Einsam mit dir

Hey,

deine Geschichte ist toll! Mich wĂŒrde es freuen, wenn es irgendwann mal weitergeht :slight_smile:

Der erste Absatz des letzten Teils hat mich doch verwirrt

Das hört sich nach versuchten suizid an :confused: Cliffhanger. Warum ist das passiert?

GrĂŒĂŸe
trimoro

Danke fĂŒr dein Lob trimoro :slight_smile:

Die Geschichte geht in KĂŒrze weiter und der erste Absatz war natĂŒrlich bewusst ein Cliffhanger,
der allerdings auch in einem der nĂ€chsten Teile fortgefĂŒhrt wird :wink:

Viele GrĂŒĂŸe.

Oha
 Da bedankst du dich fĂŒr mein regelmĂ€ĂŸiges Feedback und dann kommentiere ich so lange nicht mehr! :zzz:
Tut mir leid, passiert manchmal dass ich das einfach vergesse
 :smiley:

Hm ja ein neuer Teil und Leon finde ich immer noch sehr seltsam
 Also wie er sich verhĂ€lt. Und natĂŒrlich bin ich auch gespannt was Jonahs Mutter genau mit ihm zu klĂ€ren hat. :slight_smile:

Na dann hoffe ich mal dass es in KĂŒrze weitergeht wie du geschrieben hast! :flag:

Liebe GrĂŒĂŸe
Max

Bitte
 Bitte schreib weiter. Ich habe mich in dich und deine Geschichten verliebt :*

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man keine Zeit hat :unamused: :smiley:
Deswegen schiebe ich jetzt einfach mal ganz schnell den nÀchsten Teil ein, damit es nach vielen Monaten schnell weitergehen kann.
Viel Spaß und nochmals Entschuldigung :flag:


Teil 1: Schulstart
Teil 2: AbwÀrtsspirale
Teil 3: Zersplittert
Teil 4: TrÀnen im Regen
Teil 5: Beeinflusst
Teil 6: Ein unerwarteter Gast
Teil 7: Erkenntnisse
Teil 8: ZwickmĂŒhlen

Teil 9 – Die Drohung:

„Und du sagst mir auch wirklich die Wahrheit, dass du den Feueralarm nicht ausgelöst hast?“ - „Jaaa Mom, ich kanns dir gerne schriftlich geben wenn du mir immer noch nicht glaubst“. Sorgenvoll schaut Katrin in Jonahs Augen.
„Denk daran was ich gestern gesagt habe, sei besser unauffĂ€llig“.
Wie er das hasst! Er hatte soeben erfahren, dass er morgen wieder zur Schule gehen kann. Dabei verstand er allerdings nicht, warum so plötzlich scheinbar wieder alles in Butter sein kann, Dr. Schmidt war ja vor nicht allzu langer Zeit noch kurz vorm Explodieren. Immerhin hatte man kein einziges Mal nochmal mit ihm geredet. Moment mal
 Patrick hat doch auch gesagt, dass die Schule bei ihm angerufen hat. Irgendwo scheint da also was im Gange gewesen zu sein. „Was ist denn nun mit Leon?“. Jonah ist zwar momentan stinksauer auf Leon, aber er weiß nicht, wann er ihn danach wiedersieht, also ist er froh ihn jetzt hier bei sich zu haben. Wenig Hoffnung keimt in ihm, schließlich will ihm seine Mutter jeglichen Kontakt zu irgendwelchen Jungen verbieten, damit sie bloß keine schlimmen Sachen miteinander anstellen, die dann ganz zufĂ€llig die „Öffentlichkeit“ mitbekommen könnte. Allein das seine Mutter das gestern ausgesprochen hat, verzeiht er ihr weiterhin nicht. Es staut sich ganz schön etwas zwischen den Beiden an. Dabei fragt sich Jonah innerlich, ob Leons Eltern ĂŒberhaupt wissen, dass er hier ist. „Solange er selbst noch Ferien hat, kann er natĂŒrlich hier bleiben“. Oh, das hĂ€tte Jonah nicht erwartet. Mit einem leisen Danke steht er vom Stuhl in der KĂŒche auf und ist gerade dabei, den Raum zu verlassen, als seine Mutter mit einem seltsam skurillem Blick zu ihm sagt: „Du kennst Leon schon so lange und hast ihn so lange nicht gesehen, ein bisschen Gesellschaft tut dir sicherlich gut“. Da hat sie ausnahmsweise mal Recht.


Ich hab es also wirklich getan. Ich bin auf diesen verdammten Deal eingegangen. Gedankenverloren, wie jemand der an einer AutobahnraststĂ€tte alleine gelassen wurde, sitzt Katrin in der KĂŒche und verliert jegliches ZeitgefĂŒhl. Sie weiß, dass es nur diesen Weg fĂŒr sie und Jonah gab und gibt. Nach allem was in der Vergangenheit passiert ist, kann und will sie das Leben fĂŒr ihn nicht noch schlimmer machen


SIE. ER. Ein verhĂ€ngnisvoller Moment in einer lauen Silvesternacht. Eine verhĂ€ngnisvolle Silvesternacht, in der Katrin und Jonah zwei geliebte Menschen verloren haben. Die schlimmste Silvesternacht, die Katrin und Jonah je hatten und die die TĂŒr zur ersten AbwĂ€rtsspirale geöffnet hat.


„Du kannst solange bleiben, wie du willst“. Erleichtert atmet Leon auf. „Ich wollte gerade schon nachfragen. Dann ist ja alles gut“. - „Alles gut? Ja, trĂ€um weiter“. So kennt Jonah Leon. Er lĂ€uft mit einer rosaroten Brille durch sein ganzes Leben, nimmt sich immer das beste StĂŒck vom Kuchen und wĂŒrde wahrscheinlich auch noch kurz vor seinem Tod alles und jeden feiern.
„Glaub mal nicht, dass ich nicht mehr sauer auf dich bin. Du bist mir noch so einige ErklĂ€rungen schuldig“. Schnaubend setzt sich Jonah auf sein Bett und wieder kann er dieses Prickeln auf der Haut nicht abwimmeln, als Leon sich zu ihm setzt. „Joar, was machen wir jetzt so?“. Stotternd kommen diese Worte aus Jonah’s Mund heraus, so war das eigentlich nicht beabsichtigt. Das kann man auch zweideutig verstehen. Behalte doch endlich mal die Fassung, Jonah. Wie immer in solchen Situationen greift sich Jonah reflexartig sein Handy, um die ihm unangenehme Anspannung ein bisschen zu lindern. Völlig geistesverloren starrt Jonah auf das Display – er hat eine MMS von einem unterdrĂŒckten Absender erhalten, die ein Bild beinhaltet, auf dem er und Patrick kĂŒssend zu sehen sind – der Kuss, der erst vor gefĂŒhlt einigen Augenblicken stattgefunden hat. Weiterhin hat ihm der Absender eine seperate SMS geschrieben, die direkt darunter erscheint: - Ich werde dir das Leben zur Hölle machen, Jonah. Überleg dir das besser mit dem schwul sein. -
Jonah kann einfach wieder nichts anderes, als zu zittern. Der zornige Blick von Leon beruhigt ihn auch nicht wirklich. War das jetzt Hass auf den Absender oder auf den Kuss in seinen Augen? Muss ich diese Hölle jetzt wirklich nochmal durchleben?


[i]Meine Mutter streichelte mir jetzt ebenfalls ĂŒber den Kopf und ich wollte so langsam echt mal wissen, was hier los ist und warum ich im Krankenhaus bin. Dabei merke ich jedoch schnell, dass ich kaum sprechen kann. „Was
 passiert
“. Das klingt eher wie ein Glucksen als wie eine richtige Frage. „Schatz, wieso hast du das nur getan?“. Mom klingt sichtlich aufgelöst. Ich schau sie nur fragend an. „Du hattest eine Alkoholvergiftung Hase!!“. Das hört sich schon wesentlich vorwurfsvoller an. „Wenn Leon dich nicht noch rechtzeitig von den Gleisen gezogen hĂ€tte“. Sie dreht mit trĂ€nenvollen Augen ihren Kopf weg.

Schlagartig wird mir wieder alles bewusst. Ich hatte mich an jenem Abend vollends mit Alkohol zugedröhnt und mich dann versucht auf den Bahngleisen umzubringen. Einfach weil ich zu ihnen wollte. Der Grund fĂŒr meine ganze Einsamkeit. Bei den Gedanken an die Beiden dreht sich mein Herz um. „MOM!“. Ich werde von SchĂŒttelfrost gefangen genommen. „Ich wollte zu ihnen. Ich wollte zu Max und Dana“. Erst will ich die angestauten TrĂ€nen unterdrĂŒcken, doch dann kommt alles widerstandslos aus mir heraus. Meine Mutter drĂŒckt mich so fest an sich wie sie kann und weint mit mir zusammen. Die Silvesternacht. Warum musste das einfach nur passieren?![/i]

  • Fortsetzung folgt -

Weiter, weiter, weiter, weiter!!!

Hey das ist ja schön dass es weitergeht! :slight_smile:
Und brauchst dich nicht zu entschuldigen, wenn keine Zeit da ist, dann ist keine Zeit da. Wenn du mal lÀnger Pause machst, kannst du dich ja einfach mal melden, muss jetzt nicht im Affenzahn ein Teil nach dem nÀchsten kommen!

Und das ist ja echt mies mit der SMS
 naja ich hoffe mal die Hölle bleibt ihm erspart! :flag:

LG Max

Ich wĂŒrde mich auch ĂŒber die Fortsetzung freuen :slight_smile:

Gruß Fabio

Eine schöne Geschichte!

Guten Abend zusammen!

Ob ich es wohl jemals wieder hinbekommen werde, regelmĂ€ĂŸig neue Teile zu veröffentlichen? :cry:
Ich freue mich trotzalledem sehr, dass die Story noch so gut ankommt und sage direkt viel Spaß beim nĂ€chsten Teil :flag:


Teil 1 // Tag 1: Schulstart
Teil 2 // Tag 1: AbwÀrtsspirale
Teil 3 // Tag 1: Zersplittert
Teil 4 // Tag 1: TrÀnen im Regen
Teil 5.1 // Tag 1:
5.2 // Tag 2: Beeinflusst
Teil 6 // Tag 2: Ein unerwarteter Gast
Teil 7 // Tag 2+3: Erkenntnisse
Teil 8 // Tag 3: ZwickmĂŒhlen
Teil 9 // Tag 3: Die Drohung

Teil 10 // Tag 3: AbwÀrtsspirale reloaded

Nina sieht sich die Bilder immer und immer wieder an. Hunderte mĂŒssen es sein. Und ĂŒberall ist derselbe Junge drauf zu sehen. Seltsam. Sehr seltsam. Nina hat kein gutes GefĂŒhl dabei, sich durch die verschiedenen Bilder zu klicken. Der Junge an der Bushaltestelle, der Junge im strömenden Regen, der Junge zusammen mit einem anderen Jungen, kĂŒss
 IGITT! Papa sagt ihr immer und immer wieder, dass es sich nicht gehört, dass sich Jungs nĂ€her kommen und sich kĂŒssen. Das gehört sich nicht. Das ist gegen die Norm. DAS IST GEGEN DIE REGELN! Ja, schreiend sagt er das immer zu ihr. Nina bekommt dabei jedes Mal fĂŒrchterliche Angst. Ihr Papa war zur Arbeit gefahren und seitdem war auch ihre Mama nicht mehr aus dem Keller wiedergekommen. Nina nutzt diese Zeit immer, um heimlich an den Computer ihres Papas zu gehen, da sie das sonst nie dĂŒrfte. Auf den Ordner mit den Bildern ist sie allerdings zum ersten Mal gestoßen.

Ein GefĂŒhl verleitet Nina dazu, alle Bilder zu löschen. Sie ist gerade erstmal 12 Jahre alt, aber sie kann den Computer schon sehr gut bedienen, da sie das von ihrem Papa abgucken konnte, wenn er am PC arbeitete. Zumindest wenn sie zugucken DURFTE.

–------- 349 Dokumente gelöscht
–------- Papierkorb geleert


Der Vorrat an TrĂ€nen ist aufgebraucht. Vorbei. Ende. So langsam will Jonah nicht mehr. Vor wenigen Augenblicken hatte Leon seine Sachen zusammengepackt und ist abgehauen, nachdem er einige unertrĂ€glich lange Minuten noch auf die MMS starrte, die Jonah zuvor von einem unbekannten Absender erhalten hatte. Leon ist weg und ich kann mich mit Patrick wohl auch nicht mehr in der Öffentlichkeit sehen lassen, sonst macht dieser unbekannte Absender, der mir aus welchen GrĂŒnden auch immer das Leben zur Hölle machen will, seine Drohung wahr. Jonah versucht krampfhaft in seinem Kopf herauszufinden, wer es sein könnte und schreit lauthals in sein Kissen.
Er lĂ€uft zu seiner Mutter, die immer noch in der KĂŒche sitzt. Er ist innerlich so erschöpft, dass er sich am liebsten hinlegen und nie wieder aufstehen wollen wĂŒrde. Er hat das GefĂŒhl, dass er an den selben Punkt kommt wie vor zwei Jahren, als ihn der tragische Unfall mit Max und Dana seelisch und psychisch auseinandergerissen hat und sich kurz darauf fast selbst umgebracht hĂ€tte.
„Mom, warum bist du eigentlich noch nicht auf der Arbeit?“. Katrin schreckt auf, sie war grad wahrscheinlich in irgendwelche Gedanken vertieft gewesen. „Ach, ich weiß nicht. Ich fĂŒhle mich krank“. Jonah nĂ€hert sich ihr. „Mom, ich muss dir was zeigen“. Er öffnet die MMS auf seinem Handy. Der Blick von ihr sieht nicht besser aus als der von Leon. Sprunghaft steht sie auf, schnappt sich ihre Jacke im Flur und verabschiedet sich mit den Worten: „Ich muss ganz dringend zu Dr. Schmidt“. Dr. Schmidt?! Okay, das grenzt mittlerweile definitiv an Körperverletzung. Was in den letzten Tagen und momentan in seinem Leben ablĂ€uft, wird selbst Jonah immer schleierhafter, wo er doch selbst noch mit der Vergangenheit zu kĂ€mpfen hat. Er haut sich wieder selbst gegen den Kopf. Es ist zu viel. Einfach zu viel. ZU VIEL.


                                                                         --- „Schatz, wieso hast du das nur getan?“ ---
		                  „Was
 passiert...“
                                                                                                                    „MAX! Geh von der Straße runter!“
					Schreie ĂŒberall
		                                      „Oh Gott, Jonah, du bist wirklich wach!“
				                                                       		Papa, wie konntest du das nur zulassen? 	
Warum hast du nicht auf sie aufgepasst?
		                                             Der Asphalt ist blutĂŒberströmt.

Jonah reißt die Augen auf. Die Stimmen um ihn herum muss er wohl getrĂ€umt haben, denn ausser ihm ist niemand in diesem sterilen Krankenhauszimmer. Oh, schon wieder ein Krankenhauszimmer. Woran liegt es diesmal? Ich vermute mal ein Anfall. Jonah schnaubt verĂ€chtlich zu sich selbst. Das Letzte an das sich Jonah erinnern kann ist nĂ€mlich, dass er vor wenigen Stunden in der KĂŒche umgekippt ist.

Es klopft lautstark an der TĂŒr des Krankenhauszimmers. Inzwischen musste es spĂ€ter Abend sein, denn durch das Fenster rechts von Jonah’s Bett dringt ĂŒberhaupt kein Licht mehr hinein. „Herein!“. Eigentlich hat Jonah jetzt ĂŒberhaupt keine Lust auf irgendeinen Besuch, doch als er erkennt, dass es sich bei dem Besucher um Patrick handelt, springt sein Herz vor Freude unkontrolliert auf und ab.
„Was machst du denn immer fĂŒr Sachen, Jonah?“. Jonah muss krĂ€ftig schlucken. Oh Gott, dieser Satz erinnert mich viel zu stark an die Stimmen aus meinem Traum. Außerdem nimmt er einen penetranten Geruch nach Alkohol war.
„Patrick, hast du Alkohol getrunken?“

  • „Ach Quatsch, ich doch nicht“.
    „Ähm, das riecht aber ganz anders“.
  • „Ist doch auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, wie es dir geht“.
    „Ging mir nie besser“. Jonah war von seiner eigenen GleichgĂŒltigkeit erschrocken. Egal wie weit ihn die ganzen Vorkomnisse in den Abgrund ziehen, sie machen ihn auf jeden Fall stĂ€rker. Und noch dazu hört dieses verflixte Kribbeln in seinem Herzen nicht auf! Er greift nach Patrick’s Hand, er muss es einfach tun. Patrick zieht seine Hand nicht zurĂŒck. Er beginnt sogar damit, Jonah’s HandrĂŒcken mit seinem Daumen auf und ab zu streicheln. Und so ein schönes LĂ€cheln wie das in diesem Moment in Patrick’s Gesicht hatte er auch noch nie gesehen.
    „Du-du
 kennst mich kaum
 und kĂŒmmerst dich trotzdem so viel um mich“.
  • „Ich mag dich, Jonah“. Jonah hofft, nicht gleich wieder bewusstlos zu werden. Mögen? Wie mögen? So richtig mögen? Warum stelle ich mir diese Fragen schon wieder?

Wutentbrannt schlĂ€gt er seine Faust auf den Schreibtisch. Irgendwer hatte wĂ€hrend seiner Abwesenheit seine ganzen Bilder vom Computer gelöscht und das konnte nur sie gewesen sein. Voller Zorn geladen stampft er Richtung Nina’s Zimmer.

–-------Wiederherstellungsprozess zu 09% abgeschlossen

  • Fortsetzung folgt -

Weiter weiter weiter weiter weiter!!!

Das ist ja alles sehr mysteriös! Klingt teilweise auch unrealistisch (besonders die Sache zwischen Katja/Katrin (wie auch immer du sie nun nennen möchtest) und dem Schulleiter.
Trotzdem endlich eine Story, die mich interessiert, hab heute alles in einem Rutsch durchgelesen. Hab jetzt nur Angst, dass ich auf den nÀchsten Teil ein paar Wochen oder sogar Monate warten muss. :confused:

Guten Abend! Danke fĂŒr den Hinweis.
Ich hatte schon die ganze Zeit Angst davor und jetzt ist es mir also passiert das ich mit den Namen selbst durcheinanderkomme :unamused:
NatĂŒrlich heißt sie Katja und es ist irgendwie sogar ein bisschen gewollt, dass alles so mysteriös ist,
was sich allerdings nach und nach auflösen wird.
Ich versuche den neuen Teil so schnell wie möglich fertig zu machen und es freut mich das dich die Story interessiert. :slight_smile:

Hallo, echt ne tolle Geschichte und super spannend geschrieben :slight_smile: . Ich hab alles am StĂŒck durchgelesen und freu mich schon auf den nĂ€chsten Teil! :smiley:

Guten Abend! :flag:
Ja, ich und die Geschichte leben noch. :smiley:
DafĂŒr möchte ich mich nochmals entschuldigen, allerdings ließen es persönliche UmstĂ€nde in den letzten Monaten leider nicht anders zu.

Viel Spaß jedenfalls beim Lesen des neuen Teils!


Teil 01 // Tag 1: Schulstart
Teil 02 // Tag 1: AbwÀrtsspirale
Teil 03 // Tag 1: Zersplittert
Teil 04 // Tag 1: TrÀnen im Regen
Teil 05.1 // Tag 1:
05.2 // Tag 2: Beeinflusst
Teil 06 // Tag 2: Ein unerwarteter Gast
Teil 07 // Tag 2+3: Erkenntnisse
Teil 08 // Tag 3: ZwickmĂŒhlen
Teil 09 // Tag 3: Die Drohung
Teil 10 // Tag 3: AbwÀrtsspirale reloaded

Teil 11 // Tag 3: Der Teufelskreislauf

Ein leises, klĂ€gliches Jammern dringt durch den Raum. Nina hat sich ihre Bettdecke geschnappt, ist in die hinterste Ecke ihres Zimmers gekrochen und hat die Bettdecke ĂŒber ihren Kopf gezogen. Sie kann ihre TrĂ€nen nur schwer zurĂŒckhalten. Sie flieht in ihre eigene, perfekte und schöne Gedankenwelt ohne Gewalt – diese Welt ist einfach nur fantastisch, ja voller Harmonie und Euphorie ist sie! Papa hatte sie mal wieder mitten ins Gesicht geschlagen, das gibt bestimmt wieder einen blauen Fleck. Nina streicht mit ihrer sanften Hand leicht ĂŒber die schmerzende Stelle in der Hoffnung, das es dieses Mal nicht so schlimm aussehen wĂŒrde. Wenn doch wĂŒrde das zumindest auch bedeuten, dass sie erstmal wieder nicht in die Schule gehen darf, damit die Flecken keiner zu Gesicht bekommen kann. Papa hat doch trotzdem gesagt, dass es sich nicht gehört wenn ein Junge und ein anderer Junge sich kĂŒssen? Warum wird sie deshalb bestraft, wenn sie Bilder davon gelöscht hat?
Plötzlich taucht der Junge von den Bildern vor Ninas geistlichem Auge auf. Und plötzlich verspĂŒrt sie eine unheimliche Bindung zu diesem Jungen, sogar Mitleid. Sie weiß nicht warum. Jedenfalls hatte es nichts Gutes zu bedeuten, wenn Papa diese Bilder so viel bedeuten, in welchem Sinne auch immer.


Der Drang von Jonah, Patrick noch nĂ€her zu kommen, wird immer grĂ¶ĂŸer und grĂ¶ĂŸer. Ich will mich nicht mehr zurĂŒckhalten. Ich kann es nicht mehr. Diese innere Blockade. Sie bringt mich zur Verzweiflung. Sie hat seit Jahren dafĂŒr gesorgt, dass ich mich nicht mehr fĂŒr positive Dinge und GefĂŒhle öffnen kann. Es steht fest, dass Jonah in Patrick verliebt ist. Doch das auch Leon in seinen Gedanken herumschwirrt ist mittlerweile keine Sensationsmeldung mehr. Zudem bereitet der Alkohogeruch von Patrick Jonah ziemliche Sorgen. Er will diesen undurchsichtigen Patrick mit diesen atemberaubenden blauen Augen und diesem unwiderstehlichen LĂ€cheln nicht lĂ€nger von sich fernhalten, er will es zulassen. Das manipulierte Bild und das Bild aus der anonymen MMS schießen ihm durch den Kopf. Jonah realisiert zum ersten Mal, dass man sich in seiner eigenen Einsamkeit selbst kaputtmacht. Doch auch wenn man nach außen tritt, in die weite Welt, unter Menschen, wird man kaputtgemacht, einem wird Schaden und Leid zugefĂŒgt. In dieser schrecklichen, kalten Welt gibt es neben den kleinen positiven Dingen im Leben jedoch auch den einen Anker, der alles Negative in den Schatten stellt: die Liebe. Der Tod von Max und Dana hat ihn zu einem stĂ€rkeren Menschen gemacht, jedoch ist er sich nicht sicher, ob er schon bereit ist die Herausforderung anzunehmen und wieder in diese weite Welt hinauszutreten.

Als es wieder an der TĂŒr klopft, zucken Jonah und Patrick gleichzeitig zusammen und Jonah entreißt seine Hand aus der von Patrick. Katja tritt in den Raum herein und an Jonah und Patrick heran.
„Jonah, mein Schatz“. Jonah sieht wieder diese Panik in den Augen seiner Mutter, schließlich ist es nicht das erste Mal, dass er im Krankenhaus ist.
„Du glaubst garnicht was fĂŒr ein Schock es war, dich bewusstlos auf dem Boden in der KĂŒche zu finden. Du hast gerade die ganze Zeit lang geschlafen und ich habe so lange ein GesprĂ€ch mit dem behandelnden Arzt gefĂŒhrt. Sie werden dich nur eine Nacht zur Beobachtung hier behalten mĂŒssen, danach kannst du ĂŒbermorgen wieder zur Schule.“
„Aber, aber- was ist denn mit dem Foto? Warum musstest du heute so plötzlich weg, kurz bevor ich zusammengebrochen bin?“
„Ähm
 ich erzĂ€hle dir das glaube ich ein anderes Mal, jedenfalls ist alles geregelt. Entspann dich und mache dir keine Sorgen.“
„Es ist mittlerweile ziemlich schwierig fĂŒr mich geworden, mir keine Sorgen zu machen“.
Katja nickt ihm verstĂ€ndnisvoll zu. Warum ist sie denn jetzt auf einmal so nett und fĂŒrsorglich und warum macht ihr das Foto auf einmal nichts mehr aus?
Zum ersten Mal wĂ€hrend des ganzen GesprĂ€chs scheint Katja jetzt Patrick zu bemerken. Ihre Mundwinkel ziehen sich zur Überraschung von Patrick nach oben. Sie reicht ihm die Hand. „Hallo Patrick, schön dich zu sehen“. Zögernd erwidert Patrick: „Freut mich auch, Sie zu sehen.“ - „Ach, du kannst mich ruhig duzen“.


Nachdem Patrick das Krankenhaus verlassen hatte, stellte er fest, dass er acht entgangene Anrufe von Jennifer zu vermelden hatte. Mal wieder typisch. WANN BEGREIFST DU MAL ENDLICH, DASS ICH MICH MELDE WENN ICH KANN, JENNIFER? Eigentlich wollte er diese Nacht wieder bei ihr ĂŒbernachten und musste ihr noch den Stoff vorbeibringen, doch er entschließt sich dazu, nach Hause zu seiner Schwester zu fahren. Eigentlich hasst er es, zuhause zu sein, denn er hĂ€lt es in diesen vier WĂ€nden voller Schimmel und MĂŒll schon lange nicht mehr aus. Trotzdem besser eine nervige Freundin. Hinzu kommt noch, dass er daran denken muss, wie er vorhin die Hand von Jonah gehalten hat. Er spĂŒrt immer noch ein leichtes Prickeln an der Hand. Er war kurz davor ihn zu kĂŒssen. Und er hĂ€tte es gewollt. Mehr denn je. Trotz Jennifer und trotz seinen eigenen Problemen. Und trotzalledem, dass er ihn erst seit zwei Tagen kennt.


Nur noch eine Station. Nervös stampft Leon mit seinen FĂŒĂŸen auf dem Boden herum. Er fĂŒhlt sich schon seit der letzten Umstiegsstation verfolgt. Er kann es nicht glauben, dass Jonah einen Jungen gekĂŒsst hat. Zumindest einen anderen Jungen. „NĂ€chste Station – Pforzheim“.
Ruckartig springt Leon von seinem Sitz auf und stellt sich vor die nĂ€chstgelegene BahntĂŒr. Jetzt war er noch mehr als eh schon am Schwitzen und rennt los, als sich die TĂŒren des Intercity-Express langsam öffnen. Als er den Bahnhof verlassen hat, spĂŒrt er einen dumpfen Schlag auf seinen Hinterkopf


  • Fortsetzung folgt -

Guten morgen :slight_smile:
Guter Teil, aber ich muss sagen, dass er meine Erwartungen nicht ganz erfĂŒllt hat, nach so langer Zeit

Trotzdem, mach weiter.
Ich freue mich auf den nÀchsten teil :slight_smile:

Du musst weiter schreiben, ganz sicher !!
Ich liebe diese Geschichte ! :smiley:

Bin gespannt was jetzt mit Leon passiert,
Ich persönlich finde ihn auch besser als Patrick xD

Ich hoffe du schreibst bald weiter :cry:

Lg. Alex :flag:

Fortsetzung lÀsst auf sich warten :zzz: :closed:
-bunny

Hallo und guten Abend :slight_smile:

Ja, mich gibt es tatsÀchlich noch.
Ich spare mir an dieser Stelle mal die vielen Ausreden bezĂŒglich persönlicher GrĂŒnde und so weiter und so fort. :smiley:
Nach einer kleinen Suchaktion auf meinem Computer habe ich in einer verstaubten Ecke tatsĂ€chlich auch die nĂ€chsten Teile der Story wiedergefunden. Ich möchte sie aber nicht direkt veröffentlichen, vor allem weil ich selbst wieder in die Geschichte und Figuren hineinfinden muss. Sollte noch Interesse bestehen, wĂŒrde ich das Ganze generell jedoch sehr gerne weiterfĂŒhren und schauen, worauf es nach mittlerweile ĂŒber 1 1/2 Jahren hinauslaufen wird.

Viele GrĂŒĂŸe :flag:

Interesse :flag: :smiley: