EIn Held

Ein Held

Mein Name war Jimmy Olsen. Ich wollte schon immer einen Helden als Freund. Einen Helden, den ich bestaunen kann. Eines Tages da rettete mir ein sogenannter Held das Leben. Nur weiss ich leider nicht genau wer das war, es ist schon so lange her… Vielleicht war er auch ein Ritter… Ein Retter sowie Batman oder Superman. Dann eines Tages erzählte mir meine Mutter von diesem geheimnisvollen mysteriösen Helden. Es war ein Junge mit braun schwarzen Haaren er nannte sich Clark und trug eine Brille. Ich kann mich nur an Bruchstücke errinern wie ein Lastwagen auf mich zugefahren kam und er mich in letzter Sekunde rettete. Ich habe keine Ahnung, wie er das getan hat, er musste ein Held sein.
Eines Tages, ich war schon etwas älter, da sah ich auf dem Gehweg auf der anderen Strassenseite meinen Erretter wieder. Ich war mir ziemlich sicher das er es war, zumindest sah er für mich genauso aus. Ich traute mich jedoch nicht ihn anzusprechen. Doch als sich unsere Wege kreuzten, sah er mir direkt in die Augen und berührt unbewusst mein Herz. Ich wusste nicht, wie mir war, ob ich lachen oder weinen soll, na ja so kurz wie der Moment war verging er auch wieder. Wieso hab ich ihn nicht angesprochen? Ich ging auf jedenfall zur Schule.

Als ich mein Klassenzimmer betrat, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Clark stand in unserem Klassenzimmer mit Karriertem Hemd und Kaki Hosen, wie ein Lehrer. Er schaute mich neugierig. “Setzt euch die Stunde hat bereits begonnen.” Verdutzt ging ich zu meinem Arbeitsplatz. Die Stunden vergingen wie im Fluge und erklärte unglaublich klar und präzise die Aufgaben und wie man sie löst. Ich hatte noch nie im Leben so gut und schnell gelernt wie in dieser Stunde. Am Ende der Stunde traute ich mich doch und ging zu ihm: “Mister Clark ich kenn sie doch von irgendwoher. Wir sind uns früher schon begegnet.” “Ach, ja? Ja… drausen haben wir uns einmal gesehen, ich finde du machst einen recht adretten Eindruck.” Meinte er. “Sie sind mein Held in Kindesalter hatten sie mich gerettet und ich hatte nie die Chance mich zu bedanken.” erklärte ich. “Ja… ich weiss nicht was du meinst, aber wenn du willst, können wir draussen ein Spaziergang machen und ein bisschen plaudern.” Bot er an und ich willigte mit einem Kopfnicken ein.

Es war sehr frisch draussen und es war gerade Herbst"Also worüber willst du mit mir reden? Ach ja in der Schule konnte ich es dir verraten, ja ich war dein Lebensretter und kannte deine Mutter sehr gut." Fing er an. “Du kennst meine Mutter? Wieso hatte sie nie von dir erzählt?”, wollte ich unbedingt wissen. “Sie wollte mich von dir Fernhalten weil sie dachte ich mache auf dich einen schlechten Einfluss. Sie ist doch eine ganz Friedvolle und fürsorgliche Mutter, du solltest stolz auf sie sein. Und wie gehts deinem Vater, ich hoffe er ist nicht zu streng zu dir” meinte Clark. Scheinbar kannte er meine Mutter sehr gut. “Kennst du den auch meinen Vater? Ich mag ihn nicht so wirklich, er ist ein Säufer und ist nur nett zu mir, wenn meine Mutter etwas sagt. Er gibt schon laute Töne von sich wenn ihm etwas nicht passt.” Offenbarte ich ihm das Verhalten meines Vaters. “Das tut mir leid.” Clark machte einen verzerrten Eindruck als würde es ihm sehr nahe gehen. “Darf ich dir als Ablenkung etwas zeigen?” fragte er mich und streckte seine Hand über die Laubbläter und fing sie an wie ein Dirigent seine Hand zu bewegen und mit ihr tanzten auch die Blätter im Wind. Es war ein lustiges Schauspiel der Wind wurde auf einmal stärker und die Blätter wanden sich im Sturm. Es waren wie kleine Tornados. Als Clark die Hand nach unten sacken lies, hörte auch der Wind auf zu blasen. “Jetzt du.” Meinte Clark. “Nein, ich kann das nicht, ich blamier mich nur.” meinte ich. “Du kannst dich nur vor mir blamieren, weit und breit ist keine Menschenseele.” Ich versuchte mein Glück, hob die Hand aber nichts passierte. “Konzentriere dich” ich fokussierte mich auf ein einzelnes Blatt, welches sich dann leicht im Wind bewegte. War ich das oder war das nur der Wind? Ich war mir nicht sicher und schaute Clark an und dieser zwinkerte mir nur zu. Ich wurde irgendwie ganz Rot. “So Morgen mache ich wieder eine andere Arbeit. Ich war halt nur Aushilfe.” erklärte er mir. Nun war ich etwas enttäuscht: “Dann sehe ich ihn nicht so schnell wieder? Darf ich dann deine Nummer haben, damit wir im Kontakt bleiben?” Fragte ich nach. “Nein lieber nicht. Es ist zu unsicher, dann gibst du mich noch an vor deinen kameraden, darauf habe ich keine Lust.” Meinte Clark. “Nein ich bin kein Angeber!” Erwiderte ich. Clark schaute auf seine Armbanduhr: “Oh schon so spät? Tut mir leid ich muss jetzt los! Man sieht sich!” Noch bevor ich irgendetwas sagen konnte, war in sprichwörtlicher Windeseile davon. Ich hatte noch nie jemand so schnell rennen sehen. Von einer Sekunde auf der anderen war er nicht mehr hier. Ob ich ihn wieder einmal sehen werde?

Ich ging wieder in die Schule und musste die ganze Zeit an Clark denken. Dann merkte ich das ich gestern meine Hausaufgaben gar nicht erledigt hatte und Schwupps musste ich nachsitzen. Ich war frustriert und hockte am letzten Pult. Die Lehrerin musste kurz etwas Hollen und lässt mich alleine. Ich fragte mich, wer Clark wirklich war. Ich hatte das Gefühl, dass ich ihn schon länger kannte als gedacht. Ich versuchte nur so schnell wie möglich meine Aufgaben zu lösen, damit ich endlich nach Hause kann. Ich setzte den Stift an und Zack! So ein Mist! Der Tisch hat kurz gewankt, ich bin wahrscheinlich mit dem Fuss dran gekommen. Plötzlich zitterte der ganze Boden. Was ein Erdbeben? Ich rannte so schnell ich konnte zur Tür, sie war jedoch verschlossen. Was macht man in so einer Situation. Genau, ich ging unter den Schreibpult und machte mich klein. Es wackelte immer mehr und mehr. Ich hörte es knacken. Oh Gott, werde ich das überleben? Plötzlich hörte ich jemand bei dem ganzen Gepolter, es war Clark. “Schnell ich bring dich hier raus, halt dich einfach an mir fest.” ich tat wie mir geheissen wurde. In Blitzgeschwindigkeit bringt Clark ich aus der Gefahrenzone und brachte mich zu meinen Eltern. Als sie uns sahen kamen sie herrausgestürmt: “Ist alles in Ordnung? Das Beben war eine stärke von 7.4 das Schulhaus war total zusammengebrochen. Zum Glück war ja Clark bei dir und hatte dich gerettet.” “Ja, Clark ist mein Held. Mein Lebensretter.” Sagte ich und schaute zu ihm hoch. “Danke dir für die netten Komplimente.” Meinte Clark und er verschwand im Dunkel der Abenddämmerung. Nun kann ich über meinen Helden Bilder, später Reportage führen, den ich werde eines Tages Fotograph.

ende