Der Traum vom eigenen Haus

Bis jetzt war ich zufrieden in einer Mietwohnung zu wohnen - kannte es auch nicht anders. Man hat nicht viel Verantwortung - wenn etwas kaputt geht, muss sich der Vermieter/Hausverwaltung drum kümmern - alles ganz einfach. Auch Nachbarn störten mich nicht.

Doch vor nem guten halben Jahr kam meine kleine Schwester (nur 1,5 Jahre jünger) auf mich zu und fragte mich, ob ich denn für immer in der WG wohnen möchte oder ob ich nicht doch auch mal mehr Freiraum und Ordnung/Sauberkeit haben möchte. Sie plant mit ihrer Frau wieder in das Berliner Umland zu ziehen. Inzwischen hat sich der Plan vom westlichen Speckgürtel zum südöstlichen verlagert, aber die Idee besteht weiterhin und die Planung nimmt langsam Fahrt auf. Sie hat mir angeboten, dass wir gemeinsam uns das Grundstück gemeinsam kaufen und dann nebeneinander in eigenen Häusern wohnen.

Ich bin mir unsicher, ob ein eigenes Haus das richtige für mich ist. Wer weiß, wie sich die nächsten Jahre weiterentwickeln? Zurzeit bin ich zwar Single, aber das muss ja nicht so bleiben und ein Haus dann “an der Backe” zu haben… Allerdings wohne ich jetzt auch rund 10 Jahre in dieser kleinen WG mit nem Kumpel zusammen - jeder hat sein Zimmer. Wir verstehen uns gut, aber wirklich Platz ist hier nicht. Da ist es doch auch mal Zeit, für ne Veränderung.

Wollt ihr mal ein eigenes Haus haben? Oder habt ihr vllt. sogar schon eins? Was sind eure Erfahrungen - worauf sollte ich achten?

LG nobody.

Na ja, putzen musst du ja immer noch, oder etwa nicht?

Also Reihenhaus?

Wenn du auf einmal Ehemann und Kinderschar hast, ist ein Haus schon besser als eine WG :wink:

Na ja, aus der WG ausziehen, muss ja nicht heißen, in ein Haus zu ziehen. Ich könnte mir auch mehr Platz als in meiner jetzigen WG vorstellen, aber Haus stünde jetzt bei mir nicht auf dem Plan. Lieber eine etwas größere WG mit mir als Hauptmieter.

Dann würde ich mir ne Reinigungshilfe holen. Hier in der WG ist es schwieriger, da ja da mein Mitbewohner auch mitzureißen hat

Nicht unbedingt, eher 2 unabhängige einzelne Häuser. Für meine Schwester nen normales großes Haus, für mich würde wahrscheinlich nen Bungalow reichen.

Kinderschar steht bei mir nicht auf dem Plan. Nachwuchs überlasse ich meinen Schwestern.

In der WG hier sind wir beide Hauptmieter. Ich hab Sorge davor, wenn ich ganz alleine ne Wohnung hätte, zu Vereinsamen. Ne andere WG möchte ich nicht mit fremden Leuten, doch ich kenne zurzeit niemanden passendes für eine WG.

Ich finde es gut, dass man in der WG gegenseitig auf sich Druck ausüben kann, dass gemeinsame Regeln eingehalten werden. Wenn ich das nicht hätte, würde es mir manchmal deutlich schwerer fallen, meine Depression in Schach zu halten. Und ja, ab und zu eine Unterhaltung in den eigenen vier Wänden ist auch schon nicht schlecht, das stimmt schon.

Gut, du bist ja auch ein paar Jahre älter als ich. Da kann das schon anders sein.

Neben Gesprächen sind ab und an gemeinsame Mahlzeiten auch ganz nett.