Arkan Cotton

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Zuri
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Arkan Cotton

Beitragvon Zuri » 15 Jan 2017, 20:24

Hi, habe mich mal von Skystars Interconnected Storys inspirieren lassen, um mich evtl. noch mal wieder ans Veröffentlichen von Geschichten herantasten kann. Mal sehen, wie es ankommt. Diese Geschichte ist auch diesmal keine LGBT*-Geschichte, aber eine Kurzgeschichte. Der Titel ist auch wirklich nur ein Arbeitstitel, der von der Hauptperson stammt.

~~0~~

Arkan Cotton ließ die Chipkarte durch den Scanner gleiten und öffnete daraufhin die Tür zu seiner Suite. Er lockerte seine Krawatte, warf seinen leeren Aktenkoffer achtlos aufs Bett und sich daneben. Schweiß glänzte auf seiner Stirn und seine Haare waren fettig. Das war wirklich ein langer Abend an der Bar gewesen. Obwohl der Brandy nicht annähernd so gut wie im Pierce gewesen war. Da waren allerdings auch die Zimmer nicht so luxuriös wie hier. Der auf die Fünfzig zugehende Mann schloss die Augen und ließ die letzten Jahre Revue passieren. Es ließ sich nicht abstellen und kam immer von alleine. Die Bilder, die vor seinem inneren Auge auftauchten, kannte er alle; er wollte sie nicht mehr sehen.
Also ging er ins Bad. Dort zog er sein Jackett aus. Ihm war, als verlasse damit die Wärme eines Heizkörpers seine Kleidung. Sofort spürte er durch einen Luftzug die Kälte des Schweißes, der unter seinen Achseln einen großen Bereich seines Hemdes durchnässt hatte. Daraufhin hängt er das Jackett über die Duschwand und benässte sein Gesicht mit Wasser aus dem Wasserhahn, der, wie auch das Waschbecken und sowieso eigentlich so gut wie alles in dieser Suite, alles andere als günstig gewesen sein musste.
Dann musste er wieder an seine Exfrau denken. Dieses Miststück, das sich einbildete, es fände etwas Besseres als ihn. Ha! Er musste lachen. Etwas Besseres als ihn! Es kam ihm so absurd vor, dass ein Mensch glaubte, es gäbe jemanden, der attraktiver, erfolgreicher und ein besserer Ehemann sei als er, Arkan Cotton. Dass diese Frau es gewagt hatte, die Scheidung einzureichen! Den Prozess hatte er perfekt in der Hand gehabt, bis auf einmal und auf für ihn völlig unerklärliche Weise sein Geld alle war.
Man muss dazu sagen, dass Cotton kurz davor endlich einen Bestseller veröffentlicht hatte. Cotton war der Meinung, dass dies nun eine längst überfällige Sache war und suhlte sich natürlich in seinem Ruhm. Es freute ihn umso mehr, dass er das Geld nicht mehr mit seiner Frau und auch sonst niemandem teilen musste. Für ihn stand spätestens nach der Scheidung fest, dass die Ehe für ihn ein Rückschritt sei und die dazugehörige Frau ein Klotz am Bein. Männer, die heirateten, waren seiner Meinung nach naiv. Seine Beweggründe waren, davon war er jetzt überzeugt, nicht wie damals angenommen, Liebe gewesen, sondern einfach nur, weil man Ehepaare inner- und oberhalb der Mittelschicht eben halt gerne sah. Und wenn er ein Fazit zog, hatte für ihn die Ehe nichts gebracht. Seine Frau war für ihn ein Blutegel gewesen und hatte es ganz sicher nur auf sein Geld abgesehen. Im Allgemeinen unterstellte er Frauen für sich niedere Instinkte. Sie liefen in vielen Fällen dem Geld und Ansehen erfolgreicher Männer hinterher, gaben ihr bisheriges Leben auf, und wenn sie das nicht mehr hatten, begannen sie, sich in das ihres Mannes einzumischen, es durcheinander zu bringen und Forderungen an ihn zu richten.
Er zog das zwanglose temporäre Zusammensein mit Frauen zum Zwecke der Befriedung von Lust und Bedürfnissen vor. Man konnte von vorneherein bestimmen, welche Leistung für welche Geldsumme als Gegenbetrag gefordert wurde Und danach ging jeder seiner Wege ohne irgendeine Verantwortung gegenüber dem anderen zu haben. Das Konzept hatte Ähnlichkeit mit der muslimischen Abstattungsehe, nur dass hierbei keine lästige Eheschließung vorausging und man nicht den Anspruch haben musste, eine Frau mehr als einmal aufzusuchen, damit das Arrangement seinen Sinn hatte.
Bei der Scheidung wäre alles gut gelaufen und seine Exfrau hätte bekommen, was sie verdient hatte — dafür hätten seine Anwälte schon gesorgt. Wäre nicht dieser eine unangenehme Zwischenfall eingetreten. Sein gesamtes Vermögen, welches er unter anderem aus seinem Bestseller hatte anhäufen können, war auf einmal nicht mehr da. Wie ein Blätterhaufen bei einem starken Wind oder das Wasser einer Badewanne, nachdem man den Stöpsel gezogen hatte. Seine Anwälte hatten daraufhin das Mandat aufgegeben und sich nicht mehr als für ihn verantwortlich gesehen. Aus Mangel an Veränderung der Situation — Cotton hatte es nicht eingesehen, einen neuen Anwalt zu suchen, was sich auch angesichts seiner finanziellen Lage äußerst schwierig gestaltet hätte und auch kategorisch ausgeschlossen, auf einen Pflichtverteidiger zurückzugreifen, da er der Ansicht war, seine Anwälte hatten zurückzukommen und sich in aller Form zu entschuldigen — hatte der Richter die Hauptverhandlung beendet und war nach den Schlussplädoyers zur Urteilsverkündigung übergegangen, die Arkan Cotton eine Niederlage einbrachte.
Kurzum, hier war er nun. Lange konnte es nicht mehr dauern, bis die Leute, die ihm schamlos und zu keiner echten Loyalität fähig den Rücken gekehrt hatten. Bis dahin genoss er das Leben mit sehr viel Brandy und Whisky, um, wie es ihm natürlich zustand, nach der ihm zugefügten Schmach, dennoch wieder irgendwie obenauf zu sein.

Fortsetzung folgt...
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Re: Arkan Cotton

Beitragvon Zuri » 17 Jan 2017, 22:17

Der erste Kapitel war noch etwas unaufschlussreich. Aber ihr habt schon einmal Arkan Cotton kennen gelernt. Nun führe ich im folgenden Kapitel einen weiteren Charakter ein. Let the battle begin!

~~0~~

Als er aus dem Bad zurückkehrte, bemerkte er zuerst nicht, dass das Fenster offen stand und die Vorhänge wehten. Er wusste nicht, ob er das Fenster zuvor geöffnet oder geschlossen hatte, als er den Raum verließ; also schenkte er dem Ganzen keine weitere Beachtung. Er setzte sich aufs Bett und nahm dann eine Bewegung wahr. Es war eine Frau mit knallroten Haaren. Ihre Haut wies erste Falten auf. Dennoch schien es, als seien die jugendlichen Züge erst kürzlich aus ihrem Gesicht gewichen. Einen Moment lang starrten sich beide nur an, dann wurde ihm klar, dass sie wollte, dass er das Wort ergriff. Also setzte er zum Sprechen an, doch kaum war die erste Silbe über seine Lippen gekommen, da schnitt sie ihm barsch das Wort ab.
„Sie!“, sagte sie in einem gebieterischen Ton und reckte dabei ihren Zeigefinger anklagend in seine Richtung. Ihre Stimme war leicht erhöht, aber sie schrie nicht und ansonsten war ihre Stimme gelassen wie von jemandem, der weiß, was er tut. Er kannte die Frau von irgendwo her.
„Sie haben mein Leben zerstört!“, stellte sie vorwurfsvoll fest.
Arkan Cotton wusste nicht, wie ihm geschah.
„Sie sind ein Arschloch und das wissen Sie“
„Dass ich ein Arschloch bin, da bin ich mit Ihnen einer Meinung. Allerdings war mir das bisher nicht so bewusst. Ich habe mich immer gefragt, ob andere das genauso sehen. Sie haben es mir gerade bestätigt. Darin, dass dies etwas Schlechtes ist, wie Sie zweifellos annehmen, sind wir allerdings unterschiedlicher Ansicht.“
So langsam ging ihm auf, wer da vor ihm stand. Das Bild setzte sich langsam in seinen Gedanken zusammen. Der Alkohol verlangsamte sein Denken.
„Da offenbar kein anderer es tut, muss ich es tun. Ich kann nicht mit ansehen, wie Sie ungeschoren davonkommen. Es muss Gerechtigkeit geben.“
Diese Frau… Hatte er bereits zu viel Brandy getrunken? Er verwarf den Gedanken wieder, als die mysteriöse Frau weiter sprach.
„Sie haben es nicht verdient, weiterzumachen wie bisher. Sie können nicht einfach die Augen vor der Realität verschließen, vor dem Schaden, den Sie angerichtet haben. Haben Sie denn gar keine Schuldgefühle? Haben Sie überhaupt eine Moral!?“
Während ihre Stimme zwischenzeitlich wie ein Zetern klang, fand sie schnell zur vorherigen Ruhe zurück und spie die letzte Frage regelrecht vor Verachtung aus.
Das musste sie sein. Diese Frau war ihm bekannt. Eigentlich hätte er sie unter Kontrolle haben müssen. Bisher hatte er sie auch alles tun lassen können, was er wollte. Das gute Gefühl, was er dabei empfand, lag nun als fahler Nachgeschmack auf seiner Zunge. Diese Frau hatte kein Recht, sich selbst als Individuum zu sehen: Sie war sein Eigentum! Er allein war Herr über ihr Schicksal.
„Sie kennen mich, Arkan Cotton. Sie konnten tief in meine Seele sehen, aber ich auch in ihre. Dort ist es finster und kalt, und kein Funken Anstand ist darin. Ich bin nicht länger ihre Marionette. Ich bin jetzt Racheengel oder Richter oder wie sie es nennen wollen, so wie sie mir schon einmal einen Namen gegeben haben. Sie sind ein egoistischer, frauenverachtender Hochstapler, dem ganz dringend mal ein Denkzettel verpasst werden muss.“
Er hatte eindeutig zu viel getrunken. Die Situation war durch und durch surreal. Das war Christine Sallander. Das letzte Mal, als er sie gesehen hatte, sah sie um einiges schlechter aus. Außerdem konnte sie nicht hier sein. Das war einfach ausgeschlossen.
Offenbar hatte Christine — er nannte sie bei ihrem Vornamen, weil er ihr gegenüber zumindest ansatzweise einmal Sympathie empfunden und sie zu Anfang sogar anziehend gefunden hatte, aber nun verdiente sie es einfach nur, auf ihre Rolle als Frau hingewiesen zu werden —ihre Taktik geändert: Anstatt ihm Beleidigungen entgegen zu pfeffern, richtete sie sich nun direkt an ihn:
„Wenn Sie irgendwann einmal versterben sollten, würde dann jemand um Sie trauern?“
„Niemand trauert aufrichtig. Das ist alles eine Farce — oder schlichtweg Schwäche.“
„Ist Ihnen eigentlich klar, dass Sie in Ihrer Rücksichtslosigkeit Leben zerstören?“
„Jeder Mensch ist seines eigenen Glückes Schmied. Mach mich nicht für deine eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich.“
„Waren Sie eigentlich immer so oder ist Ihnen sogar Ihr Misserfolg oder die reine Vorstellung von Erfolg zu Kopf gestiegen?“
„Meine Liebe, von einer Frau wie dir kann man nun wirklich nicht erwarten, zwischen Erfolg und Misserfolg unterscheiden zu können! Die einen sind erfolgreich, die anderen bereiten ihnen den Weg.“
Das hatte gesessen! Der Treffer verschaffte ihm einen Moment Verschnaufpause. Christine war — daran gab es keinen Zweifel — seinem Roman entsprungen, auch wenn es ihm schwer fiel, das zu glauben. Er hatte keine Wahnvorstellungen. Vielleicht verzerrte der Alkohol nur das Bild der Frau, die da eigentlich vor ihm stand.
Er hatte Christine selbst überhaupt erst Leben eingehaucht. Ohne ihn gäbe es sie gar nicht. Vielleicht war das ja gerade sein Fehler gewesen. Aber gleich darauf schalt er sich einen Narren: Er machte keine Fehler und real war diese Frau ohnehin nicht. Diese Frau war seine Erfindung; sie war eine der Hauptfiguren seines Romans. Allein das schloss ihre Anwesenheit bereits aus Und doch war sie hier. Irgendwie. Zweifel befielen ihn bereits einen Moment darauf, krochen wie Würmer an ihm hinauf und wollten in verunsichern.
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Re: Arkan Cotton

Beitragvon Zuri » 23 Jan 2017, 20:05

Es folgt nun — ohne große Worte — der dritte und letzte Teil der Geschichte. Ich hoffe, denen, die sie lesen, ohne einen Kommentar zu hinterlassen, gefällt sie (und jetzt sag mir nicht, dass du das hier nicht gelesen hast :P)

~~0~~

Christina Sallander hatte die tragische Rolle seines Romans gespielt. Sie hatte Sport studiert bis ihre Eltern ihr das Geld aus unerfindlichen Gründen strichen. Ihre Eltern waren keineswegs reich, aber mussten sich nicht alles vom Mund absparen. Das Studium ihrer Tochter zu finanzieren, lag also im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Christine sah sich nicht dazu in der Lage, neben der Schule zu arbeiten und suchte eine Studentenberatung auf. Doch die riet ihr nur, sich einen Job zu suchen, auch wenn sie unter der Woche, wenn alles für die Uni erledigt war, viel zu ausgelaugt war. Schließlich fand sie einen recht flexiblen Job in einem Photogeschäft, in dem sie dank ihres guten Aussehens am Wochenende auf Auftrag modeln konnte Das Geld reichte gerade um die Studiengebühren zu bezahlen und sich weiterhin unter der Woche aufs Studium zu konzentrieren.

Doch im nächsten Semester wurde der Schulstoff zunehmend schwieriger und so musste sie auch an den Wochenenden lernen und den einen oder anderen Phototermin absagen. Um jetzt noch ihr Studium finanzieren zu können, musste sie mehr Geld mit weniger Shootings verdienen Da sie früher mit ihren Eltern häufig an FKK-Stränden gewesen war, machte ihr Nacktheit nicht allzu viel aus und sie ging aufgrund der Situation zu Nackt- und Aktphotographie über.

Nun schien es für sie besser zu laufen, doch die Kunden erteilten dem Photostudio bald weniger Aufträge und so sah sie sich erneut in Schwierigkeiten. Der Photograph gab ihr den Tipp, dass er einen Filmemacher kenne, der eine Frau mit ihrem Aussehen und auch ihren bisherigen Modelerfahrungen gut vermarkten könne und bat ihr an, diesem ein paar Photos von ihr zu zeigen und ein gutes Wort für sie einzulegen. In Anbetracht der derzeitigen Tatsachen willigte sie ein und fand sich schon bald in einem Umfeld wieder, in dem Videos, die über die Aktphotographie hinausgingen, produziert wurden.

Der Chef zahlte ihr, zufrieden mit ihren Leistungen, große Vorschüsse aus, doch die Arbeitszeiten machten es ihr bald unmöglich, Schule und Nebenjob unter einen Hut zu bekommen, selbst wenn sie weniger Zeit auf die Schule verwendete als zuvor. In der Schuld des Chefs stehend, sah sie sich bald, außer Stande, die Vorschüsse zurückzuzahlen, sodass dieser ihr irgendwann klar und deutlich zu verstehen gab, dass er das nicht länger tolerieren könne und legte ihr nahe, bei einem Bekannten ihre Schulden abzuarbeiten. Sich bewusst, wie weit sie bereits gegangen war, und der Meinung, dass dies nun auch keinen Unterschied mehr mache, begann sie ihre Arbeit im besagten Bordell.

Trotz der schwierigen Umstände schien nun etwas wie Normalität in ihr Leben einzukehren. Bis das nächste Unheil über sie hereinbrach. Sie hatte gerade Semesterferien und war in ihrer Freizeit unterwegs, wo sie schließlich einen Mann kennen lernte. Beide fanden sich anziehend und er gab sich höflich. Schließlich gingen sie in seine Wohnung, um dort Geschlechtsverkehr zu haben. Doch kaum lag sie vor ihm halb entblößt auf dem Bett, rief er einen zweiten etwas älteren Mann herbei und auch auf ihr ausdrückliches „Nein“ reagierten sie nicht, sondern setzten fort, was von vorneherein seine Intention gewesen war. Zuerst war sie nach dieser Tat in Sorge, ihre Kommilitonen oder Professoren könnten von der Sache erfahren, aber letztendlich ging sie doch zum Arzt, um zu überprüfen, ob sie irgendwelchen Schaden davongetragen hatte. Der Arzt riet ihr, zur Polizei zu gehen und Anzeige zu erstatten. Der Beamte nahm zwar die Anzeige auf, aber sagte ihr, dass sie ohne Beweise nicht sehr glaubwürdig sei. Und es sollte noch schlimmer kommen: Als sie am nächsten Tag auf den Campus kam, trat ihr der Mann, den sie vor ein paar Tagen getroffen hatte, in den Weg. Sie hatte ihn nicht kommen sehen und wich erschreckt zurück. Er packte sie am Arm.

„Ich weiß, dass du hier studierst.“, zischte er. „Und wo du arbeitest, weiß ich auch.“
Sie konnte nur stumm dastehen und gab resigniert jeden Widerstand auf.
„Wenn du willst, dass hier keiner davon erfährt…“, fuhr er fort „… würde ich die Anzeige zurückziehen.“

In ihrer schier aussichtslosen Situation tat sie genau das. Um ihre Odyssee noch weiter anzuheizen stellte ihr Frauenarzt ein paar Monate später fest, was dem anderen Arzt verborgen geblieben war: Sie war schwanger.

Jetzt war es unmöglich für sie, ihr Studium fortzusetzen. Nun war sie also zu Hause und wusste nicht, wie es weitergehen sollte. Ihren Job übte sie, solange sie es noch verbergen konnte, weiter aus. Danach konnte sie sich nur noch mit Shootings mit Photographen, die an Babybäuchen interessiert waren, über Wasser halten. Je näher der Zeitpunkt der Geburt für sie rückte, desto weniger verließ sie das Haus. Eine bleierne Schere hatte sich über sie gelegt, die nicht vom Gewicht ihres ungeborenen Kindes herrührte, sondern von viel tiefer innen zu kommen schien. Es gab Momente, in denen sie auf dem Bett lag, unfähig, sich zu bewegen, und ihr Leben wieder und wieder über ihr zusammenbrechen sah. Weinen tat sie kein einziges Mal; es war, als habe sie keinerlei Tränen. Wenn sie einmal Heißhungerattacken hatte, fraß sie teilnahmslos in sich hinein, wonach ihr Appetit verlangte, dann aß sie wieder tagelang kaum etwas, auch wenn ihr Arzt ihr riet, zum Wohle ihres Kindes eine normale, ausgewogene Ernährung beizubehalten.
Dann kam der Zeitpunkt der Geburt. Sie brachte ihr Kind in ihre Wohnung und kümmerte sich nur so häufig wie nötig um das Kind und dann so teilnahmslos wie man Hausarbeit verrichtet und dank einer Freundin, die keine Fragen stellte, die dadurch aber auch nichts vom Leid der Mutter wusste, wurde dem Kind trotzdem etwas Liebe zuteil und Christine konnte wieder ihrer Arbeit nachgehen, als sei nichts gewesen, Die Gefühlskälte, die die Mutter nicht absichtlich an den Tag legte, blieb dem Kind nicht verborgen und so kam es, als es eines nachts erwachte, dass sie die Freundin der Mutter „Mama“ nannte.

Die Geschichte ging noch weiter, aber Christine schien sich von dem verbalen Schlag erholt zu haben und ihn nicht länger seinen Gedanken nachhängen lassen zu wollen. Sie schien zu wissen, woran er dachte und setzte eine kriegerische Mine auf. Diesmal wollte er ihr zuvorkommen.
„Es ist nur eine Geschichte!“, protestierte er und wusste im selben Moment, was sie darauf erwidern würde.
„Ach, und warum stehe ich hier in Fleisch und Blut!?“
„Kannst du das beweisen? Für mich bist du nichts weiter als eine Einbildung und jetzt lass mich schlafen.“
„Reicht Ihr Grad an Eingebildetsein denn bereits an Wahnvorstellungen heran?“
„Mein Bildungsgrad übersteigt den deinen. Du warst ja nicht einmal fähig, dein Studium zu beenden.“
„Denken Sie, Sie treffen mich heute noch damit? Das ist sowas von lächerlich! Sie haben mich so erfunden, wie Sie mich haben wollten. Aber jetzt bin ich mehr als das. Immerhin sind sieben Jahre seitdem vergangen.“
„Sieben Jahre seit Ende meines Buches?“ Die erste nicht abfällig gemeinte, sondern interessierte Frage.
„Und fragen Sie jetzt nicht, ob ich das beweisen kann, denn das kann ich nicht. Aber wir werden alle älter und das sieht man uns an.“
Er nickte nur. Dazu fiel ihm nichts ein
„Wissen Sie was?“, fragte sie schließlich nach einer kurzen Pause, wartete aber keine Antwort ab. „Ich habe mich auch einmal im Schreiben versucht.“
Er hob argwöhnisch, aber nicht uninteressiert eine Augenbraue. „Aha?“
„Ich habe Ihr Ende geschrieben. Machen Sie sich nichts daraus; es ist schließlich nur eine Geschichte.“ Ihre Augen funkelten bösartig. Cotton hätte gerne gelacht, aber er konnte nicht. Was wenn das, was sie geschrieben hatte, wahr würde, in dem Moment, in dem sie es las? Schließlich hatte Christine es auch geschafft, hierher zu gelangen. Und es gab Voodoo. Ach, Voodoo war doch Humbug!

Sie begann zu lesen:
Arkan Cotton ließ die Chipkarte durch den Scanner gleiten und öffnete daraufhin die Tür zu seiner Suite. Er lockerte seine Krawatte, warf seinen leeren Aktenkoffer achtlos aufs Bett und sich daneben. Schweiß glänzte auf seiner Stirn und seine Haare waren fettig. Das war wirklich ein langer Abend an der Bar gewesen. Obwohl der Brandy nicht annähernd so gut wie im Pierce gewesen war. Da waren allerdings auch die Zimmer nicht so luxuriös wie hier. Er ging ins Bad und zog sein Jackett aus.
Als er aus dem Bad zurückkehrte, bemerkte er zuerst nicht, dass das Fenster offen stand und die Vorhänge wehten. Er wusste nicht, ob er das Fenster zuvor geöffnet oder geschlossen hatte, als er den Raum verließ; also schenkte er dem Ganzen keine weitere Beachtung. Er setzte sich aufs Bett und nahm dann eine Bewegung wahr. Es war eine Frau mit knallroten Haaren.

Die Zimmertür öffnete sich. Hatte er die nicht abgeschlossen? Ließ sich die denn ohne Chipkarte überhaupt öffnen? Oder hatte sie auch die ganze Zeit offen gestanden wie das Fenster, ohne dass er sich dessen bewusst gewesen war? Auch darauf wusste er keinerlei Antwort. Heute Nacht passierten ohnehin allerlei unerklärliche Dinge.
Durch die Tür trat ein kleines, etwa sieben Jahre altes Mädchen mit einem Stoffeinhorn im Arm, welches fast so groß war wie sie, aber wesentlich dicker und runder. Sie hatte hellbraune Haare mit einem leichten Rotstich.
„Mama, ich konnte nicht schlafen und du warst nicht da.“
„Was machst du hier!?“, rief ihre Mutter, obwohl das Kind bereits die Antwort darauf gegeben hatte, und stellte sich schützend vor ihre Tochter, auch wenn sie nicht wollte, dass diese den Ernst der Lage erkannte.
„Geh bitte zurück. Mama ist gleich wieder bei dir.“
Sie wohnten also hier im Hotel. Cotton hatte nicht angenommen, dass sie sich so in seine Nähe trauen würde, noch dazu mit ihrem Kind. Vor heute Abend hatte er nicht einmal geglaubt, dass sie überhaupt real existierte. Dass das Kind se „Mama“ genannt hatte, war ihm nicht entgangen. Es wunderte ihm dazu, dass sie das Kind überhaupt noch hatte. Er hatte angenommen, dass sie das Kind irgendwann in fähigere Hände abgeben oder seinen Tod durch einen Unfall zu verschulden gehabt hätte. Er hätte es jedenfalls so geschrieben, aber das lag außerhalb des Erzählrahmens seiner Geschichte. Weiter kam er nicht: Christine war bereits dabei, weiter sein Todesurteil zu unterschreiben. Auch wenn es ihn rasend machte, wagte er nicht, den Bann zu durchbrechen; er war wie erstarrt.
‚Sie!‘, sagte sie in einem gebieterischen Ton und reckte dabei ihren Zeigefinger anklagend in seine Richtung. Ihre Stimme war leicht erhöht, aber sie schrie nicht und ansonsten war ihre Stimme gelassen wie von jemandem, der weiß, was er tut. Er kannte die Frau von irgendwo her.
‚Sie haben mein Leben zerstört!‘, stellte sie vorwurfsvoll fest.
‚Wissen Sie was?‘, fragte sie schließlich nach einer kurzen Pause, wartete aber keine Antwort ab. ‚Ich habe mich auch einmal im Schreiben versucht.‘
Das Fenster stand immer noch offen. Ein Windhauch blies heran und wirbelte die dünnen Gardinen in den Raum hinein. Christine war gegangen. Mr. Cotton trat ans Fenster heran. Noch ein Schritt weiter, dann stand er auf dem Fensterbrett. Die Polizei fand ihn am nächsten Morgen auf dem Gehweg vor dem Hotel. Tot.


Christine war gegangen. Cotton erwachte. Manche Teile seines Körpers schmerzten, andere spürte er gar nicht. Als er die Augen aufschlug, stellte er fest, dass er teilweise bandagiert war.

„Christine.“, schoss es ihm durch den Kopf. Sie war eine denkbar schlechte Schriftstellerin. Dass er lebte, bewies das. Für ihn gab es gerade nur ein Ziel: Er musste Christine finden.
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Re: Arkan Cotton

Beitragvon Iroc » 30 Jan 2017, 21:08

Na aber hallo! :D
Da behauptet wohl immer noch wer, dass er nicht gut im Schreiben ist?
Ich glaube nicht. :D
Wahnsinn. So einen verwundenen Ouroboros einer Geschichte hab ich bisher noch nicht zwischen die Finger bekommen.
Ein wenig verwirrend und im Kreis drehend, aber genau mach das Ganze hier aus. Ich bin überzeugt!
Kurz, knackig, trotzdem eine erstaunliche Tiefe. Toll gemacht!

LG Leon
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Re: Arkan Cotton

Beitragvon Zuri » 30 Jan 2017, 21:45

Hi Leon!
Schön, hier von dir zu lesen :)
Na ja, du und ich und auch andere wissen, dass ich so manches Mal sicherlich schlechteres zustande gebracht habe;)
Eigentlich bin ich in Kurzgeschichtenschreiben eher schlecht, weil ich es lieber mag, wenn nicht alles so komprimiert und schnell vorbei ist^^
Freut mich sehr, dass es dir gefallen hat :)

LG Zuri

P.S.: Und wenn du über mich schon staunst, dann staune aber auch darüber, dass ich "Ouroboros" erst einmal nachschlagen musste :DDD
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Re: Arkan Cotton

Beitragvon SammyBlue » 19 Apr 2017, 06:58

Hey,

Und du sagst, du könntest nicht schreiben...

Super Geschichte und gibt auch einigen Stoff zum Nachdenken bezüglich dem Schreiben von Geschichten und den Charakteren die man dabei erschafft. Recht genial, eine Geschichte in einer Geschichte, die sich dann vermischen. :)

Danke, dass du dir die Zeit genommen. Hast, das für uns zu schreiben :)

Liebe Grüße
Sammy
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Re: Arkan Cotton

Beitragvon Zuri » 19 Apr 2017, 08:06

Hey,

cool und danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine bescheidene Geschichte zu lesen :) Hat mich sehr gefreut.

Ich bin erstaunt, dass es von deiner Seite ausschließlich positive Kritik gibt. normalerweise gibt man doch Zuckerbrot und Peitsche, damit der Gelobte nicht abhebt :P :D

Freut mich, wenn sie dir gefallen hat :)

Liebe Grüße
Zuri
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Re: Arkan Cotton

Beitragvon ArokhsSohn » 14 Mai 2017, 03:04

Hey Zuri,

hab Deine Kurzgeschichte jetzt endlich auch mal gelesen und schließe mich meinen Vorschreibern sofort an. Individuell, irritierend, intelligent und inspirierend (mir war noch irgendwas mit i auf der Zunge gelegen, aber es ist irgendwie nicht bis auf die Tastatur gerutscht).

Was Sammy geschrieben hat, ist mir beim Lesen auch dezent im Hintergrund durch den Kopf marschiert. Nämlich wenn es um das Erschaffen von imaginären Charakteren geht, und man wie God himself mit ihnen herumspielt und ihnen ein Leben aufbürdet, bei dem sie keinerlei Mitspracherecht haben. Man stelle sich nur vor, sowas gäbe es wirklich. Sicher ist der Gedanke sowas von absurd, aber in Wirklichkeit habe ich mich schon einige Male gefragt, was wäre wenn mein Leben selbst auch nur irgendeine Geschichte von irgendeinem Autor (wie auch immer dieser geartet sein und woher auch immer er stammen mag) ist. Da viele meiner Entscheidungen sich im Nachhinein als schlecht erwiesen haben, hätte ich so wenigstens jemanden, dem ich den schwarzen Peter zuschieben könnte - es sei denn dieser Jemand denkt sich auch gerade in diesem Moment dasselbe und schreibt mich eben so, dass ich auf den Gedanken komme, immer in dem Bewusstsein, dass ich es sowieso als Quatsch abtun werde. Hui, zu abgedreht? Auf jeden Fall, aber genau das spiegelt Deine Geschichte ja wieder. Sie mag zwar ernüchternd kurz sein und in einem sehr überschaubaren Zeitrahmen spielen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass noch niemand sonst auf diese Art von existenziellen Fragen gekommen ist, so absurd sie auch sein mögen.

Vielleicht hab ich aber auch einfach nur zu viel Sci-Fi konsumiert und mich selbst verwirrt ^^

Jedenfalls, um es nicht ganz so sehr ausufern zu lassen, ich fand die Story sehr gut - vor allem anspruchsvoll geschrieben, durch den erzählerischen Kreis z. Bsp. - und würde mich wirklich freuen, storytechnisch mehr von Dir zu lesen. Denn dass Du anspruchsvoll schreiben kannst, sieht man derzeit auch mit WtF in HdF ;-) (dass die Handlung an sich nicht allzu ernst genommen werden sollte ist klar, ich meine natürlich die originelle Schreibweise und Deine ganzen, teilweise versteckten, Bezüge, die ich bei weitem nicht immer zuordnen kann). Ich würde gerne mal eine richtige, vielleicht längere Geschichte von Dir lesen. Liegt Dein Sci-Fi Werk (Michael und Lucas), welches in der Zukunft spielt, noch immer auf Eis?

Liebe Grüße,
Arokh

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Re: Arkan Cotton

Beitragvon Zuri » 14 Mai 2017, 03:37

Hey Arokh,

willst du Vera int Ven mit ihren Alliterationen Konkurrenz machen?

Tja, wäre doch toll, wenn man an Fehlentscheidungen die Schuld einfach von sich weisen könnte. Schuld sind eh immer die anderen. Tatsächlich habe ich dieses Gedankenspiel einmal eindrucksvoll im Roman "Sophies Welt" von Jostein Gaarder gesehen (Dafür Werbung gemacht, habe ich an anderer Stelle sicher mal. Habe ich auch schon mal über besagte Szene gesprochen?). Der Roman ist kurz gesagt die Geschichte der Philosophie (daher das Wortspiel im Buchtitel) für Anfänger. Ein Mädchen namens Sophie bekommt Briefe von einem geheimnisvollen Mann namens Alberto, der es sich offenbar zur Aufgabe gemacht hat, ihr ungefragt in ihrer Freizeit nach der Schule ein Brieffernstudium in Philosophie zu erteilen. Eine sehr bildliche Szene im Buch ist es, als sich Alberto und Sophie nachts in einer Kirche treffen und ersterer seiner Schülerin analog zur aktuellen Stunde die Geschichte der Philosophie im Mittelalter schildert.

Zu der Szene, die ich eigentlich meinte, komme ich aber jetzt. Die Handlung wird immer wieder unterbrochen von einem anderen Handlungsstrang: Er handelt von einem Mädchen namens Hilde in Sophies Alter, dessen Vater bereits längere Zeit unterwegs ist und deshalb zu ihrem Geburtstag nicht zu Hause sein kann. Ihr Vater schenkt ihr ein Buch, in welchem sie die Geschichte von Sophie und Alberto nachlesen kann, denn auch ihr Vater ist überzeugt, dass sie einen Philosophiekurs benötigt. Irgendwann kommt auch Alberto auf den Trichter, dass sie keinen freien Willen (ein wichtiges Thema in der Philosophie) haben, sondern ein geheimnisvoller Major (Hildes Vater) ihr Leben steuert. Dies verstört Sophie zunächst sehr und sie fühlt sich verzweifelt und ihr Leben über sich zusammenbrechen. In einem Gespräch mit Alberto kommt schließlich die Frage auf, dass wenn der Major ihr Leben nur erfunden hat, wer denn garantiere, dass nicht auch der Major wiederum nur eine Figur im Roman eines anderen Autors wäre (wie eine Matrjoschka-Prinzip). Schließlich überlegen sie, wie sie dem Einfluss des Majors entkommen können. Diese Szene ist zum einen ein Scherz auf genau diese Eigenart des Schreibens, aber ebenso eine philosophische Frage. Das liebe ich so an diesem Buch (eines der wenigen Bücher in meinem Leben, das ich ein zweites Mal gelesen habe).

Wenn also jemand anderes unser Leben erfunden hätte, kann dann nicht ein Fehler einen tieferen Sinn haben? Wer sagt uns, dass das nicht Teil eines größeren Ganzen und im Plot genau so vorgesehen ist, damit wiederum andere Dinge eintreten können. Ein so fantastischer Überschneidungspunkt zwischen Literatur und Philosophie... :3

Jetzt texte ich dich so lange voll :O Mich hat es selbst erschreckt, wie lang doch jetzt die "kurze" Inhaltsangabe bzw. das product placement dann doch wurde^^ Ich könnte jetzt noch einiges über Philosophie schreiben, aber ich glaube, es sprengt dann irgendwann den Rahmen, also ("um es nicht ganz so sehr ausufern zu lassen") back to topic ;)

Danke, danke, dass du mich so mit Lob überschüttest *rot werd* Ja, Michael und Lucas liegt nach wie vor auf Eis, auch wenn ich mal ein paar Kapitel daran weiter geschrieben habe. Aber ich denke, ich muss mir erst einmal einen Editor suchen, damit das Ganze wirklich Sinn ergibt. So Sachen wie die tertiäre Story, wo ich nicht viel falsch/kaputt machen kann und nicht allzu viel Kritik bekomme, oder sowas wie diese Kurzgeschichte, was sehr überschaubar und abgeschlossen ist, traue ich mir noch zu, aber auch wenn mich das Lob von mittlerweile drei Autoren, die ich sehr schätze, sehr freut, weiß ich doch, dass ich in einer anderen Liga spiele und kleine Brötchen backe :D

Liebe Grüße,
Zuri
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Re: Arkan Cotton

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