Drogen legalisieren?

Ich hatte sehr viele Diskussionen mit sehr vielen Leuten über dieses Thema, und alle meinten sofort “Nein, auf keinen Fall, alles legal machen” und dann diskutiert man mit ihnen und es gehen ihnen sehr schnell die Argumente aus.
Darum einfach mal an euch, wie steht ihr so dazu?

Ja, alles, ich denke es ist einfach bullshit, dass der Staat das Recht hat mir zu verbieten, was ich in meinen Körper zu tun habe und was nicht. Wichtig sind bei Drogen nicht verbote, sondern Aufklärung über die Gefahren und den richtigen Umgang damit. Verbote spült nur Geld in illegale Kanäle.

Nur darf der Konsum von Drogen nicht zur Straflinderung führen. Wenn mich jemand überfährt, weil er sonst was intus hat, ist er meiner Ansicht nach genauso verantwortlich wie nüchtern (außer ihm wurde das Zeug zwangs-verabreicht).

P.S.: Ich persönlich nehme übrigens keine Drogen, nein auch keinen Alkohol, keine Zigaretten und nicht mal Kaffee und habe es auch nicht vor :wink:

Ich bin für das Legalisieren.
Schokolade, Kaffee, Alkohol und Zigaretten kann man schließlich auch einfach kaufen und schädigen den Körper.

Legalisierung muss sein!
Der “War on Drugs” ist vollkommener Schwachsinn, da er Kriminelle bereichert und unschuldigen armen Menschen das Leben kostet.
Die Leute, die dagegen sind, haben sich nie über so etwas informiert.

Jedem, der sich für die Legalisierung von Drogen ausspricht und meint, der Konsum könne freiverantwortlich erfolgen, dem sei wärmstens eine Reportage über Abstürze von Crystal-Meth-Opfern ans Herz gelegt.
Diese Droge hat den Markt revolutioniert, verwandelt Menschen in Wracks. Wer sich anmaßt zu behaupten, der Konsum könne freiverantwortlich erfolgen, der unterschätzt die Wirkung solcher Drogen gewaltig. Glauben zu wollen, dass die Auswirkungen nicht die Gesellschaft belasten würden, ist pures Wunschdenken. Diese Menschen können sich nicht um sich selbst kümmern, geschweige denn um die eigenen Kinder, sie werden arbeitsunfähig, belasten das Sozialsystem, für die Angehörigen von Drogenabhängigen ist diese Situation extrem belastend (eigene Erfahrung), Verbote und Strafen rund um Betäubungsmittel gibt es aus gutem Grund.

Drogen zu verharmlosen, kann ich nicht nachvollziehen.

Wer sich mal reinlesen möchte: welt.de/politik/deutschland/ … bleme.html

Gegen Drogen als Medikamente (nach medizinischer Definition ist ja eigentlich alles was irgendwas im Körper verändert eine Droge) habe ich nichts. Aber auch dabei muss zwischen erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen und Interaktionen mit anderen Medikamenten abgewogen werden. Substanzen die eine hohes Suchtpotenzial haben sollten auf jeden Fall Rezeptpflichtig und nur in kleinen Mengen erhältlich sein können (ähnlich wie Betäubungsmittel).

Würde es denjenigen die Drogen Legalisierung fordern gefallen wenn man auch Medikamente und Betäubungsmittel rezeptfrei kaufen könnte? Ohne das nebenbei der Apotheker aufpasst, dass man sich nicht durch Interaktionen verschiedener Medikamente oder falsche Dosierung in Gefahr begibt?

Ich persönlich halte das für zu gefährlich, es könnten Sachen passieren wie das man an einem kleinem Schnitt verblutet weil man mehrere Blutverdünnende Medikamente (Bsp. Acetylsalicylsäure) gleichzeitig einnimmt, und bin deswegen gegen komplette drogenlegalisierung.

Informiert habe ich mich, auch direkt in einer Apotheke bei einem Praktikum.

Jeder Mensch, welcher Drogen nehmen möchte - völlig irrelevant welche - kann sich diese mühelos auf dem Schwarzmarkt beschaffen. Da gehört überhaupt garnichts dazu. Am Beispiel von Colorado etc. kann man gut beobachten, dass das Konsumverhalten völlig unbeeindruckt von der rechtlichen Situation konstant bleibt (Link such ich bei Interesse raus). Nebenbei hat etwas Verbotenes zu tun, gerade für jüngere Menschen, immernoch einen nicht zu unterschätzenden Reiz, welcher bei einer Legalisierung nicht mehr gegeben wäre.
Man muss sich fragen, ob es etwas bringt, Menschen in ihrem Konsumverhalten bevormunden zu wollen und diese somit in ihrer Freiheit einzuschränken - nichts anderes passiert gerade - oder ob es nicht wesentlich sinnvoller wäre, Drogen unter den Augen von speziell ausgebildetem Personal zu verkaufen und somit tatsächlich in der Lage wäre Kontakt zu Suchtkranken/gefährdeten herzustellen, anstatt diese in die Kriminalität zu zwingen.

Das ist eine liberale Gedankenart, die ich sehr befremdlich finde. Klar sollte der Staat so wenig Einfluss auf einen nehmen, wie möglich. Aber er muss auch sicher gehen, dass man keine Anderen schadet und sich selbst auch nicht. Der Staat hat eine gewissen Fürsorgepflicht für seine Bevölkerung.
Ich vergleiche jetzt mal Waffen und Drogen um das zu verdeutlichen. Waffenbesitz ist stark eingeschränkt, weil man mit einer Waffe eine Gefahr für sich selbst und der Allgemeinheit sein kann. Bei Drogen ist es nicht anders. Du kannst dich mit Drogen zugrunde richten und dabei auch noch gleich viele Leute mit in den Abgrund reißen.
Meinem Wissen nach ist auch nicht der Konsum verboten, sondern nur der Besitz und Vertrieb, also ganz klugscheißerisch verbietet dir der Staat das nicht :stuck_out_tongue:
Dass Drogen, wie Cannabis legalisiert werden sollen finde ich Ok, nachdem mehrere Studien bewiesen haben, dass ein Haufen Vorurteile gegenüber Cannabis falsch sind und die Droge dich nicht in höchste Abhängigkeit führt und dir gesundheitlich schadet.
Jedoch gefällt mir die Unterscheidung zwischen weichen und harten Drogen und harte Drogen sollten weiterhin geahndet werden. Sobald eine Droge dafür sorgt, dass du aussiehst, als wärest du Darsteller in einer Geisterbahn und dich durch Abhängigkeit in Beschaffungskriminalität treibt, dann ist was falsch mit ihr.

Naja, zum Einem würde man ohne Drogeneinfluss vermutlich anders handeln und das Handeln ist so gesehen von der Person generell ungewollt. Das Justizsystem ist nicht zur Rache da, es soll verhindern, dass die Personen so etwas wieder tun. Deshalb sollte bei Personen unter Drogeneinfluss anders geurteilt werden. Da die Person normalerweise nicht so eine Straftat begehen würde, besteht auch nicht die Gefahr, dass sie es bewusst wieder tut. Deshalb ist eine lange Haftstrafe überflüssig. Jedoch muss der Faktor ausgemerzt werden, der die Person dazu brachte, die Tat zu begehen und das sind in dem Fall Drogen. Deshalb werden viele Abhängige ja zu Therapien und Entzug verurteilt.
Das ist der Richtige Weg. Falls es dann dennoch wieder zu einer Tat unter Drogeneinfluss kommt, dann wird der Person Fahrlässigkeit vorgeworfen und sie wird auch richtig verurteilt ohne mildernde Umstände.

Somit siehst du, dass unser Rechtssystem resozialisieren will. Es bestraft nur die uneinsichtigen. Auch die Justiz weiß, dass der Mensch Fehler macht und dass solche Fehler einem nicht das Leben zerstören sollen.

Das meinte ich eigentlich:

The Drugs Wars - Documentary on the Failed War on Drugs
https://m.youtube.com/watch?v=gqdVXnrYSAs

Andere ja! Aber auch nur, wenn sie das nicht wollen. Wenn ich mich umbringe, werde ich nicht des Mordes angeklagt. Ich habe das Recht über meinen Körper. Das ist zumindest meine Ansicht. Deswegen bin ich auch dafür, dass die Frau selbst darüber bestimmen darf, ob sie abtreiben darf oder man als Sterbenskranker das Sterberecht hat.

Ja, vielleicht, aber ich sehe das so: Wenn du dir selbst willentlich Drogen verabreichst, nimmst du den Rauschzustand in Kauf und trägst die Verantwortung für diesen Rausch. Wenn du im Rausch gefährlich wirst, ist es von meiner Perspektive immer noch deine Verantwortung.
Ich vergleiche das mal mit einem Auto: Wenn du die Handbremse nicht ziehst und dein Auto deswegen den Berg runterrollt und irgendwo reinkracht ist das von dir nicht gewollt. Du trägst aber trotzdem die Verantwortung, denn der Schaden ist eine Konsequenz deiner (Nicht-)Handlungen.

Ich stimme dir zu, die Justiz darf nicht der Rache dienen, aber: Ich denke dass, das Justizsystem weiter geht als nur die Wiederholungstat zu vermeiden. Es ist die abschreckende Wirkung gegeben: Wie beim Autofahren, wo du als Autofahrer, der einen Fußgänger rückwärts anfährst immer automatisch Schuld bist. Das ist so evtl. gar nicht der Fall, aber es sorgt für erhöhte Aufmerksamkeit der Autofahrer beim Rückwärtssetzen.
Warum? Weil der Autofahrer mit seiner Tonne Metall um sich herum nicht mehr Schuld ist, aber weil er die größere Macht über den Ausgang der Ereignisse hat. Er hat das “gefährliche” Auto um sich herum und steht für diese Gefahr gerade.
Genauso sehe ich das auch beim Drogenkonsum: als Konsument hast du einfach mehr Kontrolle über deinen Rauschzustand als der Passant, den du angreifst. Wenn also der berrauschte auf jeden Fall eine Mitschuld trägt führt das (hoffentlich) zu einem bewussterem Umgang mit der Droge, dass du Freunde dabei hast, die dich im Zweifel kontrollieren können, dich einschließt o.ä.

Zu gewissem Maße bestimmt immer noch, Zigaretten und Alk sind schließlich auch immer noch “verboten” bis zu einem gewissen Alter, werden aber dennoch vorher konsumiert. Außer wir hätten eine Legalisierung ohne Regulierung was ich weder Glaube noch gut heiße.

Ich denke, es wäre besser, wenn derjenige, der Drogen nimmt mit seinem Drogenfachverkäufer und seinem Apotheker absprechen könnte welche Gefahren drohen. Aufklärung und information sind das wichtigste. Wenn derjenige weiß, was er da tut ist es viel wahrscheinlicher, dass er den Mist lässt, als wenn man einfach sagt “Bööööööse, aus, lass das!”.

Betäubungsmittel gehören für mein Empfinden teilweise eher in die Waffenlegalisierung, aber ich denke man muss sowieso immer aufpassen, was man alles nimmt. Besser ist es, der Apotheker/Arzt weiß, dass der Patient noch was weiß ich konsumiert. Letztlich: Ja, auch Medizin dürfte rezeptfrei gekauft werden: Man muss selber wissen, was gut für einen ist und für sich selbst die Verantwortung übernehmen.

Es geht doch nicht darum Drogen zu verharmlosen. Statistisch ist bereits gemessen worden, dass der Drogenkonsum in den Jahren nach einer Legalisierung steigt. Nach einigen Jahren relativiert sich dass allerdings wieder -> Die Leute haben ausprobiert was sie wollten. Die Anzahl der Konsumenten ist von einer Legalisierung nicht beeinflusst. Ein Verbot bringt also:

  1. Der gesamte Drogenkonsum wird ohne ärztliche/öffentliche Hilfe abgehalten.
  2. Drogen werden dreckig/unrein verkauft, da es keine staatlichen Reglementierungen gibt.
  3. Drogengeld fließt in die illegalen Kanäle.

Um den Drogenkonsum zu verhindern muss man meiner Meinung nach aufklären und nicht verbieten. Ich denke jeder kennt das Kind, dass nicht auf Verbote hört, wenn diese nicht vernünftig erklärt werden. Und der Bedarf/unverantwortliche Benutzung von Drogen ist nicht in der Droge, sondern im Umfeld angesiedelt. Dazu auch: ted.com/talks/johann_hari_e … n_is_wrong

Ich habe gerade mit einem Freund nochmal darüber diskutiert und er hatte einen interessanten Vorschlag:

einen Drogenschein, ähnlich wie ein Waffenschein oder ein Führerschein.
Quasi eine Pflicht sich zuvor über die Gefahren der Droge bewusst zu machen und den verantwortlichen Umgang damit zu lernen, sodass man niemand anderen durch seinen Rauschzustand gefährdet.
Irgendwie mag ich den Gedanken :slight_smile:

Dann bitte auch einen Führerschein für Alkohol und Zigaretten… und ich befürworte nach wie vor auch einen Elternführerschein, dem “leider” unüberwindbare rechtliche Hindernisse entgegenstehen.

Ob so ein Drogenführerschein sinnvoll ist? Ich sehe das eher wie Lauterbach: ganz oder gar nicht, ein bisschen legalisieren geht nicht.

Was spricht denn gegen Regulierung? Zigaretten und Alk sind hier auch legalisiert und gleichzeitig erst ab 16/18 frei verkäuflich und haben eingeschrenkte Werberechte :wink:

Naja das wird ja eher als Schadensbegrenzung gemacht. Man kannte nicht die Risiken, bzw. sie wurden verheimlicht und so gelangten diese Mittel in die Gesellschaft. Die kann man nicht einfach verbannen. Das hat die Prohibition in den USA gezeigt. Man kann es nur einschränken. Besser wäre natürlich gar nicht. :smiley:
Also macht man das ja nur, weil man die Option gar nicht hat. Und ganz wäre zu schädlich.

Das ist genau die gleiche Situation, die wir mit Cannabis und anderen Drogen haben. Ich glaube der Grund, warum Alkohol und Zigaretten nicht verboten sind ist nicht, dass die Verbote dann nicht wirken, sondern deren gesellschaftliche Akzeptanz. Wenige nehmen Alkohol bewusst als Droge war. “auf der Party gab es Alkohol und Drogen.” o.ä. hört man ziemlich oft. Wir haben eine Kultur um diese Droge aufgebaut. Wenn du sagst, “ich habe Crystal meth genommen” sehen dich Leute seltsam an. Die gleichen Leute die dich schief angucken wenn du sagst “Ich trinke keinen Alkohol”.

Sehr gut zusammengefasst. Jemand der Drogen nehmen will bekommt sie auch. Verbot fördert kriminelle Strukturen und Suchthilfe wird viel komplizierter und eh schon gefährliche Stoffe werden durch Streckmittel noch viel gefährlicher. Eine kontrollierte Abgabe ist auf jeden Fall besser als ein generelles Verbot. Dem Dealer ists auch egal ob er seinen Stoff an Jugendliche oder Kinder verkauft. Ganz anders sähe es aus wenn die Abgabe staatlich kontrolliert würde.

In Bayern haben sie jetzt ein Volksbegehren mit 25.000 Unterschriften zur Legalisierung von Haschisch bei Innenministerium eingereicht. Der Wunsch nach anderen illegalen Drogen scheint auch in der Bevölkerung vorhanden zu sein…

abendzeitung-muenchen.de/inh … 266d7.html

Also ich bin schon für das legalisieren von Cannabis. Schließlich ändert eine Kriminalisierung von Gras nichts daran, dass diese schon längst in der Gesellschaft angekommen ist. Außerdem weiß man nie so genau, was man auf dem Schwarzmarkt genau bekommt, ob es gestreckt ist und womit es gestreckt ist. Daher wäre es für die Gesundheit der User am besten, wenn staatlich kontrolliertes Cannabis verkauft werden würde.
Außerdem sind Alkohol und Zigaretten auch legal zu bekommen obwohl diese Drogen viel sucht erregender und schädlicher sind als Cannabis.
Und vom vom Standpunkt des Jugendschutzes her gesehen wäre ein freier Verkauf an über 18 wohl auch sinnvoll, da es zumindestens bei mir in der Stadt wesentlich einfacher ist Gras zu bekommen als Schnaps.

Grundsatzfrage: Was ist das Problem? Die Droge, oder die Sucht an sich? Die Affinität zu Suchten wird bereits in der Kindheit durch viele Faktoren geprägt - dies haben Studien bewiesen. Generell gilt: wer ein scheiß Leben hat und unzufrieden ist, hat deutlich höhere Chancen an einer Sucht zu leiden als jemand der eine behütete/schöne Kindheit und ein schönes Leben hat. Dabei ist es relativ irrelevant um welche Sucht genau es sich dreht: Kaufsucht / Spielsucht / Alkoholismus / Kokain-Sucht / Meth-Sucht / andere Drogen etc… Abstürzen kann man durch jede Form der Sucht.
Es ist natürlich ziemlich leicht die Schuld auf eine Substanz zu schieben - aber wie wäre es, würde man die Schuld in der Gesellschaft suchen und versuchen die eigentlichen Gründe der Drogensucht auszulöschen?

Wieso muss der Staat MICH vor MEINEN Entscheidungen schützen? Ein Bergsteiger geht ja z.B. auch ganz bewusst gewisse Risiken ein - sollte der Staat dies auch verbieten?

Generell kann muss ich dir hier zustimmen. Eine komplette Legalisierung irgendwelcher Drogen würde ich nicht befürworten. Der Grund dafür ist ganz einfach: es gibt zwar viele die damit kein Problem hätten Drogen und ihr Leben zu kombinieren - aber letztendlich gibt es auch viele Leute die sich nicht informieren, keine Ahnung von den Wirkungen haben und halt “einschmeißen was da ist”. Für letztere wäre ein komplett freier Zugang zu sämtlichen Drogen wohl nicht gut.

Aber warum sollte man deshalb diejenigen kriminalisieren, die selbstbestimmt über sich und ihr Leben entscheiden wollen? Wenn ich als erwachsener und mündiger Bürger der Meinung bin z.B. einmal eine Nacht lang ohne Müdigkeit durchfeiern zu wollen und mir dies mit Hilfe gewisser Substanzen ermöglichen will - wo ist denn das Problem dabei und wieso mache ich mich damit strafbar?
Und viel wichtiger: wieso nötigt mich der Staat dazu das bei einem dubiosen Dealer zu kaufen, wegen der Illegalität viel zu teuer und ohne irgendwelche Möglichkeiten sich der Reinheit der Droge im klaren zu sein? Die Droge an sich ist nicht das was mir Angst macht, dass es keine sicheren Beschaffungswege gibt ist für mich viel bedenklicher.