Janik & der Superboy

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Dragon900
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Re: Janik & der Superboy

Beitragvon Dragon900 » 24 Jun 2012, 23:57

hmm...

stimmt der Eingriff wäre zu groß. Vielleicht postest du in dieser Geschichte noch hier die Teile wie sie momentan sind-
Und die Änderungen dann in den Nächsten Geschichten. Da würde das Problem mit den verfälscht zumindest nicht eintreten.
Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben an denen du nichts ändern kannst. Der eine ist gestern und der andere ist morgen.

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Re: Janik & der Superboy

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Re: Janik & der Superboy

Beitragvon lukasimo » 25 Jun 2012, 17:28

Poste weiter, sonst wird deine Fan-Gemeinde mich töten xD
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sagt man ohne Worte

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Re: Janik & der Superboy

Beitragvon ollivio » 25 Jun 2012, 18:53

lukasimo hat geschrieben:Poste weiter, sonst wird deine Fan-Gemeinde mich töten xD


ah ich glaub so schnell geht das hier nich mit der Töterei :D

Die meisten scheinen hier sehr tolerant und hilfsbereit, wie ich gestern inmitten eines tiefen Tränentals erfahren durfte. :bp:
Aber vllt tötest du mich ja, wenn ich im gleichen Stil weiter :bullshit: poste :o
Was du nicht willst dass man dir tu, das füg auch keinem and´ren zu

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Re: Janik & der Superboy

Beitragvon ollivio » 25 Jun 2012, 19:33

Also hau ich nun doch den Rest noch unverändert raus. Ziemlich viel, sollten eigentlich mehrere Teile werden, nun eben als Ganzes auf die Gefahr hin dass mich der lukasimo platt macht - oder auch noch ein paar andere... :)
Und Ende is danach mit dieser Story.



Wenig später staunte Janik über die Villa von Kims Familie. Ein riesiges Haus mit allem was das Herz begehren kann. Neben Kims Zimmer ein Raum voller Fitnessgeräte und eine eigene Dusche nur für Kim. Im Durchgang von Kims Zimmer zum Sportbereich standen Dutzende Pokale. Gerahmte Urkunden und Medaillen hingen an den Wänden. "Kim du... du hast schwarze Gürtel? Richtige Schwarzgurte?" "Ja acht Stück, den letzten hab ich mir erst gestern abgeholt, das war der bisher schwerste. Den möchte ich dir widmen mein Liebling." "Oh Wahnsinn, wie kann man denn mit 17 überhaupt, und dann so viele Schwarzgurte haben?" "Indem man besser ist als alle anderen, immer." "Mensch Kim dann haste doch nich nötig mit mir... dann kannste doch aussuchen, ´s laufen dir doch bestimmt alle hinterher." "Janiliebling ich hab doch ausgesucht - dich - und ich bin so glücklich, dass du mich lieben kannst, bitte Jani sag nich so was." Sehr zärtlich nahmen sich die Jungs wieder in die Arme.

Es klopfte kurz und ratsch Tür auf. "Teizeck! Is ja cool daste klopfst, aber man wartet dann ob von drinnen jemand antwortet, wenn nich dann bleibt man gefälligst draußen!" "Hehe sorry Bruderherz - ah ich seh ihr habt euch, meinen Glückwunsch." "Danke aber ich mein das ernst ich reiss schließlich auch nich die Tür auf wenn du Besuch hast!" "Jahaa is ja guhuut." Weg war er wieder der kleine süße "Zeckenbock". "Macht Tei auch Kampfsport Kim?" "Nee der nich, der hat nur seine Weiber im Kopf - komm ich möchte dich noch jemandem vorstellen." "Noch jemandem?" "Jap meiner Schwester Li-Mai."
Auch die neunzehnjährige Li-Mai freute sich offenbar für ihren Bruder, dass es nun Janik für ihn gab. Sie war es auch, die bald darauf ihren Roadster aus der Tiefgarage holte um Janik nach Hause zu fahren. Noch ein Mercedes, aber ein kleiner spritziger. Natürlich kam Kim noch einmal mit. Die beiden wussten ohnehin kaum wie sie die Trennung für eine Nacht überstehen sollten. Morgen würden sie sich wieder sehen, den Sonntag miteinander verbringen. Was sonst?

Als der Abschied gekommen war wurde es richtig heftig. Sie standen so lange knutschend und heulend auf dem Hinterhof der Apotheke bis Janiks Eltern aufmerksam wurden.
Der Vater kam runter. "Ich seh ihr könnt euch nicht trennen Jungs.", lächelte er. "Kommt doch rauf, Kim kann auch bei uns schlafen, wenn er will." Dem Janik blieb fast das Herz stehen, nie hätte er das von seinem strengen Vater erwartet. So kam es, dass Li-Mai allein mit ihrem Benz nach Hause rollte. Janiks Mutter grüßte Kim noch etwas steif, aber auch sie erlaubte dass er in Janiks Zimmer übernachtete. Allerdings stellte sie noch ein klappbares Gästebett dort hinein. Dieses blieb natürlich ungenutzt. Schließlich war Janiks Bett groß genug und ermöglichte liebevolles aneinander kuscheln.

Nach dem Frühstück gingen drei Männer, Vater, Sohn und "Schwiegersohn" in den Hof. Rauf tragen der neuen Waschmaschine, die Freitag geliefert wurde, in den ersten Stock. Runter tragen der alten Maschine. "Das muss ich doch ausnutzen, wenn ich mal einen so starken Mann hier habe.", grinste der Vater. Kim entledigte sich seiner Jacke und begann Übungen zu machen. "Ich muss meine Muskeln aufwärmen, sonst gibt´s schmerzhafte Faserrisse.", sagte er. Janik hatte nur Augen für Kims muskelbepackten Oberkörper, den er in der Nacht immer wieder streichelte. Nach fünf Minuten Dehnübungen fasste Kim die neue Waschmaschine und hob sie hoch, als sei es ein leerer Pappkarton. "Wo soll se hin?" "Oben, aber die alte Maschine muss erst raus.", sagte der Vater. Kim trug die Maschinen allein und sah kein bisschen angestrengt aus danach.
"Schade Janik, dass Kim nicht auf deine Schule geht, dann hättest du dort sicher Ruhe vor den bösen Buben." Sieh an, der Vater wusste doch was los war. Janik hatte immer den Eindruck gehabt, als interessiere sein Vater sich nicht dafür. "Er wird auch ohne mich dort Ruhe haben. Mein Bruder Tei geht auf diese Schule und der wird für Ruhe sorgen, notfalls sagt er es mir. Und ich werde das Selbstwertgefühl Ihres Sohnes trainieren, und ein bisschen seine Muckis dann kann Janik das selber."

Nach einem Tag voll glückseliger Zweisamkeit fuhr Janiks Vater den Kim nach Hause. Am Morgen, als Janik gerade in den Bus steigen wollte erschien Kim schon wieder mit dem Roller und fuhr Janik zur Schule. Zeigte bei dieser Gelegenheit gleich der Poison-Gang noch einmal, dass sie wirklich Freunde waren, Janik und er. Den Kuss zum Abschied sahen zahlreiche Mitschüler, auch die Poisons. Dass er nun auch hier geoutet war, war dem Janik erstmal egal. Aber sowie Janik in der Klasse seinen Platz einnahm ging es los. "Na Schwuli, fickt er gut der Jappanese?" Janik, von neuem Mut und Selbstvertrauen erfasst antwortete cool: "Ja einmalig gut, aber du kriegst ihn nich, weil es meiner is."

In der Pause suchte Poison wieder Janiks Nähe. "Isch hab ja immer gewuscht daschte schwul bischt Jani. Könn auch ma wasch machen schuschamm´n wennde Bock hascht." "Zu spät Poison, Kim is mein fester Freund." "Schade man, überlegsch dir, kannscht mir ma ein blasen." Damit ließ Abdullah Janik erstmal zufrieden. Jetzt wusste Janik wenigstens schon mal, warum der Poison immer mal wieder nett gewesen war. "Der is geil auf mich.", dachte er mit leichtem Schaudern. Obwohl auch der Abdullah ein richtiger Adonis war, der richtig nett sein konnte wenn er wollte, konnte sich Janik nie wirklich etwas mit ihm vorstellen. Nun natürlich erst recht nicht mehr, im Gegenteil ihm wurde übel. "Einen blasen, igitt was denkt der sich?"

Nach der Schule bemerkte Janik, dass die Poisons jemand anderen vor hatten. Er erblickte Tei im Getümmel. Gerade schlug einer von Abdullahs Gangmitgliedern Diesen zu Boden. Janik ließ seine Tasche fallen und stürmte über den Schulhof. Er versetzte dem überraschten Schläger einen Hieb unter das Kinn. Dann wurde Janik angegriffen. Von allen Seiten droschen Fäuste auf ihn ein. Nicht lange und ihm wurde schwarz vor Augen.
Wach wurde er im Krankenwagen. Alles tat ihm weh besonders der rechte Arm. "Du bist wach Janik?", hörte er eine nette Stimme. Ein Sanitäter. "Sie haben dir den Arm gebrochen und ein paar Rippen, aber das wird schon wieder, wir bringen dich jetzt ins Krankenhaus."
"Wo is Kim?" "Wer ist das?" "Mein Freund, ich muss ihn anrufen." "Das tun wir wenn wir da sind, und deine Eltern rufen wir auch an." "Ich möchte bitte Kim selber anrufen, und das sofort." "Das geht erst wenn du in der Klinik bist, es hat dich ganz schön erwischt, du musst ruhig liegen."
"Bestimmt is noch mehr kaputt bei mir, das hatter bloß nich gesagt.", dachte Janik ängstlich. Es fühlte sich auch so an, als wenn eine Menge kaputt war an ihm. Jetzt musste er weinen. Vor Schmerzen nicht so sehr, aber vor Angst und Sehnsucht nach Kim.
Da wusste Janik noch nicht, dass in einem zweiten Krankenwagen der kleine Tei mit gebrochenen Knochen zur Klinik gefahren wurde. Und noch etwas wusste er nicht. Nämlich dass Kim schon Bescheid wusste, weil Tei ihn noch callen konnte. Dass das Krankenhaus heute noch haufenweise Notfälle bekommen würde, ahnte Janik natürlich auch nicht.
Das erfuhr Janik als Kim ihn am späten Nachmittag besuchen kam. Seine Mutter war gerade gegangen als Kim das Zimmer betrat und ihn sanft umarmte. "Liebster gut dass du da bist, jetzt wird alles gut.", schnaufte Janik und musste wieder weinen. "Ach Janilein es tut mir so leid, dass ich das nich verhindern konnte.", sagte Kim traurig und küsste ihn sanft. "Wie geht es Tei?", fragte Janik nun. "Schon besser, sie haben ihm beide Arme gebrochen und die Nase eingeschlagen, aber der is ne harte Nuss." "Oh man und alles wegen mir." "Wegen uns Jani, sorg dich nich."

Jetzt erst bemerkte Janik ein blaues Auge bei Kim. "Du hast nen Veilchen, woher..." "Das war Poison, er konnte mich einmal treffen bevor ich mit ihm fertig war, der is ein ganz guter Kämpfer." "Poison? Du hast den Poison verdroschen?" "Nich DEN Poisen, sondern alle Poisons, is ziemlich voll hier geworden, glaub man.", grinste Kim schelmisch. "Voll? Wie voll?" "Na das Krankenhaus, musste halt der Gang etwas wehtun, es geht nun mal nich dass die meinen Liebsten und meinen kleinen Bruder fertig machen, das musste ich denen klar machen, das verstehst du doch, oder?" "Sicher, natürlich, aba das sind doch soo viele..." "So viele nun auch nich, nen paar sind auch weggelaufen, aber so ein gutes Dutzend wird es schon gewesen sein." "Ein Dutzend?? Du hast zwölf harte Burschen vertrimmt?" "Da war außer Abdullah kein harter Bursche bei. Lauter Suppenhühner, Mehlsäcke und Milchbubis warn das. Kannst se dir ja angucken, wennde aufstehn darfst, die sind alle hier hehe." "Ach mein Superboy..."
"Was denn Jani?" ""Kimi du bist so cool - ahwuh..." Janik wollte die Arme nach Kim recken, sich aufrichten, das tat ihm weh. Er konnte es nicht. "Scheiße man die ham mich richtig platt gemacht. Der Doc sagt ich hätt keine inneren Verletzungen, aba reicht auch so." "Bleib liegen Herzchen, rühr dich nich.", sagte Kim und umarmte den liegenden Freund so sanft dass der nichts spürte außer grenzenloser Liebe. "Kim du bist so superstark und kannst doch so zärtlich sein... ich liebe dich mein Held." "Ich liebe dich auch Jani, aber der eigentliche Held bist du. Du hast versucht Tei zu helfen, ohne Rücksicht auf dich selber." "Konnte doch nich zusehn wie´se den Zecki fertig machen." "Das mein ich Jani."
Kim blieb die ganze Nacht bei seinem Jani im Zimmer. Wie schon bei Janiks langem Krankenhausaufenthalt wegen dem Allergieschock lag er auch jetzt wieder in einem Einzelzimmer. Das ermöglichte die Privatversicherung seiner Apothekereltern. Damals hätte Janik gern ein paar Kumpels im Zimmer gehabt, oft war ihm sehr langweilig gewesen. Jetzt war er froh, mit Kim allein sein zu können. Auch als er etwas schlief blieb Kim bei ihm. Ab und zu ging er kurz zu seinem Bruder in das andere Zimmer. Erst am Nachmittag des folgenden Dienstags ließ Kim sich überzeugen, nach Hause zu fahren um endlich zu schlafen. Dafür sorgten seine Eltern, die eben zurück aus Hongkong sofort ins Krankenhaus geeilt waren. Es kam so, dass Janiks Mutter gerade eintrat, als die "Triadeneltern" eben gehen wollten. So sahen sich die Erwachsenen noch kurz.

"Sie sind weder Mafiosi noch Triaden Mama, sie sind auch keine Schnösel - sie sind meine Schwiegereltern.", sagte Janik fest, als die Leute samt Kim gegangen waren. "Okay... das ist alles noch etwas neu für mich Söhnchen, werde du erstmal wieder gesund, dann sehen wir weiter."

Ein Stunde später verabschiedete sich Janiks Mutter und ging. Aber nur um mit entgeistertem Gesicht gleich wieder herein zu stürzen. "Janik vor deiner Tür steht ein Stuhl und darauf sitzt ein Mann. Der sieht aus wie Dschingiskhan. Weißt du etwas darüber??" "Ja Mama, das ist ein Wächter, der beschützt uns, falls die Typen noch was versuchen sollten." "Uns? Wen denn noch?" "Kims kleiner Bruder wird heute noch mit in mein Zimmer verlegt, das haben wir so abgemacht Mama." "Naja dann muss ich mir ja keine Sorgen machen oder?" "Nee Mama, musste nich."
Tei lachte schon wieder als sein Bett in Janiks Zimmer geschoben wurde. Beide Arme eingegipst und eine Nasenschiene im Gesicht. Aber fröhlich wie eh und je. "Könnt mich locker noch nen bisschen rumfahren, macht voll Laune.", ließ er hören. "Nee junger Herr, ist Endstation.", lächelte der Pfleger der das Bett bewegte. "Na Kleiner dir geht´s ja schon wieder gut.", sagte Janik.
"Nee beschissen, aba jamman nütz nix. Und ich bin nich der Kleine, sondan der großartige einmalige Tei - aba thanks daste mir helfen wollt´st." "Einmalig isser wirklich.", dachte Janik. "Na gut du großartiger einmaliger Lieblingsbruder meines Freundes, was machen wa nu?" "Kannste einen Arm bewegen Jan?" "Jo." "Üba dir das Dingens mit dem Klingelknopp, das is auch die FB für das Fernsehn. Mach ma an, gleich kommt unta uns." "Unter Uns? Sowas guckst du?" "Nja wenn´s nix andres gibt, aba da sind süße Schnecken bei. Die Eva find ich voll geil, auch wennse schon ne alte Omma wär für mich." Tei gluckste vor Lachen. Janik tat ihm den Gefallen gern, diesem herzerfrischend süßen zwölfjährigen Weiberhelden, auch wenn es durch diese Bewegung in seinen Rippen ziepte.

In der Nacht freilich war es vorbei mit Tei´s Frohsinn und der Coolness. Er konnte nicht schlafen und jammerte weil ihm die Nase wehtat. Janik schlief ohnehin nicht, zu sehr dachte er über Kim nach und all die Geschehnisse um die Poisons. Er fürchtete, dass Kim eine oder mehrere Körperverletzungsklagen bekommen würde. "Und wenn sie ihn in den Knast sperren, ich warte auf ihn.", dachte Janik und wollte nun doch noch einmal versuchen etwas zu pennen.
Gerade jetzt wimmerte Tei. Das stach dem Janik tief ins Herz, trotzdem sagte er spöttisch: "Hey was is du einzigartiger Tei ich denk jammern nützt nix?" "Ah scheiße man tut so weh." "Soll ich klingeln damit se dir was geben?" "Nee ich krieg nix vernünftiges von denen, weil ich nen scheiß kleines Baby bin für die." "Kannste aufstehn Tei? Du hast doch nix mit den Beinen oder?" "Un denn?" "Ich hab hier ne 600er Ibu, die wollt ich erst nehmen wenn´s ganz schlimm wird, aba die kannste haben." Tei kletterte aus seinem Bett. "Aba wenn ich die nehm, verreck ich da auch nich dran?" "Nee bestimmt nich, aba dann hörts auf zu puckern inner Nase bei dir." "Versprochen?" "Versprochen!" Tei konnte die Arme nicht bewegen, deshalb musste Janik ihn mit der Pille füttern. Er konnte ja den linken Arm gebrauchen. Dann noch Wasser aus seiner Flasche. Dabei bekleckerten sie sich beide und mussten trotz der Schmerzen lachen. Auch Janik fühlte wegen der Bewegungen nun wieder deutlich seine Verletzungen.

"Tei?" "Jap." "Ich find du siehst richtig süß aus mit dem weißen Erker über dem Schnabel, gegen sonst, also echt." "Ach und sonst find´ste mich hässlich oder was?" "Nee aber..." "Wahas?" "Wollt dich bloß aufmuntern Mann." "Aso, dacht schon mein Bruder reicht dir nich.", prustete Tei. "Was denkste von mir Tei..." "Was ich von dir denk? Daste nen ganz lieber Typ bist, der meinen Bruder richtig happy macht un darum hab ich dich auch lieb."

Tei jetzt wieder in seinem Bett und mit Hoffnung auf baldige Schmerzbefreiung klang sehr ernst als er das sagte. Gleich drauf kam aber wieder der kleine Spitzbude durch. "Sag mal Jani habter schon abgelaicht ihr zwei?" "Also Tei!" "Was denn, is ne ganz normale Frage." "Aber eine auf die es ganz normal keine Antwort gibt. Okay weil du es bist - nee ham wa nich." "Okay Schwager, kommt noch." "Weiß gar nich ob ich das will, ob ich dazu nich noch zu jung bin.", sagte Janik und schimpfte gleich wieder innerlich mit sich selbst. Er unterhielt sich hier mit dem kindlichen Bruder seinen Freundes über den privatesten Teil seiner Beziehung... "Na hör mal Jan, du bist fünfzehn, da biste nich zu jung. Und der Kim der will das bestimmt." "Lass uns bitte von was andrem reden Tei." "Jaha is ja guhut, aba ich hab schon oft gepoppt, damitte Bescheid weißt."

Janik fragte den Tei nun nach dessen Freundin aus. Nicht dass ihn das interessierte, aber es lenkte so schön ab. Von den Schmerzen, vom Sexgedanken mit Kim, vom leicht köchelnden Herzen für Tei. Irgendwann, inzwischen wusste Janik dass der kleine Casanova sich angeblich drei Freundinnen leistete und sie alle glauben ließ sie seien die Einzige, wurde es verdächtig still aus Tei´s Richtung. Nur noch tiefe Atemzüge waren zu hören. Janik selbst war sehr müde, er lauschte noch eine Zeitlang dem Pusten seines Schwagers und schlief irgendwann drüber ein.

Schon am Vormittag erschien Kim wieder. Auch deshalb, weil der Wachmann mal schlafen müsse, wie er sagte. "Dschingiskhan" steckte kurz den Kopf ins Zimmer. "Ich geh dann mal, gute Besserung Jungs, bis heut Abend dann." "Danke Onkel Xiao.", sagte Tei. Das war also auch noch ein Familienmitglied, der etwas furchterregent aussehende Mann, der die Nacht vor der Tür sitzend verbrachte.

"Musst du nicht auch zur Schule oder so?", fragte Janik seinen Freund nun. Da sprachen sie vor lauter Liebe bisher noch gar nicht drüber. Janik wunderte sich nur, dass Kim immer Zeit hatte. "Ich bin nur Hauptschüler und schon fertig damit.", sagte Kim. "Ja das is mein Bruder, eine Million Volt im Arm, aba im Kopf da brennt die Birne nich höhö." "Teizeck du kannst froh sein, daste jetz da so arm und krank rum liegst, sonst wärste jetz fällig." "Bin nich arm und krank, spätestens morgen geh ich nach Hause." "Das sehn wa Tei." "Nee das´s sicher, hat der Doc gesagt, ich hab ja nix womit ich nich auch raus könnt." "Ja nur schade, daste nun nich deine Mädels in die Arme nehmen kannst wa? Ich hab übrigens deinen Flöhchen Bescheid gesagt, warum se dich im Moment nich callen könn."
"Und was machste noch so, außer Kampfsport Kim?", fragte nun Janik. "Ich helf in unseren Restaurants, mal hier mal da." "Küchenjunge issa, höhö." "Aber du ne Tei? Du bist der Geschäftsführer oder was?" "Jetz noch nich, aba später werd ich das sein, jaha."

14 Uhr. Allgemeine Besuchszeit. Showdoun für Tei. Seine Flöhchen kamen ihn besuchen. Alle drei Mädels, die von einander nichts wussten. Die Reaktionen waren etwas unterschiedlich. Und der Zecki hatte nun seine liebe Not zu erklären. Das würde noch Zickenalarm geben.

Dann kam noch ein Besucher. Poison. "Frieden?", fragte er und streckte Kim seine Hand hin. "Okay Abdullah." Kim schlug ein. "Isch kann nisch für alle schpreschen aba von mir habta nix mehr schu befürchten." "Okay Abdullah, du bist nich nur ein guter Kämpfer, sondern scheinba auch ein vernünft´ger Kerl, Altah", lobte ihn Kim und fügte sich sogar etwas in dessen Tonart. "Isch hab nosch nie wen getroffen der schtärker war als ich, aba is okay." "Irgendwann trifft jeder seinen Meister, auch ich, das is mir klar.", sagte Kim.
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Re: Janik & der Superboy

Beitragvon Dragon900 » 25 Jun 2012, 20:14

Klasse geschrieben. :) Also ich hab bisher überhaupt nichts zu bemängeln.


Ein Stunde später verabschiedete sich Janiks Mutter und ging. Aber nur um mit entgeistertem Gesicht gleich wieder herein zu stürzen. "Janik vor deiner Tür steht ein Stuhl und darauf sitzt ein Mann. Der sieht aus wie Dschingiskhan. Weißt du etwas darüber??"


Der war gut. :lol: :lol: :lol:
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Re: Janik & der Superboy

Beitragvon lukasimo » 25 Jun 2012, 23:02

Ich bin nur einer deiner Priester, nie würde ich die Genialität deiner Texte in frage stellen. Ich kann sie nur nicht verstehen (also den schreibstil xD) doch mir ist bewusst, dass es mir nicht zusteht die Hintergründe deiner Schreibarbeit zu begreifen, Oh Herr xD
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Re: Janik & der Superboy

Beitragvon ollivio » 25 Jun 2012, 23:16

waah... er nun wieder :) :) was ich jetz schreiben wollt, das lass ich lieber :)
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Re: Janik & der Superboy

Beitragvon joker » 28 Jun 2012, 19:06

geile Story....
mir gefällt sie...

S2cchst
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Re: Janik & der Superboy

Beitragvon S2cchst » 11 Aug 2013, 15:05

Auch hier sehr ich wieder ein Meisterwerk aus der Feder von Ollivio.
Die Rolle der Eltern im Bezug auf ein Coming Out ist zwar immer etwas schwierig, aber auch das wird letztendlich gut angenommen.
Kim und Jannik sind echt ein Traumpaar, was gut zusammenpasst.
Arm dran sind zunächst Jannik und Teizeck, genannt Zecki, was das Verschulden der Poisons ist. Auch diese Situation findet zum Glück ihr happy end dank Kim dem Superboy.
Danke für diese tolle Story.

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Re: Janik & der Superboy

Beitragvon lanex00 » 30 Jul 2018, 16:46

Also ich finde es mega schade das die geschichte jetzt schon zu ende sein soll. Da könnte man ein ganzes Buch von machen.

Re: Janik & der Superboy

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