Niemals alleine

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ApfelBanane
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Re: Niemals alleine

Beitragvon ApfelBanane » 20 Jul 2012, 15:04

Tolle tolle tolle geschichte!!!! :D

Re: Niemals alleine

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Re: Niemals alleine

Beitragvon ollivio » 21 Jul 2012, 02:12

Jaha, will mehr davon :)
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Re: Niemals alleine

Beitragvon Everdeen » 23 Jul 2012, 14:59

Die Wellen spülten meine Gedanken immer wieder an John’s Surfboard. Er war nicht gut im surfen. Nein, er war brillant. Wo ich meine Mühe hatte, sah es bei ihm so kinderleicht aus. Dazu kam noch, dass er eine sehr gute Figur dabei machte. Wir verbrachten den ganzen Tag als Gruppe am Strand, doch wechselte ich mit John kein einziges Wort. Ich wollte es einfach nicht und während ich mich wehrte, spürte ich seinen Blick auf meinem Gesicht. «Ich werde mich dann jetzt mal fertig machen gehen für heute Abend.» durchbrach ich die Stille. «Ich bin mit dem Auto da. Wenn du magst kann ich dich gerne mit zurücknehmen.» bot mir John an. «Ähm, nein danke. Wirklich nett, aber ich laufe.» «Das wäre wirklich kein Problem, denn wir wohnen ja nebeneinander.» Ich brauchte so schnell es ging eine vernünftige Ausrede, sonst wäre ich geliefert. Doch fiel mir einfach nichts ein oder wollte mir einfach nichts einfallen? Ich nickte. John stand auf und klemmte sich sein Board unter den Arm. «Dann sehen wir uns heute Abend auf der Party. Bye.» Kiara sah meinen verwirrten Blick und hatte das Bedürfnis mich aufzuklären. «Ich habe ihn gefragt ob er mitkommen möchte.» Dafür sollte mir Kiara noch büßen dachte ich.


Kapitel 10
Heute

«Komm schon. Nur noch zehn Liegestütze.» schrie ich mich in Gedanken an. Acht, Neun und … Zehn. Es war ein ganz normales Ritual für mich vor einer Party noch mal die Muskeln aufzupumpen. Als es an der Tür klingelte begann auch schon das nächste Ritual. Kiara und Jesse kamen die Treppe zu meinem Zimmer rauf. «Aber übertreibt es nicht wieder so, okay?» rief meine Mom den Beiden hinterher. «Ja Mrs Tress.» Sagten Kiara und Jesse im Chor. Sie hatten noch nicht einmal die letzte Stufe erreicht, als ich schon den Sektkorken durch mein Zimmer flogen sah. Das ganz normale Vortrinken der wilden Drei. «Jasper, was hältst du denn mal davon dich fertig zu machen oder gehst du jetzt ins Bett?» Fragte mich Jesse ironisch. Schnell schlüpfte ich in mein abendliches Outfit und setzte mich zu den Anderen aufs Bett. Nach 3 Flaschen Sekt und 2 Wodkaflaschen entschieden wir uns aufzubrechen. Erst als wir an die warme, klare Luft kamen spürten wir erst, dass wir doch schon einiges Intus hatten. Wir brauchten doppelt solang zum Strand als sonst. Doch es hatte sich gelohnt. Was unsere Augen am Strand erblickten war der Wahnsinn.

Fortsetzung folgt ...
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Re: Niemals alleine

Beitragvon ollivio » 24 Jul 2012, 04:48

aahja, von cliffhanger´n versteht er auch was :)
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Re: Niemals alleine

Beitragvon Everdeen » 26 Jul 2012, 14:10

Man kam bei diesem Anblick nicht mehr aus dem Staunen. Ein riesiges Lagerfeuer in der Mitte erhellte in einem warmen Licht die tanzende Meute. Überall ums Feuer herum standen die Autos, die mit ihren Scheinwerfen für zusätzliches Licht sorgten. Das Meer erleuchtete in einem hellen pink, was durch farbige Unterwasserlampen entstand. Auf Holzbrettern war eine Theke aufgebaut wo man jeden Cocktail, den man sich nur wünschte, bekam.
Wir drängten uns durch die Masse. Fast die ganze Highschool war hier und feierte. Ab und an erkannte man sogar die Jungs und Mädels vom College. «Drei Sex on the Beach, bitte.» bestellte ich die erste Runde und es sollte noch längst nicht die letzte gewesen sein. Ich schaute mich um und versuchte Jungs zu entdecken, die mir gefallen könnten. Doch ich erwischte mich dabei das ich nicht nach Jungs Ausschau halte, sondern nach einem bestimmten Typ. «Suchst du irgendwen bestimmtes?» fragte mich Jesse, der bemerkt hatte das ich was suchte. «Nein, nein. Ich schau mich nur um. Mal die Lage hier abchecken.» Ich ärgerte mich darüber, dass die Beiden in mir lesen konnten wie in einem offenen Buch. Wir wussten immer was der Andere denkt oder Fühlt. Wir waren eher Geschwister als Freunde.
Nach dem zweiten Cocktail bewegten wir uns in Richtung Meer. Erst da wurde mir klar dass es eine sehr versoffene Nacht werden würde und am nächsten Tag ein totaler Filmriss den Platz meiner Erinnerung einnehmen würde.
Aus dem Nichts schoss die Frage direkt auf mich zu. «Was hältst du eigentlich von John?» wollte Kiara wissen. «Ich? Nicht viel. Er ist ein Angeber beim surfen und passt irgendwie nicht zu uns, finde ich.» «Also ich finde schon das er zu uns passt. Er schaut gut aus, genau wie wir.» warf Jesse ein. Ich schaute zu Boden und stellte mir seine ozeanischen Augen vor. Kiara und Jesse schauten mich an und fühlten sich plötzlich wie vom Blitz getroffen als sie begannen in meinen Herz zu schauen. «Oh mein Gott. Du hast dich in ihn verguckt.» flüsterte Kiara. «Nein, hab ich nicht. Was soll der Blödsinn» fauchte ich sie an. Beide lächelten nur über meine Lüge. «Ach schau mal. Wenn man vom Teufel spricht.» «Ihr sprecht über mich? Ich hoffe doch nur gutes.» John war der Gruppe beigetreten. «Was für eine Party. So was gab es bei uns nicht wirklich.» er lächelte uns an, doch ich bemerkt wem das Lächeln wirklich gegolten hatte. Kiara nahm Jesse am Arm und zog ihn hinter sich her. « Wir besorgen was zu trinken.» «Wartet ich helfe tragen» versuchte ich mich zu retten. Doch Kiara wollte es nicht. Sie wollte dass ich mit John alleine bin und reden musste. «Nein nein. Das schaffen wir schon alleine.»
Ich war gut im Schweigen, doch John nicht. Er stellte mir Fragen, die ich so gut es ging nur mit einem «Ja» oder «Nein» beantwortete. Es wurde still und ich hatte schon geglaubt ich hätte es geschafft, doch in Wirklichkeit war das nur die Ruhr vor dem Sturm. Denn der nächste Satz den John sagte, zerstörte auch die letzte, wehrende Mauer meiner Emotionen.

Fortsetzung folgt ...
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Re: Niemals alleine

Beitragvon Dragon900 » 26 Jul 2012, 14:28

Spannend *_*
Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben an denen du nichts ändern kannst. Der eine ist gestern und der andere ist morgen.

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Re: Niemals alleine

Beitragvon ToVu » 26 Jul 2012, 16:19

ich merke, wie ich es hasse, wenn etwa offen stehen gelassen wird :D
Ich bitte umeine schnelle Fortsetzung :)

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Re: Niemals alleine

Beitragvon Everdeen » 01 Aug 2012, 14:26

Das lange Warten hat ein Ende. Morgen kommen die nächsten Kapitel von "Niemals alleine" online. Eins kann ich vorab verraten. Es geht spannend weiter sobald das Geheimnis gelüftet worden ist, welche Frage John Jasper stellt.
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Re: Niemals alleine

Beitragvon Jason94 » 01 Aug 2012, 16:17

Yayay:) endlich

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Re: Niemals alleine

Beitragvon Everdeen » 03 Aug 2012, 11:42

«Ich weiß was mit deinem Freund passiert ist und das tut mir sehr leid.» Wieso musste er von Tim reden? «Aber hättest du vielleicht mal Lust mit mir allein was zu unternehmen? Quasi so eine Art Date?» Für ein Date war es eindeutig noch zu früh gewesen. Oder doch nicht? In mir kämpften Emotionen gegen ein Gefühl des Verrats gegenüber Tim. Es hätte mir gut getan mal wieder raus zu gehen und vor allem mit einem Mann den ich attraktiv fand. Jedes Mal wenn ich an einen anderen Mann dachte fühlte ich mich schuldig. Es war ein so unangenehmes Gefühl und genau in dieses Gefühl wohnte der Situation bei. Ich schaute John direkt in die Augen und bemerkte gar nicht, dass ich zu starren begann. Sie sahen so kühl aus wie der Ozean und trotzdem strahlten sie wärme aus. «Ich verstehe wenn es noch zu früh für dich ist, aber ich muss zugeben, dass ich vom ersten Moment an nur noch Augen für dich hatte.» Oh mein Gott. Und plötzlich hörte ich Worte meinen Mund verlassen, die nicht mein Gehirn kontrollierten, sondern mein Herz. «Ich würde mich echt freuen.» Ein Lächeln blitzte in seinem Gesicht auf. «Und ich dachte schon du magst mich nicht leiden. Hast ja nie ein Wort mit mir gewechselt.» Ich sah dich ja auch als Gefahr, antwortete ich im Kopf. «Bei hübschen Jungs bin ich halt etwas schüchtern». Plötzlich kontrollierte ich nicht mehr was ich dachte und sagte. Fing ich an zu flirten? Dabei wollte ich das doch gar nicht. Aber es hatte sich keine Minute falsch angefühlt, nein im Gegenteil. Zum ersten Mal seit langer Zeit war es wieder warm um mein Herz.
Langsam beugte Sich John zu mir rüber und ich wusste genau was kommen würde. Doch ich ließ es zu. Ich hatte einfach keine Kraft gehabt um mich zu wehren. Als ich die Augen schloss und seine Lippen auf meinen spürte durchführ es mich wie ein elektrischer Funke. Seine Lippen waren weich und trotzdem kraftvoll. Keine Druck oder Zunge. Nein das war ein Kuss voller Zuneigung. Ich hatte das Gefühl das wir stundenlang so da saßen, doch der Kuss wurde schnell durch ein zerspringendes Geräusch, welches durch eine Bierflasche direkt neben uns kam, unterbrachen. Kiara und Jesse waren zurückgekommen und das Schlimmste war, dass sich Jesses Augen mit Tränen füllten. Er drehte sich um und rann in die Dunkelheit. «Hab ich irgendwas falsch gemacht?» fragte ich Kiara. «Ja und nein. Ich freu mich natürlich das du dich, wie man sieht, für einen Neuen geöffnet hast.» Sie lächelte mich an, doch wechselte direkt zu einer traurigen Miene. «Jedoch hat Jesse gehofft, das er dieser Neue sein würde irgendwann.»
In meinem Kopf drehten die Gedanken durch. Das kann doch nicht sein. Wir waren beste Freunde und vor allem wie konnte ich das übersehen. Oder wollte ich es übersehen? Was wird er jetzt tun und wo ist Jesse jetzt? All das beschäftigte mich als ich bemerkte, dass ich schon am rennen war. Ich folgte der Spur von Jesse bis hin zu den Klippen. Dicht gefolgt waren mit Kiara und John.
Der laut Schrei zeriss die lauwarme Luft und das rauschen des Meeres, den Kiara ausstieß, als Jesses Körper die Klippen hinabstützte. Direkt auf die Felsbrocken im Wasser zu. Ich spürte Johns festen Griff, der mich davon abhielt zusammen zu brechen und plötzlich ging alles so schnell.

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Re: Niemals alleine

Beitragvon ApfelBanane » 03 Aug 2012, 14:18

Oh mein gooott! O.o wie spannend *.* lass uns bitte nich wieder so lange warten

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Re: Niemals alleine

Beitragvon ollivio » 04 Aug 2012, 03:52

Awww :cry:
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Re: Niemals alleine

Beitragvon ToVu » 05 Aug 2012, 20:22

o.o och nöö..warum müssen sich denn in allen geschichten wieder leute umbringen .___. Jetzt will ich wensten dass in der Fortsetzung nicht von Tod oder Beerdigung geredet wird, sondern dass Jesse wensten ins KH kommt :/
Und diese Cliffhänger..whoah :D

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Re: Niemals alleine

Beitragvon maxou » 05 Aug 2012, 22:24

Au Backe! Eine sehr verzwickte Lage, aber echt, bis jetzt ne tolle Geschichte. Geht mir echt nahe.

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Re: Niemals alleine

Beitragvon Everdeen » 06 Aug 2012, 07:47

Kapitel 11
Vergangenheit

Tagelang lag ich einfach nur auf meinem Bett und starrte die Decke an. Von der Schule wurde ich befreit, anders ging es ja auch gar nicht. Die Nachricht über Tim’s Tod stürzte mich in tiefe Depressionen welche tiefe Narben auf meiner Seele hinterließen. Ein Psychologe sollte mir helfen mit der Situation umzugehen, doch wirklich verstehen konnte mich keiner. Stündlich schaute meine Mutter nach mir, weil ich sagte ich wollte zu Tim und auch wenn ich dafür sterben müsse. Jetzt wusste auch ich wie es ist, die Person zu verlieren, die man am meisten liebte.


Kapitel 12
Heute

Ich hielt die Hand fest umklammert während wir mit blaulicht ins Krankenhaus transportiert wurden. Tränen rannen über mein Gesicht. «Bitte Jesse, hörst du mich? Ich bin bei dir. Kämpfe.» Ich wusste genau was er fühlte. Ich wollte damals auch sterben, als ich wusste ich würde nie wieder zusammen mit der Person, die der Mittelpunkt meines Lebens war, sein. «Der Puls wird schwächer. Die Kopfverletzung scheint schwerer als erwartet. Drück mal aufs Gaspedal René.» Hörte ich den Notarzt in weiter Ferne. Kiara und John saßen im Polizeiauto, welches uns direkt folgte. «Wie konnte ich es nicht merken? All die Zeit. Du bist doch mein bester Freund? Wie kannst du nur so was dummes machen?» Jesse antwortete mir nicht. Naja wie auch. Eine scharfe Linkskurve und plötzlich stand der Wagen. Die Türen wurden geöffnet und eine ganze Schar an Ärzten in weißen Kitteln erwartete uns. Sie unterhielten sich in ihrer, für uns normalen Menschen, komplizierten Fachsprache und ich verstand nur Bahnhof. Kiara kam zu mir gerannt und noch im gleichen Moment hielt ein Wagen, der mir die Luft abwürgte. Mr und Mrs Pear, die Eltern von Jesse. Wie sollte ich ihnen das erklären und vor allem wer an allem Schuld war. Ich.

Stunden vergingen in denen mir Mrs Pear immer wieder sagte, dass es nicht meien Schuld sei, da ich es einfach nicht wusste. Vier Stunden waren die Ärzte mit Jesse schon im OP-Saal und es wurde immer ein Arzt mehr. Die Tür des Operationsraum öffnete sich und ein Mann kam mit bedrückter Miene auf uns zu, denn er hatte die Antwort für uns, die unser aller Leben ändern könnte.

Fortsetzung folgt ...
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Re: Niemals alleine

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