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Placebo
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Wasser

Beitragvon Placebo » 11 Sep 2018, 11:12

Hallo Leute,

Nachdem ich seit längerem schon mit Faszination die Geschichten hier im Forum lese, hab ich mich dazu entschieden mich auch mal an der Kubst des Schreibens zu versuchen. Geplant ist, zwei bis drei Kapitel pro Woche zu schaffen. Je nach Feedback werde ich sehn, ob es sich lohnt weiter zu schreiben oder sogar mehr zu schaffen.

Bei der Geschichte handelt es sich um einen Mix aus Realität und Fiktion. Die Namen hab uch etwaa abgeändert und die Zeit angepasst. Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Lesen. :flag:

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1. Das Kamel in der Wüste

Stau...ich hasse Stau. Und noch viel mehr hasse ich Stau bei dieser Affenhitze. 36 Grad zeigt das Thermometer im Auto an. Gefühlt also 200 Grad hier drinnen. So ungefähr muss sich der gestrige Sonntagsbraten im Backofen gefühlt haben. Ich kann das Leiden des Hasen irgendwie nachvollziehen. Ist nicht gerade angenehm stundenlang alles andere als schonend gegart zu werden. Zu allem Überfluss war auch noch die Klimaanlage im alten Audi 100 meiner Oma im Arsch, so dass die einzig verbliebene Luftquelle dir heiße Wind war der sich ab und an durch das geöffnete Fenster bequemte. Ich bemittleidete mich selbst bei dem Gedanken diesem Zustand noch eine ganz Zeit harren zu müssen. Aus dem Augenwinkel beibachtete ich meine Oma.

Der schien das alles irgendwie gar nichts auszumachen. Vollkommen regungslos umklammerte sie das abgenutzte Lederlenkrad als hätte sie angst, es würde ihr davonlaufen. Würde sie nicht ab und zu die Texte von Roland Kaiser mitsummen, welcher seine Schnulzen aus dem alten Kasettenradio des Audis trällert, hätte ich vielkeicht sogar schon an ihrem Puks gefühlt um zu sehn ob sie noch lebt. Wärend ich so ib Gedanken versunken war, bemerkte ich die Luftreflektionen über der Autobahn. Ich kam mir vor wie in einer Wüste. Der alte Audi war das Kamel. Und Oma die Mumie, die auf dem Kamel ritt. Bei diesem Gedanken musste ich schmunzeln. Nur leider waren wir nicht in der Wüste sondern im Stau. Ib der Sahara hätten wir zumindest irgendwo eine Oase finden können. Oder ein altes Pharaonengrab. Dort wäre es bestimmt angenehm kühl. Doch mit einem mal endeten meine Träumereien.

"Aua, gottverdammte Scheiß!", schrie ich auf als mir so ein Scheußvieh von Wespe in die Hand stoch. "Du sollst doch nicht fluchen Junge. Der Herrgott sieht das gar nicht gerne", krächzte meine Oma neben mir. Ich dem Vieh noch gerne meine ganze Palette von obszönen Kraftausdrücken hinterher geworfen, entschied mich dann aber doch aufgrund der sicherlich folgenden Moralpredigt dagegen. "Tut es denn sehr weh?", fragte Oma weiter. "Geht schon", murmelte ich ihr immer noch ärgerlich entgegen, "wie weit ist es denn noch?" "So circa 200km denk ich," antwortete sie in ihrer txpischen Omastimme und blickte dabei auf ihre Straßenkarte. Im Zeitalter des Navis hätte man mit den richtigen Mitteln schon etwas präziser sein können. Im Auto kehrte wieder Ruhe ein. Das heißt bis auf den guten Roland der schier unermüdlich weiter trällerte. Ich hattekeine Ahnung wie lange wir noch inmitten dieser Blechlawine festsitzen würden und so entschloss ich mich dazu um Handyakku zu sparen auf anstöndige Musik zu verzichten und Roland Kaiser still leidend zu ertragen.

So hatte ich mir den Beginn meiner Ferien nicht vorgestellt. Eigentlich wollte mein Vater mich abholen. So machte er es immer. Seit ich vor 5 Jahren erfahren hab, dass der Mann den ich bisher immer Papa nannte nucht mein leiblicher Vater war, holt mich mein Herr Erzeuger jeded Jahr in den Sommerferien ab um bei ihm den Großteil der Ferien zu verbringen. Ich genieße es jedes Jahr diese paar Wochen im absoluten Rampenlicht zu verbringen. Mein Vater fährt immer das volle Programm auf. Schwimmen gehn, Freizeitpark jeden Tag essesn gehn und so weiter. Nicht das ich das alles unbedingt wollte. Mir reicht es auch einfach mal von zu Hause weg zu kommen. Das Verhältnis zu meinen Eltern ist eh nicht das Beste. Sie lassen es mich oft genug spüren, dass ich lange nicht so erwünscht bin in der Familie wie mein kleiner Bruder. Da kann ich machen was ich will. Ich bin halt ein unehelicher Bastard, wie es mir schon das ein oder andere mal an den Kopf geworfen wurde. In der Zeit mit meinem leiblichen Vater hatte ich das Gefühl erwünscht zu sein. Selbst mein kleiner Stiefbruder und seine neue Frau spielten in der Zeit in der ich bei ihm war nur die zweite Geige. Umso enttäuschter war ich als Oma dieses mal vor der Tür stand. Nicht falsch verstehn! Ich mag sie, sehr sogar. Aber sie ist eben nicht mein Vater.

Immer noch in Gedanken versunken merkte ich nicht, dass es wieder zügiger voran ging. Erst als ich auf einem Schild lesen konnte, dass wir nur noch 120km von unserem Ziel entfernt waren, reallisierte ich das wir den Stau überlebt hatten. Die Nachmittsgssonne brannte immer noch unerbittlich auf uns runter, doch der Fahrtwind blies die hitze langsam aus dem Auto und von meinem überhitzten Körper. Ich steckte mir meine Kopfhörer in die Ohren schaltete Placebo ein und die Welt um mich herum aus...

Wasser

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Placebo
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Re: Wasser

Beitragvon Placebo » 11 Sep 2018, 11:20

Ach ja übrigens...wer Rechtschreibfehler findet farf sie gerne behalten :D :D

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Re: Wasser

Beitragvon Placebo » 11 Sep 2018, 15:30

So und als kleinen Appetitmacher noch Teil 2

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2. Alien

"....you're one of gods mistakes. You crying tragic waste of skin", tönte es in meinen Ohren als der Wagen meiner Großmutter zum stehen kam. Ich zog die Stöpsel aus meinen Ohren und schaute etwas verschlafen in das faltige Gesicht neben mir. "Wir sind da Patrick," strahlte mich meine Oma an. Ihr Gesichtsausdruck war immer noch der selbe wie heute Morgen als sie vor unserer Tür stand. Was hat die gute Frau genommen das sie immer noch so fit ist. Nach fast 7 Stunden in brütender Hitze auf der Autobahn in dem alten Audi war ich wie gerädert. Mir tat jeder einzelne Knochen weh und ich wollte eigentlich nur duschen und dann ab ins Bett. Nachdem ich die Beifahrertür öffnete und etwas wackelig aus dem Auto trat, stellte ich aber zu meinem Bedauern fest, dass dies wohl vorerst in die Kategorie "Wunschdenken" abgeschoben werden kann.

Vor der Haustür zum stattlichen Mehrfamilienhaus hatte sich schon das Begrüßungskomitee versammelt und begann nun mich von allen Seiten zu umzingeln. Die erste die auf mich einstürmte war meine Tante. Sie hieß Monika, war groß, dunkelhaarig und alles in allem sehr hübsch. "Hi Patrick. Mensch bist du groß geworden. Komm lass dich drücken."
Es ist mir bis Heute ein Rätsel wie so dünne Arme so kräftig zudrücken können. "Hallo Tante Monika", sagte ich wärend ich versuchte nicht zerquetscht zu werden. "Bist ja schon ein richtiger junger Mann geworden. Wie alt bist jetzt 15? 16?"
Wenn sie versucht hat mir zu schmeicheln, dann ist ihr das auf jeden Fall gelungen. Leicht errötet erwiederte ich: "Nee, bin erst 14."
"Nicht mehr lange und du bist so groß wie dein Vater. Besser aussehn tust aber jetzt schon", schmeichelte sie weiter. Sie wusste genau was sie sagen musste um ein männliches Wesen zu bezirzen. Klammheimlich überlegte ich wie viele Männer sie so schon um den kleinen Finger gewickelt hat.
Dann waren da noch ihre beiden Töchter, Josephine und Angelina. 5 und 3 Jahre alt mussten die beiden gewesen sein. Auch Thomas, mein 10 jähriger Stiefbruder war anwesend. Sie schauten mich etwas schüchtern aus ihren tiefblauen Augen an. Ich streckte ihnen freundlich meine Hand entgegen welche sie zögerlich schüttelten.

Ich kam mir schon etwas seltsam vor als mich alle anwesenden von oben bis unten musterten. Sogar meine Oma begann mich genauer anzustarren. Vielleicht kam es such daher, dass ich mich doch von meinem äußeren Erscheinungsbild her stark zu letztem Jahr verändert hatte. Ich hatte wirklich vor kurzem einen extremen Wachstumsschub und brachte es nun suf stolze 1,75. Meine dunkelblonden, kurzen Haare hatte ich mir nach oben gegelt. Aufgrund meiner zuletzt sehr guten Noten durfte ich auch ein Lippenpiercing seit kurzem mein eigen nennen. In beiden Ohren trug ich kleine schwsrze Tunnel. Auch Klamottentechnisch stach ich doch sehr aus der braven Nenge heraus. Meine engen, zerissenen Jeans mit dem unterm Arsch hängenden Nietengürtel gepaart mit meinem weiten "ASP" T-Shirt rundeten das Bild eines jungen Rebellen ab.

Nachdem ich mir also meinen Koffer aus dem Kofferraum geholt habe, ging es erst mal hinein. Meine Tante bat mich mei Gepäck erst mal zur Seite zu stellen. "Dein Vater müsste auch jeden Monent kommen", erklärte sie mir. Ich stellte slso meine Sachen ab und folgte meiner Tante in die Küche. Es roch herrlich nach selbstgemachter Pizza und Wein. "Kannst dich schon mal auf die Terasse setzen. Sobald mein Herr Bruder auftaucht gibts essen," sagte sie in ihrer scharmanten Art. Ich ging also durch die Küche auf die große Terasse und setzte mich auf einen der Rattanstühle. Auf dem Tisch standen schon die Teller, Gläser und Besteck und ein Aschenbecher. "Hm, mein Nikotinspiegel ist eh voll im Keller," dachte ich so bei mir und ohne groß weiter nschzudenken holte ich meine Zigaretten aus der Hosentasche und zündete mir genüsslich eine Kippe an. "Um Gottes willen!" Hörte ich es nur hinter mir krächzen....

RobinAntonio
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Re: Wasser

Beitragvon RobinAntonio » 12 Sep 2018, 20:32

Helllooo.
Ich finde die Geschichte ist an sich schon gut. Mir ist nur aufgefallen, dass du zum Beispiel am Ende von Kapitel 1 sehr poetisch geschrieben hast. Und im Kapitel vor Allem wenn du was zu erzählen hast wird es ich sag mal "normal". Das ist an sich nicht schlecht aber versuche da zumindestens einen guten Übergang zu schaffen und des nicht so abrupt zu wechseln.

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