Bitte helft mir!

Genau, schämen brauchst du dich für nichts.

Also ich bin kein Experte in Sachen Psychologie oder so, bin dem Thema lediglich nahe. Ich halte es auch für sinnvoll, bei dem dir bekannten Therapeuten zu bleiben.

Jedoch ist es sehr schwierig… dir irgendwie noch weiter zu helfen. Ich überlege schon, ob das noch etwas mit dem CO zu tun hat?!
Du scheinst total davon überzeugt zu sein, dass du schwul bist. Da weiß ich persönlich nicht mehr, was ich schreiben soll, außer, dass man versucht, damit umzugehen.

Eine Therapie ist immer freiwillig, niemand wird dich zu etwas zwingen. Wenn dir bestimmte Ansichten nicht zusagen, wirst du sie wohl nicht übernehmen… sie gehören ergo nicht zu dir. Solltest du im Laufe der Zeit eine andere Meinung einnehmen, aufgrund rationaler Überzeugung, ist das etwas, was deiner Persönlichkeit entspricht, und nichts, was man dir “eingetrichtert” hätte. Die Argumente machen’s…

Hey,
ohne jetzt alle Kommentare genau durchgelesen zu haben,
ich hatte das selbe Problem! Ich bin nicht wirklich klar gekommen, mir einzugestehen, auf Maenner zu stehen, jetzt mal den Punkt ausglassen, dass manche schon sexy sein koennen!

Auf was ich hinauswill, ist, dass ich zufaellig einen andren Jungen getroffen habe, ich mich ohne es eigentlich zu wollen, Hals ueber Kopf in ihn verliebt habe. Das ist der Zufall der Liebe, der dann diese Plaene durchkreuzt. Und da normalerweise das Gefuehl der Liebe staerker ist als deine Angst, schwul zu sein, spielt diese Frage dann keine Rolle mehr.

Also lass es auf dich zukommen. Ich glaube nicht, dass du schwul bist, eher, wie hier oefter gesagt, bisexuell, aber wenn der Richtige kommt, wirst du es auch akzeptieren, auf Maenner zu stehen, und glaub mir, du wirst ihn heiss finden!!! :wink:

Hi Pandawolf,

danke erstmal für deine Antwort.
Es freut mich für dich das du deine Sexualität “gefunden” hast und anscheind glücklich bist.
Ich glaube bei mir ist der Fall etwas verzwickter. Ich könnte mir halt schon vorstellen, dass ich schwul sein könnte. Mein größtes Problem ist allerdings, dass ich keine Anhaltspunkte für die Homosexualität finde, ausser das mit den Pornos. Wenn ich verliebt wäre oder einen Mann attraktiv finden würde, würde mir wohl einiges leichter fallen und ich könnte wohl damit klarkommen. Allerdings ist es eher so das ich den Frauen hinterherschaue. Ich habe dabei keine sexuellen Fantasien aber irgendwie ziehen mich einige an. Bei Männern ist es nicht so, zumindest nicht in der Realität. Mittlerweile habe ich so gut wie keine Lust mehr auf irgendwelche sexuellen Aktivitäten, was mich noch fertiger macht. Ich schaue mir so 2 mal die Woche Heteromaterial an, aber das fühlt sich auch nicht mehr befridiegend an. Eher langweilig. Schwulenpornos finde ich eig auch nicht besonders aber sobald ich 3 Joints geraucht habe und schon mindestens 1 Woche keine Schwulenpornos mehr gesehen habe, merke ich wie die Lust plötzlich kommt. Die Lust Schwulenpornos zu sehen. Diesen Trieb kenne ich so von Heteropornos nicht, diese Geilheit hatte ich so bei Hetenpornos nie. Deswegen glaube ich das ich schwul bin. Ich erkäre es mir so, dass ich erst richtig auf meine Gefühle zugreifen kann, wenn ich durch das Gras locker genug geworden bin. Das hört sich alles ziemlich verrückt an aber anders kann ich nicht… Ich glaube Marihuanna macht einen locker und zeigt einem selber, wer man selbst eigendlich ist. Auch wenn Ärzte davon abraten.
Ich will endlich eine ordentliche, stabile sexuelle Orientierung und nicht mehr dieses hin und her. Irgendeine Orientierung muss ich ja haben. Also gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Ich bin schwul, verdränge aber all meine Gefühle auf emotionaler Ebene. Den sexuellen Trieb kann man ja nicht lange verdrängen, dafür aber vllt das ich andere Männer doch attraktiv finde und sie auch lieben könnte. Wer weiss was da alles in mir schlummert.

  2. Ich bin hetero, habe aber irgendwelche Probleme mit Frauen oder irgendwelche Entwicklungsprobleme, die meine Sexualität in so einen Zwiespalt gebracht haben.
    Ich weiss nur nicht ob es soetwas wirklich gibt, oder ob ich es mir nur einrede, weil ich nicht schwul sein möchte. Wenn ich meinen Text so durchlese, hört es sich für mich tatsächlich so an, als würde ich ziemlich viel verdrängen wollen finde ich.

Hier schrieb jemand, er wüsste nicht ob dieses Thema noch sehr viel mit dem CO zu tun hat. Ich weiss es nicht, würde mich aber freuen wenn ihr mir weitere Anlaufstellen für mein Problem nennen könnt… Also Psychologieforen oder ähnliches…

Danke schonmal und Gruß

Zu 1: Das kann durchaus sein.

Zu 2: Entwicklungsprobleme? Sag doch gleich, Homosexualität wäre 'ne Krankheit o.O Und nur weil es gerade nicht mit den Frauen so gut läuft, WILLST du schwul sein? Das erklär mit bitte mal.

Was heisst hier Homosexualität ist eine Krankheit? Hab ich das gesagt?
Ich meinte es auf mich bezogen, da sich mein Kopf und Körper nicht einig sind, was sie wollen. Das kommt mir etwas spanisch vor.
Nein ich will nicht schwul sein. Es geht um das was ich fühle und das habe ich ja umfangreich erklärt. Es ist eine Art Zwiespalt.

Ich meine ich kann keine Beziehung zu einer Frau oder zu einem Mann führen wenn beides nicht zu 100% passt.
Ich finde Frauen attraktiv und bin in der Lage mich zu verlieben bzw gewisse Gefühle für sie zu entwickeln, aber ohne guten Sex und gleichzeitig homosexuellen Phantasien, wird die Liebe schnell wieder vergehen. Jedenfalls wird es mich emotional und sexuell nicht befridiegen.
Laut meinen sexuellen Phantasien und meinen Reaktionen bei Schwulenpornos fühl ich mich also sexuell eher zu Männern hingezogen, also hätte wohl lieber Sex mit ihnen als mit einer Frau. Lieben kann ich einen Mann nicht denke ich. Und attraktiv, wie gesagt, finde ich Männer eig auch nicht. Um so weiblicher das Gesicht des Mannes, umso eher könnte ich mir etwas mit ihm vorstellen, wenn es denn sein muss.
Verstehst du jetzt mein Problem?? Ich habe Angst mein Leben alleine verbringen zu müssen ohne Liebe und ohne eine glückliche Beziehung.

Hi Leute ich bins mal wieder…
Da ich ja jeden Tag erneut versuche Licht ins Dunkel zu bekommen, schreibe ich euch einfach mal wieder.
Die letzten Tage ging es mir deutlich besser, auch weil ich komplett mit meiner Ex abgeschlossen habe und der ganze Stress einfach ausblieb.
So viel es mir auch leichter, meine Gefühle zu ordnen bzw sie überhaupt mal zuzulassen. Ich kam ganz ok damit zurecht, dass ich wohl schwul bin und habe mir vorgestellt wie es wohl wäre, eine Beziehung mit einem Mann zu führen. Bei dem Gedanken daran, habe ich ein gutes Gefühl im Bauch, es ist schwer zu beschreiben, aber es fühlt sich warm und beschützend an dieses Gefühl…Ich kann es nur nicht einordnen ob es allgemein die Sympathie für Männer ist, oder ob es einfach das neue ist. Es tut gut nicht bei jeder Kleinigkeit gegen sich selber anzukämpfen oder nach jedem Masturbieren auf einem Schwulenporno im Internet nach Therapieangeboten oder Ursachen zu suchen, das macht alles nur noch viel schlimmer. Ich habe mich hier ein bisschen umgeguckt und bin auf eine Homopage namens “Funkyboys” oder so ähnlich gestossen, da ich mit anderen Schwulen ja irgendwie in Kontakt treten muss und ich nicht in die Scene gehen möchte. Jedenfalls weiss ich nicht wen ich da anschreiben soll. Ich finde die Gesichter entweder extrem unatraktiv oder sie reizen mich einfach nicht. Ich verstehe das nicht… Einerseits sagt mir meine Phantasie das ich bock auf Männer habe aber andererseits sowas… Die Vorstellung mit einem jungen Mann zärtlich usw zu sein und eine Beziehung zu haben löst bei mir schon eine Erregung aus aber wieso reizen mich Männer/Jungs in der Realität nicht? Ich habe das Gefühl, dass ich ein Verlangen nach männlicher Liebe und Zärtlichkeit habe (was ja schon sehr dafür spricht das ich schwul bin) aber dies in der Realität nicht umsetzbar ist. Ich kann mir nicht vorstellen, mich in die “optik” eines Mannes ernsthaft zu verlieben. Es geht eher um innere Liebe und Zuneigung. Wärend ich erregt bin finde ich Männer zwar auch nicht unbedingt hübsch aber es verschafft Befridiegung. Meint ihr das legt sich mit der Zeit, wenn ich den ersten Jungen geküsst habe usw? Ich bin mittlerweile ja schon so weit, das ich mir vorstelle mich mit einem Jungen zu treffen und bei mir einen gemütlichen Abend zu verbringen, was sich wie gesagt auch ganz gut anfühlt aber ich stelle mir nie einen bestimmten Jungen oder das Gesicht vor. Ist es das Ungewohnte, weil ich 20 Jahre lang nur Mädchen hübsch fand, das mich Männer deswegen optisch auf der Strasse nicht ansprechen? Wenn ich ein hübsches Mädchen sehe kann es wie gesagt schon mal kribbeln bei mir aber sexuell ist es eher uninteressant würde ich sagen… Dieses Kribbeln, diese Aufregung vermisse ich allerdings bei Jungs. Wenn ich mich mit einem Typen treffen würde, wäre mir mein Aussehen ziemlich egal da würde ich nicht viel tam tam machen und nervös wäre ich höchstens weil es halt das erste mal ist das ich mich mit einem Jungen aus diesem Grund treffe. Das hat aber nichts mit der Aufregung und der Schüchternheit zu tun wie ich es von mir bei Frauen kenne. Ist doch ziemlich langweilig…Es fühlt sich echt wie eine Sexualität zweiter Klasse bei mir an. Wisst ihr wie ich meine? Ich weiss das ich mich wiederhole mit meinen Aussagen sorry dafür.
Nette Grüße

Hey,

es ist wirklich interessant, deine Entwicklung nachzuvollziehen/mitzuerleben - so, wie du sie beschreibst. Möglicherweise erlebst du momentan tatsächlich dein inneres Coming Out.

Nach wie vor bist du sehr verkopft bei der Sache, mit vielen Bewertungen u.Ä. Gefühle lassen sich nicht erzwingen, und sie müssen Zeit und Raum haben, sich entfalten zu dürfen. Du zerdenkst sie eher… mein Rat: nimm dieses Gefühlschaos erstmal nach wie vor so an, und erkunde weiter… möglichst ohne allzu verkopft zu sein. Halte dir auch deine Fortschritte in der Sache vor Augen.

Ich bin mir sicher, dass die Gefühle mit der Zeit dann wesentlich klarer werden, du sie als zu dir gehörig annehmen kannst, und dann verschwinden auch deine Zweifel und Bedenken ala “Sexualität zweiter Klasse”.

Hi Double,
danke erstmal für deine Antwort und dein “Mitgefühl”.
Ich finde deine Tips recht gut und werde sie befolgen. Es ist tatsächlich so, dass ich sehr viel nachdenke und jede Kleinigkeit hinterfrage und bewerte.
Das kann einem nicht gut tun, zumindest nicht bei diesem Thema.
Durch dieses Nachdenken usw verschwinden jegliche Gefühle. Ich finde es trotzdem bemerkenswert, wie weit ich meine Gefühle wohl verdrängt habe. Ich habe nicht gewusst das soetwas überhaupt möglich ist…
Ich habe schon oft im Internet gelesen, dass es viele schwule gibt die mein Problem haben. Sie berichten, dass es sich nicht echt anfühlt, das ihnen etwas fehlt. Teilweise finde ich mich in den Berichten wieder. Denn wie gesagt, einerseits habe ich diese Phantasien und auch dieses “warme” Gefühl wenn ich daran denke einem Mann nahe (ich kann es nicht einordnen) zu sein aber andererseits kommt es mir so vor das meine Phantasie und mein Gefühl irgendetwas versucht auszugleichen, was in Wahrheit nichts mit Sexualität zu tun hat. Wie ich darauf komme? Wie schon oft beschrieben, ist es bei mir nicht so, dass mir hübsche Männer auf der Straße auffallen oder das ich überhaupt Männer attraktiv finde. Ich achte ja schon verstärkt darauf, ob ich sie wenigstens süß oder ähnliches finde… aber da ist nichts spürbares.
Frauen gibt es genug, wo mir das hübsche Lächeln, die hübschen Augen usw auffallen und wo es schonmal kribbeln kann ist das normal auch als schwuler? Aber wo bleibt dann der sexuelle Kick?
Schwuler Sex hat für mich irgendwie in meiner Fantasie etwas perverses, etwas schmutziges ihr wisst schon wie ich meine es ist nicht böse gemeint, ich kann es nur anders nicht beschreiben…
Falls ich bisexuell sein sollte, warum reizen mich Frauen sexuell zur zeit (oder vllt auch immer) nicht? Ist es eventuell möglich, dass wenn ich Sex mit einem Jungen hatte, das dann das sexuelle Interesse an Frauen kommt? Zur Zeit will ich von Frauen garnichts wissen, durch den ganzen Stress mit meiner Ex und meinem “Problem” würde ich mich am liebsten einfach abkapseln. Wenn ich auch nur an ein Treffen mit meiner Ex denke, merke ich sofort im Kopf wie die Depression zurück kommt.

Ist das Thema nicht bereits seit 2 Seiten abgehakt?

Für dich vielleicht. Wenns dich nervt geh lego spielen aber geh mir nicht ständig auf die Nerven.
Danke

Hey:)
ich wollte dich mal so ein bissl versuchen auf rechte gedanken zu bringen :stuck_out_tongue:
-dein hass gegen das schwulsein -> jugenderlebnis
-deine lust auf sexuelles mit männern -> dein verhältis zu männern is durch väterliche seite gestöhrt
-deine liebe zu frauen-> verdrängungsverhalten
-und ja … ich bin stockschwul aber ich bekomme ab und zu auch eine erektion wenn ich ein mädel sehe xD oder anders gesagt deinem ding is es einfach scheiß egal ob er von nem mädel oder nem jungen gerubbelt wird ^^
-letztes noch … deine angst vor beziehung hatte ich auch :slight_smile: bis ich den richtigen fand mir ging es mit dem beziehungs ding genau wie dir
dein saetto :slight_smile:

Hey,

also ich (und vielleicht auch die meisten anderen) weiß nach wie vor nicht, ob du nun bi-, oder homosexuell bist (ein inneres Coming Out hast), oder ob es sich um eine Art Problem handelt, bei dem deine Enttäuschung mit der Ex und/oder dein Verhalten/deine Sichtweise zu/auf Männer eine Rolle spielt - ich kann ja nicht in deinen Kopf schauen. Was mit dir los ist, wirst du in der Tat nur selbst herausfinden können. Wir können dir nur Tipps und Meinungen geben - das ist schon richtig. Die entscheidenden Schritte wirst du selbst gehen müssen.
Dabei solltest du - ich wiederhole mich da - nicht alles zu verkopft zerdenken und sofort bewerten. Es scheint hier maßgeblich darum zu gehen, dein Gefühlschaos geordnet zu bekommen - das braucht Zeit, und die Gefühle brauchen auch noch Raum. Auch hier wiederhole ich mich. Begib dich also auf Erkundungstour…

Noch was: ich persönlich bin schwul, und weiß nicht, wie Bisexuelle fühlen. Es gibt aber durchaus Frauen, die ich hübsch oder schön finde - das hat aber mehr mit Ästhetik als mit allem anderen zu tun.

Viel Erfolg bei deiner Erkundungstour! :slight_smile:

Hi Saetto…
Wie meinst du das, dass mein sexuelles Interesse an Männern von einem gestörten Vaterverhältnis kommt?
Ich denke Homosexualität ist keine Störung? Also ich könnte mir das schon gut vorstellen das ich von meinem Vater zu wenig liebe usw bekommen habe (hatten ein komisches Verhältnis) aber es ist nicht nachweisbar ob es dadurch zur Homosexualität kommt, geschweige denn das man es “heilen” kann.
Hass aufs Schwulsein oder auf Schwule habe ich nicht. Ich würde es eher Angst nennen weil es mich selber betrifft. Kann jetzt keine großen Texte schreiben, da ich auf der Arbeit bin.
Danke für eure Hilfe
Gruß

Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass wenn du Bi bist, dein Verhältnis zum Vater durch aus einen Einfluss hat, ob das Pendel mehr zu Frauen oder Männern ausschlägt.

Meine Empfehlung ist auch, wie ich schon mal geschrieben habe, versuche schwule Männer zu treffen, kennenzulernen und Vorurteile abzubauen. An einiges muss man sich auch erst gewöhnen. Schau es dir an, zieh staunend wie ein kleiner Junge durch die Welt, lass dir Zeit und setze dich nicht unter Druck.

Ich finde Frauen auch oftmals ästhetischer, aber sie lassen mich völlig kalt. Bei den Männern finde ich vielleicht 5-10% wirklich attraktiv. Das ist aber völlig normal.

ich wollte auch nich sagen das es eine störung is dann wäre hetero sexualität ja auch eine störung D:
ich meinte auch damit das du, da du du angst davor hast schwul zu sein da du ja … wie du beschrieben hast schon als solcher “beschimpft” worden bist

Wieso wäre hetero dann auch eine Störung? Ich sehe keine Störung an einer Sexualität mit der du dich fortpflanzen kannst und die Geschlechtsteile perfekt zusammenpassen ehrlich gesagt. Die Sexualität muss ja irgebdetwas bringen bzw ein Sinn haben, bei der Homosexualität sehe ich diesen “Sinn” nicht, damit will ich niemanden beleidigen aber es ist ja nunmal so rein von der Logik her, auch wenn sich jetzt vllt einige beleidigt fühlen.
Es ist ja nicht so, dass man als homosexueller grundsätzlich unglücklich ist deswegen will ich auch niemandem zu irgebdetwas drängen aber ich finde es trotzdem beachtlich, das man sich damit einfach so zufriedengeben kann und garnicht neugierig ist, warum man etwas “anders” ist. Wenn sich viele Homosexuelle zusammentäten und auf der Straße demonstrieren würden, weil sie wissen wollen was los ist, gäbe es auch mehr Ansätze und Forschung zu diesem Thema. Egal was am Ende dabei rauskommt, ob es nun eine Störung ist oder ob es völlig normal ist spielt keine Rolle aber die Gewissheit zu haben ist doch wichtig oder nicht? Ich meine ist denn keiner von euch neugierig warum dies und das passiert? Man lebt doch nur einmal und es ist doch logisch das ich mich fortpflanzen möchte usw.
Ich verstehe das nicht wie man sich einfach so damit zufriedengeben kann. Klar irgendwann hört man auf zu kämpfen weil man merkt, dass es kein Sinn macht aber dann zu sagen, es ist alles Gottgegeben finde ich auch nicht richtig.
Sowas sagt zwar hier keiner aber ich hab es schon sehr oft gehört.
Danke und Gruß

Mal ganz davon abgesehen, dass ich finde, dass du mit deinem letzten Post echt den Vogel abgeschossen hast, wollte ich nur mal anmerken, dass der Sinn der Sexualität nicht nur Fortpflanzung, sondern auch Arterhalt ist. Es gibt da entsprechende Theorien, die du selber ergooglen kannst… jedes Lebewesen erfüllt einen bestimmten Zweck, die Natur wird sich dabei schon was gedacht haben.

Ich denke jeder setzt sich mit der Frage auseinander. Zu welchem Anteil ist Homosexualität Vererbung, Einflüsse während der Schwangerschaft und später erworben? Es wird zu dem Thema eine ganze Menge geforscht. Man muss dafür nicht erst auf die Straße gehen. Googelt man ein bisschen und geht in die Bibliothek findet man viel zu den Fragen. Auch hier im Forum gibt es eine ganze Menge Threads zu dem Thema. Beteilige dich doch da mal mit deinen Fragen und Erkenntnissen.

Aber es geht doch hier um dich und nicht um den schwulen Weltschmerz. Hinter dem kann du dich natürlich verstecken, aber helfen tut das nicht.

P.S.: Such mal nach Sex bei den Bonobos. Selbst im Tierreich kann Sex ganz andere Funktionen als reine Fortpflanzung haben.

Moin Leute,
@Double
Wieso habe ich deiner Meinung nach den Vogel abgeschossen? Weil ich mal etwas krititsche Fragen stelle und versuche auch hinter die “Bühne” zu schauen?
Leider bleibt es bei diesem Thema nicht aus ab und an unangenehme Fragen zu stellen. Das ist ja auch das Hauptproblem, wie ich finde. Als glücklicher schwuler fühlt man sich natürlich verletzt, wenn da irgendjemand ankommt und ihn als krank bezeichnet oder zumindest das Naturgegebene in Frage stellt. Wenn nun aber jemand unglücklich ist, so wie es ist, hat man keine Chance darüber frei und sachlich zu diskutieren, es wird immer jemanden verletzten. Im Internet wird einem überall erzählt man müsse damit klarkommen ob man will oder nicht, Ärzte, Psychologen und die Wissenschaft schwimmen entweder mit der Mainstreammeinung mit oder enthalten sich komplett zu diesem Thema. Dabei ist es nichteinmal nachgewiesen, dass es natürlich ist. Die Wissenschaft hat damals und heute nur gemerkt, dass sie nicht weiter kommen mit ihren Forschungen etc. Es kann niemand sagen wie und warum man Homosexuell und auch Heterosexuell wird. Da man als Homosexueller aber auch glücklich sein kann und gegen Sex zwischen 2 Erwachsenen nichts einzuwenden ist, hat man gesagt es wäre völlig normal. Auch weil Homosexuelle damals noch schlimmer diskriminiert wurden als heute. Man kann ja schlecht etwas als Krankheit oder Ähnliches einstufen, aber gleichzeitig keine Beweise oder Lösungsansätze parat haben. Weisst du wie ich das meine?
Als Heterosexueller braucht man sich keine Gedanken darüber machen, warum man Hetero ist. Und selbst wenn der Heterosexuelle anfängt nachzudenken, wozu Sexualität eigendlich nützlich ist, kommt er schnell zu einem Ergebnis, nämlich die Fortpflanzung. Das sage ich euch nicht als “Homo-Hasser” oder “Frommer-Christ”, wie ich hier schon betitelt wurde, sondern als normal und logischdenkender Mensch. Ich war und bin schon immer ein Mensch, der viel nachdenkt und grübelt und lasse mir von niemandem verbieten dies auch weiterhin zu tuhen. Ob ich damit andere Menschen verletze oder nicht ist in erste Linie auch nicht mein Problem (auch wenn ich es natürlich nicht möchte), denn ein Heterosexueller fühlt sich schließlich auch nicht verletzt wenn ich seine Sexualität in Frage stelle. Es ist eher ein Problem der Homosexuellen.
Natürlich findet man im Internet verschiedene Therorien ala Stress in der Schwangerschaft usw. Ich kenne sie alle, halte das meiste allerdings für Schwachsinn und könnte verschiedene Argumente dagegen liefern.
Wenn ich mir vorstelle wie Frau und Mann allein Psychisch perfekt aufeinander abgestimmt sind (jeder hat seine Rolle, jeder Mann denkt im Endeffekt gleich genau wie jede Frau) usw dann finde ich, dass es eine Glanzleistung der Natur ist. Es hat alles einen Sinn im Leben. Eine Frau hat Brüste um ihren Nachwuchs zu ernähren usw, das brauche ich hier ja niemandem erklären. Ich weiss nicht warum aber ich interessiere mich für diesen Kram. Wenn ich dann aber feststelle, dass ich nicht wie die Norm ticke und somit auch nicht so bin wie eben beschrieben, macht einen das traurig. Ich sehe keinen Sinn für mich.

Sicher gibt es auch homosexuelles Verhalten im Tierreich, jedoch kannst du schlecht Tiere mit uns vergleichen. Wir Menschen sind in der Lage zu denken, zu fühlen, zu reflektieren usw. Wir leben nicht auf Bäumen. Ich habe mich leider bisher zu wenig mit Homosexualität bei Tieren beschäftigt, aber finde es grundsätzlich falsch uns Menschen mit Tieren zu vergleichen und dann zu sagen es ist so wie es ist.
Wenn ich mir allein anschaue was auf Seiten wie Gayromeo etc. abgeht, wird mir schlecht. Soetwas “verwildertes” finden man in der Heterowelt nicht. Ich als “neu” Homosexueller bin schockiert, als ich diese ganzen Dinge gesehen habe. Es ist auch traurig das diese Dinge eine der ersten sind die man findet, wenn man sich mit Homosexualität auseinandersetzt. Es gibt für jede Art einen Namen: Top, Bottom, Aktiv, Passiv, Einlauf, Poppers etc. ich habe keine Ahnung was diese Dinge im Detail bedeuten aber wie gesagt, es schockt einen ersteinmal. Nenn mir den Sinn eines solchen Lebens? Es geht in erster Linie nur um Sex, Sex und nochmal Sex. Ein Heterosexueller Mann hat natürlich das gleiche sexuelle Verlangen, lebt es aber nicht in der Art aus. Er hat eine Frau und ein Kind und somit seinen Sinn, eine Familie um die er sich kümmern muss etc. Ich weiss das nicht alle Homosexuellen so sind aber ein großer Teil schon. Und das kann man auch nicht abstreiten, auch wenn man es ungern hört.
Danke und Gru0