Die Zugfahrt meines Lebens

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Skystar
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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon Skystar » 04 Apr 2015, 00:16

Ich habe überlegt, dieses Kapitel erst morgen Mittag on zu stellen, aber von der Thematik her passt es besser in die späten Abendstunden, denn nach dem letzten Kapitel geht es nicht weniger schockierend weiter... eigentlich sogar noch mehr, denn jetzt fehlt dann nicht mehr viel, bis ihr ALLES über Liam wisst. Ich hab mir immer wieder ausgemalt, wie es sein wird, wenn ich das hier alles schreibe und ich muss ehrlich sagen... als Autor jage ich mir selber eine Heidenangst ein :D .

@YB2001: Gut, Ziel erreicht^^.
@nobodyfrm: Gewöhne dich nicht an das Tempo, denn nach dem Ende gibt es erst einmal eine Pause von mir^^. Okay, so gut kenne ich mich in Berlin dann doch nicht aus, um zu wissen, wie viele streunende Hunde es dort gibt, aber selbst ich in meinem Dorf sehe immer wieder Streuner, dann muss es doch in Berlin erst recht welche geben xD.
@Max221B: Ich bin sehr gespannt, ob du nach diesem Kapitel auch noch "armer Liam" sagst... bin sehr gespannt!
@GoldenStar18: Was soll denn danach kommen?^^
@Maxi98: Omg das war doch nur Spaß von mir. Ironie mensch!^^ Ich weiß doch, was du gemeint hast. Freut mich sehr, dass ich einen Stammleser gefunden habe :) .
@IceCrow: Bitte und Danke!^^
@unterwegs: Okay
@TheUnseen: Oh meine Lieblingsgeschichte, von denen, die ich bisher geschrieben habe. Sehr schön^^. In dieser Geschichte wurde Vergewaltigung ja auch behandelt, wenn ich mich richtig erinnere. Schon so lange her... Hast du "Aura - Licht und Schatten" schon gelesen?

Nun viel Spaß beim Lesen und verschluckt euch nicht am Popcorn xD :D



60. Die ganze Wahrheit
Eine Vergewaltigung. Das musste ich erst einmal kräftig sacken lassen, denn damit hätte ich bei Liam am allerwenigsten gerechnet. Das er mir das nun erzählte, kostete ihn bestimmt eine Menge Überwindung und ich hab ihn auch noch dazu gedrängt, es mir zu sagen. Gott, war mir übel. Liam konnte in meinem Gesicht lesen, wie in einem offenen Buch. „Ich weiß ganz genau was du jetzt wieder denkst.“, sagte er zu mir. „Der arme Liam, er wurde vergewaltigt. Der arme Junge. Doch bitte erspar mir dein Mitleid, denn ich hab keins verdient. Ich erzähle dir auch warum, denn an dem Tod meines Freundes trage ich alleine die Schuld. Nachdem die zwei Kerle mit mir fertig waren… ergriffen sie die Flucht und ich lag da – in dieser schmuddeligen Gasse, auf dem kalten Boden und ich verlor mein Bewusstsein. Ich kam wieder zu mir, als ich etwas Feuchtes auf meiner Handfläche spürte. Ein streunender Hund lag auf allen Vieren neben mir und leckte mit seiner Zunge meine Hand ab. Die Nacht brach inzwischen herein und mit Schmerzen am ganzen Körper, torkelte ich nach Hause, als wäre ich auf Drogen. Meine Eltern und mein Freund hatten sich natürlich schon Sorgen um mich gemacht und wollten die Polizei verständigen, doch kam ich gerade noch rechtzeitig.“
„Rechtzeitig? Wieso das denn?“, fragte ich Liam verständnislos. „Hätten sie die Polizei gerufen, hättest du ihnen gleich erzählen können, was die Kerle mit dir gemacht haben. Das sie dich…“
„…vergewaltigt haben?!“, beendete Liam meinen Satz, da ich mich dazu nicht Herr der Lage fühlte. „Glaub mir, mir ging es damals nicht viel anders als dir. Ich konnte das Wort gar nicht in den Mund nehmen und hab es deshalb auch meinen Eltern verschwiegen. Lediglich meinem Freund Milo hab ich es erzählt, aber auch nur, weil er spürte, dass mit mir etwas nicht stimmte und auch meine Verletzungen am Körper sah. Ich schämte mich so sehr und jede Berührung von ihm, war mir auf einmal so unangenehm. Ich fühlte mich nackt und wehrlos, selbst dann, wenn ich Kleidung trug. Milo riet mir immer wieder, es meinen Eltern zu sagen, einen Psychologen aufzusuchen und natürlich auch die Polizei zu verständigen, doch ich wollte dieses Erlebnis einfach nur totschweigen. Ich wollte mit niemanden darüber reden, auch nicht mehr mit Milo. Daraufhin zog ich mich immer mehr zurück, ging auf Abstand zu all meinen Freunden, Bekannten und Verwandten. Ich wollte einfach nur noch alleine sein. Aus diesem Grund geriet ich mit meinem Freund immer häufiger in Streit, doch eine Trennung kam für ihn gar nicht in Frage, auch als ich es vorschlug. Er wollte mich nicht alleine lassen in dieser schweren Zeit. Damals wusste ich das nicht zu würdigen, doch heute umso mehr. Er war wirklich der beste Freund, den ich mir nur wünschen konnte. Von einer Schulfreundin hab ich dann in der Schule erfahren, wie sich Milo mit ein paar Kerlen aus einer „wilden“ Gegend angelegt hat und es dabei anscheinend um mich ging. An jenem Tag hat er sich in der Schule krank gemeldet und als ich ihn bei sich zuhause aufsuchte, hat mir seine Mutter mitgeteilt, dass er mit einer gebrochenen Rippe, einem blauen Auge, sowie einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus lag. Mir war sofort klar, was er getan haben muss und wer ihm das angetan hat. Meinen eigenen Zustand tot zu schweigen war das Eine für mich, aber niemand vergriff sich an meinen Freund. Ich suchte die zwei Kerle auf und fand sie wider erwartend auf einem alten Schrottplatz. Als ich sie sah, wich jegliche Angst von mir. Zuerst erschraken die Beiden, als sie mich wieder erkannten, doch dann fingen sie laut zu lachen an und meinten, dass sie keine Angst vor mir hätten. Ich bewaffnete mich mit einer Brecheisenstange, die dort auf dem Boden lag, und wollte ihnen eigentlich nur drohen, mich und meinen Freund in Zukunft in Ruhe zu lassen, doch dann sagten sie etwas, was zu einer Kurzschlussreaktion bei mir führte: „Euch in Ruhe lassen, aber warum denn? Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, dich durch zu ficken und wir würden es jederzeit wieder tun. Hätten wir gewusst, dass der Knabe den wir krankenhausreif geschlagen haben zu dir gehört, dann hätten wir mit ihm dasselbe gemacht wie mit dir damals, so ordentlich einen reindonnern, aber das können wir ja nachholen!“
Ich konnte nicht mehr klar denken. Ich sah nur noch rot und wollte den Beiden dieselben Schmerzen zufügen, die sie mir zugefügt haben. Also ging ich mit der Brecheisenstange auf sie los. Die Kerle haben nicht damit gerechnet, dass ich sie wirklich angreifen würde und waren demnach überrascht und schockiert gleichermaßen. Ich hingegen verspürte Genugtuung. Vor allem als ich den Türken mit der Brecheisenstange im Gesicht traf und dieser daraufhin zu Boden sackte. Wie besessen schlug ich weiter auf ihn ein, selbst dann als schon Blut aus seinem Mund spritzte und er verzweifelt rief, ich solle aufhören. Der Andere, zuerst starr vor Schreck, rannte schließlich auf und davon. Mein Zorn legte sich erst wieder, als ich den leblosen Körper des Türken vor mir liegen sah und mir langsam bewusst wurde, was ich da soeben getan habe. Ich habe einen Menschen getötet.“
Liam erzählte seine Geschichte immer weiter und war so vertieft darin, dass er gar nicht merkte, dass auch ich inzwischen starr vor Schreck war. Liam hat einen Menschen auf dem Gewissen. Das Motiv unbeachtet – er hat einen Menschen getötet!
„Ich hatte gehofft, dass es mit dieser Tat gewesen sei.“, erzählte Liam unbeirrt weiter. Es wirkte auf mich beinahe so, als befände er sich gerade in einer Art Trance, bei der die ganze Wahrheit raus musste. „Ich glaubte fest daran, dass es das gewesen sei, denn wenn der andere Kerl zur Polizei ging, dann würde auch ans Licht kommen, dass er mich vergewaltigt hat. Dann stand nicht nur Aussage gegen Aussage, er würde unweigerlich auch ins Gefängnis wandern. Doch natürlich gab es da noch Milo, der zusammen geschlagen wurde und auf Rat seiner Eltern hin, eine Zeugenaussage bei der Polizei machte. Ich war nicht mit auf dem Polizeirevier und wartete lieber draußen. Als Milo und seine Eltern raus kamen, fuhren seine Eltern alleine mit dem Auto nach Hause, denn wir hatten beschlossen heim zu laufen und uns dabei auszusprechen. In dieser Zeit wurde es auch dunkel. Er hat mir erzählt, dass er vor der Polizei kein Wort über meine Vergewaltigung verlor. Ich wiederum hab ihm den Totschlag auf den Türken verschwiegen. Doch das alles sollte sich als der größte Fehler meines Lebens herausstellen. Nachdem wir die ernsten Themen besprochen hatten, nahmen Milo und ich uns in den Arm und küssten uns. Dann grinste Milo und er entriss sich ruckartig meiner Umarmung. Er rannte auf die leere Straße, machte Jubelsprünge und schrie laut, wie glücklich er doch mit mir sei und das er mich gegen keinen Mann auf dieser Welt eintauschen würde. Plötzlich raste ein schwarzes Auto um die Kurve. Es kam in rasanter Geschwindigkeit. Ich schrie Milo zu „Pass auf!“ und wollte zu ihm auf die Straße rennen, um ihn beiseite zu schubsen. Es war zu spät. Das Auto raste auf Milo zu und traf ihn mit voller Wucht. Er flog über die Windschutzscheibe, über das Dach und rollte über die Straße, bis er regungslos und blutend liegen blieb. Wie vom Blitz getroffen rannte ich zu ihm, doch konnte ich nichts mehr für ihn tun. Mein Freund war tot und als sein Herz aufhörte zu schlagen, hörte gleichzeitig auch mein Herz zu schlagen auf."

Fortsetzung folgt...
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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon YB2001 » 04 Apr 2015, 00:24

Ach du scheiße.
Das war jetzt echt heftig.
Bei der Stelle mit dem toten Türken muss ich ehrlich sagen, dass hätte ich von Liam überhaupt nicht erwartet.
Und die Stelle mit dem Autounfall find ich auch total heftig.
Skystar hat geschrieben:Mein Freund war tot und als sein Herz aufhörte zu schlagen, hörte gleichzeitig auch mein Herz zu schlagen auf."

Also Sky, du haste echt so ein Talent dafür Sachen zu schreiben, die einen echt mitnehmen.
Mit tut Liam voll leid! Auch wenn er jemanden getötet hat.

Also- auch hier hast du mich wieder geschockt. Und zwar sehr.

In diesem Sinne, trotzdem frohe Ostern und schreib bitte schnell weiter!

LG
Jan
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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon TheUnseen » 04 Apr 2015, 00:44

Meine Lieblings Geschichte ist "Aura - Licht und Schatten" und damit hätte sich deine Frage auch beantworte ja hab ich ^^ Ich muss sagen ich fand die Stelle als Dominiks Vater gestorben ist schon echt Traurig und Mitnehmend, nebenbei war die erste Geschichte die ich von dir gelesen habe, hab die Tetralogie in einer sehr seltsamen Reichenfolge gelesen :D
Und ja es ging um Vergewaltigung Ich Glaube Bell "Annabella " wurde von Gregor vergewaltigt

So und jetzt zum neuen Teil
Ich finde es echt krass,dass Liam einen Menschen umgebracht hat aber irgentwie kann ich ihn auch ein Stück weit verstehen ich glaube ich wäre auch durchgedreht in so einer Situation
Und das mit dem Autoumfall ist echt mies aber wieso muss er auch auf der Straße rumtanzen xDD
Ich wette ja das der oder die Typen im Auto was mit dem Türken zutun hatten

Naja das war es erstmal wieder Alles Gute und frohe Ostern wünsche ich
LG Marcel

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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon Max221B » 04 Apr 2015, 02:22

Puuuuh....was soll ich sagen....ist ja total irre....
Ich sag echt nicht mehr armer Liam, sondern armer Türke, der tot ist....Dass Liam so rasend werden könnte, dass er einen Menschen umbringt, hätte ich nicht gedacht... Und der Autounfall ist auch ziemlich schmerzhaft....
Bei deinen Geschichten sterben schon einige Leute...

Ich bin echt gespannt was das alles jetzt noch toppen soll... Weiter bitte Sky, ich bin sowas von gespannt! :)

LG Max
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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon GoldenStar18 » 04 Apr 2015, 10:50

Mit was danach kommt meine ich ob noch eine weitere Geschichte von dir folgen wird :)

Kaum zu glauben dass du den Rest der Geschichte in nur noch zwei Teilen unterbringen kannst :o
Manchmal sollte man nicht zu viel nachdenken - wenn sich was richtig anfühlt ist wahrscheinlich auch so

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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon IceCrow » 04 Apr 2015, 18:59

Sky ich bin dir böse. Liam ist kein schlechter Mensch und du machst ihn mit dem Mord zu einem solchen. Das finde ich nicht gut. Du hättest es ein bisschen glimpflicher enden lassen können. Die Vergewaltigung war ja schon schlimm genug.
Die deutsche Sprache ist Freeware, du kannst sie benutzen, ohne dafür zu bezahlen. Sie ist aber nicht Open Source, also darfst du sie nicht verändern, wie es dir gerade passt.

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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon 2599oderso » 04 Apr 2015, 23:44

Sky! Klasse! Ich habe bis seite 15 alles in einer Nacht gelesen! Ich fand/find die Geschichte so toll!

Auch Aura Licht und Schatten fand ich total gut. Ich war so in der Geschichte drin!
Das Ende von Aura l/s hast du, meine Meinung nach nicht so gut gemacht. Es war mir zu unrealistisch und die Teile mit dem Amulett habe ich übersprungen.

Hier, im Fernzug der Deutschen Bahn ist allerdings alles okay. Den Teil mit der Schwangeren Henriette und der Geburt im Zug fand ich allerdings zu weit hergeholt.

Ich find Liam sicher die beste. Ich erkenne mich voll Wieder. Aber so richtig. In Allen Punkten.

Die Szene, in der Liam und Milo in intim werden, hast du, wie auch schon von anderen bestätigt gut hinbekommen.
Die Vergewaltigung fand ich jetzt nicht sooo schlimm. Mein Gott, kann Passieren :D

Das Liam jemanden umgebracht hat is auch voll okay. Ich meine, es war ja nich seine Absicht und er wollte den ( es war doch der Tuerke oder ) doch nur ein Bischen schlagen. Kann er ja nicht wissen das sein Kreislauf so instabil is.

Ich hoffe du machst so weiter. Bleib realistisch. Das machst du Klasse.
Bitte beantworte auch fragen wie die Beziehung zu Jonas...

Ich bedanke mich sehr bei dir. Schreibstill ist super. Habe viel von dir gelernt. Auch in Deutsch :D

amor
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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon amor » 05 Apr 2015, 00:19

Moment mal!
ich lese ja jetzt seit vielen Monaten still Deine Geschichten mit und hab eigentlich außer Freude keine Notwendigkeit empfunden, was dazu zu schreiben, aber das jetzt notwendigt mich doch einige Fragen (nicht an Dich, Skystar) zu stellen:
Es ist in Ordnung, wenn Liam vergewaltigt wird?
Es ist in Ordnung, wenn Liam jemanden umbringt?
Es ist gar egal, wenn das ein Türke war?
Das das alles im Affekt mal passieren kann (wobei an dieses Mal gehörige Hemmnisse zu stellen sind) Ja, aber doch nicht so, wie Unterhosen einkaufen.
Sorry Leute, wie seid Ihr eigentlich drauf?

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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon Maxi98 » 05 Apr 2015, 08:54

Guten Morgen.
Amor, ich frage mich zwar gerade, welche Gedankenzüge du hast, aber naja..
Ich beantworte dir gerne mal deine Fragen:
1. Nein, natürlich ist es nicht in Ordnung, wenn Liam vergewaltigt wird!
2. Das ist ebenso nicht in Ordnung. Wieso sollte es auch in Ordnung sein, wenn er einen Mord begeht?
3. Ein Türke umzubringen, ist genauso gleichzusetzen, als wenn du einen deutschen umbringst. Sprich, der Türke ist genauso ein Mensch, wie jeder andere. Somit hat er ebenfalls das Recht, nicht ermordet zu werden!

Nun habe ich aber mal eine Frage an dich:
Wieso stellst du folgende Frage:
amor hat geschrieben:Sorry Leute, wie seid ihr eigentlich drauf?

Wieso ihr? Wieso musst du auf komplett alle schließen, die unter das Thema geschrieben haben? Nur einer(!) hat diese Kommentare gebracht, aber nicht alle! Somit brauchst du auch nicht auf alle anderen schließen!
Zudem denke ich, du hast den Kommentar etwas falsch verstanden! Was meinst du, warum es Smileys gibt, mit denen man manches "markieren" kann? Er hat in seinem Kommentar den Smiley " :D " benutzt! Vor allem auch hinter dem Satz:
2599oderso hat geschrieben:Die Vergewaltigung fand ich jetzt nicht sooo schlimm. Mein Gott, kann passieren :D

Das zeigt mir eigentlich, dass er diese Sache mit einem Hauch Ironie aussagt. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass er eine solchen Kommentar ernst meint, oder? Dazu komme noch, dass es weiterhin eine frei erfundene Geschichte ist, die man nicht zu ernst nehmen sollte. Es ist eine Geschichte!!

Ich hoffe, ich habe dazu genug gesagt... Was mich eher stutzig gemacht hat, war nicht der Kommentar von "2599oderso", sondern der von dir, amor!
So, bin raus. Schönen Tag noch!

Gruß,
Maxi!
Schön wär's gewesen, zumindest für's Leben..
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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon Skystar » 05 Apr 2015, 12:40

Heute muss ich meine Worte mit Bedacht wählen, denn mit dem letzten Kapitel hab ich das Feuer richtig zum lodern gebracht und ich will nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen. Erstmal vorweg: Es ist selbstverständlich nicht in Ordnung, einem Menschen das Leben zu nehmen! Da kann das Motiv des Täters noch so edelmütig sein, es ist einfach nicht in Ordnung "Gott zu spielen" und einem anderen Menschen das Leben zu nehmen! So viel dazu schon mal, denn jetzt kommt mein Aber und das bezieht sich nicht nur auf meine Geschichte, sondern auch auf meine persönliche Sichtweise. Warum hab ich gerade geschrieben "einem anderen Menschen das Leben zu nehmen"? Wieso hab ich nicht einfach geschrieben "einen Mord an einem Menschen zu begehen"? Ganz einfach: Weil das kein Mord war, den Liam verübt hat. Diese Aussage mag für manchen von euch jetzt keinen Sinn ergeben, denn der Türke ist schließlich tot - ja tot. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen einem Mord, der in der Regel schon von langer Hand geplant ist, und einem Totschlag, der in der Regel aus dem Affekt heraus geschieht. Ich habe diesbezüglich auch diese Seite für euch herausgesucht: http://www.gangway.de/gangway.asp?cat1id=6&cat2id=41&cat3id=&DocID=4509.
Bezüglich des Falles von Liam muss ich sagen: Ich hatte von Anfang an geplant, dass unter seiner Schuld ein Mensch stirbt, woraufhin sich einer rächt, indem dieser dann seinen Freund umbringt (Im Falle von Liams Freund Milo war es nämlich Mord!). Was ich nicht geplant hatte war, wie dieser Mensch durch Liam sein Leben verliert. Das ist schon hart was Liam da getan hat und nichts kann das entschuldigen, aber 1. wurde er von den beiden Kerlen vergewaltigt und haben ihm damit vermutlich lebenslange Schmerzen zugefügt, 2. haben die Kerle seinen Freund krankenhausreif geschlagen und 3. haben die Kerle auch noch damit gedroht, ihn noch einmal zu vergewaltigen und seinen Freund ebenso. Ist Liam nun also gleich ein schlechter Mensch, weil er den Türken getötet hat, der ihm so viel Leid zugefügt hat und auch noch zufügen wollte? Meine Antwort lautet Nein! Selbstverständlich ist es nicht in Ordnung, aber hinter jedem Mord und/oder Totschlag stecken Geschichten, sodass sich nicht alles einfach in eine Schublade stecken lässt. Jeder (Mord)Fall ist anders und muss genau durchleuchtet werden.
Es tut mir Leid, dass ich mit dem letzten Kapitel vielleicht einigen das Bild an Liam zerstört habe, das war zwar nicht meine Absicht, aber ich habe ihn schließlich auch nie als Heiligen ausgegeben^^. Mit dem heutigen Kapitel schließt sich dann auch langsam der Kreis, den ihr erfahrt, wo Liam und Jonas sich kennen gelernt haben, oder warum Liam nach Rom reist (Diesbezüglich hatten sogar ein paar User den richtigen Verdacht^^). Und nun genug der Worte, so ein ernstes Thema an so schönen Osterfeiertagen... da werden ja die Eier faul! :lol: Ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen und dieses Kapitel ist auch ein wenig länger, da es auf das Finale zugeht. Keine Sorge, ich krieg alles in der Geschichte unter, was ich auch unterbringen will. Es wird auch Dinge geben, die werde ich nicht preis geben, aber dazu im Finale mehr.



61. Eine gebrochene Seele
Ich war inzwischen von meinem Bett aufgestanden und stolzierte in dem kleinen Schlafabteil hin und her. Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf, davon auch einige, die meinen bisherigen Horizont bei weitem überstiegen. Das sich Liam nun als Mörder entpuppte war für mich einfach zu viel, doch das Seltsamste daran war, dass ich keinerlei Furcht vor ihm verspürte. „Du musst keine Angst vor mir haben, Milo.“, sagte Liam im ruhigen Ton zu mir, als ob er meine Gedanken schon wieder lesen könnte. „Ja, ich habe einen Menschen umgebracht, aber es war Totschlag und kein heimtückisch geplanter Mord. Und nachdem ich dir erzählt habe, was sie mit mir und meinem Freund angestellt haben… kannst du mich da nicht zumindest ein bisschen verstehen?“
„Doch ich verstehe dich…“, antwortete ich ihm auf der Stelle, „…aber du hast Selbstjustiz verübt!“
„Aber doch nur um mich und meinen Freund zu schützen!“, entgegnete Liam aufgelöst.
Ich hob meine Hand, damit er still schwieg, denn ich musste seine Geschichte erst richtig sacken lassen. Was sollte ich jetzt tun? Wie sollte ich nun weiter mit Liam umgehen? Ich fühl mich überfordert. „Was ist eigentlich nach dem Tod von… Milo geschehen?“, fragte ich Liam schließlich, hielt jedoch kurz inne, als es darum ging, meinen eigenen Namen in den Mund zu nehmen.
„Nun, ich blieb solange bei Milo wie ich nur könnte. Irgendwann kamen ein Krankenwagen und die Polizei. Die konnten auch nur noch den Tod meines Freundes bestätigen und ich musste schließlich mit der ganzen Wahrheit herausrücken. Sie stuften mich jedoch nicht als gemeingefährlichen Straftäter ein und steckten mich in eine Spezialklinik – oder besser gesagt ins Irrenhaus. Dort hab ich dann auch Jonas kennen gelernt.“ Nun wurde ich mehr als hellhörig. Jonas und Liam haben sich beide während ihrer therapeutischen Behandlung kennen gelernt? „Jonas war dort, weil er sich selbst das Leben nehmen wollte und als wir uns das erste Mal trafen, lernten wir uns besser kennen. Er erzählte mir seine Geheimnisse und ich vertraute ihm meine an. Er verstand was ich durch machte und gab mir die nötige Kraft und den nötigen Halt die Tage dort durch zu stehen. Doch so einfach war das leider nicht. Egal mit wie vielen Menschen ich über das Geschehene sprach, konnte mich kein Gespräch wirklich von der Last, die ich in mir trug, befreien. Dann erfuhr ich auch noch, dass Milos Eltern ihn in Italien beisetzten, da dort ihre Wurzeln lagen und er ins Familiengrab beigesetzt werden sollte. Ich hatte also keine Möglichkeit mich noch einmal richtig von ihm zu verabschieden. Da ich mit dem Totschlag auf den Türken eine schwere Tat begangen habe, ließen sie mich aber natürlich auch nicht einfach gehen und so… flüchtete ich schließlich auf eigene Faust! Mein Ziel war Rom und das mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung standen. Ich hatte nur wenig Zeit und noch weniger, um mir Geld zu besorgen und mir ein Ticket zu kaufen. Also stahl ich mir ein Ticket und den Rest kennst du ja. Ich traf dich! Zufall oder Schicksal? Jedenfalls musste ich mich sehr zusammenreißen, dass ich mir nichts anmerken ließ, als du mir deinen Namen nanntest. Und jetzt kann ich es dir auch sagen: Es tut mir Leid, dass ich dich den ganzen Tag vollgelabert habe, aber während meiner Therapie hab ich eines gelernt: Schweigen ist nicht immer Gold, sondern auch das Reden! Es ist nicht gut, immer alles tot zu schweigen. Manchmal muss man auch offen miteinander reden. Letztendlich hab ich aber auch nur immer wieder Geheimnisse vor dir gehabt, doch damit ist nun Schluss!“
Wie versteinert stand ich vor Liam, nicht in der Lage auch nur ein Wort zu sagen. So unglaublich war seine Geschichte. Doch die kurze Stille wurde jäh zerstört, als eine Lautsprecherdurchsage des Schaffners folgte: „Sehr geehrte Fahrgäste, in zehn Minuten erreichen wir Rom Hauptbahnhof. Aufgrund des gestrigen Stillstands des Zuges, haben wir aktuell noch eine Verspätung von etwa fünf Minuten. Wir bitten Sie deshalb vielmals um Entschuldigung und hoffen, dass sie die Fahrt mit uns trotzdem genossen haben. Wir von der Bahn bedanken uns bei allen Fahrgästen und hoffen, dass sie uns bald wieder mit ihrer Anwesenheit beehren. Der Ausstieg in Rom ist in Fahrtrichtung rechts.“ In zehn Minuten war es also endlich soweit. Die lange Zugfahrt nahm ein Ende und ich würde Luca endlich wieder sehen… Luca… du meine Güte. Ich hatte mit Liam Sex! Während Liam und ich unser Gepäck zusammen suchten, sprach keiner ein Wort. Es war mucksmäuschenstill im Abteil und nur das Quietschen der Räder auf den Schienen war von draußen zu hören.
„Eines solltest du noch wissen, Milo.“, sagte Liam schließlich und erstmals sah ich ihm wieder in die Augen, die auf einmal eine sehr traurige Wirkung auf mich ausübten. „Ich hab nicht nur mit dir geflirtet, weil es Spaß machte, oder weil du denselben Namen wie mein verstorbener Freund hast. Ich hab wirklich Gefühle für dich, sehr starke sogar. Doch bin ich froh, dass es bei meinen Anmachen geblieben ist und ich nicht nachts auch noch über dich hergefallen bin. Ich hätte wirklich Lust dazu gehabt, aber ich glaube, dann hättest du mir eine gescheuert!“ Liam fing zu lachen an und ich hätte mitgelacht, wenn nicht…, wenn nicht…
„Ach du heilige Scheiße!“, stieß ich auf einmal sehr laut aus. Ich war so dumm, so unglaublich dumm! Der Sex mit Liam war gar nicht real, sondern fand nur in meinen Träumen statt! Nach meinem Albtraum bin ich zugleich in den nächsten Traum gewandert, was ich aber für die Realität hielt. Der Kuss mit Liam…, der Sex mit Liam…, alles nicht real gewesen! Ich bin dümmer als die Polizei erlaubt.
Die Tür unseres Abteils sprang auf und wie auf Kommando stand der Polizist vor uns, der nur eine Sitzreihe weiter saß. Liam wich automatisch einen Schritt zurück, während ich mir nun automatisch die Frage stellte, ob ich Liam verpfeifen sollte. Er ist schließlich aus einer Spezialklinik ausgebrochen, nachdem er einen Menschen getötet hat…! „Du hast so laut geschrien. Ist alles in Ordnung bei euch?“, fragte der Polizist sehr nett und seine Augen wanderten von mir zu Liam und wieder zurück.
Bevor ich dem Polizisten eine Antwort gab, blickte ich kurz zu Liam, der mich flehend ansah und sich nebenbei förmlich in die Hose machte. Er hat wirklich Angst. Liam hat Angst! „Ja! Hier ist alles in bester Ordnung, Kommissar!“, antwortete ich dem Polizisten schließlich. „Liam hat mir gerade nur eine seiner wilden Sex-Geschichten erzählt und sie können sich gar nicht vorstellen, was da abging.“
„Ehrlich gesagt möchte ich mir das auch gar nicht vorstellen.“, erwiderte der Polizist lächelnd. „Na denn Jungs. Ich verabschiede mich von euch. Die Zugfahrt war sehr unterhaltsam, was auch euer Verdienst war. Ich wünsche euch in Rom viel Spaß… oh und treibt es nicht mehr zu bunt.“ Der Polizist zwinkerte und schelmisch zu und schloss die Tür anschließend wieder.
Liam atmete erleichtert aus. „Wieso hast du mich nicht verpfiffen?“, fragte er mich verwundert.
Zuerst hatte ich das Gefühl, ihm diese Frage gar nicht so genau beantworten zu können, doch als ich ein bisschen nachdachte, antwortete ich ihm: „Ich hab den ganzen Tag gerätselt, warum du so bist wie du bist und jetzt hast du mir Antworten darauf geliefert. Du hast etwas Schlimmes getan, aber du hast auch etwas Schlimmes erlebt! Ich weiß, dass du kein schlechter Mensch bist, denn du hast das Herz am rechten Fleck. Du hast einen Fehler begangen, aber ich glaube, dass du bereits genug leiden musstest, da deine Seele völlig zerstört ist. Ich finde, du hast zumindest die Chance verdient, dich anständig von deinem Freund zu verabschieden – an seinem Grab.“

Fortsetzung folgt... (ein letztes Mal)
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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon GoldenStar18 » 05 Apr 2015, 13:55

Och man ._.

Die müssen zusammenkommen :(
Manchmal sollte man nicht zu viel nachdenken - wenn sich was richtig anfühlt ist wahrscheinlich auch so

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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon TheUnseen » 05 Apr 2015, 14:44

Wow ich muss sagen Liam tut mir echt Leid auch in Angeschicht dessen was er getan hat.
Und ich kann Goldenstar nur zustimmen die würde mit auch wünschen das die beiden zusammen kommen aber ich hab was das angeht momentan ein sehr schlechtes Gefühle :D

Und nebenbei steht das noch das du nach dieser Geschichte und deiner kleinen Pause weiter bei der Schattenphönix schreibst Wäre echt klasse :D ich liebe deine Tetralogie ^^

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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon Max221B » 05 Apr 2015, 15:09

Ohjemineeee....nur noch ein Teil dann ist alles vorbei!?! Der muss aber extra lang werden! :)

Ich bin auch dafür dass die beiden zusammen kommen... Ich bin gespannt wie du das löst Sky, vielleicht wieder ein offenes Ende?!? Das hast du ja schonmal gemacht...also weiter bitte mit dem großen Finale! :flag:

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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon IceCrow » 05 Apr 2015, 16:59

Wehe die beiden kommen nicht zusammen. Dann protestiere ich :D .

Ich muss dich auf der rechtlichen Ebene aber leider enttäuschen Sky. Liam würde vor Gericht Mord bekommen, da er aus einem niederen Beweggrund gehandelt hat. Sicherlich wurde sein Freund zusammengeschlagen, das reicht aber nicht für einen "ausreichenden" Beweggrund. Die Chance einen Totschlag zu bekommen sind somit fast nicht vorhanden. Wenn sein Freund allerdings umgebracht worden wäre vielleicht. Totschlag wäre dann tatsächlich eine Affekttat, welche hier aber nicht stattgefunden hat. Er hat die beiden Bösewichte bewusst aufgesucht, und sich ebenso bewusst die Metallstange gegriffen. Affekt wäre nur gegeben wenn er aufgrund einer plötzlichen Impulsreaktion gehandelt hätte. Wenn überhaupt hätte er also Mord (da niederer Beweggrund) als Affekttat bekommen. Da er mit 17 noch nach dem Jugendstrafgesetz bewertet werden muss, würde er nicht wirklich mit einer langen Strafe rechnen müssen.

Hoffe das war jetzt nicht zu kompliziert ausgedrückt.
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Re: Die Zugfahrt meines Lebens

Beitragvon Dragon900 » 05 Apr 2015, 21:10

Also ist Liam auf dem Weg nach Rom, weil er zum Grab seines ehemaligen Freundes möchte. Der Angriff von den beiden Typen an Liam war schon ziemlich heftig. Das er den Kerl geötetet hat, ist zwar schlimm aber mein Mitleid an solche Menschen hält sich eigentlich sehr begrenzt. In anbetracht der Taten, die die Beiden Kerle da verübt haben, kann man dies Liam nicht übel nehmen.

Für Zivilcourage zahlt man bei gewissen Umständen einen hohen Preis und das ist nicht nur in deiner Geschichte so, sondern leider auch in der Realität der Fall. Es Ist schlimm was da vorgefallen ist aber Liam war hier eindeutig in einem Ausnahmezustand und nicht bei klaren Verstand. Von daher wäre es hier schwachsinnig von einem Mord zu sprechen, wenn diese Tat im Effekt passierte. Das sollten sich alle, die ihn nun dafür verurteilen, mal durch den Kopf gehen lassen. Geschichte hin oder her. :)

Überraschender finde ich hingegen den "Verkehr" zwischen Liam und Milo im Zug. Ich habe bis vorhin wirklich geglaubt, dass dies real geschehen ist. Mit einem Traum habe ich bis eben nicht mal ansatzweise gerechnet. Da ist dir eine gute Wendung gelungen, Skystar.
Um so mehr erfreut es mich, dass Milo seinem Freund bis hierhin treu geblieben ist, was ich wirklich sehr schätze.

Wie wird es nach dieser Geschichte hier mit dir weitergehen? Wirst du dich wieder dem Schattenphoenix witmen? Oder wirst du jetzt eher eine Pause in Anspruch nehmen? Solltest du an besagter Geschichte anknüpfen, so wäre nochmal eine kleine Zusammenfassung der Geschehnisse wirklich sehr hilfreich, da ich kaum noch was in Erinnerung habe, nach so einer langen Zeit.

Gruß
Dragon
Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben an denen du nichts ändern kannst. Der eine ist gestern und der andere ist morgen.

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