Der Beginn eines neuen Lebens

Der Beginn eines neuen Lebens.

Hallo liebe Mitglieder, ich habe mich dazu entschieden, parallel zu meiner Geschichte “Achterbahn der Gefühle” eine weitere zu schreiben.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 1:

Die neue Schule:

"Hommersum, ausgerechnet Hommersum. Wieso mussten meine Eltern ausgerechnet nach Hommersum ziehen.", schoss es mir immer wieder durch den Kopf, während ich mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule war. Es war ein angenehmer Sommertag. Wir hatten Mitte August und die Sonne gab bereits eine angenehme Wärme ab. Der Weg zu meiner Schule war recht weit. Ich brauchte laut Google Maps 35 min. Dies war mir jedoch egal, da ich sportlich war und mir Fahrrad fahren Spaß machte. Nachdem ich die Hälfte der Strecke geschafft hatte, wurde ich langsam nervös. Heute wird mir meine neue Klasse vorgestellt, da wir umgezogen waren und ich infolgedessen die Schule wechseln musste. Hoffentlich hat meine Klasse nette Schüler und die Schule eine angenehme, wohlige Atmosphäre. Ich redete mir selber ein, dass es nicht so schlimm sein wird, denn geheuer war mir das ganze nicht. Folglich ließ ich mir ganz viel Zeit und dachte viel über die vergangene Zeit und meine alten Freunde nach. Ich ließ mir letzten Endes so viel Zeit, dass ich erst auf dem Schulhof bemerkte, dass ich zu spät gekommen war. Folglich schloss ich schnell mein Fahrrad an und machte mich auf den Weg zu meiner neuen Klasse. Im Haupteingang angekommen, bemerkte ich, wie unübersichtlich die Schule war. Vom Haupteingang führten mehrere Treppen und Gänge entlang zu den Klassenräumen. Zum Glück sah ich einen Lehrerin und ging auf sie zu, um sie zu fragen, wo sich denn mein Klassenraum befand: “Guten Morgen, ähm ich bin neu hier und würde gerne von Ihnen wissen, wo sich der Klassenraum, der 9a befindet.” Ich stand völlig schüchtern da und war total nervös. Es dauerte einen kurzen Moment, ehe die Lehrerin meine Frage beantwortete: “Du bist wahrscheinlich Cornelius. Mir wurde bereits gesagt, dass ich einen neuen Mitschüler bekomme. Ich bin deine Klassenlehrerin. Darf ich mich vorstellen, ich bin Frau Trinkaus. Na dann komm mal mit” Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich war nicht zu spät und meine Lehrerin schien sehr nett zu sein. Ein paar Minuten später gingen wir den Flur entlang zu meinem Klassenraum. Mir lief überall der Schweiß runter und mein Herz pochte. Schließlich kamen wir vor meinem Klassenraum an.

Ich hoffe, Kapitel 1 hat euch gefallen.

Feedback und Kritik wie immer erwünscht.

LG Firefly

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Hey Firefly,

cool, dass du jetzt schon deine zweite Geschichte hier beginnst :tada:

Ich muss sagen, dieser Anfang gefällt mir schon mal besser als der von Achterbahn der Gefühle :slight_smile:

Gab es dafür einen Grund? Vielleicht weil …

  1. die Mutter/der Vater einen neuen
  2. der Protagonist sich in der Schule geoutet hat und es nach hinten losging
  3. die Familie im Zeugenschutzprogramm ist

Das kann ich mir gut vorstellen. Ich würde mich da auch ziemlich überfordert fühlen.

LG Zuri

Jippy, eine weitere Geschichte :tada:

Warum man auch immer in so ein kleines Nest ziehen will - erstmal gucken, wo es sich versteckt. :world_map:

Ich freue mich schon auf den Sommer, wenn es wieder wärmer ist und länger draußen hell.
Die Dauer für den Weg für ne Oberschule find ich gar nicht so ungewöhnlich. Klar, wenn man was anderes gewohnt ist, kann es schon ne Ewigkeit sein :smiley:

Erste Hürde hat er schon mal bewältigt: er ist angekommen und sich überwunden, nach dem Weg zu fragen. Hoffentlich hat er nette Mitschüler.

Ob da auch jemand dabei sein wird, wo sich eine Freundschaft oder gar mehr entwickeln kann?

Ich bin gespannt…

LG nobody.

Hey Firefly,
Wow, dass ist ein echt interessanter Anfang und ich freue mich schon auf Kapitel 2😊

LG Simon

Hey @Zuri Zuri,

denke ich mir, dass sich einige freuen werden :slight_smile:

Das freut mich zu hören :slight_smile:

Das werdet ihr noch rechtzeitig herausfinden, warum Cornelius umgezogen ist :stuck_out_tongue:

Oh ja, nicht nur du :slight_smile:

@nobodyfrm

Tja, das frage ich mich manchmal auch.

Darauf freue ich mich auch schon total. Dann sind wir schon mal zwei.
Das auf jeden Fall. Ich denke das viele früher in ihrer Schulzeit auch so lange gebraucht haben.

Ob er diese hat, werden wir dann noch erfahren :stuck_out_tongue:

Warten wir es ab :stuck_out_tongue:

@Kiste99

Das freut mich, dass dir der Anfang gefällt.

Da ich in nächster Zeit nicht zum schreiben kommen werde, bekommt ihr heute Kapitel 2

LG Firefly

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Hallo liebe Mitglieder,

heute bekommt ihr Kapitel 2.

Viel Spaß beim Lesen.

Charaktere:

Cornelius: Ist umgezogen in ein kleines Dorf. Hat heute seinen ersten Schultag.

Janosch: Hat rote Haare und ist der Sitznachbar von Cornelius.

Kapitel 2:

Die neue Klasse.

Als ich meine Mitschüler sah, fühlte ich mich nicht wohler. Die meisten sahen nicht sonderlich sympathisch aus und leider gab es in meiner Klasse deutlich mehr Mädchen als Jungs. Ich mochte es auch nicht, dass mich alle anschauten und total neugierig waren, wer ich denn sei. Kurz bevor ich das Gefühl hatte in Ohnmacht zu fallen, schloss Frau Trinkaus die Tür vom Klassenzimmer auf und ließ uns hinein. Meine Lehrerin fing mich an der Tür ab und wies mich an, mich neben den Jungen mit den roten Haaren zu setzen. Ich befolgte ihre Anweisungen und setze mich auf meinen Platz. Kurz nachdem ich mich auf den Stuhl habe fallen lassen, wurde ich von dem Rotschopf neugierig angeschaut. Das trug gerade nicht dazu bei, dass ich mich entspannen konnte. Plötzlich sah ich im Augenwinkel, wie er mir seine Hand entgegenstreckte und sich vorstellen wollte. Also nahm ich seine Hand entgegen und erfuhr seinen Namen: “Ich heiße Janosch. Und wie heißt du?” Ziemlich nervös antwortete ich ihm: “Ich heiße Cornelius.” Bevor er mich mit weiteren Fragen löchern konnte, begrüßte Frau Trinkaus unsere Klasse und umgekehrt. Kurz darauf wurde ich von meiner Lehrerin vorgestellt: “Wie ihr sicher schon bemerkt haben solltet, ist jemand neues in der Klasse. Magst du dich einmal vorstellen?” Auch das noch. Der Albtraum war wahr geworden. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich der ganzen Klasse vorzustellen, während alle ihre Blicke auf einen richten. “Ich bin Cornelius”, stellte ich mich vor. Anscheinend reichte mein Name nicht, denn ich wurde weiterhin gespannt angeschaut. Ich mochte nichts über mich erzählen, weshalb ich mich einfach hinsetze, in der Hoffnung, dass Frau Trinkaus den Unterricht beginnen würde. Zum Glück tat sie das und somit konnte ich mich ablenken. Leider hielt dies nicht lang an, denn Janosch fing an, mich auszuquetschen: “Erzähl doch mal. Wieso bist du neu bei uns und weshalb bist du nervös?” Ich atmete tief durch. “Darauf hatte ich jetzt keine Lust. Es ging doch niemanden etwas an, weshalb ich umgezogen war”, dachte ich nach. Janosch ließ jedoch nicht locker und bohrte weiter nach, weshalb mir fast der Kragen geplatzt wäre. Ich hielt es jedoch für sinnvoller ihn wie Luft zu behandeln. Dies schien ihm gar nicht zu gefallen, weshalb ich einen bösen Blick zugeworfen bekam. Den restlichen Unterricht beschäftigte ich mich mit meinen Aufgaben und hoffte, dass die Stunde schnell vorbeigehen würde. Schließlich klingelte es endlich. Ich sprang schlagartig auf und packte meine Sachen so schnell wie möglich zusammen, um fluchtartig den Raum verlassen zu können.

Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß beim Lesen.

Kritik und Feedback wie immer erwünscht.

LG Firefly

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Was ist an Mädchen so schlimm? Die beißen doch nicht?
Andererseits ist an der Einjährigen Höheren Handelsschule mal ein Mitschüler aus unserer in die Parallelklasse gewechselt, weil ihm die paritätischer war … :thinking:

Solange es nur der Traum von den Alpen ist … – ja, ich bin gerade wieder unnötig spitzfindig, da das durchaus als alternative Schreibweise zugelassen ist :sweat_smile:

Oh ja, ich weiß auch immer nicht, was ich so “ganz spontan” auf Knopfdruck zu meiner Person interessantes zu meiner Person erzählen soll :sweat_smile:

Oh, das eskaliert ja schnell :astonished: Aber Cornelius wird sicherlich schon seine Gründe dafür haben, da einen wunden Punkt zu haben …

LG Zuri

@Zuri

Tja, was ist an Mädchen so schlimm? Beißen tun sie definitv nicht.
Vllt erfahren wir es ja später noch.

Ach ja, da kenne ich noch jemanden, der das ganz gerne tut. Fragt sich, wer von euch schlimmer ist :stuck_out_tongue:

Ist auch oft eine blöde Situation. Erst recht, wenn man neu ist.

Jupp, die hat er auch. Warum genau, wird man so schnell aber nicht erfahren.

LG Firefly

Hey liebe Mitglieder,

heute kommt ein weiteres Kapitel, nachdem ich Zeit zum Schreiben gefunden habe.

Viel Spaß beim Lesen.

Charaktere:

Cornelius: Ist umgezogen und geht auf eine neue Schule. Möchte Janosch nicht erzählen, warum er umgezogen ist und ist von ihm genervt.

Janosch: Ist der Sitznachbar von Cornelius und hat rote Haare. Er möchte unbedingt wissen, was mit Cornelius los ist und herausfinden, warum er respektlos behandelt wird.

Kapitel 3:

Ein penetranter Janosch.

Mir gelang es auch fast, aber kurz nachdem ich den Raum verlassen hatte, hielt mich Janosch auf. Er schaute mich ziemlich böse an und ergriff sogleich das Wort: “Was sollte das vorhin. Findest du es nicht respektlos, mich zu ignorieren? Was ist los mit dir?” Ich verdrehte nur die Augen. “Darauf hatte ich jetzt gar keine Lust”, dachte ich mir ziemlich genervt. “Hallo Cornelius. Ich bitte um eine Antwort.”, fauchte er mich an. “Man es geht dich einen scheiß Dreck an, okay. Jetzt lass mich doch bitte einfach in Ruhe.”, brüllte ich ihn wütend an und ging an ihm vorbei, während ich dabei seine Schulter wegstieß. Somit ließ ich einen völlig verwirrten und entsetzen Janosch zurück. Ich lief so schnell ich konnte zum Ausgang, denn ich wollte unbedingt nach Hause. Wir durften heute nach zwei Schulstunden nach Hause, da es der erste Schultag nach den Ferien war. Zu diesem Zeitpunkt war es üblich, dass die Lehranstalt mit Organisatorischem und wenig Unterricht begann. Schließlich war ich an meinem Fahrrad angekommen und folglich fuhr ich nach Hause. Der Heimweg war langweilig, weshalb ich froh war, dass ich schnell nach Hause gekommen bin. Ich stellte mein Fahrrad in der Garage ab, stiefelte anschließend zum Haus und schloss die Tür auf. Im Hausflur angekommen, erwartete mich wie immer alles Blitz und blank. Meine Mutter war ein Putzteufe, sie konnte Dreck und Unordnung überhaupt nicht ab. Apropos Eltern. Ich hoffte, dass meine nervigen Alten noch nicht Zuhause sind. Das hätte mir nämlich noch gefehlt, wenn sie mich über die Schule ausquetschen würden. Da ich von der Fahrradtour und der Schule ausgehungert war, ging ich in die Küche und schob mir eine Pizza in den Ofen. Ich setzte mich folgend ins Wohnzimmer und machte den TV an, in der Hoffnung, dass etwas Brauchbares lief. Vergebens. Nachdem alle Sender durchgeschaltet wurden, realisierte mein Gehirn, dass wie immer die typischen Assi TV-Sender liefen. Dementsprechend schaltete ich den Apparat aus und wartete darauf, dass meine Pizza fertig wurde. Als ich gerade dabei war, mich hinzusetzen, um die Pizza zu verschlingen, klingelte es an der Haustür. “Wer mag das wohl sein?”, dachte ich nach, während ich auf die Haustür zulief. Ich öffnete die Tür und hätte sie am liebsten direkt wieder zugeschlagen.

Ich hoffe, Kapitel drei hat euch gefallen.

Feedback und Kritik wie immer erwünscht.

LG Firefly

Beißen? Das wüsste ich aber :joy:

Du meinst nicht zufällig mit der Spitzfindigkeit deinen Freund? :stuck_out_tongue: *wegduck*


Zum nächsten Kapitel:

Als Außenstehender und vor allem hinterher weiß man immer alles viel besser, aber hätte Cornelius früher zumindest gesagt, dass er nicht darüber reden will, anstatt Janosch zu ignorieren, wäre es vielleicht nicht so eskaliert. Andererseits höre ich da gerade wieder deinen Freund, der den Weg entdeckt hat, wie alle Filme und Geschichten nach zehn Minuten vorbei sein könnten und gegen ein wenig Action ist ja auch nichts einzuwenden :joy:

Ja, wer mag das wohl sein? :thinking:

  1. Seine Eltern, die ihre Schlüssel vergessen haben
  2. Janosch, der
    2.1 noch einmal ruhig über den Streit reden will
    2.2 sich entschuldigen will
  3. Eine Person, weswegen Cornelius und seine Eltern weggezogen sind
  4. Ein Mädchen, das Cornelius ihre Liebe gestehen will
  5. Zeugen Jehovas
  6. Der Gerichtsvollzieher
  7. Friedrich Merz – da könnte ich Cornelius’ Reaktion komplett nachvollziehen