Corona und der Einfluss aufs Leben nach gut einem Jahr

Moin Moin liebe Gemeinde
(komme mir vor wie beim Gottesdienst :sweat_smile: )

Ich wollte einfach mal in die Runde fragen wie Corona sich auf euer Leben bisher auswirkt. Was für Veränderungen im Alltag gibt es? Was belastet euch? Usw…
Hab ja schon gehört, dass viele Menschen sich das “normale Leben” zurück wünschen und das der Zustand Corona für viele eine enorme Belastung ist.

Ich kann aus meiner Sicht nur sagen: ich gehe 1x pro Woche einkaufen und trage dabei eine Maske. Ende. Mehr hat sich in meinem Leben nicht geändert :man_shrugging:t3: Eine Maske beim einkaufen. Ansonsten ist alles ganz normal. Ich geh Arbeiten, geh zu Freunden oder Familie, gehe raus (wandern, fotografieren, Fahrradtouren,…)… alles ganz normal.
Ich glaube ich lebe bereits mein ganzes Leben freiwillig in Lockdown :joy: Jedenfalls kann ich nicht nachvollziehen was alle so belastend finden. :man_shrugging:t3:

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Moin Erik,

das heißt, du hast dich schon an Kontaktbeschränkungen gehalten, bevor es das Wort überhaupt gab?

Ich hab während Corona (aber unabhängig davon) meinen Job gewechselt. Zwar ist für ein Software-Unternehmen so eine Pandemie weitaus weniger schlimm als für viele andere Unternehmen, aber auch da verändert sich der Einarbeitungsprozess dramatisch, was das Unternehmen letztendlich vor große Herausforderungen gestellt hat.

Aber ja, privat hat sich nicht so viel geändert, außer dass ich nicht mehr unbedingt alle Freunde besuche, sondern nur noch welche vor Ort.

Moin Zuri,

ja ich glaube schon :sweat_smile: Ich hab sowieso nur sehr wenige (dafür gute) Freunde und die trifft man eh selten alle auf einmal. Die haben ja nie Zeit (auch sowas was ich nicht begreifen kann). Aber trotz Kontaktbeschränkungen ist alles wie immer. mehrmals pro Woche gehe ich zum Kumpel zum gemeinsamen Filmabend.

Und beruflich hat sich auch nix geändert, außer das mit der Maske in geschlossenen Räumen… aber mein Gott, da braucht man wenigstens die Hackfressen nicht mehr sehen :joy::joy:
Aber bei meinem “Outdoor-Job” ist das eh alles egal.

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Im Großen und Ganzen habe ich auch keine großen Einschränkungen dadurch.
Einzig ist es schwieriger geworden, meinen Freund zu besuchen, was mich doch ziemlich belastet. :confused:

Ansonsten ist es auf Arbeit recht nervig, dass es keine Möglichkeit gibt, ordentlich Mittagspause zu machen, wenn man nicht im Stützpunkt ist. Nur Brot, Brot, Brot :see_no_evil:

Hey Waldlaeufer,

wieso ist es schwierig deinen Freund zu besuchen? Habt die die Sache mit den 15km ? Wir Thüringer machen da ja nicht mit :grin:

Naja, du kannst dir aber auch “richtiges Essen” mitnehmen das auch kalt schmeckt. Mir fallen da spontan ein: Pizza, Nudelsalat, Kartoffeln und Quark, Bratklösschen, Kartoffelsalat,… oder mach dir Müsli… In meinem Job muss ich essen was ich tags auf Baustelle mitnehmen kann. Und in meinem Leben gibt es schon lange kein Brot mehr… das hing mir einfach zu den Ohren raus nach 10 Jahren im Job täglich mit der Brotbüchse :sweat_smile:

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Ne, tatsächlich machen wir da nicht mir. Eher aus Selbstschutz, bzw. Schutz unserer Angehörigen, da es im nächsten Umfeld immer mehr Fälle gibt. Wir haben beide Menschen aus Risikogruppen im nächsten Umfeld.

In meinem Job bin ich weit weg von der nächsten Ortschaft und habe nur begrenzten Platz :stuck_out_tongue:. Außerdem hängen mir Pizza, Nudeln, Klops und Kartoffelsalat in halbgefrorener Form auch schon zum Hals heraus :stuck_out_tongue:.

Naja, in meinem Umfeld sind die Risikogruppen schon vor Jahren weg gestorben. Ich kenne inzwischen auch ein paar Menschen die Corona hatten… ich sag mal so: es muss eine sehr schlimme Krankheit sein, wenn jeder (den ich kenne) der es bekommt binnen 2 Wochen krank und wieder gesund wird und es auf dem Sofa auskurieren kann :man_shrugging:t3:

Normales Essen hängt dir auch schon zum Hals raus? Dann versuch es mal mit Luft und Liebe :sweat_smile:

Du meinst also, Corona sei nicht so schlimm?

Es mag schwere und tödliche Verläufe geben (wie bei jeder Krankheit), aber Fakt ist doch: der Löwenanteil übersteht die Krankheit quasi Mühelos.
Bei mir auf Arbeit waren bereits 5 Kollegen nicht nur positiv sondern tatsächlich mit Symptomen krank. Und wie gesagt… die wurden binnen 14 Tagen krank und wieder gesund… ich persönlich kämpfe länger mit einer Erkältung :man_shrugging:t3:

Wie du ja so schön sagst, kennst du keine Risikogruppen und so – vielleicht hast du auch einfach kein besonders präzises Bild von der Krankheit. Zudem hat die Erkrankung auch teils schwere Nachwirkungen.

Oh nein, du bist also ein erzkonservativer, ultrarechter, superdupermegaüber-Verschwörungstheoretiker!!! Himmel, hilf!

:joy::joy::joy:

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Also die allgemeinen Symptome werden ja oft genug überall publiziert… im Prinzip nix anderes wie ne ordentliche richtige Grippe mit Lungenentzündung. Im schlimmsten Fall eine Überreaktion des Immunsystems was multiples Organversagen zur Folge hat. …aber das ist ja nur bei ganz wenigen der Fall.
Als ich 2017 Pfeifersches Drüsenfieber hatte, hab ich mich 10 Wochen damit geplagt, lag sogar im Krankenhaus. Und hab monate gebraucht wieder der Alte zu werden.
Eine Kollegin erzählte mir von einer Bekannten die Corona hinter sich hat. Ihr geht es jetzt wie mir nach dem Pfeifer. Klar ist das nicht schön… aber worauf ich hinaus will: andere Krankheiten sind ähnlich und da macht auch keiner so ein Fass auf :man_shrugging:t3:

Nur dass Corona sich stärker verbreitet, besonders die neue Variante – nicht ohne Grund eine Pandemie.

so würde ich eher meinen Onkel bezeichnen. ich stecke noch in den Kinderschuhen :joy:

“superdupermegaüber” wäre als Präfix für den neuen “Lockdown” sogar noch frei … :thinking:^^

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Nein, du weißt doch: jeder, der nur ein bisschen am Medien-Narrativ zweifelt oder behauptet, Corona sei NICHT die Schwarze Seuche 2.0, ist ein erzkonservativer, ultrarechter Verschwörungstheoretiker! Du wurdest entlarvt. Die Gedankenpolizei wurde bereits verständigt.

Ja und? Einmal den Planeten “durchseuchen” lassen und gut is. Die Alten, Kranken und Schwachen werden ausselektiert :man_shrugging:t3: Klingt erstmal mega gemein, aber das ist die Natur. Wir Menschen vergessen nur gern das wir Teil der Natur sind und müssen uns über sie erheben. Darwin nannte es: Evolution. Das Überleben des Angepassten. :man_shrugging:t3:

Okay… ich pack schnell die Feile in den Pops, damit ich wieder aus dem Knast komme :joy: …obwohl… Heizung, warmes Essen, Kabel-TV, Gym, Arzt im Haus… ich lass die Feile doch im Keller :joy:

Wie viel ist in unserer Gesellschaft noch natürlich? Da würde ich mit ganz anderen Sachen anfangen.

Und wenn ich die Wahl hab, ob meine Großeltern an Altersschwäche zu Hause oder einer Lungenentzündung alleine im Krankenhaus sterben, dann weiß ich, wofür ich mich entscheide.

Zudem leben wir in einer Solidargesellschaft und wenn ich zu Hause bleiben muss, damit meine Großeltern nicht an einer Pandemie sterben, dann mach ich das gerne. Unsere Gesellschaft opfert nämlich nicht einfach Menschen, damit man selbst ein gutes Leben haben kann.

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Wenn du Oma und Opa vor Corona schützen möchtest, weil das für sie potentiell tödlich ist, dann sicher auch vor Grippe, Stress und Cholesterin? Oder? Also steck sie in eine Plastikblase und ernähre sie von Bergquellwasser und sonnengeküssten Gänseblümchen :man_shrugging:t3: oder lerne zu akzeptieren dass die Menschen viel zu alt werden, älter als die Natur es vorsieht. Und das der Tod dazu gehört und nicht aufgehalten werden kann. Und das sie sehr wahrscheinlich auch an einer Grippe sterben werden oder an etwas völlig anderem was du anschleppen kannst und was du locker weg steckst, sie aber nicht überleben aufgrund ihres Alters.

Das soll kein persönlicher Angriff sein.

Wahrscheinlich bin ich für das allgemeine Verständnis einfach viel zu pragmatisch :sweat_smile: