Die Liebe meines Lebens

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Simson
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Re: Die Liebe meines Lebens

Beitragvon Simson » 06 Jan 2019, 22:16

Dieser Typ ist so krank! Er hat absolut kein Mitgefühl, auch nicht mit seiner großen Liebe Felian. Er läßt ihn leiden und fühlt sich noch als Retter dabei- wie widerlich.
Ich hoffe die ganze Intrige fliegt bald auf.
"Sei wie du bist ! Irgendwann kommt es sowieso raus." E.v. Hirschhausen

Re: Die Liebe meines Lebens

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Re: Die Liebe meines Lebens

Beitragvon Svenni » 06 Jan 2019, 23:03

Danke :D und das wiederliche ist, dass er noch viele Pläne auf Lager hat ;)

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Re: Die Liebe meines Lebens

Beitragvon Svenni » 07 Jan 2019, 16:08

Da ich die nächsten Tage kein Wlan haben werde, dauert es voraussichtlich, bis ein neues Kapitel kommt. Vielleicht kann ich während der Arbeit schnell eins hochladen, aber mal schauen, ob das klappt.
Ich bin mit den nächsten Kapiteln nicht wirklich zufrieden, aber ich habe jetzt schon so viele Seiten vorausgeschrieben und will nicht wieder alles verändern und umschreiben. Ging es zwischen Felian und Korbinian nicht doch etwas zu schnell? Ich hoffe, ich verliere durch die nächsten Kapitel nicht so viele Leser....



In den nächsten Tagen ging es ihm langsam besser. Nach und nach erholte er sich wieder. Er lag nicht nur teilnahmslos auf dem Sofa und starrte die Decke an, sondern er begann aufzustehen, wieder jeden Tag duschen zu gehen und immer öfter konnten wir wieder normale Gespräche führen. Sein Praktikum war mittlerweile auch längst Geschichte und er hätte eigentlich wieder in die Uni gemusst, aber dort würde sich noch lange nicht blicken lassen. Tagsüber ging er viel Spazieren, hatte er mir erzählt, während ich in der Arbeit war, immer mit der Angst Vitus zu treffen. Aber von diesem hatten wir in der letzten Woche nicht mehr viel gesehen. Dreimal wollte er mich noch vorm Krankenhaus abfangen, aber ich hatte ihm immer gedroht, sollte er mir zu nahe kommen, die Polizei zu rufen. Von mal zu mal hatte er schlechter ausgesehen. Seine Augen hatten ein so tiefes Rot, dass sie sich wahrscheinlich nie wieder erholen würden. Und immer wenn ich ihn sah, liefen ihm die Tränen wie Bäche über die Wangen. Wie bei Felian, nur schien es dem langsam besser zu gehen.
Dreimal war auch Post für Felian angekommen. Einmal war es ein weiterer Strauß Rosen gewesen, die ich im Biomüll entsorgte, einmal ein Fotoalbum mit gemeinsamen Fotos von dem ehemaligem Liebespaar und erst gestern war ein winziger Teddybär angekommen. So klein, dass Felian ihn den ganzen Tag in der Hosentasche umher trug. Sobald ich die Gelegenheit hatte, würde ich das Stofftier auch entsorgen.
Als ich an einem Freitagabend nach Hause kam, traf ich Felian in unserer Küche an. Er hielt sein Handy am Ohr, mit der anderen Hand rührte er in einem Kochtopf. Er nickte mir kurz zu, antwortete dann auf eine Frage und kicherte leise. Ich verschwand wieder im Flur, um mir meine Schuhe auszuziehen und meine dicke Winterjacke in die Garderobe zu hängen. Seit Felian hier wohnte, war es in meiner Wohnung viel ordentlicher.
Als ich wieder in die Küche zurückkehrte legte er gerade sein Handy weg.
„Ich habe mit Sana telefoniert“, informierte er mich.
Ich nickte. Sana hatte ihn in letzter Zeit oft besucht. Ich war nicht wirklich dafür. Sana war eher auf Vitus Seite. Dauernd jammerte sie Felian voll, was für ein niedliches Paar sie gewesen waren und dass sie sich nicht vorstellen konnte, dass Vitus ihn wirklich betrogen hatte. Als würde Felian das jetzt weiterhelfen! Ich fürchtete ein wenig, dass sie Felian überreden würde, seinem Ex eine zweite Chance zu geben. Am liebsten hätte ich sie gar nicht mehr in meine Wohnung gelassen, aber sie war nun mal Felians kleine Schwester. Von meiner eigenen Schwester hatte ich, nachdem sie ihren Urlaub in Berlin beendet hatten, nichts mehr gehört.
„Sie hat erzählt, dass Vitus vor ihrer Haustür stand und sie angefleht hat, mich anzurufen.“
Ich versteifte mich. „Und, hat sie das getan?“
„Nein, sie weiß ja, dass ich keinen Kontakt mehr zu Vitus möchte.“
„Du wirst ihm nicht verzeihen können, oder?“ Ich hatte Angst vor dieser Antwort.
„Ich weiß es nicht. Er hat mir zu sehr weh getan. Außerdem, wer einmal fremd geht, der macht es wieder. Das ist doch so, oder?“
„Ja, das ist so“, pflichtete ich ihm bei und versuchte möglichst betrübt zu wirken.
„Ich werde es nur nicht verstehen können, wieso er das gemacht hat. Ich meine, es hat alles gepasst, verstehst du? Auch im Bett, wenn ich das so sagen darf. Dachte ich zumindest...“ Energisch rührte er mit dem Kochlöffel in den Topf, in dem ein paar Kartoffeln schwammen.
Ich legte ihm meine Hand auf die Schulter.
„Ich habe in den letzten Tagen oft an unsere Katze gedacht, die wir uns zusammen geholt haben. Unsere Biene.“
„Dann hol sie doch her!“
Traurig schüttelte er den Kopf: „Nein, das geht nicht. Deine Wohnung ist leider zu klein und außerdem soll sie raus dürfen. Das würde hier nicht gehen. Und sie hing vom Anfang an sehr an Vitus. Es ist besser, wenn ich ihm die Katze überlasse.“
„Dann adoptiere doch eine neue. Oder einen Hund. Wie du willst, Hauptsache du bist glücklich.“
„Nein, das geht nicht.“ Seine Augen hatten wieder den traurigen Glanz angenommen.
„Und warum nicht?“
„Ich weiß ja noch nicht einmal, wo ich hin soll! Es ist furchtbar lieb von dir, dass du mich aufgenommen hast, aber ich kann ja nicht ewig hier wohnen.“
„Wieso denn?“ Meine Stimme zitterte ein wenig.
„Ich meine... Du willst ja auch mal jemanden kennenlernen. Du hast mir schon erzählt, dass du auf der Suche nach einem Freund bist.“
„Das war eine Lüge!“
„Hä?“ Erstaunt ließ Felian den Kochlöffel los und in das Wasser zu den Kartoffeln platschen.
„Ich habe dich da angelogen.“
„Inwiefern?“
„Ich bin nicht nach der Suche nach einem Freund.“
„Wie meinst du das?“ Felian war sichtlich verwirrt.
„Ich will nur dich.“
„Als deinen Freund?“
„Ja.“
Felian fing zum Zittern an. Mit der einen Hand hielt er sich an der Theke fest.
„Felian... Ich, ich liebe dich.“ Es war nur ein Flüstern meinerseits.
„Wie lange denn schon?“ Seine Stimme war ganz zittrig.
„Seitdem ich dich kenne.“
„Und du hast nie etwas gesagt?“
Ich schüttelte den Kopf.
„Ich... Was soll ich denn jetzt sagen?“ Er strich sich durch seine Haare, biss sich gleichzeitig auf seine Unterlippe und schien überhaupt nicht zu wissen, was er tun sollte.
„Vielleicht... Vielleicht sollten wir es einfach probieren.“ Ich war auch ganz nervös.
Eine Träne rollte aus Felians Auge. Ich trat ganz nah zu ihm und strich sie ihm mit dem Finger weg.
„Ich weiß es nicht“, flüsterte er.
„Ich würde dir niemals weh tun“, versprach ich, „dafür liebe ich dich zu sehr.
„Es geht mir einfach alles zu schnell“, jammerte er, eine Träne gesellte sich zur ersten.
„Lass dir dir Zeit, mein Lieber. Ich werde dich nie zu etwas drängen. Vergiss nur nicht, dass ich dich wirklich liebe. Mehr als alle anderen zusammen.“
„Danke Korbinian.“ Müde lächelte er mich an.
„Ich werde dir die Zeit lassen, versprochen.“
„Ich weiß nur gar nicht, was ich jetzt denken soll. Es geht mir einfach alles viel zu schnell.“
„Nur Geduld.“
Ich beugte mich ein wenig näher zu ihm rüber und küsste ihn auf die Wange. Gleichzeitig kochte das Wasser im Topf neben und über und landete mit einem lautem Zischen auf der heißen Herdplatte. Felian machte einen erschrockenen Sprung in die Höhe.

Wie viele Jahre hatte ich davon geträumt? Wie viele Nächte war ich in meinem Bett gelegen und hatte gebetet, dass Felian irgendwann mir gehören würde? Tausende Male hatte ich mir vorgestellt, wie es wäre, wenn ich ihn küssen würde. Ich war mir sicher, dass ich ihn auf Händen tragen würde, ihn verwöhnen würde wie einen König, wenn ich ihn doch nur irgendwann bekommen würde. Nie hatte ich aufgegeben und schließlich wurde ich endlich, endlich für meine Geduld belohnt.
Vier Tage lang hat es gedauert. Vier Tage lang hat Felian sich komisch vor mir verhalten. Er hatte sich wieder zurückgezogen und hatte anscheinend viel nachgedacht. Ich hatte mich aber von meiner besten Seite gezeigt. Ich hatte ihm jeden Morgen seinen Kaffee ans Bett, beziehungsweise ans Sofa gebracht, ihm mit den aufwendigsten drei Gänge Gerichten verwöhnt und ihn bei jeder Gelegenheit, wie durch Zufall, ganz beiläufig berührt. Und ich hatte ihm immer und immer wieder versichert, dass ich der Richtige für ihn war.
„Ich kann Vitus einfach nicht vergessen“, hatte er oft gejammert, aber ich hatte ihn versichert, dass das besser werden würde, wenn er sich nur von mir ablenken lassen würde.
Und schließlich, schließlich hatte er zugestimmt. Er hatte mir versichert, dass er versuchen würde, mit mir eine Beziehung zu führen, aber er könnte mir nicht versprechen, ob es auch klappen würde.
Nicht genau die Worte, die ich mir gewünscht hatte, aber ich war zuversichtlich. Ich würde ihn schon so von mir überzeugen, dass er seinen platinblonden Exfreund bald vergessen würde. Vitus war Geschichte, jetzt war ich an der Reihe!
Diese Nacht war die erste, die er nicht auf dem Sofa verbrachte. Er war in zwei Decken eingewickelt, als ich mich neben ihn ins Bett legte. Sofort zog ich ihn so dicht an mich ran, dass meine Arme schmerzten. Ich wollte ihn nie wieder los lassen. Felian zappelte ein wenig, sodass ich ihn ein wenig lockerer lassen musste und rutschte ein Stückchen von mir weg. Nur ein wenig, mehr ließ ich ihn gar nicht. Mein größter Traum war schließlich wahr geworden.
„Gute Nacht, Korbinian“, flüsterte er und schloss sofort die Augen. Anscheinend wollte er wirklich gleich einschlafen. Aber das war nicht in meinem Sinne.
Ich fuhr mit meiner Hand unter den Deckenknäuel und ließ meine Finger an seinem Hals, seiner Brust und an seinem Bauch entlang gleiten. Bis hinunter zum Knie schob ich meine Hand. Schade, dass er Klamotten an hatte.
Ich ließ meine Hände keine Sekunde ruhen. Sie strichen über Felians Körper, zerstörten seine Frisur, rafften sein T-Shirt nach oben.
Am Anfang lag Felian ganz still da, wollte wahrhaftig so tun, als wäre er wirklich schon am Schlafen, aber dann fing er meine Hände ab und hielt sie mit seinen eigenen fest umklammert. Was hatte er denn?! Er kuschelte sonst auch so gerne. Mit Jerome war er damals eng umschlungen im Bett gelegen und an Vitus selbst war er die ganze Zeit wie Sekundenkleber geklebt. Aber wenigstens hielten wir jetzt Händchen, auch nicht schlecht.
Die ganze Nacht über hielt er meine Hände fest umklammert, aber ich spürte, dass er lange nicht einschlafen konnte. Als wir am nächsten Morgen aufstanden, waren seine Augen leicht rötlich.

„Hast du eigentlich Sana von uns erzählt?“, fragte ich meinen ersten und einzigen Freund, als wir eine Woche später, am Samstagmorgen, am Küchentisch saßen.
Felian rührte Zucker in seinen Kaffee während er mir antwortete: „Nein, ich habe noch niemanden von uns erzählt.“
„Hast du es denn vor?“
„Ich weiß nicht.“ Er nippte an seinem Getränk, „ich glaube nicht, dass sie verstehen würden, dass ich mich so schnell in die nächste Beziehung geworfen habe.“ Er sah mich entschuldigend an.
„Aber das ist doch alleine deine Sache.“
„Ich weiß schon. Ich werde ihnen von dir erzählen, versprochen.“
„Alles gut.“ Ich lächelte ihm zu.
Ich war so froh, dass ich ihn jetzt endlich meinen Freund nennen durfte. Jede Nacht lag er jetzt schon mit in meinem Bett und wir kuschelten. Es war nicht mehr so wie am ersten Abend, als er nur steif wie ein Brett neben mir gelegen war, sondern auch er drückte sich jetzt eng an mich. Ich hatte es doch gewusst, er liebte Körperkontakt. Und in meinen Armen schien er sich auch endlich wirklich wohl zu fühlen. Ich konnte es kaum erwarten, ihn zum ersten Mal zu küssen, denn das hatte er mich noch nicht gelassen. Ein paar Mal hatte ich es nachts im Bett schon versucht, aber jedes Mal hatte er, als ob er Gedanken lesen könnte, zuvor schon den Kopf weg gedreht. Ich stellte mir eine super romantische Atmosphäre für unseren ersten Kuss vor. Beim Picknick im Wald zum Beispiel oder am Strand des Meeres. Leider hatten wir draußen Minustemperaturen und die Menschen warteten sehnsüchtig auf den ersten Schnee. Beim Picknick würden wir erfrieren und ein Meer hatten wir leider auch nicht vor der Haustüre. Vielleicht würde ich Felian bald ins Kino einladen und mich dann, wenn es ganz dunkel im Saal war und Felian vom Film abgelenkt war, blitzschnell zu ihm rüber beugen. Allerdings hätte ich es am liebsten, wenn er die Initiative ergreifen würde.
„Du hast an Weihnachten noch nichts vor, oder?“, unterbrach er mich bei meinen Gedanken.
Ich schüttelte den Kopf. Über Weihnachten hatte ich mir noch nie große Gedanken gemacht. Als meine Mutter noch gelebt hatte, waren die Feiertage ganz schön gewesen. Am heiligen Abend hatte sie mit uns immer einen Baum geschmückt und darunter haben wir die Geschenke verteilt. Ganz klassisch, wie in fast jeder Familie. Ihr hatte es großen Spaß gemacht, ihre Kinder an diesem Abend mit Geschenken zu verwöhnen. Sie freute sich über unsere glücklichen Gesichter. Nachdem sie von zuhause ausgezogen war, haben Ella und ich Weihnachten auch immer in ihrer Wohnung verbracht. Ella hatte sich nach einem halben Jahr Trotzanfall, so wie ich es gerne nannte, wieder beruhigt und Mum und sie waren wieder ein Herz und eine Seele gewesen. Nach ihrem Tod waren die Festtage dann längst nichts mehr besonderes. Dad überreichte mir und Ella immer einen Umschlag mit hundert Euro. Die Mühe, Geschenke für uns zu finden, die uns laut ihm dann wahrscheinlich gar nicht gefallen würden, machte er sich nie. Meist schauten wir nach der dürftigen Bescherung noch einen Weihnachtsfilm wie Kevin allein zu Haus oder eine schöne Bescherung an, aber dann verschwanden wir getrennt auf unsere Zimmer.
„Hast du dann Lust, mit uns Weihnachten zu feiern? Also mit Sana und mit meiner Mum? Dann werden sie dich auch kennenlernen, wenn du das möchtest.“
„Klar, wieso nicht.“
„Ich bin gespannt, was sie zu dir sagen.“ Er lächelte mich lieb an.
„Bestimmt sind sie von mir begeistert“, grinste ich, „sie werden gleich merken, wie sehr ich dich liebe.“
Felian schaute mich dankbar an. „Wie schon gesagt, sie wissen nur noch nicht, dass ich so schnell einen neuen Freund gefunden habe.“
„Das wird schon. Irgendwann werden sie es verstehen.“
„Ich hoffe es.“
„Ich liebe dich wirklich, Felian“, versicherte ich ihm schon zum x-ten Mal.
Er biss sich auf die Unterlippe. „Ich mag dich auch sehr gerne, Korbinian. Ich weiß nur noch immer nicht, wie meine Gefühle zu dir stehen.“ Er wirkte ganz traurig, während er dies sagte.
„Alles ist gut. Ich weiß, dass du noch Zeit brauchst.“ Ich strich mit meinen Fingern über seine Hand. Mein Blick fiel auf seine Hosentasche. Darin konnte ich den Kopf des kleinen Bären sehen. Felian trug ihn ständig mit sich herum. Ich hätte dem Teddy am liebsten den Kopf runter gerissen. Und dann, dann würde ich hoffen. Hoffen, dass Felian Vitus irgendwann vergessen würde und dass er sich irgendwann ganz in mich verlieben würde. Aber immerhin war ich jetzt schon mal nicht mehr sein bester, sondern sein fester Freund. Ich war auf dem richtigen Weg. Ich musste nur genügend Geduld haben.

„Du bist aber kein großer Weihnachtsfan, oder?“, wandte er sich etwas später an erneut an mich.
„Wie kommst du denn darauf?“
„Du dekorierst nichts oder so. Vitus und ich haben die letzten Jahre schon immer ab spätestens erstem Advent alles geschmückt. Hast du denn wenigstens einen Christbaum?“
„Wir hatten schon seit Jahren keinen Weihnachtsbaum mehr“, ich zuckte mit den Schultern, „willst du denn einen haben?“
„Ich finde, ohne Christbaum ist es kein richtiges Weihnachten.“
„Gut, dann kaufen wir einen. Wo bekommt man denn einen her?“
„Wir haben unseren immer auf einer Plantage geholt. Da werden die extra Tannenbäume für Weihnachten gepflanzt. Man muss sie nur selbst abschneiden.“
„Selbst abschneiden?“
„Genau. Du hast doch bestimmt eine Säge, oder?“
„Eine Motorsäge?“
„Ich glaube nicht, dass sie einem mit einer Motorsäge rein lassen“, gluckste er, „aber eine normale Säge wirst du doch haben, oder nicht?“
„Nicht, dass ich wüsste.“
„Mhm, bestimmt kann man sich auch eine ausleihen. Oder wir fragen irgendwelche anderen Menschen, die da auch rum laufen werden. Wann wollen wir denn da hin?“
„Jetzt gleich?“
„Klingt nach einem Plan.“ Zufrieden lehnte er sich zurück und nahm den letzten Schluck aus seiner Tasse. Es war das erste Mal, dass wir etwas als Pärchen zusammen unternahmen. Und wenn es nur das Kaufen eines Weihnachtsbaumes war.

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Re: Die Liebe meines Lebens

Beitragvon Cyberfox » 08 Jan 2019, 15:25

Das ist echt heftig und krank, was der da abzieht, auch wenn ich Vitus nicht mag. Ich muss da Salto Recht geben. Ich denke mittlerweile auch, dass beide für Felian nicht geeignet sind. Würde man mich in so eine Situation bringen, ich würde alles dran setzen um den Faker aufzuspüren. Selbst wenn ich die Betreiber des Internetportals kontaktieren müsste. Den Rechtsweg würde ich in so einer Situation auch niemals ausschließen. Bin sehr gespannt, was Korbinian nun als nächstes veranstalten wird. Für Felian wünsche ich mir, dass dies auffliegt und er Jemanden findet, der ihn wirklich gut tut. ^^

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Re: Die Liebe meines Lebens

Beitragvon Svenni » 13 Jan 2019, 20:00

Ich habe diese Geschichte endlich fertig geschrieben 8). Am Mittwoch, spätestens am Freitag kommt ein neues Kapitel. Ich würde es gerne schon früher hochladen, aber bei uns ist das mit dem WLAN kompliziert :x.
Auf jeden Fall wollten mein Freund und ich gestern zur Feier des Tages eine Flasche Sekt aufmachen, aber wir haben beide den Deckel nicht auf bekommen :roll:. So viel dazu, Alkohol ist eh ungesund :D. Bis bald

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Re: Die Liebe meines Lebens

Beitragvon Cyberfox » 13 Jan 2019, 23:16

Das ist ja cool. Dann hat man schon mal die Gewissheit, dass diese Geschichte zu 100% abgeschlossen wird. :) Bei vielen Geschichten hat man immer die Bedenken, dass die nicht richtig beendet werden. Das finde ich in sehr vielen Fällen einfach nur schade.

Re: Die Liebe meines Lebens

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