Die Pille für Männer - näher denn je?

Seit gut 50 Jahren ist die Antibabypille gang und gäbe - für die Frau. Nun scheint sich eine weitere Möglichkeit aufzutun, die Pille auch für den Mann zu realisieren: Japanische Forscher beobachteten bei Mäusen, deren Calcineurin im Sperma unterdrückt war, dass der Nachwuchs der kleinen Nagetiere ausblieb. Der Grund: die Geißeln des Spermas waren starr, die Spermien somit unfähig, weibliche Eizellen zu befruchten.

So lag der Gedanke nahe, damit ein Medikament zu basteln. Weitere Versuche an Mäusen zeigten tatsächlich, dass sich die Zeugungsfähigkeit der Männchen nach Wunsch steuern ließ. Beim Menschen könnte das ähnlich funktionieren, Calcineurin existiert auch hier, allerdings steht bislang noch ein großes Problem im Raum: Das Immunsystem würde nach der bisherigen Methode zu stark beeinträchtigt.

Eure Meinung ist gefragt: Ist es sinnvoll, weiter nach der Pille für den Mann zu forschen, oder reicht das gute alte Kondom vollkommen aus?

Ausführlichere Infos gibt’s hier: deutschlandfunk.de/verhuetun … _id=332831

Von mir aus sollen se doch weiter dran forschen. Wenn man am Ende ein etwas erhält, was auch wirklich funktioniert und das Immunsystem nicht zerstört, dann hat sichs doch gelohnt :slight_smile:

Die Idee ist nicht schlecht, aber gesundheitlich bestimmt nicht unbedenklich.
Kondome kann man damit auch nicht ersetzten, da nur diese ausreichenden Schutz vor Geschlechtskrankheiten bieten.

ganz ehrlich, ich denke so etwas existiert sogar schon
sowie die heilung gegen krebs, es gibt sie bereits nirgends ist es veröffentlicht
aber wenn man auf die offiziele website der gesundheit klinik von wiesbanden kommt, dann steht da ganz fett: heilmittel gegen krebs entdeckt! xD
also ich denke es gibt auch schon ein mittel gegen aids und naja mal ehrlich , mit so einem lösungsmittel kann man unter der hand viel kohle machen
so grausam ist die welt

@oldschool: Klar, das Heilmittel gegen Krebs existiert, genau wie das perpetuum mobile. Wenn man das vor der Öffentlichkeit geheim hält steigen die Verkaufszahlen ins unermessliche, deswegen machen große Unternehmen auch so wenig Werbung wie möglich und erst recht vermeiden sie es, ihre potentiellen Zielgruppen anzusprechen. Legal kann man so etwas wie Medizin ja auch nicht an den Mann bringen. Deswegen hole ich mir meine Rezepte auch vom Dealer um die Ecke und nicht vom langjährig professionell ausgebildeten Arzt. Da kann ich wenigstens auf regulierte Qualität, Verbraucher- und Patientenschutz vertraten. Es lebe die Verschwörungstheorie.

@topic: ich denke ein Kondom ist immer noch die beste Lösung. Frauen haben nachgewiesener maßen hormonell bedingt einen von ihrem Zyklus bedingten Männergeschmack. Inwiefern dann so etwas wie die Pille sich auf diese Partnerwahl auswirkt ist noch nicht vollends geklärt, es gibt aber jeden Fall Frauen, die sich nach den absetzten der Pille von ihrem Partner trennen…
Und von daher bin ich froh, dass mir eine Pille für Männer vollkommen egal sein kann :smiley:

Natürlich gibt es vielleicht schon ganz vielversprechende Ansätze, aber von hoffnungsvollen wissenschaftlichen Ansätzen bis zum auf den Markt bringen von neuen Produkten ist es ein ewig langer Weg. Und verdammt oft entpuppt sich eine hoffnungsvolle Idee hinterher als Placebo. Daher stimme ich Akil zu. Prävention ist das beste Mittel.

Das sehe ich genauso :smiley:

Was die Gedanken von oldschool angeht, so denke ich dass ein gewisses Misstrauen gegenüber der Pharmaindustrie durchaus angebracht ist, allerdings nicht unbedingt in dem genannten Maße… Ich denke, dass es bei vielen Technolgien schon eher der Fall ist, dass sie nur nach und nach in den Verkauf gebracht werden um so höhere Einnehmen zu erzielen ( zum Beispeil die plötzliche Etwicklung bei den Smartphones, klar lohnt es sich mehr dem neuesten Modell nur häppchenweise Verbesserungen mitzugeben, um in einem halben jahr wieder ein verbessertes Modell auf den Markt zu bringen…), etwas anderes funktioniert es mit Medikamenten schon…
Aber folgender Gedanke liegt schon nahe: Wenn ich ein Medikament habe, dass zu einer wirklichen Heilung einer Krankheit führt, dann lässt sich damit wohl weniger verdienen als mit einem “abgeschwächten” Medikament, das zum Beispiel nur bestimmte Syptome mindert, aber immer wieder eingenommen werden muss…ich denke in diese Richtung hat oldschool gedacht…?!

Das funktioniert nur so lange du ein Kartell bildest, oder anderen Entwicklern technisch vorraus bist und somit ein quasi-monopol besitzt. Du musste bedenken, du hast normalerweise Konkurrenz und die führt im Normalfall dazu, dass du versuchst besser als alle anderen zu sein, damit Kunden dein Produkt kaufen.

Ergo wird ein Medikament, dass eine Heilung bietet eher gekauft werden, als eines, dass die Symptome bekämpft.

Wie gesagt nur, wenn man nicht schmutzig arbeitet. Wie z.B. in den USA wo der Arzt und die Pharmazeutikahersteller Verträge abschließen können und der Arzt dann dessen Medikamente verschreibt, anstatt der Medikamente, die der Patient braucht. Und das auch in schweren Fällen wie Krebs, bei denen es um Leben und Tod geht.

sinnvoll ist das nur für kondom-allergiker und reproduktions-asthmatiker. für same-sex-leute ists geld verschwendung, das sie trotzdem sex mit kondomen haben sollten.

Kondome schützen bei richtiger Anwendung recht zuverlässig vor sexuell übertragbaren Krankheiten, in so fern ist das keine Geldverschwendung sondern eine sinnvolle Investition in das eigene langfristige Wohlergehen.

wenn du auf meinen post antwortest, hast du den aber voll falsch verstanden.

was ich meinte war, dass es geldverschwendung wäre, sich diese pillen zu kaufen.