Wandel des Herzens

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bunnylover
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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon bunnylover » 01 Jan 2018, 07:50

Soooo ich glaub ich bin jetzt auch Mal wieder nach einem halben Jahr offline Krise auf dem neuesten Stand. :laptop: :cry:




Ach ja da ja heute Neujahr ist...Happy New year!!!
Ein guten Rutsch euch allen und dir Arohk viel Inspiration und Ideen für den weiteren Verlauf der Geschichte und weiteren :tease: :happy: :lol:


Also dann bis bald Leute -bunny
“Würd' lieber sterben, als nach Hause geh'n
Einfach loslassen im freien Flug
Atmen, warten bis der Staub sich legt
Ruhig Blut, alles gut“
-Casper

Re: Wandel des Herzens

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Jones13
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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Jones13 » 28 Feb 2018, 16:39

Hey Arokh :)

Deine Geschichte ist echt der Hammer!!! Ich bin schon seit langem ein stiller, heimlicher Mitleser. Jetzt hab ich mich endlich mal angemeldet, um dir ein dickes, fettes Lob auszusprechen! :)

Wie geht es weiter?? Werden Thomas und Kevin zusammen bleiben? Und wird evt Basti mit Justin zusammen kommen? Das deutet zumindest den Streit mit Thomas hin, der in deiner Vorschau mal zu lesen war. Das wäre soo nice :D Obwohl ich Justin eigentlich nicht mag, mir ist er ein wenig zu angsteinflößend und schmiedet zu dunkle Pläne :/ Aber vielleicht springt er zu der guten Seite, zu Kevin und Kathy :)

Oder vielleicht kommen ganz am Ende Basti und Thomas zusammen, wobei nur Kevin den Vermittler gespielt hat? Das wäre sooo süß :)

Ich bin einfach mega gespannt wie es weitergeht :)

Ich hoffe ich konnte dir einen guten und tatkräftigen Motivationsschub liefern, der bis zum Ende deiner Story ausreicht :) Please do it! ( Gedachter Smilie, weil ich sonst die Anzahl der Smilies ( nur acht! ) überschreiten würde )

LG Jones13 :)

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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Zuri » 28 Jul 2018, 14:22

Ein neuer Teil der tertiären Story:

Zunächst lachte Mira, doch als er in Jasons erschüttertes Gesicht sah, verblasste sein Lächeln.
"Was geht hier vor, Jason!?", wollte er verunsichert und leicht verärgert von seinem Freund wissen.
"Er hat dich rufen lassen, um dir was mitzuteilen, nicht dir was zu verschweigen. Das, was du gehört hast, war nur Spaß.", erklärte PhrasenwesenZ diplomatisch.
Mira entspannte sich sofort und erwiderter: "Euch hätte ich nicht wirklich was schlimmes zugetraut. Ich war nur... Ach, egal. Tut mir leid."
Jason, der sich mittlerweile wieder gefasst hatte, erhob sich nun und umarmte Mira einfach nur fest.
"Okay, okay. Ich hab dich auch lieb, Jason", meinte Mira nach einer Weile und Jason ließ ihn langsam wieder los. Dann setzten sich beide aufs Bett.
Der Sohn des Bürgermeisters ergriff die Hand des Sohnes der wunderlichen Frau und begann zu erzählen. Schließlich kam Mira zu derselben Schlussfolgerung wie Jason zuvor. Er sprang auf.
"Zu meiner Mutter zurück? Nie im Leben! Ich bleibe bei Jason. Nur über meine Leiche! Das hatte ich euch wirklich nicht zugetraut."
Er war rasend vor Panik — wie ein eingesperrtes Tier.
"Mira. Das war es, was ich vermeiden wollte. Ich wollte es dir ruhig beibringen: Arokh und Zuri werden das nicht tun", versicherte ihm Jason flehend.
"So? Das glaubst du ihnen? Was sollte sie so plötzlich umgestimmt haben? Darum habt ihr euch doch hier eingeschlichen! Darum seid ihr zurückgekommen!"
Er stürmte aus dem Raum
"Mira!", rief Jasons erstickte Stimme.
Dann sackte er in sich zusammen und saß mit versteinertem Gesicht da.
Eine Ewigkeit lang sagte keiner ein Wort. Jason war mit sich selbst und dem Ausgang des Gesprächs mit Mira beschäftigt; den beiden Phrasenwesen tat das Ganze sehr leid. Sie waren so gastfreundlich und herzensgut empfangen worden und nun hatten sie vielleicht gerade eine glückliche Beziehung zerstört. An die Bedeutung des Namens des Dorfes dachte PhrasenwesenA im Moment nicht. Sie wussten nicht, was sie sagen sollten, aber sie wollten Jason erklären, dass sie dies absolut nicht beabsichtigt hatten und ihnen sehr leid tat.
Schließlich erhob sich Jason.
"Ich bin mal eben im Bad. Ihr könnt gerne bleiben."
Er verließ den Raum; die Phrasenwesen blieben, unschlüssig, was sie tun sollten, zurück. Hatte in seiner Stimme die Bitte, sie mögen bleiben, gelegen? Eine Zeit lang versanken sie beide in Selbstverwürfen und fragten sich, ob sie sich gleich zu Beginn bei Jason entschuldigen sollten. Wäre es besser gewesen, sie wären gar nicht erst in dieses Dorf gekommen? Dann hätten sie kein Unglück über diese Beziehung gebracht.
Schlussendlich nahm ihnen Jason die Entscheidung ab, als er den Raum wieder betrat.
"Mira kommt schon wieder zurück. Muss erst einmal runterkommen. Musste ich ja gerade auch kurz", sagte er "Euch trifft keine Schuld. Ich vertraue euch und Mira vertraut mir. Jetzt wissen wir es wenigstens. Das wird schon. Wir bekommen das hin. Unangenehme Wahrheiten sind manchmal schwierig hinzunehmen und zu akzeptieren. Aber sie gar nicht erst zu kennen, macht es unter Umständen noch schlimmer."
Doch so schnell kam Mira nicht wieder. Irgendwann realisierte auch Jason, dass es mit Miras Rückkehr noch etwas dauern würde. Also beschloss er, das Beste daraus zu machen und bestellte für alle drei Heiße Schokolade. So kamen sie ins Gespräch und Jason entspannte sich immer mehr — zumindest äußerlich. Eine gewisse innere Anspannung blieb natürlich die ganze Zeit über im Hintergrund dort. Sie sprachen über dieses und jenes und lernten sich besser kennen.
"Sei du selbst. Alles andere wirst du eh verkacken" — Marie Meimberg

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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Zuri » 18 Okt 2018, 21:07

Nach langer, langer Zeit eine Fortsetzung und auch der Grund für Arokhs ebenso lange Abwesenheit ;-)

Weder in der Nacht, noch am folgenden Tag kehrte Marc zurück. Jason hatte kaum geschlafen. Die Phrasenwesen wussten ihm nicht wirklich zu helfen. Sie hielten abwechseld Nachtwache, um für Jason da zu sein, sogut sie konnten. Doch all ihr Bemühen brachte ihn Mira nicht zurück. Und so vermochten sie seine Stimmung nicht zu verbessern. Schließlich sprang Jason auf.
"Ich werde ihn suchen", erklärte er voll neugewonnener Überzeugung.

"Was ist... wenn Mira nach Hause kommt?", wandte Phrasenwesen A ein.
"Äh... Ihr seid doch da", antwortete Jason.
"Na ja, überleg mal: Zu demjenigen, der geht, haben wir dann keinen direkten Kontkat mehr. Wenn du hier bleibst siehst du ihn schneller wieder."
"Hmmm...", machte Jason.
"Siehst du", schloss PhrasenwesenA und verkündete: "Ich gehe."
"Und warum nicht ich?", versuchte sich PhrasenwesenZ zu Wort zu melden.
"Ach, das ist doch Jacke wie Hose.", winkt das andere Phrasenwesen ab als wolle es nicht darüber diskutieren.

Wortlos gibt sich sein Phrasenwesenkollege geschlagen.

- 0 - 0 - 0 - 0 - 0 -

Dann schließlich macht sich das Phrasenswesen auf den Weg. Es ist ein sonniger Tag und es wurde mit ausreichend Proviant ausgestattet. Darum ist der Rucksack auch so schwer. Jason hatte es mit allen Informationen verstort, welche ihm helfen würden, Mira zu finden, wenn dieser sein Auffinden nicht unmöglich zu machen versucht hatte. PhrasenwesenA ist guter Dinge. Mira wird nicht ewig weglaufen. Er liebt Jason und Jason ihn. Irgendwann würde die Sehnsucht ihn schon wieder zu seinem Freund treiben. Spätestens dann würde er seine Deckung aufgeben und mit etwas Glück würde PhrasenwesenA ihm auf dem Rückweg begegnen. Es würde Mira zurück zu Jason bringen, da war es sich sicher.
Vielleicht war Mira an einem ihrer Lieblingsplätze, die weiter außerhalb der Stadt lagen. Auf der Flucht war Mira ja nicht. Wovor auch? Er war aufgefühlt gewesen. Aber einen Grund zur Flucht hatte er nicht gehabt. Wahrscheinlich musste er nur seine Gedanken ordnen und gelangte dann zu der Einsicht, dass er zu Jason zurückkehren solle.

Es war ein sonniger Tag und es würde der letzte sein, an dem es von Jason und PhrasenwesenZ gesehen wurde.

Zuerst waren sie noch voller Euphorie und Zuversicht. Das Phrasenwesen würde Mira finden. Ganz sicher. Schwierig war das bestimmt nicht. Vielleicht musste es ein bisschen mit ihm reden, um ihn dazu zu bewegen, den Weg mit ihm zurückzugehen. Aber das würde es schon hinbekommen. Mira würde schon nicht ewig sauer sein.
Eine Frage, welche PhrasenwesenZ nicht laut auszusprechen wagte, aber welche ihm täglich mit zunehmender Intensität im Kopf herumgeistere war: Was wenn sein Phrasenwesenkollege erneut auf diese wunderliche Frau traf und ihr eröffnete, dass sie ihr ihren Sohn nicht zurückbringen würde? Wie würde sie ragieren? Hatte Mira die emotionale Reaktionen seiner Mutter geerbt?

Jason und die zurückgebliebenen Phrasenwesen malten sich zu Anfang aus, wo PhrasenwesenA und Mira gerade waren, ob sie sich bereits gefunden hatten. Der Sohn des Bürgermeisters sprach von der Bedeutung der Orte, an die er PhrasenwesenA ausgesandt hatte, und davon, wie sie ihre Bedeutung erlangt hatten. Wenn sie nicht über die beiden anderen sprachen, redeten sie über sich selbst.

PhrasenwesenZ war wieder bei Chavanna eingezogen, doch verbrachte es viel Zeit bei Jason, wenn dieser nichts für seinen Vater zu erledigen hatte und das Phrasenwesen dann Chavanna zur Hand ging, entweder beim Kochen oder einer ihrer anderen Arbeiten, wobei sie häufig ins Gespräch kamen.
Manchmal machte es Botengänge für oder mit Chavanna ins Dorf. Dabei fiel ihm auf, dass die Leute häufig verstummten, obwohl sie davon hinter vorgehaltener Hand getuschelt hatten, und taten als sei nichts Außergewöhnlches. Als es Chavanna fragte, worüber sie redeten, erzählte sie ihm, die Fleischerfrau habe ihr gesagt, es gehe das Gerücht um, Jason habe seinen Freund verjagt, weil er an einem der beiden Reisenden mehr Gefallen gefunden habe. Natürlich wisse sie, dass Jason treu sei, versicherte ihm Chavanna, und sie würde Jason auch so Dinge wie Fremdgehen im Leben nicht zutrauen.

Am nächsten Morgen informierte sie Namira, der junge Herr, womit sie Mira meinte, sei wohl gestern Nacht unbemerkt nach Hause gekommen, was sie gerade erfahren habe, aber er habe offenbar keine Anstalten gemacht, Jason zu sehen und so müsse dieser sich wohl zu dessen Haus aufmachen. Jason, ging alleine hin, und sie sprachen, vertrugen sich.

Um PhrasenwesenA machten sie sich zunächst Gedanken, dann Sorgen. Sie wussten nicht, wo es war, musste es schließlich ziehen lassen.

Als es seine Sachen gepackt hatte, machte es sich auf zu den Orten, welche Jason ihnen beiden beschrieben hatte. Es wanderte über Wiesen und lange Wege für Tage; es besuchte die Orte zu denen es aufgebrochen war - doch nirgendwo fand es ein Zeichen von seinem Phrasenwesenkollegen. Irgendwann - es regnete in der Dämmerung und die Kleidung, die es am Leib trug, war bereits komplett durchnässt - ließ es sich mit einem resignierten Seufzer auf einen Stein nahe der Felswand, auf die es zukam, sinken. Wofür tat es das? Gab es überhaupt noch eine Chance? Wie lange wollte es das noch weitermachen?
Ihn verließ die Hoffnung. Es war nicht gewillt, jetzt aufzugeben, aber tief in seinem Inneren hatte es dies bereits getan.

In der nächsten Zeit änderte sich der Untergrund von Gras und Erde in hellen und fast weißen Sand. Es sah wie eine Wüste aus, nur dass die Temperaturen nicht so unbarmherzig waren.
Am Ende des Tages erreichte es ein Dorf. Es sah anders aus als jene, die es bisher gesehen hatte.
"Sei du selbst. Alles andere wirst du eh verkacken" — Marie Meimberg

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