Finding me

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Zuri
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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 26 Jun 2019, 01:11

Danke für den Kommentar und ja, ich hab alles verstanden ;-)

Freut mich, dass noch jemand kommentiert! Kommentare gab es ja eher zu den ersten Parts von Jones und Arokh.

Auf die Spekulationen von Arokh kannst du auch gerne eingehen oder selbst welche aufstellen, wie du es mit Florentina getan hast :)

Der nächste Teil ist in Arbeit und kommt morgen. Danach kommen noch zwei Kapitel und dann ist die Geschichte auch zu Ende. Ich hoffe, da können noch ein paar offene Fragen beantwortet werden, aber einiges versteht man vielleicht auch nur durch mehrmaliges Lesen ;-)

Ja, der Bereich heißt "Schwule Geschichten", aber ich nehme mir heraus, dass nur jede zweite meiner Geschichten hier auch LGBT*Charaktere hat, weil ich halt manchmal auch Inspiration für Geschichten ohne LGBT*Themen habe und warum sollte da auf Teufel komm raus ein schwuler Charakter oder so vorkommen?^^ Also du hast dich nicht verklickt :D Ich hoffe, die Geschichte gefällt dir auch ohne schwule Inhalte :)

Du glaubst, dass Zeitreisen in die Vergangenheit nicht möglich sind. Und in die Zukunft?

Ich freu mich auf weitere Kommentare von dir :)
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Re: Finding me

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Re: Finding me

Beitragvon Pferdinant » 26 Jun 2019, 09:30

äh ja mir gefällt die geschichte
auch ohne schwule inhalte

ich liebe es Arohks kommentare und spekulationen zu lesen, so
kam ich auch auf die geschichte :D


zu einer spekulation am anfang (seite 1 glaube ich),
wer der Einbrecher ist

ich glaube er meinte der sohn Florentinas und zwei Andere optionen,
an denen ich mich jetzt nicht mehr erinnere,
Wäre meine spekulation, dass der Einbrecher Luca selber ist,
und alle die beiden kennen, weil sie in die vergangenheit gereist sind

immerhin versucht luca sich jetzt an zeitreisen
und wenn er es schaffen würde, würde er es nie ohne seinen besten freund
machen

momentan ist ja nach 2033, also müssetn sie dann eigentlich gealtert sein
(vielleicht sind sie ja tritzdem gut zu erkennen)


äh und was zeitreisen in die zukunft angeht
im sinne von: bei einem vergeht die zeit langsamer,
sodass wenn man wieder in die "normale" zeitgeschwindigkeit kommt, dort mehr zeit vergangen ist
könnte ich mir vielleicht vorstellen,
aber dann könnte man sich auch eingefrieren lassen, mit fast demselben resultat

ich glaube nicht dass es möglich ist, dass man verschwindet und dann in einer anderen
zeit wieder auftaucht

gruß pferdinant, in vorfreude auf den nächsten teil :wink:
rechtschreibfehler sind sicher enthalten, aber darauf müsst ihr mich nicht hinweisen, wenn ihr es versteht

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Zuri
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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 26 Jun 2019, 23:55

Ja, Arokh ist einfach genial. Ich liebe seine Kommentare und lese auch seine Geschichte (die er übrigens gerne mal weiter schreiben darf). Vielleicht tut er das bald … Ich hab ihm mal dein Lob weitergeleitet und wo wir gerade bei genial sind: Arokh editiert ab diesem Kapitel wieder. Das heißt: Mehr Arbeit, aber ein Ergebnis, mit dem ich um Längen zufriedener bin. Danke an dieser Stelle an meinen Editor!

Also ich kann sagen, dass Florentina keine Kinder hat. Zumindest weiß ich von keinen. Sorry, Arokh :P

Bei deiner Zeitreisetheorie liegst du nicht ganz richtig, aber das löst sich ja bald auf ;-)

Sie sind eigentlich schon 2044, aber das wird später noch klarer. Der Zeitsprung ist etwas untergegangen. mea culpa!

Einstein hielt Zeitreisen zumindest für theoretisch möglich. Da gibt es ja diese Zwillingstheorie, was du ansatzweise auch in deinem Kommentar beschrieben hast. Dabei macht man sich die Schwerkraft zu nutze, die je nach dem wie stark sie ist, Zeit unterschiedlich schnell vergehen lässt. Darum wird Zeit an schwarzen Löchern quasi unendlich ausgedehnt. Aber das ist im Prinzip keine Zeitreise, sondern nur ein maximal ausgenutztes Zeitphänomen. Außerdem lässt sich das nur bedingt kontrollieren. Darüber hinaus erreicht man da nur geringe Zeitunterschiede, was einem nicht so viel bringt. Erreichen könnte man das auch, indem man sich schneller als das Licht bewegt, was nach heutigen Kenntnisstand unmöglich, aber in der Science Fiction mit FTL-/Hyperantrieben gang und gebe ist.

Es gibt die Theorie, dass die vierte Dimension die Zeit ist und somit in einem vierdimentionalen Raum keine Zeit in dem Sinne existiert, sondern alles gleichzeitig stattfindet. Demnach würde man nicht verschwinden, sondern einfach einen anderen Punkt in der Dimension wahrnehmen, weil man an jedem Punkt gleichzeitig ist.

Zeitreisen ist ein wahnsinnig spannendes Thema. Leider hab ich das nur recht oberflächlich angerissen, um weitere Plotholes zu vermeiden (es sind ganz sicher welche drin). Für so etwas bräuchte man einfach mehr Recherche.

Gruß Zuri

- o - o - o - o -

Finding me
PART 23


2055

Luca hatte seinen besten Freund Marc zum Filmabend eingeladen, eine alte Tradition der beiden — und alt waren sie mittlerweile auch. Wobei man weder Luca noch Marc ihre 63 Jahre auf den ersten Blick ansah, da die zwei noch recht fit und unternehmungslustig wie eh und je waren. Lediglich Marcs Haar war doch sehr schütter geworden, was regelmäßig zu freundschaftlichen Neckereien führte, wenn Luca ihn mal wieder mit dem altehrwürdigen Robert Picardo verglich. Nicht ganz so alt war Lucas Entertainmentanlage, welche er sich im vorigen Jahr installieren lassen hatte. Nachdem er vor ein paar Jahren erstmalig vom Durchbruch in der Hologramm-Technologie für den privaten Haushalt, welche für völlig neue und atemberaubende visuelle Erlebnisse sorgen sollte, gehört hatte, beschloss er, dass das genau das Richtige für ihn wäre. Inzwischen fand man die erstaunlich kostengünstigen, holografische Projektionen erzeugenden Lichtleisten, die allerdings kaum auffielen, da sie üblicherweise in die Einrichtung integriert wurden, in den meisten Haushalten. Mit Aufkommen der Hologrammtechnologie hatte die gerade heiß begehrte Augmented Reality-Technologie auf einmal rasend schnell an Interesse verloren

Als sie es sich beide bei Popcorn — Luca mit gesalzenem, Marc mit karamellisiertem Zucker — und einem Cuba Libre, welchen Lucas neueste Anschaffung, der HomeKeeps 3000, hervorbrachte, gemütlich gemacht hatten, schaltete Luca den Holo-Emitter ein. Bevor sie begannen, den Film zu schauen, flackerten die Abendnachrichten über dem im Boden eingelassenen Projektor.

"Musk-Sohn verkündet Innovation. Der jüngste der Drillinge tritt in seines Vaters Fußstapfen. Er präsentierte heute die Rückkehr zum physikalischen Buch in ganz neuer, hochtechnologischer Form — in Brillanz, wie wir es von der Firma seines Vaters kennen …"

Luca startete den Film.
"Geh nochmal zurück!", rief Marc plötzlich total euphorisch.
"Was interessiert dich auf einmal dieser Geekkram? Na gut, wenn du willst."
Der Nachrichtenbeitrag zeigte gerade Bilder von der Produktvorstellung.
"Das ist doch .…" Marks Euphorie stieg noch.
"… das Buch!" Jetzt hatte sie auch Luca ergriffen.
"Aber … Wie …?"
"Der Zeitreisende!", riefen sie wie aus einem Munde.

Das erklärte so einiges, nur verriet es wieder nichts über dessen Identität. Selbst die Studien mit Florentina, die ihn immerhin zu einem theoretischen Experten gemacht hatten, brachten ihn dieser Lösung nicht näher.

- o - o - o - o -

Am Tag darauf kramte Luca das Buch hervor. Er hatte sich eine Bedienungsanleitung aus dem Internet heruntergeladen, um herauszufinden, wie das Buch funktionierte. Die ganze Zeit hatte er nicht gewusst, dass er der erste Mensch war, der diese Technologie benutzte — zumindest chronologisch betrachtet. Und er hatte es wider besseren Wissens für Magie gehalten.

Der Prozessor war so klein, dass er mit bloßem Auge nicht erkennbar war. Wenn man die Bedienung erst einmal verstanden hatte, war sie gar nicht mal so schwierig. Er fragte sich, wieso er da nicht selbst drauf gekommen war. Wahrscheinlich hatte er in diese Richtung einfach zu schnell aufgegeben. Das Gerät schien allerdings modifiziert worden zu sein, da es für das, was es die letzten Jahre getan hatte, gar nicht vorgesehen war — zumindest nicht der Anleitung nach. Zudem hatte Luca nur Leserechte.

Als er die letzte beschriebene Seite des Kapitels mit Doug, welches sich ihm vor zehn Jahren enthüllt hatte, erneut öffnete, offenbarte sich ihm ein neues Kapitel.

"Musk-Sohn verkündet Innovation."
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Re: Finding me

Beitragvon Pferdinant » 27 Jun 2019, 00:40

Meine schön aufgestellte Theorie :D
naja egal

so äh dasss mit dem zeitsprung habe ich mitbekommen, ich wusste
nur nicht wie groß er war (deswegen nach 2033 geschrieben)

zum thema zeit als vierte dimension
es ist für mich einfach schwer eine vierte dimension vorzustellen

also läuft die zeit konstant voran und ein zeitreisender kann sich dann darin bewegen?
das würde ja heißen, dass er sich dann doch irgendwie von der bewegung "lösen" muss,
aber er würde nie wahrgenommen werden, wenn er nicht wieder in diese bewegung
reinkommt, da er dann für eine normale person nur für eine minimale zeit zu sehen ist

und wenn sie das könnte, also in der vergangenheit zu reisen, wäre es dann ja problematisch,
sobald man etwas verändert, da es folgen auf ihn haben kann, was folgen auf die veränderung hat, was wieder folgen auf ihn hat,....

pferdinant, in freude auf einen nächsten teil
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Re: Finding me

Beitragvon Pferdinant » 27 Jun 2019, 00:47

ach und ich muss zugeben, dass ich mir aus irgeneinen grund nie gedanken über
das buch gemacht habe, das wäre vielleicht ein offenbarung ( es kommt aus der zukunft mit besserer technologie)
die ich vielleicht erraten hätte können

so bleibt mein ego leer aus :cry:

und das nur leserrecht haben ist so typisch :lol:
ich stoße hier auch öfters auf irgendwelche
zugriffseinschränkungen
ist immer so und wird immer mehr so,
also sollte es dann ja in der zukunft nur noch schlimmer sein :o
sehr realistisch :oops:
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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 27 Jun 2019, 00:58

Die Zeitsprünge sind immer elf Jahre (Schnapszahl - was besseres ist mir nicht eingefallen :D) Darum war es zu dem Zeitpunkt noch 2044.

Du, ich kann mir die vierte Dimension auch nur theoretisch vorstellen, praktisch finde ich das auch schwierig ;-)

Wer sagt denn, dass man die Zeit verändern kann und man nicht einfach nur das auslöst, was quasi schon ausgelöst wurde? Also was hältst du für wahrscheinlicher? Florentinas Theorie oder die ihres Kollegen, dem Zeitreisenden?

In der Serie Fringe sieht man einmal in den Kopf eines Beobachters. Der sieht einfach alles was war, ist und sein wird als ein und dieselbe Sache. Dafür muss das Gehirn aber wesentlich leistungsfähiger sein. Zumal selbst für die Beobachter die Zukunft nur auf Wahrscheinlichkeiten beruht

Tja, das mit dem Buch war ja auch mein Ziel. Die Idee hatte ich auch nicht gleich zu Anfang :D Das musste auch erst reifen. Aber ich kann es meinen Lesern ja auch nicht zu einfach machen :P

Sag mal, dein Name basiert nicht zufällig auf Horst-Pferdinand, oder?

Ich bin froh, dass alle Leser ihrer Bezeichnung nach nur Leserechte haben. Das wäre ja sonst ein heilloses Durcheinander, wenn jeder seine Wünsche einbauen könnte :DDD

Zuri, in Freude, dass er wieder einen kommentierenden Leser und einen Editor hat
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Re: Finding me

Beitragvon Pferdinant » 27 Jun 2019, 01:13

äh :lol: du schreibst geschichten, aber wählst die jahreszahlen nach dem motto: mir fällt nichts basseres ein
und die titel habe ich gehört sollen ähnlich gewählt sein,
warum bist du dann kreativ genug eine geschichte zu schreiben

wie heißt die geschichte von Arokh dann könnte ich mich da ja auch einmal einlesen

äh zu meinem namen
ist eigentlich eher peinlich gewesen
ich habe einen Ferdinant öfters mal Pferdinant genannt
was zur allgeimeinen bekustigung führte, jedoch fand ich Pferdinant immer besser
und witziger, weshalb ich ihn als mein allgemeinen nickname genommen habe,
so heiße ich eigentlich überall, weshalb ich mich mitlerweile bei Pferdinant angesprochen
fühle

ich habe keine ahnung wer Horst-Pferdinant ist
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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 27 Jun 2019, 08:36

Ja, ein Armutszeugnis, ich weiß. Asche auf mein Haupt! :D Na ja, nicht jeder Titel ist so gewählt. Finding me und Ehemann sind schon bewusst so ;-)

Arokhs Geschichte heißt "Wandel des Herzens". Ich hab mich übrigens ursprünglich hier registriert, um Gemini von SammyBlue zu lesen (auch sehr empfehlenswert).

Horst-Pferdinand ist ein altes Zirkuspferd und gehört zu den Puppen von Martin Reinl: https://www.youtube.com/watch?v=OaN_Ec42Pe4
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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 07 Jul 2019, 05:17

Und weiter geht's (Ich komme mir vor wie so ein Anheizer auf dem Jahrmarkt :D)

Ich glaube, jetzt ist wieder Zeit für Spekulationen, was es mit dem Buch auf sich hat ;-) Mit neuen Antworten kommen auch neue Fragen, wie es scheint :P

Für die Star Wars-Fans: Die Szene in der Nacht, als Luca den Anweisungen des Buches lauscht, erinnerte mich beim Schreiben an die Szene, als Darth Bane in der Darth Bane-Reihe von Darth Revans Holocron unterwiesen wird.

Viel Spaß und ich freue mich über Kommentare ;-)

- o - o - o - o -

Finding me
Part 24

"Musk-Sohn verkündet Innovation."

Das war doch von gestern Abend!

Ein paar Absätze darunter erschien dann:

"Am Tag darauf kramte Luca das Buch hervor."

Luca begann zu zittern. Es war wirklich zu schade, dass Marc ausgerechnet heute seinen Arzttermin hatte. Dabei musste er seinen besten Freund zunächst sogar drängen, sich der Untersuchung zu unterziehen. Nachdem vor einigen Jahren der Durchbruch in der Forschung zum Kampf gegen die Demenz gelungen war und die Behandlungsmethoden immer weiter ausgereift waren, gelang es Luca, Marc aufgrund bestimmter Anzeichen dazu zu bewegen, sich Klarheit zu verschaffen. Nun hätte er zwar gern auf seinen Freund gewartet, doch die Ungeduld und Neugier überwältigten ihn, sodass er es nicht länger aushielt. Damit war Luca auf sich allein gestellt und kam sich beobachteter denn je vor.

"Hi", stand da auf einmal.
"Wer bist du?", rutschte es Luca heraus, obwohl er wusste, dass das Buch nicht wirklich mit ihm sprach. Oder etwa doch?
"Ich bin Tom Riddle."
Luca war sichtlich verwirrt. Konnte das stimmen? Nein, das war ganz und gar unmöglich und obendrein völlig absurd! Aber welchen Zweck verfolgte das Buch dann? Hätte er einen Menschen vor sich gehabt, wäre er sich fast sicher, dieser würde sich lustig über ihn machen. Aber wenn er sich das nicht einbildete – wenn das Buch wirklich sprach – was wollte es ihm damit sagen?
Schließlich erschienen neue Zeilen im Buch: "Haha. Wusste doch, dass das dein Humor ist."

"Das ist wirklich unheimlich!", dachte sich Luca.

Sogleich erschienen die Zeilen "'Das ist wirklich unheimlich!', dachte sich Luca." im Buch.

Kann das Buch Gedanken lesen? Quatsch! Andererseits ist ja alles irgendwie möglich …

"Denk an drei zufällige Begriffe", forderte das Buch ihn auf.

Blau, Apfel, Dachs

Die Wörter "Blau", "Apfel" und "Dachs" erschienen.

"Beantwortet das deine Frage? Jetzt schreib sie dir auf einen Zettel, schreibe den folgenden Code ab und stecke den Zettel anschließend in deine Hosentasche: ZK98B6712L198AZ."

Er tat wie ihm geheißen. Die ganze Nacht saß er mit dem Buch in den Händen, las, was es ihm mitteilte und machte sich Notizen. Dann erloschen auf einmal die Buchstaben und es war wie tot.

- o - o - o - o -

Basierend auf dem, was ihm das Buch in der vergangenen Nacht erzählt hatte, ließ ihn das Gefühl nicht los, zu wissen, was er nun zu tun habe. Dennoch fühlte er sich fremdgesteuert.

Er rief bei dem Tech-Giganten an, den nun der Sohn weiterführte, nachdem dessen Vater an Überarbeitung und weiteren physischen und psychischen Problemen während der Arbeit verstorben war — älter als einige ihm zugetraut hätten, aber doch an der Lebenserwartung gemessen ziemlich jung. Als er den Code durchgab, wurde er ohne einen weiteren Kommentar an einen anderen Anschluss durchgestellt.

"Sie sind der erste, der seinen Sondercode einlöst. Morgen wird es Ihnen geliefert. Die Modifikationen sind bereits vorgenommen. Vielen Dank."

Danach war die Leitung tot.

Das Nächste, was er brauchte, fand er im Baumarkt. Mit einem Wagen voller Dinge, die er nie zuvor im Leben miteinander verbunden hatte, kehrte er nach Hause zurück und machte sich sogleich an die Arbeit.
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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 25 Jul 2019, 18:17

Kleine Ankündigung: Ich habe euch nicht vergessen, das Finale ist in Arbeit. Jetzt ist eure Chance: Was für Fragen habt ihr noch und welche Mysterien wurden bisher nicht aufgelöst? Es kann sein, dass ich als allwissender Erzähler einige Sachen für selbsterklärend halte, die es vielleicht gar nicht sind. Mit eurem Feedback können hoffentlich die meisten Rätsel aufgeklärt werden und das Finale für alle schön werden :)
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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 27 Jul 2019, 19:46

Ich habe gerade gemischte Gefühle: Einerseits freue ich mich, das Finale mit euch teilen zu können (und natürlich die Geschichte generell), andererseits ist es schade, dass es nun vorbei ist. Für die, die weitere Geschichten von mir leisen wollen, bietet sich "Ehemann" an, welche jetzt bereits ein paar Kapitel hat oder eine meiner abgeschlossenen Geschichten, "Als ob!" und "Arkan Cotton" (Kurzgeschichte). Ebenso kann ich euch "Gemini" von SammyBlue (abgeschlossen) und "Wandel des Herzens" von meinem lieben Editor ArokhsSohn (noch nicht abgeschlossen), der bald mal wieder neue Kapitel veröffentlichen will (das hat er mir zumindest versprochen :P). Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Arokh, ohne den die Geschichte verdammt viele Fehler und Plotholes gehabt hätte.

Ich hoffe, euch hat die Geschichte auch gefallen. Lasst mir gerne ein paar Kommentare da. Sind für euch noch Fragen offen geblieben?

Für die, die sich fragen, woher die Worte "Eines ist sicher: Wir haben nie genug Zeit" stammen: Luca hat sie nicht erfunden. Sie stammen vom Charakter Vala aus Stargate.

- o - o - o - o -

Finding me
PART 25

Als er fertig war, betrachtete Luca ungläubig sein Werk. Er hätte sich nie im Leben zugetraut, so etwas zu bauen — tatsächlich hätte er diese Möglichkeit nicht einmal in Betracht gezogen. Das Ergebnis war zwar eine schöne Umsetzung des Bauplans  sogar, das, was wie eine Reihe übriger Ersatzteile wirkte, ergab am Ende eine separate, kleine Einheit. Sollte es eine Fernbedienung darstellen, eine Justiereinheit? Luca war das noch nicht ganz klar. Aber die Maschine konnte doch nicht wirklich funktionieren … Und dennoch: Irgendwie war er sich bei jedem Bauteil, das er eingesetzt hatte, sicher gewesen, dass es genau an diese Stelle gehörte.

Auch das neue Buch kam rechtzeitig an. Jetzt hieß es kreativ werden. Zum Glück hatte er einen Leitfaden, der ihm helfen würde, das Buch in der Weise zu beschreiben, wie es sein musste. Die Erkenntnis, dass die beliebig anmutende Liste von Namen, welche er vor so langer Zeit als Inhaltsverzeichnis in dem damals noch leer erschienenen Buch entdeckt hatte, tatsächlich bestimmte Stationen seines Lebens widerspiegelten, in denen er die Lebenswege verschiedener Menschen gekreuzt hatte, traf ihn wie ein Stein. Und so hatte er nun ein paar Jahrzehnte seines Lebens zu beschreiben. War das alles — das Finden des Buches und des Bauplans — seine Bestimmung gewesen? Luca hatte  zumindest die starke Vermutung, eine Bestimmung erfüllen zu müssen. War also die Erschaffung dieses Objektes der Grund für all das? 'Nein', widersprach eine Stimme in seinem Hinterkopf, die schon das Bauprojekt fachmännisch koordiniert hatte. Das war es nicht - das wurde ihm schlagartig klar!

Die kleinen Dinge im Leben sind manchmal von großer Wichtigkeit.
2019 — Zu Beginn einer mysteriösen Schnitzeljagd erhält Luca ein geheimnisvolles Buch.
Sie alle tragen ihren Teil dazu bei. Sie alle sind wertvoll, auch wenn wir ihre Bedeutung nicht erkennen, wenn wir sie erleben.
2022 — Nach der Rettung ihres Hundes lernt Luca Marie und Phil kennen.
Es geht darum, Erfahrungen zu sammeln — wie auch immer sie aussehen — und den Moment schätzen zu lernen.
2033 — Luca findet Jasper tot auf.
Wir erleben sie nur einmal im Leben. Gut oder schlecht, falsch oder richtig — das ist nicht wichtig, sondern dass wir sie erleben, sie wahrnehmen, sie annehmen.
2044 — Luca trifft Doug wieder, dem er einst für dessen Geschäftsidee, welche ein Riesenerfolg wurde, seine Aufmerksamkeit schenkte.
All unsere Erfahrungen machen uns zu dem, was wir sind. Wir sind der Mensch, der die Summe unserer Erfahrungen und Erlebnisse ist. Eine andere Entscheidung hätte uns zu einem anderen Menschen gemacht.
2055 — Luca und sein bester Freund lüften gemeinsam das Geheimnis des Buches.

- o - o - o - o -

Als er geendet hatte, erhob er sich. Er las die letzten Zeilen, die er ins Buch geschrieben hatte.

"Eines ist sicher: Wir haben nie genug Zeit."

Luca lächelte still in sich hinein. Das würde Marc ganz sicher gefallen, daran bestand kein Zweifel. Natürlich tat es ihm leid, dass sein bester Freund jetzt, im entscheidenden Moment, nicht hier war. Doch Luca war von einer solchen Euphorie, einem enormen Tatendrang erfasst worden  er wusste nicht, woher dieses Gefühl kam, aber ihm war, als drängte die Zeit. So nah war er schon dem Moment, an dem sich der Kreis schließen und sich sein Schicksal gewissermaßen erfüllen würde. Es brannte ihm einfach unter den Fingernägeln, das zu tun, was ihm unmittelbar bevorstand. Fast schon schien es so, als warte etwas oder jemand ungeduldig auf ihn. Und er selbst konnte auch nicht länger warten. Noch während er sich auf das Kommende vorbereitete rief er Marc an. Da nur die Sprachbox antwortete, hinterließ er ihm eine Nachricht, die er mit Sicherheit verstehen würde. Luca hoffte, dass bei der Untersuchung alles gut lief. Eigentlich brauchte er sich keine Sorgen um seinen Freund zu machen. Selbst verloren gegangene Erinnerungen konnten heutzutage schnell wiederhergestellt werden.

Moment mal…

Offenbar hatte er damit auch gerade eines der letzten Rätsel, die die Schnitzeljagd ihm aufgegeben hatte, gelöst: Der Grund, warum die alte Dame ganz zu Beginn der Reise sie so plötzlich zu erkennen geglaubt hatte. Mit ein paar Modifikationen müsste die aktuelle Technologie zu derartigen Dingen in der Lage sein. Und einen Schaden würde das Gehirn davon nicht nehmen. Dafür waren also die verbliebenen Bauteile gewesen. Und er hatte sie für Ersatzteile gehalten.

Daraufhin schlug Luca das Buch zu, setzte die Kapuze seines Hoodies auf und schritt auf die Zeitmaschine zu.
Er wusste, was er zu tun hatte.

ENDE
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Re: Finding me

Beitragvon Pferdinant » 29 Jul 2019, 00:02

ok ich identifiziere mich nicht allzu strark mit Horst-Pferdinant, auch wenn der eine blendende persönlichkeit hat

ich habe einen teil nicht kommentiert, aber das wirst du mir sicher nicht übel nehmen

ich finde es schade, dass es jetzt endete, aber
mir gefällt das ende, was es wieder wett macht
auch wenn es mein wunsch wäre, wenn sie zusammen die zeitmschiene benutzt hätten

die Vermutung, dass er selber der Typ mit dem hoodie ist, hatte ich ja bereits aufgestellt :)

die geschichte "als ob" habe ich bereits gelesen, konnte aber dort nicht aktuell kommentieren oder loben
"der ehemann" ist glaube ich nicht so meins ein zwei teile las ich bereits, aber hat mich nicht so angezogen,
wie diese hier.
ich lese mal weiter, vielleicht entwickelt sie sich ja zu meinem geschmack

dann
ich finde es toll geschichten zu lesen die aktuell geschrieben werden und hoffe du versorgst uns weiterhin :wink:

lg Bram
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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 29 Jul 2019, 01:34

Immerhin gefällt er dir :-)

Freut mich, dass dir das Ende gefallen hat :) Ja, ich hätte mir auch gewünscht, dass Marc mitkommt, aber im ersten Kapitel war Marc leider nicht mit dabei. Das hätte ich erst einmal erklären müssen und das passte einfach nicht ...

Du darfst bei mir auch immer gerne zurückliegende Teile kommentieren. Das stört mich nicht :)

Na ja, nichts währt ewig, Pferdinant. Und wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich meistens eine andere. Mit Ehemann gibt es eine neue Geschichte. Vielleicht gefällt dir die nach mehr Kapiteln auch (das erste ist sehr speziell). Aber ja, mein Leben ist nicht so cool wie die Fiktion :D Die mag ich auch lieber. Aber ich fand das, was zwischen Colin und mir war so toll, dass ich es teilen wollte. Die aktuellen Kapitel sind schon etwas romantischer ;-)

Und sonst setzt du einfach eine Geschichte aus und schaust, ob die nachfolgende eine für dich ist ;-) Ich hab zum Beispiel eine Fantasygeschichte im Kopf ...

Ich bleibe also noch etwas hier aktiv :D

lg Zuri
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Re: Finding legacy

Beitragvon ArokhsSohn » 01 Aug 2019, 20:19

*Husthusthust*“ PhrasenwesenA bekommt einen halben Hustenanfall. Das Kommentarepult ist recht angestaubt, obwohl doch der ein oder andere hier gewesen sein muss – und das sogar erst vor kurzem. „Hm … Und wann war ich das letzte mal hier?“ Fassungslos blättert es durch das Kommentarebuch. „Ach herrje … Vor über einem Jahr! Und jetzt ist die Geschichte vorbei, na toll.“ Nervös schaut es sich um, ob auch keiner kommt, dann widmet es sich der lang genug wartenden, freien Seite.

Hey Zuri,

hast mich ja doch wieder hervorgelockt :-D
Ich ärgere mich ja schon ein bisschen, dass ich es nicht eher geschafft habe, als bis zum Ende dieser Geschichte. Aber einen abschließenden Kommentar hast du dir auf jeden Fall verdient. ^^

Zugegeben, es ist für mich nicht so einfach, kommentarmäßig etwas loszulassen, da ich ja als Editor oftmals ein bisschen mehr weiß, als der Rest. Aber nach diesem Kapitel sind wir, glaube ich, alle gleichschlau ;-)

Das war sie also nun, die Geschichte rund um Luca und seine Reise durch die Zeit zu sich selbst. Alle möglichen Spekulationspunkte von der Identität des Einbrechers, der ja in Wirklichkeit keiner war, über das Rätsel der alten Dame, bis hin zum Ziel der vermeintlichen Schnitzeljagd wurden aufgelöst. Sind noch Fragen offen? Ich weiß es grad nicht, meine aber, alles Wesentliche wurde aufgeklärt.

Ich gebe zu, die Auflösung, wie Luca das Buch so beschreibt, dass alles so kommt, wie es in den letzten paarunddreißig Jahren gekommen ist, hat mir sehr lange Kopfzerbrechen bereitet und tut es mitunter immernoch. Zeitreisen … Ein beliebtes Thema in der Science-Fiction und ein kompliziertes noch dazu. Was war zuerst da? Huhn oder Ei? Buch oder Luca? An irgendeinem Punkt muss ja alles angefangen haben. Wenn ich jetzt aber überlege, an welchem Punkt und was der Auslöser war, komme ich zu dem folgenden Ergebnis: Luca selbst muss das Buch irgendwann einmal geschrieben haben – und zwar im allerersten Zeitstrang. Warum? Keine Ahnung, vielleicht ist er unzufrieden mit seinem Leben gewesen, mit den Erkenntnissen, die er im Laufe der Jahre hatte. Vielleicht hat er die kleinen Momente des Lebens eben nicht genossen, wie es im Finale steht. Dann fasste er den Entschluss, dass er sich selbst dazu bringt, sich auf bestimmte Stationen in seinem Leben zu konzentrieren – sie wesentlich lebendiger wahrzunehmen. Dann schreibt er aus seiner Erinnerung heraus das Buch, überlegt, welche Stationen in der Vergangenheit er gezielt manipulieren muss (z. B. Magdalena) und reist zurück – setzt damit die Zeitschleife in Gang und erschafft eine alternative/neue Realität oder einen neuen Zeitstrahl. Ich bin inzwischen überzeugt, es gibt mindestens zwei Lucas. Den ersten (Ur-Luca), der kein Buch hatte und die Zeitschleife initiiert hat und alle folgenden Lucas, die jedes Mal aufs neue die Zeitschleife am Leben halten. Faszinierend, wie ein gewisser spitzohriger Vulkanier behaupten würde. ^^

Es ist schon etwas schade, dass Marc im Finale ein wenig kurz gekommen ist – gerade weil die beiden am Anfang so viel zusammen am Mysterium herumgerätselt hatten. Generell finde ich es sogar schade, dass die Geschichte nicht noch etwas ausgedehnter geworden ist. Was Luca noch alles hätte erleben können … Die Möglichkeiten bei so einem Thema sind ja immer unglaublich vielseitig. Andererseits hat die Kürze, die Kompaktheit der Erzählung auch ungemein etwas für sich. So sind die Zeitsprünge wesentlich effektiver, da alles sehr kompakt erzählt wird.

Meine Lieblingsstelle ist übrigens der Absatz, in welchem Luca klar wird, dass die kleinen Dinge im Leben von großer Wichtigkeit sind, verbunden mit den Rückblenden auf die vergangenen Stationen. Ich denke, Du kannst verstehen, wenn mir da beim Lesen das Stück „Time“ von Hans Zimmer im Hinterkopf durchläuft ;-)

Natürlich hat mir die persönliche Beziehung zwischen Marc und Luca auch ganz gut gefallen (so nerdig ^^), weswegen ich es ja auch so schade finde, dass da nicht noch ein bisschen mehr kam. Aber Valas Zitat kann man getrost auch hier heranziehen :-D

Was wird Luca eigentlich machen, wenn er die Zeitschleife ingang gesetzt hat? Lebt er dann sein Leben ab 2055 weiter oder wird er mit Florentina auf weitere Zeitreisen gehen? Ich weiß, da gibt es keine Pläne oder so, aber hast du dir da nicht auch schonmal Gedanken drüber gemacht?

So, und nun werde ich mich mal wieder daran machen, das Versprechen dir gegenüber wahrzumachen und bald die neuen Kapitel meiner eigenenen Geschichte zu veröffentlichen. Für genug Motivation hast Du ja gesorgt :-)

Liebe Grüße,
Arokh

PhrasenwesenA ist nicht ganz zufrieden, hat es doch den Eindruck, dass diese Geschichte durchaus noch ein paar mehr Worte verdient hätte. Doch es ist sich sicher, dass es noch einmal an dieses Pult zurückkommen wird. Irgendwie glaubt es nicht, dass hier die letzte Frage schon geklärt ist ...

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Re: Finding me

Beitragvon Zuri » 02 Aug 2019, 22:23

Abrupt bleibt Phrasenwesen stehen und geht einen Schritt zurück. Es wendet den Blick zur Seite und blickt in den Kommentarraum. Schwirrte da Staub herum? War die Staubschicht auf dem Buch dünner geworden? Wiegte die oberste Seite sanft in dem Luftzug, der auch den Staub aufgewirbelt hatte? Bildete es sich das nur ein? Es trat zaghaft näher. Und tatsächlich: Es wurde von einem neuen Kommentar erwartet.
Vom Urheber fehlte jede Spur.


Hey Arokh,

ja, das mit dem Hervorlocken war echt harte Arbeit und ich weiß immer noch nicht, wie ich das letztendlich geschafft habe^^ Jedenfalls schön, dass du wieder da bist (Y) Den Qualitätsanstieg werden die Leser sicherlich an den Kapiteln bemerkt haben.

Ja, das Dilemma kenne ich:
  • Man hat Insiderwissen und Angst, es preiszugeben
  • Vermutungen, die Insiderwissen umschiffen, könnten zu unglaubhaft wirken
  • Man hat dem Autor schon ganz deutlich seine Meinung gemacht
  • Man hat schlichtweg vergessen, worum es geht, es jetzt auch oft genug gelesen
  • Bei den ersten Durchgängen war das Kapitel echt gut, aber so langsam nervt es

Deiner Zeitreisetheorie möchte ich widersprechen. Ist kompliziert, aber ich hatte beim Ansehen der Serie "Fringe" eine Erkenntnis, wie man quasi ohne Huhn und Ei auskommt bzw. Huhn und Ei als Schrödingers Katze eine Symbiose bilden: Die Zeitreise funktioniert wie ein Möbiusband. Florentina stößt Lucas Zeitreise an und Luca Florentinas. So gibt es keinen Anfang und kein Ende. Quasi ein Perpetuum mobile :D

Das erklärt auch, warum er nur bei dem, was das Buch nicht sagt, Fehler machen kann, wenn er es ins Buch schreibt. Alles, was er schreibt, hat er genau so geschrieben. Was spontan und individuell erscheint, ist quasi vorherbestimmt. Der Luke, der das Buch geschrieben hat, ist genau derselbe Luca in demselben Moment, der das Buch schreibt und ist genau derselbe Luca in demselben Moment, der das Buch schreiben wird. Nur der Luca, der die drei Worte sagen soll, ist quasi ein anderer Luca. Um bei meiner Zeitschleife zu bleiben, gibt es faktisch einen Luca, aber zwei Zeitlinien, die in einer Schleife immer wieder ineinander übergehen. Interessant, wie ein sadistischer Zauberschul- und Zaubertränkelehrer sagen würde.

Deine Theorie erinnert mich an die Episode "10.000 Jahre" in Stargate: Atlantis ;-)

Ein Narzist hat geschrieben:Meine Lieblingsstelle ist übrigens der Absatz, in welchem Luca klar wird, dass die kleinen Dinge im Leben von großer Wichtigkeit sind, verbunden mit den Rückblenden auf die vergangenen Stationen.

Der stammt ja auch von dir :P

Ein Nerd hat geschrieben:Natürlich hat mir die persönliche Beziehung zwischen Marc und Luca auch ganz gut gefallen (so nerdig ^^), weswegen ich es ja auch so schade finde, dass da nicht noch ein bisschen mehr kam.

Dann hätte ich wohl mehr nicht-Nerd-Leser vergrault als solche gefunden :D Es war ja schon reichlich ;-)

Ein Zeitreiseinteressierter hat geschrieben:Was wird Luca eigentlich machen, wenn er die Zeitschleife ingang gesetzt hat? Lebt er dann sein Leben ab 2055 weiter oder wird er mit Florentina auf weitere Zeitreisen gehen? Ich weiß, da gibt es keine Pläne oder so, aber hast du dir da nicht auch schonmal Gedanken drüber gemacht?

Darum heißen Enden "Enden": Das ist dem Leser selbst überlassen ;-)

Liebe Grüße,
Zuri

PhrasenwesenZ kritzelt noch eine Notiz an den Rand des vorherigen Kommentars: "Ich bin zufrieden. Reicht das auch? ;-)"
"Sei du selbst. Alles andere wirst du eh verkacken" — Marie Meimberg

Re: Finding me

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