In Die Wüste Gefallen - Desert Dropping

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Re: In Die Wüste Gefallen - Desert Dropping

Beitragvon Simson » 23 Jul 2018, 22:33

:rat: :flag:
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Re: In Die Wüste Gefallen - Desert Dropping

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Re: In Die Wüste Gefallen - Desert Dropping

Beitragvon Simson » 25 Jul 2018, 06:50

Eine Anmerkung zum Titel der Geschichte selber hätte ich noch.
"desert dropping "= Wüste ...und. ..fallen
Das hast du korrekt übersetzt mit "in die Wüste gefallen ".
Ich persönlich finde das auch ganz witzig, aber passender als deutscher Titel wäre z.B.
" In die Wüste verschlagen " oder da Rorys Mutter in ja dahin geschickt hat
" In die Wüste geschickt " das wäre dann auch gleich ein doppeldeutiger Titel, denn im Deutschen sagt man, wenn man jemanden nicht mehr um sich haben möchte (loswerden will)..."Den schick ich in die Wüste."

Ich hoffe du kommst bald wieder dazu was zu posten. Freu mich schon auf die Fortsetzung.
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Re: In Die Wüste Gefallen - Desert Dropping

Beitragvon Simson » 31 Jul 2018, 17:24

Hey :flag:
Ich wollte mich nochmal für die tolle Geschichte bedanken. Ich bin wirklich froh, dass du sie hier angefangen hast. Aber jetzt, wo ich auf der Originalseite weitergelesen habe, glaub ich nicht mehr, dass du sie hier noch zu Ende übersetzt 8)
Das ist wirklich ein Mega-Projekt !!!
Zumal, ausser mir, ja auch niemand kommentiert.

Ich bin jetzt schon bei "Moment in a box" und habe festgestellt, das mein Englisch besser ist, als ich dachte. Danke auch dafür :D

Thanks- I love it ! !!
LG simson
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Re: In Die Wüste Gefallen - Desert Dropping

Beitragvon Simson » 31 Jul 2018, 17:27

"Mom in a box" sollte es heissen!
...blödes Handy... :P
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Re: In Die Wüste Gefallen - Desert Dropping

Beitragvon SergeyP » 13 Aug 2018, 02:30

Hey, sorry für den langen Hiatus ^^ ich hatte einen verrückten Monat, in dem ich ständig Klausuren und Praktika hatte, deswegen konnte ich mich nicht mehr so oft um die Übersetzung kümmern, aber jetzt kamen endlich Ferien XD Also du bist schon so weit in der Geschichte, deshalb denke ich, dass meine Übersetzung schon überflüssig ist haha. Aber trotzdem will ich die noch erledigen, weil es mir Spaß macht, und ich dadurch auch mein Deutsch verbessern kann. Dafür bedanke ich mich dich sehr. Ganz vom Anfang an habe ich auch nicht gedacht, dass ich Feedbacks bekommen würde, da ich selbst auch den Titel komisch finde. Bitte verzeih mir wenn die Übersetzung zu wild geht, da steckt auch ein Hauch meines Schreibstils drin, deswegen kann es bisschen von dem Original abweichen XD Vielen Dank für alles!

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Re: In Die Wüste Gefallen - Desert Dropping

Beitragvon SergeyP » 13 Aug 2018, 02:57

[12] Was zu fühlen

Eine warme Brise, ein wunderschöner Sonnenuntergang, der Klang der quatschenden Freunde in der Ferne, und meine Hand, welche in Aaron Keslins stark schwitzte.

Da hatte ich eine Menge Probleme.

Soweit hatte ich immer noch nicht beschlossen, wie ich Aaron behandeln sollte. Klar stand ich auf ihn, aber das hätte sich nicht so schwierig klarkommen lassen, wäre die Situation nicht so... kompliziert.

Nun war er hier, um mir zu sagen, dass er nicht nur einer meiner Freunde sein wollte, da drückte er es auf eine sehr lässige Weise aus. Ich war mir nicht sicher, was zu erwidern, also tat ich das nicht. Ich saß einfach stumm, während ich seine Hand hielt, und mich mit jeder Sekunde nervöser fühlte.

Ich wusste nicht, warum ich so aufgeregt war. Es war nicht so, als hätte Aaron nicht die Gewohnheit, mich zu entnerven. Diesmal küsste er mich nicht einmal... oder lief nicht in einer Unterhose rum, die sich hindurchsehen ließ. Er hielt nur meine Hand, meine Güte! Und das gefiel mir.

Es war ziemlich schön, so neben ihm zu sitzen. Friedlich. Entspannt auch, als sein Daumen begann, meine Finger zu streicheln. Da gab es keine Spannung zwischen uns, doch es lag freilich daran, dass wir uns nicht stritten. Eigentlich fiel es mir auf, dass Aaron und ich uns besser zu vertragen schienen, wenn keiner von uns irgendwas sagte. Es mochte aber nicht unbedingt etwas Gutes sein.

„Was machst du denn hier?“ Endlich fragte ich, nur weil mir das Schweigen unerträglich, und immer unbehaglicher geworden war. Aarons Daumen hielt kurz über meinen Fingerknöcheln inne, fuhr dann mit dem zärtlichen Streicheln fort, als er erwiderte.

„Seth sagte, er werde hier sein, aber ich hab ihn nicht gesehen, dich stattdessen.“

Mir gefiel die Antwort nicht. Mir gefiel die Erwähnung von Seth nicht. Mir gefiel nicht, dass Aaron hier war, um Seth zu treffen. Mir gefiel auch besonders nicht, dass Seth mit Angela zusammen war, welche einfach viel zu nett zu sein schien, mit jemandem wie ihm rumzuhängen.

„Er ist hier.“ Sagte ich kalt. „Du hast nie gesagt, dass das Mädchen, mit dem er zusammen ist, Angela ist.“

„Hä?“

Ich seufzte und schüttelte den Kopf. Es war wahrscheinlich sinnlos, Angela zu erwähnen. Aaron hätte keine Ahnung, worüber ich erzählte, und auch wenn ich ihm das erklärte, hatte ich das Gefühl, dass er sowieso kein Mitleid mit Dave hätte.

„Er ist hier mit ihr?“ Fragte Aaron plötzlich, und als ich zu ihm sah, bemerkte ich, dass er von dieser Information irgendwie überrascht zu werden schien.

„Ja, ich hab vor kurzem Angela mit Seth gesehen... Wieso?“

„Nichts.“ Mit den Schultern zuckend meinte er. “Er hat nur nicht gesagt, dass er mit ihr ausgehen würde.”

„Also, sollte er sich hier mit dir getroffen haben?“ Da war ich nur neugierig, doch das klang eher wie ein Vorwurf, deswegen grinste Aaron mich an.

„Ist es nicht bisschen zu früh, eifersüchtig zu sein?“ Bemerkte er. „Du hast noch nicht mal zugestimmt, mit mir auszugehen.“

Mich genervt fühlend, versuchte ich unwillkürlich, meine Hand zurückzuziehen, woraufhin er sie einfach fester hielt, da wollte er mich nicht loslassen.

„Ich bin nicht eifersüchtig.“ Murmelte ich. “Ich... ich kann ihn nur irgendwie nicht leiden.”

Und das war die Wahrheit. Eigentlich wäre es genauer zu sagen, dass ich ihn verabscheute. Zum einen hatte er mich praktisch bedroht, nichts mit Aaron zu tun zu haben, zum anderen ging er mit Daves Traumfrau aus. Das schien jedoch eine Ironie zu sein. Ich war nicht amüsiert, als Aaron einfach darüber lachte.

„Seth ist mein Freund.“ Sagte er achselzuckend, als ob das die Sache erledigte. Vielleicht doch. Immerhin konnte ich ihm nicht vorschreiben, mit wem er sich befreundete. Ich hatte immer die Wahl, ihm über alles, was Seth sagte, zu erzählen, aber als er jäh meine Hand aufhob und meinen Daumen leicht küsste... war ich mir nicht mehr sicher, ob ich das tun wollte. Ihm bedeutete Seth offenbar viel, und ich wollte es nicht riskieren, dass Aaron denken würde, dass ich über seinen Freund log.

Aarons Zähnen schlossen sich mit einem Mal um die Spitze meines Daumens, doch ich glaube, es war der verführende Blick, mit dem er mich betrachtete, der mich zur Realität zurückführte. Daraufhin zog ich meine Hand zu meinem Schoss zurück, als ich vor mich hinsah und versuchte, die Röte, die mir ins Gesicht schoss, im Zaum zu halten. Ich hörte Aaron neben mir seufzen, aber das war alles andere als glücklich.

„Also willst du mir jetzt davongehen und sagen, du brauchst mehr Zeit zu denken?“ Sagte er mit einem genervten Unterton.

„Nein. Ich bin nur... nicht... ich meine...” Ach komm, er hatte eben mein Finger in einem öffentlichen Park gelutscht. Ich durfte ein bisschen entnervt sein. In vollem Ernst, hatten wir uns nicht gerade diesen Morgen gestritten? Und gestern? Und auch am Tag zuvor? Ich war ahnungslos, was darauf zu machen, oder wie ich mit meinen sich entwickelnden Gefühlen für ihn klarzukommen. Ich empfand bestimmt etwas für ihn. Jenseits Anziehung, gab es da etwas anderes. Vielleicht war es nur Neugier. Da war ich mir nicht sicher. Aaron hatte recht das Talent, Sachen verwirrend zu machen. Wie zum Beispiel, als er unversehens nach meiner Hand griff und aufstand.

“Na komm.” Sagte er.

“Was?”

“Komm mit mir.” Wiederholte er, diesmal lächelnd, und mir an der Hand leicht ziehend. „Wenn du mir nicht davongehst, dann werde ich auf mein Glück vertrauen. Na los.“

„Wohin denn?” Fragte ich misstrauisch, auch als ich mit ihm aufstand.

“Irgendwohin, wo es bisschen... ruhiger ist.“

„Aaron, ich bin hier mit Luke, und ich glaub nicht...“ Er machte mich nervös, das verneinte ich nicht. Es wurde immer trüber, und da ich mit Luke in den Park gefahren war, hielt ich es nicht für eine gute Idee, irgendwohin anders mit Aaron zu gehen, besonders wenn Luke nach Hause fahren, und daher mich suchen möchte.

„Na also du bist nun hier mit mir.“ Erwiderte er. Es entkam mir nicht, dass es eine bestimmte Entschlossenheit in diesen Worten gab. Ich war mir nicht sicher, was darauf zu tun. Ich bekam nur mit, dass ich mich plötzlich so fühlte, als wäre ich ein kleines Kind, das von einem älteren Freund gegängelt wurde. Das machte mir nicht viel aus, doch gleichzeitig konnte ich ihn nicht ablehnen, denn die Art, wie Aaron mich ansah, schien fast provozierend zu sein, als würde er mich herausfordern, mit ihm zu gehen. Deswegen wurde ich in den nächsten Weilen langsam entschlossen.

„Na gut.“ Sagte ich irritiert. “Aber wir werden nicht weit gehen.”

„Keine Sorge.“ Entgegnete er, offenbar zufrieden. “Ich denke nur, wir könnten mal spazieren gehen. Vielleicht kann ich dich dann überzeugen, mit mir auszugehen.“

Ich verdrehte die Augen über sein Grinsen und zog meine Hand von ihm weg. Doch als er anfing zu gehen, folgte ich ihm.

„Was meinst du damit eigentlich?“ Fragte ich unwillkürlich, als er sich verlangsamt, damit wir nebeneinander schlenderten.

„Mit was?“

Mit dir ausgehen.“

„Waren wir nicht bereits damit fertig?“

„Meinst du... wie ein Date?“

Ich hatte absolut keine Ahnung vom Dating. Soweit ich wusste, hatte Dating von Mensch zu Mensch verschiedene Bedeutungen, deshalb war ich neugierig darauf zu wissen, wie Aaron das definierte.

„Ja, weißt du, was man macht, wenn man in trauter Zweisamkeit sein möchte... um sich kennenzulernen.“ Da verdrehte er tatsächlich die Augen, als er mir das sagte. „Also dachte ich halt an Filmgucken oder so. Oder wir könnten mal irgendwo rumhängen. Mir ist es eigentlich egal.“

„Tun wir das jetzt nicht?“ Fragte ich, bevor ich darüber nachdenken konnte, und der Blick, den Aaron mir zuwarf, entnervte ich, als ich realisierte, was ich gerade impliziert hatte.

Das war nicht ein Date.

Es ging nur darum, dass sich zwei Menschen zufällig in einem Park begegneten. Klar hatten wir Händchen gehalten, und sich auch schon mal geküsst, aber das war nicht ein Date.

„Das meinte ich nicht.“ Erwiderte ich das schmelmische Lächeln, das in meine Richtung geschossen wurde. „Scheiße... Aaron, ich weiß nicht mal, was ich etwa mit dir tue.“ Gab ich zu. „Ich weiß nicht mal, was du mit mir tust. Ich meine, fühlt es sich nicht so an, dass wir uns meinstens nicht vertragen können?“

Das war ehrlichgesagt das Beste, was ich hervorbringen konnte. Da es nun nur zwei von uns gab, war es jetzt meiner Meinung nach um die Zeit, einige Sachen zu besprechen, insbesondere wenn er über Dating reden wollte. Denn wenn ich ehrlich war, hatte ich es langsam satt, ständig bei ihm verwirrt zu sein. Ich wollte eine Klarheit. Ich wollte genau wissen, wie wir füreindander empfanden, und wenn es nicht zu kompliziert wäre, wollte ich wissen, warum. Denn in jeder Hinsicht, schien es mir so, dass Aaron und ich gar nicht einmal miteinander befreundet sein sollten.

„Ich verstehe, wieso du das gesagt hast.“ Gab er zu, dabei sah er bisschen niedergeschlagen aus.

„Also was machen wir denn nur?“ Drückte ich irritiert aus. „Ich meine, warum bist du hier eigentlich, wenn...“

“Ich mag dich.” Sagte er kleinlaut, als er kurz zu mir sah. „Du gehst mir manchmal auf die Nerven...“

„Es fühlt sich an, als wäre es immer so...“

„Aber mir egal.“ Bestand er darauf. “Du bist frech, und...”

“Du bist doch frech.” Entgegnete ich sogleich.

„Doch ich denke, das ist irgendwie niedlich.“ Fügte er hinzu. „Und du bringst mich zum Lachen. Ich weiß nicht... Am Abend, an dem wir uns begegnet sind, dachte ich, dass wir uns gut verstanden haben, und seitdem... wollte ich dich also nur besser kennenlernen? Es ist nicht so seltsam, oder? Und du stehst auf mich.“

„Du weißt es nicht.“ Sagte ich fast abwehrend.

„Doch doch.“ Erwiderte er mit einem selbstgefälligen Grinsen auf dem Gesicht. „Ansonsten wärst du nicht hier gewesen.“ Darauf runzelte ich die Stirn, dann sah ich zu, als er plötzlich ernst wurde. „Also, ich weiß, ich hab es schon mal gefragt, aber wie fühlst du dich denn? Ich weiß, du stehst ja auf mich, doch es ist so, als wolltest du es nicht... liegt’s also da dran, dass ich einst mit Luke zusammen war?“

„Das macht es ja bisschen komisch.“ Gab ich zu.

Zu komisch?“ Fragte er, sich nach meiner Hand greifend. Schließlich berührte er nur die Spitze meiner Finger, und nachdem ich mich umsah, um sicherzustellen, dass sonst niemand in der Nähe war, zog ich meine Hand nicht zurück. „Ich meine, wenn du mich küsst...“

„Wenn du mich küsst.“ Korrigierte ich ihn unverzüglich.

„Hab ich das Gefühl, dass es dir gefällt, aber wenn du an Luke denkst, dann nichts für ungut, aber sowas interessiert mich nicht. Ich meine, ich verstehe, warum es komisch wäre. Du wohnst ja bei ihm, aber es ist nicht so, als würde er noch was für mich empfinden, also...“

„Ich fühle mich schuldig.“ Brachte ich unversehens hervor. “Ich meine, am Anfang hatte ich das Gefühl, als hätte ich mich mit dem Feind verbündet, aber nun ist es so, als würde ich meinen Freund hintergehen, indem ich mit seinem Ex rumhänge. Es ist also zu verdammt kompliziert geworden. Ich meine... etwas muss ja falsch sein, wenn ich nicht mal mit dir gesehen werden darf, oder?“

Daraufhin runzelte Aaron die Stirn, und ich fühlte mich noch einen Moment schuldig. Leider war es, was ich gerade gesagt hatte, wahr. Ich war tatsächlich darüber beschämt, mit ihm gesehen zu werden. Besonders bei der Familie, die ich hätte kennenlernen sollen, und dies verschlechterte die Situation nur. Logischerweise war ich mir bewusst, wenn ich klug wäre... wenn Aaron klug wäre... hätten wir uns voneinander ferngehalten. Dass er noch nicht zu demselben Schluss gekommen war, war wahrscheinlich ein Grund dafür, warum ich es nicht erwähnt hatte. Vielleicht wollte ich nicht, dass er zu demselben Schluss kam.

„Na.“ Sich an mich gewandt, sagte er plötzlich. „Weißt du was, es ist vielleicht doch egal.“

„Was?“

Wie könnte es denn egal sein?

Wenn ich er wäre, und mitbekommen würde, dass mein Gegenüber es unangenehm fand, mit mir gesehen zu werden, würde ich sofort davongehen.

„Du hast doch früher gesagt, es hatte nichts mit Luke zu tun.“ Bemerkte er. „Also lass uns nicht über Luke reden. Wie empfindest du für mich?”

Ich war mir nicht sicher, was darauf zu antworten. Deshalb beantwortete ich das nicht. Es fiel mir ein, dass ich noch viel nachdenken musste, bevor ich zu irgendeinem vernünftigen Schluss, wie ich für Aaron empfand, kommen konnte. Er schien jedoch nicht so kompliziert darüber nachzudenken, wie ich, da er sich plötzlich langsam nach vorne bewegte, welches mich praktisch unbeweglich verharren ließ. Ich wollte davon abrücken. Vielleicht. Ich wollte auf jeden Fall mehr darüber nachdenken. Aber als er seine Hände auf meine Taille legte, seine Daumen meinen Bauch berührt, konnte ich nicht anders, als seine Brust nervös anzustarren und mich zu fragen, warum ich immer verharrte, wenn er mich berührte. Vielleicht lag es nur daran, dass es mir neu war. Abgesehen von Aaron, hatte ich quasi keine Erfahrungen mit Jungen. Ich war neugierig, und seine Hartnäckigkeit ließ mich... gewollt fühlen. Es schien mir mittlerweile selten zu sein, deswegen hob ich meinen Kopf, während er seinen senkte, um seine Lippen gegen meine zu pressen.

Dieser Kuss schien so lange weg von dem ersten zu sein. Wahrscheinlich hatte es etwas mit der Abwesentheit des Ungeschicks zu tun. Da war ich mir nicht sicher. Ich konnte nur noch mitbekommen, als seine Zunge gegen meine Lippen presste, und ich, wenn überhaupt, sie zögerlich öffnete, woraufhin seine Zunge fast aggressiv, und tiefer als ich mich erinnerte, hineinschlich, schoss mir eine aufregende Sensation über den Hals in den Magen, dabei ertappte ich mich, beinahe bequem auf den Eingriff einzugehen. Er zog sich auch nicht zurück. Er tat es nicht, wie am Abend zuvor, als er mitgeteilt hatte, dass er auf Toilette gehen wollte und mich allein mit Seth hinterließ. Stattdessen presste er fester gegen mich und ich spürte, wie sich eine seiner Hände zu meinem Kreuz bewegte, fast als wäre es da, um mich zu verhindern, dass ich davonging. Das wollte ich doch gar nicht tun, als ich bemerkte, dass die Finger seiner anderen Hände meinen Nacken so zärtlich streichelten, dass es mir heiß den Rücken herunterlief. Es war ein angenehmes Gefühl, welches mich ihm sogar näherkommen ließ, während seine Hand fest gegen meinen Rücken wurde, bis unsere Hüften aneinander geklebt zu werden schienen, und ich tatsächlich den Reißverschluss seiner Jeans gegen meine Leiste spüren konnte. Der Kontakt brachte mich zu einem Moment der Nervösität zurück, doch als es ihm gelang, den Küss noch tiefer zu machen, vergaß ich all das mit einem Mal und entspannte mich, während meine eigenen Hände irgendwie den Weg zu den Seiten seines Hemdes fanden. Da hielt ich an ihn fest, als würde es meinen jäh schwach werdenden Knien etwas Gleichgewicht bieten.

Als ich mich schließlich zurückzog, lag es hauptsächlich daran, dass ich Luft brauchte, doch es gab da auch eine kleine Panik, als ich ihm gegenüberstand und mich fragte, was zum Teufel ich eben gemacht hatte. Doch die Panik verschwand einen Moment später, als sein Mund hart wieder auf meinen kam.

Ich schloss meine Augen und fühlte mich, als würde ich fallen, als gäbe es ein Gewicht auf mir, die mich nach unten zwang. Ich war auf meinen Knien, bevor ich realisierte, dass seine Hände auf meine Schultern waren, mich herunterschiebend. Er ging trotzdem mit mir herunter, seine Knien im Gras und sein Arm fest um meine Taille, um mich an ihm zu halten. Aber die plötzliche Richtungsänderung schien meinen inneren Alarm auszulösen, weshalb ich mich nochmals zurückzog, wobei ich versuchte, seine Gesichtszüge auszumachen, als es immer dunkler wurde.

„Aaron, was machst du...“

Darauf stoppte er mich. Ich konnte es nicht glauben, dass er mich stoppte. Was noch überraschender war, dass ich ihm das durchgehen ließ. Das könnte jedoch daran liegen, dass sich sein Mund abrupt an meinen Hals festsaugte und ich spürte, wie meine sensible Haut zwischen seinen Lippen gedrängt wurde, was mir noch eine andere Sensation, welche ich besonders ansprechend fand, durch den Körper schoss, als meine Augen zurückrollten und ich seine Schultern ergriff, um ihn mir noch näher zu bringen. Da kam ich wahrscheinlich zum Schluss, dass es mir egal war, was er tat, besonders wenn ich es so sehr genoss. Es gefiel manchen bestimmten Körperteilen, und als seine Zähne an meinen Ohr... meinen hochempfindlichen Ohr... gelangten, schien es mir einen Blitz direkt in den Schwanz zu schießen, der stetig aufwuchs. Ich presste unwillkürlich meine Hüfte vorwärts, dabei konnte ich eine ebenfalls warme Beule in seinen Jeans spüren. Der Gedanke, dass Aaron auch erregt war, verstärkte nur die Verworrenheit, die ich im Moment erlebte.

Fortsetzung folgt...

Re: In Die Wüste Gefallen - Desert Dropping

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