Die Maske

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Pat21
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Die Maske

Beitragvon Pat21 » 18 Jun 2017, 00:15

Die folgende Geschichte bedeutet mir sehr viel und habe ich selbst verfasst. Das ist meine erste Geschichte die ich
geschrieben habe. Über konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge freue ich mich natürlich unheimlich!
Ich nenne sie "Die Maske":

Es war der 25. Februar, an dem er aufwachte und sofort wusste, dass dieser Tag kein guter werden würde. Er wusste nicht, was auf ihn zukommen werde an diesem Tag, aber seltsamerweise meldete sich sein Bauch schon Tage zuvor und warnte vor dem Bevorstehenden.
Es war kein Hunger, den er in seinem Bauch verspürte, sondern eine Art der Angst vor der Zukunft , vor Enttäuschungen und dem Leiden.
Trotz der ständigen Angst macht er sich auf den Weg, um etwas spazieren zu gehen. Dabei kam er am örtlichen Bahnhof vorbei, an dem die Jugendlichen gerne rauchten, tranken und kifften.
Er beobachtete, wie ein Zug nach dem anderen ein- und ausfuhr.
Es war sehr interessant für ihn die verschiedenen Menschen zu observieren, wie sie liefen, redeten und lachten.
Doch plötzlich stieg eine Person aus einem Zug, dessen Gesicht unkenntlich war.
Er trat auf diese Person zu, um herauszufinden, wer das ist.
Schritt für Schritt näherte er sich der Person. Es schien fast so als würde sie ihn magisch anziehen.
Jetzt wurde auch die Person auf ihn aufmerksam.
Sie lief auf ihn und er auf sie zu. Die Menschenmassen verbeiziehend, als wäre dieses Aufeinanderzugehen von der Realität ausgeschlossen und nur für die Person und ihn zu sehen.
Gleichzeitig wuchs aber auch die Angst in ihm und ihn überkam das Gefühl, dass diese Person keine friedliebende ist, sondern eine, die Menschen in ihren Bann zieht, um diese kaltblütig zu verwunden.
Er konnte das eigentlich nicht wissen, doch sein Bauchgefühl und die aus dem Bauch entspringende Angst sprachen für sich.
Sofort wusste er, dass auch er von dieser Person verletzt werden könnte.
Er war normalerweise ein Mensch, der immer optimistisch dachte und an das Gute in den Menschen glaubte. Aus diesem Grund versuchte er das scheinbar Schlechte und Böse in dieser Person auszublenden und konzentrierte sich darauf, das Gute in ihr zu erkennen.
So lud er die Person zu sich nach Hause ein, um mehr über diese und ihre positiven Seiten zu erfahren.
Die Person war auf dem Weg zu ihm nicht sehr gesprächig. Sie antwortete auf keine Fragen, außer auf solche, die zum Beipiel das Wetter betrafen.
Er wollte kochen, doch die Person verspürte keinen Hunger, geschweige denn irgendwelche Gefühle. Ihre Miene ließen seine Ängste und Sorgen, die er schon seit Tagen verspürte, noch mehr wachsen.
Ihn wurde klar, dass das mit der Person zusammenhängen muss.
Schon bald kamen beide bei ihm an. Die Person setzte sich ohne zu zögern auf sein Sofa und bat ihn darum auch Platz zu nehmen.
Nachdem er sich setzte, begann die Person gesprächig zu werden und fragte, ob er mit ihr befreundet sein möchte.
Ihm wurde schlecht und seine Gedanken begannen verrückt zu spielen.
Plötzlich griff die Person in ihre rechte Hosentasche und holte aus ihr eine lederne Scheide, in der ein Dolch zu stecken schien.
Als die Person den Dolch aus der Scheide zog, wusste er instinktiv, dass das sein Todesurteil ist.
Er konnte nicht wegrennen oder sich wehren, da er im Bann der Person war, der ihn zu parslysieren schien.
Die Person erhob den Dolch in ihrer geballten Faust und sagte, dass sie das nur ungern mache.
Sie stach ihm den Dolch direkt in sein Herz. Seine Brust wurde sehr schnell von seinem eigenen Blut umströmt.
Während er immer mehr im Sofa einsackte, erhob sich die Person und wollte verschwinden, doch er verlangte von ihr mit letzter Kraft, dass sie ihre Geschichten erzählt. Also blieb sie noch etwas und erzählte von den anderen Morden, die sie begannen hatte.
Er verlor immer mehr Blut und damit auch an Kraft.
Verzweifelt schaute er auf den in seiner Brust steckenden Dolch, dessen Griff eine Gravur einer römischen V trug.
Plötzlich fiel der Person eine Maske von Gesicht.
Das Antlitz war schrecklich.
Das Gesicht des jungen Mannes war von Boshaftigkeit geradezu durchflutet. Die Augen wie die einer Schlange, Hörner eines Bullen und der Mund eines Wolfes, der darauf zu lauern schien, das nächste Schaf reißen zu können.
Der hässliche Mann verschwand immer mehr im dunklen Flur ohne etwas Mitleid zu zeigen.
Er ließ ihn einfach zurück und einsam sterben.
Stark bleiben und weiterkämpfen :)

Die Maske

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Pat21
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Re: Die Maske

Beitragvon Pat21 » 18 Jun 2017, 00:17

Achja. Wichtig zum Verständnis. Das Wort "Person"
kommt aus dem Lateinischen "person, persona" und bedeutet soviel wie "Maske".
Ich habe die Person also bewusst "Person" gennannt.
Viele Grüße :)
Stark bleiben und weiterkämpfen :)

 


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