Achterbahn der Gefühle

Hey Kiste99,

freut mich, dass dir Kapitel acht so gut gefällt. :sunny:
Wie gesagt, was wirklich passiert ist und was Fiktion ist, möchte ich nicht Preisgeben.
Ich möchte nur soviel sagen, dass vieles in echt anders gewesen ist.
Okay, super :slight_smile:

LG

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Hey ihr lieben,

heute geht es mit Abschnitt 9 weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 9:

Frühstück am Morgen

“Na klasse. Wahrscheinlich hatte er mich doch nur ausgenutzt, damit er seinen Spaß haben kann.”, redete ich mir ein. Unerwartet ging die Tür auf und Kons kam hindurch mit einem Tablet in der Hand. "Ich habe für uns zwei Frühstück gemacht mein Schatz. Maxime war bereits wach. Er war so lieb und hat mir gezeigt wo alles ist. Außerdem hat er mir erzählt was du gerne magst ", schilderte er mir. “Kons, du kannst nicht nur verdammt süß, sondern auch romantisch sein.”, verriet ich ihm. “Schleimbeutel”, erwiderte er mit einem schelmischen Grinsen. “Soso, ich bin ein Schleimbeutel. Ich möchte nicht wissen, was du dann bist”, erläuterte ich Kons. “Was bin ich denn”, grinste er mir frech entgegen. “Eine furchterregende Katze”, sagte ich zu ihm mit einem ironischen Unterton. “Wie kommst du jetzt darauf?”, fragte er mich mit hochgezogener Augenbraue. “Du hast so wunderschön hell leuchtend grüne Augen. Sie sehen aus wie die von einer Katze. Außerdem bist du liebevoll zu mir, hast weiche Gesichtszüge, ein süßes Lächeln und eine weiche zarte Stimme. Du kannst nicht furchterregend sein,” erzählte ich ihm. “Ich bin der Teufel persönlich und tu den ganzen Tag nur böse Dinge.”, fauchte er mir in einem aufgesetzten bösen Ton entgegen. Er versuchte dabei so tief und furchterregend wie möglich zu klingen, was jedoch lächerlich wirkte. Er probierte dabei schaurig zu schauen. Jedoch gelang es ihm nicht, denn dafür war sein Gesicht zu weich. “Klar und ich bin der Weihnachtsmann.”, stichelte ich ihn weiter an. “Mein Freund, sie befinden sich nicht in der Lage, Witze über mich zu machen.”, sprach er in einem Generalston. “Pff, du hast mir gar nichts zu sagen”, neckte ich weiter. “Na warte, wir werden gleich noch sehen, wer hier das sagen hat,” entgegnete er mir mit ausgestreckter Zunge. Sogleich legte er das Frühstück beiseite und überfiel mich förmlich. Dabei schaute er mir intensiv in die Augen. Seine Blicke deuteten mir, dass er das Liebesspiel von gestern Abend wiederholen möchte. Also fing ich ihn an zu küssen. Am Anfang noch langsam und zärtlich. Mit der Zeit wurden unsere Küsse immer intensiver und wir begannen und auszuziehen. Schließlich waren wir komplett nackt und gaben und so unserem Liebesspiel hin. Völlig erschöpft und zufrieden lagen wir noch einige Zeit kuschelnd im Bett, als wir fertig waren. “Du ich habe einen Bärenhunger, lass uns etwas Frühstücken.”, flüsterte er mir plötzlich ins Ohr. Da ich genauso einen starken Hunger hatte, hatte ich nichts dagegen, obwohl ich gerne noch etwas gekuschelt hätte. So machten wir uns über das Frühstück her. Anschließend besprachen wir noch, wo wir etwas Unternehmen wollten. Folgend waren wir uns einig, was wir heute tun wollten. Jedoch ahnte ich nicht, dass uns ein Strich durch die Rechnung gemacht wird.

Ich hoffe Kapitel 9 hat euch gefallen.

Feedback wie immer erwünscht.

LG Firefly

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Hey ihr lieben,

heute geht es mit Kapitel 10 weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 10:

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Denn es klingelte an der Tür. Konstantin erschrak. Schlagartig wurde mir bewusst, wer das sein konnte. Ich trabte zur Tür und machte sie auf. “Wo ist mein nutzloser Sohn?”, kam es mir direkt wütend entgegen, als ich die Tür aufgemacht hatte. Völlig hysterisch stieß mich Konstantins Mutter bei Seite und schrie nach ihrem Sohn. “Was ein Morgen”, schnellte mir der Gedanke durch den Gehirnkasten. “Was ist das so früh am Morgen für ein Lärm?”, hörte ich meine Mutter aus dem Schlafzimmer traben. “Mein unbrauchbarer Sohn hat sich gestern verduftet und muss sich hier versteckt haben.”, schrie sie meine Mutter an. “Jetzt machen sie mal halblang. Wir sind hier nicht bei den Flodders”, wehrte meine Mami ihre Frage ab. Kons Mutter schnaubte nur wutentbrannt. “Woher wissen sie überhaupt, dass sich ihr Sohn bei uns befindet?”, erfasste meine Mum die Situation. “Der Junge hat auf seinem Smartphone eine Ortungsapp. Nicht das er sich noch in Schwulenklubs und an perfiden Orten rumtreibt. Ich kann mir schon denken, warum er sich bei ihrem feinen Sohn versteckt hat”, entrüstete sich seine Mama. “Es reicht! Das muss ich mir nicht von ihnen bieten lassen. Ihr Sohn wird schon seine Gründe gehabt haben abzuhauen.”, fauchte meine Ma sie an. “Pff, was erlauben sie sich eigentlich? Wie können sie es nur wagen ein solches Urteil über meine Erziehung zu fällen.”, protestierte seine Alte. Bevor meine Mutter etwas erwidern konnte, erschien Konstantin mit tränen in den Augen. “Wagt sich mein feiner Sohn auch endlich unter meine Augen?”, giftete sie ihrem Sohn zu. Zögerlich zog sich mein Schatz an. Wir beide wussten ganz genau, dass er gehen musste. “Kommst du jetzt endlich? Wir haben schließlich nicht den ganzen Tag Zeit.”, kam es mit einem bösen Ton aus ihrem Mund. Bevor Kons und ich uns verabschieden konnten, zerrte seine Mama ihn schon aus unserem Haus. Völlig fertig fing ich an zu weinen und brach zusammen. “Es tut mir leid Lars, meine Mama hasst Schwule. Ich liebe dich,” sprach mir Kon sanft zu. Ich wollte etwas erwidern, jedoch wurde sein Körper immer durchsichtiger, bis er schließlich verschwand. Erschrocken wachte ich auf. “Wo, wo bin ich?”, vergewisserte ich mich bei meiner Familie. “Du bist gerade zusammengebrochen und hast dich am Kopf gestoßen”, erklärte mir Maxime. Langsam kamen meine Erinnerungen zurück. Mir wurde schlagartig bewusst, dass es für immer aus war und wir uns nie wieder sehen werden.

Ich hoffe Kapitel 10 hat euch gefallen.

Feedback wie immer erwünscht.

LG Firefly

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Hey ihr lieben,

heute geht es mit Kapitel 11 und 12 weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Ich wollte in mein Bett. Niemanden wollte ich mehr sehen oder hören. Doch als ich aufstand, merkte ich, dass mir schwindelig wurde. “Komm Louis. Es ist besser, wenn wir ins Krankenhaus fahren und dich untersuchen lassen.”, sorgte sich meine Mutter um mich. Langsam stand ich auf und schlurfte zum Auto. Mir war kotzübel und total heiß. Als ich endlich am Auto angekommen war, ließ ich mich auf den Sitz plumpsen und schnallte mich an. Die Fahrt zum Krankenhaus kam mir ewig lang vor und ich hatte das Gefühl, ich könnte jederzeit wieder wegtreten. Als wir am endlich ankamen, wartete schon eine Ärztin mit einem Pfleger auf mich, um mich mit einer Liege in die Notaufnahme zu schieben. Dort wurde ich untersucht und gefragt, was mir denn fehlt. “Wir müssen ihren Sohn erst mal aufnehmen und beobachten. Er hat sich eine starke Gehirnerschütterung zugezogen und einen Nervenzusammenbruch erlitten.”, erklärte die Ärztin meiner Ma als sie fertig war. Völlig geschockt musste meine Mutter sich setzen, um die Diagnose zu verarbeiten. Als es ihr wieder besser ging, umarmte sie mich und versprach mir etwas zum Anziehen vorbeizubringen. Endlich wurde ich auf mein Zimmer geschoben und hatte meine Ruhe. Das Kabuff war recht klein und zum Glück nur für eine Person. Außer einem winzigen Tisch, dem Bett und einem Schrank befand sich nichts drin. “Was ein verrückter Tag”, ging es mir brummend durch den Schädel. Weiter konnte ich nicht nachdenken, denn das Beruhigungsmittel fing an zu wirken, weshalb ich einschlief. Einige Zeit später wachte ich verwirrt und total erschöpft auf. Mein Schädel brummte stark und ich hatte ziemlichen Durst. Plötzlich erklang am Fenster aus dem Stuhl eine weiche Stimme: “Hey Louis, schön das wir uns wieder sehen, was machst du nur für Sachen?” Ich drehte mich, da ich wissen wollte wer dort saß. Mich haute es förmlich vom Hocker, als ich sehen konnte welche Person sich im Stuhl befand.

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"Justus, wa, was machst du denn hier?“, war ich etwas überrascht. “Deine Mama hat mir Bescheid gegeben. Ich wollte dich wiedersehen nach der langen Zeit. Hier, ich habe dir einen Blumenstrauß und deine Lieblingspralinen mitgebracht. Wie geht es dir denn?”, versuchte er ein Gespräch aufzubauen. “Wieso so plötzlich und … w, wo warst du überhaupt. Du bist damals verschwunden und hast mich im Stich gelassen.”, gifte ich ihn wütend an, ohne auf seine Frage einzugehen. “Hey, Louis, du darfst dich nicht aufregen und brauchst Ruhe.”, sprach er mir besänftigend zu und strich mir dabei durch die Haare. “Justus war mein bester Freund gewesen und von einem auf den anderen Tag ist er verschwunden. Es schmerzte damals so stark, weil ich heimlich in ihn verliebt gewesen war.”, kamen die Erinnerungen in mir hoch. “Es tut mir ehrlich Leid Louis. Meine Eltern haben mich damals herausgeworfen, weil ich mich als schwul geoutet habe. Ich hatte keine andere Möglichkeit, als zu meinem Bruder ins Ausland zu ziehen. Mir blieb leider nichts anderes übrig.”, erzählte er mir mit Tränen in den Augen. “Du hast mich nicht einmal angerufen, es kam keine E-Mail von dir. Nicht mal einen Brief hast du mir geschrieben. Du warst von heut auf morgen nicht mehr da, ohne eine Erklärung. Weißt du wie verletzend das für mich gewesen ist. Du hast mir damals das Herz gebrochen, weil ich heimlich in dich verliebt gewesen bin.”, brüllte ich ihn an. “Louis es tut mir …”, versuchte er sich herauszureden. Doch mir war das egal. Er hat mich damals als besten Freund einfach sitzen lassen. “Verschwinde einfach, ich will dich nie wieder sehen”, schluchzte ich mit einem Wasserfall aus Tränen. Bevor er verschwand, gab er mir einen Kuss auf die Wange und flüsterte mir etwas ins Ohr: “Louis, ich liebe dich, ich wollte das nicht. Ich werde dich nicht einfach gehen lassen. Du bist der Junge, den ich liebe. Ich werde um dich kämpfen.” Folgend drehte ich mich um, ohne etwas zu erwidern, denn ich wollte Justus nicht mehr sehen. Plötzlich gab es einen lauten Krach. Anscheinend stieß er mit Anna in der Tür zusammen. “Justus?”, kam es verwundert aus Annas Mund. Doch er erwiderte nichts, da sie direkt auf mich zukam. “Hey Louis, ich habe dir Sprite und Schokolade mitgebracht. Wie geht es meiner besten Freundin?”, fragte sie mich. “Das sie mich immer Freundin nennen musste, nur weil ich schwul bin.”, surrte es mir durch die Nervenbahnen. “Hey Louis, ich habe dich etwas gefragt.”, stieß sie mich besorgt an. “Schlecht wie du siehst”, antwortete ich ihr gereizt. “Das tut mir leid Louis. Deine Mama hat mir erklärt, was passiert ist,” verriet sie mir. “Muss meine Ma eigentlich gleich jedem erzählen was mit mir los ist?”, ließ ich meinen Groll aus mir heraus. “Louis, wir machen uns alle Sorgen um dich.”, wollte sie mich beruhigen. Doch dann tat sie etwas, womit sie mich erst recht auf 180 gebracht hat: “Der Junge, mit dem ich gerade zusammen gestoßen bin, war das Justus? Ich hätte nicht gedacht, dass er wieder auftaucht. Anscheinend bereut er, was er damals getan. Er hat dir sogar Blumen mitgebracht. Awww wie süß von ihm, hast du etwa einen Verehrer? Er sieht genauso …” Weiter kam sie jedoch nicht, da ich sie vor lauter Wut anbrüllte: “Anna, gibt es eigentlich einen Tag in meinem Leben, wo du dich nicht einmischst und die Klappe halten kannst? Findest du es nicht völlig unangebracht in der jetzigen Situation von Justus zu schwärmen? Erst recht, wo du weißt, was er mir damals angetan hat. Außerdem bin ich jetzt mit Konstantin zusammen.” Völlig entsetzt und schockiert blickte sie mich an und verließ darauf ohne ein Wort zu sagen den Raum. “Scheiße, jetzt habe ich es wohl bei allen verbockt.”, ging es mir durch den Kopf. Mist ich muss Anna anrufen, um zu retten, was noch zu retten ist. Um mein Handy zu erreichen, musste ich ein kleines Stück zum Kleiderschrank gehen. Dort kam ich jedoch nicht an, denn ich brach wieder zusammen.

Ich hoffe die beiden Kapitel haben euch gefallen.

Feedback wie immer erwünscht.

Ich kann euch nicht versprechen, dass ich die Geschichte weiter schreiben werde.

LG Firefly

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Danke für die neuen Teile Firefly! :blush:

Es geht ja echt gut zur Sache, die Mutter von Kons ist ja echt eine blöde Schnepfe. :see_no_evil:

Und der Justus taucht plötzlich wieder auf und wird zur Konkurrenz. Louis Leben steht ganz schön Kopf.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht! :blush:

Hey liebe Leute,

heute geht es dann endlich mit Kapitel 13 weiter.

Kapitel 13:

Erste Zweifel

Schmerzen, überall hatte ich schmerzen. Zudem war mir am ganzen Körper heiß und übel. Es dauerte einige Zeit, bis ich begriffen hatte, dass ich wieder im Bett lag und was passiert war. Kaum war ich wach, hörte ich eine vertraute Stimme:“Hey Louis, schön das du wieder unter uns bist. Wir haben uns ziemliche Sorgen um dich gemacht. Es tut mir leid, dass ich vorhin einfach gegangen bin.” Ich wollte mich umdrehen, damit ich ihr Gesicht sehen konnte, jedoch war ich dazu nicht in der Lage. “Es tut mir auch leid Anna, dass ich dich vorhin so angefahren habe. Ich fand es unpassend, das du von Justus geschwärmt hast, wo du doch weißt, dass ich mit Kons zusammen bin.”, erklärte ich ihr mit brüchiger Stimme. Folgend streichelte Anna mir durch die Haare und, gab mir einen Kuss auf die Stirn und verabschiedete sich. Leider musste sie schon gehen, da es relativ spät war. Anschließend war ich wieder alleine und langweilte mich. Ein Glück, das mich meine Familie und beste Freundin täglich besuchten, denn es war eine angenehme Abwechslung, neben dem tristen Krankenhausalltag. 14 Tage später, war ich wieder soweit stabil, das ich nach Hause gehen durfte. Meine Ma hatte mich relativ früh abgeholt und fuhr mich nach Hause. Zu Hause angekommen, wollte ich direkt auf mein Zimmer, jedoch hielt mich meine Mutter auf. “Louis, ich habe da etwas für dich.”, sagte sie zu mir. Sie drückte mir einen Brief in die Hand. Er war von Kons. “Immerhin ein Lebenszeichen von ihm. Er hatte sich die ganzen zwei Wochen nicht einmal bei mir gemeldet.”, gingen mir die Gedanken durch den Kopf. Folgend nahm ich ihr den Brief aus der Hand und ging auf mein Zimmer. Eigentlich hatte ich nicht die große Lust dazu, den Brief jetzt zu lesen. Andererseits interessierte mich, was Kons mir zu sagen hatte, also setze ich mich aufs Bett und öffnete den Brief:

"Hallo lieber Louis,
es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht bei dir gemeldet habe. Meine Mutter hat mir mein Handy und meinen Laptop weggenommen. Der Brief war die einzige Möglichkeit, mich bei dir zu melden. Ich habe mitbekommen, weshalb du im Krankenhaus warst. Liebend gerne hätte ich dich im Krankenhaus besucht. Leider konnte ich dies nicht, da meine Mutter mir Hausarrest gegeben hat und ich keine Möglichkeit habe Nachts heimlich zu verschwinden. Meine Mutter verbietet mir dich wiederzusehen. Sie ist der Meinung, dass du für mich kein guter Umgang bist. Ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Ich habe Angst dich zu verlieren, denn unsere Beziehung hat leider keine Zukunft, wenn wir uns nicht mehr sehen können. Deine süßen braunen Hundeaugen, deine schönen weichen braune Haare, dein süßes verschmitzes Lächeln und dein Körpergeruch fehlen mir. Ich vermisse dich.

Kuss

Dein lieber Konstantin"

Schließlich war ich mit dem Lesen fertig. Ich hatte auch eine große Sehnsucht nach Kons, jedoch gab es da zweierlei Probleme. Was, wenn Kons und ich uns tatsächlich nie wieder sehen würden? Unsere Beziehung stünde dann vor dem Aus. Das andere Problem war Justus. Er war in mich verknallt und tauchte plötzlich wieder auf. Ich musste zugeben, dass ich Konstantin liebte, jedoch mir der Gedanke gefiel, eine Chance bei Justus zu haben, nach all den Jahren. Vielleicht ging das mit Konstantin doch alles ein bisschen zu schnell und ich habe mich in etwas verrannt. Ich musste unbedingt mit jemanden reden, doch mit wem? Mir fiel nur eine Person ein, die mir aus der Patsche helfen konnte.

Ich hoffe Kapitel 13 gefallen, obwohl es nicht so gut ist, wie die letzten.

Feedback wie immer erwünscht.

LG Firefly

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Hey ihr lieben,

da die letzten Tage nichts kam, bekommt ihr heute einen zweiten Abschnitt.

Abschnitt 14:

Anna Idee

Meine beste Freundin Anna. Sie hat immer Rat für mich und weiß, was am besten zu tun ist. Folglich nahm ich mein Handy und rief sie an. Zum Glück nahm sie ab. “Hey Anna, kannst du vorbeikommen? Ich brauche deinen Rat.”, erklärte ich ihr direkt zu Beginn. “Ja klar, ich komme so schnell es geht, bis gleich.”, entgegnete sie mir und legte auf. Keine fünf Minuten später klingelte es an der Tür. “Hey Anna, danke das du gekommen bist und dir die Zeit nimmst.”, sagte ich ihr bedrückt ins Gesicht. “Kein Problem Louis. Du weißt doch, wenn dich etwas bedrückt, bin ich immer für dich da.” Auch wenn Anna manchmal etwas anstrengend sein konnte, so mochte ich sie doch ganz gerne. Sie war immer für mich da und half mir, wo sie nur konnte. Wir gingen auf mein Zimmer und setzen uns aufs Bett. “Also raus mit der Sprache, was ist denn los Louis?”, fragte sie mich mit besorgter Stimme. “Ich weiß einfach nicht, wo meine Gefühle gerade stehen. Ich liebe Konstantin, jedoch weiß ich nicht, ob es Zukunft haben wird, wegen seiner Mama. Dann ist plötzlich Justus aufgetaucht. Obwohl er mich damals ziemlich verletzt, hat, habe ich im Nachhinein Verständnis dafür. Mir gefällt einfach der Gedanke, mit Justus etwas anzufangen, da ich die Hoffnung nie aufgegeben habe und die Gefühle von damals nie ganz verschwunden waren.” erklärte ich ihr. Sie dachte lange nach. Man sah ihr an, dass sie die Situation nicht für einfach befand und auch nicht so recht wusste, was sie sagen sollte. “Louis, ich denke das Beste wird sein, das du dich schnell für einen von den beiden entscheidest. Je länger du die beiden warten lässt und ihnen Hoffnungen machst, desto mehr verletz du sie. Ich würde mich an deiner Stelle für Konstantin entscheiden. Gerade jetzt braucht er deine Unterstützung. Schau mal, sein Vater ist Alkoholiker und seine Mutter geht mit ihm schrecklich um. Ich hätte da eine passende Idee.”, verriet sie mir. “Welche passende Idee das wohl sein könnte?”, grübelte ich. “Louis, dein Vater ist vor langer Zeit abgehauen und du weißt wie das ist, wenn man im Stich gelassen wird. Du kannst Konstantin nicht alleine lassen. Ich an deiner Stelle würde zum Jugendamt gehen mit deiner Mama und ihn bei seiner Familie herausholen. Vielleicht könnt ihr ihn ja bei euch aufnehmen. Ihr habt ja noch ein Zimmer frei.”, machte sie mir Hoffnungen. "Das wäre einfach zu schön, wenn mein Freund bei uns wohnen dürfte. Einfach wäre es sicher nicht, das Jugendamt zu überzeugen, aber wir mussten es probieren. Anna hatte recht. Ich darf Konstantin jetzt nicht im Stich lassen. "Leider war meine Ma gerade nicht zu Hause, weshalb Anna und ich noch einen Film schauten. Kurz nachdem der Film zu Ende gegangen war, kam meine Ma nach Hause. Folglich trat ich ins Wohnzimmer, damit ich ihr den Vorschlag erzählen konnte. Doch als ich ins Wohnzimmer trat, war sie nicht alleine.

Ich hoffe, euch hat Kapitel 14 gefallen.

Feedback wie immer erwünscht.

LG Firefly

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Wer da wohl seine Mutter begleitet? :thinking:

Ich find es super, dass er sich Gedanken macht und nicht einfach voreilig handelt… Sich auch Ratschläge holt.

Einen kleinen Hinweis, damit man besser erkennen kann, was Gedanken sind und was gesprochen wird: wie wäre es, die Gedanken kursiv geschrieben werden, anstatt nur in “Anführungszeichen”?

LG nobody.

Hallo nobodyfrm,

wer das wohl sein könnte, erfahrt ihr heute.

Ja da hast du recht. Gerade in solchen Situationen ist es angebracht.

Danke für den Tipp. Eine super Idee. Habe es in Kapitel 15 bereits berücksichtigt.

LG Firefly

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Hey liebe Leute,

heute geht es mit Kapitel 15 weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 15:

Louis Gefühlswelt und ein wiedersehen

Mir fielen die Schuppen von den Augen. Es war der neue Freund von meiner Ma. Ich hoffe ja nicht, dass dieser Idiot hier einzieht. “Den kann ich gerade am wenigsten gebrauchen, wegen Konstantin und leiden kann ich ihn sowieso nicht”, dachte ich mir. Mal wieder riss mich meine Ma aus meinen Gedanken. “Hey Louis. Helmut ist da, wir wollen heute zusammen Abendessen. Hilfst du mir nachher bitte beim Abendessen?”, fragte sie mich. “Ja ja”, kam es nur genervt aus meinem Mund, während ich mich abwendete, in mein Zimmer stolzierte, die Tür hinter mir zuknallte und die Tür abschloss. Keine zwei Sekunden später klopfte es bereits an der Tür. “Louis, das geht so nicht. Du kannst dich hier nicht benehmen, wie es dir gerade passt. Wir beide sprechen uns gleich noch beim Abendessen”, schnaubte sie mir wütend entgegen. Ohne ihr eine Antwort darauf zu geben, steckte ich mir meine Kopfhörer ins Ohr und hörte Musik. Kurz darauf musst ich wohl eingeschlafen sein, denn ich wurde durch ein lautes Klopfen wach. “Hat der Herr Sohnemann vielleicht mal die Güte aufzustehen und mir beim Essen zu helfen?”, kam es säuerlich aus Richtung der Tür. “Ja Ma, ich komme ja schon”, entgegnete ich ihr gereizt. “Es half ja alles nicht. Nun musste ich mich dem Gespräch mit meiner Ma stellen.”, wägte ich die Situation ab. Ich trabte in die Küche und fragte meine Ma wobei ich ihr helfen sollte. Als Strafe für meinen Ausraster, durfte ich das Gemüse schälen und kleinschneiden. “Louis, was ist eigentlich los? Ich erkenne dich überhaupt nicht wieder”, fing sie das Gespräch an. “Was soll schon sein?”, antwortete ich ihr. “Louis, du bist in letzter Zeit ziemlich gereizt, launisch und blass im Gesicht. Ich mache mir ziemliche Sorgen um dich. Meinst du nicht es wäre gut, mir zu erzählen, was dich bedrückt?”, erklärte sie mir mit trauriger Stimme. “Eigentlich ist es peinlich und unangenehm mit der Mutter über Liebeskummer zu sprechen, aber ich war es ihr schuldig.”, surrten mir die Gedanken durch den Kopf. Folgend begann ich ihr langsam zu erzählen, was mich bedrückte: “Nun ja es ist wegen Konstantin. Er hat mir den Brief geschrieben und ich sehe für unsere Zukunft schwarz. Seine Mutter hasst Schwule und sperrt ihn Zuhause ein. Sein Vater ist Alkoholiker und bekommt davon nichts mit. Dann ist Justus plötzlich im Krankenhaus aufgetaucht. Nach all der Zeit, hat mir seine Gefühle gestanden und ich habe einfach keine Ahnung für wen ich mich entscheiden soll.”, gab ich ihr meine Gefühlswelt preis. Sie runzelte die Stirn und dachte nach. Wenige Minuten später ergriff sie dann wieder das Wort. “Louis, dann müssen wir zum Jugendamt und Konstantin da herausholen. Das kann für ihn ganz schlimme folgen haben. Am besten wir gehen gleich morgen dahin.”, stellte sie die Dinge klar. “Ja Ma, aber wer weiß, wohin Konstantin dann kommt und wie weit weg er dann wohnt.”, beichtete ich ihr meine Sorgen unter Tränen. Gerade als meine Ma zum weiteren Gesprächsverlauf ansetzen wollte, klingelte es an der Tür. Folgend ging ich zu Tür und machte auf. Noch bevor ich die Tür ganz geöffnet hatte, sprang mir Konstantin entgegen. Er hatte Tränen in den Augen und war blass wie eine Leiche. Noch bevor ich etwas sagen konnte, nahm er meine Hand, zog mich mit in mein Zimmer, drückte mich dort an die Wand und begann mich wild zu küssen. Ich war völlig perplex und gab mich seinen Küssen hin. Als er sich von mir löste, fing er an zu sprechen: “Louis, ich habe dich sehr vermisst. Ich halte es keine Sekunde länger ohne dich aus. Ich bin fast gestorben vor Liebeskummer.” Während er sprach, konnte ich ein funkelndes Leuchten in seinen Augen sehen und sein süßes Lächeln, welches er aufgelegt hatte. “Konstantin, glaubst du, ich nicht. Ich war schon krank vor Sorge, dass dir etwas passiert ist oder wir uns nie wieder sehen würden”, verriet ich ihm. “Glaube mir, ich hätte alles daran gesetzt, das wir uns beide wiedersehen werden”, strahlte er mich an. Gerade als ich etwas erwidern wollte, ging die Zimmertür auf und als ich sah, welche Person dort stand, wusste ich, dass es gleich unangenehm wird.

Ich hoffe, Kapitel 15 hat euch gefallen.

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LG Firefly

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Wenn es die Mutter von Konstantin wäre, würde es nicht nur unangenehm werden, aber woher sollte sie wissen, wo er ist?
Wenn es Helmut ist, ja und? Seine Mutter steht doch hinter ihm, also was soll da groß passieren. Ich hoffe einfach mal, dass wenn Helmut Stress machen sollte, sich die Mutter eher für Louis, ihrem Sohn sich einsetzt, als für Helmut, ihrem neuen Freund.

Mit der Formatierung der Gedanken find ich super und so wesentlich besser lesbar: danke dir!

LG nobody.

Hallo liebe Leute,

heute geht es mit Abschnitt 16 weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 16:

Beschützer Konstantin

“Renate, kommst du mal”, schrie Helmut durch die Wohnung. “Ich komme ja schon”, sagte meine Ma auf dem Weg zu unserem Zimmer. “Sag nicht, dass es das ist, was ich denke. Du hast doch wohl nicht eine Schwuchtel als Sohn?”, wütete Helmut vor sich hin. Meine Mutter, Konstantin und ich schauten uns alle entsetzt und fragend an. Schlagartig ergriff Konstantin das Wort: “So, wir sind also Schwuchteln. Mag ja sein. Ich stehe nun mal auf Jungs. Das ist aber kein Weltuntergang. Wissen Sie verehrter Herr, was ein Weltuntergang ist? Sie sind es. Solche intoleranten Arschlöcher wie sie sind Abschaum und einfach nur ekelig. Sie sollten demnächst aufpassen. Wer weiß, wenn sie jedes Mal so rot anlaufen, landen sie bald im Krankenhaus, da man meinen könnte, sie hätten im Gesicht einen Totalschaden durch einen Sonnenbrand erlitten.” Jetzt schauten erst recht alle perplex und verwirrt. “Konstantin ist der Wahnsinn. Obwohl er einiges durchmachen musste, hat er seinen starken Charakter und seinen Mut nicht verloren. Einen guten Beschützer wie Konstantin brauche ich”, dachte ich nach. “Das ist ja unerhört. Madame, nicht nur einen schwulen Sohn haben sie, sondern auch rotzfreche Freunde hat ihre Schwuchtel da.”, kochte Helmut vor Wut. “Es reicht. Helmut verschwinde. So einen Mann wie dich brauche ich nicht. Du hast einen ekeligen und abartigen Charakter. Das ist ja widerlich. Mein Gefühl, hatte die ganze Zeit recht gehabt, das mit dir etwas nicht stimmt. Jetzt weiß ich wenigstens was. Nämlich dein Charakter.”, empörte sich meine Mutter. Völlig wutentbrannt schmiss meine Ma schließlich Helmut aus dem Haus. Völlig fertig mit den Nerven standen wir nun alle da. Ich war in dem Moment froh, dass ich meinen Kopf auf Konstantins Brust legen konnte. “Er roch verdammt gut, hatte eine schöne starke Brust und fühlte sich so schön warm an.”, träumte ich, während er seine Arme um mich legte und mich an sich drückte. Nach einiger Zeit setzen wir uns schließlich an den Tisch und aßen unser Essen. “Wie gerne würde ich jetzt meine Mutter fragen, ob wir das Jugendamt nicht fragen, dass wir Konstantin bei uns aufnehmen könnten. Jedoch war es jetzt ein ziemlich schlechter Zeitpunkt”, stimmten mich meine Gedanken traurig. Wir alle aßen heute stillschweigend am Tisch. Es war im Moment zu viel für uns alle und es war auch besser so, wenn jetzt niemand etwas Falsches sagte. Als wir schließlich fertig waren, bedankten wir uns bei Ma und sagten ihr, dass, wenn etwas ist, sie zu uns kommen kann. Folgend verschwanden Kons und ich auf mein Zimmer und ich legte mich ins Bett, während Kons sich auf meinen Sessel setze. “Tut mir leid Kons, wenn ich jetzt zu nichts mehr Lust habe, aber das gerade war ziemlich heftig für uns alle. Ich würde jetzt gerne schlafen gehen.”, erklärte ich ihm. Sekundenbruchteile später, hatte Kon einen Hundeblick und Schmollmund aufgesetzt. “Louis, was ist denn mit mir? Du willst doch etwas nicht alleine schlafen gehen? Ein schutzbedürftiger kleiner süßer Hund braucht schließlich auch Geborgenheit.”, schmunzelte er mich an. Folgend hob ich die Decke an, öffnete meine Arme und ließ Konny unter die Decke krabbeln. “Nein natürlich nicht mein Herzblatt”, flüsterte ich ihm ins Ohr und gab ihm einen kurzen Kuss. Schließlich legte ich mich auf die Seite und umarmte Kons von hinten. Anschließen schliefen wir beide Arm in Arm ein. In der Hoffnung, dass morgen alles gut gehen wird beim Gespräch mit meiner Ma.

Ich hoffe, Kapitel 16 hat euch gefallen.

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Hey Leute,

heute geht es weiter mit Kapitel 17.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 17:

Zerplatze Träume.

Völlig schlaftrunken wachte ich am nächsten Morgen auf. Ich streckte mich, um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Dabei bemerkte ich, das Konstantin nicht mehr im Bett lag. Er war bereits wach und stand am Fenster. Ich legte meine Bettdecke beiseite und stand auf. Folgend wollte ich Konstantin umarmen, jedoch drückte er mich von sich. Dabei sah ich, dass er Tränen in den Augen hatte. “Hey Kons, was ist denn los?”, flüsterte ich ihm ins Ohr. Er blickte noch einige Zeit durchs Fenster, ehe er tief Luft holte und zu einer Antwort ansetze: “Louis, ich glaube es ist besser, wenn wir uns nicht mehr sehen. Du hast jemanden verdient, der für dich da sein kann und sich gut um dich kümmert.” Völlig verblüfft schaute ich ihn an. “Das kann doch nicht sein Ernst sein. Gestern hat er mir noch gesagt, wie sehr er mich vermisst und jetzt auf einmal möchte er mit mir Schluss machen.”, stimmten mich meine Gedanken deprimiert ein. “Kons, warum? Ich liebe dich doch. Du hast uns zwei gestern Abend in Schutz genommen und ich fühle mich bei dir Geborgen”, entgegnete ich ihm. “Louis, sei mir nicht böse, aber glaube mir, es ist besser so. Ich denke das mit uns zwei ging viel zu schnell und wir beide wissen, dass es keine richtige Liebe ist. Wir beide waren alleine und hatten das Bedürfnis jemanden an unserer Seite zu haben. Aus dem Druck heraus, sind wir eine Beziehung eingegangen, weil wir zwei nicht alleine sein können.”, verriet er mir. Jetzt begannen mir auch die Tränen auf der Wange herunterzukullern. “Wieso der Sinneswandel Konny?”, wollte ich wissen. Man merkte, dass es ihm nicht leicht fiel, mir die Wahrheit zu sagen: “Lou ich habe heute Morgen viel nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es so besser ist. Wir beide werden keine Zukunft haben. Es tut mir leid. Ich habe heute früh mit meiner Tante telefoniert. Sie wird mich gleich abholen.”, gab er mir von sich Preis. “Moment mal, wieso holt dich deine Tante ab?”, wollte ich wissen. “Lou, meine Ma hat mich endgültig rausgeschmissen und ich habe nur noch meine Tante. Sie wird alles beim Jugendamt regeln. Ich werde dann in Hamburg bei ihr wohnen.”, stammelte er mich an. “Kons, weißt du was? Verschwinde einfach. Ich hätte echt nicht gedacht, dass du mich auf diese Art und weiße verletzen wirst. Dann mache es dir doch einfach und haue ab. Erwarte dann aber nicht, dass du wieder bei mir angekrochen kommen brauchst. Weißt du eigentlich wie weh das tut? Du ziehst mal eben 600Km weit weg und lässt mich im Stich.”, knallte ich ihm mit zittriger Stimme an den Kopf. “Lou, es tut mir ja leid, aber …”, wollte er sich herausreden. Jedoch war es mir völlig egal. Ich packte ihm am Arm und zerrte ihn aus dem Haus. Grade, als ich Konny durch die Tür bugsiert habe, kam seine Tante an. Völlig irritiert, stand sie nun da. Kons flüsterte ihr etwas zu und anschließend gingen die beiden zum Auto. Währenddessen tauschten Kons und ich noch Blicke aus. Als das Auto hinter der nächsten Straßenecke verschwunden war, machte ich mich auf dem Weg ins Haus, ging in mein Zimmer und verkroch mich unter der Decke. “Einfach so, lässt er mich sitzen. Als wäre es zwischen mir und Kons eine Liebesnacht gewesen. Mir war das alles egal. Soll Kons doch dahin gehen, wo der Pfeffer wächst.”, schmerzten die Gedanken und mein Herz. In solchen Momenten hasste ich es alleine zu sein. “Ich brauchte jetzt jemanden zum Reden und Geborgenheit.”, dachte ich mir. Folgend nahm ich mein Handy vom Schreibtisch und suchte in den Kontakten nach der richtigen Person.

Ich hoffe Kapitel 17 hat euch gefallen.

Feedback wie immer erwünscht.

LG Firefly

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Hey liebe Mitglieder,

heute geht es mit Kapitel 18 weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 18:

Tu ich es, oder tu ich es nicht

"Bitte geh an dein Handy", ging es mir durch den Kopf. Gerade als ich auflegen wollte, meldete sich Justus doch noch: “Hey Louis, schön das du dich meldest. Ich dachte, wir werden nichts mehr voneinander hören. Was gibt es denn?” Ich musste mich zusammenreißen, damit meine Stimme nicht komplett versagte. “Hey Justus, kannst du bitte vorbeikommen? Ich muss mit dir reden”, krächzte meine Stimme. “Na klar kann ich vorbeikommen und dann erzählst du mir alles in Ruhe”, antwortete er mir. Schließlich verabschiedeten wir beide uns voneinander. Folgend wartete ich auf Justus. Er ließ sich ziemlich viel Zeit, denn es dauerte ewig, bis er endlich an der Tür klingelte. Folglich ging ich an die Tür und ließ ihn herein und begrüßte ihn: “Hey Justus, schön das du dir die Zeit nimmst und gekommen bist.” Er öffnete dir Arme und zog mich zu sich. “Hey Louis, für dich habe ich doch immer Zeit und schön, dass du dich bei mir gemeldet hast”, flüsterte er mir ins Ohr. Leider löste Justus sich zu schnell aus der Umarmung. Schließlich schauten wir uns direkt in die Augen und ich fing an zu bemerken, wie Justus sich meinen Lippen langsam näherte und die Augen schloss. Jedoch drückte ich ihn leicht von mir. “Justus, tut mir leid, aber dafür bin ich noch nicht bereit. Mein Freund hat heute mit mir Schluss gemacht”, erklärte ich ihm. Justus schaute nicht enttäuscht an und strich mir über die Wange und flüsterte mir etwas ins Ohr: “Das tut mir leid Louis, dass dir dein Herz gebrochen wurde. Ich verstehe, dass du dafür noch nicht bereit bist. Ich gebe dir alle Zeit der Welt.” Innerlich bekam ich leichte Sehnsucht nach Justus Geborgenheit. “Das liebte ich an Justus. Er drängte mich nie zu etwas und fragte nicht nach, wenn ich nicht über etwas reden wollte. Außerdem war er zärtlich zu mir, hatte weiche schöne Hände und konnte mich massieren. Am meisten liebte ich sein Milchbubengesicht. Er sah dadurch so wunderschön aus”, träume ich mit geschlossenen Augen. Schlagartig wurde ich wachgerüttelt. “Louis, alles okay?”, fragte mich Justus. “Ja es geht schon. Weißt du, mir ist, glaube ich gerade bewusst geworden, dass ich meinen Ex-Freund Konstantin nicht wirklich geliebt habe. Es tut zwar weh, dass er sich aus dem Staub und mich verletzt hat, aber wirklich vermissen tu ich ihn nicht. Ich glaube, er hatte recht. Das mit uns zwei ging zu schnell und wir beide waren zusammen, weil wir beide den Druck hatten nicht mehr alleine zu sein. Es ist alles gerade merkwürdig”, erklärte ich ihm. Justus begann mich an sich zu drücken und streichelte mir durch die Haare. Keiner von uns wollte den Moment kaputt machen, indem er redete. Langsam und stetig wuchs innerlich das Verlangen nach Justus. Er drückte mich immer stärker an sich und ich spürte, dass er das verlangen hatte, mich zu vernaschen. Ich wollte es nicht und es wäre nicht richtig gewesen, jedoch war das innere verlangen zu groß. Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten. Folgend begann ich Justus zu küssen und ihn in mein Zimmer zu drücken. “Mir ist das jetzt alles egal. Man lebt nur einmal und ich weiß ganz genau, dass ich Justus nicht Wiederstehen kann”, gingen mir die Gedanken durch den Kopf. Wir küssten uns immer wilder und begannen uns auszuziehen. Schließlich lagen wir beide nackt im Bett und begannen unser Liebesspiel. Es war einfach himmlisch. Justus konnte mich richtig verwöhnen und er hatte einen wunderschönen Körper. Wir machten zwischendurch immer wieder Pause, damit es nicht zu schnell ging. Ich könnte den ganzen Tag weitermachen, jedoch kamen wir beide schließlich. Wir beide schauten uns an und waren uns einig, dass der Sex wunderschön war. Justus und ich wollten die Situation weiterhin in vollen Zügen genießen, weshalb wir Miteinadern kuschelten und nicht miteinander redeten. Unsere Körper waren ziemlich erschöpft, weshalb wir beide kurz darauf einschliefen.

Was sagt ihr zu Louis verhalten? Habt ihr Verständnis für ihn, oder findet ihr es nicht in Ordnung?

Ich hoffe Kapitel 18 hat euch gefallen.

Feedback wie immer erwünscht.

LG Firefly

Hallo liebe Mitglieder,

heute geht es mit Kapitel 19 weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 19:

Wiedersehen

Mitten in der Nacht wachte ich auf. Ich war auf den Boden gefallen und hatte mir weh getan, da Justus mich aus dem Bett geschubst hatte. “Das bekommt der Lümmel heute wieder. Nur wie genau, weiß ich noch nicht”, grübelte ich darüber nach, wie ich es ihm heimzahlen könnte. Da ich nicht länger vorhatte auf dem Boden zu hocken, setze ich mich aufs Bett und beobachtete Justus beim Schlafen. “Er sah beim Schlafen noch viel bewundernswerter aus. Sein Haare sind so schön durcheinander und seine Haut wirkte durch das Mondlicht noch viel zärtlicher und glatter. Es war erstaunlich, wie makellos seine Haut war. Nirgendwo hatte er Pickel oder ein Muttermal. Sein heller Hautton und die hellen blonden Haare, mit den hellen blauen Augen dazu, gefielen mir gut”, dachte ich nach, während ich Justus streichelte. Mit der Zeit wurde ich wieder müde und folgend legte ich mich zu Justus und schlief kurz darauf ein. Schließlich wachte ich am nächsten Morgen auf und blickte direkt in Justus Gesicht. Er lächelte mich sanft an und flüsterte mir etwas ins Ohr: “Na mein Hasi, gut geschlafen?”. Ich nickte ihm zu. “Oh ja, das hatte ich, obwohl er mich Nachts aus dem Bett geschmissen hatte.”, ging es durch meine Nervenbahnen. Wir schauten uns noch eine weile an, bis Justus schlagartig aufstand und vorschlug, etwas zu essen. Nachfolgend gingen wir in die Küche und begannen den Tisch zu decken. Schließlich waren wir fertig und riefen den Rest der Familie zum Tisch. Als Maxime und Felian sahen, dass Justus am Tisch hockte, rannten sie auf ihn zu und nahmen ihn in den Arm. Maxime fing, als Erstes anzusprechen, als sie sich aus der Umarmung lösten: Justus, schön das du wieder da bist, nach all der Zeit. Es war blöd, als du nicht mehr gekommen bist. Es hat immer riesigen Spaß gemacht mit dir und Louis etwas zu unternehmen." Justus und ich schauten uns nur verlegen an. Wir beide kamen mit Maxime und Felian immer super zu Recht und unternahmen gerne etwas mit ihnen. Kurz darauf kam meine Ma zum Esstisch. Sie wirkte auch völlig überrascht: “Hallo Justus, dich habe ich ja lange nicht mehr gesehen. Schön das du wieder zu uns gefunden hast. Magst du uns erzählen, warum du so lange weg warst?” Eigentlich hatte ich gehofft, dass sie es uns nicht fragt, aber wundern tat es mich nicht. Kurz darauf holte Justus tief Luft und begann allen zu erzählen, warum er damals so plötzlich verschwunden war und weshalb er wieder aufgetaucht ist. Alle hörten ihm neugierig zu. Schließlich war Justus fertig. Folgend ergriff meine Ma ergriff als Erstes das Wort: Justus, das tut mir leid. Louis war damals verletzt wegen deiner Aktion. Wochenlang war er traurig und unglücklich. Wie ich sehe, hat Louis dir verziehen. Ich hoffe, dass alles gut gehen wird. Warum bist du nicht mehr mit Konstantin zusammen, Louis?" Auch das noch. Das Thema hätte ich am liebsten beiseite geschoben, jedoch musste ich es ihr erzählen. Also fing ich ihr an zu erzählen, warum wir nicht mehr zusammen sind: “Kons hat gestern Morgen mit mir Schluss gemacht. Er hat sich aus dem Staub gemacht nach Hamburg zu seiner Tante.” Ich merkte, wie mir die Tränen herunterkullerten. Justus stand auf und tröstete mich. Meine Ma und meinen Brüdern tat es leid, dass Kons nicht mehr da war und meinten, dass sie so etwas von ihm nicht erwartet hätten. Schließlich Frühstückten wir. Als wir fertig waren, machte Justus den Vorschlag, mit mir in den Zoo zu gehen. Den Vorschlag fand ich super, da wir beide Tierlieb sind und ich schon länger nicht mehr im Zoo gewesen bin. Folglich drückte mir meine Ma etwas Geld in die Hand und schließlich machten wir uns auf dem Weg zum Zoo.

Ich hoffe Kapitel 19 hat euch gefallen.

Feedback wie immer erwünscht.

LG Firefly

Hallo liebe Mitglieder,

ich wünsche euch heute viel Spaß bei Kapitel 20.

Kapitel 20:

Bushaltestelle

Wir schlossen die Haustür hinter uns und gingen zur Bushaltestelle. Dort angekommen, stellten wir fest, dass der nächste Bus erst in 30 Minuten kommt. Zum Glück waren wir alleine und konnten uns setzen. Wir genossen die Stille und den Wind, der uns umwehte. Es sah einfach himmlisch aus, wie die Sommerbrise mit Justus Haaren spielte. Dazu lächelte er ziemlich süß und sah in dem Moment für mich wie ein Prinz aus. Ich schloss die Augen, um das da sein noch besser genießen zu können. Auf einmal spürte ich seine weichen zarten Lippen und wir begannen uns sanft zu Küssen. Ich wollte Justus besser in dem Arm nehmen, weshalb ich ihn auf meinen Schoß zog. “Es fühlt sich einfach wunderschön an. Die Natur, die leichte Sommerbrise und dazu die schönen Küsse, von meinem Hasi.”, erwärmte es mir das Herz. Wir saßen noch einige Zeit, uns küssend auf den Bushaltestellen sitzt, bis Justus auf einmal sich von mir löste. Er strich mir Sanft über die Wange und lächelte mich verlegen an. “Du Louis, wie ist das jetzt eigentlich? Sind wir jetzt zusammen oder nicht?”, wollte er von mir wissen. “Das ist eine gute Frage. Ich denke schon. Wir beide lieben uns schließlich.”, antwortete ich ihm. “Hm. Was ist eigentlich genau zwischen dir und Konstantin gelaufen?”, war Just ganz neugierig. “Na ja, wir beide haben uns im Sportverein kennengelernt und waren ein paar Tage zusammen. Ich denke Konstantin und ich haben uns nicht wirklich geliebt. Es war eher eine Freundschaft Plus, wenn man es überhaupt so nennen kann. Wir wollten beide nicht alleine sein, weshalb alles so schnell ging und wir dabei die wahren Gefühle übersehen haben.”, erklärte ich ihm. “Ich finde es auf jeden Fall schön, dass wir beide jetzt zusammen sind, obwohl zwischen uns so viel vorgefallen ist. Sind deine Gefühle für mich verschwunden, als ich nicht mehr da war?”, wollte sich Justus vergewissern. “Nein sind sie nicht. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir uns irgendwann wiedersehen werden.”, gestand ich ihm. Schlagartig setze Justus das süßeste und schönste Lächeln auf und fing mich an zu Küssen. Diese Küsse waren anders, als die davor. Viel zärtlicher und intensiver. “Ach, daran könnte ich mich gewöhnen”, durchfuhr mich die Wärme, während ich darüber nachdachte. Jedoch mussten wir abrupt aufhören, da der Bus kam. Folgend stiegen wir ein, und wurden von jemandem überrascht.

Ich hoffe, Kapitel 20 hat euch gefallen.

Feedback wie immer erwünscht.

LG Firefly

PS: Leider muss ich zugeben, dass ich etwas enttäuscht bin. Meine Geschichte hat bereits über 500 Aufrufe und 20 Kapitel. Dennoch wurden bis heute leider wenige Kommentare dagelassen und wenn dann immer von den gleichen Personen. Das motiviert mich leider nicht zum weiterschreiben. Ich weiß, dass meine Geschichte nicht das Nonplusultra ist, dennoch bin ich ein bisschen enttäuscht. Daher weiß ich leider nicht, wie viele Kapitel folgen werden und ob ich die Geschichte weiterschreiben werde.

Hey liebe Mitglieder,

heute geht es mit Kapitel 21 weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 21:

Die Busfahrt und eine Überraschung

“Anna, was machst du denn hier?”, war ich völlig überrascht, während wir uns zu ihr setzen. “Ich treffe mich gleich mit einem Jungen im Zoo.”, verriet sie mir. “Auch das noch. Kann ich nicht einmal Ruhe vor Anna haben.”, ging es mir durch den Kopf. Bevor ich jedoch weiter darüber nachdenken konnte, redete Anna weiter: “Wie ich sehe, hast du Justus mitgebracht. Wie schön. Ich freue mich für euch, dass ihr euch Vertragen habt. Wo ist eigentlich Konstantin?”, wollte sie von mir wissen. Auch das noch. Ich mochte das Thema am liebsten verdrängen, aber mir war klar, dass Anna es sofort wissen wollte. “Wir beide haben uns getrennt und er ist nach Hamburg gezogen.”, gab ich ihr Preis. “Das tut mir leid Lou, ich hoffe du kommst schnell darüber hinweg.”, versuchte sie mich zu trösten. “Trost wollte ich nicht haben. Ich wollte mit Justus einen ruhigen Tag im Zoo verbringen, ohne das mir jemand auf die Nerven geht oder unser Beisammensein stört.”, grübelte ich darüber nach. Justus schien dies zu bemerken und flüsterte Anna etwas ins Ohr. Was es jedoch war, konnte ich nicht genau verstehen. Sie schien zu grinsen und hatte glaube ich geschnallt, dass Justus und ich jetzt ein paar sind. Ich wollte zu gerne wissen, was die beiden besprochen haben, jedoch blieb es ihr kleines Geheimnis. “Das fängt ja schon gut an. Ich mag es absolut nicht, wenn man mir etwas verschweigt”, stoß es mir etwas säuerlich auf. Justus bemerkte, das meine Laune den Bach hinunterging, weshalb er meine Hand ergriff und mir etwas ins Ohr flüsterte: “Keine Sorge, ich erzähle dir gleich, was Anna und ich besprochen haben.” Folglich hob sich meine Stimmung etwas und zog Justus an mich heran, um ihn in den Arm zu nehmen. “Es tat gut Justus in meinen Arm zu haben und als Heizung zu benutzen, da mir etwas Kühl war.”, durchfuhr es mich, während ich seine Nähe und seine Wärme genoss. Damit Anna die schöne Ruhe nicht störte, gaben wir ihr mit unseren Blicken zu verstehen, dass sie uns in Ruhe lassen soll. Während Just und ich Arm in Arm da saßen, zog die Landschaft an uns vorbei. Überall konnte man große Felder sehen, mit Kühen, Schafen und Pflanzen, die uns später das Essen gaben. Ab und zu hielten wir in einem Dorf und mit jeder Bushaltestelle rückte der Zoo ein Stück näher. Schließlich kamen wir an und wir stiegen aus. Folglich gingen wir zu den Kassen und bezahlten die Tickets. Wir gaben Anna noch kurz zu verstehen, dass sie uns in alleine lassen soll. Als wir schließlich im Zoo waren, zog ich Justus zu mir heran und gab ihm einen Kuss und flüsterte ihm etwas ins Ohr: “Ich war schon lange nicht mehr hier. Es fühlt sich genauso wie früher an. Es ist wunderschön, wieder mit dir hier zu sein.” Justus schien berührt zu sein, da er verlegen schaute. “Ich freue mich doch auch. Wir zwei laufen Hand in Hand durch den Zoo. Das war schon immer mein Traum gewesen und jetzt ist er wahr geworden.”, sprach er mir darauf ins Ohr. Infolgedessen, schauten wir uns lange in die Augen und begannen uns zu Küssen. Wir beide konnten und wollten nicht mehr aufhören, weshalb wir einige Zeit vor allen Leuten dastanden und merkwürdige Blicke zugewandt bekamen. Ich hätte noch ewig lang weitermachen können, jedoch löste sich Justus Sanft von mir und deutete mir an, dass es doch an der Zeit wäre, zu den Tieren zu gehen. Eigentlich wollte ich zuerst zu den Giraffen gehen, jedoch zog mich Justus in Richtung des Tropenhauses. “Hey Justi, wo möchtest du denn hin? Ich dachte wir gehen als Erstes zu den Giraffen, so wie wir es früher auch gemacht haben.”, sprach ich ihm zu, während wir auf dem Weg zum Troparium waren. “Ja eigentlich schon, aber im Tropenhaus haben die Schildkröten Babys bekommen und die wollte ich unbedingt als erstes sehen, bevor der große Ansturm kommt”, antwortete er mir. Da mir keine andere Wahl blieb, erfüllte ich ihm den Wunsch und ging mit ihm ins Troparium. Gleich am Anfang befanden sich die Schildkröten. Früher habe ich mit Justus oft auf einer Bank vor dem Gehege der Schildkröten gesessen, jedoch war die Bank diesmal von einem Jugendlichen Jungen besetzt. Als ich genauer hinsah, traf mich der Schlag. Der Junge, der dort saß, war niemand anderes als…

Ich hoffe, Kapitel 21 hat euch gefallen.

Über Feedback, würde ich mich sehr freuen.

LG Firefly

Hey Leute

Heute geht es mit Kapitel 22 weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 22:

Unangenehme Situation und ein wiedersehen.

“Konstantin, was machst du denn hier?”, schoss es aus meinem Mund. Ich stand völlig perplex und angewurzelt da. Ich wusste einfach nicht was ich sagen sollte. Justus schien es genauso zu gehen, da er auch völlig verwirrt schaute. Einzig Konstantin war gelassen. Er ergriff sogleich auch das Wort: “Hey Lou, schön dich zu sehen. Ich bin hier im Zoo, weil ich dich sehen wollte. Als meine Tante und ich auf die Autobahn auffahren wollten, schrie ich sie förmlich an, dass wir umkehren sollen. Ich konnte dich nicht im Stich lassen. Anna hat mir geschrieben, dass du mit Justus in den Zoo gehen wolltest und wo euer Lieblingsplatz ist. Deshalb habe ich hier auf euch gewartet.”, erklärte er uns. Bevor ich etwas erwidern konnte, kam Anna hinter einer Pflanze hervorgekrochen. Jetzt waren wir alle komplett verwirrt. Es vergingen ein paar Minuten, bis ich wieder klare Gedanken fassen konnte. “Moment mal, hatte Anna nicht gesagt, dass sie sich im Zoo mit einem Jungen trifft? Was, wenn dieser Junge Konstantin war. Dann wusste sie ja bereits, dass wir uns getrennt haben. Das darf …”, weiter kam ich jedoch nicht, da ich aus meinen Gedanken gerissen wurde. “Hey Lou, alles okay?”, erklang Annas Stimme, während sie mich rüttelte. “Nein, nichts ist okay. Was fällt dir eigentlich ein? Ich wollte mit Justus einen schönen Tag im Zoo verbringen und du hast nichts Besseres zu tun, als Konstantin zu sagen, dass wir beide hier sind.”, fauchte ich sie an. “Lou es tut mir ja leid, aber …”, versuchte sie die Situation zu erklären. Mir was egal. Ich rannte so schnell es ging aus dem Tropenhaus. Ich wollte einfach nur noch weg von hier. Zum Glück wusste ich, wo es im Zoo eine Ecke gab, in der ich mich gut verstecken konnte, um alleine zu sein. Auf dem Weg dorthin bekam ich seltsame Blicke zugeworfen. Es war alles unangenehm. Also beeilte ich mich, um so schnell wie möglich alleine zu sein. Ich war richtig froh, als ich in meinem Versteck angekommen bin. Sofort danach brach ich unter Tränen zusammen. “Wieso muss das alles so kompliziert sein? Wieso kann ich nicht glücklich sein? Immer muss etwas dazwischen kommen.”, stimmten mich meine Gedanken negativ ein. Obwohl wir gerade Mittag hatten, war ich völlig erschöpft. Ich legte meinen Rucksack in meinen Nacken, legte mich hin und schaute direkt in den Himmel. “Heute war der Himmel besonders schön Blau”, fiel es mir auf. Ich merkte dabei, wie ich immer müder wurde und Schwierigkeiten hatte mich wach zu halten. Schließlich musste ich wohl eingeschlafen sein.

Ich hoffe, Kapitel 22 hat euch gefallen.

Feedback wie immer erwünscht.

LG Firefly

Hey Leute,

jetzt geht es mit Kapitel 23 weiter.

Heute machen wir einen kleinen Perspektivwechsel zu Konstantin.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 23:

“Lou jetzt warte doch mal”, rief ich ihm noch hinterher. Doch er schien es nicht gehört zu haben. “Das ist ja toll gelaufen. Ich habe eine Stunde lang auf ihn gewartet und die Hoffnung gehabt, dass er mir verzeiht. Ich habe wohl alles kaputt gemacht.”, sprach ich traurig zu den anderen. “Hey Konstantin, es wird schon nicht so schlimm sein.”, versuchte Lous beste Freundin mich zu beruhigen. Doch es brachte nichts. Ich fühlte mich mies und machte mir um Lou Sorgen. “Nicht das er sich noch etwas antut”. Bei diesem Gedanken wurde ich völlig unruhig und besorgt. Ich musste jetzt zu Lou. “Anna, Justus! Ich muss jetzt zu Lou und mit ihm reden. Justus, du warst früher öfter mit ihm hier im Zoo. Kannst du mir sagen, wo er sein könnte?”, wollte ich wissen. Justus schien davon nicht begeistert zu sein. Weshalb er es war, würde ich erst später erfahren. Nicht wirklich davon begeistert, erzählte er mir, wo Lou sich versteckt haben könnte. Schließlich, war er fertig. Folgend rannte ich los. Als Erstes musste ich links abbiegen, nachdem ich aus dem Tropenhaus gegangen war. Dort rannte ich am Krokodilgehege vorbei. Anschließend musste ich rechts abbiegen. Von dort aus musste ich nur noch an den Elefanten und Eseln vorbei, um bei seinem Versteck anzukommen. Dort angekommen, wurde mir warm ums Herz. Der Anblick war ziemlich schön. Lou lag zwischen mehren Büschen versteckt auf einer Wiese. Als ich näher an ihn trat, konnte ich sehen, dass er schlief. Völlig ruhig und friedlich lag er da. Jedoch machte ich mir auch Sorgen, denn sein Gesicht war ziemlich blass. Obwohl ich nicht wusste, ob es angebracht war, tat ich es dennoch. Ich setze mich auf die Wiese, nahm den Rucksack unter Louis Nacken hervor und setze mich so hin, dass sein Kopf auf meinem Schoß lag. Es war ein sehr schönes Gefühl. Ich fing an ihm durch die Haare zu streicheln. “Diese waren wie immer schön weich und fein. Was würde ich nur darum geben, noch eine Chance zu bekommen. Wie kam ich nur auf die dusselige Idee. Daran zu glauben, dass Lou und ich uns nicht lieben würden. Am liebsten würde ich Lou jetzt küssen”, gingen mir die Gedanken durch den Kopf. Folgend riskierte ich alles und fing meinen Schatz an zu küssen. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich eine Ohrfeige bekommen würde. Doch das Gegenteil trat ein. Er erwiderte den Kuss. Es fühlte sich wunderschön an. Ich hätte weitermachen können, jedoch wurde die Situation abrupt unterbrochen. “Lou, Konstantin? Was macht ihr beiden denn da?”, schrie Justus uns wütend an. Scheiße, Justus hat uns erwischt. Ich hätte es mir denken können. Die beiden kamen Hand in Hand ins Tropenhaus hereinspaziert. “Justus, ich kann dir das erklären.”, flehte Lou ihn an. “Was gibt es da zu erklären?”, wollte Just die Ausreden nicht hören. “Justus, ich war mit Konstantin zusammen und glücklich. Jedoch bist du plötzlich aufgetaucht und es kamen die alten Gefühle hoch. Kurz darauf hat Kons mit mir Schluss gemacht und ich ergriff die Chance bei dir. Ich weiß einfach nicht wen ich von euch liebe. Ihr liegt mir beide sehr am Herzen Ich kann mich nicht zwischen euch entscheiden.”, versuchte Lou die Situation zu erklären. Justus schien dies egal zu sein. Er beruhigte sich kein bisschen. Im Gegenteil. Er wurde erst recht wütend: “Dann hast du mich also benutzt? Wenn es bei dem einem nicht klappt, nimmst du halt den anderen? Ganz großes Kino Lou.” Direkt danach machte Just sich auf den Weg. Ich konnte nur noch sehen, wie er immer kleiner wurde. Schließlich verschwand er. Ich hielt einen Moment inne, ehe ich zu Lou herabschaute. Er war kreidebleich. Sein ganzer Körper zitterte und überall lief ihm der Schweiß hinunter. Ich nahm meinen Schatz in den Arm und versuchte ihn zu beruhigen. Es dauerte zum Glück nicht lange. Wir lagen noch einige Zeit da, bis ich das Wort ergriff: “Lou. Ich weiß, dass ich viel Mist gebaut habe und es tut mir leid. Ich liebe dich. Magst du mir eine zweite Chance geben?” Folglich lächelte er mich an und flüsterte mir etwas ins Ohr: “Nichts lieber als das. Ich hoffe, du gibst mir eine zweite Chance. Das mit Just, war eine einmalige Sache. Er wusste genau, dass ich ihm nicht widerstehen kann und hat die Chance genutzt. Dabei liebe ich doch nur dich.” Anschließend schauten wir uns beide in die Augen und küssten uns. “Es fühlte sich wunderschön an. Endlich hatte ich Lou wieder bei mir.”, dachte ich nach. Seitdem war ich mit Lou zusammen. Am Anfang hatte ich noch leichte Zweifel, ob ich ihn tatsächlich liebe. Jedoch war ich mir die nächsten Monate immer sicherer, dass er der richtige war.

Ende

Eigentlich wollte ich weiterschreiben, jedoch fehlt mir die Motivation dazu.

LG Firefly.