Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

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AdoShaVerse
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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon AdoShaVerse » 05 Aug 2013, 12:16

yay! :)

Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon tiba » 05 Aug 2013, 12:55

Endlich wieder was :D
Soo Suppper
Kommt der Neste Teiel Schneller ??
Bitte ich will weiter lesen Bitttteeeeeeee
:D

Gruß
Tiba
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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon steveXbird » 05 Aug 2013, 13:56

Ahhh irgendwie gefällt mir nicht wie es sich momentan entwickelt :roll: :(

aber vllt ändert sich das ja auch noch!

warte auf jeden fall auf den nächsten part
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Finchus
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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon Finchus » 11 Aug 2013, 13:57

Mann ich will wieder was zu lesen haben*_*

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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon anybody » 15 Aug 2013, 11:26

Wir hatten Glück. Als wir wieder am Wohnwagen ankamen, machte mein Vater sich gerade an unserem Grill zu schaffen. Er schaute uns überrascht an, wusste er doch wie ich gestern noch über Eddy geredet hatte.
„Hi Dad.“, begrüßte ich ihn.
„Hallo. Na, ist zwischen euch wieder alles in Ordnung?“, fragte er.
„Ja, wir haben das geregelt.“, erklärte ich.
„Freut mich. Esst ihr mit uns?“
„Gerne. Wir haben auch etwas mit euch zu besprechen.“, erklärte ich schon einmal.

„Also, was gibt es wichtiges, das ihr mit uns besprechen wollt?“, fragte mein Vater, nachdem er das letzte Stück Bratwurst mit einem ordentlichen Schluck Bier heruntergespült hatte.
Meine Mutter war den ganzen Abend recht still gewesen, sie schien noch immer mit sich selbst und meiner Offenbarung beschäftigt zu sein. Eddy schaute mich verlegen an, also übernahm ich das Sprechen:
„Es gibt ein Problem mit seinen Eltern. Eddy hat ihnen gesagt, dass er schwul ist, da haben sie ihn rausgeworfen.“, fasste ich das Wichtigste knapp zusammen.
„Uff.“; schnaubte mein Vater, meine Mutter sagte noch immer nichts. „Das ist absolut nicht schön. Aber ich möchte sie ein wenig in Schutz nehmen, das ist eine ziemlich große Neuigkeit.“
„Warum?“, fragte ich ihn. „Ich verstehe nicht, warum das für euch so schwer sein soll.“
„Ben, sieh es doch mal so.“, es war meine Mutter die jetzt das erste Mal das Wort ergriff. „Ihr wusstet schon eine Zeit, was mit euch los ist und ihr habt es sicher auch nicht von heute auf morgen so akzeptiert.“
„Nun, bei mir war es aber praktisch so.“, hielt ich dagegen. Klar, hatte ich schon länger geahnt, dass an mir irgendetwas anders ist, aber rausgefunden was denn wirklich los war, hatte ich ja auch erst vor wenigen Tagen. „Zumindest so in etwa.“, fügte ich an.
„Selbst wenn du es auch erst vor kurzer Zeit gemerkt hast. Wie lange weißt du es schon Eddy?“, wandte sie sich ihm zu.
„Eine ganze Weile.“, gab er zu.
„Seht ihr? Ihr hattet beide Zeit euch an diesen Gedanken zu gewöhnen und zu begreifen, was das für euch bedeutet. Dann geht ihr zu euren Eltern, die euch schon so lange kennen, wie ihr auf der Welt seid, und erwartet von ihnen, dass sie diese Info mit einem Jubelschrei aufnehmen?“, sie schüttelte den Kopf. „So einfach ist das für uns auch nicht.“
Ich musste meiner Mutter recht geben. Daran hatte ich überhaupt nicht gedacht.
„Stimmt wohl.“, sagte Eddy. „Ich weiß noch, welche Sorgen und Ängste ich hatte, als ich mir selbst das erste Mal eingestanden hatte, was mit mir los ist. Ich habe niemals daran gedacht, dass meine Eltern ebenfalls solche Gedanken haben könnten. Trotzdem verstehe ich nicht, wie sie mich rauswerfen konnten.“
„Ich glaube sie waren einfach überfordert.“, sagte mein Vater. „Sie haben uns erzählt, was mit deinem Bruder passiert ist.“, erklärte er weiter. Besorgt sah ich zu Eddy, aber er biss sich nur auf die Lippe und sagte nichts. Ich konnte ihm dennoch ansehen, wie er mit sich rang um die Kontrolle zu behalten.
„Sie haben uns auch erzählt, wie froh sie sind dich zu haben. Aber dann nach so kurzer Zeit zu erfahren, dass ihr erster Sohn nicht der ist, den sie all die Jahre geglaubt gekannt zu haben? Das wäre für die meisten wohl zu viel. Deine Eltern lieben dich Eddy, da bin ich mir sicher. Du hättest mit dieser Info einfach noch eine Zeit warten sollen.“
„Ich weiß.“, betreten nickte Eddy. Ich fühlte mich schuldig. Wäre ich nicht dagewesen und hätte ihn mit meiner dummen Eifersucht dazu getrieben es seinen Eltern zu sagen, dann hätte er jetzt nicht diese Probleme.
„Aber ich habe es ihnen nun mal gesagt, was soll ich denn jetzt machen?“, fuhr Eddy fort. „Ich kann schlecht hier bleiben.“, er wirkte vollkommen hilflos. Auch für ihn waren die letzten Tage nicht einfach gewesen.
„Keine Sorge, ich glaube nicht, dass sie dich hier lassen.“, lachte mein Vater.
Mir kam eine Idee.
„Könnt ihr nicht mit ihnen reden?“, fragte ich. Ich sah die Ablehnung in den Augen meiner Mutter, aber sie sagte nichts. Mein Vater dachte nach.
„Ich meine, ihr habt es doch selber gerade erlebt, beziehungsweise erlebt es gerade, da ist es doch perfekt, wenn ihr mit ihnen sprecht.“, erklärte ich hoffnungsvoll.
„Ich weiß nicht. Sicher, können wir am ehesten nachvollziehen, was ihnen durch den Kopf geht, aber ich bin mir nicht sicher, ob wir uns da einmischen sollten. Wir kennen deine Eltern noch nicht so gut, dass wir ihnen bei so etwas reinreden sollten.“, gab mein Vater zu bedenken.
„Aber auf euch hören sie eher, als auf uns. Bitte, es wird ihnen leichter fallen mit euch zu besprechen worum sie sich Sorgen machen, als mit uns.“, bat ich sie. Ich war fest davon überzeugt, dass ein Gespräch zwischen unseren Eltern eher von Erfolg gekrönt sein würde, als wenn Eddy und ich versuchten sie davon zu überzeugen.
Mein Vater geriet ins Wanken, das konnte ich sehen.
„Wir können es versuchen.“, sagte meine Mutter schließlich. „Aber nur, wenn sie auch mit uns reden wollen. Es hat keinen Zweck sie noch mehr aufzubringen, wenn sie sich weigern mit uns zu sprechen.“, erklärte sie.
„Danke.“, sagte Eddy erleichtert. „Es ist wirklich nett, dass ihr mir helfen wollt.“
„Ist schon ok.“, antwortete mein Vater. „Heute ist es für so ein Gespräch aber eindeutig zu spät. Zumal ich deine Eltern den ganzen Tag noch nicht gesehen habe. Wir können morgen versuchen mit ihnen zu sprechen. Aber wie gesagt: vorausgesetzt sie wollen das.“
Eddy und ich waren froh, dass wir ihre Unterstützung hatten.
Da es langsam dunkel wurde und die Mücken sich aus allen Ecken hervorwagten, räumten wir den Tisch ab und verzogen und in den Wohnwagen. Eddy und ich spielten noch eine Weile Karten mit meinen Eltern. Dabei bemerkte ich immer wieder, wie meine Mutter mich eindringlich ansah.
Ihre Erklärungen heute hatten mir gezeigt, dass sie im Moment genauso verunsichert war, wie ich, als mir aufgefallen war, dass ich schwul war. Ich nahm mir vor nicht zu hart mit ihr ins Gericht zu gehen und es ihr so leicht wie möglich zu machen, sich an diese neue Seite ihres Sohnes zu gewöhnen.
Irgendwann hatten wir genug und zogen uns in mein Zimmer zurück. Wir wollten beide früher schlafen und hatte durchaus noch das ein oder andere miteinander vor in dieser Nacht.
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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon anybody » 15 Aug 2013, 11:30

Mal etwas anderes: Wäre jemand interessiert diese Geschichte als richtiges gedrucktes Buch in Händen zu halten? Ich überlege derzeit sie für meine Familie und mich drucken zu lassen und wenn es hier Interesse gibt, dann könnte ich mehr bestellen und ihr könntet sie über das Internet käuflich erwerben (Bücher drucken zu lassen kostet leider weitaus mehr, als ich gedacht habe^^).
Das ist nichts was heute oder morgen geschieht, aber ich habe es mir für die nächsten Wochen eigentlich fest vorgenommen.
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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon Crystallize » 15 Aug 2013, 11:46

Ich würde mir aufjedenfall das buch kaufen! Die Geschichte ist der
Hammer. Dein schreibstil ist auch perfekt zu lesen. Aber jetz zum heutigen part: etwas kurz, nur etwas ( :( ) aber wenigstens konntest du nen Großteil von meinem Durst löschen :P und eine Frage: wird die Geschichte dann so enden, dass sie sich nach dem Urlaub nicht mehr sehen? Wenn ja wäre es echt traurig...
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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon anybody » 15 Aug 2013, 13:33

Danke für die Komplimente :)
Verraten wie es weiter bzw. ausgeht werde ich dir trotzdem nicht :P
Aber wir nähern uns so langsam aber sicher dem Ende dieser Geschichte...
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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon steveXbird » 16 Aug 2013, 10:39

Es geht dem Ende zu! Na da bin ich ja gespannt ob da noch eine große Überraschung für uns bevorsteht! (ich hoffe es)

zu dem Buch: ist das dann so ein Book On Demand ding? :)
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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon Minion » 21 Aug 2013, 16:01

Ich würde auf jeden fall dein Buch kaufen!

*a better Love Story than twilight- blick*
Ich finde diese Geschichte einfach nur klasse, Mann kann sich in die Personen reinfühlen und verstehen... Schade, dass es sich dem ende zuneigt :/
Das ist wahrscheinlich eine der besten Geschichten, die ich lesen durfte, vor allem mit so einem komplexen Thema...
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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon Robertoooo » 23 Aug 2013, 20:34

Ich finde auch die Geschichte superspannend.
ich wäre auch interessiert an einem Buch je nachdem wieviel es kostet und denke mal es geht noch weiter als das was nun bisher veröffentlich wurde oder ??! :D
Nur weiter so

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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon Lordpet » 24 Aug 2013, 19:10

Schön :) liebe deine Geschichte ^^ freu mich auf mehr... :P
Fürs denken kann man ein nicht henken, aber fürs sagen ein oft aufs Maul schlagen... !

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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon anybody » 25 Aug 2013, 13:35

Freut mich, dass hier so viele an dem Buch interessiert sind:) Wenn es dazu was neues gibt, sage ich Bescheid;)
steveXbird hat recht, das wäre so ein book on demand ding, wobei ich die Möglichkeit hätte, einige Bücher im vorraus auf LAger zu bestellen, sodass es schneller bei euch sein sollte ;)
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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon Dragon900 » 30 Aug 2013, 00:07

So wird zeit das der Dragon sich mal wieder aus seiner Höhle meldet. :P

Die letzten Teile waren sehr schön und interessiert bin ich am Buch auch. Nur werde ich es mir (leider) nicht bestellen (können) :(
Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben an denen du nichts ändern kannst. Der eine ist gestern und der andere ist morgen.

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Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

Beitragvon NorthSails96 » 31 Aug 2013, 11:27

geniale geschicht! RESPEKT! :)
Hang Loose!

Re: Italien-Sommer, Sonne und zwei Jungs

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