Er hätte sich nie im Leben zugetraut, so etwas zu bauen — tatsächlich hätte er diese Möglichkeit nicht einmal in Betracht gezogen. Das Ergebnis war zwar eine schöne Umsetzung des Bauplans sogar, das, was wie eine Reihe übriger Ersatzteile wirkte, ergab am Ende eine separate, kleine Einheit. Sollte es eine Fernbedienung darstellen, eine Justiereinheit? Luca war das noch nicht ganz klar. Aber die Maschine konnte doch nicht wirklich funktionieren … Und dennoch: Irgendwie war er sich bei jedem Bauteil, das er eingesetzt hatte, sicher gewesen, dass es genau an diese Stelle gehörte.

Auch das neue Buch kam rechtzeitig an. Jetzt hieß es kreativ werden. Zum Glück hatte er einen Leitfaden, der ihm helfen würde, das Buch in der Weise zu beschreiben, wie es sein musste. Die Erkenntnis, dass die beliebig anmutende Liste von Namen, welche er vor so langer Zeit als Inhaltsverzeichnis in dem damals noch leer erschienenen Buch entdeckt hatte, tatsächlich bestimmte Stationen seines Lebens widerspiegelten, in denen er die Lebenswege verschiedener Menschen gekreuzt hatte, traf ihn wie ein Stein. Und so hatte er nun ein paar Jahrzehnte seines Lebens zu beschreiben. War das alles — das Finden des Buches und des Bauplans — seine Bestimmung gewesen? Luca hatte zumindest die starke Vermutung, eine Bestimmung erfüllen zu müssen. War also die Erschaffung dieses Objektes der Grund für all das? ‘Nein’, widersprach eine Stimme in seinem Hinterkopf, die schon das Bauprojekt fachmännisch koordiniert hatte. Das war es nicht - das wurde ihm schlagartig klar!

Die kleinen Dinge im Leben sind manchmal von großer Wichtigkeit.
2019 — Zu Beginn einer mysteriösen Schnitzeljagd erhält Luca ein geheimnisvolles Buch.
Sie alle tragen ihren Teil dazu bei. Sie alle sind wertvoll, auch wenn wir ihre Bedeutung nicht erkennen, wenn wir sie erleben.
2022 — Nach der Rettung ihres Hundes lernt Luca Marie und Phil kennen.
Es geht darum, Erfahrungen zu sammeln — wie auch immer sie aussehen — und den Moment schätzen zu lernen.
2033 — Luca findet Jasper tot auf.
Wir erleben sie nur einmal im Leben. Gut oder schlecht, falsch oder richtig — das ist nicht wichtig, sondern dass wir sie erleben, sie wahrnehmen, sie annehmen.
2044 — Luca trifft Doug wieder, dem er einst für dessen Geschäftsidee, welche ein Riesenerfolg wurde, seine Aufmerksamkeit schenkte.
All unsere Erfahrungen machen uns zu dem, was wir sind. Wir sind der Mensch, der die Summe unserer Erfahrungen und Erlebnisse ist. Eine andere Entscheidung hätte uns zu einem anderen Menschen gemacht.
2055 — Luca und sein bester Freund lüften gemeinsam das Geheimnis des Buches.

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Als er geendet hatte, erhob er sich. Er las die letzten Zeilen, die er ins Buch geschrieben hatte.

“Eines ist sicher: Wir haben nie genug Zeit.”

Luca lächelte still in sich hinein. Das würde Marc ganz sicher gefallen, daran bestand kein Zweifel. Natürlich tat es ihm leid, dass sein bester Freund jetzt, im entscheidenden Moment, nicht hier war. Doch Luca war von einer solchen Euphorie, einem enormen Tatendrang erfasst worden er wusste nicht, woher dieses Gefühl kam, aber ihm war, als drängte die Zeit. So nah war er schon dem Moment, an dem sich der Kreis schließen und sich sein Schicksal gewissermaßen erfüllen würde. Es brannte ihm einfach unter den Fingernägeln, das zu tun, was ihm unmittelbar bevorstand. Fast schon schien es so, als warte etwas oder jemand ungeduldig auf ihn. Und er selbst konnte auch nicht länger warten. Noch während er sich auf das Kommende vorbereitete rief er Marc an. Da nur die Sprachbox antwortete, hinterließ er ihm eine Nachricht, die er mit Sicherheit verstehen würde. Luca hoffte, dass bei der Untersuchung alles gut lief. Eigentlich brauchte er sich keine Sorgen um seinen Freund zu machen. Selbst verloren gegangene Erinnerungen konnten heutzutage schnell wiederhergestellt werden.

Moment mal…

Offenbar hatte er damit auch gerade eines der letzten Rätsel, die die Schnitzeljagd ihm aufgegeben hatte, gelöst: Der Grund, warum die alte Dame ganz zu Beginn der Reise sie so plötzlich zu erkennen geglaubt hatte. Mit ein paar Modifikationen müsste die aktuelle Technologie zu derartigen Dingen in der Lage sein. Und einen Schaden würde das Gehirn davon nicht nehmen. Dafür waren also die verbliebenen Bauteile gewesen. Und er hatte sie für Ersatzteile gehalten.

Daraufhin schlug Luca das Buch zu, setzte die Kapuze seines Hoodies auf und schritt auf die Zeitmaschine zu.
Er wusste, was er zu tun hatte.

ENDE

ok ich identifiziere mich nicht allzu strark mit Horst-Pferdinant, auch wenn der eine blendende persönlichkeit hat

ich habe einen teil nicht kommentiert, aber das wirst du mir sicher nicht übel nehmen

ich finde es schade, dass es jetzt endete, aber
mir gefällt das ende, was es wieder wett macht
auch wenn es mein wunsch wäre, wenn sie zusammen die zeitmschiene benutzt hätten

die Vermutung, dass er selber der Typ mit dem hoodie ist, hatte ich ja bereits aufgestellt :slight_smile:

die geschichte “als ob” habe ich bereits gelesen, konnte aber dort nicht aktuell kommentieren oder loben
“der ehemann” ist glaube ich nicht so meins ein zwei teile las ich bereits, aber hat mich nicht so angezogen,
wie diese hier.
ich lese mal weiter, vielleicht entwickelt sie sich ja zu meinem geschmack

dann
ich finde es toll geschichten zu lesen die aktuell geschrieben werden und hoffe du versorgst uns weiterhin :wink:

lg Bram

Immerhin gefällt er dir :slight_smile:

Freut mich, dass dir das Ende gefallen hat :slight_smile: Ja, ich hätte mir auch gewünscht, dass Marc mitkommt, aber im ersten Kapitel war Marc leider nicht mit dabei. Das hätte ich erst einmal erklären müssen und das passte einfach nicht …

Du darfst bei mir auch immer gerne zurückliegende Teile kommentieren. Das stört mich nicht :slight_smile:

Na ja, nichts währt ewig, Pferdinant. Und wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich meistens eine andere. Mit Ehemann gibt es eine neue Geschichte. Vielleicht gefällt dir die nach mehr Kapiteln auch (das erste ist sehr speziell). Aber ja, mein Leben ist nicht so cool wie die Fiktion :smiley: Die mag ich auch lieber. Aber ich fand das, was zwischen Colin und mir war so toll, dass ich es teilen wollte. Die aktuellen Kapitel sind schon etwas romantischer :wink:

Und sonst setzt du einfach eine Geschichte aus und schaust, ob die nachfolgende eine für dich ist :wink: Ich hab zum Beispiel eine Fantasygeschichte im Kopf …

Ich bleibe also noch etwas hier aktiv :smiley:

lg Zuri

Husthusthust“ PhrasenwesenA bekommt einen halben Hustenanfall. Das Kommentarepult ist recht angestaubt, obwohl doch der ein oder andere hier gewesen sein muss – und das sogar erst vor kurzem. „Hm … Und wann war ich das letzte mal hier?“ Fassungslos blättert es durch das Kommentarebuch. „Ach herrje … Vor über einem Jahr! Und jetzt ist die Geschichte vorbei, na toll.“ Nervös schaut es sich um, ob auch keiner kommt, dann widmet es sich der lang genug wartenden, freien Seite.

Hey Zuri,

hast mich ja doch wieder hervorgelockt :smiley:
Ich ärgere mich ja schon ein bisschen, dass ich es nicht eher geschafft habe, als bis zum Ende dieser Geschichte. Aber einen abschließenden Kommentar hast du dir auf jeden Fall verdient. ^^

Zugegeben, es ist für mich nicht so einfach, kommentarmäßig etwas loszulassen, da ich ja als Editor oftmals ein bisschen mehr weiß, als der Rest. Aber nach diesem Kapitel sind wir, glaube ich, alle gleichschlau :wink:

Das war sie also nun, die Geschichte rund um Luca und seine Reise durch die Zeit zu sich selbst. Alle möglichen Spekulationspunkte von der Identität des Einbrechers, der ja in Wirklichkeit keiner war, über das Rätsel der alten Dame, bis hin zum Ziel der vermeintlichen Schnitzeljagd wurden aufgelöst. Sind noch Fragen offen? Ich weiß es grad nicht, meine aber, alles Wesentliche wurde aufgeklärt.

Ich gebe zu, die Auflösung, wie Luca das Buch so beschreibt, dass alles so kommt, wie es in den letzten paarunddreißig Jahren gekommen ist, hat mir sehr lange Kopfzerbrechen bereitet und tut es mitunter immernoch. Zeitreisen … Ein beliebtes Thema in der Science-Fiction und ein kompliziertes noch dazu. Was war zuerst da? Huhn oder Ei? Buch oder Luca? An irgendeinem Punkt muss ja alles angefangen haben. Wenn ich jetzt aber überlege, an welchem Punkt und was der Auslöser war, komme ich zu dem folgenden Ergebnis: Luca selbst muss das Buch irgendwann einmal geschrieben haben – und zwar im allerersten Zeitstrang. Warum? Keine Ahnung, vielleicht ist er unzufrieden mit seinem Leben gewesen, mit den Erkenntnissen, die er im Laufe der Jahre hatte. Vielleicht hat er die kleinen Momente des Lebens eben nicht genossen, wie es im Finale steht. Dann fasste er den Entschluss, dass er sich selbst dazu bringt, sich auf bestimmte Stationen in seinem Leben zu konzentrieren – sie wesentlich lebendiger wahrzunehmen. Dann schreibt er aus seiner Erinnerung heraus das Buch, überlegt, welche Stationen in der Vergangenheit er gezielt manipulieren muss (z. B. Magdalena) und reist zurück – setzt damit die Zeitschleife in Gang und erschafft eine alternative/neue Realität oder einen neuen Zeitstrahl. Ich bin inzwischen überzeugt, es gibt mindestens zwei Lucas. Den ersten (Ur-Luca), der kein Buch hatte und die Zeitschleife initiiert hat und alle folgenden Lucas, die jedes Mal aufs neue die Zeitschleife am Leben halten. Faszinierend, wie ein gewisser spitzohriger Vulkanier behaupten würde. ^^

Es ist schon etwas schade, dass Marc im Finale ein wenig kurz gekommen ist – gerade weil die beiden am Anfang so viel zusammen am Mysterium herumgerätselt hatten. Generell finde ich es sogar schade, dass die Geschichte nicht noch etwas ausgedehnter geworden ist. Was Luca noch alles hätte erleben können … Die Möglichkeiten bei so einem Thema sind ja immer unglaublich vielseitig. Andererseits hat die Kürze, die Kompaktheit der Erzählung auch ungemein etwas für sich. So sind die Zeitsprünge wesentlich effektiver, da alles sehr kompakt erzählt wird.

Meine Lieblingsstelle ist übrigens der Absatz, in welchem Luca klar wird, dass die kleinen Dinge im Leben von großer Wichtigkeit sind, verbunden mit den Rückblenden auf die vergangenen Stationen. Ich denke, Du kannst verstehen, wenn mir da beim Lesen das Stück „Time“ von Hans Zimmer im Hinterkopf durchläuft :wink:

Natürlich hat mir die persönliche Beziehung zwischen Marc und Luca auch ganz gut gefallen (so nerdig ^^), weswegen ich es ja auch so schade finde, dass da nicht noch ein bisschen mehr kam. Aber Valas Zitat kann man getrost auch hier heranziehen :smiley:

Was wird Luca eigentlich machen, wenn er die Zeitschleife ingang gesetzt hat? Lebt er dann sein Leben ab 2055 weiter oder wird er mit Florentina auf weitere Zeitreisen gehen? Ich weiß, da gibt es keine Pläne oder so, aber hast du dir da nicht auch schonmal Gedanken drüber gemacht?

So, und nun werde ich mich mal wieder daran machen, das Versprechen dir gegenüber wahrzumachen und bald die neuen Kapitel meiner eigenenen Geschichte zu veröffentlichen. Für genug Motivation hast Du ja gesorgt :slight_smile:

Liebe Grüße,
Arokh

PhrasenwesenA ist nicht ganz zufrieden, hat es doch den Eindruck, dass diese Geschichte durchaus noch ein paar mehr Worte verdient hätte. Doch es ist sich sicher, dass es noch einmal an dieses Pult zurückkommen wird. Irgendwie glaubt es nicht, dass hier die letzte Frage schon geklärt ist …

Abrupt bleibt Phrasenwesen stehen und geht einen Schritt zurück. Es wendet den Blick zur Seite und blickt in den Kommentarraum. Schwirrte da Staub herum? War die Staubschicht auf dem Buch dünner geworden? Wiegte die oberste Seite sanft in dem Luftzug, der auch den Staub aufgewirbelt hatte? Bildete es sich das nur ein? Es trat zaghaft näher. Und tatsächlich: Es wurde von einem neuen Kommentar erwartet.
Vom Urheber fehlte jede Spur.

Hey Arokh,

ja, das mit dem Hervorlocken war echt harte Arbeit und ich weiß immer noch nicht, wie ich das letztendlich geschafft habe^^ Jedenfalls schön, dass du wieder da bist (Y) Den Qualitätsanstieg werden die Leser sicherlich an den Kapiteln bemerkt haben.

Ja, das Dilemma kenne ich:

  • Man hat Insiderwissen und Angst, es preiszugeben
  • Vermutungen, die Insiderwissen umschiffen, könnten zu unglaubhaft wirken
  • Man hat dem Autor schon ganz deutlich seine Meinung gemacht
  • Man hat schlichtweg vergessen, worum es geht, es jetzt auch oft genug gelesen
  • Bei den ersten Durchgängen war das Kapitel echt gut, aber so langsam nervt es

Deiner Zeitreisetheorie möchte ich widersprechen. Ist kompliziert, aber ich hatte beim Ansehen der Serie “Fringe” eine Erkenntnis, wie man quasi ohne Huhn und Ei auskommt bzw. Huhn und Ei als Schrödingers Katze eine Symbiose bilden: Die Zeitreise funktioniert wie ein Möbiusband. Florentina stößt Lucas Zeitreise an und Luca Florentinas. So gibt es keinen Anfang und kein Ende. Quasi ein Perpetuum mobile :smiley:

Das erklärt auch, warum er nur bei dem, was das Buch nicht sagt, Fehler machen kann, wenn er es ins Buch schreibt. Alles, was er schreibt, hat er genau so geschrieben. Was spontan und individuell erscheint, ist quasi vorherbestimmt. Der Luke, der das Buch geschrieben hat, ist genau derselbe Luca in demselben Moment, der das Buch schreibt und ist genau derselbe Luca in demselben Moment, der das Buch schreiben wird. Nur der Luca, der die drei Worte sagen soll, ist quasi ein anderer Luca. Um bei meiner Zeitschleife zu bleiben, gibt es faktisch einen Luca, aber zwei Zeitlinien, die in einer Schleife immer wieder ineinander übergehen. Interessant, wie ein sadistischer Zauberschul- und Zaubertränkelehrer sagen würde.

Deine Theorie erinnert mich an die Episode “10.000 Jahre” in Stargate: Atlantis :wink:

Der stammt ja auch von dir :stuck_out_tongue:

Dann hätte ich wohl mehr nicht-Nerd-Leser vergrault als solche gefunden :smiley: Es war ja schon reichlich :wink:

Darum heißen Enden “Enden”: Das ist dem Leser selbst überlassen :wink:

Liebe Grüße,
Zuri

PhrasenwesenZ kritzelt noch eine Notiz an den Rand des vorherigen Kommentars: “Ich bin zufrieden. Reicht das auch? :wink: