Bitte helft mir!

Hey:)
ich wollte dich mal so ein bissl versuchen auf rechte gedanken zu bringen :stuck_out_tongue:
-dein hass gegen das schwulsein -> jugenderlebnis
-deine lust auf sexuelles mit männern -> dein verhältis zu männern is durch väterliche seite gestöhrt
-deine liebe zu frauen-> verdrängungsverhalten
-und ja … ich bin stockschwul aber ich bekomme ab und zu auch eine erektion wenn ich ein mädel sehe xD oder anders gesagt deinem ding is es einfach scheiß egal ob er von nem mädel oder nem jungen gerubbelt wird ^^
-letztes noch … deine angst vor beziehung hatte ich auch :slight_smile: bis ich den richtigen fand mir ging es mit dem beziehungs ding genau wie dir
dein saetto :slight_smile:

Hey,

also ich (und vielleicht auch die meisten anderen) weiß nach wie vor nicht, ob du nun bi-, oder homosexuell bist (ein inneres Coming Out hast), oder ob es sich um eine Art Problem handelt, bei dem deine Enttäuschung mit der Ex und/oder dein Verhalten/deine Sichtweise zu/auf Männer eine Rolle spielt - ich kann ja nicht in deinen Kopf schauen. Was mit dir los ist, wirst du in der Tat nur selbst herausfinden können. Wir können dir nur Tipps und Meinungen geben - das ist schon richtig. Die entscheidenden Schritte wirst du selbst gehen müssen.
Dabei solltest du - ich wiederhole mich da - nicht alles zu verkopft zerdenken und sofort bewerten. Es scheint hier maßgeblich darum zu gehen, dein Gefühlschaos geordnet zu bekommen - das braucht Zeit, und die Gefühle brauchen auch noch Raum. Auch hier wiederhole ich mich. Begib dich also auf Erkundungstour…

Noch was: ich persönlich bin schwul, und weiß nicht, wie Bisexuelle fühlen. Es gibt aber durchaus Frauen, die ich hübsch oder schön finde - das hat aber mehr mit Ästhetik als mit allem anderen zu tun.

Viel Erfolg bei deiner Erkundungstour! :slight_smile:

Hi Saetto…
Wie meinst du das, dass mein sexuelles Interesse an Männern von einem gestörten Vaterverhältnis kommt?
Ich denke Homosexualität ist keine Störung? Also ich könnte mir das schon gut vorstellen das ich von meinem Vater zu wenig liebe usw bekommen habe (hatten ein komisches Verhältnis) aber es ist nicht nachweisbar ob es dadurch zur Homosexualität kommt, geschweige denn das man es “heilen” kann.
Hass aufs Schwulsein oder auf Schwule habe ich nicht. Ich würde es eher Angst nennen weil es mich selber betrifft. Kann jetzt keine großen Texte schreiben, da ich auf der Arbeit bin.
Danke für eure Hilfe
Gruß

Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass wenn du Bi bist, dein Verhältnis zum Vater durch aus einen Einfluss hat, ob das Pendel mehr zu Frauen oder Männern ausschlägt.

Meine Empfehlung ist auch, wie ich schon mal geschrieben habe, versuche schwule Männer zu treffen, kennenzulernen und Vorurteile abzubauen. An einiges muss man sich auch erst gewöhnen. Schau es dir an, zieh staunend wie ein kleiner Junge durch die Welt, lass dir Zeit und setze dich nicht unter Druck.

Ich finde Frauen auch oftmals ästhetischer, aber sie lassen mich völlig kalt. Bei den Männern finde ich vielleicht 5-10% wirklich attraktiv. Das ist aber völlig normal.

ich wollte auch nich sagen das es eine störung is dann wäre hetero sexualität ja auch eine störung D:
ich meinte auch damit das du, da du du angst davor hast schwul zu sein da du ja … wie du beschrieben hast schon als solcher “beschimpft” worden bist

Wieso wäre hetero dann auch eine Störung? Ich sehe keine Störung an einer Sexualität mit der du dich fortpflanzen kannst und die Geschlechtsteile perfekt zusammenpassen ehrlich gesagt. Die Sexualität muss ja irgebdetwas bringen bzw ein Sinn haben, bei der Homosexualität sehe ich diesen “Sinn” nicht, damit will ich niemanden beleidigen aber es ist ja nunmal so rein von der Logik her, auch wenn sich jetzt vllt einige beleidigt fühlen.
Es ist ja nicht so, dass man als homosexueller grundsätzlich unglücklich ist deswegen will ich auch niemandem zu irgebdetwas drängen aber ich finde es trotzdem beachtlich, das man sich damit einfach so zufriedengeben kann und garnicht neugierig ist, warum man etwas “anders” ist. Wenn sich viele Homosexuelle zusammentäten und auf der Straße demonstrieren würden, weil sie wissen wollen was los ist, gäbe es auch mehr Ansätze und Forschung zu diesem Thema. Egal was am Ende dabei rauskommt, ob es nun eine Störung ist oder ob es völlig normal ist spielt keine Rolle aber die Gewissheit zu haben ist doch wichtig oder nicht? Ich meine ist denn keiner von euch neugierig warum dies und das passiert? Man lebt doch nur einmal und es ist doch logisch das ich mich fortpflanzen möchte usw.
Ich verstehe das nicht wie man sich einfach so damit zufriedengeben kann. Klar irgendwann hört man auf zu kämpfen weil man merkt, dass es kein Sinn macht aber dann zu sagen, es ist alles Gottgegeben finde ich auch nicht richtig.
Sowas sagt zwar hier keiner aber ich hab es schon sehr oft gehört.
Danke und Gruß

Mal ganz davon abgesehen, dass ich finde, dass du mit deinem letzten Post echt den Vogel abgeschossen hast, wollte ich nur mal anmerken, dass der Sinn der Sexualität nicht nur Fortpflanzung, sondern auch Arterhalt ist. Es gibt da entsprechende Theorien, die du selber ergooglen kannst… jedes Lebewesen erfüllt einen bestimmten Zweck, die Natur wird sich dabei schon was gedacht haben.

Ich denke jeder setzt sich mit der Frage auseinander. Zu welchem Anteil ist Homosexualität Vererbung, Einflüsse während der Schwangerschaft und später erworben? Es wird zu dem Thema eine ganze Menge geforscht. Man muss dafür nicht erst auf die Straße gehen. Googelt man ein bisschen und geht in die Bibliothek findet man viel zu den Fragen. Auch hier im Forum gibt es eine ganze Menge Threads zu dem Thema. Beteilige dich doch da mal mit deinen Fragen und Erkenntnissen.

Aber es geht doch hier um dich und nicht um den schwulen Weltschmerz. Hinter dem kann du dich natürlich verstecken, aber helfen tut das nicht.

P.S.: Such mal nach Sex bei den Bonobos. Selbst im Tierreich kann Sex ganz andere Funktionen als reine Fortpflanzung haben.

Moin Leute,
@Double
Wieso habe ich deiner Meinung nach den Vogel abgeschossen? Weil ich mal etwas krititsche Fragen stelle und versuche auch hinter die “Bühne” zu schauen?
Leider bleibt es bei diesem Thema nicht aus ab und an unangenehme Fragen zu stellen. Das ist ja auch das Hauptproblem, wie ich finde. Als glücklicher schwuler fühlt man sich natürlich verletzt, wenn da irgendjemand ankommt und ihn als krank bezeichnet oder zumindest das Naturgegebene in Frage stellt. Wenn nun aber jemand unglücklich ist, so wie es ist, hat man keine Chance darüber frei und sachlich zu diskutieren, es wird immer jemanden verletzten. Im Internet wird einem überall erzählt man müsse damit klarkommen ob man will oder nicht, Ärzte, Psychologen und die Wissenschaft schwimmen entweder mit der Mainstreammeinung mit oder enthalten sich komplett zu diesem Thema. Dabei ist es nichteinmal nachgewiesen, dass es natürlich ist. Die Wissenschaft hat damals und heute nur gemerkt, dass sie nicht weiter kommen mit ihren Forschungen etc. Es kann niemand sagen wie und warum man Homosexuell und auch Heterosexuell wird. Da man als Homosexueller aber auch glücklich sein kann und gegen Sex zwischen 2 Erwachsenen nichts einzuwenden ist, hat man gesagt es wäre völlig normal. Auch weil Homosexuelle damals noch schlimmer diskriminiert wurden als heute. Man kann ja schlecht etwas als Krankheit oder Ähnliches einstufen, aber gleichzeitig keine Beweise oder Lösungsansätze parat haben. Weisst du wie ich das meine?
Als Heterosexueller braucht man sich keine Gedanken darüber machen, warum man Hetero ist. Und selbst wenn der Heterosexuelle anfängt nachzudenken, wozu Sexualität eigendlich nützlich ist, kommt er schnell zu einem Ergebnis, nämlich die Fortpflanzung. Das sage ich euch nicht als “Homo-Hasser” oder “Frommer-Christ”, wie ich hier schon betitelt wurde, sondern als normal und logischdenkender Mensch. Ich war und bin schon immer ein Mensch, der viel nachdenkt und grübelt und lasse mir von niemandem verbieten dies auch weiterhin zu tuhen. Ob ich damit andere Menschen verletze oder nicht ist in erste Linie auch nicht mein Problem (auch wenn ich es natürlich nicht möchte), denn ein Heterosexueller fühlt sich schließlich auch nicht verletzt wenn ich seine Sexualität in Frage stelle. Es ist eher ein Problem der Homosexuellen.
Natürlich findet man im Internet verschiedene Therorien ala Stress in der Schwangerschaft usw. Ich kenne sie alle, halte das meiste allerdings für Schwachsinn und könnte verschiedene Argumente dagegen liefern.
Wenn ich mir vorstelle wie Frau und Mann allein Psychisch perfekt aufeinander abgestimmt sind (jeder hat seine Rolle, jeder Mann denkt im Endeffekt gleich genau wie jede Frau) usw dann finde ich, dass es eine Glanzleistung der Natur ist. Es hat alles einen Sinn im Leben. Eine Frau hat Brüste um ihren Nachwuchs zu ernähren usw, das brauche ich hier ja niemandem erklären. Ich weiss nicht warum aber ich interessiere mich für diesen Kram. Wenn ich dann aber feststelle, dass ich nicht wie die Norm ticke und somit auch nicht so bin wie eben beschrieben, macht einen das traurig. Ich sehe keinen Sinn für mich.

Sicher gibt es auch homosexuelles Verhalten im Tierreich, jedoch kannst du schlecht Tiere mit uns vergleichen. Wir Menschen sind in der Lage zu denken, zu fühlen, zu reflektieren usw. Wir leben nicht auf Bäumen. Ich habe mich leider bisher zu wenig mit Homosexualität bei Tieren beschäftigt, aber finde es grundsätzlich falsch uns Menschen mit Tieren zu vergleichen und dann zu sagen es ist so wie es ist.
Wenn ich mir allein anschaue was auf Seiten wie Gayromeo etc. abgeht, wird mir schlecht. Soetwas “verwildertes” finden man in der Heterowelt nicht. Ich als “neu” Homosexueller bin schockiert, als ich diese ganzen Dinge gesehen habe. Es ist auch traurig das diese Dinge eine der ersten sind die man findet, wenn man sich mit Homosexualität auseinandersetzt. Es gibt für jede Art einen Namen: Top, Bottom, Aktiv, Passiv, Einlauf, Poppers etc. ich habe keine Ahnung was diese Dinge im Detail bedeuten aber wie gesagt, es schockt einen ersteinmal. Nenn mir den Sinn eines solchen Lebens? Es geht in erster Linie nur um Sex, Sex und nochmal Sex. Ein Heterosexueller Mann hat natürlich das gleiche sexuelle Verlangen, lebt es aber nicht in der Art aus. Er hat eine Frau und ein Kind und somit seinen Sinn, eine Familie um die er sich kümmern muss etc. Ich weiss das nicht alle Homosexuellen so sind aber ein großer Teil schon. Und das kann man auch nicht abstreiten, auch wenn man es ungern hört.
Danke und Gru0

Dann beschäftige dich mal mit Swinger-Clubs, Fetischszene, Bordellen, Lustreisen, Sextourismus in den Philippinen oder Dom. Rep… Ehrlich gesagt, klappte mir der Unterkiefer herunter, als ich mal bei einer Freundinnenclique dabei war, als die sich über Sex und die Qualitäten ihrer Freunde unterhielten. Auch Heteros steigen mit Anfang 20 durch die Betten und sehr viele Schwule begeben sich um die 30 herum, wenn auch die meisten Heteros heiraten, in eine feste, langjährige Beziehung.

Schau dir doch mal die Foren hier an: Es geht meist um Liebe, Treue, Beziehung. Du kannst natürlich nur im Schmutz wühlen, genau so kannst du aber dich auch an dem Teil der schwulen Community orientieren, der Liebe, Treue, Gemeinsamkeit sucht. Diese Schwule sind natürlich nicht so auffällig und eher zurückhalten, so dass man sie leicht übersieht. Auch trifft man die nicht unbedingt in GR, sondern muss sich mal in die Offline-Welt bewegen und dort in bodenständigen Gruppen suchen. So wirst du bei der schwulen Wandergruppe, bei einer Gruppe schwuler Christen oder dem Gesellschaftsspieletreff keine Typen in Lack und Leder treffen, die über alles herfallen, was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Dafür musst du dich aber nach draußen bewegen, du musst deinen Schutzraum gemauert aus generalisierten Vorurteilen verlassen.

P.S.: Bei dem Beispiel Bonobos ging es mir nicht um Homosexualität im Tierreich, sondern darum, dass manche Tiere nicht nur zur Fortpflanzung Sex haben, sondern auch zum Spaß, zur Entspannung, zur Konfliktbewältigung und Stärkung der Zusammengehörigkeit.

Hi Leute ich melde mich auch mal wieder…
Ich bin mit meinem Problem eigentlich kein Stück weitergekommen…
Schwule Wandergruppen und schwuler Christenverein sind glaube ich nichts für mich ich bin 20 Jahre alt und komme wie gesagt aus Hamburg, da finde ich solche Gruppen eher spießig Sorry. Ich weiß es klingt auch wieder nach Vorurteilen usw aber das passt einfach nicht zu mir…

Mittlerweile lerne ich gerade eine Frau kennen. Ich finde sie hübsch und süß usw und werde mal schauen was so passieren wird. Wenn ich sie Küsse oder sie mich berührt usw habe ich eine errektion und es fühlt sich schön an aber irgendwie ist es trotzdem nicht wie in den Schwulenpornos.
Sex hatte ich noch nicht mit ihr aber ich merke das nicht viel fehlen würde von ihr, also anfassen usw bis ich schon fertig bin, wenn ihr versteht was ich meine. Ich habe Angst nicht gut genug im Bett für sie zu sein und ich wäre es zu 100% auch nicht da ich keine 50 Sekunden bräuchte…
Ich würde es ja auf die Unerfahrenheit usw schieben, aber ich hatte das ganze ja schon 1 Jahr mit meiner ex… Ich verstehe das nicht, ich entwickel nicht die Phantasien und diese Geilheit bei Frauen aber bin trotzdem kurz vorm kommen usw.
Sorry das ich das so genau beschreibe aber könnte es eine Blockade oder sonstwas sein?
Sobald sie weg ist verfalle ich wieder in meine Depression und Schau mir ein schwulenporno an…
Jungs nochmal es tut mir leid das ich es so genau erkläre aber ich brauche eure Hilfe
Gruß

Hi, auch wenn es vorher schonmal geschrieben wurde, vllt. bist du einfach bi? :wink: alleine die Tatsache dass du dir Sex mit ihr vorstellen kannst, spricht wohl dafür dass du nicht nur schwul bist, oder mindestens weniger schwul als ich ^^. Obwohl man sagen muss, dass man, an der richtigen stelle berührt, bei vielen Gegenübern eine Erektion bekommt… Aber gib dir mal etwas mehr zeit, so richtig akzeptiert mit allem drum und dran habe ich es auch erst nach 20 (war etwas älter als du jetzt und es kam von alleine bei mir) uns wird ja immer noch von unserer Gesellschaft “vorgegeben” wie die Sexualität auszusehen hat, da braucht man u.u. etwas länger. Und immerhin musst du in Hamburg nicht damit rechnen vom Mob auf dem Dorfplatz hingerichtet zu werden falls du nicht der “Norm” entsprichst :wink:

Haha da hast du recht hingerichtet werde ich wohl nicht…
Aber es ist halt sehr irritierend für mich. Ich würde schon irgendwie gerne Sex mit ihr haben aber wie gesagt…
Nach ein paar Tagen oder Wochen kommt der Druck langsam wieder und ich Schau mir sowas an. Danach kann ich mit Männern wieder garnichts anfangen weder mit dem Aussehen noch mit dem Körper. Zwischendurch habe ich entweder keine Lust auf Sex oder ich guck mir heterosachen an aber ich müsste es mir halt nicht ansehen weißt du wie ich meine? Der Reiz ist nicht so gross wie bei schwulenpornos nach 1-2 wochen. Ich habe das Gefühl bei Frauen kommt die Erregung eher über die Romantische Schiene bei Schwulenpornos etc ist es einfach die Geilheit. Es fühlt sich verschieden an… Ich versuche ja immer damit klarzukommen und Schau mir ab und zu tagelang nur Schwule Sachen an aber nach ein paar Tagen ist es langweilig und ich guck mir wieder heterosachen an. Dann geht es ein paar Tage so und irgendwann kommt wieder die schwule seite durch…So kann ich doch keine Beziehung führen?! Ich wäre lieber komplett schwul oder komplett hetero und so wie es jetzt ist kann es aufkeinen fall bleiben. Ich kann nicht mit einer Frau eine Beziehung führen und gleichzeitig Schwule Phantasien haben das passt nicht zusammen für mich und es ist sehr störend auch im Umgang mit der Frau weil es mich extrem verunsichert und runter zieht.
Gruss

Es spricht viel dafür, dass du schwul bist, vielleicht bi.

Dass du dich anal befriedigst, hat nichts zu bedeuten; das klappt auch bei Heteros.

Dass du schwule Träume hast und beim Onanieren an einen Freund denkst, spricht stark für schwul. Deine schlimme Erfahrung mit dem Herumerzählen und Deine Depression spricht stark dafür, dass du deine Gefühle verdrängst. Um dir beim Überleben zu helfen, kann es sein, dass deine Psyche dich daran hindert, deine Gefühle objektiv wahrzunehmen.

Ich hatte auch Depressionen, konnte nicht mehr schlafen, war völlig am Ende. Ich habe es mir eingestanden, dann eine schwule Jugendgruppe besucht, und mich bei meinen Eltern geoutet. Danach wurde es schlagartig besser.

Du glaubst wahrscheinlich, dass dich ein Leben von Ablehnung, Alleinsein und Diskriminierung erwartet, das stimmt aber nicht. An diesem Punkt würde ich ansetzen. Es gibt keine Vorschriften, wie du dein Leben leben musst. Kinder, fester Partner, sogar Dreierkonstellationen mit einem Mann und einer Frau gibt es.

Bring dich bitte aber noch z. B. bei der Wikipedia auf den Stand der Forschung bzgl. der biologischen Ursachen von Homosexualität. Es gibt noch keine abschließende Erklärung, aber man kennt doch schon eine ganze Menge interessanter Fakten.

Ich kann beim onanieren nicht jeden Tag an einen Freubd denken, weil der Reiz einfach nicht da ist. Meine Kollegen sind ja immerhin meine Kollegen, die ich vorher auch nie sexuell anziehend fand.
Manchmal sitze ich vorm Schwulenporno und frage mich was mache ich hier überhaupt…
Vom Ding her spricht schon viel für schwul, was du eben aufgezählt hast. Mein größtes Problem ist, dass ich nach dem Masturbieren befriedigt bin und mir Männer völlig egal sind. Also selbst wenn ich es wollen würde könnte ich dir nicht sagen, der Mann sieht gut aus und der hässlich. Warum finde ich Frauen hübscher als Männer?
Du hast recht mit dem Gefühle verdrängen aber mir bleibt nichts anderes übrig, ich werde niemals schwul leben.
Ich kann nur lernen damit umzugehen in einer Therapie zb. oder herausfinden warum ich so bin aber ich werde niemals ein schwules leben leben, sondern ich versuche heterosexuell zu werden und zwar komplett.
Einen anderen weg gibt es für mich nicht. Das liegt auch nicht an der Gesellschaft sondern an meinen eigenen Werten und Plänen.

Auch wenn der weg komplett erfolglos bleibt und ich mich damit zerstöre, es soll dann halt so sein schließlich hat Gott mich so gemacht…
Ich lebe nur ein mal und genau in diesem einen mal macht er mich schwul.

Hm, das Problem scheint dich ja wirklich extremst zu beschäftigen.

Meiner Meinung nach bist du nach wie vor bi… und auch damit kann man lernen, zu leben (und auch als Schwuler kann man glücklich werden).
Auf einen mysteriösen Gott würde ich das allerdings nicht schieben. Das ist Vermeidungsverhalten. Es liegt nach wie vor an dir allein und deinem Handeln, wie glücklich und zufrieden du mit deinem dir einzigen Leben bist.
Deine festgefahrenen Denkmuster und Meinungen machen dich kaputt! Das musst du endlich einsehen!

Leute ich will doch hier auch niemanden verletzen oder die Homosexualität schlecht machen… Versteht mich bitte nicht falsch ich freue mich für jeden der glücklich in seinem leben ist.
Nur für mich selber kann ich es mir nicht vorstellen. Es passt nicht zu meinem Leben, nicht zu meinem Charakter es passt einfach überhaupt nicht…
Ich könnte mich mit dem Tot besser abfinden als mit der Homosexualität, vllt sag ich das nur so weil ich depressiv bin aber ich glaube im Endeffekt wäre es so. Dies liegt sicher auch an meiner festgefahrenen Denkweise aber ich will mich nicht ändern ich will kein anderer Mensch sein…
Ich rede mit meinen Kollegen und anderen Männern wie ein Hetero mit “alter” und “digger” ich will nicht plötzlich der jenige sein der Typen hinterherguckt oder Händchen hält das ist so fremd für mich das sich mein Magen dreht…
Letztens habe ich mir einen schwulenporno angesehen und kurz danach hab ich mich mit einer Frau getroffen, dies hat bei mir einen solchen Druck ausgelöst das ich Kotzen musste… Ich wollte einfach gut gelaunt sein wenn ich mich mit ihr treffe deswegen hab ich mir das angesehen davor… Ging völlig nach hinten los.
Sorry für Rechtschreibfehler ich schreibe mit meinem iphone.
Gruß

Dann treibs mit Frauen und alles wird gut. Deine Frage sollten damit dann ja beantwortet sein.

Solche Wörter sagen eher etwas über die geistige Reife aus und nicht über die Sexualität :wink: