Achterbahn der Gefühle

Hallo liebe Boypoint Mitglieder,

da hier bereits schon sehr viele Geschichten geschrieben wurden und ich mir auch bereits einige schöne Geschichten durchgelesen habe, wollte ich auch eine für euch schreiben.

Verzeiht mir, falls die Geschichte nicht euren Erwartungen entspricht, da es meine erste sein wird. Ich hoffe, dass sie euch trotzdem gefallen wird. Einige Punkte in der Geschichte sind keine Fiktion und waren ein wichtiger Teil in meinem Leben. Welche das jedoch sind, möchte ich nicht verraten. Die Namen in der Geschichten wurden alle geändert.

Jetzt wünsche ich euch jedoch viel Spaß bei der Geschichte :slight_smile:

Euer Firefly

Kapitel 1

Der Neue:

Alles begann Mitte des Jahres im Sportverein. Es war Juni und draußen war es recht warm, weshalb wir in der Sporthalle ziemlich geschwitzt haben. Die Halle war recht klein und schon etwas heruntergekommen, wodurch wir nur zwei Badmintonfelder hatten und wir deshalb nur mit acht Leute gleichzeitig spielen konnten. Das Schöne an der Halle war jedoch, dass sie relativ in meiner Nähe war und ich sie somit im Sommer mit dem Fahrrad innerhalb von 20 Minuten erreichen konnte. Es war eigentlich ein “typischer” Freitag beim Sport, wodurch ich mich ein bisschen langweilte und nicht die große Hoffnung hatte, dass sich dies noch ändern würde. Doch um 19 Uhr klingelte es plötzlich, was recht ungewöhnlich war, da um diese “Uhrzeit” normalerweise niemand mehr zum Sport kommt. Also ging ich die Treppe hinunter, um die Tür aufzumachen, da ich gerade nicht am Spielen war. Als ich die Tür aufmachte bot sich mir ein schöner Anblick. In mir keimte etwas Hoffnung auf, da in der Tür ein Jung stand, der neu war. Er war schätzungsweise ein Jahr jünger als ich, hatte schöne braune Locken auf dem Kopf, weiche Gesichtszüge, war etwa 1,70m groß und er sah verdammt süß aus. Bevor ich weiter vor mich hinträumen konnte, stellte er sich mir vor. Sein Name war Konstantin. Ein wirklich schöner Name. Da er das erste Mal da war, erklärte ich ihm, wo die Umkleiden waren und wo es zur Sporthalle ging. Am liebsten wäre ich direkt mit in die Umkleide gegangen, um ein bisschen schauen zu können, wie er wohl oben ohne aussieht, was ich jedoch gleich wieder verworfen habe, da es etwas “seltsam” rüberkommen würde. Also ging ich wieder die Treppe zur Sporthalle hoch. Kurz darauf kam Konstantin zu uns, stellte sich allen vor und wir ließen ihn anschließend bei uns mitspielen, nachdem wir ihm die Regeln erklärt hatten. Der restliche Sportabend verlief ereignislos und somit neigte sich der Abend dem Ende zu. Als wir fertig waren und alles abgebaut hatten, gingen wir in die Umkleiden und zogen uns um. Dabei erhaschte ich einen kurzen Blick auf Konstantin. Konstantin stand gerade oben ohne da und so konnte ich seinen Oberkörper sehen. Er hatte eine schönen durchtrainierten und definierten Körper, weshalb mir bei seinem Anblick ganz heiß wurde. Das ich auch auf Jungs stand, hatte ich schon relativ früh bemerkt. Es fing etwa mit 13 Jahren an, als ich das erste mal bemerkt hatte, dass ich Jungs auch ganz süß finde. Jedoch konnte ich seinen Körper nicht lange betrachten, da er beim Umziehen “relativ” fix war. Also sah ich zu, dass ich mich mit dem Umziehen beeilte, in der Hoffnung, mich noch etwas mit Konstatin auf dem Weg, zu unseren Fahrrädern unterhalten zu können. Leider war ich jedoch viel zu schüchtern für eine Unterhaltung, wodurch wir bei unseren Fahrrädern ankamen, ohne das ich mit ihm ein Wort gewechselt hatte. Meine Angst war einfach viel zu groß, dass er mich abweisen würde, oder gar direkt herausfinden würde, was mit mir los ist. Anschließend verabschiedeten wir uns voneinander und folglich traten wir beide unsere Heimwege an.

Fortsetzung folgt.

Ich hoffe euch hat das erste Kapitel gefallen und habt Lust auf mehr.
Kritik und Anregungen sind natürlich erwünscht. Es tut mir leid, falls die Sätze manchmal etwas komisch aufgbaut sind und sich Rechtschreibfehler und Grammatikfehler eingeschlichen haben. Ich hatte leider schon zu Schulzeiten schwierigkeiten mit der Grammatik und der Rechtschreibung.

Euer Firefly

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Hey Firefly, der Konstantin scheint ja ein ganz hübscher zu sein. :wink: Bin gespannt wie es weitergeht! :slight_smile:
Liebe Grüße
Leon

Hey Iroc,

ja das war er auch :sunny:.
Freut mich, das dir der erste Abschnitt gefällt.

Da ich euch, nur ungern zu lange warten lasse, kommt jetzt Kapitel 2.

LG

(Beitrag vom Verfasser gelöscht)

Hallo ihr lieben,

heute geht es dann mit einem Abschnitt weiter. Ich hoffe, dass Kapitel gefällt euch und ihr seid nicht enttäuscht.

Kapitel

Heimweg:

Auf der Fahrt nach Hause träumte ich vor mich hin und dachte viel über Konstantin nach. Ich fragte mich, wer dieser süße Junge wohl war, wo er in etwa wohnte und ob ich eine Chance bei ihm haben würde. Viel Hoffnungen machte ich mir allerdings nicht, denn er war deutlich hübscher als ich und er erweckte den Anschein, als würde er aus einer gut situierten Familie kommen. So hing ich weiterh meinen Gedanken nach und bemerkte dabei gar nicht, dass es ziemlich stark anfing zu regnen. Es tat auf jeden Fall gut, nach dem Sport etwas Abkühlung zu bekommen, also trödelte ich weiter vor mich hin und ließ mir dabei viel Zeit. Anschließend kam ich bei unserer Garage an, welche außergewöhnlich klein und vollgestellt war, folglich fiel es mir schwer, dass Fahrrad hinein zu stellen. Schließlich ging ich zu unserem Haus und schloss die Haustür auf. Als ich in unseren Hausflur kam, bot sich mir wieder das reinste Chaos. Überall lagen Treter, Taschen und anderer Klimbim herum. Eventuell liegt es daran, dass wir wenig platzt in unserem Hausflur haben, eine chaotische Familie sind und keiner von uns wirklich Lust zum Aufräumen hat, deshalb warf ich meine Schuhe, Jacke und Tragetaschen einfach in die Ecke, nachdem ich sie schon ausgepackt hatte. Ich war bereits auf dem Weg ins Badezimmer, um mich abzuduschen, anstelle das ich direkt ins Bad konnte, hielt mich meine Mutter auf. “Louis, kommst du mal bitte?”. “Ja Ma, ich komm ja schon”, rief ich ihr genervt zu. Also ging ich abermals die Treppe hinunter, um zu sehen, was meine Mum von mir wollte. Als ich unten angekommen war, wäre ich am liebsten wieder direkt umgekehrt, weil meine Mum schon streng und genervt schaute, jedoch war es dafür bereits zu spät. “Louis, wie oft soll ich es dir noch sagen, du sollst deine Sachen nicht immer in die Ecke werfen. Es reicht mir schon, wenn es deine Brüder tun! Zweifellos bist du mit deinen 16 Jahren alt genug um zu wissen, dass sich das so nicht gehört. Hier herrscht schon genug Chaos. Jedenfalls habe ich keine Lust euch Chaoten immer alles hinterherräumen zu müssen. Dementsprechend nimmst du jetzt deine Sachen und räumst sie ordentlich auf”. Genervt von meiner Mum ging ich daraufhin in den Flur, sorgte für Ordnung, infolgedessen ich endlich Duschen konnte. Heute war ich besonders müde und erschöpft, weswegen ich nur kurz duschte, um anschließend schnell in mein Bett zu stürzen. Es dauerte nicht lange bis ich eingeschlafen war, wodurch ich ins Land der Träume fiel.

Ich hoffe, mein zweiter Teil hat euch gut gefallen. Ich kann nicht versprechen, dass weitere Kapitel so schnell folgen werden.

Feedback, Kritik und hinweise auf Grammatik und Rechtschreibfehler sind wie immer erwünscht.

Euer Firefly

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Jetzt haben wir immerhin schon mal paar mehr Infos über den Protagonisten: er heißt Louis, ist 16 Jahre alt, hat kleine Brüder…

Ich bin gespannt, was er wohl träumen wird :thinking:

Mir kribbelte es nach dem letzten Abschnitt schnell in den Finger, deswegen gibt es ein heute ein weiteres Kapitel.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 3:

Albträume

“Was wollen sie von mir?”, fragte ich den fremden Mann, der mir gegenüber stand. Er sah furchteinflößend aus, mit seinen schwarzen Augen, seinen dunklen zerzausten Haaren und seinem “giftig bösen” Blick. Jedoch erhielt ich von ihm keine Antwort. Plötzlich spürte ich einen starken Schmerz in meiner Bauchgegend. Ich sah wie mein Blut auf den Boden tropfte, das Messer in mir steckte und der fremde Mann gleichzeitig anfing hexenhaft zu lachen. Plötzlich wurde mir schwarz vor Augen und ich kippte um. Folgend wachte ich im Krankenhaus auf. Mein Bauch tat immer noch höllisch weh und ich konnte mich beschränkt rühren vor Schmerz. Ich konnte mich nicht mehr wirklich daran erinnern, was passiert war. Unmittelbar wurde die Tür aufgerissen. Überraschend erschien Konstantin in meinem Zimmer, kam direkt auf mich zu und … Plötzlich wachte ich auf. Mein Herz raste wie wild, überall lief mir der Schweiß hinunter und ich hatte Todesangst. Auf einmal spürte ich eine Hand an meinem Arm. Folgend drehte ich mich um, sah meinen kleinen Bruder bedrückt auf meinem Bett sitzen und fragte ihn warum er so schaute. “Louis, du hattest mal wieder einen Albtraum, meinst du nicht es wäre besser, wenn du mal zum Arzt gehst?”, sagte er zu mir. Ich schaute ihn an und nickte leicht verstört. Mein kleiner Bruder fragte noch ob ansonsten alles gut ist, als ich dies bejahte setze er sich vom Bett und war bereits auf dem Weg in sein Zimmer, als ich ihn aufhielt. “Maxime, danke das du da warst”. Er nickte mir nur müde zu und verschwand durch die Tür. Folgendermaßen war ich wieder alleine in meinem Zimmer. Gerade mal ein Kleiderschrank, ein Bett und ein Schreibtisch passten hinein. An den Wänden hingen ein paar Poster von Bands, mein Fernseher und eine Lichterkette. Es war zwar klein, aber gemütlich eingerichtet. Immer noch etwas verstört legte ich mich wieder schlafen. Plötzlich rüttelte mich jemand wach. Halb verschlafen drehte ich mich um, schaute in das fröhliche Gesicht meiner liebsten Vertrauten und wurde schlagartig hellwach. Ich sprang wie vom Blitz getroffen aus meinem Bett, zog mich an und suchte alle Sachen zusammen. Schließlich war ich heute mit meiner besten Freundin zum Schwimmen verabredet und sie wird leicht temperamentvoll, wenn man Verabredungen nicht einhält. Fertig angezogen und mit den Schwimmtaschen in der Hand gingen wir zum Auto meiner Mum und setzen uns hinein. Was ich jedoch bereute, da meine Mum wieder ihren Ärger rauslassen musste. “Louis, in letzter Zeit wirst du immer unpünktlicher und verschläfst den halben Tag. Findest du es in Ordnung, dass Anna dich weckt und du sie bei Verabredungen immer so lange warten lässt? Wenn es dir nicht gut geht, dann gehe bitte zum Arzt, aber lasse Anna nicht darunter leiden.” “Ja Ma”, kam es nur völlig genervt aus meinem Mund. Ich war bereits 16 und wollte nicht, dass mir meine Ma eine Predigt hält, erst recht nicht vor meiner besten Freundin, denn wie peinlich ist das denn. Bevor meine Ma noch alles schlimmer machte, entschuldigte ich mich bei Anna. “Anna es tut mir wirklich leid, dass ich dich bei Verabredungen warten lasse und du mich heute Wecken musstest. Du weißt das es mir momentan nicht so gut geht und es keine Absicht ist.” Mit etwas trauriger Stimme sagte sie zu mir: “Es ist schon okay Louis, ich weiß ja was mit dir los ist und warum es dir nicht so gut geht. Mache dir deswegen bitte keine Sorgen, ich bin einfach nur froh darüber, dass du mit kommst und mit mir Zeit verbringst.” Anna war die Einzige die wusste das ich schwul bin und an Depressionen leide. Ich war bereits vor ein paar Monaten beim Arzt und bekam die Diagnose. Jedoch war es mir sichtlich unangenehm, weswegen es niemand außer Anna erfahren durfte. Auf der restlichen Fahrt schauten wir beide ab und zu in unsere Gesichter, wechselten ein paar Worte und hörten Musik. Schließlich kamen wir beim Schwimmbad an. Anna und ich bedankten uns bei Ma und gingen uns an der Kasse die Tickets kaufen. Wir besprachen noch kurz, wo wir uns nach dem Umziehen treffen wollten und dackelten daraufhin zu den Umkleiden. Völlig ahnungslos, was gleich passieren würde, ging ich in die Umkleide und blieb plötzlich vor lauter Überraschung und Neugier stehen.

Ich hoffe Kapitel 3 hat euch gefallen. Kritik wie immer erwünscht.

Euer Firefly

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Hey ihr lieben :slight_smile:,

heute geht es mit Kapitel 4 weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 4: Verpasste Chance

Vor mir stand ein komplett nackter Konstantin. Er hatte sich gerade seine Unterhose ausgezogen, um ihn seine Badehose zu schlüpfen. “WOW, was hatte er nur für einen Knackigen, wohlgeformten und traumhaft schönen hintern”, dachte ich mir. Kurz darauf merkte ich bereits wie sich in meiner Hose etwas Bewegte, mir innerlich heiß wurde und ich ein großes Verlangen bekam, ihn zu berühren. So stand ich weiter da, tief in meinen Träumen versunken und betrachtete Konstantin. Ohne bemerkt zu haben, dass er sich bereits seine Badehose angezogen hat, sich umgedreht hat und mich jetzt verlegen anschaute. Folgend lief ich erdbeerrot im Gesicht an und stammelte nur: “Ähm hey Konstantin, ich bin gerade erst hereingekommen und war ein bisschen überrascht, das wir beide uns hier sehen. Ich habe einfach nicht damit gerechnet.” Konstantin schaute mich etwas belustigt an. “Louis, glaubst du wirklich, das kannst du mir weiß machen? Glaubst du ich habe nicht registriert, wie du mir auf den Hintern geschaut hast. Du Stands da wie eine Wachsfigur und hast dich keinen Millimeter bewegt. Währenddessen habe ich mich kurz zu dir umgedreht, was du scheinbar nicht bemerkt hast”, meinte er zu mir, mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht. “Dann weißt du ja jetzt Bescheid oder Konstantin”, fragte ich ihn. “Was meinst? Ich weiß überhaupt nicht wovon du redest.”, deutete er mir mit einem ironischen Unterton an. “Haha, witzig Konstantin”. Langsam wurde ich “etwas” sauer. Schließlich gingen mir gerade viele Gedanken durch den Kopf und er macht sich über die Situation lustig. Unerwartet passierte etwas, womit ich nie in meinem Leben gerechnet hätte. Konstantin kam auf mich zu, legte seine Hand an meine Wange und flüsterte mir ganz lieb ins Ohr: “Mach dir nichts daraus. Ich weiß es längst. Du bist genauso vom anderen Ufer wie ich. Glaubst du wirklich, ich hätte gestern nichts bemerkt? Dein Blick klebte förmlich an mir.” Sogleich löste er sich von meinem Ohr, legte seine Hand in meinen Nacken und fing mich an zu küssen. Ich erwiderte den Kuss, jedoch war ich mir nicht sicher, ob es der richtige Zeitpunkt dafür war. Mir ging das alles zu schnell und es kam zu plötzlich, also löste ich mich von ihm und fluchte ihn an: “Was fällt dir eigentlich ein, mich einfach so zu küssen?” Wir sind hier mitten in einer Umkleidekabine, wo jeder uns sehen kann und wir kennen uns gerade mal zwei Tage. Ich denke es ist besser, wenn ich in eine andere Umkleide gehe. Völlig durcheinander und etwas wütend über mich selbst, verließ ich die Kabine und ließ Konstantin zurück. Ich hörte nur noch wie er mir, “Louis jetzt warte doch mal” hinterherrief. Jedoch ließ mich das kalt. In der Umkleide angekommen, merkte ich wie mir eine Träne im Gesicht herunterlief. Innerlich hasste ich mich gerade dafür, dass ich Konstantin habe so sitzen lassen. Jetzt hatte ich eine Chance beim süßesten Jungen der Welt und ich habe sie vermasselt. Anna würde auf mich warten, weshalb ich mich mit dem Umziehen etwas beeilte. Kurz darauf war ich fertig, ging mich abduschen und anschließend zu unserem Treffpunkt. Dort angekommen fragte Anna mich direkt aus: “Louis was ist denn los? Du hast ja geweint und siehst völlig aufgelöst aus.” Eigentlich mochte ich mit meiner besten Freundin nicht darüber sprechen, aber ich wusste das sie nicht locker lassen würde. “Anna, ich habe gestern beim Sport einen Jungen kennengelernt, der zum ersten Mal da war. Sein Name ist Konstantin. Er sieht süß aus und wir haben bisher auch nicht wirklich viel miteinander geredet. Er hat bemerkt, wie ich ihn gestern und heute beim Umziehen beobachtet habe und wusste dadurch das ich schwul bin. Jedenfalls hat er mich gerade einfach in der Umkleide geküsst und ich Idiot habe ihn angefaucht, was ihm den einfiele.” Völlig entsetzt schaute sie mich an. “Louis, bist du eigentlich komplett blöde!? Du hast endlich mal eine Chance bei einem Jungen und du hast nichts Besseres zu tun, als ihn zu verjagen. Manchmal könnte ich dich einen Kopf kleiner machen”, schimpfte sich mich an. “Jedenfalls kann ich mir denken wer Konstantin ist. Gerade kam hier ein Junge vorbei, der ziemlich traurig schaute.”, meinte sie bereits in einem viel sanfteren Ton zu mir. “Am besten wir beide suchen jetzt nach Konstantin und dann sprecht ihr beide euch aus, okay?”. Wie immer konnte ich ihr den Wunsch nicht abschlagen, also willigte ich ein. Da das Schwimmbad nicht besonders groß war, sollte es nicht lange dauern, bis wir den Lockenkopf gefunden haben sollten. Als Erstes gingen Anna und ich zum 25 Meter langen Wasserbecken, wo Konstantin jedoch nicht war. Etwas später suchten wir gegenüber das Becken ab, wo sich zusätzlich Sprungbretter und eine Rutsche befanden. Auch hier kein Konstantin. Folgend latschten wir zum Strömungskanal, was sich jedoch zugleich als erfolglos herausstellte. Hiernach gingen wir zu den Rutschen, in der Hoffnung ihn dort anzutreffen. Unsere Mühe war auch hier vergeblich. Unsere letzte Chance war das Außenbecken. Als wir uns noch im Innenbereich befanden, schaute ich Richtung einer riesigen Glaskuppel, welche das Schwimmbad überdachte und den Himmel zeigte. Ich betete das wir den Schlingel im Außenbecken finden würden. Leider war die Enttäuschung groß, als wir dort keinen Konstantin antrafen.

Ich hoffe Kapitel 4 hat euch gefallen.

Würde mich über Feedback wie immer freuen.

LG Firefly

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Aww, der erste Kuss! :heart_eyes: Das ging ja schnell. Ich hoffe, dass die beiden sich nochmal wieder treffen und sich richtig aussprechen können, damit nichts mehr zwischen den beiden steht. :slight_smile:

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Hey ihr lieben,

da ich es selber nicht abwarten kann, bekommt ihr heute Kapitel 5 zu lesen.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 5:

Aussprache

Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, als sich plötzlich eine Hand auf meine Schulter legte. Vollkommen überrascht drehte ich mich um, sah meinen Schwarm direkt in die Augen und erblickte dabei einen traurigen, flehenden Blick. Ich wirkte so perplex, sodass Anna anfing zu grinsen und sich ihm zuwandte: “Konstantin, da scheinst du ja jemandem ganz schön den Kopf verdreht zu haben”. Wir beide verrollten nur die Augen und dachten das Gleiche. Sogleich ergriff Konstantin das Wort. “Anna, könntest du uns zwei bitte alleine lassen? Ich muss mit Lou reden und …” Mehr bekam ich nicht mit, da ich augenblicklich über etwas nachdachte: " Moment mal, hatte Konstantin mich gerade Lou genannt? Wieso bezeichnet er mich plötzlich so? Eigentlich darf das doch nur meine beste Freundin und wie kommt er ausgerechnet auf Lou? Was, wenn das was gerade passiert ist kein Zufall war, sondern die beiden alles geplant hatten und …" Schlagartig riss mich Anna aus meinen Gedanken, “Huhu Erde an Louis bist du noch da?” Völlig Irritiert schaute ich in zwei fragende Gesichter. “Louis, wir beide haben soeben miteinander gesprochen und du hast mal wieder nichts bemerkt”, du Flitzpiepe. “Hm ja, ich war gerade nur etwas gedankenverloren”, offenbarte ich ihr und zog sie im darauffolgenden Moment zu mir, damit Konstantin unser Gespräch nicht mitbekam. “Anna, kann es vielleicht sein, dass du Konstantin an unserem Treffpunkt getroffen hast? Er dich gefragt hat, ob du mich gesehen hast? Anschließend ihm den Plan vorgeschlagen hast, sodass ihr mich habt etwas Zappeln lassen?”, maulte ich sie an. Ich musste mich beherrschen, nicht das ich zu laut wurde, den sonst würde Konsti etwas mitbekommen. “Ja Louis, ich habe es getan, weil du es nötig hattest von mir einen Arschtritt zu bekommen. Offensichtlicher kann es nicht mehr werden, dass ihr beide ineinander verknallt seid.”, stellte sie es klar. “Lou, ich habe da eine Idee”,verriet sie mir. “Ach ja und welche “tolle” Inspiration sollte das wieder sein?”, sagte ich ihr in einem genervten Ton, welcher unpassend war. “Louis du Einfaltspinsel, ich mache mir hier ziemlich viele Gedanken und du hast nichts Besseres zu tun, als mich anzugiften?” Sie schien sichtlich sauer zu sein. “Anna, es tut mir wirklich leid. Ich wollte dir gegenüber nicht so sein. Mir geht es gerade nicht gut, in mir herrscht ein Gefühlschaos und bin müde.”, schilderte ich ihr meine Gefühle. Meine liebste schien besänftigt zu sein und fing an mir von ihrer Idee zu erzählen. “Lou, wie wäre es, wenn du Konstantin heute Abend zu dir einlädst und er bei dir übernachtet?” Die Idee klang nicht schlecht. Jedoch hatte ich Angst, dass er mir das alles nur vorspielt, damit er seinen Spaß im Bett haben kann. “Okay Anna”, willigte ich dann mehr oder minder erfreut ein. Darauf folgend wandte ich mich Konstantin wieder zu und wir beide suchten uns einen Whirlpool auf, wo wir alleine sein konnten. Auf wem weg dorthin drehte ich mich kurz noch mal zu Anna um, die mich nur schelmisch angrinste. Am Pool angekommen setzen wir beide uns hinein, schauten durch die Glaskuppel in das Himmelreich und genossen den Sonnenuntergang. Aus heiterem Himmel legte mein Schwarm seinen Arm um mich, seinen Kopf auf meine Schulter und sagte flüsternd zu mir: “Lou es tut mir leid. Ich wollte dich in der Umkleidekabine nicht so überfallen, mit Anna den Plan aushacken und dir ein Gefühlschaos bescheren. Ich musste etwas agieren, denn bereits im ersten Moment, als wir beide uns an der Sporthalle gegenüber standen, habe ich mich in dich verliebt. Als wir uns dann in der Umkleide sahen, hatte ich ein unbeschreiblich großes Verlangen nach dir, sodass ich es einfach tun musste.” “Ach Konstantin, du kannst verdammt süß sein”, seufzte ich leise und bekam dafür das süßeste Lächeln der Welt geschenkt. “Pscht, jetzt ab leise sein, denn wir wollen schließlich den schönen Sonnenuntergang noch etwas genießen, bevor wir wieder nach Hause müssen”, flüsterte Konsti mir zu. “Wie recht er doch hatte”, schoss es mir durch den Kopf. So saßen wir einige Zeit im Pool und schauten in den Himmel. Abrupt wurde das schöne Beisammensein von Anna unterbrochen. “Hey ihr Turteltauben, wir müssen nach Hause, sonst werden wir im Schwimmbad eingeschlossen”, teilte sie uns mit. “Wie schade, ich hätte hier mit meinem Süßen noch stundenlang sitzen können”, träumte ich vor mich hin. Es blieb uns leider nichts anderes übrig, also gingen wir uns abduschen und anschließend in unsere Umkleidekabine. “Jetzt oder nie” dachte ich mir. “Du Kons, magst du heute Abend zur mir nach Hause und bei mir Übernachten?”, kam es schüchtern über meine Lippen. "Natürlich würde ich liebend gerne mit zu dir, aber hat deine Mutter denn genug Abendessen für uns beide übrig?, vergewisserte sich mein Angebeteter. “Ich denke das sollte kein Problem sein. Wir wollten heute Abend Pizza machen und für dich wird auch noch etwas da sein”, versicherte ich ihm. Er schien sich sichtlich zu freuen, jedoch stand gleichzeitig ein trauriger Blick in seinen Augen. Etwas bedrückt und mit brüchiger Stimme informierte er mich, dass er seiner Mutter Bescheid geben musste. “Okay, ich muss kurz wohin und warte dann am Eisladen auf dich.”, sagte ich noch zu ihm. Kurz darauf verließ ich die Umkleide nichts ahnend, dass alles ganz anders kommen sollte.

Ich hoffe Abschnitt 5 hat euch gefallen.

Feedback und Kritik wie immer erwünscht.

LG Firefly

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Gemeiner Cliffhänger!
Was wird ihm passieren? Aber immerhin hat er Konstantin noch Mal gefunden.

Wird es ein schöner gemeinsamer erster Abend?

Ich bin gespannt und freue mich schon auf den nächsten Teil.

LG nobody

Hey noboyfrm,

freut mich, dass dir die Geschichte gut gefällt.

Das mit den gemeinen Cliffhängern, habe ich von anderen Autoren gelernt :wink:

Deine ganzen Fragen werden jetzt beantwortet. Es sei denn, ich lade den nächsten Teil erst "sehr viel später hoch und lasse dich noch etwas Zappeln :stuck_out_tongue_winking_eye:

LG Firefly

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Hey, ihr lieben weiter geht es.

Wie immer viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 6:

Enttäuschung und Wut

“Konstantin ist ein Traum”, schoss es mir durch den Kopf, während ich die Treppe hinauf stiefelte. Oben angekommen, steuerte ich direkt auf den Eisladen zu, damit ich meinen Schwarm überraschen konnte. Ich hatte mir überlegt, für uns zwei Erdbeereisbecher zu bestellen. Es würde ihm gefallen und was gibt es Schöneres als ein Eis. Ganz ungeduldig wartete ich auf Konstantin, indessen die Zeit immer weiter verging und ich zu Träumen anfing. Ruckartig wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, als Anna mich wachrüttelte. “Hey Louis, Mensch dich habe ich ja lange nicht mehr so glücklich gesehen. Seit Konstantin da ist, bist du wieder besser drauf. Ich freue mich für dich”, schrie sie mir förmlich vor Freude ins Gesicht. Wo ist er überhaupt?", stellte sie überrascht fest. “Wie meinst du das?”, fragte ich sie erstaunt. “Na ja du warst doch mit deinem Schwarm in der Umkleide und ich dachte ihr beide seid zusammen hochgegangen”, erklärte sie mir misstrauisch. “Nein sind wir nicht, er wollte mir nachkommen”, sagte ich mit enttäuschendem Unterton. “Komisch”, stellte Anna fest. Langsam wurde mir bewusst, warum Konny den traurigen Blick hatte und er so bedrückt wirkte, als er von seiner Mutter sprach. Wahrscheinlich wusste er ganz genau, dass sie ihm nicht erlauben würde bei mir zu übernachten. Völlig enttäuscht fragte ich Anna, ob sie nicht lust hätte mit mir ein Eis zu essen. Zum Glück willigte sie ein und so saßen wir beide am Tisch und vernaschten unsere Eiscreme. Viel redeten wir beide nicht Miteinander, da wir uns im Moment nichts zu sagen hatten. Nachdem wir unser Eis verputzt hatten, gingen wir zum Auto meiner Ma, stiegen ein und fuhren direkt los. “Na ihr zwei, wie war euer Tag im Schwimmbad.”, entgegnete sie uns. “Ganz gut”, beantworte Anna ihr die Frage. Meine Mutter schien sich damit zufriedenzugeben, da sie mich anschaute und mit fragendem Blick wissen wollte, was ich dazu zu sagen hätte. "Wie soll der Tag schon gewesen sein?, pampte ich meine Mutter gereizt an. "Louis, was ist denn schon wieder los?, kam es mir mit besorgter Stimme entgegen. “Was soll schon los sein?”, ging ich sie an. “Mein Sohn, du bist in letzter Zeit oft gereizt, erschöpft und dazu schläfst du ziemlich viel. Was ist mit dir los?”, legte sie mir nahe. “Was mit mir los? Ach nichts, absolut nichts. Außer das ich schwul bin und an Depressionen leide. Sonst fehlt mir nichts, wenn du es genau wissen willst.”, platze es aus mir heraus und dabei brüllte ich sie förmlich an. Stille, es folgte nur Stillschweigen. Die ganze Autofahrt über herrschte Schweigen. Wir setzen noch kurz Anna ab und fuhren darauffolgend nach Hause. An unserem Wohnort angekommen wollte ich schon aus dem Auto springen, jedoch hielt mich meine Mutter auf. “Louis wir beide sprechen uns gleich”, trug sie mir in einem schwachen, niedergeschlagenen Tonfall vor. Ich hatte richtig Angst, was würde geschehen. Ich konnte es mir schon denken: “Wahrscheinlich wird meine Mutter mich jetzt hassen und ich bin der Idiot der Familie”. Jedoch sollte alles ganz anders kommen.

Ich hoffe es hat euch gefallen.

Feedback und Kritik wie immer erwünscht.

Euer lieber Firefly.

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Hallo Firefly1,
Ich muss wirklich sagen, dass du fantastische Geschichten schreiben kannst.
Das ‘‘ins Detail gehen‘‘ und das beschreiben von Dingen, macht die Geschichte viel realistischer. Außerdem finde ich Konstantins art und Weise ziemlich süß.
Ich freue mich auf Kapitel 7

Simon

Hey Kiste99,

freut mich zu hören, dass dir meine Geschichte gefällt.
Dankeschön. :sunny: Hätte nicht gedacht, dass meine Geschichte so gut ankommt, da ich einfach drauf losgeschrieben habe.
Ja da muss ich dir recht geben, Konstantin ist schon ziemlich süß.

LG Firefly

Hey ihr lieben,

da ich momentan viel Zeit habe und die Langeweile vertreiben muss, folgt heute Abend Kapitel.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 7:

Das Gespräch

Mit Angst im Bauch trottete ich zum Haus und schloss die Tür auf. Als ich hinein ging, kamen mir meine zwei kleinen Brüder besorgt entgegen. “Was ist denn los Louis”, fragten mich Maxime und Felian synchron. "Geht doch schon mal ins Wohnzimmer. Mama kommt auch gleich. Wir haben alle etwas miteinander zu besprechen,"erklärte ich ihnen. Zum Glück stellten die beiden noch keine Fragen. “Ob die beiden es wohl verstehen werden? Maxime vielleicht, schließlich war er bereits 13. Bei Felian war ich mir weniger sicher, denn er ist erst 11.”, ging es mir durch den Kopf. Als die Haustür aufging und meine Ma reinkam, wusste ich, dass es kein Zurück mehr gibt. “Louis gehe doch schon mal zu deinen Brüdern ins Wohnzimmer. Ich komme dann auch gleich”, teilte sie mir mit. Unser Wohnzimmer lag direkt am Hausflur und hatte keine Tür, weshalb sie Maxim und Felian auf dem Sofa hocken sehen konnte. So saßen wir drei in der Stube und warteten auf meine Mutter. “Wann kommt sie denn endlich”, dachte ich mir nur. Schließlich kreuzte meine Mutter dann, setze sich zu uns und ergriff direkt das Wort. “Jetzt eins nach dem anderen”,entgegnete mir meine Ma. Louis, seit wann weißt du denn das du unter Depressionen leidest? Wieso erzählst du uns nichts davon? Jetzt musste ich ihr die Wahrheit sagen, auch wenn ich es nicht wollte. “Seit 6 Monaten. Mir ging es bereits längere Zeit schlecht. Ich hielt es nicht mehr aus und wollte wissen was mir fehlt. Folgend ging ich zum Hausarzt, der mich daraufhin zum Psychiater schickte. Er stellte mir dann die Diagnose schwere Depressionen”, erklärte ich ihr. “Euch habe ich nichts davon erzählt, da es mir unangenehm war. Ich hatte Angst als Schwächling zu gelten. Männer müssen immer stark sein und dürfen keine Gefühle zeigen.”, beichtete ich allen. “Wenigstens weiß ich jetzt, warum es dir schlecht geht. Das ist schon mal wichtig für uns alle, denn mittlerweile verstehen wir, wie wir mit dir umgehen müssen,” schilderte sie mir. “Jetzt würde mich noch interessieren, seit wann du weißt, dass du vom anderen Ufer bist und warum du nach dem Schwimmen so gereizt warst”, erkundigte sie sich. “Ich wusste bereits mit 14, dass ich schwul bin. Alles fing damit an, dass Jungs interessanter waren und ich ihnen hinterherschaute. Ich war nach dem schwimmen so gereizt, weil ein süßer Junge mich sitzen lassen hat,” erläuterte ich ihr. “Wieso hast du uns denn nichts davon erzählt?”, fragte sie mich. "Euch habe ich nichts davon gesagt, da es mir unangenehm war. Ich wollte nicht von dir rausgeschmissen werden und dachte, wenn Maxime und Felian das erfahren, möchten sie nichts mehr mit mir zu tun haben."erklärte ich ihr. Sie blickte ernst. Am liebsten wäre ich jetzt unter die Decke gekrochen und einfach im Erdboden versunken. Anstatt das sie mich als unnützen Sohn beschimpfte, nahm sie mich in den Arm und erklärte mir lieb, was es für sie bedeutet. “Louis, du brauchst deswegen keine Angst haben. Ich werde dich immer lieb haben, egal welche Krankheit und Sexualität du hast. Ich liebe dich, weil du mein Sohn bist. Trotzdem werde ich etwas Zeit brauchen, um mich daran zu gewöhnen” schluchzte sie. Auf einmal kamen mir meine Brüder entgegen und nahmen mich nacheinander in den Arm. “Louis, wir werden dich auch immer lieb haben, wir würden dich niemals verstoßen.”, offenbarten sie mir. Ich wusste nicht, was ich gerade fühlen sollte. Mir wurde das alles zu viel. Ich bedankte mich bei allen und ging anschließend in mein Zimmer. Ich schmiss mich direkt ins Bett und wollte schlafen. Daraus wurde jedoch nichts, denn unser Haustelefon klingelte.

Ich hoffe Abschnitt 7 hat euch gefallen.

Wenn ich zu viele Kapitel hintereinander hochlade, habe ich Angst euch die Spannung zu nehmen. Wie ist es euch denn lieber? Jeden Tag ein Kapitel oder zwei bis drei Tage Pause zwischen 2 Kapiteln?

Feedback und Kritik wie immer erwünscht.

LG Firefly

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Wieder ein schöner Teil!
Wer da wohl an der Tür ist?

Ich finde ein Teil am Tag ist eine schöne Taktung. :slight_smile:
Weiter so, ich finde es super, dass du das Geschichten-Forum hier wieder etwas belebst. :slight_smile:

LG Leon

Hey Leon,

freut mich, dass dir der Teil gefallen hat.
Das scheint wohl etwas verwirrend zu sein. Mit Haustelefon meine ich das Festnetztelefon.

Okay, danke für deine Rückmeldung. Werde die Kapitel dann jeden Tag am morgen posten.

Das glaube ich dir gerne. Ich finde es auch schade, das der Geschichtsbereich so ruhig geworden ist. Ich kann es auch ein stück weit verstehen. Wenn man wenig Feedback bekommt und die meisten nur heimlich mitlesen, verliert man schnell die Motivation. Es freut mich auf jeden Fall, dass die Geschichte gut ankommt und ich auch Feedback dafür bekomme.

LG Firefly

Hey, ihr lieben.

Jetzt viel Spaß bei Abschnitt 8.

Kapitel 8:

Die erste gemeinsame Nacht.

Ich hatte ein eigenes Festnetztelefon in meinem Zimmer, folgend nahm ich den Hörer ab. “Hey Lou, tut mir leid, dass ich mich nach dem Umziehen einfach so verdrückt habe. Meine Mama ist streng, drückt mir dauernd Regeln auf und lässt mich selten aus dem Haus”, erzählte er mir mit trauriger Stimme. “Auch das noch. Das hatte mir gerade noch gefehlt.”, schoss es mir durch die Birne. “Es ist schon okay Konsti. Ich habe mir schon gedacht, dass es an deiner Mamma liegen muss. Du klangst sehr bedrückt, als du mir gesagt hast, dass du deine Mamma noch anrufen musst.”, sagte ich ihm. “Lou, da ist noch etwas. Ich habe mich gerade mit meiner Mama gestritten und daraufhin hat sie mich rausgeschmissen. Mein Dad ist wie immer stockbesoffen und hat davon nichts mitbekommen. Kann ich heute bei dir übernachten?”, flehte er mich an. Eigentlich wollte ich heute meine Ruhe haben, da der Tag anstrengend genug war, jedoch konnte ich Konstantin nicht sitzen lassen. Also willigte ich ein. “Du darfst heute bei mir übernachten, aber pass auf das meine Ma dich nicht sieht. Ich habe mich heute erst bei ihr geoutet und sie braucht etwas Ruhe.”, erklärte ich ihm. “Okay Lou, ich pass schon auf.”, versicherte er mir. Wir verabschiedeten uns voneinander und kurze Zeit später kam Kons und ich ließ unbemerkt ihn in unser Haus. Er zog sich noch schnell aus und bevor meine Ma etwas bemerkt hatte, waren wir in meinem Zimmer. “Schön hast du es hier Lou.”, erwähnte er, als er sich umgeschaut hatte. Bevor ich noch etwas sagen konnte ging er auf eines der Poster zu und verriet mir etwas: “Ich höre auch die Backstreetboys. Am liebsten höre ich “I want mark it that way”. Wenn mich jemand fragen würde, welcher Sänger am heißesten ist, dann würde ich mich sofort für Nick Carter entscheiden.” Konsti schwärmte genauso für die Backstreetboys wie ich, was mir sichtlich gefiel, denn so hatten wir schon mal etwas Gemeinsames. “Nick Carter ist echt ein süßer Boy, da hatte er recht. Seine schöne Frisur, die schönen Augen und das himmlische Lächeln brachten einige Mädchenherzen zum Dahinschmelzen. Welchen Charakter er wohl …”, weiter kam ich nicht, denn Konny riss mich aus meinen Gedanken. “Hey Lou, alles okay?”, fragte er mich besorgt. “Ja alles gut Kon. Du hast recht, Nick Carter ist heiß. Er hat ein süßes Lächeln. Ich kenne da aber jemanden, der noch viel heißer aussieht und süßeres Lächeln hat als Nick.”, verriet ich ihm. “Ach echt, hm wer könnte das wohl sein. Ich wüsste niemanden”, entgegnete er mir mit einem spitzbübischen Grinsen. “Haha sehr witzig. Du Lümmel weißt ganz genau wen ich meine”, grinste ich ihn an und stieß ihn dabei in mein Bett. “Hey was wird das denn jetzt hier? Es war nicht davon die Rede, das wir in einem Bett schlafen.”, offenbarte er mir mit ausgestreckter Zunge. “Na warte”, sprach ich noch zum ihm, bevor ich anfing ihn durchzukitzeln. Konstantin schien ganz schön kitzelig zu sein, denn er lachte sich die Seele aus dem Leib. “Es reicht, ich kann nicht mehr”, prustete er mir entgegen. Ich hörte auf und schlagartig legte Konstantin seine Hand auf meinen Nacken und zog mich zu sich heran. Wir schauten uns direkt in die Augen. “Seine Augen waren wunderschön hell leuchtend grün. Man könnte meine er hätte Katzenaugen”, fiel mir auf. Nach einer weile bewegte Konny seinen Kopf und flüsterte mir die schönsten Worte meines Lebens ins Ohr: “Ich liebe dich Lou. Du bist der süßeste Junge auf Erden. Ich werde dich nie wieder gehen lassen und für immer bei dir bleiben.” Daraufhin küsste ich ihn lange und intensiv und gestand ihm auch meine Gefühle: “Ich liebe dich auch Kons. Du bist mein Traumprinz und ich werde dich für immer festhalten.” Anschließend folgte etwas, was ich mir hätte nicht in den schönsten Träumen vorstellen können. Er fing mich langsam an zu küssen, dabei streichelte er mir liebvoll durch die Haare. Dabei wurden seine Küsse mit der Zeit immer intensiver. “Einfach der Wahnsinn, Konsti konnte verdammt gut küssen.”, feuerte mir dieser Gedanke nur so durch den Schädel. Ich spürte ein immer größer werdendes Verlangen nach meinem Schatz. Ihm erging es nicht anders, denn an meinem Bein konnte ich etwas Steifes fühlen. “Jetzt oder nie. Ich habe nur diese eine Chance und ich darf es nicht vermasseln”, sprach ich mir innerlich zu. Ich konnte es kaum noch abwarten und wollte die Chance nutzen, also legte ich mein Herzblatt auf den Rücken und begann ihm sein Hemd aufzuknöpfen. “Stop, stop. Bist du dir sicher Lou, das du dass jetzt möchtest?”, kam es plötzlich ruhig aus seinem Mund. “Ja mein Schatz, ich möchte es jetzt hier mit dir. Da bin ich mir da ganz sicher”, beruhigte ich ihn. Er schien noch etwas unsicher zu sein, jedoch deutete er mit einem Nicken an, dass er es auch wollte. Folgend knöpfte ich sein Hemd weiter auf, zog es ihm aus und streichelte ihm über seine Brust. Er hatte ganz weiche und zarte Haut, was mir besonders gut gefiel. Kurz darauf zog er mir mein T-Shirt aus und begann mich zu streicheln. Dabei merkte ich, wie ich innerlich immer erregter wurde, mir so heiß wurde wie ein Vulkan und ich mich nicht mehr halten konnte. Ich begann ihm seine Hose zu öffnen und sie samt Unterhose auszuziehen. Folgend tat er es mir gleich und so lagen wir beide splitternackt im Bett und betrachteten unsere Körper. Es dauerte nicht lange, bis Kons mir anfing eine zu blasen. Ich begann laut aufzustöhnen, was ihm deutlich machte, dass es mir gefiel. Als er fertig war, fing ich ihm an eine zu blasen, weshalb er laut aufstöhnte. Ich hatte zwar Angst das uns jemand im Haushalt hören konnte, aber das war mir egal, denn sein Stöhnen törnte mich nur noch mehr an. So kam eins zum anderen und Kons steckte in mir. Mit langsamen Bewegungen fing er an, was mir sichtlich gefiel. Er schien es zu bemerken, denn seine Kraft wurde immer stärker, bis wir schließlich gleichzeitig kamen. Völlig erschöpft und glücklich lagen wir im Bett. “Du Kons, der Sex mit dir war unglaublich schön. Du bist behutsam und zärtlich vorgegangen, was mir besonders gut gefiel.”, verriet ich und drückte ihm dabei einen Kuss auf den Mund. “Ich fand es auch sehr schön Lou. Du warst sehr gefühlvoll und einfühlsam beim Sex. Was ich besonders mochte”, gab er mir preis. Wir kuschelten noch etwas miteinander und schliefen daraufhin Arm in Arm ein. Am nächsten Morgen wachte ich relativ früh. Ich bewegte meinen Arm, da ich schauen wollte ob Konstantin noch schläft. Jedoch spürte ich nichts und drehte mich folgend um und dabei bemerkte ich, dass das Bett neben mir leer ist.

Ich hoffe die Sexszene war nicht zu detailreich und es hat euch wie immer gefallen. :wink:

Kritik und Feedback sind erwünscht.

LG Firefly

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Hi Firefly,
WOW! Kapitel 8 ist auf jeden Fall mein Lieblings Teil.
Ich hoffe, für dich, dass diese ‘‘Szene‘‘ nicht ausgedacht war.
Und nein, es waren nicht zu viele Details😉

LG Simon