Finding me

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Zuri
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Beitragvon Zuri » 31 Mai 2018, 10:17

Von den Machern von 'Finding Nemo' und 'Finding Dori' — Nein Spaß beiseite, aber hebt euch das auf, wenn ihr später über den Titel lästern wollt. Zugegeben: Das ist wieder mal nur ein Arbeitstitel und ich bin so mega schlecht darin, mir Titel auszudenken... :D Es sollte ein eBay oder Amazon nur für Geschichtentitel geben^^

Now I'm back from outer space — wer hätte gedacht, dass so schnell nach der letzten Geschichte schon die nächste kommt? Ich am wenigsten. Ich bin aber froh, dass ich der Bitte aus den Kommentaren von 'Als ob!' nachkommen kann, noch eine weitere Geschichte zu veröffentlichen.

+o+o+o+

"Hey, bleib stehen!"

Luca lief dem Mann hinterher, der eben noch in seiem Schlafzimmer gestanden hatte und nun durch das Haus flüchtete. Er musste eingebrochen sein, aber das Schloss der Haustür war unbeschädigt. Wie war er hineingekommen? Durch ein Fenster? Gut, dass er heute früher von der Arbeit nach Hause gekommen war. Sonst wäre der Dieb bereits über alle Berge gewesen. Er hechtete dem Davonrennenden nach die Treppe hinunter. In der Aufregung entging ihm, dass der Dieb nicht durch die Haustür floh, sondern die nächste Treppe nahm, runter in den Keller. Stufe um Stufe, aber er bekam ihm nicht zu fassen. Der Mann trug einen Hoody. Deshalb konnte er dessen Gesicht nicht sehen. War das etwa seiner? Wieso sollte jemand Kleidungsstücke stehlen? Das war doch absurd! Es sei denn, die Person war sehr arm und brauchte nur Nahrung und Kleidung, die noch nicht völlig zerlumpt war. Aber dann gab es doch andere Wege das irgendwo einzubrechen - glaubte er. Wenn er darüber nach dachte, hatte er sich nie wirklich Gedanken über die Möglichkeiten für Obdachlose gemacht. Er wusste nicht, an wen man sich in einer solchen misslichen Lage weden sollte und welche Art von Hilfe man erwarten konnte.

Er würde nachher definitiv prüfen, ob er irgendwo sonst im Haus Einbruchsspuren winden könnte und in jedem Fall die Polizei verständigen. Jetzt wurde schon am helliggten Tag in Häuser eingebrochen! Okay, diese Gegend hatte schon bessere Tage gesehen, aber gesetzlos war sie auch nicht.
Sie waren im Keller angekommen. Der Flüchtende blieb nicht stehen und machte kein Licht. So blieb Luca nichts anderes übrig als dem Geräusch der Schritte zu folgen. So groß war der Keller ja auch nicht. Er würde ihn schon nicht verlieren. Vor ihm schlug eine Tür zu. Nur einen Moment später war er dort und riss sie auf.

Drinnen brannte die Leuchtstoffröhrenlampe; jedoch heller als sonst. Sie wurde heller und heller, lenkte seine Aufmerksamkeit völlig auf die Lichtquelle und für einen Moment vergaß er den Mann, der sich noch mit im Raum befinden musste. Der Raum wurde binnen von Sekunden in gleißendes Licht geflutet, als die Leuchtstoffröhre funkensprühend explodierte. Schützend hielt er sich die Arme vo den Kopf.

Dann war es plötzlich dunkel. Auf einmal bekam er Angst. War der Mann bewaffnet? In diesem Fall hätte er absolut nichts, um sich zu verteidigen. Er wich zurück und spürte etwas flaches, metallenes hinter sich. Also war er nun in die Ecke gedrängt. Aber dann ging ihm auf, dass er instinktiv zur Tür zurück gewichen war, nebem dem sich der Lichtschalter befand. Vorsichtig schaltete er das Licht an und da war ... niemand.
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ArokhsSohn
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Re: Finding back

Beitragvon ArokhsSohn » 31 Mai 2018, 16:05

Hey Zuri,

wie versprochen, bin ich hier, um Dir ein Feedback zu geben ;-)

Passende Geschichtentitel findest Du übrigens auf ebay und Amazon - mit einem leider nur schwer erhältlichen Secretkey - gleich neben so begehrten Artikeln wie Motivation, Disziplin und Antrieb :-D

Um Dich gleich mal frech zu kopieren:
Now I'm back from outer limits — die unbekannte Dimension, in die es mich immer wieder verschlägt *hustüberhauptkeineAnspielunghust*
Wer hätte gedacht, dass so langsam nach den letzten Kommentaren mal der nächste kommt? Ich am wenigsten. Ich bin aber froh, dass ich dem schwarzen Loch der Antriebslosigkeit von 'Disziplin? Was ist das?' entkommen kann, um noch weitere Kommentare zu veröffentlichen.

(Ich hoffe, Du erschlägst mich nicht :-P)


So, das ist er nun, der Auftakt zu Deiner neuen Geschichte. Aus Gründen, die Dir gut bekannt sind, habe ich eine gewisse Ahnung, wohin der Hase/Mann läuft und bin damit wirklich sehr gespannt, wie sich das Ganze hier entwickeln wird.

Das aktuelle Kapitel wirkt noch mehr wie ein Prolog bzw. die grobe Ausgangssituation. Der Protagonist ist noch völlig fremd und Arbeitstitel, Ausgangslage und Bedeutung der Geschehnisse lassen einen ebenfalls (wie Luca) erst einmal im Dunkeln zurück. Ich finde es schwierig, bei einem solchen Auftakt, die Story erwartungsmäßig einzuordnen. Vielleicht wäre es gar nicht mal so verkehrt, wenn man eine Kurzzusammenfassung vor solch eine Geschichte stellt – ähnlich wie Sammy das bei Gemini gemacht hat.

Bei der Beurteilung des Schreibstils fühle ich mich nicht qualifiziert genug. Ich bin da immer nicht so gut im analysieren. Was mir auffällt, ist, dass Du immer wieder kurze, schnelle Sätze einbaust – etwas, was mir schon bei verschiedenen Gelegenheiten bei Dir aufgefallen ist und was Dir wohl anscheinend liegt. Als ob hab ich noch nicht gelesen (hol ich noch nach), daher weiß ich nicht, wie Du es da gehandhabt hast. Zum Lesevergnügen trägt das bei mir ohnehin nicht viel bei. Ich schaue immer, wie die Handlung verläuft und ob mich die Charaktere und der rote Faden packen :-D
Das wird sich ja erst in den nächsten Kapiteln zeigen.

Ein wenig eigenartig fand ich Lucas‘ Gedankengänge, die ihm so kommen, während er den Fremden die Treppe hinunter verfolgt, aber okay. Ich denke auch manchmal in den unpassendsten Momenten über alles Mögliche nach, also warum nicht.
Dass er dann im Keller, die Tür aufreißt, um den Einbrecher zu stellen (denn aus dem Keller gibt es wahrscheinlich keinen anderen Ausweg), war entweder sehr mutig oder sehr fahrlässig. Denn wie Luca später in den Sinn kommt, hätte der Fremde auch durchaus bewaffnet sein können, während er dem hilflos gegenüber steht. Aber gut, Hitze des Gefechts eben. Er musste ja auch schnell denken und handeln.

Vorsichtig schaltete er das Licht an und da war ... niemand.

Ähhhh…. ja ist die Leuchtstoffröhre nicht gerade auch explodiert? Was hat er denn erwartet, wenn er das Licht danach einschalten will? Oder ist damit das Licht im Flur vor dem Raum gemeint? Das hab ich dann nicht richtig mitbekommen.


Sooooo, mein Lieber. Kommen wir zur gefürchteten Kategorie „Fehlerteufel“:
Ich markier sie dir fett, Du weißt dann schon, was da nicht ganz stimmt ^^

Luca lief dem Mann hinterher, der eben noch in seiem Schlafzimmer gestanden hatte


Stufe um Stufe, aber er bekam ihm nicht zu fassen.

Der Dativ ist dem Akkusativ sein Tod? :-P

Aber dann gab es doch andere Wege das irgendwo einzubrechen


Er wusste nicht, an wen man sich in einer solchen misslichen Lage weden sollte


Er würde nachher definitiv prüfen, ob er irgendwo sonst im Haus Einbruchsspuren winden könnte


Jetzt wurde schon am helliggten Tag in Häuser eingebrochen!


Schützend hielt er sich die Arme vo den Kopf.


Teufelspunktestand: 7 ^^


Bei folgenden Sachen bin ich mir nicht sicher:
Er hechtete dem Davonrennenden nach die Treppe hinunter.

Könnte schwören, hinter „nach“ fehlt ein Komma…

So blieb Luca nichts anderes übrig als dem Geräusch der Schritte zu folgen.

Kommt hinter „übrig“ nicht auch ein Komma?


Damit bin ich für heute fertig hier und hoffe, bald das nächste Kapitel lesen zu können. Ich bleib auf jeden Fall dabei!!! :-D

Liebe Grüße,
Arokh

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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 01 Jun 2018, 05:00

Hey Arokh, was für eine freudige Überraschung! Wieder da und dann auch noch der erste, der kommentiert^^

Die Kurzzusammenfassung würde zu viel über den Plot verraten. Da wirst du dich noch etwas gedulden müssen, bis ich weitere Parts gepostet habe :P

Gloria Gaynor oder die Hermes House Band sind mir dann auch minimal lieber als The Common Linnets :D

Ich dachte immer, man sehe nur meine Verliebtheit in Schachtelsatze, die sonst nur von Heinrich von Kleist überbieten wird. Mit Jonas Jonassons Schachtelsätzen will ich mich nicht messen, aber ich liebe sie^^ Dass ich auch stakkatoartige Sätze schreibe, wäre mir gar nicht so bewusst gewesen... :D

Die grobe Handlung für das erste und zweite Kapitel standen vor dem Beginn des Schreibens standen natürlich schon vor Beginn fest. Aber die wären innerhalb von zwei kleinen Absätzen abgefrühstückt gewesen. Also mussten sie gefüllt werden, das kennst du ja sicher auch. Genauso wie Luca habe ich da nicht so drüber nachgedacht, aber das war das, was mir im Flow vom Bauchgefühl her als schlüssige Gedankengänge erschien und wollte mich auch nicht länger am Obdachlosenthema für den Moment aufhalten.

Auf das mit dem Licht einschalten möchte ich dann zu Anfang des Kapitels eingehen. Bekomme ich diese Gnadenfrist? ;-)

Wow, der Fehlerteufel hatte ja leichtes Spiel mit mir... :o Ich glaube, in meiner handschriftlichen Version gibt es nicht so viele Fehler. Aber selbst schuld, wenn man vor dem Posten es mit mehr abwarten kann und ohne noch einmal drüberzulesen anschickt. Ein gutes Startkapital für dich. Parler!

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, da kommt kein Komma hin...

Das nächste und übernächste Kapitel ist beides schon geschrieben und erscheinen dann wieder im wöchentlichen oder halbwöchentlichen Rhythmus ;-)

Viele Grüße,
Zuri
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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 04 Jun 2018, 11:56

Und da ist nun auch Part zwei. Danke noch einmal für den Hinweis von Arokh. Das ist wirklich ein ganz peinliches Plothole gleich im ersten Part. Ist aber nicht geplant, dass das zur Regel wird. Tut mir leid Arokh, dann musst du wohl wieder nach Rechtschreibfehlern Ausschau halten ;-)

Darum hier aus gegebenem Anlass den Nachtrag zum vorherigen Part:

+o+o+o+

Luca tastete nach dem Lichtschalter, atmete einmal kurz durch und drücke ihn. Es klickte, aber nichts passierte. Klar!, ging ihm auf, die Lampe war ja kaputt . Wenn er darüber nachdachte, war es wahrscheinlich gar nicht so schlecht, weiterhin im Dunkeln zu bleiben. Hätte er Licht gemacht, hätte dem Dieb verraten, wo er sich befand.
Andererseits hatte ihn dass Klicken des Lichtschalter bereits verraten und jetzt war er im Nachteil. Was, wenn der Einbrecher bewaffnet war? Er bekam Angst. Was sollte er tun? Zitternd fuhr seine Hand an der Wand entlang... und stieß auf etwas hartes. Er konnte mit Mühe einen Schrei unterdrücken. Aber ihm wurde schnell bewusst, dass sich hier im Raum die Notfalltaschenlampe für Stromausfall befinden musste. Das war doch so ein Fall, oder?
Mutig richtete er die Taschenlampe nach vorne und knipste sie an. Da war... niemand.

+o+o+o+

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PART 2

Wie konnte das sein? Der Typ war doch eben noch da gewesen. Oder hatte er sich im Raum geirrt? Nein, das konnte nicht sein! Es war diese Tür gewesen. Er hatte die Vibration gespürt, die vom Zuschlagen davor noch übrig war und auch in der Luft gehangen hatte. Er musste hier gewesen sein. Aber hier war er nicht - weit und breit war nichts von ihm zu sehen.

Die ausgebrannte Leuchtstoffröhre knackte und einen Moment glomm sie noch minimal auf, aber sie war unzweifelhaft zerstört. War das Zufall gesesen oder hatte das mit ihm zu tun? Der Raum war gerade einmal knapp zehn Quadratmeter groß. Hier konnte man nichts übersehen und sich nicht verstecken. Wann er das letzte Mal hier war, konnte er nicht genau sagen, aber es musste einige Zeit her sein. Oder war er überhaupt schon in diesem Raum gewesen?

Das Haus hatte zwar nur eine Handvoll Kellerräume, aber er nutzte nur zwei von ihnen für sich und seinen Hund Jasper. Er hatte das Haus vor dreieinhalb Jahre gekauft und es war ein unschlagbares Angebot gewesen. Unter anderen Umständen hätte er sich das Haus keinesfalls leisten können. Rein von der Lage her war dieser Ort hier perfekt. Nicht zu weit im Großstadtdschungel mit all dem Lärm und Häusern dicht an dicht gedrängt und auch nicht zu weit draußen in der Abgeschiedenheit. Zu Baubeginn war das hier noch ein angesehenes Viertel geswesen, doch dann waren in der Bauphase mehrere Dinge passiert: Man hatte einige Wohnblöcke weiter ein Flüchtlingsheim zu errichten begonnen. Viele Käufer jammerten daraufhin etwas von "Wertminderung", "Betrug" und von "untragbar für ihre Kinder" und zogen ihren Kauf schließlich zurück. Dazu wurden auf der anderen Seite der Baustelle bei Bodenproben Altlasten entdeckt, die vorher nicht bekannt und in keinem Dokument zu finden gesesen waren. Das K. O. - Kriterium waren dann wahrscheinlich die LKWs, die durch Fahrverbote und Maut von der Autobahn abfuhren und stattdessen dieses Viertel durchquerten. Somit sah sich die Stadt gezwungen, den Preis dramatisch zu senken, was sie mit einem Satz in ein neues Käufersegment brachte.

Kurz vor der am linken Ende liegenden Wand des Raumes befanden sich auf dem Boden, an den Wänden und an der Decke Metallteile, die wie ein zusammengewürfelter Haufen Altmetall aussah und denen er zunächst keinen Zweck entnehmen konnte. Wer auch immer das Konstrukt hier angebracht hatte, hatte sich aber sicherlich etwas dabei gedacht. Wenn man genau hinschaute, waren die Metallteile wie ein runder Durchgang angeordnet. An den Seiten quoll Dampf hervor.

Er trat näher, um das seltsame Ding in Augenschein zu nehmen. Dabei wäre er fast auf einen glückskeksgroßen Papierschnipsel getreten. Kurzerhand hob er ihn auf und las die Worte: "Sorry, aber das wirst du irgendwann verstehen"
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Re: Finding conclusion

Beitragvon ArokhsSohn » 09 Jun 2018, 04:01

Hi Zuri,

auf zu Runde 2 (auch wenn es einige Tage Verspätung gebraucht hat) :-D

Okay, Geduld ist also angesagt. Bei einem geplanten Output von 1-2 Teilen pro Woche ist das graaaaade so zu machen ;-)

Zuri hat geschrieben:Gloria Gaynor oder die Hermes House Band sind mir dann auch minimal lieber als The Common Linnets

Ich gebe zu, das habe ich jetzt nicht verstanden oO

Schachtelsätze vs. Stakkato: Ich hab es mir nochmal angesehen. Ich glaube, Du hast es (instinktiv oder geplant?) so hinbekommen, dass die kurzen, schnellen Sätze in den Situationen aufkommen, in denen viel Bewegung ist – also die Verfolgung die Treppe hinunter z. Bsp. Ist die Situation bedächtiger, werden die Sätze auch länger (Kellerszene). Wenn ich mir das so überlege, ist das gar keine schlechte Konstellation. Das erzeugt quasi ein Lesetempo analog zu einer Filmszene in Echtzeit :-D

Parler? Ist das französisch oder sowas. Das kann ich doch nicht :-)


Gut, nun zum aktuellen Part:

Da hast Du ja gerade nochmal den Bogen um das Plothole herum geschafft. Wobei (ja, ich weiß, ich muss wieder mal meckern - nervig, was?), mir persönlich war diese nachträglich eingefügte Beschreibung, der Umstände schon wieder fast ein bisschen zuuu ausführlich. Das nimmt dem Moment unnötig Tempo raus und hätte auch in ein, zwei kurzen Sätzen ausreichend erklärt werden können.

Aber dann geht es weiter. Der Unbekannte ist also tatsächlich wie vom Erdboden verschluckt. Was übrig bleibt, sind ein paar ominöse Metallteile und ein kryptischer Papierschnipsel, der uns Aufklärung in einer wie auch immer gearteten anderen Zeit verspricht. Hmm, war der Fremde also ein Zeitreisender, oder stammte er aus einer anderen Dimension. Was wollte er bei Luca? Hat er was mitgehen lassen? Fragen über Fragen, von denen hier in den ersten beiden Kapiteln noch überhaupt gar nichts in Richtung Lösung gebracht wird. Im Moment wirkt das alles noch wie ein in der Mitte durchschnittener Prolog, welcher die eigentlichen Geschehnisse erst ins Rollen bringt. Die Ausgangslage ist geschaffen (der auf mysteriöse Weise verschwundene Einbrecher mit der hinterlassenen Notiz) und wenigstens ein Hauptcharakter wurde eingeführt, wenn auch noch nicht groß umzeichnet. Die kurz eingeführte und umrissene Wohngegend lockert das Kapitel in seiner Struktur zwar auf, es wird dadurch aber IMO viel Platz der eigentlichen Story im Jetzt genommen. Hier hätte ich mir sehr gerne ein längeres Kapitel gewünscht. Aber erstens bist Du der Autor und so wie Du entscheidest, so soll es geschehen. Und zweitens wird sich erst später beweisen, wie alles im Einklang miteinander seine Daseinsberechtigung hat.

Was ist Jasper denn für ein Hund? Werden wir im nächsten Kapitel etwas mehr über die Person des Luca erfahren? Wer war der Fremde? Was wollte er und wohin ist er verschwunden? Fragen über Fragen, die uns teilweise sicher noch eine Weile begleiten werden. Ist es eigentlich schon zu früh für eine Spekulations-Liste? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich denke, nach dem nächsten Kapitel - sollte das entsprechend Diskussionsstoff hergeben, wovon ich ausgehe - werde ich mal versuchen, meine Gedanken und Vermutungen zu ordnen. Ich bin gespannt, wie und ob sie alle beantwortet werden und bleibe natürlich am Ball.

Von der Qualität der Kapitel her bin ich weiterhin überzeugter Zuri-Story-Anhänger, auch wenn sich auch diesmal wieder ein paar Fehlerchen eingeschlichen haben - da komme ich aber gleich drauf zurück.

Eines noch:
Die ausgebrannte Leuchtstoffröhre knackte und einen Moment glomm sie noch minimal auf, aber sie war unzweifelhaft zerstört.

Ich kenne jetzt nicht die genaue Funktionsweise bzw. den Aufbau einer Leuchtstoffröhre, meine doch aber, wenn sie im vorherigen Kapitel explodiert ist, also in Einzelteile zersprungen - wie kann dann dort noch etwas glimmen? Wie gesagt, ich kenne mich mit der Technik nicht so aus aber es war mir aufgefallen.

Und natürlich ist mir doch, als ich den Thread betreten habe, der Fehlerteufel über den Flur gerannt:

Hätte er Licht gemacht, hätte dem Dieb verraten, wo er sich befand.

Da fehlt ein er zwischen "hätte" und "dem" fehlt ein "er"

gesesen... geswesen... gesesen
Das kleine Wörtchen "gewesen" ist nicht gerade Dein Lieblingswort, was? 3 von 8 sind damit falsch ;-)
Anstonsten ist mir gar nicht sooo viel aufgefallen. Es sind noch 1-2 Grammatikfehlerchen. Wenn Du möchtest, führe ich sie Dir gerne noch auf.

Fazit:
Die Fortsetzung hält die Linie des ersten Teils, bringt eine erstaunliche Erkenntnis über den Eindringling hervor und bildet prima die Ausgangslage für Luca. Ein wenig zu kurz, aber nichtsdestotrotz sehr ambitioniert und flüssig. ich hab es gern gelesen und freue mich riesig auf die Fortsetung, welche doch jetzt sicher nicht mehr lange auf sich warten lässt *freu*

Wir lesen uns also sehr gerne beim nächse Teil wieder ^^

Liebe Grüße,
Arokh

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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 10 Jun 2018, 09:12

ArokhsSohn hat geschrieben:
Zuri hat geschrieben:
ArokhsSohn hat geschrieben:
Zuri hat geschrieben:Now I'm back from outer space

Now I'm back from outer limits — die unbekannte Dimension, in die es mich immer wieder verschlägt *hustüberhauptkeineAnspielunghust*

Gloria Gaynor oder die Hermes House Band sind mir dann auch minimal lieber als The Common Linnets

Ich gebe zu, das habe ich jetzt nicht verstanden oO

Also ich habe aus "I will survive" zitiert, welches ursprünglich von Gloria Gaynor stammt und von der Hermes House Band gecovert wurde. Ich mag beide Versionen sehr gerne. Dass diesses Lied in der LGBT*-Szene so beliebt ist, liegt übrigens nicht am ersten Teil ihres Nachnamens, wie man meinen könnte, sondern der Bedeutung des Titels in der AIDS-Krise, die besonders vielen Schwulen das Leben kostete.

Die andere Band ist "The Common" Linnets (da habe ich mir ein kleines Wortspiel mit "limits" erlaubt), welche mit dem Lied "Calm after the storm" vor ein paar Jahren beim ESC antrat.

Auf einem Mobilgerät ein verschachtelten Zitat erstellen, ist auch wirklich eine Tortur...

Stakkato vs. Schachtelsatz — instinktiv oder geplant?
Nun, beides. Ich habe nicht geplant, Stakkatosätze zu schreiben, das kam ganz alleine. Ich habe noch nicht einmal gemerkt dass ich mich Stakkatostil bediente. Allerdings habe ich die Atmosphäre, die das erzeugt, bemerkt und für passend befunden.

Ja, parler ist Französisch, aber wenn man Fluch der Karibik gesehen hat, braucht nicht unbedingt Französischkenntnisse. Parler bedeutet "verhandeln", was im Film benutzt wird für eine Kapitulation, nach der man Verhandlungen wünscht, während denen man keinen Schaden zu befürchten hat.

Sowohl, wer der Fremde war als auch welche Hunderasse Jasper ist, wirst du dich noch etwas gedulden müssen. Ansonsten freue ich mich, wie du ja weist, auf jeden Fall riesig über eine Spekulationsliste (Y)

Ja, die Sache mit der Lampe, das gefiehl mir auch nicht perfekt. Eigentlich müsste es heißen, dass sie noch ein paar Funken sprühte...

Auf die restliche Kritik gehe ich im einzelnen ein, habe sie aber zur Kenntnis genommen und werde sie nach Möglichkeit in kommende Kapitel mit einfließen lassen.

Danke für deinen Kommentar!

+o+o+o+

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PART 3

Luca runzelte die Stirn. Hatte der Einbrecher den Zettel liegen lassen oder lag der Zettel hier schon die ganze Zeit? Es hatte ja nichts mit Verstehen zu tun, wenn der Typ ihm etwas gestohlen hatte und sich dann nicht traute, ihm gegenüber zu treten, um ihm seine Gründe zu nennen. Aber der Satz war so nichtssagend. Damit konnte man nicht mal zur Polizei gehen. Er beschloss nachzusehen, was ihm gestohlen worden war und spielte mit dem Zettel in der Hand herum. Da fiel ihm auf, dass der Zettel auch von der Rückseite beschrieben war.

Schmetterlingsstraße 3A

Hatte der Einbrecher oder wer auch immer seinen Terminkalender etwa nicht dabei gehabt?

Er ging ins Schlafzimmer und schaute nach seinem Hoody. Überrascht zo er ihn hervor. Er war noch da. Also war es Zufall, dass der Fremde genau denselben Hoody besaß? Wahrscheinlich. Er suchte nach Zusammenhängen, wo keine waren. Auch bei seinem Rundgang durchs Haus konnte er nichts finden, was gestohlen worden war. Was hatte der Typ hier gesucht? Ebenso wenig waren Fenster eingeworfen worden oder andererorts erkennbar, dass er sich irgendwie Zugang verschafft hatte. Wie war das möglich? Hatte er einen Schlüssel? Das war unwahrscheinlich, da laut Vermieter immer nur ein Schlüssel herausgegeben wurde. Hatte vielleicht ein Vormieter unbefugt eine Kopie anfertigen lassen? Und wenn ja, warum? Was hatte er gewollt? Gestohlen hatte er ja offenbar nichts. Dennoch hatte er ein ungutes Gefühl bei dem Gedanken, jemand könnte vielleicht einen Zweitschlüssel besitzen und sich damit jederzeit Zutritt zum Haus verschaffen. Aber das waren alles nur Überlegungen. Viele Wenns und Aber. Keine jedoch gab ihm eine zufriedenstellende Antwort.

Am nächsten Tag kam sein bester Freund vorbei.

"Krass! Dass mir das nie passiert", meinte er beim Reinkommen. "Als ich das gestern von dir gelesen hab, dachte ich mir, mir hamse immer nur das Fahrrad geklaut"
"Jetzt sag bloß nicht, dass du deshalb kein Fahrrad mehr fährst?", stichelte Luca. Marc hatte in den letzten Jahren beträchtlich zugenommen. Nach eigener Aussage wisse er nicht, woran das genau liege. Bei den beiden hatte es sich eingespielt, dass sie untereinander viel stichelten und auch bei diesem Thema hatte er keine Probleme damit. Er konnte genauso hart austeilen und fand bei Luca mindestens sogenauso viele Unzulänglichkeiten, die beide nicht so ernst nahmen.

"Und er hat wirklich nichts mitgenommen? Vielleicht hast du nur nicht gut genug geguckt oder weißt nur nicht, was du hast. So wenig, wie du deine X-Box anhast, würde ich fast sagen, du hast vergessen, dass du eine hast."
"Nein, quatsch. Aber dafür habe ich diesen Zettel hier gefunden. Sehr merkwürdig."
Er reichte ihn Marc. Der drehte ihn von der Vorder- auf die Rückseite und wieder zurück.
"Das ist alles?", fragte er nach einem Moment.
"Das ist alles.", bestätigte sein Kumpel.
"Seltsam."
"Hast du die Adresse auf der Rückseite gesehen?"

"Klar, ich bin vielleicht dick, aber an den Augen hab ich nichts."
"Wollen wir da einfach mal hingehen? Einen anderen Anhaltspunkt haben wir ja nicht."
"Erst bricht jemand bei dir ein und dann willst du wem auch immer in die Arme rennen?"
"Was soll ich sonst machen?", erwiderte Luca. "Vielleicht bekomme ich dort so eine Antwort. Das hat er doch auf der einen Seite des Zettels geschrieben."
"Ja, irgendwann, das muss nicht morgen sein", entgegnete ihn Marc. "Was, wenn der bewaffnet ist?"
"Dann hätte er mich gestern schon angegriffen."
"Du hast ihn überrascht. Vielleicht hatte er nur gestern keine Waffe dabei."
"Kann schon sein, aber jetzt wird mir das zu theoretisch. Was kann da schon sein. Vielleicht einfach ein Kegelclub oder Bingoabend bei Oma Erna? Das könnte doch alles sein. Damit sinken die Chancen, dass es was gefährliches ist", schlussfolgerte Luca. "Also lass uns einfach hingehen. Wenn's nichts ist, dann schulde ich dir den nächsten Kinobesuch."
"Okay, spannend ist es ja schon."

Luca lebte am Waldrand, aber das war nur ein Stück Baumbepflanzung, der füher vielleicht mal ein Park gewesen war und um den sich aber später keiner mehr gekümert hatte. Jetzt im Herbst sah das schon fast trostlos aus, aber Luca ging trotzdem gerne mit seinem Hund hier spazieren. Marc ließ sich zu so etwas eher weniger begeistern.

"Wir könnten ja eben zu Fuß in die Schmetterlingsstaße gehen. Ist gar nicht so weit.", schlug Luca vor, um Marc zu necken.
"Ne du, ohne mich", protestierte der und man merkte ihm an, dass ihm die Vorstellung daran Unbehagen bereitete.

Also stiegen sie in Lucas Wagen und fuhren ein kurzes Stück durch die Stadt. In dieser Gegend war er noch nicht gewesen. Hier kauften sich vor allem Senioren mit ganz passabler Rente ein schönes, aber schlichtes Heim. Den Rasen mähte eine Firma für die gesamte Wohnsiedlung und auch anfallende Reparaturen wurden von der Gemeinschaft getragen. Hauptsache, man war weiterhin für sich und hatte seine eigenen vier Wände.

Während der Fahrt äußerte Marc: "Vielleicht war's ja auch ein heimlicher Bewunderer, der mal an deinen Klamotten riechen wollte."
"Schon klar", lachte Luca. "Weil ich auch so berühmt bin. Und von Bewunderern weiß ich auch nichts. Dann kann es auch ein Echsenmensch gewesen sein, der ein bisschen Inspiration für seine Tarnung brauchte."

"Okay, 1 zu 0 für dich für die unglaubwürdigste Theorie. Außerirdische sollen es sein? Warum dann nicht Chewbacca oder Greedo"
"Jetzt komm mir aber nicht mit dem medizinischen Notfallhologramm. Da wäre mir ja ein Zeitreisender lieber."

"Wenn Nerds sich streiten...", dachte Luca und lachte in sich hinein.

"Aber am allerwahrscheinlichsten", versuchte Marc noch einen draufzusetzten, "ist doch wohl ein Gestaltwandler."
"Also ein Ashrak war es schon mal nicht", amüsierte sich Luca.
"Jetzt mal Spaß beiseite", fing Marc an, "Wahrscheinlich war es was verdammt simples. Vielleicht hat sich der Typ an dir vorbeigeschlichen."
"Das hätte ich gemerkt."
"oder er war da noch und du hast ihn nur nicht gesehen. Wenn man Angst hat, übersieht man ja mal was. Ist ja nicht schlimm."
"Der Raum ist zehn Quadratmeter groß und nahezu leer. Da kann man sich nicht verstecken. Aber er war wirklich weg."

Sie erreichten die Wohnsiedlung und parkten an der Straße vor einem hell-gelben Wohnhaus mit hervorstehender Garage.

Eine ältere Frau öffnete. Ihr Gesicht war von Falten übersäht, aber sie lächte und sah irgendwie aus, als sei sie da, worauf sie hingearbeitet hatte. Das graue Haar umwölbte voll ihren Kopf und sah ein bisschen wie Zuckerwatte aus.

"Kommen Sie doch rein. Ich habe Kuchen gebacken. Ich hoffe, Sie haben Zeit mitgebracht?" Sie ließ die Tür offen stehen und verschwand im Haus. Luca und Marc warfen sich einen verdutzten Blick zu und folgten ihr dann ins Haus.
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Re: Finding me

Beitragvon Jones13 » 10 Jun 2018, 10:31

Hey Zuri :)

Yeahh eine neue Story von dir :) Freut mich, das du wieder Zeit gefunden hast, um zu Schreiben :)

Deine Geschichte fängt schon mal geheimnisvoll an: Ein Einbrecher dringt in ein Haus ein, welches in einem nicht so angesehendem Viertel steht und kann auf mysteriöse Art und Weise vor dem Besitzer Luca fliehen. Fliehen, aus einem Keller, der 10 m2 groß ist. Hinzu kommt noch, das der Einbrecher nichts mitgenommen hat. Jedoch hinterlässt er eine Nachricht mit einer Adresse, die in eine Seniorengegend führt. Schlussendlich wird die Tür von einer älteren Dame geöffnet, die offenbar weiß, wer sie besuchen kommt.

Für mich gibt es eine Erklärung: Der Einbrecher war kein wirklicher Einbrecher. Er hat sich extra von Luca erwischen lassen um dort den Zettel mit der Adresse zu hinterlassen. Aber wie ist dieser geflohen und was hat es mit den mysteriösen Metallteilen auf sich? Ich hoffe das es noch aufgeklärt wird, wie der Einbrecher entkommen konnte. Vermutlich wurde der Einbrecher sogar von einer Person beauftragt ( evt. die alte Dame? Jedoch wäre das zu einfach :D ) oder der Einbrecher spielt mit Luca und seinem besten Kumpel Marc ein kleines Spiel, das Etappenweise mit weiteren Hinweisen, aufgeklärt wird. Die Dame könnte der erste Hinweis sein, den die beiden zum nächsten Hinweis führt. Klingt alles ziemlich geheimnisvoll, aber genau das ist es, was du wahrscheinlich erreichen wolltest.

Bin sehr gespannt wie die Geschichte ihren Lauf nimmt :)

LG Jones :)

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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 11 Jun 2018, 00:35

Hey Jones! :)

Cool, danke für deinen Kommentar!

Ich kann dir jetzt noch nicht allzu viel, aber mit einigen Überlegungen lagst du daneben, mit einigen anderen allerdings warst du auf det richtigen Fährte. Aber das wird sich alles im Laufe der Handlung aufklären.

Hast du eigentlich mal Arkan Cotton gelesen? Das wäre ja ohne Wer be unter brechen verfügbar :D

LG Zuri :)
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Re: Finding me

Beitragvon Jones13 » 11 Jun 2018, 22:42

Jap habe ich :) Eine kleine Kurzgeschichte, die es aber in sich hat :)

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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 13 Jun 2018, 02:06

Ich freue mich auch bei abgeschlossenen Geschichten über Kommentare, wenn du mit mir teilen magst, was dir dort beim Lesen so durch den Kopf ging ;-)
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Re: Finding invitation

Beitragvon ArokhsSohn » 16 Jun 2018, 02:58

Vorsichtig blickt der Besucher um die Ecke. "Hmm? Ah, Jones und Zuri sind weg, dann werde ich mal ganz leise hin tippeln und still und heimlich einen Kommentar da lassen. Da ich ein eher scheues Phrasenwesen bin, ist mir das ganz recht, dass gerade niemand in der Nähe ist…"

Hallo Zuri,

heilige Fehlerquelle. Sag mal, wann hab ich mich eigentlich zu einer Ziege entwickelt? So viel Gemecker wie in den vergangenen beiden Rezensionen kann doch nicht gesund sein oO Glücklicherweise scheint das nur ein vorübergehender Zustand zu sein und noch glücklichere Umstände lassen mich diesen nun beenden ^^

Finding me beginnt also nun wohl wirklich intensiv zu werden. Ob nun die Aufforderung des Story-Titels direkt mit der nun beginnenden Suche von Luca und Marc zusammenhängt? Hmm, das wird sich zeigen. Auf jeden Fall riecht das Ganze stark nach Schnitzeljagd. Und um mal einen metaphorischen Hinweis zu liefern, wie mir das alles bis jetzt gefällt: ich liebe Schnitzel :-D

Erst einmal muss ich sagen, JA, Du hattest recht. Das Kapitel hat mir wirklich besonders gut gefallen! Aus vielen Gründen: Die Dialoge waren erfrischend, die Charaktere sympathisch, das Setting spannend, die Fragen endlos und die Anspielungen ^^ Du weißt genau, ich liebe das.

Lucas Herangehensweise, um den vermeintlichen Einbrecher zu finden ist vielleicht naiv, aber auch spannend, da es so naheliegend zu sein scheint, wo er zu finden sein soll. Überhaupt scheint es, als wollte der Fremde gefunden werden. Ich meine, das ist schon verdammt auffällig – so viele Hinweise… Was ist nur der Zweck des Ganzen? Ein ziemlich spannendes Rätsel und eine harte Nuss, die es hier zu knacken gibt.

Marc ist ja nun einfach richtig witzig geschrieben :-D
Bei Sätzen wie
Marc hat geschrieben:"Und er hat wirklich nichts mitgenommen? Vielleicht hast du nur nicht gut genug geguckt oder weißt nur nicht, was du hast. So wenig, wie du deine X-Box anhast, würde ich fast sagen, du hast vergessen, dass du eine hast."

konnte ich mich vor Lachen kaum halten. Sehr schön, ich liebe auch das (ein Haufen Liebe hier, ich sollte mit der Dosis aufpassen, das könnte blind machen, hab ich gehört). Aber der Humor gefällt mir sehr gut. Auch dieser Wechsel zwischen den Sprechern im Dialog Luca/Marc kommt hervorragend ohne „sagte er“, „meinte er“ oder „fügte er hinzu“ aus. Das bremst nicht, das fließt – das funktioniert hier einwandfrei. Den beiden „Nerds“ zuzulesen macht Laune und die Anspielungen kamen definitiv an, sehr schön ^^

Die Gegend, in welche die Notiz die beiden jungen Männer führt, klingt ja schon nach eingefahrener Gesellschaft. Bin gespannt, was es hier für die zwei zu entdecken gibt. Auffällig seltsam ist ja, dass Luca und Marc bereits erwartet werden oO. Wie geht das und was kommt als Nächstes…


Magst Du Spekulatius? Klar, magst Du den, ich weiß es ^^ Komm, hier hast Du welchen:

Warum wurden die beiden erwartet?
1. Die Frau ist die Mutter des ominösen Einbrechers und
1.1 wurde von diesem informiert, dass Luca (aber warum auch Marc?) bald bei ihr aufkreuzen würde – aufgrund des Zettels – um Fragen zu stellen
1.2 hat ihren Sohn den Zettel mit Absicht bei Luca hinterlegen lassen, weil
1.2.1 da mehr dahintersteckt, als es scheint. Luca ist für irgendetwas bestimmt, das er tun muss
1.2.2 sie nicht das Haus verlassen kann, ihn wegen etwas ungeheuer Wichtigem sprechen muss, aber das niemand wissen darf

2. Die Frau wusste von dem Einbrecher, dass wahrscheinlich jemand kommen würde, um Fragen zu stellen. Sie empfängt die beiden, weil
2.1 mehr dahinter steckt, als es scheint und sie eine geheime Mission in petto hat
2.2 sie die Auftraggeberin der Ruhestörung ist, denn Luca hat etwas, das sie braucht. Er soll es ihr aber selbst bringen/sagen

3. Die Frau wusste natürlich von der Notiz, denn
3.1 sie hat sie in Auftrag gegeben, um mit Luca wegen etwas Wichtigem, aber Geheimen in Verbindung treten zu können
3.2 sie wurde gebeten, ihm nähere Informationen zu geben, damit Luca eine Aufgabe erfüllen kann, die jetzt noch völlig unklar und nicht abzusehen ist

Mir fällt grad auf, dass einige der Spekulatien das Gleiche meinen, nur anders formuliert sind :roll: . Ahh, das ist schwer. Es ist noch so vieles völlig offen. Für den Einbruch und das offensichtlich absichtliche Hinterlassen einer Botschaft kann es so viele Gründe geben, dafür hab ich einfach noch nicht genug Informationen. Dagegen, dass es nix Wichtiges ist, spricht die Art der Hinterlassenschaft: völlig geheimnisvoll und sehr aufwändig. So, als wollte man Luca auch wirklich den nötigen Antrieb geben, auf diese Schnitzeljagd zu gehen. Denn sonst hätte es auch eine Notiz im Briefkasten getan. Das ist alles sehr mysteriös. Auch die vielen kleinen Randbemerkungen (derselbe Hoody, die Metallteile, das plötzliche in-Luft-Auflösen…) lassen deutlich erscheinen, dass hier so viel mehr dahinter steckt, als man auf den ersten oder zweiten Blick erkennen könnte.

Ich freue mich darauf, mit fortschreitender Handlung auch sinnvollere und bessere Spekulationen abgeben zu können, denn ich denke, keine der genannten kommt auch nur ansatzweise der Wahrheit nahe ;-)


Vor dem Fazit noch ein kleiner Fehlerteufel-Exkurs:
Überrascht zo er ihn hervor.

(…)fand bei Luca mindestens sogenauso viele Unzulänglichkeiten

(…)zu Fuß in die Schmetterlingsstaße gehen.



Fazit:
Richtig guter Teil, hoher Unterhaltungswert, tolle witzige, schnelle Dialoge ohne unnötigen Ballast, große Fragezeichen und keine offensichtliche Lösung. Keinen Anhaltspunkt, wohin das alles führen soll und das ist gar nicht schlecht. Ich bin und bleibe gespannt und an Bord ^^

Liebe Grüße,
Arokh


Auf leisen Sohlen verlässt der Möchtegern-Rezensent das Podest, auf dem das aufgeschlagene Gästebuch zum Zwecke der Kommentierung ruht. Verstohlen schaut er sich nach allen Seiten um. "Ah gut, Zuri ist noch nicht zurück. Dann kann ich davon ausgehen, dass ich es mal wieder gerade so geschafft habe. Puh, ich hoffe, der Autor genehmigt mir meine dilletantisch ausschweifende Beurteilung und veröffentlicht bald den nächsten Part." Stille und die Nacht senken sich über das Podest. Doch nicht mehr lang, dann wird der Vorhang zurück gezogen und es wird Zeit für ein neues Kapitel bei der Suche nach dem Unbekannten...

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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 16 Jun 2018, 05:26

Damit ihr nicht verhungert, jetzt das nächste Kapitel mit einem kleinen Kaffeekränzchen:

+o+o+o+

Finding me
PART 4

Sie fragten sich, in welchem Raum die alte Dame verschwunden war. Da rief sie aus einem Raum, der wahrscheinlich die Küche war: "Setzen Sie sich ruhig ins Wohnzimmer. Können Sie gar nicht verfehlen. Ich komme gleich. Ich schneide nur eben den Kuchen an."

Willig folgen sie den Anweisungen der Dame, zu verwirrt, um darüber nachzudenken. Die Couch im Wohnzimmer war zwar altmodisch, aber was wirklich ins Auge stach, waren die Wände, die über und über mit Bücherregalen gefüllt waren. Shakespeare, Schiller, Tolstoi, aber auch Namen, wie Todenhöfer und Hawking. Nicht alle Bücher waren auf deutsch: es gab englische, französische und italienische Titel, wie sich beim überfliegen feststellen ließ. Auf dem Couchtisch lag Dürrenmatts [i]"Besucher der alten Dame"[i] Statt eines Lesezeichens hatte die alte Dame einen leeren Briefumschlag zwischen die Seiten getan.

Einen Moment später kam sie ins Wohnzimmer und platzierte drei Teller mit Kuchengabeln auf dem Tisch. Dann brachte sie den Kuchen. Der Begriff "Torte" würde allerdings besser passen. Wahrscheinlich war es mal ein Kuchen gewesen bis sie auf die Idee kam, dass das für ihre Gäste nicht reiche und schnell nachgebessert hatte.

"Mein Mann kann heute nicht. Er muss noch arbeiten.", informierte sie ihre beiden Besucher.

Sie setzte sich.

"Das ist ein Schokoboden mit einer Cremefüllung und einer Schmand-Kirsch-Glasur", verkündete sie mehr als wenn es ein Leichtes und selbstverständlich sei als mit Stolz in der Stimme, während sie ihren Gästen auftat, deren eigentliches Thema beim Anblick des Kuchens in den Hintergrund trat. Während Luca aß, fiel sein Blick auf einen Bilderrahmen im Bücherregal. Es war ein Bild eines Mannes, unter dem die Bildunterschrift "Wilhelm Buchenholz, * 13. Januar 1923, † 28. November 2018" stand.

Dann fing die alte Dame an, zu erzählen. Geschichten von früher vorallem. Sie schien ihre Zuhörer komplett vergessen zu haben. Nur wenn Marcs oder Lucas Teller leer war, ermunterte sie denjenigen mit einer Geste, sich nachzunehmen.

Nach einieger Zeit endete sie mit den Worten: "Oh, es wird ja auch bald dunkel. Mein Mann müsste bald von der Arbeit kommen."

Luca sah es nun an der Zeit, klarzustellen, dass Marc und er nicht diejenigen waren, für die sie sie hielt. Ein bisschen mulmig war ihm ja schon. Wie würde sie darauf reagieren?

"Frau Buchenholz?"

"Ja?"

Dann sprach er es aus.
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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 16 Jun 2018, 05:40

Als PhrasenwesenZ seinen neuen Part posten will, stolpert es über die Meldung "Sie haben Post!". Zunächst runzelt es seine Stirn, doch dann beginnt es sich zu freuen, denn ein Kommentar eines anderen Phrasenwesns steht da zwischen seinem letzten Kommentar und dem noch leeren Platz, an dem es nun seinen neuen Part posten will. Es schaut sich um, aber von dem Phrasenwesen fehlt jede Spur.

Hallo Arokh,

Ziegenbart hatte ich doch lange Zeit!

Was deine Spekulationen angeht, sprechen die Charaktere mit ihren eigenen, glaube ich für sich. Was die Auflösung anbelangt, wirst du dich noch einige Kapitel gedulden, weil der Groschen (kennt die Währung noch jemand hier?) pfennigweise fallen soll (Spannung und so^^) ;-)

Bezüglich Marc: Supporting act und comic relif geht meistens gut Hand in Hand und ich habe mich von einer realen Person inspirieren lassen.

Beim Nerdtalk hatte ich etwas Angst, dass nicht-Nerds den Abschnitt einfach nur überspringen und den Part dann eher kurz finden werden. Daher bin ich über @Jones' Meinung diesbezüglich gespannt...

Ach, die lieben Fehler. Man kann nicht mit und man kann nicht ohne :D Danke, dass du die alle gefunden hast (Achievement "Aufmerksamer Leser" unlocked). Dein Beitrag enthält übrigens auch welche, aber am Tablet ist das Zitieren immer so umständlich. Glück gehabt :P

Liebe Grüße,
Zuri

PhrasenwesenZ blättert die Gästebuchseite um und posten das nächste Kapitel. Dann reibt es sich die Hände und macht sich daran, PhrasenwesenAs Kommentar in guter alter Manier zu kommentieren, den es sehr gerne gelesen hat.
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Re: Finding confusion

Beitragvon ArokhsSohn » 18 Jun 2018, 15:08

Angelockt vom Klacken der Tastatur des Bedieners von dem Geschichtengeneratur, schleicht das Phrasenwesen in den Vorführraum. "Bin ich zu früh? Oder zu spät? Ach was, ein Phrasenwesen kommt immer genau zur rechten Zeit. Gut, Zitateklau? Check. Hmm, zumindest ist noch niemand vor mir hier gewesen. Na gut, schnell hineinschlüpfen, das Gästebuch aufschlagen und los gehts..."

Hey Zuri,

ein kurzes, aber dafür umso interessanteres Kapitel, mit dem Du uns da beehrst. Mir ist schnell aufgefallen, dass Du hier einen ruhigeren Ton angeschlagen hast, beim Schreiben und Beschreiben. Mag es an der geeigneten Umgebung liegen, in die Marc und Luca da hineinstolpern oder - ebenso passend - an der Abwesenheit entsprechender Dialoge; es passt hervorragend. Da sind ja wieder so wunderbar verschachtelte Sätze dabei, dass man schon ein bisschen Konzentration braucht, um den Faden nicht zu verlieren, was ich - ganz nebenbei und vermutlich nicht zum ersten Mal gesagt - sehr ansprechend und interessant finde und, wenn es gut geschrieben ist, immer wieder gerne sehe ^^

Zuri hat geschrieben:Dein Beitrag enthält übrigens auch welche, aber am Tablet ist das Zitieren immer so umständlich. Glück gehabt

Jahaaa, ein Kommentar darf das. Der erhebt nicht den Anspruch, den allgemeinen Geschichtenleser fehlerfrei zu unterhalten :P
Btw. dachte ich schon diesmal, Du wolltest den Fehlerteufel arbeitslos machen, aber am Ende bin ich doch wieder fündig geworden :D
Aber das ist völlig nebensächlich. Viiieeeeel wichtiger finde ich die kleinen Feinheiten, die es handlungstechnisch zu entdecken gibt:

Sag mal, wann spielt die Geschichte eigentlich? Das ist ein fettes Fragezeichen, was sich mir beim Lesen diesmal regelrecht aufgezwungen hat. Spielt die quasi heute, also irgendwann im Frühjahr 2018 oder nach dem 28.11.2018? Das frage ich wegen der Bildunterschrift auf dem Foto von Wilhelm Buchenholz. Das ist auch eines der großen Rätsel in diesem Kapitel. Wenn Wilhelm Buchenholz der Mann von Frau Buchenholz ist/war (wovon ich gerade ausgehe, da sie als alte Dame beschrieben wird - kann ja aber auch ihr Vater sein), auf wlechen "Mann" wartet sie dann? Noch einmal verheiratet? In so kurzer Zeit (wenn die Geschichte beispielsweise nächstes Jahr spielt)? In dem Alter (ich unterstelle einfach, dass sie auch so ähnlich alt wie ihr Mann ist) Hmmmm, was steckt da dahinter? Ist sie vielleicht einfach nur verwirrt?

Wesentlich interessanter fände ich, wenn die Geschichte heute, also vor dem 28.11.2018, spielen würde. Denn dann hätten wir hier ein feines Paradoxon - ein übernatürliches Element, das die Spannung ungeheuer einheizen würde :D Kann ja auch sein, dass das einfach meinem Enthusiasmus in solchen Fragen geschuldet ist.
Wobei, Luca hat das Bild ja gesehen und den Titel gelesen. Ihm wäre sicher aufgefallen, wenn da was merkwürdig wäre. Also wohl nur verrückte Theorien meinerseits.
Vielleicht ist die gute Frau auch einfach nur verwirrt. Sie sagte, ihr Mann wäre auf Arbeit... Ich gehe mal davon aus, dass sie das Rentenalter beide bereits lange erreicht haben... Oder meinte sie gar eine "andere" Art von Arbeit? Die Frau gibt mir Rätsel auf, sag ich ja.

Luca sah es nun an der Zeit, klarzustellen, dass Marc und er nicht diejenigen waren, für die sie sie hielt.

Ja, für wen hält die Frau die beiden eigentlich? Sie hat sie ja direkt willkommen geheißen und zum Kaffee eingeladen, so als würden Luca und Marc erwartet. Ist sie doch einfach nur "umnachtet" und verwirrt oder steckt da doch etwas Größeres dahinter?

Für Luca und Marc ist das alles jedenfalls eine sehr surreale Situation, in der sie da gelandet sind. Das hast Du gut beschrieben, sodass sie es nicht einmal erwähnen müssen. Die seltsame Atmosphäre, die da im Raum steht, ist deutlich greifbar und ich bin wahnsinnig gespannt, wie das weiter geht.

"Besucher der alten Dame"

Weil ich es nicht kenne, hab ich es natürlich gegoogelt - auch vom Inhalt her. Also das Buch heißt Besuch, nicht Besucher. Ich dachte erst, das hast Du mit Absicht eingebaut, weil Luca und Marc ja die Besucher sind und dass das Buch evtl. irgendwelche Hinweise geben könnte, aber da hab ich wohl einfach mehr drin gesehen, als beabsichtigt war :roll: (Wobei der Inhalt des Buches, den Du wahrscheinlich kennst, schon ziemlich krass ist, um nicht zu sagen beunruhigend...)

Zwei kleine Fehlerteufelchen habe ich noch anzubieten:
Geschichten von früher vorallem.

Nach einieger Zeit endete sie mit den Worten:


Und ich ende jetzt auch mit den Worten: Die Story bleibt spannend. Keine Fragen geklärt, neue Fragen aufgeworfen, ein mysteriöses Rätsel, was über allem schwebt und die Frage, was Luca und Marc von der Szene halten, würde mich auch zu gerne interessieren. Mal sehen, wie diese Unterhaltung weitergeht...

Liebe Grüße,
Arokh

Das Phrasenwesen überlegt, ob es noch einen Gedanken vergessen hat zu erwähnen, meint aber, das müsse für den Moment reichen. Vorsichtig nickend klebt es einen kleinen Zettel an das Autorenpult. Darauf stehen die Buchstaben b.s.w. und das Phrasenwesen hofft inständig, dass der Autor es als "bitte schnell weiter" identifizieren kann.

P.S.: Ich merke grade irgendwie, dass mein Kommentar mehr Wörter hat, als das Kapitel. Ich glaub, ich mache was falsch :lol:

Jones13
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Registriert: 28 Feb 2018, 15:31

Re: Finding me

Beitragvon Jones13 » 19 Jun 2018, 21:23

Hi Zuri :)

Yeah ein neuer Teil :) Den hab ich natürlich schon direkt an deinem Post- Tag gelesen, aber heute kam ich erst zum Kommentieren, ich bitte um Verzeihung :D Außerdem möchte ich vormerken, das mein Kommentar leider nicht so schön und toll wird/ist, wie bei meinem Vorredner, ArokhsSohn. An dieser Stelle ein dickes Kompliment :) Nun zum eigentlichen Kommentar :)

Dein Part verwirrt mich ein wenig mehr. Irgendwie werde ich nicht richtig schlau aus der Konversation zwischen der netten, alten Dame und Marc und Luca. Zum einen erzählt die Dame über ihren Mann, das er noch arbeiten ist und gleich von der Arbeit heim kommt und deswegen nicht zum Kuchen essen kommen kann. Zuerst dachte ich, dass die Dame verwirrt ist und so eine Art Gedächtnisschwund hat. Nämlich das sie vergessen hat, das ihr Mann gestorben ist und deswegen nicht zu Kaffe und Kuchen kommen kann.

Doch dann beschreibst du danach, das ein Bild von einem Mann zu sehen ist, der früh geboren ist und aber im November 2018 gestorben. Hä?? :D Wie ArokhsSohn schon die Frage gestellt hat, in welcher Zeit spielt die Geschichte?

Zum anderen verwirrt mich das ruhige Verhalten der beiden Jungs. Wieso warten sie knapp 1 Std. und essen Kuchen und rücken dann erst mit der Wahrheit raus, weswegen die beiden eigentlichen hier sind? Und für wen hält die Dame Luca und Marc? Für ihre Söhne? Das wäre zum einen eine plausible Erklärung, weswegen sie die beiden einfach mit offenen Armen empfangen hat. Aber das würde nicht mehr ganz passen, da sie von „ihrem Mann“ spricht und nicht von „ eurem Vater“. Echt verwirrend.

Und ich bin gespannt, wer jetzt bald nach Hause kommt. Evt echt ihr Mann oder keiner und es passiert nur in ihrem Kopf. Ziemlich, ziemlich verwirrend.

Bin mega gespannt auf deinen neuen Teil! Und hoffe auf einige Auflösungen.

Bis dahin,

LG Jones :)

Re: Finding me

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