Die Könige der Nacht

Hallo zusammen,

Der “Schwarze Schmetterling” neigt sich so langsam dem Ende zu. In maximal fünf bis sechs Wochen wird die Geschichte im großen Finale enden. Es hat mir bisher sehr großen Spaß gemacht, euch diese Geschichte zu übersetzen. Und auch wenn ich nicht der Originalautor bin, kann ich doch stolz auf meine bisherige Arbeit sein.

Nun bin ich gerade am Anfang einer komplett eigen Geschichte. Vom Genre her auch etwas ganz anderes. Bei “Die Könige der Nacht” handelt es sich um eine Art Apokalyptisches Science-Fiction Drama. Vielleicht nicht jedermanns Sache und auch nicht unbedingt explizit mit schwulen Hintergrund. Ich hoffe trotzdem, dass ich das Interesse des ein oder andere wecken kann. Deshalb hier schon einmal vorab die Einleitung. Ich wurde mich freuen, dass ein oder andere Feedback zu bekommen. Wenn genügend Interesse besteht, werde ich direkt nach dem “Schwarzen Schmetterling” mit dem posten der ersten Seiten beginnen.

Bis dahin alles Gute

Euer Quianye

Die Könige der Nacht

Einleitung

2035
Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Die globale Erderwärmung hatte zur Folge, dass der Meeresspiegel um fast 100 Meter angestiegen ist. Große Teile der ursprünglichen Kontinente sind im Meer versunken. Ressourcen wie Erdöl werden immer knapper. Die steigenden Temperaturen ließen immer mehr Flüsse und Seen vertrocknen. Dürren führten dazu, dass auch diese Nahrung immer knapper wurde. Im Kampf um die letzten verbliebenen Paradiese haben sich drei große Supermächte gebildet, die sich jedoch im ständigen Krieg gegeneinander befinden. Dies hatte zur Folge, dass das Leid in der Bevölkerung immer größer wurde. Die Gesellschaft spaltete sich immer weiter bis letztendlich nur noch zwei Klassen übrig waren. Und während die reiche Oberklasse weiterhin ein verschwenderisches und nahezu sorgenfreies Leben in ihren gesicherten Distrikten lebt, kämpft die Unterklasse jeden Tag aufs neue in den Slums und Müllhalden dieser weitestgehend zerstörten Welt ums Überleben. Genau diesen Kampf kämpfen auch Die Könige der Nacht, eine der vielen Jugendgangs die sich in dieser Zeit ohne Recht und Gesetz gebildet hatten. In einer Zeit, in der vor allem ein junges Menschenleben nichts mehr wert zu sein scheintund in der täglich unzählige Kinder und Jugendliche einfach von der Bildfläche verschwinden, können sie sich nur auf sich selbst verlassen um den nächsten Tag noch zu erleben. Doch welchen Sinn macht es überhaupt in einer hoffnungslosen Welt jeden Tag aufs neue zu kämpfen? Oder besteht doch noch die Möglichkeit auf eine bessere Zukunft….

Schön dass du gleich eine neue Geschichte anfängst
Ich freue mich auf deine Geschichte
Ich finde ja du schreibst schön :slight_smile:

Klingt erst einmal wie eine Mischung aus 1984 und Tribute von Panem. Nur näher an der Realität.

Was mir fehlt, um zu einschätzen zu können, ob es interessant wird, ist das, was den Stein der Story ins Rollen bringt. Den habe ich da nicht gefunden. Die Einleitung stellt ja nur eine Bestandsaufnahme dar. Im Prinzip wäre das ja auch als Klappentext geeignet.

Bei “Schwarzer Schmetterling” lese ich gerade noch die ersten Kapitel und bin mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Wenn ich das weiß, lasse ich dir auch gerne dort einen Kommentar da.

Danke für deinen Kommentar Zuri. Wie du schon richtig festgestellt hast, handelt es sich auch mehr um eine Art Klappentext. Ein kurzer Appetithappen quasi. Inhaltlich wird es, stand jetzt mit den Tribute von Panem relativ wenig gemein haben. 1984 kommt da teilweise eher hin. Und von der Atmosphäre hatte ich eher die Klapperschlange im Hinterkopf.

Beim schwarzen Schmetterling hoffe ich nur, das du dich von dem doch teilweise sehr in die Länge gezogenen Anfang nicht abschrecken lässt. Die Fragen werden zwar mit der Zeit nicht weniger, Die häufigen Filler Kapitel nehmen aber ab und selbst aus den unwichtig erscheinenden Passagen lassen sich bei genauem lesen Hinweise über die Vergangenheit finden.

Ok mit Die Klapperschlange hattest du mich :smiley:
Bin gespannt. :flag:

Wer ist der Autor der Klapperschlange? Sagt mir jetzt nichts. Müsste ich mal recherchieren :slight_smile:

Okay, 1984 gefiel mir halt storytechnisch nicht so, aber so die politischen Entwicklungen, das Psychologische und so …

Beim schwarzen Schmetterling konnte ich mich halt bisher nicht festlegen, ob es (und das ist absolut nicht böse gemeint) zu amateurhaft klingt oder der Stil bewusst so gewählt und gezielt eingesetzt wurde. Ab welchen Kapitel hast du das nochmal veröffentlicht? Hast du die Kapitel dann eigentlich ab da komplett selbst geschrieben oder wie lief das ab?

Die Klapperschlange war ein Film mit Kurt Russel
Von John Carpenter
Nicht nur lesen, ab und zu muss man auch mal Filme gucken :stuck_out_tongue:

Ich übersetze den Schmetterling seit Kapitel 8. Die paar davor hab ich noch auf Deutsch vom original Autor erhalten. Geb zu die Qualität war vor allem am Anfang Recht bescheiden, ob es mit der Zeit besser geworden ist, muss jeder für sich entscheiden.

Klingt nach einem interessanten Film (Y) Und ja, ab und zu schau ich auch mal Filme :wink:

Na ja, dann les ich den Schmetterling noch mal ein bisschen weiter.

Na dann viel Spaß noch…

Danke :wink:

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first impressions

Könnte ne Pommestüte sein, da rechts im Bild :smiley:

:laughing: na dann guten Appetit :laughing:

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Teaser Kapitel 1

Okay… Spannend…

So Leute,

Eine Pause hat dann doch etwas länger gedauert als zuerst gedacht. Aber hier bin ich wieder, Mit dem ersten Teil des ersten Kapitels. Ich werde hier einen Teil pro Woche veröffentlichen und würde mich über Feedback, Sei es Lob oder Kritik freuen. Ich werde versuchen so gut es geht auf Rechtschreibunh und Grammatik zu achten, kann aber nichts versprechen :wink:

Die Geschichte entwickelt sich hier mit der Zeit. Ich weiß aktuell Nur genau wie sie enden wird. Es ist also durchaus möglich, dass ihr direkt oder indirekt Einfluss auf das Geschehen nehmen könnt.

Aber genug geredet. Lasst euch in diese düstere Welt sinken und bildet euch selbst ein Urteil. Viel Spaß…

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Ich bin Noah

Wir schreiben das Jahr 2030. Sektor G4. Eine Stadt, geografisch gelegen im Süd-Osten der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland. Wo man auch hinsah, konnte man zerstörte Gebäude entdecken. Von kleinen Einfamilienhäusern, welche die Vororte der Stadt zierten, bis hin zu den Hochhäusern in denen die Großen aus Wirtschaft und Handel ihre immer größer werdende Gier nach Macht und Reichtum ausübten. Nichts blieb verschont. Der Krieg machte sie alle gleich. Es war noch nicht so lange her seit die ersten Bomben das Leben in dieser Stadt mit einem Schlag mehr als halbierte. Es war nicht die erste und auch nicht die letzte Metropole, die dem Kampf um die letzten Ressourcen, um Macht und um Territorium zum Opfer fiel. Viel zu lange hielt man sich für unantastbar. Jeder glaubte, es würde ewig so weiter gehen. Als man schließlich aufwachte, war es fast schon zu spät. Die Regierung versuchte mit allen Mitteln das Ruder noch herumzureisen, doch letztendlich vergebens. Was folgte, war die Hölle auf Erden. Ein seit nun fast zehn Jahren andauernder dritter Weltkrieg. Als Erstes traf es natürlich die schwächsten. Der afrikanische Kontinent war nun nichts weiter als Atom-verseuchtes Brachland. Große Teile Südamerikas wurde in nur einer Nacht dem Erdboden gleich gemacht. Teile Osteuropas wurden zu Todeszonen erklärt. Kein Land blieb vom Krieg verschont. Wo man auch hinsah, herrschten Not und Verzweiflung. Um die letzten sicheren Städte zu verteidigen, haben sich die einzelnen Nationen zu Supermächten zusammengeschlossen. Auf dem asiatischen Kontinent war dies die RSF, die Red Star Fraction unter der Führung der ehemaligen Staaten Russland und China. Nord- und die Reste von Südamerika vereinten sich zur GAN, der Great American Nation. Westeuropa, Skandinavien und teile Osteuropas schlossen sich zur WDU, der Western Devence Union zusammen und werden von den ehemaligen Ländern Deutschland, Frankreich und Groß Britannien geführt. Doch eine Verbesserung des weltweiten Konfliktes rückte damit nur noch mehr in weite Ferne. Der Kampf der drei Supermächte wurde dadurch noch härter und gnadenloser. Hinzu kam noch ein ganz anderes Problem. Die globale Erderwärmung. Was nicht sowieso schon durch Menschenhand zerstört wurde, holte sich die Natur langsam und doch unaufhaltsam zurück. Ganze Küstenstädte wurden von den immer weiter ansteigenden Wassermassen verschluckt. In kürzester Zeit stieg der Meeresspiegel um mehr als fünfzig Meter an und versenkte Städte wie Hamburg, Venedig, London oder Shanghai fast vollständig. Vom ewigen Eis an den Polkappen sind nicht einmal mehr zehn Prozent übrig. Australien ist nur noch eine kleine Insel im Pazifik.

Es war eine sternenklare Nacht. Der Mond leuchtete hell über den Ruinen der einst so blühenden Metropole. Es war still. Eigentlich viel zu still. Um diese Zeit trieben für gewöhnlich alle Arten von Banden und zwielichtigen Gestalten ihr Unwesen. Doch nicht heute. Heute wagte sich nicht einmal der größte Abschaum aus dem Schutz der Dunkelheit heraus. Schritte durchbrachen die gespenstische Ruhe. Schwere Stiefel bewegten sich vorsichtig über den Asphalt. Mehrere, bis unter die Zähne bewaffnete Personen bahnten sich so leise wie nur möglich ihren Weg durch die nächtlichen Straßen. Das Mondlicht warf hin und wieder die Schatten der uniformierten Gestalten an zerstörte Hauswände. Ab und an leuchtete ein fünfeckiges Emblem an einer Uniformjacke auf. Ein Emblem, dass Angst und Schrecken unter der zivilen Bevölkerung verbreitete. Schon des Öfteren kamen Truppen mit genau diesen Emblem in vermeintliche Aufständigenhochburgen und hinterließen Bäche aus Blut und Tränen. Es war das Emblem der GPD, der General Purging Division, eine Art schnelle Eingrifftruppe gegen sogenannte innere Terroristen und Revolutionäre. Ihre Anweisung war in der Regel Recht simpel, sichten und vernichten. Wenn einer dieser Trupps in eine solche Gegend geschickt wurde, bedeutete dies meistens nur eines für die Bevölkerung. Hoffen und beten, dass man keinen von ihnen zufällig über den Weg läuft.

„GPD-5 an Basis. Zielobjekt immer noch außer Sichtweite. Over“, sprach einer der Männer in sein Mikrofon.

„Basis an GPD-5. Verstanden! Müssen Suchradius auf umliegende Zonen erweitern. Kehren Sie unverzüglich zur Basis zurück. Over.“

„GPD-5 hat verstanden. Over and out!“ Mit einer Handbewegung signalisierte der Soldat seinen Kameraden zu stoppen. Langsam ließ er sein Gewehr sinken und zog seinen Mundschutz vom Gesicht.

„Neue Anweisung. Wir drehen um und formieren uns in der Basis neu!“ Einige der Soldaten atmeten erleichtert auf. Andere hingegen blickten unwillig zu ihren Kommandanten. Die Enttäuschung über den Misserfolg stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Seit zwölf Stunden durchkämmten sie nun schon dieses gottlose Gebiet. Doch von ihrem Zielobjekt war, wenn überhaupt, immer nur ein kurzer Schatten zu sehen der sich agil zwischen den Fassaden in die Dunkelheit schlängelte. Meistens konnten sie sich nicht sicher sein, dass es wirklich ihr Ziel war was sie erblickten. Es hätte genau so gut irgendein Tier oder sonst etwas sein können. Sie wussten nicht einmal mehr, ob sich ihr Ziel überhaupt noch in dieser Zone befand. Doch der Befehl war unmissverständlich. Das Zielobjekt musste gefunden werden. Aber mit jeder weiteren vergehenden Stunde wurden die Chancen darauf geringer. Schließlich zogen sie wie es ihnen befohlen wurde ab. Unwissend, dass keine zwanzig Meter entfernt von ihnen, ein grünes Auge jeden ihrer Schritte bis ins kleinste Detail verfolgte. Man könnte weder ein Gesicht noch sonst irgendwelche genauen Anzeichen einer Person erkennen, nur einen wagen Umriss der nahezu unsichtbar zwischen irgendwelchen Trümmerteilen lag. Als sich die Soldaten außer Sichtweite befanden, vermischte sich auch der Schatten wieder mit der Dunkelheit der Nacht.

„Unfähiges Pack“, schrie ein Mann in weißer Uniform als er durch die Reihen stramm stehender Soldaten schritt, „Euer einzige Aufgabe bestand darin die Zielperson zu lokalisieren und kampfunfähig zu machen. Fünf Trupps, vierzig speziell trainierte Soldaten und ihr unfähigen Bastarde wagt es mit leeren Händen zurückzukehren? Ihr seid eine Schande für die gesamte GPD!“

Der Mann war außer sich vor Wut. Sein Gesicht hatte sich tief rot verfärbt, die Ader auf seiner Stirn pulsierte bei jedem gesprochenen Wort. Die still stehenden Soldaten trauten sich nicht den geringsten Ton von sich zu geben. Mit Furcht erfüllten Minen ließen sie die wüsten Beschimpfungen ihres Vorgesetzten über sich ergehen.

„Captain Schaffer, mäßigen sie ihren Ton. Letztendlich war es ihre Inkompetenz die es der Zielperson ermöglichte so lange verborgen zu bleiben. Fünf lausige Trupps? Verstehen Sie das unter einer Priorität 1 Mission? Sie alleine tragen hierfür die Verantwortung!“ Der weiß uniformierte Captain wurde nun grün vor Ärger als er die junge, männliche Stimme vernahm. Seitdem er in den Rang eines Captains der GPD aufstieg, hatte es selten jemand gewagt in dermaßen respektlos zu behandeln. Er fuhr um. Am liebsten hätte er denjenigen sofort auf dem Drill Platz erschießen lassen. Doch als er die beiden Personen auf sich zukommen sah, traute er sich nicht mehr auch nur einen falschen Gedanken zu denken. Stattdessen stellte er sich stocksteif auf und salutierte ehrfürchtig den eintreffenden Personen.

Die eine Person war ein Mann, viel jünger als er selbst. Vielleicht Mitte zwanzig. Er hatte ein sauberes, fast noch jungenhaftes Gesicht. Sein Blick jedoch war scharf und durchdringend, als könne er jeden Gedanken seines Gegenübers lesen. Er trug eine schwarze hautenge Uniform ohne jede übertriebene Dekoration. Nur der silberne Skorpion auf der linken Brust gab Zeugnis über die außergewöhnliche Herkunft des jungen Mannes ab.

Die andere Person war eine Frau. Zumindest konnte man dies anhand der Figur erahnen. Ihr Gesicht war komplett mit einer weißen Maske verborgen, die Haare unter einer Kapuze versteckt. Auch sie gehörte eindeutig dieser Spezialeinheit an. Doch anstatt einer Uniform, trug sie einen schwarzen eng anliegenden Kampfanzug.

„Sir, dürfte ich ihren geschätzten Namen erfahren, Sir?“, fragte Captain Schaffer im größtmöglich respektvollen Ton.

„Brigadier General Alfred van Bruck“, sprach der junge Mann fast schon nebensächlich, „und wer das hier ist braucht sie nicht zu interessieren.“ Captain Schaffer schluckte. Als er die Mission erhielt, ahnte er nicht welche Signifikanz diese besitzen würde. Doch das Auftreten einer solch ranghohen Person von dieser Einheit ließ in feststellen, dass es sich bei der Zielperson um jemanden besonderes handeln musste. Eigentlich war es eine sehr einfache Mission, dachte der Captain zumindest. Es handelte sich um eine einzelne Zielperson, einen kleinen elfjährigen Jungen. Neben einem Bild und einer Nummer gab keine weiteren Informationen zu ihm. Nur der Vermerk „Priorität 1“ lies Schaffer überhaupt zu der Entscheidung kommen ganze fünf Trupps zu senden.

„Sir, wenn sie mir die Frage gestatten würden, warum sollen wir so einen Aufwand betreiben? Und ist euer persönliches Erscheinen wirklich notwendig um ein elfjähriges Kind zu fangen, Sir?“, fragte Captain Schaffer verwundert. Der junge Brigadier General blickte Schaffer kurz aus dem Augenwinkel an. Dem Captain lief es bei dem Blick eiskalt den Rücken hinunter. Nur Sekunden später konnte er nichts mehr spüren. Seine Hände wanderten zitternd an seinen Hals. Er fasste sich kurz an die Kehle und führte dann seine Hände vors Gesicht. Ungläubig blickte er auf das Blut an seinen Händen ehe er zusammenbrach. Vollkommene Stille herrschte im Militärgebäude. Die Soldaten könnten nicht glauben was sich gerade vor ihren Augen abgespielt hatte. Ohne das einer der anwesenden etwas mitbekam hatte die Frau an van Brucks Seite ein Wurfmesser aus ihrem Ärmel gezogen und damit Schaffers Kehle durchbohrt. Den anwesenden Soldaten wurde schlecht vor Angst. Sie alle waren ausgebildete Spezialkräfte und an den Händen von jedem einzelnen klebten Unmengen an Blut. Doch noch nie zuvor hatten sie miterlebt, wie jemand ohne die geringste Vorwarnung und ohne das sie selbst etwas davon mitbekamen vor ihren Augen getötet wurde. Mit zitternden Knien starrten sie auf ihren getöteten Captain.

„Lassen sie sich dies eine Warnung sein meine Herren. Diejenigen unter ihnen die derselben Meinung sind wie Captain Schaffer, sollten ihrem jämmerlichen Dasein lieber selbst ein Ende setzen. Wenn sie 293359 weiterhin wie ein Kind behandeln werden sie nicht einmal wissen wie sie gestorben sind wenn sie schon im Sarg liegen. 293359 wird ihnen nicht einmal die Gelegenheit geben eine Wimpernschlag lange zu zögern. Machen sie sich also jetzt schon darauf gefasst, dass einige von ihnen die Nacht möglicherweise nicht überleben werden.“ Ungläubig blickten die Einheiten den Brigadier General an. Doch keine einzige Seele hätte auch nur den hauch eines Zweifel geäußert.

„Einsatzkräfte verdoppeln. Jeder hört auf mein Kommando. Fertig machen zum Ausschwärmen in 10 Minuten. Wenn sie ihn sehen werden sie nur eine Chance haben ihn kampfunfähig zu machen. Nutzen Sie diese. Keines Falls letale Munition. Wir brauchen ihn lebend! Wenn sie ihn nicht in den nächsten zwölf Stunden finden gilt die Mission als gescheitert. Über die Folgen eines Versagens werde ich sie ja wohl nicht in Kenntnis setzten müssen. Wegtreten!“

„Sir! Jawohl, Sir!“

Das ist doch schon mal ein vielversprechender Auftakt! Interessante Charaktere, drei Supermächte und ein Zielobjekt, welches nicht (ganz) menschlich ist. Nun, das wirft jetzt mehr Fragen auf als es beantwortet, aber ich hoffe, wir werden nicht nur erfahren, worum es bei der Sache geht, sondern auch noch ganz andere Fälle in deiner dystopischen Welt erleben.

Dann fang ich mal mit dem Spekulieren an:

Bei 293359 handelt es sich um

  • ein gescheitertes Experiment/eine Anomalie
  • einen Außerirdischen
  • einen Superschurken
  • ein Werwesen

Hi Zuri,

Schön das ich dich schon mal gewinnen konnte. Beibringt Sache muss ich dich aber gleich mal enttäuschen. Wer oder Was genau 293359 ist, hab ich mir für den Schluss aufgehoben. Die Supermächte spielen auch erst einmal nur eine untergeordnete Rolle, gehören aber zur Geschichte des Charakters, auch wenn es noch lange dauern wird, bis sie Verbindung klar wird.

warum musstest du das sagen? :cry:
jetzt weiß ich dass ich warten muss, und ich lese jeden teil, mit dem Gedanken:“ich werde wieder nicht erfahren wer oder was 293359 ist” :confused:

als leser hast du mich mit dem ersten teil trotzdem

und ich finde sicher auch spaß einfach zu raten bis zum ender wer oder was 294459 ist.

ein teil pro woche sagtest du?
dann warte ich.

und wenn alles schiefgeht baut noah eine arche
ich glaube auf seiner seite zu sein ist gar nicht so schlecht