boardingschool - leben in der Schule

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PurpleGecko
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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon PurpleGecko » 01 Jan 2015, 10:02

Das verspricht ja mal, spannend zu werden... Bitte schnell weiter :flag:
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Re: boardingschool - leben in der Schule

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herbstblatt
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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon herbstblatt » 02 Jan 2015, 01:37

t3ddy: :sweet: Kein Problem!
Max221B: Dir auch ein tolles 2015! :good:
PurpleGecko: Ich hoffe, es bleibt weiter spannend! ;)

Kapitel 15- Keine Worte.
Diesen Abend verbrachten wir alle zusammen. Nick, Eliot, Miriam, Dennis, Leon und ich.
Wir saßen alle in Leon und meinem Zimmer und obwohl sie alle da waren, war es die ganze Zeit über fast unnatürlich still. Dabei hatte ich gedacht, die fünf seien gar nicht fähig zu schweigen.
Leon und ich saßen auf meinem Bett, Miriam und Dennis hatten es sich auf Leon's gemütlich gemacht, Nick saß auf der Fensterbank und Eliot in unserem Drehstuhl.
Zuerst hatte ich ganz allein still und schnell meinen kleinen Reisekoffer ausgepackt, während die anderen sich Plätze zum sitzen suchten.
Dann nahm ich neben Leon Platz und wir schwiegen uns eine Zeit lang an.
Irgendwann blickte Leon auf und holte Luft. "Sie wissen es also", murmelte er ernst und schaute uns an.
Miriam runzelte die Stirn, Dennis setzte sich auf seine Hände und Nick rutschte herum, als würde er auf einem Schotterplatz sitzen und eine gemütliche Position suchen.
Die anderen blieben nach wie vor ruhig wie Steinfiguren.
"Ja, sie wissen es", sagte Miriam halb genervt, halb ernst. "Fragt sich nur woher."
Auf ihre Worte folgte lautes Schlucken und zum zerreißen gespannte Luft, denn eigentlich wussten wir alle, es gab nur eine Möglichkeit, woher sie diese Information über mein Privatleben her haben konnten.
"Ach kommt schon, es ist doch uns allen klar", motzte Miriam rau, aber ich wette, sie war sehr enttäuscht.
Weiter sprechen tat sie auch nicht.
Leon öffnete den Mund und bewegte die Lippen, als könnte er die Worte kaum formen, die er dann sprach. "Einer... Einer von uns muss geplaudert haben." Er verzog das Gesicht, als hätte der Satz in seinem Hals geschmerzt. Hat er warscheinlich auch.
Es herrschte ein paar Sekunden lang... Trauriges? Bestürztes? Schuldiges Schweigen.
Leon schaute mich an. "Dean? Hast du..."
"Nein, ich habe es keinem anderen außer euch gesagt."
Dennis nickte abwesend, als wäre das sowieso schon klar gewesen.
"Ich... Dean, ich schwöre dir - ich schwöre dir! - ich habe kein einziges sterbens Wörtchen...", platzte Leon stockend heraus. Ver zweifelt schaute er mich an.
"Leon, ich glaube dir", beruhigte ich ihn, bevor er noch zu weinen anfing.
Zu meiner Überraschung erhob nun Dennis das Wort. "Ich habe genauso wenig verraten."
"Ich bürge für ihn!", warf Leon hastig ein und schaute erst ihn, dann mich fest an.
Ich verschränkte die Arme gezwungen locker und nickte ruhig.
"Niemals", flüsterte Miriam. "Niemals würde ich dein Privates Zeug vor diesen... Kindern ausbreiten."
Wieder nickte ich ein paar mal zustimmend.
"Ich hab' auch nix gesagt", schwor Nick dann piepsig und Eliot nickte und fügte "Das wäre viel zu viel Stress für mich" hinzu.
Zustimmendes Nicken. Ich hätte keinen Ton heraus bekommen.
Jetzt war es wieder still. Uns allen wurde recht schnell bewusst, dass wir so nicht weiter kamen.
Und dann explodierte Miriam.
"Ich glaub' das alles einfach nicht!", stieß sie bitter aus, während sie aufsprang. "Ich meine, hey, wo sind wir hier denn bitte?! Glaubt ihr- Glaubt ihr allen Ernstes, wir können uns das leisten?! Ja?!"
Sie durchbohrte uns mit ihrem Blick.
"Wer sind wir. Wer sind wir schon?! Wir- wir ALLE in diesem Raum sind die Minderheit. Aus Spaß sagen wir, wir sind verrückt. Nicht ganz dicht. Aber eigentlich wissen wir, dass das nicht stimmt! Wir rauchen nicht, trinken sehr selten und nie zu viel, nehmen keine Drogen, ficken nicht Gott und die Welt, wie diese ganze restliche ekelhafte Schule! Hierdrin mögen wir vielleicht die Loser sein, aber so läuft das im wahren Leben nicht, wie diese Kids sich das vorstellen! Sie werden vielleicht immer weiter und weiter mit ihrem scheiß Geld kommen- bis sie auf den ersten Unbestechlichen treffen, tja, blöd gelaufen!
Nein, im echten Leben geht es um Prinzipien- Charakterstärke!
Wir SIND charakterstark. Wir schwimmen gegen den Strom und wir haben wirklich die Chance weit zu kommen.
Wir HABEN Prinzipien; Zusammenhalt! Vertrauen! Wahrheit! TREUE!" Sie zählte die Wörter an den Fingern ab und jedes einzelne fühlte sich an wie eine Ohrfeige. "Zumindest dachte ich das immer. Ich dachte es wirklich. Und für manche, alle, in diesem Raum ist es, worauf gebaut wird. Ich dachte, es ist das einzige, was von Dauer ist; wir. Diese Prinzipien. Zusammenhalt." Sie machte eine Pause.
"Aber ihr seht ja: Es braucht nur eine undichte Stelle. Einen Verräter. Und jetzt bricht alles über uns zusammen."
Noch einmal schaute sie uns an. Traurig. Wütend. Unendlich enttäuscht.
Dann drehte sie sich rum und verließ das Zimmer.
Und wenn ihr dabei gewesen wärt, wenn ihr ihre Worte selbst gehört hättet, dann würdet auch ihr wissen, dass sie kein sterbens Wörtchen verraten hat. Ich sah es in ihrem Blick und las es in ihren Worten.

Während die Tür hinter Miriam ins Schloss fiel, wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass es hier nicht nur um mich ging. Das es nicht nur schlimm war, weil allen ein Teil meiner selbst vor die Füße geschmissen wurde.
Sondern das es hier vorallem um das Prinziep ging.
Ums Prinziep und Charakterstärke, und das einer von uns all das über Bord geworfen hat.
Das einer von uns alle Stützbalken in unseren Minen zertrümert hat, alle, die uns Raum zum atmen gaben und die Lasten unserer Leben ein Stück von uns fern hielten.
Tja, jetzt krachte die Decke über uns ein.
Es schien doch alles nur Illusion gewesen zu sein- das es noch Zusammenhalt gab.
Charakterstärke.
"Das ist alles bloß meine Schuld."
Leons Kopf schnellte hoch. "Was... Nein! Nein Dean- ganz und gar nicht."
"Hätte ich es nicht erzählt... Dann..."
"Das dafst du erst gar nicht denken", unterbrach mich Dennis ernst und damit war das Thema gegessen.
"Miriam hat Recht." Ich blickte sie alle an. "Aber sie hat etwas vergessen." Mit geschlossenen Augen atmete ich tief durch. "Jeder macht mal Fehler. Jeder- jeder einzelne in diesem Raum und auf diesem Planeten." Ich öffnete die Augen. "Deshalb hat sie auch ein Prinziep außer Acht gelassen. Es lautet Verzeihen."
Leon lächelte mich an und drückte meine Hand.
"Wie würdest du lieber sterben? (...) Während du dich unter deinem Bett versteckst oder bei einer Fahrt mit der Thunder-Mountain-Achterbahn?"

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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon t3ddy » 02 Jan 2015, 02:13

Schön herbstblatt. Du bist ein Schatz c:
Jetzt mit über 100 Beiträgen. Ich fühl mich schon ziemlich Geil, ja! :D

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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon Max221B » 02 Jan 2015, 11:51

Eieiei, da geht's ja drunter und drüber, der Teil ist dir wirklich richtig gut gelungen! :)
Kommen jetzt täglich neue Teile, oder was!? :lol:
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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon PurpleGecko » 02 Jan 2015, 15:32

Mhm, ehrlich gesagt ist mir der Schluss zu holterdipolter, da geht mir vieles zu schnell :-?
Ansonsten durchaus ein schöner Teil. Weiter! :flag:
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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon diddel24 » 04 Jan 2015, 23:25

Einfach nur cool. Tiefgründig, lustig,2 deutig, emotional und realitätsnah, bei deinem Stiel zu schreiben kann man sich bestens in die Personen hinein versetzen. Mach weiter so Herbstblatt.
Ein Tag ohne lachen ist ein verlorener Tag.

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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon gregstar » 14 Jan 2015, 21:41

omg ich liebe dich echt ich liebe dein art zu schreiben kunst zu gestalten mit worten einem das herz zum zereisen anschwellen zu lassen ich mag weiter lesen :DDDDD

herbstblatt
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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon herbstblatt » 15 Jan 2015, 15:28

t3ddy: :sweet:
Max221B: Danke, danke *seriöses Verbeugen* ! Und leider nein :(
PurpleGecko: Das tut mir leid :( Ich hoffe der Anfang war wenigstens gut? Man sagt schließlich das Frührstück ist die wichtigste Mahlzeit xD
diddel24: Ich freue mich über jeden, der meine Story liest und noch mehr, wenn sie einem gefällt^^ Dank dir!
gregstar: Hoffentlich ist dein Herz noch nicht gesprengt, es wäre schade, einen Fan der Story zu verlieren :DDD

Paar Infos by the way:
1. Sry das ich mir manchmal so lange Zeit lasse.
2. Nein, ich bin kein wirklicher Fan von Klippenhängern xD wenn ich mal wieder penne und Wochen lang zu faul bin *hust, hust* wär' das doch zu fies :D
3. Vlt. erfahrt ihr endlich mehr über Deans Aussehen..? Wetten so habt ihr ihn euch nicht vorgestellt *grins* ?

Kapitel 16- Whatever...
Okay, okay, ich geb' es ja zu. Ich war... Besorgt. Was den nächsten Morgen anging.
Und, ja, dass ist wahrscheinlich der Grund, weshalb ich die halbe Nacht nicht schlafen konnte.
Dabei war der Tag wirklich, wirklich anstrengend gewesen. Und ich war ja auch unglaublich müde.
Aber trotzdem, seufzte ich in Gedanken und welzte mich auf die andere Seite, wie zum gefühlt tausendsten Mal. In meinem Kopf schwirrten einfach zu viele Gedanken - so viele, dass es klang wie ein Bienenstock und uch keine einzige Idee richtig verstand.
Es war zum verrückt werden!
Und die schreckliche Stille schien auf mir zu hocken und mich ersticken zu wollen, wie ein lästiger Geist, den ich nicht abschütteln konnte.
"Leon?", murmelte ich leise in Richtung seines Bettes. Meine Stimme war ganz rau vom langen Schweigen. "Bist du noch wach?" Das einzige was zu hören war, war wie wir abwechselnd atmeten und mein Herzschlag, der mich vom Schlafen abhielt.
Ein paar Sekunden lang blieb sein Rücken bewegungslos.
Dann seufzte er müde, während er sich auf eine quietschenden Matratze zu mir drehte.
"Ja", seufzte er. Seine Stimme klang genauso ungebraucht wie meine.
Leon hatte die Augen halb offen und lächelte müde zu mir rüber.
In seinen Augenwinkeln klebte immer noch ein Rest schwarzer Kayal, obwohl er sich heute garnicht geschmickt hatte. Bestimmt würde noch nach Jahren dunkle Farbe in seinem Gesicht hängen.
"Ich kann nicht schlafen", sagte ich leise, drehte mich auf den Rücken und legte meinen Kopf zwischen Ober- und Unterarm, damit ich die weiße Decke nicht anstarren musste.
Allerdings war die schwarze Finsternis auch nicht besser.
"Ist mir aufgefallen", schmunzelte Leon. "Es wäre auch beunruhigend mit dir zu sprechen, wenn du schlafen würdest." Er hiefte sich übberaschender Weise aus seinem Bett und setzte sich ächtzend auf mein Bett. "Noch beunruhigender wäre es", fuhr er fort und lächelte schwach zu mir runter. "Wenn ich das täte ohne es zu merken", schloss Leon und strich sich den Pony hinter's Ohr.
"Haha", verdrehte ich die Augen.
Meine Irionie verklang bitter in der stillen Nacht.
"Hast - hast du Angst wegen Morgen?", fragte Leon leise.
Ich überlegte kurz. "Nein... Ich glaube nicht. Nur beunruhigt. Ich mache mir mal wieder zu viele Gedanken", antwortete ich leicht genervt über mich selbst.
"Du weißt das ich es nicht war, oder?", wollte er fast kleinlaut wissen.
"Ja", erwiderte ich sofort.
Von allen glaubte ich es ihm am meisten.
"Gut", meinte er erleichtert. "Ich glaube, dann kann ich schlafen."

GUTEN MORGEN. GUTEN MORGEN. GUTENMORGENGUTENMORGEN!!!
Ächzend tastete ich nach meinem Wecker und presste die Augen fest zusammen. "Nein..."
GUTENMORGENGUTENMORGEN!!!
Plötzlich stießen meine Finger gegen etwas weiches. Erschrocken riss ich die Lider hoch.
"Leon?", krächzte ich noch halb am schlafen.
GUTENMORGENGUTENMORGEN!!!
"Deany... Mach endlich das Scheißteil aus", stöhnte dieser neben mir und presste sein Gesicht in die Matzratze.
GUTENMORGENGUTENMORGEN!!!
"Was machst du in meinem Bett?", fragte ich voll überfordert während ich meinen Wecker suchte.
"Bin...
GUTRNMORGEEEEEEEEEEEEN!!!
...eingeschlafen - gestern Abend..."
"MEIN GOTT IST JA GUT! HALT ENDLICH DAS MAUL!" Wütend schaltete ich den verfluchten Wecker aus.
"Deany... Du sprichst mit einem Gegenstand... Das weißt du, oder?", schmunzelte es neben mir.
"Ja, weiß ich", knurrte ich müde. "Und jetzt raus aus meinem Bett!"

Mürrisch stieg ich aus der Dusche und schnappte mir ein Handtuch.
Leon hatte das warme Wasser mal wieder bis auf den letzten Tropfen für sich beansprucht!
Übellaunig murmelnd quetschte ich Zahnpasta auf meine Bürste.
Als ich den Kopf hoch hob begenete ich dem bösen Blick meiner Persönlichkeit im Spiegel.
Ja, klar - der Spiegel war natürlich nicht beschlagen.
"Na toll", seufzte ich. "Bleibt mir der Anblick auch nicht erspart."
Misstrauisch musterte ich mich selbst. "Was guckst du so?"
Starrend schob ich mir meine Zahnbürste zwischen die Zähne.
Okay, vielleicht übertrieb ich ein wenig.
So schlecht sah ich auch nicht aus.
Mein Blick wanderte über meinen Kopf. Dieser war bedeckt mit sehr feinem, platinblondem Haar.
Yay, genau die richtige Haarfarbe für einen Typen! Ja, über mein blödes Haar regte ich mich fast täglich auf.
Ich trug es sehr kurz. Ein Teil der linken Kopfhälfte hatte ich beim Friseur so kurz schneiden lassen, wie es ging, ohne eine richtige Glatze zu haben. Dafür hatte ich mir noch ein schlichtes Muster reinmachen lassen.
Klingt komisch, stand mir aber seltsamer Weise gut (Sam nannte es: Die Robofrise).
Es passte zu meinem schmalen Gesicht und den hellblauen Augen.
Meine Haut war eventuell etwas zu blass, sah aber nicht ungesund aus.
Für meine Größe von ungefähr 1,85 Metern war ich meiner Meinung nach zu schlank (Oma nannte mich nur noch: Das Skelet). Aber hässlich war ich doch nicht.
Sagen wir einfach... Ungewohnt und okay.
Es pochte gegen die Badtür und ich zuckte erschrocken zusammen.
"Dean? Mach ma' schneller! Zehn vor acht, Alter!", kam es dumpf durch die Tür.
"Ja doch!" Das sagte auch gerade d e r.
Leon brauchte doch jeden Morgen 35 Minuten im Badezimmer!
Seufzend spülte ich meinen Mund aus und angelte mir meine Klamotten von der Heizung.
"Wenigstens ihr seid schön warm", murmelte ich und schaute besorgt in fie viel zu nahe Zukunft.
"Viel Glück, Zukunfts-Dean!"
"Wie würdest du lieber sterben? (...) Während du dich unter deinem Bett versteckst oder bei einer Fahrt mit der Thunder-Mountain-Achterbahn?"

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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon t3ddy » 15 Jan 2015, 17:46

Wääääääh was hast du meinen süßen Deany kaputt gemacht :cry: :p

Aber naja, es sei dir vergeben. Und mach dir kein Stress aber lass dir auch nciht zu viel Zeit ich bin schon wieder heiß auf den nächsten teil :lol:
Jetzt mit über 100 Beiträgen. Ich fühl mich schon ziemlich Geil, ja! :D

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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon Deathknigh » 15 Jan 2015, 23:17

Toller teil :) es gibt nichts schöneres als mit jemandem in eime bett zu schlafen :) ich bin einfach ein totaler kuschelfan :3 fehlt nurnoch der jemand den man dafür braucht xD dean wird den tag schon irgendwie überstehen kann ja auch ned sooo schlimm werden :) würde mich aber echt interessieren wer es verbreitet hat
Wer braucht schon satzzeichen wenn er smilys hat :D und großbuchstaben sind überbewertet

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Max221B
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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon Max221B » 15 Jan 2015, 23:54

Richtig toller Teil!!! Beim Wecker hatte ich einen gigantischen Lachflash!!!! :D :lol: Und Dean sieht doch anders aus, als ich ihn mir vorgestellt habe, aber was solls, ist ja nicht mein zukünftiger Freund. :D
Weiter so, ich liebe deine Geschichte und bin auch wirklich gespannt, wer denn jetzt gepetzt hat... :flag:

LG Max
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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon ArokhsSohn » 17 Jan 2015, 04:10

Hey herbstblatt, da hast Du ja mal wieder ganz schön aufgedreht in den letzten Teilen. Ich würde fast vermuten, dass es keiner der "Freaks" verraten hat (auch wenn Leon etwas zu sehr mit Unschuldsbeteuerungen um sich wirft, das wirkt immer irgendwie verdächtig). Die Information kann sonst wo her kommen. Vielleicht hat ein anderer zufällig was mitbekommen z.B. Du klärst uns doch bestimmt bald auf, oder?
Zu Deans Äußerem: kommt rein von der Figur und äußeren Merkmalen ungefähr da hin, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Die Frisur muss in meinem Kopfkino jetzt natürlich angepasst werden :)

Ansonsten bleibt wie immer zu sagen: unglaublich guter Humor, gleichzeitig sehr packend erzählt. TOP

LG,
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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon PurpleGecko » 21 Jan 2015, 21:43

Cooler Teil :D Kaputt gemacht, so wie bei t3ddy, hast du meinen Dean aber nicht, der hört sich doch trotzdem noch süß an :D

Weiter bitte! :flag:
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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon herbstblatt » 01 Feb 2015, 23:17

Liebe Leser!
Ich muss euch leider sagen, dass ich bis letzte Nacht das schreiben verlernt hab'. Egal was ich aufgeschrieben habe, es war absolute Scheiße. Gestern Nacht hatte ich aber plötzlich richtig Lust, die Story fortzusetzen, und das kam dabei raus. Vielen dank an all eure Komplimente, Kritik und Geduld! Ihr seid die Besten ;)


Kapitel 17- Deans Geduldsfaden
"Scheiß Schwuchtel!"
"Du bist dermaßen PERVERS, Kalktal!"
"Aus'm Weg, Homo!"
"Homo heißt auf Lateinisch übrigens Mensch", brummte ich in mich hinein und schaffte es nur mit Einsatz meiner Schultern durch die ungewohnt vollen Flure der Schule.
Langsam kam es mir so vor, als wären die alle bloß hier, um mich zu beleidigen!
Aber natùrlich bildete ich mir das nur ein. Bestimmt. Vielleicht.
"Da! Du tust es schon wieder!"
Ich zuckte leicht zusammen, als ich aus meinen nach Rache dürstenden Gedanken gerissen wurde.
"Mann Leon... Was tue ich schon wieder?" Ich knirschte doch wohl nicht mit den Zähnen? Oh Mann, dass hatte ich mir doch erst vor Kurzem abgewöhnt!
"Du streichst dir über die Augenbrau..."
"SCHWUCHTEL!"
"MEIN GOTT, ICH HAB'S JA SCHON VERSTANDEN!"
"...en."
Ich seufzte, um vom Verpisst-Euch-Ihr-Schwabbelärsche-Modus zum Leon-Modus zu wechseln.
"Ja, dass mach ich immer, wenn ich nachdenke oder unsicher bin", murmelte ich.
Leons Augen waren nach meinem kleinen und rein garnichts bringenden Ausbruch noch immer etwas größer als sonst. "Komm, gehen wir einfach in die Klasse und... Ach, keine Ahnung..."
Ich nickte knapp und löste meine verkrampften Finger von dem Riemen meines Rucksackes.
In unserem Klassenzimmer war erstmal alles wie immer, wir wurden nicht veachtet und setzten uns an unseren einsamen Tisch ganz hinten im Raum.
Leon und ich packten unsere Bücher aus und unterhielten uns wie gewöhnlich.
Nach einer Weile hatte ich die ganze... Sache erfolgreich verdrängt.
Unsere Religions- und Deutschlehrerin Frau Vogel betrat den Raum, wir standen auf, begrüßen sie, blablabla...
Die Religionsstunde war wirklich gewöhnlich (langweilig).
Ich schwöre, sie war echt wie immer (langweilig), fast bis zum Ende.
Fast. Jaaaa, fast.
Denn dann klappte Frau Vogel die Tafel auf und da stand DEAN KALKTAL IST EINE PERVERSE SCHWUCHTEL. in schöner roter Kreide geschrieben, in schöner geschwungener Handschrift, und brachte mich zum kochen. Plötzlich spürte ich fünf schmale, kalte, Finger um meinem Handgelenk, die mich fest hielten.
Leon schaute mich besorgt an und schüttelte kaum merklich den Kopf. "Nicht", formte er lautlos mit den Lippen. Keine Ahnung wovon er da sprach...
Ich erhob trotzdem meine Stimme. "Hach Leute, tratscht doch mal was weiter, was noch nicht jeder weiß."
Danach ging die Stunde normal weiter.
Frau Vogel wischte schweigend die Tafel und schloss dann nahtlos an ihren letzten Satz an.
Leon ließ mich kurz darauf zögernd los. Meine Haut brannte von seinem festen, kühlen Griff.
Ich schielte zu ihm rüber. Hatte er wirklich Angst, dass ich aufgesprungen und Amok gelaufen hätte.
Ich biss mir auf die Lippe und musste grinsen. Niedlich.

'John? Ich hab Stress in der Schule, ziemlichen. Nicht das ich was gemacht hätte ;) ! Aber ich muss echt ma hier raus. Kann ich vorbei kommen 0.o ?'
Seufzend schickte ich John die Sms und ließ mich auf mein Bett fallen.
Was für ein Tag. Mir war schlecht, ich war sauer, ich war müde, ich hatte Heimweh.
Und ich wollte John sehen.
Wie auf Komando quakte mein Handy. 'Klar! Komm vorbei u erzähl alles ^-^'
Zufrieden schnappte ich mir meine Jacke.

"Hi Dean." Johns großer Bruder machte mir auf.
Ich nickte ihm zu. Er teilte mir freundlich mit, dass John in seinem Zimmer war und er uns was zu trinken bringen würde. Abermals nickend bedankte ich mich und pellte mich aus meiner Jacke.
Es roch nach Orangen und Muffins.

John saß auf seinem Bett und las.
Ich betrachtete ihn eine kurze Weile lang still und genoß die Aussicht.
Er lehnte sich gegen die Wand und bewegte nichts, nur die Augen.
Es war so still, dass ich ihn atmen hören konnte, und in dem Moment in dem John den Kopf hob und seine unglaublichen Augen alles waren, was ich sehen konnte, wusste ich, dass ich es ihm heute sagen würde.
Natürlich nur, dass ich schwul war, nicht das mit der Liebe.
John lächelte sein perfektes Lächeln. "Na, Dean? Schön dich zu sehen!""
Zurück lächelnd ging ich auf ihn zu und setzte mich neben ihn.
Aber wirklich, das Grün seiner Augen war so kräftig, dass es strahlte und herausstach wie Farbkleckse in einem schwarz-weiß Film
Ja, ich weiß das das kitschig klang. Ich bin verliebt, ich darf das.
"Und, was ist passiert?"
Das Fragezeichen, Johns allerbester Freund.
"Ähm... ja..." Ich stockte. Ach scheiß drauf! Eine ganze Schule wusste es schon, warum also nicht auch mein Schwarm? Schlimmer konnte es eh kaum werden, schließlich würde er mich schon nicht mit 'nem Messer attackieren. "Es... Es hat die Runde gemacht, dass ich schwul bin, und irgendwie kommen die anderen damit nich' klar. Was soll's, ihre Unterbelichtung ist ja wohl kaum mein Problem..."
John lachte. "Da geb' ich dir auf alle Fälle recht."
Tja, und damit hatte sich's. Mein Gott, wenn ich jetzt immer so direkt sein würde, würde das noch meinen Ruf als Dramaqueen gefährden.
Obwohl ich gerade wohl einen ganz anderen Ruf hatte.
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Re: boardingschool - leben in der Schule

Beitragvon t3ddy » 02 Feb 2015, 21:56

Die Dramaqueen hat kein Drama gemacht :O Super teil (y)
Also ich kann leider nie ohne Drama aber der Dean macht das schon toll ^-^
Jetzt mit über 100 Beiträgen. Ich fühl mich schon ziemlich Geil, ja! :D

Re: boardingschool - leben in der Schule

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