Wandel des Herzens

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Zuri
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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Zuri » 18 Jul 2017, 23:41

Das hieße ja, die Taktik liefe folgendermaßen ab:

  1. Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, dass "das Ziel" sich in den Liebesvermittler verliebt (klingt für mich nach Liebestrank :D)
  2. Einfach verschwinden (macht man sonst eigentlich eher, wenn man ein Kind gezeugt hat, aber sich nicht darum kümmern will)
  3. Damit "dem Ziel" das Herz brechen
  4. Das wiederum kann die in "das Ziel" verliebte Person schamlos ausnutzen, und sich um "das Ziel" kümmern
  5. Das Ziel kommt aus Dankbarkeit mit der das Ziel liebenden Person zusammen und merkt nicht, dass es manipuliert wurde
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Re: Wandel des Herzens

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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Digby » 18 Jul 2017, 23:47

Die Taktik ist jetzt nicht wirklich "nett", aber so könnte ich mir das ganze erklären :D

Und Kathy würde sich halt mal wünschen, Hunde zu "verkuppeln" ;)

Meine These ist jetzt aber kein totaler Mist oder :O?

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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Zuri » 19 Jul 2017, 08:47

Hunde? :D

Ich hätte nicht gedacht gedacht, dass "Taktik" das Wort aus dem letzten Kommentar sein würde, der dir sauer aufstoßen wird.
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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Digby » 19 Jul 2017, 08:55

Bin ich jetzt komplett doof ^^?
Kathy meinte ja mal, dass sie gerne einen Hund als Auftrag bzw. Aufgabe hätte oder nicht?

Naja, ein wenig verunsichern tust du mich bei meiner These schon o.O
Nur so kann ich mir es auch erklären, dass Kathy, Thomas "getestet" hat, (Schulabschluss, Regen, Handy verloren, falschen Bus,...) um seine Willensstärke zu testen etc.

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Re: Wandel des Herzens - Kommentare

Beitragvon ArokhsSohn » 19 Jul 2017, 17:50

Post 1 von 2 – Kommentare

@bunnylover: So, ich entschuldige mich erstmal, dass es wieder so lange gedauert hat und hoffe einfach mal, dass Dein Handy beim Lesen des neuen Teils auf einen neuen Flug verzichten kann ^^


smileylover hat geschrieben:heißt es jetzt wieder anime durch suchten bis der nexte teil kommt

Ich hoffe, Du bist nicht allzu sehr versumpft ;-)


@fierybird: Danke schön für Deinen Kommentar. Ja, ein paar Verflechtungen gibt es diesmal schon. Ich habe mit diesen beiden Kapiteln jetzt die Weichen für die nächsten Teile gestellt – ist also alles entsprechend geplant ^^


@Digby: Liebesvermittler, soso. Eine interessante Theorie, ich glaube, die hatten wir sogar noch nicht. Nun, ich glaube, der letzte Abschnitt im heutigen Kapitel könnte Deine Theorie etwas abändern… :-)
Hahaha, aber nein, komplett doof bist Du natürlich nicht und so gaaaaaaaaaaaaanz falsch ist Deine These auch nicht. Ein Teil davon trifft eigentlich ganz gut zu. Dass die Leute um Kevin und Kathy nichts Böses im Sinn haben, dürfte ja ziemlich deutlich sein…


@Mentol: Meeennnnsch, Mentol, herrlich – hast mich echt zum Lachen gebracht ^^

Perfekt, wie Du den kleinen Sketch aus der anderen Perspektive nacherzählt hast. Richtig krass, was für ein eigenartiger Sinn dabei heraus kommt, wenn man die detaillierte Antwort des armen, gehörgepeinigten Autors auf so wenige Worte herunter bricht :lol:

Hey, aber mal ernsthaft, gerade was Du am Anfang so geschrieben hast, vor allem auch WIE Du es geschrieben hast… Das liest sich sehr gut. Willst Du Dich vielleicht nicht auch mal an einer Geschichte versuchen. Ich glaube wirklich, da könnte was richtig großartiges bei rauskommen!
(Edit (da die Antwort instant verfasst wird): da kommt ja wohl doch was, ich bin gespannt und ich LIEBE Fantasy ^^)

Hauptfeldwebel Mentol hat geschrieben:"PHRASENWESEN M! WAS GLAUBEN SIE, WAS SIE HIER MACHEN?!? STEHEN SIE GEFÄLLIGST AUF UND MACHEN SIE SICH AN DIE ARBEIT! AROKH HAT EIN NEUES KAPITEL GESCHRIEBEN, WELCHES KOMMENTIERT WERDEN MUSS! ZACK, ZACK, WOFÜR BEZAHLE ICH SIE ÜBERHAUPT?!? DIE LESER UND DER FEHLERTEUFEL ZÄHLEN AUF SIE!"

Haha, sehr gut! Die Leser (allen voran ich, zumindest als Leser der Kommentare) zählen nicht zu unrecht auf Dich!

der Privatspährenschutzbeauftragte hat geschrieben:gönn den beiden ein wenig Privatsphäre

Dafür dürfte es nach inzwischen 82 Teilen etwas zu spät sein :-P

Vielen Dank für die Korrekturhinweise. Dass der dass-Fehler keiner war, hat fierybird ja bereits aufgeklärt.

der Stilschutzbeauftragte hat geschrieben:aber bitte lasse es bei einem Stil pro Teil.

Okay, sorry. Es liegt vermutlich daran, dass der Anfang des Teils sowie Zwischenspiel 2 vor einem halben Jahr geschrieben wurden, während der weitere Part mit Tom und Kevin sowie Zwischenspiel 1 erst am Wochenende vor der Veröffentlichung entstanden sind. Ich gebe zu, ich hatte es etwas eilig, mich selbst unter Druck gesetzt und nicht noch einmal so genau darauf geachtet. Ich versuche es, wieder besser zu machen. Das ist aber irgendwie immer nicht so einfach. Ich glaube, beim neuen Teil ist mir sowas auch wieder passiert.

Missionen, konkurrierende Bösewichte usw.? Ja, genau. Und JA, ich will es noch dieses Jahrhundert fertig bekommen (auch wenn ich zumindest was die Veröffentlichung anbelangt schon fast GRRM-mäßig bin). Ja, Enthüllungen auf einen Schlag wird es nicht geben, aber mir liegt auch nichts daran, es ewig zu ziehen. Ich versuche, einen Mittelweg zu finden.

Vielen Dank für Dein Verständnis btw. :flag:

Und zum Schluss:
ach da steckt der Zuri hat geschrieben:HABEN SIE SCHON WIEDER GESCHLAFEN, WENN SIE EIGENTLICH SCHREIBEN SOLLEN?!?

Schuldig, ich gebe es zu (schon wieder) :-D

Tausendfachen Dank für Deinen sehr erfrischenden Kommentar. Also, wenn mich das nicht motiviert, dann weiß ich auch nicht.


@Zuri: mein lieber Zuri. Lange habe ich Dich vermisst und dann sprengst Du meinen zeitlichen Rahmen, ist das zu fassen :-D
Mann, mann, mann. Pass auf, ich poste jetzt erst einmal das Kapitel, dann nehme ich mir Deinen Kommentar vor ^^

Vielen Dank nochmal an alle Kommentatoren und Mitleser. Gleich geht es weiter...

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Re: Wandel des Herzens #83

Beitragvon ArokhsSohn » 19 Jul 2017, 18:18

Post 2 von 2 – Story

Gut, Dienstag hat leider nicht wie gehofft geklappt, aber dafür gibt es jetzt eben einen extra langen Teil ;-)


Credits:
Thomas Gärtner / Alter: 16 / schwebt auf Wolke 7, von Glücksgefühlen völlig überwältigt
Kevin (Kivan) / Alter: 15 / geheimnisvoll, endlich mit Thomas zusammen, zuversichtlich und voller Hoffnung
Bastian „Basti“ Fierer / Alter: 16 / bis Sonntag auf Familienfeier an der Ostsee, unglücklich verliebt
Dennis Greifert / Alter: 17 / Cousin von Jenny, vertrauenserweckend, weiß über Bastis Gefühle Bescheid, Verhältnis mit Franzi
Kathy "Kathrina" Lange / mysteriöses, dunkelhaariges Mädchen, welches viel mit Kevin verbindet.
--------------------------
Handlungszeitpunkt: Samstag, 26.05.2012 bis Montag, 28.05.2012
Handlungsort(e): Kevins Zuhause in Andersau / Haide, Rügeninsel Ummanz

Was bisher geschah:
Thomas hatte nach ewig langem Ringen mit sich selbst endlich zu Kevin gefunden. Die beiden genossenen die jeweils neue Erfahrung einer Partnerschaft miteinander und wollten das Ganze in Ruhe angehen. Fürs Erste hatten sie dafür auch genug Zeit, verbrachten Sie doch im Moment das Pfingswochenende ganz ungestört bei Kevin zuhause.
Basti, der unbemerkt von Thomas in diesen, seinen besten Freund, verliebt war, verbrachte das Pfingstwochenende mit seinen Eltern auf der Rügen vorgelagerten Insel Ummanz. Er überlegte schon eine Weile, wie und wann er seinem Freund seine Gefühle offenbaren könnte. Die einzige Person, welche von Bastis Dilemma wusste, war Franzis Cousin Dennis...
Vor einiger Zeit war Thomas Opfer einer Intrige seiner Mitschülerin Sandra geworden. Nach Beherztem Eingreifen von Kevin und Kathy verschwand das Mädchen allerdings. Offenbar verbrachte sie daraufhin einige Zeit mit Kathy, welche ihr viel Aufmerksamkeit widmete...


(83) Schöne, neue Welt – Teil 2

Thomas und Kevin

Zwar hatte Thomas sich gerade frisch geduscht und dieses Mal sogar den Wasserhahn auf kalt gestellt, weil die Sonne die Luft bereits wieder ganz schön aufheizte, dennoch war er kaum aus dem Bad, als er schon wieder zu schwitzen anfing. Boah, ist das schwül heute, dachte er. Kevin hat bestimmt nichts einzuwenden, wenn ich ihm vorschlage, heute baden zu gehen. Wer weiß, wie lange das Wetter so anhält, würde mich nicht wundern, wenn es heute noch gewittert..

Kaum war Thomas in der Küche angelangt, in welcher lediglich Felix schwanzwedelnd auf ihn wartete, da klingelte es plötzlich an der Tür. „Kannst Du mal bitte gehen?“, konnte er Kevins Stimme gedämpft, ein paar Zimmer weiter, hören. Da er gerade eine größere Notdurft verrichtete, war er verhindert und so ging Thomas, neugierig, wer sich am Samstagmittag an den Rand des Dorfes verirrt haben könnte, zur Tür und öffnete sie einen Spalt.

Vor ihm erschienen zwei ordentlich gekleidete Personen, eine Frau und ein Mann, mittleren Alters, die ein durchaus freundliches Gesicht trugen. „Ja, bitte?“, erkundigte er sich nach ihrem Anliegen.

„Guten Tag. Hätten Sie kurz Zeit, wir möchten Ihnen gern eine gute Botschaft überbringen?“, eröffnete der Mann in sauberem Hochdeutsch und strahlte dabei eine erstaunliche Freundlichkeit aus.

Normalerweise wäre Thomas höchst skeptisch, aber heute war er überaus gut gelaunt und fühlte sich sicher, dass diese beiden Leute nichts Böses im Schilde führen könnten. Er konnte ein Grinsen nicht unterdrücken, als er antwortete: „Ich glaube nicht, dass Sie mir heute eine bessere Botschaft bringen können, als ich bereits erhalten habe.“ Da die beiden sich kurz einen fragenden Blick zuwarfen, setzte er noch nach: „Ähm… Wer sind Sie denn überhaupt?“

Diesmal übernahm die Frau die Antwort, indem sie freundlich lächelnd mitteilte: „Vielleicht haben Sie ja schon einmal von uns gehört, wir gehören zu Jehovas Zeugen und würden sehr gern…“

Gut gelaunt und verspielt, wenn vielleicht auch etwas unhöflich, fiel Thomas den beiden Glaubensmitgliedern ins Wort: „Oh, tja, wissen Sie, es tut mir ja schrecklich leid, aber ich denke nicht, dass ich zu Ihrem Verein passen würde.“ Er lugte nach hinten in Richtung Kevin, der gerade im Flur erschienen war und ihn fragend ansah. Grinsend fuhr er fort: „Ich liebe nämlich einen Jungen.“

Kein bisschen erschüttert und nachwievor lächelnd, erwiderte der Mann: „Aber das macht doch nichts. Unter uns leben einige Homosexuelle. Sie leben Ihre Neigung nur nicht aus.“

Thomas, dessen Enthusiasmus und Aufregung aufgrund seiner neu gewonnenen Freiheit im Moment keine Grenzen zu kennen schien, gab fröhlich bekannt: „Ich will es aber ausleben! Einen schönen Tag Ihnen noch, ich muss jetzt dringend los.“ Begleitet von einem entschlossenen Bellen seines Hundes, schloss er die Tür vor der Nase der beiden und wandte sich grinsend seinem Freund zu. „Was sagst Du dazu, das Outing war doch ganz leicht.“

Kevin standen Fragezeichen in den Augen. „Hm? Wer war das denn?“, fragte er verdutzt.

Thomas winkte ab. „Och, nur die Zeugen Jehovas, die mit mir über Gott sprechen wollten. Das kenn ich schon von zuhause, da klingeln die auch immer mal wieder. Ich habe aber irgendwie gerade keine Lust, meine Zeit mit denen zu verschwenden.“

„Ach Tommy, Du solltest vielleicht nicht so herablassend reden. Sie meinen es doch nur gut. Und über Glaubensfragen sollte man sich auch nicht lustig machen.“ Kevin hatte nicht so scharf klingen wollen, wie seine Worte letztendlich doch vermitteln ließen.

Doch Thomas zuckte lediglich mit den Schultern und meinte in beiläufigem Tonfall: „Hab es ja nicht böse gemeint.“ Er grinste Kevin frech an, als er nachsetzte: „Ich kann ja die Tür wieder aufmachen, weit können sie noch nicht sein.“

Er tat gerade, als wolle er sich wieder zur Haustür umdrehen, da hielt Kevin ihn an den Schultern fest, lächelte ihn an und gab ihm einen zarten Kuss auf den Mund. „Spinner“, sagte er in sanftem Tonfall.

„Verliebter Spinner, wenn schon“, gab Thomas mit leuchtenden Augen zurück.

„Ich habe so lange darauf gewartet, dass Du das endlich zu mir sagen kannst“, gab Kevin von sich und meinte es auch aus tiefstem Herzen so. Dann zog er seinen Freund wieder an sich und hielt ihn ganz fest.


Die Zeit verflog ab diesem Punkt scheinbar im Nu so dahin, fand Thomas. Sie waren tatsächlich nach dem Mittag ans Ufer der Tierne gewandert, und hatten sich den Rest des Tages in der Bucht aufgehalten, welche Kevin ihm am Vortag zeigte. Sie machten sich zusammen mit Felix einen zwanglosen Nachmittag und hatten jede Menge Spaß. Thomas fühlte sich so frei und unbekümmert, wie noch nie. Den Abend verbrachten die beiden Jungs aneinander gekuschelt vor dem Fernseher und in der Nacht schlief Thomas der erste Mal neben seinem geliebten Freund in dem vollen Bewusstsein, dass ihm hier nichts peinlich sein musste und alles genau so gut war, wie es war. Sie waren beide der Ansicht, dass nichts überstürzt werden müsste, wollten den Dingen unbekümmert ihren Lauf lassen und lagen sich glücklich und zufrieden in den Armen.

In der Nacht vom Sonntag zum Montag hatte es dann ziemlich unvermittelt und heftig angefangen, zu gewittern. Irgendwann musste sich das ja mal entladen, dachte Thomas nur, der sich nichts aus Gewittern machte und es hin und wieder sogar genoss. Paradoxerweise konnte er, wenn das Gewitter nicht zu heftig war, sehr gut bei dem rhythmischen Grollen von Donnergeräuschen einschlafen. Zu seiner Überraschung war das bei Kevin jedoch etwas komplett Anderes. Beim ersten Donnerschlag, welcher zugegebenermaßen ziemlich eindrucksvoll war, schreckte er neben Thomas, den das Geräusch natürlich ebenfalls geweckt hatte, hoch und wirkte ungewöhnlich nervös. „Ist schon gut, ist nur ein Gewitter“, meinte Thomas noch schlaftrunken.

„Ähm… ja, ich… w-würde ja mal noch nachschauen, ob alle Fenster dicht sind, aber…“, fing Kevin nervös an.

Thomas, der sich inzwischen auch aufgerichtet hatte und seinen Freund verwundert in der Dunkelheit, an die sich seine Augen schon wieder gewöhnten, ansah, meinte daraufhin: „Aber das hast Du doch schon gemacht, bevor wir ins Bett sind.“

„Na ja… man kann ja nie wissen.“ Kevin wich Thomas‘ Blick aus und stierte durch das Fenster. Ein weiterer Blitz tauchte das Zimmer in grelles, blaues Licht und ließ den sonst so sicheren Jungen zusammenzucken.

Das entging auch Thomas nicht. „Hast Du denn vor Gewitter Angst?“, fragte er vorsichtig.

Kevin, der beim folgenden Donnerschlag merklich zusammenzuckte, brachte ein gequältes Lächeln zustande. „Ganz schön peinlich, was?“, meinte er kleinlaut.

Das fand sein Freund allerdings nicht. Thomas rückte etwas näher heran und meinte sanft: „Unsinn, beängstigender wäre, wenn Du vor gar nichts Angst hättest.“ Er legte sich hin und bedeutete Kevin, es ihm gleich zu tun. „Komm her, heute beschütze ich zur Abwechslung mal Dich“, bot Thomas ihm an und freute sich ehrlich, diesmal etwas von dem Gefühl der Geborgenheit an den inzwischen so vertrauten Jungen zurückgeben zu können.

Kevin drehte sich mit dem Gesicht zur Wand, während sein Freund sich ganz fest an ihn schmiegte. Thomas hatte seinen Arm um Kevins Körper gelegt und hielt ihn, mit der Hand auf seiner Brust ruhend, in beruhigender Umklammerung fest. Ein weiterer Blitz, dicht gefolgt von einem derben Donnergrollen, durchschnitt die Stille der Nacht, doch Kevin blieb ruhig, spürte den sanften Hauch von Thomas‘ Atem in seinem Nacken, lächelte glücklich in die Dunkelheit und konnte schließlich sogar wieder einschlafen.

Thomas selbst glaubte zunächst sein Herz stark klopfen zu hören und auch eine gewisse andere Körperregion machte auf sich aufmerksam, doch der Wunsch, Kevin zu beschützen war stärker und so gelang es ihm tatsächlich, die Ruhe auszustrahlen, die sein Geliebter gerade benötigte. Trotz des andauernden Getöses draußen vor dem Haus, gelang es auch ihm bald, wieder einzuschlafen.


Basti

„Wie lang willst Du denn noch warten?“, erklang Dennis‘ Stimme aus dem Telefon. „Meinst Du nicht, dass Du es ihm langsam mal sagen solltest? Was hindert Dich denn jetzt noch?“

„Ich weiß“, gab Basti zerknirscht zurück und kickte einen größeren Kieselstein, der vor ihm auf dem Weg lag, zur Seite. Es war bereits früher Abend und er hatte sich eine Weile von der Familienfeier zurück gezogen, indem er an der Pension, in welcher er und seine Eltern übernachteten, vorbei in Richtung des nahe gelegenen Waldgebietes spazierte. Schließlich hatte er aus einem unbestimmten Gefühl heraus beschlossen, Dennis anzurufen und ihm seine Gedanken und Gefühle mitzuteilen, da er der Einzige war, dem er sich bisher offenbart hatte. „Eigentlich gibt es nicht wirklich einen Grund, es ihm noch zu verheimlichen, jetzt wo zwischen Kevin und mir alles wieder gut ist“, fuhr er fort.

„Na siehst Du. Und war es denn nun so schwer, Frieden mit ihm zu schließen?“, wollte Dennis wissen.

Basti lachte still in sich hinein. „Im Gegenteil, es war ganz einfach. Ich war total blöd, so eifersüchtig zu sein. Ich meine, was hab ich denn gedacht, dass er mir Tommy vor der Nase wegschnappt?“ Diesmal lachte er laut auf.

„Na ja, kann man es wissen? Die beiden gehen schon sehr vertraut miteinander um“, meinte Dennis.

„Jaaa, klar, aber Tommy hat mir erzählt, dass Kevin eine Freundin hat, also kein Problem“, gab Basti zurück.

Zur Kernfrage zurückkehrend, fragte Dennis: „Okay, dann ist das ja schonmal geklärt. Aber trotzdem, worauf wartest Du noch? Ich meine, dass Du erst einmal Deine Stänkerei von neulich wieder gut machen wolltest, ist ja schön und gut – und ein feiner Zug noch dazu“, fügte er schnell an, „aber letztendlich klingt es doch wie ein Vorwand, findest Du nicht?“ Da Basti schwieg, setzte Dennis noch einmal anders an: „Sieh mal, ich habe Dir im Seadome gesagt, dass ich Deinen Mut bewundere. Wo ist der denn jetzt? Wo ist der Basti, der es ganz alleine mit einer bewaffneten Diebesbande aufnehmen wollte?“

„Das ist etwas anderes“, gab Basti sich ausweichend. „Hier geht es um Gefühle.“ Da Dennis nicht gleich etwas erwiderte, fügte Basti an: „Okay, ich gebe es zu, ich hab mich gedrückt.“

„Warum?“

„Keine Ahnung“, Basti warf den Kopf in den Nacken, schob sich eine widerspenstige Haarsträhne aus dem Gesicht und genoss den kühlen Schatten unter den Bäumen, als er den Waldrand betrat. „Ich war ja eigentlich schonmal so weit, bis dann eben Kevin plötzlich in unser Leben trat und meine ganzen, wohl überlegten Worte durcheinander warf.“ Er stieß einen Seufzer von sich. „Das ist eine schlechte Ausrede oder?“

„Nicht so schlimm. Und es ist doch auch egal jetzt. Also…“, Dennis machte eine theatralische Pause, bevor er fortfuhr: „Willst Du es jetzt durchziehen?“

„Ja, ich will!“ Basti musste lachen, als ihm bewusst wurde, dass das klang, als hätte er gerade zugestimmt, sein Gegenüber zu ehelichen. „Diesmal wirklich. Dennis, Du bist der Einzige, der von meiner Misere weiß… Kannst Du mir dabei helfen?“

„Okay, pass auf…“, begann Dennis und in der nächsten halben Stunde berieten sie, wie Basti es anstellen sollte, dass Thomas endlich die Wahrheit erfuhr.

Nachdem die beiden das Gespräch beendet und Basti sein Handy zurück in die Tasche gesteckt hatte, blickte er sich verwirrt um. „Verdammt, sieht alles gleich aus hier, wo bin ich eigentlich?“, fragte er laut, sich klar werdend, dass er sich wahrscheinlich verirrt hatte. Er war während des Gespräches so viele Abzweigungen gegangen und hatte sich vollkommen auf Dennis konzentriert, dass er ganz die Orientierung verloren hatte. Und so stand er nun, mitten im Wald, auf einer Kreuzung mit 6 Abzweigungen und wusste nicht, welcher Weg wieder zurück führte.

„Nun, der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail“, erklang da eine Stimme hinter ihm.

Basti wirbelte herum und riss die Augen auf, als er erschrocken rief: „Ach Du Scheiße, was machst Du denn hier?“


Kevin und Kathy

Am Morgen nach der Gewitternacht regnete es immer noch. Kevin, der vor Thomas erwacht war, betrachtete seinen schlafenden Freund sinnend. Er wusste nicht, wie es um ihn geschehen war, denn er konnte sich einfach nicht satt sehen. So friedlich und glücklich, selbst im Schlaf, hatte er ihn noch nicht gesehen. Kevin genoss den Anblick sehr. Plötzlich überkam ihn ein ungutes Gefühl und eine nervtötende, aufgeregte Stimme erklang hinter ihm.

„Hiii, ich bin fertig“, hörte er Kathy sagen.

Er drehte sich genervt um und erblickte sie neben sich liegend. Kevin beschloss, ihr nicht die Genugtuung zu geben, indem er erschrocken oder überrascht aussah, sondern erkundigte sich tonlos: „Schon?“

„Klar, bin ja nicht so lahm, wie Du“, antwortete sie mit einem frechen Augenzwinkern. „Wie läuft denn Dein Projekt?“, fragte sie und schielte über Kevin hinweg auf den schlafenden Jungen hinter ihm.

„Du sollst das nicht sagen, ich sehe es nicht so“, erwiderte er nun doch genervt.

Sie ließ nicht locker. „Seit wann?“

„Von Anfang an.“

„Ach ja, ich vergaß… die "Gefühle". Ich frage mich wirklich, was Du ausgefressen hast, dass Du Dich so damit herumplagen musst“, hielt sie ihm vor. Auf seinen grimmigen Blick hin, gab sie jedoch nach und meinte: „Hey, ich zieh Dich doch nur ein bisschen auf.“

„Warst Du es nicht, die mir vor nicht allzu langer Zeit noch sagte, ich solle die Gefühle als Geschenk ansehen? Du widersprichst Dir auch ständig, weißt Du das?“, konterte Kevin.

Kathy gab sich unbeeindruckt. „Jaaa, sicher, um Dich aufzumuntern. Du warst so frustriert, weil Du nicht eingreifen durftest. Aber mal ehrlich, das ist doch belastend, oder? Meine Aufträge sind auch nicht immer einfach, aber ich kann da ganz neutral rangehen und all meine Kreativität und Energie auf die Lösung konzentrieren“, sie blickte ihn abschätzend an, als sie fortfuhr, „während Du die ganze Zeit abgelenkt bist und auch noch ziemlich fragwürdige Entscheidungen triffst.“

Diesmal grinste Kevin, als er vorschlug: „Du solltest es mal ausprobieren, vielleicht gefällt es Dir.“

Angewidert streckte Kathy die Zunge raus. „Bäh, freiwillig niemals. Ich sehe, doch, in was für einen tollen Trottel Du Dich verwandelt hast.“ Einen anzüglichen Blick aufsetzend fügte sie hinzu: „Wollen wir nicht mal wieder was zusammen machen, so wie früher, es richtig krachen lassen, wenn Du verstehst, was ich meine?“, woraufhin sie einen stark zweifelnden Blick von ihrem Gegenüber erntete. „Nein, Scherz beiseite. Also wie gesagt, ich bin hier fertig… und habe sogar schon den nächsten Auftrag.“

Kevin horchte interessiert auf. „Du gehst weg?“ In seiner Stimme lag eine Mischung aus Bedauern und Erleichterung.

„So ist es. Es ist nichts in der Nähe – Paris, um genau zu sein.“

Zweideutig grinsend, meinte Kevin: „Die Stadt der Liebe?“

Kathy rollte daraufhin lediglich mit den Augen. „Oh, erspar mir Deine Anspielungen. Ich bin mir der Ironie durchaus bewusst. Wie auch immer, schon morgen geht es los, man gönnt mir einfach keine Pause.“ Sie seufzte gespielt bei den letzten Worten.

Nachdenklich ging Kevins Blick ins Leere, als er leise meinte: „Die gönnt man uns doch nie.“

Forschend und auch vertraut sah das dunkelhaarige Mädchen ihn an. „Schau nicht so, Du hast ja hier noch eine ganze Weile zu tun. Aber Du kannst Dir sicher sein, dass Du mich nicht völlig los wirst.“ Mit einem Augenzwinkern und gewohnt aufmüpfigen Tonfall fügte sie noch hinzu: „Ich werde auch weiterhin ein Auge auf Dich haben und hin und wieder mal vorbei schauen, um zu sehen, ob Du es nicht doch vergeigst.“

Daraufhin verzog Kevin nur das Gesicht, als er erwiderte: „Na Danke auch, darauf kann ich gerne verzichten.“ Dann fiel ihm doch noch etwas ein. Mit ernster Miene sagte er: „Vielleicht kannst Du mir ja doch einen Rat, eine Art Hinweis oder so geben. Da ist noch so ein Junge, Basti heißt er. Er ist der beste Freund von Thomas und in ihn verliebt. Tom weiß das aber nicht und ahnt auch nichts...“

Erneut mit den Augen rollend unterbrach ihn Kathy. „Nicht Dein Ernst. Was hat der Troll nur an sich, dass er gleich noch einen Verehrer hat? Tze… aber wo ist jetzt das Problem?“

„Das Problem ist, er ist Tommys bester Freund. Ich fürchte, Tom wird leiden, wenn das rauskommt und Basti wird unglücklich sein, weil Thomas bereits mit mir zusammen ist“, gab Kevin etwas hilflos von sich.

„Na und? Lass ihn halt leiden, er wird es schon verkraften“, meinte Kathy gleichgültig.

„Du bist unmöglich“, gab Kevin zornig zurück. „Ich will, dass Tom glücklich ist. Und außerdem mag ich den Kleinen irgendwie. Es war nicht einfach, aber inzwischen verstehen wir uns gut.“

Kathy stutzte. „Moment mal, ist das nicht der, der herausgefunden hat, dass Du anders bist? Hast Du sein Gedächtnis noch nicht gelöscht?“

Entschlossen antwortete Kevin: „Nein, weil ich spüre, dass ich ihm vertrauen kann.“

Sie ging nicht weiter darauf ein, stattdessen starrte sie Kevin abwesend an. Leise murmelte sie: „Immer noch eigenartig, die Sache mit den Spiegelversionen. Du bist sicher, dass kein Gefallener oder gar der Verfluchte seine Finger im Spiel hatte?“ Aufmerksam beobachtete sie die Reaktionen ihres Gegenübers.

„Ich habe nichts dergleichen gespürt.“

„Nun gut.“ Kathy zuckte mit den Schultern und überlegte kurz, dann sah sie Kevin wieder direkt an und sprach: „Du weißt, was ich davon halte. Abgesehen davon, habe ich allerdings leider keinen Rat, den ich Dir anbieten könnte.“

Zögerlich herumdrucksend und einen direkten Blickkontakt vermeidend, sagte Kevin leise: „Ich würde ihm gerne etwas zeigen...“

„Du würdest...“, vor plötzlichem Begreifen riss Kathy die Augen auf und sagte lauter, als gewollt: „Bist Du wahnsinnig? Das ist eine ganz miese Idee. Das hat schon in der Vergangenheit niemals geklappt und endete stets ganz böse. So dumm kannst Du niemals sein, Kivan.“

Niedergeschlagen erwiderte er: „Du bist keine große Hilfe.“

Kathy atmete tief durch und beruhigte sich wieder. Mit einem ehrlich gemeinten Lächeln auf den Lippen sagte sie behutsam: „Und Du kannst offensichtlich nicht auf mich verzichten, aber das ist schon ok so. Nur bitte keine Offenbarung, Du bekommst auch so einen glücklichen Thomas. Es wird eben nur noch etwas anstrengender.“ Sie streifte die Decke ganz von sich, als sie sich halb aufrichtete. „Also dann, viel Spaß noch mit Deinem kleinen Freund und Deinen… Gefühlen.“ Die letzten Worte betonte sie gewohnt abfällig, aber mehr nur, um Kevin noch ein bisschen zu ärgern. „Wir sehen uns… Brüderchen.“ Sie umarmte ihn und gab ihm einen schnellen Kuss, dann war sie auch schon wieder verschwunden.

Kevin sah noch eine Weile auf die nun leere Stelle, dann wandte er sich wieder dem noch immer schlafenden Thomas zu und betrachtete ihn sinnend. Leise und zu sich selbst sagte er: „Liebe… ich finde, es ist eine unglaublich lohnenswerte und wunderbare Erfahrung, das hätte ich nicht gedacht. Es tut manchmal so weh und ist gleichzeitig schön. Diese Sehnsucht, die ich verspüre… es verändert einen… Sie sollte es wirklich auch mal versuchen.“

In seinem Kopf hallte eine wohl bekannte Stimme in verspieltem Tonfall wider: „Sollte ich nicht. Übrigens, ich führe Dir demnächst mal das Ergebnis meiner Bemühungen der letzten Zeit vor, also halte die Augen offen.“ Mit einem leiser werdenden Kichern verschwand die Stimme und so war Kevin nun endlich wieder mit seinem Freund allein.


In der nächsten Episode:
ein verregneter Tag, eine höchst unerwartete Begegnung und Wiedersehensfreude
---------------------------------------

Puh, geschafft. Sorry, dass es schon wieder so lange gedauert hat. Ich steh mir manchmal einfach selbst im Weg.

Liebe Grüße,
Arokh

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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Digby » 19 Jul 2017, 19:54

Wieder mal ein super Teil ^^
Hmm... da kann ich mir meine Partnervermittlung wirklich etwas in die Haare schmieren *:(.. verdammt und ich war mir so sicher :D
Jetzt muss ich mir eine neue Theorie ausdenken...

Na da bin ich jetzt gespannt, wem Basti da getroffen hat. Schwede wird es hoffentlich nicht sein o.O! Ich könnte mir Sandra vorstellen ;), da man von ihr lange nichts mehr gelesen hat.

Freue mich schon auf den nächsten Teil :)!!

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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon bunnylover » 20 Jul 2017, 21:17

Hab mein handy geschrottet jetzt hats irgendein bug ..hab einfach mal das tablet von meinem dad :D

Dachte jetzt geht es weiter ...nach drei tagen entzug :cry:


BB...in der Hoffnung zu überleben
“Würd' lieber sterben, als nach Hause geh'n
Einfach loslassen im freien Flug
Atmen, warten bis der Staub sich legt
Ruhig Blut, alles gut“
-Casper

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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon ArokhsSohn » 20 Jul 2017, 22:27

bunnylover hat geschrieben:Dachte jetzt geht es weiter ...nach drei tagen entzug

:o Was? Drei Tage Entzug? Aber ich hab doch den neuesten Teil erst gestern gepostet. Hast Du das noch nicht gesehen? Oder bin ich in ein neues Zeitloch gefallen? Oder hab ich Dich einfach mal komplett falsch verstanden? ^^


@Zuri:

Leise und vorsichtig, um PhrasenwesenZ nicht zu erschrecken, schleicht sich PhrasenwesenA von hinten auf der Bühne heran. Noch während PhrasenwesenZ mit dem Mikro in der einen und einem Wust an Notizzetteln, welche sich im Laufe der letzten Wochen schier unendlich vermehrt haben, in der anderen Hand konzentriert in die Menge sieht und nach den nächsten Worten greift, tippt PhrasenwesenA es ganz sanft von hinten an die Schulter. Das andere Phrasenwesen erschreckt dennoch, wirft alle Zettel hoch in die Luft, erholt sich aber recht fix von dem Schock, als es feststellt, wer da doch noch zu der Commentary-Time erschienen ist, wenn auch später, als erwartet.

Zuri, mein lieber Fackelträger, mein Thread-Am-Leben-erhalter, inspirierend brennender Inszenierer der besten Community-Einbindung überhaupt ^^
Wie versprochen, bekommst Du nun Deinen persönlichen Kommentar:

Haha, Du hast schon recht, der „Spam“ hat über die Monate meinen Thread am Leben gehalten. Dass er unterhaltsam gefüllt wurde, dafür hast Du ja vor allem gesorgt :flag:

Werbefrei hat geschrieben:Ich will ja keine Werbung für Religion machen(…)

Will ich auch nicht, trotzdem hat es eine in das neue Kapitel geschafft. kosmischer Zufall oder Verschwörungstheorie :-P
Btw. ein sehr schöner und ziemlich passender Liedtext, da hast Du vollkommen recht ^^

Zuri hat geschrieben:Dann würdest du doch denken, ich wurde entführt und jemand spielt sehr schlecht Phrasenwesen.

:lol: Oh ja, absolut. Ach, ich liebe es, wenn Du solche Dinger bringst.
Nein, ich hatte so etwas vermutet. Davon abgesehen weiß ich selber ja ganz gut, wie das mit den persönlichen Anforderungen ist. Was meinst Du, warum ich manchmal so lange zum Schreiben brauche.

der einfach so zum Autoren-Diktator bestimmte hat geschrieben:Solange in deinem Szenario trotzdem jeder Autor seine eigene Geschichte schreibt und nicht eine Armada von abertausenden Autoren am selben Werk, sodass der einzelne unbedeutend und auswechselbar ist.

Haha, ich glaube, Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen, so hat er es bestimmt nicht gemeint ^^
Aber Du musst schon zugegen, den Status eines Phrasenwesens hat sich PhrasenwesenM wirklich verdient :-D

Back to topic:
ein völlig überfordertes Phrasenwesen hat geschrieben:Ich war ehrlich gesagt ein wenig überfordert

Oje, das tut mir zwar wirklich leid, aber es war so notwendig. Wie ich bereits geschrieben habe, stellte ich mit diesen beiden Kapiteln die Weichen für die kommenden Ereignisse. Sieh es als Bestandsaufnahme der im Moment am „Spiel“ beteiligten Parteien. Es war aus meiner Sicht heraus notwendig, das so einzufädeln, um im letztendlichen Gesamtbild kein „Hä?-Effekt“ zu haben. Es wird sich von selbst einordnen, wart’s ab… Kannst aber auch gern Fragen stellen, ich werde sie so gut wie möglich beantworten ;-)

WtF hat geschrieben:Als der Autor ihnen nachblickt, sieht er, wie beide von der Polizei abgeführt werden. Was hat das zu bedeuten?

Gute Frage… WtF vielleicht? Und mir wirft man zu viel Input vor :-P

der Fackelträger hat geschrieben:Tja, nein, wie man in der tertiären Geschichte erfährt, die bald in die zweite Runde geht (ist alles fertig, muss nur ein faules Phrasenwesen mal in die Tasten hacken), landen sie dann in einer fantastischen Verbannung, aus der es kein Entkommen gibt (oder etwa doch?)

Was für eine hervorragende Überleitung zu meinem immer noch ausstehendem Kommentar zu Deinem letzten WtF-Beitrag hier…

06.06.2017 – das Ende des Staffelfinales…
Also falls ich es noch nicht geschrieben habe: Ja, es war ok, den Part hier zu posten und ja, Du hast mich definitiv überrascht.

der WtF-Erzähler hat geschrieben:Er würde ihnen helfen

Okay, Moment… Jetzt bin ich etwas perplex. Liegt vielleicht auch an dem langen Zeitraum, den WtF überbrücken muss, aber… Wer ist jetzt Er? Der Wortmaler? Götter, was verfluche ich manchmal dieses Sieb von Gehirn.

der WtF-Erzähler hat geschrieben:"Kommen sie nicht mit rein?", wunderte sich der Wortmaler, der nicht wusste, was da auf ihn zukam.
"Nein, ich warte in der Küche auf Sie."

Nicht nur er wundert sich. Herrlich, wie surreal die ganze Szenerie wirkt. Obwohl die Geschehnisse rund um die Quest des mürrischen Wortmalers in „unserer“ Welt spielen, während die „Verschollenen“ im Wunderland, welches ja nun wahrlich abgedreht ist, festsitzen, ist das Ganze irgendwie skurril. So als würde ich eine Serie im TV schauen, die so tiefgründig, komplex und durchdacht ist, dass ich sie nicht begreife. Wenn man sich aber einfach von der Geschichte davontragen lässt, ist das alles gar kein Problem.

der WtF-Erzähler hat geschrieben:Carroll, aber bitte nennen Sie mich einfach Lewis

Ahhhhh, der Schöpfer des Wunderlandes himself… das war also der Mann aus dem ersten Abschnitt. Hui, ich vermute mal, mit seinen 185 Jahren ist er kaum wiederzuerkennen, was? Demnach ist er gar nie gestorben, sondern wird heute vom FBI in einem staubigen Zimmer mit Spiegel festgehalten, soso… und Briefe aus der Vergangenheit von längst verstorbenen Zeitgenossen erhält er auch noch?

Zuri, Zuri, am Ende steht ja ein offenes Ende und nichts ist geklärt? Was ist das für eine Krankheit? Finden Wortmaler und Phrasenwesen je wieder zusammen? Wieso lebt Mr. Carroll immer noch? Und wie bringst Du nur immer solch eine Fantasie auf, um so etwas zustande zu bringen? :-D

Ah, aber wie ich sehe, hast Du ja bereits für die Fortsetzung gesorgt. Da werde ich mal rüber nach HdF gehen und sehen, wie Du das angestellt hast…

Und damit bin ich mit dem Kommentar zum Kommentar zum Kommentar… ach Du kennst das ja… am Ende. Danke nochmal, dass Du den Thread quasi lebendig gehalten hast!

Liebe Grüße und bis bald zum nächsten regulären Teil,
Arokh

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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Zuri » 24 Jul 2017, 00:14

Jetzt wird es spannend. Kevin und Thomas sind zusammen und Kivan zeigt mal wieder, dass er selbst Zeugen Jehovas nett behandelt.

Cool, dass Dennis noch einmal vorkommt und Basti doch sehr gut hilft, wie ich finde, auch wenn es komisch klingt "einen Plan auszuhecken", um jemanden seine Liebe zu gestehen. Gemeint ist aber wahrscheinlich eher hier und da ein Rat, sodass Basti nicht mehr so unsicher ist. Das mit "Kevin ist keine Gefahr, der hat eine Freundin" hast du meiner Meinung nach gut, fast beiläufig ins Gespräch mit eingebaut (Y)

Witzigerweise hatte ich diese "Ja, ich will!"-Situation auch schon mal mit einem Dennis :D

Ahso, dann war Sandra also doch Kathys Hauptauftrag und nicht nur eine nebenbeschäftigung als freundliche Geste für Kivan?

Einen anzüglichen Blick aufsetzend fügte sie [Kathy] hinzu: „Wollen wir nicht mal wieder was zusammen machen, so wie früher, es richtig krachen lassen, wenn Du verstehst, was ich meine?“

Heißt das, die Leute in Kathys und Kivans Organisation können "kaum" Liebe empfinden, haben aber häufiger einfach mal so Sex untereinander?

Dann fiel ihm [Kivan] doch noch etwas ein. Mit ernster Miene sagte er: „Vielleicht kannst Du mir ja doch einen Rat, eine Art Hinweis oder so geben. Da ist noch so ein Junge, Basti heißt er. Er ist der beste Freund von Thomas und in ihn verliebt. Tom weiß das aber nicht und ahnt auch nichts... [...] Das Problem ist, er ist Tommys bester Freund. Ich fürchte, Tom wird leiden, wenn das rauskommt und Basti wird unglücklich sein, weil Thomas bereits mit mir zusammen ist“, gab Kevin etwas hilflos von sich.

„Na und? Lass ihn halt leiden, er wird es schon verkraften“, meinte Kathy gleichgültig.

„Du bist unmöglich“, gab Kevin zornig zurück.

Kathy ist halt mal wieder völlig gefühlskalt. Aber prinzipiell hat sie recht. Wenn alle drei sich als Ergebnis nur eine monogame Beziehung vorstellen können, ist die Rechnung einfach; nämlich dass bei drei Leuten einer leer ausgeht und es eben unvermeidlich ist. Jemanden aber bewusst leiden zu lassen, ist natürlich wirklich etwas skrupellos. Es ist halt auch wieder eine Sache, wie man damit umgeht, wenn man selbst einen Partner bekommt, den ein anderer auch gerne gehabt hätte.

Leise murmelte sie: „Immer noch eigenartig, die Sache mit den Spiegelversionen. Du bist sicher, dass kein Gefallener oder gar der Verfluchte seine Finger im Spiel hatte?“

Spiegelversionen, Gefallene, Verfluchte... Gleich drei neue Wörter auf einmal. Bekommen die alle noch eine tiefere Bedeutung oder werden Kivan und Kathy dieses "Geheimnis" hinter den Begriffen aus Sicht der Leser mit ins Grab nehmen? Die Begriffe erinnern mich gerade an die beiden neuen Geschichten von AlexanderFox.

Zögerlich herumdrucksend und einen direkten Blickkontakt vermeidend, sagte Kevin leise: „Ich würde ihm gerne etwas zeigen...“

„Du würdest...“, vor plötzlichem Begreifen riss Kathy die Augen auf und sagte lauter, als gewollt: „Bist Du wahnsinnig? Das ist eine ganz miese Idee. Das hat schon in der Vergangenheit niemals geklappt und endete stets ganz böse. So dumm kannst Du niemals sein, Kivan.“

Schon wieder etwas, wo die Reaktion von Kathy einen zu denken gibt, was Kivan Thomas zeigen will, weil das Zeigen an sich harmlos klang, aber ihre Reaktion an etwas nicht ganz so banales glauben lässt.

Kathy Lange hat geschrieben:„[...] Übrigens, ich führe Dir demnächst mal das Ergebnis meiner Bemühungen der letzten Zeit vor, also halte die Augen offen.“


Digby hat geschrieben:Hmm... da kann ich mir meine Partnervermittlung wirklich etwas in die Haare schmieren *:(.. verdammt und ich war mir so sicher :D
Jetzt muss ich mir eine neue Theorie ausdenken...

Wie kommst du darauf, dass deine auf einmal nicht mehr passt?

„Nun, der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail“, erklang da eine Stimme hinter ihm.

Basti wirbelte herum und riss die Augen auf, als er erschrocken rief: „Ach Du Scheiße, was machst Du denn hier?“

Alter Schwede! Warte, wenn dann war es der junge, der Pyromane, oder?
Dann hatten wir noch Sandra zur Auswahl. noch weitere Vorschläge? Irgendjemand?
Guuuut, starten wir mal in eine neue Runde der Spekulationsliste, die man eigentlich auch in Annahmestelle (Achtung, Wortwitz kommt sehr flach!) umbenennen könnte.

  1. Es ist der pyromanische Schwede/Pyromantiker, der sich an Basti rächen will. Wie kommt er denn in Bastis Urlaubsort? na ja, sein Onkel kann sich die Reise leisten...
  2. Es ist Sandra, denn Kathy hat sie freigelassen, damit sie für Kathy eine Aufgabe erfüllt. Diese Aufgabe hat irgendwas damit zu tun, dass Basti Thomas seine Liebe nicht gestehen können wird oder es kann, aber dafür Kevin als Konkurrenten unschädlich macht (Kevin schlecht dastehen lassen, weiß der Geier, was diese Frau wieder ausheckt...)
    Oder Kathys Zeit mit Sandra war nicht so, wie es sich Kathy erhofft hat und Sandra ist auf Rache aus und unterscheidet nicht so genau, an wem sie diese vollzieht. Dagegen spricht, dass Kathy Sandra erst danach angekündigt hat...
  3. Wer könnte es anders sein? Es ist Kathy herself. Sie gibt Basti eine Information, die ihn entweder aufregt, runterzieht oder was weiß ich, wie sie wieder alle manipulieren will. Sie ist ja eh gerne an zwei Orten gleichzeitig. Vielleicht lässt sie noch eine Zeitung liegen...
  4. Vielleicht ist es auch eine von den Spiegelversionen...

Auf einen neuen Teil der tertieren Story wirst du wohl noch ein wenig warten müssen, Arokh. Ich muss erst einmal bei den Kommentaren wieder aufholen^^ Deshalb die Kommentarkommentierungsshow in naher Zukunft ;)
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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Zuri » 24 Jul 2017, 08:50

PhrasenwesenZ bekommt den Schreck seines Lebens. Backstage hat man zwar von der Ankunft des anderen Phrasenwesens bereits gemunkelt, aber es hatte erwartet, dass dieses Phrasenwesen ihm auf offensichtlichere Weise begegnen und nicht heimtückisch auf der Bühne vor all den Leuten erschrecken würde. Vor Schreck wirft es seine fein säuberlich mit der krakeligen Handschrift beschriebenen Blätter hoch in die Luft, sodass es aussieht, als würde es im herbstlichen Abiente literarisch-manifestierte unkontrollierte Fantasie auf die beiden Phrasenwesengefährten regnen. Die Zuschauer, die einige Zettel am Rand der Bühne erreichen können, stürzen sich sogleich auf sie und ein Kampf um Leben und Tod entbrennt.

ArokhsSohn hat geschrieben:Zuri, mein lieber Fackelträger, mein Thread-Am-Leben-erhalter, inspirierend brennender Inszenierer der besten Community-Einbindung überhaupt ^^ [...] Danke nochmal, dass Du den Thread quasi lebendig gehalten hast!

Ist ja schon gut! Ich werd ganz rot!

ArokhsSohn hat geschrieben:[...] ich liebe es, wenn Du solche Dinger bringst.

Und ich liebe es, wenn es dich erheitert/unterhält :)

Mr. WdH hat geschrieben:
WtF hat geschrieben:Als der Autor ihnen nachblickt, sieht er, wie beide von der Polizei abgeführt werden. Was hat das zu bedeuten?

Gute Frage… WtF vielleicht? Und mir wirft man zu viel Input vor :-P

Ich darf mir doch auch mal Cliffhanger erlauben, oder etwa nicht? :-P

Aber ich stelle fest, ich habe dich sehr verwirrt mit den letzten Kapiteln von WtF - mehr als beabsichtig...^^

Ein verwirrter Leser mit A hat geschrieben:[...] als würde ich eine Serie im TV schauen, die so tiefgründig, komplex und durchdacht ist, dass ich sie nicht begreife. Wenn man sich aber einfach von der Geschichte davontragen lässt, ist das alles gar kein Problem.

Freut mich, dass du zumindest gut eintauchen konntest :)

der WtF-Erzähler hat geschrieben:Carroll, aber bitte nennen Sie mich einfach Lewis

Diesmal fehlte es mir nicht an Buchstaben, den namen dieses geehrten Schriftstellern richtig zu schreiben ;)

der WdH-Erzähler hat geschrieben:Ahhhhh, der Schöpfer des Wunderlandes himself… [...] wie bringst Du nur immer solch eine Fantasie auf, um so etwas zustande zu bringen?

Genau der! Dachtest du echt, ich lasse mir die Möglichkeit entgehen, den auch noch auftreten zu lassen!? :D
Du weißt doch: Bei WtF muss man auf alles gefasst sein^^

ein Fragenwesen hat geschrieben:das war also der Mann aus dem ersten Abschnitt. Hui, ich vermute mal, mit seinen 185 Jahren ist er kaum wiederzuerkennen, was? Demnach ist er gar nie gestorben, sondern wird heute vom FBI in einem staubigen Zimmer mit Spiegel festgehalten, soso… und Briefe aus der Vergangenheit von längst verstorbenen Zeitgenossen erhält er auch noch?

Zuri, Zuri, am Ende steht ja ein offenes Ende und nichts ist geklärt? Was ist das für eine Krankheit? Finden Wortmaler und Phrasenwesen je wieder zusammen? Wieso lebt Mr. Carroll immer noch?

Es gibt leider Fragen, die ich noch nicht beantworten kann. Die werden frühstens im nächsten Staffelfinale geklärt werden.

ein WtF-Leser hat geschrieben:Ah, aber wie ich sehe, hast Du ja bereits für die Fortsetzung gesorgt. Da werde ich mal rüber nach HdF gehen und sehen, wie Du das angestellt hast…

Dem wende ich mich dann demnächst zu ;)

Liebe Grüße und bis zum nächsten Kommentar,
Zuri
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Re: Wandel des Herzens - Kommentare & Trailer

Beitragvon ArokhsSohn » 25 Jul 2017, 01:33

Kommentare und ein kleiner Trailer ^^

Nein, heute leider noch kein neuer Teil, der kommt (wenn die Muse, welche ich im Keller an Ketten gelegt habe ordentlich für ihr Brot und Wasser arbeitet) am Wochenende.

Aber bevor meine Gedanken durch dieses Sieb, welches ich unverhältnismäßig Gedächtnis nenne, rasseln, schreib ich sie nieder, teile sie Euch mit und schiebe noch einen kleinen Trailer zum anstehenden Staffel-Finale hinterher (Zuri, mein lieber, schon wieder dienst Du meiner Inspiration :-D ).

@Digby: vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Zuri hat schon recht, so vollkommen abwegig muss Deine Theorie trotzdem nicht sein. Sie stimmt halt schlimmstenfalls nicht 100%ig. Oho, wen hat Basti getroffen??? Eine gute Frage, aber ich fürchte, Du darfst noch ein wenig weiter rätseln :-P

@bunnylover: sorry bunnylover, ich verweise jetzt einfach mal auf den ersten Satz in diesem Kommentar ^^

@Zuri a.ka. PhrasenwesenZ: Ach ja, der gute Zuri… Du bist es, der bewirkt hat, dass ich mit dem Antworten auf den Kommentar nicht bis zum Wochenende warten kann, weil Deine Aussagen richtig heiß sind und mich mit Inspiration befeuert haben, wie ein Mantel-Plume eine Magmakammer (sehr dilettantisch, aber gerade irgendwie passend).

Zuri hat geschrieben:Cool, dass Dennis noch einmal vorkommt und Basti doch sehr gut hilft, wie ich finde, auch wenn es komisch klingt "einen Plan auszuhecken", um jemanden seine Liebe zu gestehen.

Ja, ich bemühe mich, immer auch mal wieder bereits eingeführte Charaktere wieder auftreten zu lassen. So wird meiner Meinung nach Toms Welt lebendiger, aufgrund wiederkehrender Elemente. Aber ja, es wirkt wirklich komisch, einen Plan für ein Geständnis zu entwerfen. Na ja, Basti weiß halt nicht, wie er es genau anstellen soll und da Dennis als Einziger Bescheid weiß, fragt er ihn eben.

ein scheinbar durch Zweideutigkeiten in die Irre geführter hat geschrieben:die Leute in Kathys und Kivans Organisation können "kaum" Liebe empfinden, haben aber häufiger einfach mal so Sex untereinander?

Haha, so kann man es zwar auch lesen, aber es könnten noch andere Aktivitäten gemeint sein. Womöglich sind ihre Ausrücke hier wörtlich zu nehmen und sie haben in der Vergangenheit in den ein oder anderen Konflikt eingegriffen und Partei für eine bestimmte Seite ergriffen. Bei den besonderen Fähigkeiten ging es sicher ordentlich heftig zu. Nur so ein Gedanke…

Stimmt, Kathy hat prinzipiell recht, was den Umstand „Drei sind einer zu viel“ betrifft. Aber wie sie es raus haut, ist schon gemein.

Okay, der interessante Teil:
1.) Spiegelversionen: Bis auf Justin waren die eher ein skurriler Gag. Mit Justin, dem Gegenstück von Kevin habe ich allerdings mehr vor, wie sich sehr bald herausstellen wird.

2.) „ein Gefallener“ und „der Verfluchte“: wird definitiv in Kürze geklärt, genauer: irgendwo zum Staffelfinale (in der Story ist das evtl. der 20.06.2012)
Der Leser bleibt also nicht auf den Begriffen hocken. Ich verspreche, alle Fragen werden im Laufe der Geschichte geklärt (sofern ich etwas vergessen sollte, bitte Bescheid sagen, dann hole ich es nach).

3.) Was will Kevin Basti zeigen: das Staffelfinale :-P (wie viel Andeutung verträgt dieser Kommentar eigentlich?) Und nein, ist nicht banal…

4.) Wer hat Basti im Wald überrascht? Schöne Überlegungen, allesamt. Und eine davon ist auch noch genau richtig! Bei dem Teil mit der Zeitung musste ich aber laut lachen. Dein ZuriBrainserver vergisst aber auch nichts, oder? :lol:

PhrasenwesenA ist ob der eloquenten Ausdrucksweise seines geschätzten Phrasenwesenkollegen fast schon ein bisschen neidisch. Es empfindet tiefen Respekt vor der hervorragend zu lesenden Schreibweise und… rutscht auf seiner eigenen, triefenden Schleimspur aus. Wenn das mal nicht die Schleimpolizei auf den Plan ruft. Aber ach, die sind ja gerade mit ihm und dem PhrasenwesenZ auf einer anderen Ebene beschäftigt. Es lebe das Paradoxon. Verblüfft starrt PhrasenwesenA nun auf die Menge der Zuschauer, welche sich auf die dutzenden Zettel am Rand der Bühne gestürzt haben. Schließlich rappelt es sich wieder auf, entschuldigt sich bei seinem Phrasenwesenfreund für die Heimtücke der Annäherung und versichert, nichts Böses im Sinn gehabt zu haben.

He, Komplimente sind schon in Ordnung – vor allem wenn sie verdient sind *vorsichtig nach unten schau, beim nächsten Schritt, es schleimt bereits wieder*

Oh ja, mitterlweile bin ich bei WtF absolut auf alles gefasst, vor allem aber bin ich neugierig, was noch so alles aus dem Quell Deiner unglaublichen Fantasiefundgrube hervorsprudelt. Dass ich dezent verwirrt bin, spricht nicht generell gegen die Tertiärstory, sondern eher gegen mich O.o Aber keine Sorge, richtig gut unterhalten habe ich mich immer gefühlt. Man darf nicht vergessen, dass… ach verdammt, was wollte ich schreiben? Ich hab es tatsächlich vergessen. Na ist ja auch schon wieder halb eins in der Nacht. Also Schluss für heute…

Oh, nein, warte mal. Da war doch noch was…

Ah ja, das Staffelfinale von Wandel des Herzens – Frühling:

***

Trailer

Ende März 2012. Thomas lernt in der Bahn einen Jungen kennen, der ganz schön Eindruck bei ihm hinterlässt und sein Leben auf den Kopf stellen wird. Auf einer Party sieht er diesen Jungen, Kevin, wieder. Kurz darauf wird er von ihm vor Thomas’ Mitschülerin Sandra im Zuge einer heimtückischen Intrige gerettet. Thomas entdeckt, dass er Gefühle für Kevin hegt, die er zunächst nicht wahr haben will. Schließlich erkennt er, dass er in den Jungen verliebt ist. Nach einigem Hin und Her und Hadern mit sich selbst, steht er zu seinen Gefühlen und darf sogar feststellen, dass Kevin sie erwidert. Die beiden werden zwei Monate später ein Paar.

Nun ist der Frühling fast vorbei und der Sommer steht vor der Tür. Ein Sommer voller neuer Abenteuer…

Szene 1
- „Ach Du Scheiße, was machst Du denn hier?“ Basti war vor Schreck erstarrt. Mit dieser Begegnung hatte er nicht gerechnet und er hätte auch gut darauf verzichten können. Die Person vor ihm grinste ihn an, was Basti allerding nur einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ.

Szene 2
- „Dein Gegenspieler?“, wollte der völlig in schwarz gekleidete Mann wissen.
„Heißt hier Kevin und bedeutet, wenn ich es geschickt anstelle, keine Gefahr“, erwiderte Justin betont selbstsicher.

Szene 3
- „Auf die Gefahr hin, so zu klingen, wie Du neulich… Aber ganz ehrlich, wie kannst Du ihm nur vertrauen?“, fuhr Thomas seinen besten Freund aufgebracht an. „Du kennst ihn doch gerade mal wie lange? Eine Woche, zwei?“
„Ich habe meine Eifersucht überwunden, kannst Du das nicht auch?“, hielt Basti dagegen.

Szene 4
- Kevin war stehen geblieben und beobachtete, was weiter geschehen würde. „Willst Du nicht etwas tun? Du bist verantwortlich für die Situation dieses Jungen“, erklang eine vertraute, weibliche Stimme hinter ihm.

Szene 5
- „Komm schon Basti, tu das nicht. Das ist doch völlig verrückt…“, flehte Thomas seinen Freund an.
Mit verschwommenem Blick und Tränen, die langsam seine Wangen hinunter liefen, sah Basti Thomas an. Leise fragte er: „Erinnerst Du Dich noch, was ich zu Dir bei unserer ersten Begegnung gesagt habe?“ Er sah, wie Thomas ihn rat- und fassungslos, mit stummer Verzweiflung im Blick, ansah. Resigniert ließ Basti den Kopf hängen, löste eine Hand und sagte: „Nein, Du hast es vergessen…“

Szene 6
- „Was bist Du?“, raunte Basti. Und als Kevin es ihm schließlich offenbarte, hielt er den Atem an „Mein Gott…“

Szene 7
- Als der Krankenwagen, dicht gefolgt von der Polizei vorfuhr, fühlte Thomas alle Kraft von sich abfallen. Diesen Moment würde er niemals vergessen. Nachdem die Sanitäter ihn beiseite geschoben und sich des Jungen angenommen hatten, hockte er wie ein Häufchen Elend auf einer Bank. „Wie konnte er nur so weit gehen? Wie konnte MIR das nur entgehen? Er ist doch mein Freund…“

Trailer Ende


Okay, das war’s schon wieder. Ich weiß, es ist nicht so bequem, wie ein echter Trailer mit bewegten Bildern, aber mehr ist mir leider nicht möglich :-)

Liebe Grüße und bis bald,
Arokh

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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon bunnylover » 27 Jul 2017, 19:43

Wow,…beidem trailer ist alles ziemlich spannend geschaltet jedoch kann man sich vieles bereits zusammen reimen. 8) :lol:
Bei Szene 5 musste ich im ersten Moment an suicid denke aber ich glaub es wir nur zu ein streit? :o
Szene 6: '… ein Dämon, der Sohn Satans, ein Engel, ein Magier, ein Titan oder doch ein real hacker?!' :) :evil:

Ehm…ich glaub ich überrollen dich mit einer zu all zu großen Frage, oder inspiration? :wink: :P
Zu viel otaku auf einmal :rat:


BB buny :
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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon Zuri » 27 Jul 2017, 23:25

nun aber wenigstens eine andere Auflösung:

-o-0-O-0-o-

"Was hat das alles zu bedeuten?", wollte das verwirrte Phrasenwesen wissen.
"Sie wären fast in eine Falle gelaufen", informierte ihn der Polizist, "dies hier war ein Team von Betrügern."
Das Phrasenwesen starrte ihn verständnislos an, was zugegebenermaßen schon witzig aussah, nur man in einer solchen Situation lieber nicht darüber lachte, da ihm gerade erst nach und nach aufging, in was für eine Situation er da fast geraten wäre und sich noch nicht geklärt hatte.
"Wir haben einen anonymen Anruf bekommen", fuhr der Uniformierte fort.
"Aber was sollte das ganze", wundert sich das immer noch verwirrte Phrasenwesen.
Der Polizeibeamte klärt es auf: "Offenbar ist es eine Ghostwriterorganisation, die sich gebildet hat, als ihr Menschenhandelsgeschäft wiederholt Umsatzeinbußen in der Jahresendabrechnung hatte und so haben sie die Branche gewechselt, aber nicht die Methoden, wenn Sie wissen, was ich damit meine."
"Uuui", machte das Phrasenwesen.
"Jopp", machte der Polizist.
Und fügte dann mit einem Zwinkern hinzu, ehe er sich zum Gehen umwandte: "Über Muriel-Selena müssen wir nochmal ein Wörtchen reden."


-o-0-O-0-o-

Interessanter Teil:
1.) Die anderen Spiegelversionen sind wahrscheinlich auch nicht wirklich praktisch, da sie nur Leute spiegeln, die nicht zu Kivans und Kathys Organisation gehören. Jedenfalls "existieren" sie ja und erfüllen einen Zweck. Wäre zumindest seltsam, wenn wirklich gar nichts mehr über sie zu hören wäre.

localhost:80/ZuriBrainserver/self/about hat geschrieben:Dein ZuriBrainserver vergisst aber auch nichts, oder? :lol:

Ich kann dir zumindest sagen, dass er nicht der Dreh- und Angelpunkt eines kollektiven Gedächtnisses ist, obwohl ich durchaus Gefallen an der Idee einer öffentlichen API mit public licence finde^^

Eloquente Ausdrucksweise? Wo?

Das schleimige Phrasenwesen hat geschrieben:Und nun, nach einem weiteren Besuch im chaotischen Kopfinnenlebens eines Autors, welcher diesen Titel trotz aller Bescheidenheit, wie er meint, vollkommen zu Recht verdient hat...

Dem vor Schleim triefenden (Warum erinnert mich das schon wieder an GhostBusters?) Phrasenwesen scheint ob der ganzen Verwirrung, wechselnder Schreibstile und der Vielfalt der Möglichkeiten entgangen zu sein, dass die Fähigkeiten des anderen Phrasenwesens, dessen Z nicht Zorro sein kann, da diesen namen schon ein anderes Wesen trägt, über dessen weitere Biographie die tertiäre Story bisher nichts verrät, mehr Schein als Sein sind, zumindest aber dies vor dir zu verbergen wissen, was wiederum eine Fähigkeit ist, was das Phrasenwesen nicht gänzlich fähigkeitenlos macht, aber verhindert, dass sein Phrasenwesengefährte der tertiären Story sieht oder darüber nachdenkt, dass dieses bunte Gemisch in der Realität kaum funktionieren könnte und beweist, dass das Phrasenwesen, welches dieses fabriziert und sich die Unoffensichtlichkeit, die seine Fähigkeiten fabrizieren, zunutze macht, nicht konsistent und interessant genug schreiben könnte, täte es das unter normalen Bedingungen und des weiteren auch nicht genügend Leser aquirieren, ergo nicht für die breite Masse schreiben kann, da sein Schreibstil, wenn auch zu unrecht gefeiert, ohne Frage viel zu speziell ist.

-o-0-O-0-o-

Die Zuschauer raufen sich um die Blätter, andere machen crowdsurfing, andere wiederum fangen an, zu moshen. "Ich habe Seite 227 der teritären Sto-" schreit einer und wird sogleich von den Umstehenden niedergerungen. Man sieht Papierfetzen fliegen, wenn ein Blatt Papier mehrere Besitzer auf einmal bekommt.

"Lass uns aus diesem Irrenhaus verschwinden.", raunt PhrasenwesenZ PhrasenwesenA zu, "schade um die notizen."


-o-0-O-0-o-

Ein metaphorisches Phrasenwesen hat geschrieben:Oh ja, mitterlweile bin ich bei WtF absolut auf alles gefasst, vor allem aber bin ich neugierig, was noch so alles aus dem Quell Deiner unglaublichen Fantasiefundgrube hervorsprudelt.

Solange der Quell nicht die von dir erwähnte Magmakammer ist, sondern eher eine sanftmüterigere Quelle, so will ich dir in diesem Bild zustimmen. Wäre ich ersteres, dann hätte ich Mitleid mit meinem persönlichen Pompeii, es sei denn es wird von Bastille produziert, welche dann aber nicht gerade selbige stürmen dürfen, wonach sie aber
  • 7 196 083 200 Sekunden
  • 119 934 720 Minuten
  • 1 998 912 Stunden
  • 83 288 Tage
  • 11 898 Wochen 2 Tage
  • oder 22 818,63% eines durchschnittlichen Jahres (365 days)
Zeit hätten, wonach es aber auf der anderen Seite auch fruchtbaren Boden gäbe.

Siehst du: Hätte ich es ohne nachzudenken so verwirrend geschrieben, hätte man mir nachgesagt, ich könne nicht geordnet denken bzw. meine Gedanken geordnet niederschreiben. Da du aber (zurecht) davon ausgehst, dass dies mit voller Absicht passiert ist, lobst du es. Ist das keine Ironie?

Ein grobmaschiges Sieb hat geschrieben:Man darf nicht vergessen, dass… ach verdammt, was wollte ich schreiben? Ich hab es tatsächlich vergessen.

:D

Der Trailer hat mich erneut verwirrt. Es steckt so viel negative Emotion darin... Warum knallst du uns die geballte Ladung so in den Thread? :O Jetzt gibt es ja nichts mehr, worauf man sich freuen kann...

Carter: Es fällt mir schwer, das zu akzeptieren. Sie sagen, die Zukunft wäre vorherbestimmt. Aber ich habe immer gedacht, die Zukunft wäre das, was wir daraus machen.
Daros: vielleicht ist beides wahr. Vielleicht wird die Zukunft durch den Charakter derer vorherbestimmt, die sie zu gestalten versuchen.
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Re: Wandel des Herzens

Beitragvon bunnylover » 06 Aug 2017, 04:20

May-day,may-day!! :no:
Arokh bitte kommen!
Welt voller vor Anspannung leidender …jugendliche und erwachsene? An arokh!! :applause: :zzz:
BITTE KOMMEN!!!? :help:




Srry,nur ein kleiner Spaß am Rand. :happy:

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Re: Wandel des Herzens

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