Der Schöne und das Biest

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GoldenStar18
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Re: Der Schöne und das Biest

Beitragvon GoldenStar18 » 28 Jan 2014, 21:21

Ich verstehe nicht warum nick so ein drama macht...

Ist doch eigentlich ganz süß, dass Felix ihn so unbedingt kennen lernen wollte, dass er sich sogar anfahren hat lassen^^
Manchmal sollte man nicht zu viel nachdenken - wenn sich was richtig anfühlt ist wahrscheinlich auch so

Re: Der Schöne und das Biest

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2BD
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Re: Der Schöne und das Biest

Beitragvon 2BD » 31 Jan 2014, 21:14

@GoldenStar18: Naja, es war auch irgendwie süss von Felix, aber er hatte Nick angelogen und das findet Nick falsch. Insgeheim ist er eine kleine Drama-Queen ;).

Ich weiss, dass ich zwar gesagt hatte, dass ich bald wieder täglich einen neuen Teil hochladen werde, aber ich fand die letzten Teile, wo ich mir wieder etwas mehr Zeit genommen hatte etwas besser und will mir deswegen auch mehr Zeit nehme. Für den weiteren Storyverlauf haben lostlove und ich uns auch schon etwas ausgedacht, was dem ganzen - meiner Meinung nach - noch mehr tiefe geben wird. Mal sehen, wie gut ich das umsetzen kann :).
So, zu diesem Teil möchte ich mal noch sagen, dass er etwas anders ist und alles ein wenig auflockern soll. Mal sehen, wie es euch gefällt :).

Kapitel 20: Liebesgedichte
Donnerdtag, 20.02.14
Als ich aufwachte ging es mir deutlich besser, wie am Morgen zuvor. Mit wiedergefundener guter Laune und jede Menge Endorphine im Blut stellte ich mich unter die warme dusche. Jedesmal, wenn ich duschen ging musste ich an Felix denken - wir hatten schon so viele schöne Momente unter dem warmen Wasserstrahl erlebt, so viel gefühlt.
Ich schloss die Augen und stellte mir vor, wie Felix mich mit seinen zarten Händen einseifte; wie Engelsflügel glitten sie über meinen Körper und lösten Gefühle aus, wie ich sie vorher noch nie so stark fühlte. Nachdem ich mich genüsslich eingeseift hatte liess ich mich wieder vom warmen Regen die verbliebenen Seifenreste abspülen.
Die Zeit, die ich beim duschen vertrödelt hatte versuchte ich jetzt wieder wett zu machen und so stand ich schon recht bald fertig gepackt in der Gerage, wo mein Fahrrad an der Wand lehnte. Eilig schwang ich mich drauf und raste los. Die Zeit drückte, weshalb ich umso schneller fuhr, damit ich nicht unpünktlich erscheine - ich hasse es unpünktlich zu sein. Abgehetzt, aber dafür noch rechtzeitig kam ich an, sperrte mein Rad ab und lief zur Klasse.
Dort standen schon alle, aber von Fr. Meier war noch keine Spur. Ich verlangsamte mein Schritt und inszenierte somit einen theatralischen Auftritt, wie Nina mich anfeixte und mich nachäffte. Ich warf ihr einen gespielt bösen Blick zu, Tim verkniff sich das Lachen, aber ein grinsen konnte er nicht unterdrücken und zog seine Mundwinkel amüsiert hoch.
Das klirren von Frau Meier's Schlüsselbund signalisierte uns, dass sie da war und die Tür aufsperrte. Nach einer gewohnt verschlafenden Begrüssung begann der Unterricht.
"Ich weiss, ihr freut euch schon alle darauf und könnt es kaum abwarten, aber ich muss mich an meinen Lehrplan halten. Deswegen interpretieren wir in der Doppelstunde Liebesgedichte" begann sie lächelnd mit einem sarkastischen Unterton. Die Hälfte der Klasse stöhnte auf - sowie ich, der Rest hatte es gar nicht mitbekommen, weil sie noch zu müde waren.
Sie teilte jedem ein Blatt aus, was erneute schreie der Euphorie auslöste. Ich schaute auf das Blatt und lies die ersten Zeilen - es ist total kitschig musste ich leider feststellen.
Nina sah mich grinsend von der Seite an. "Sag nichts" befahl ich ihr genervt. "Schon ok, ich wollte dich ja nicht ärgern" unschuldig sah sie zur Decke. Frau Meier begann zu lesen:

Der Sinn des Lebens

Schmetterlinge in Bauch
Deine Nähe, die ich brauch'.
Wie die Sonne strahlt dein lächeln
Deine Blicke bring'n mich zum hecheln,
Wie ein Hund bei einem Knochen
Bringst du mein Blut zum kochen.

Ich fühle mich sicher,
Ich fühle mich gut,
Du bist mein Fels in der Brandung,
Die Kontur, die Umrandung meines Leben'.
Ohne dich würde es keinen Sinn mehr geben.

Von einem unbekannten Autor Verfasst, 2014

Nachdem sie die letzte Zeile gelesen hatte fragte sie nach dem Inhalt, was der Autor damit ausdrücken möchte und wie er sich dabei fühlt, an wen das Gedicht gerichtet sein könnte und noch vieles mehr. Genervt rollte ich mit meinen Augen und schaute gelangweilt aus dem Fenster.
"Nick, was denkst du?" Fragte sie mich und riss mich zurück in die Gegenwart, in die Klasse. "Was ist?" Fragte ich verwirrt. Sie seufzte: "Worum geht es in dem Gedicht?". "Um jemanden, der von einem anderen abhängig ist und ihn liebt" formte ich meine Antwort ohne gross nachzudenken.
"Du hast es schon angedeutet, was möchte der Autor damit ausdrücken und wie fühlt er sich dabei?". "Das er verliebt ist und nicht ohne den anderen Leben kann. Das er von ihm abhängig ist, wie ein Alkoholiker von der Flasche. Ich denke, er will seine Sehnsucht in Worte fassen, hat es aber bei den paar Zeilen belassen, weil er weiss, dass er mit Worten niemals seine Gefühle so intensiv beschreiben könnte. Deshalb hat er es auch Anonym veröffentlich" folgerte ich.
"Sehr gut, du überraschst mich Nick. An wen könnte das Gedicht gerichtet sein?" Fragte sie begeistert von meinem Engagement. Ich seufzte: "und ich erst" erwiderte ich Sarkastisch. "Das könnte an jeden gerichtet sein, an den Partner oder Partnerin, oder an die Eltern, im Text wird nicht erwähnt, an wen es gehen könnte. Man könnte sogar denken, dass es an ein Gegenstand oder Tier gerichtet ist, wenn man wild spekuliert" philosophierte ich.
"Das wären mögliche Optionen, aber ich würde am ehesten vermuten, dass es an den Partner gerichtet ist oder an jemanden, der nicht wusste, dass er von ihm begehrt wird, beziehungsweise diese Liebe nie so erwidert hat, wie der Autor es sich gewünscht hätte. So, mit dem Gedicht wären wir fertig, nach der Pause kommt noch eins, aber das ist nicht so romantisch und danach sind wir mit dem Thema durch. Wir werden uns innerhalb des Schuljahres nicht wieder mit Philosophie beschäftigen" versuchte sie die Stimmung etwas zu heben, denn Poesie war kein Thema, was bei uns gut ankam. Ein paar Momente später klingelte es und ich wunderte mich, wie schnell die Stunde vergangen war. Müde legte ich meinen Kopf auf den Tisch und blendete alles um mich herum aus.
Auch wenn ich es nicht zugeben würde konnte ich mich mit dem Autor identifizieren - ich liebte Felix ebenfalls über alles und wollte nicht ohne ihn sein. Meine Gedanken waren nur bei Felix, wie sie es schon so oft taten. In meinen Gedanken vertief überhörte ich fast die Klingel, welche den Start der nächsten Stunde ankündigte. Nach dem Klingeln teilte Frau Meier erneut die Blätter aus und las es vor:

Ich will...

Ich will schreien
Ich will schweigen
Ich will laut Musik hören
Ich will stille

Ich will Regen
Ich will Sonne
Ich will Sturm und Gewitter
Ich will Strand und Meer
Ich will alles und noch mehr

Ich will Liebe
Ich will Freiheit
Ich will Zuneigung
Ich will Distanz

Ich will Sicherheit
Ich will Action
Ich will halt
Ich will Gefahr

Ich will dich
Ich will viele
Oder bist du der eine?

Von einem unbekannten Autor verfasst, 2014

Sie fragte wieder die gleichen Fragen, aber diesmal wurde ein anderer dran genommen und ich konnte wieder verträumt aus dem Fenster schauen. Die Zeit verstrich und schon bald ertönte die Pausenglocke erneut. "Mag Frau Meier keine Gedichte, denn sie schien genauso wenig davon begeistert zu sein, wie die meisten Schüler. Aber dafür haben wir hier ja unseren kleinen heimlichen Fan" meinte Nina und sah mich belustigt an.
Ich zog die Luft scharf ein, bevor ich etwas sagte: "Frau Meier ist kein Fan von Poesie, genauso wenig, wie ich! Nicht alle sind so kitschig, Nina. Das ist nur ein Klischee und das solltest du wissen, denn sonst würdest du mich nicht immer mit so einem Müll konfrontieren" erwiderte ich genervt.
"Ich mag Gedichte total. Besonders Liebesgedichte! Sie sind so romantisch, wollen wir mal heute nach der Schule uns zusammen setzen und uns gegenseitig Gedichte vorlesen?" Schaltete Sebastian sich in die Unterhaltung ein und startete einen neuen wieder ziemlich peinlichen Flirtversuch, um bei Nina zu landen.
"Wie heisst dein Lieblingsgedicht?" Fragte Nina scheinbar interessiert, aber wusste, dass er keine gute Antwort kannte. Verführerisch sah sie ihn an und wartete auf die Antwort. Ihre Mundwinkel zogen sich schon leicht nach oben. "Ehm, ja... Also mein Lieblings Gedicht ist... Ich hab eigentlich keins, weil es so viele tolle gibt, da kann ich mich nie entscheiden" stotterte er sich eine Ausrede zurecht und wurde ganz rot im Gesicht. "Also ehrlich gesagt kenne ich mich gar nicht so gut aus mit Gedichten, aber ich dachte du könntest mir ein paar tolle zeigen, die richtig gut sind" druckste er verlegen vor sich hin und plamierte sich immer weiter.
Kurz dachte ich nach ihm klar zu machen, dass er keine Chance hat und sich nur selbst erniedrigt, verwarf den Gedanken aber wieder, denn ihm zuzusehen hatte schon etwas amüsantes. "Nein, ich kann heute leider nicht, aber frag doch mal rund, vielleicht findest du ja noch jemand, der heute Zeit hat" schlug sie ihm vor und ich setzte in Gedanken noch Lust hinzu. Sie erwiderte meinen Blick und verstand, was ich dachte - sie lächelte dezent.
"Sebastian, schau doch mal, da hinten steht die Johanna, willst du nicht sie einmal fragen?" Sagte ich zu ihm und schob ihn zu ihr hin. Alleine liess ich ihn dort stehen, drehte mich um und ging weg. Ich wartete auf ihr nerviges Lachen, was sich anhört, wie eine quietschende Tür - sie lachte oft, vielleicht dachte sie, dass es nicht auffällt das ihre Lache jedesmal künstlich ist.
Nina lachte ebenfalls, aber bei ihrem Lachen hatte ich nie das Bedürfnis sie egal wie zum schweigen zu bringen. Tim und ich kicherten ebenfalls etwas, denn wenn Nina lacht muss man einfach mitlachen. Leider war die Pause auch schon wieder vorbei, weshalb wir uns zu dem Klassenraum begaben. Frau Decker betrat den Gang mit einer Hand voll Plakatbögen. Wir bildeten wir Gruppentische und setzten uns zusammen. Missmutig schliff Claire ihrem Stuhl zu uns und packte ihre Arbeitsmaterialen aus.
Nina nahm ein Plakat vom Pullt und beschriftete die Rückseite mit unseren Namen, damit es zu keinen Verwechslungen kam. Gegen ende der Stunde hatte jeder seinenText zusammengefasst. Jetzt fehlten nur noch Bilder und die Texte mussten noch neu geschrieben und aufgeklebt werden, danach noch alles Vorstellen. Bald ist auch die Gruppenarbeit zu ende.
Kurz vor Ende rückten wir die Tische wieder in den Normalzustand und mussten noch die Klasse aufräumen. Bald war sie aber wieder Pico Bello, wonach Frau Decker uns entliess.
In Biologie bereiteten wir uns auf den zehn Stunden Test vor, welche wir am nächsten Dienstag schreiben werden. Das Thema war einfach, die Stunde zog sich dahin, ich widmete mich wieder einmal meinen Gedanken, wie ich es schon so oft tat. In der Pause gab es keine erwähnenswerten Ereignisse, zu mindestens, wenn man Sebastian seine peinlichen Annäherungsversuche ignorierte.
In den letzten beiden Stunden freute ich mich nur noch darauf den Nachmittag und Abend mit Felix zusammen zu verbringen. Die letzte Stunde war nun auch endlich vorbei und ich konnte das Gebäude verlassen. Mit dem Rad fuhr ich schnell nach Hause, um mich noch vorher duschen zu können. Angekommen machte ich mich schnell frisch, danach wartete ich auf das klingeln seiner Ankunft.
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Re: Der Schöne und das Biest

Beitragvon brokenlove » 31 Jan 2014, 21:45

Ich muss sagen, dass ich diesen Part etwas öde fand.. Ich warte dann mal auf den nächsten Part ^-^

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RainerZufall
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Re: Der Schöne und das Biest

Beitragvon RainerZufall » 10 Feb 2014, 23:31

10 Tage ohne neuen Teil sind echt langsam ein Qual.
Ich würde mir wünschen das es weitergeht. (Schließlich nimmst du den Süchtigen hier Ihren Stoff weg. ^.^)
Nein, nun aber mal Im Ernst: Nimm dir soviel Zeit wie du brauchst, trotzdem würde Ich mich freuen wenn es weitergehen würde. :flag:

LG Jannik
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Re: Der Schöne und das Biest

Beitragvon Snowstar123 » 11 Feb 2014, 00:20

Ich würde mich auch freuen....

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GoldenStar18
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Re: Der Schöne und das Biest

Beitragvon GoldenStar18 » 11 Feb 2014, 11:07

Go go go 2BD^^
Manchmal sollte man nicht zu viel nachdenken - wenn sich was richtig anfühlt ist wahrscheinlich auch so

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Re: Der Schöne und das Biest

Beitragvon bunnylover » 26 Jul 2017, 02:14

Nice, Geschichte mittendrin aufgehört. :lol: :-? :cry:
Hat wahrscheinlich was mit der Schule, Ausbildung, Arbeit, whatever zutun :cry: :(
“Würd' lieber sterben, als nach Hause geh'n
Einfach loslassen im freien Flug
Atmen, warten bis der Staub sich legt
Ruhig Blut, alles gut“
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Re: Der Schöne und das Biest

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