213

Platz für eure Beziehungsstories - fact and fiction
Gay Stories - keine Sexstories!
Benutzeravatar
Azazel
member
member
Beiträge: 977
Registriert: 27 Dez 2012, 23:29

Re: 213

Beitragvon Azazel » 09 Dez 2013, 07:50

Dieser Teil ist sowohl kurz als auch unglaublich grausam.

Well played

Ps:
(mehr kommt die tage, sicherlich, wahrscheinlich, vielleicht)


Ich nagel dich drauf fest (was,welche zweideutigkeit?)
"Sie mögen 'Gott ist groß' rufen, aber tatsächlich wird er jedesmal ein bisschen kleiner, wenn sich jemand in seinem Namen in die Luft sprengt."

Re: 213

Werbung
 

steveXbird
member
member
Beiträge: 456
Registriert: 13 Aug 2010, 22:33
Wohnort: Wonderland
Kontaktdaten:

Re: 213

Beitragvon steveXbird » 19 Dez 2013, 22:42

Okay es wurden ein paar Tage mehr (by the way: beyonce hat ein Album veröffentlicht also kaufen leute! #GetThatPromo) ..... Aber kinners ich muss auch schreiben sonst geht mir der shit aus :D und bis auf Azazel ließt hier auch keiner :D

__________________________________________________________________________________

Maybe someday you will wake up
And miss my body next to you
Maybe someday you will walk around
And miss my voice
Maybe someday you will love me
Oh maybe honey
But that is such a terrible word


. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Was ist Liebe und warum brauchen wir Liebe? Warum sind wir teilweise so versessen dadrauf, mit jemanden zusammen zu sein? Jemanden zu lieben, von jemanden geliebt zu werden? Sind wir einfach zu armselig uns genug selbst zu lieben? Oder brauchen wir einfach Bestätigung, dass wir vielleicht doch nicht ganz so scheiße sind? Und wäre Liebe dann nicht etwas unglaublich Egoistisches? Ich habe diese ganze Sache nicht so wirklich verstanden, noch nicht, vielleicht würde ich sie aber auch nie verstehen. Ich brauchte nicht die Liebe von Robert oder Andreas, ich würde sowieso nicht glauben das ich in irgendeiner Form liebens- oder begehrenswert bin. Ich habe schon lange damit aufgehört mich zu fragen warum mich Männer gutaussehend oder interessant fanden. Ich würde es nicht verstehen, ich müsste es auch nicht verstehen. Es reicht ja erstmal das es so ist. Scheinbar. Aber es hat ja noch nie für Liebe gereicht. Es würde von meiner Seite auch nie dafür reichen. Ich könnte niemanden lieben, ich würde niemanden lieben wollen. Wofür wiegesagt auch? Liebe tut am Ende nur weh. Das kann ich auch einfacher und alleine haben, Schmerz. Und es ist ja auch nicht so das ich der einzige wäre der verletzt ist am Ende, und ich muss nicht noch anderen Menschen extra weh tun. Das habe ich schon zu oft getan. Und deshalb versuchte ich mich so gut wie möglich aus dem ganzen rauszuhalten. Ich hatte meinen Spaß wenn ich ihn haben wollte, und das reichte. So war alles am einfachsten, keiner macht sich falsche Hoffnungen, die enttäuscht werden könnten, jeder weiß genau von Anfang an woran man ist. So sollte es jeder handhaben, dann gäbe es wesentlich weniger gebrochene Herzen und Herzschmerz und Songs darüber. Definitiv. Aber manchmal scheint es nicht so zu funktionieren, einer investiert mehr Gefühle und dann klappt es nicht. Sobald sich einer verliebt. Und warum passiert so etwas? Und warum musste es genau jetzt passieren? Jemanden mit dem ich geschlafen habe, jemand der sein erstes mal mit mir hatte. Warum jetzt? Jetzt wo ich vor ihm stehe, kurz vor der Tür, kurz davor hier rauszukommen. Ich könnte mich einfach umdrehen und wegrennen, von allem hier, seine Anrufe und SMS ignorieren, so tuen als ob er nie existierte. Aber das könnte ich nicht, ich konnte es einfach nicht tun, das hätte er nicht verdient.
Und deshalb stand ich ohne ein Wort zu sagen vor ihm, und schüttelte den Kopf, geschockt.
,Nein.‘ brachte ich dann heraus. Es war offensichtlich das ich das sagte. Ich drehte mich um öffnete die Tür, wiederholte es. Es konnte nicht sein. Selbst wenn ich persönlich Liebe nie verstanden hatte, ich wusste doch so viel darüber, das man nicht einfach nach einmal Rummachen und einmal Sex es Liebe nennen konnte. Selbst der jüngste, dümmste und naivste Junge konnte das doch nicht tun. Oder?
Ich lief auf die Straße meine Sachen in meiner Hand, es war Tag, ein Morgen der nicht wirklich freundlich und voller Sonnenschein, aber auch nicht verregnet war, es war unwirklich, wie die Situation. Ich wusste das Andreas mir folgen würde.
,So.‘ rief er mir hinterher, als er noch in seiner Einfahrt stand und ich mitten auf der Straße. Ich blieb sofort stehen, ich konnte doch nicht so einfach hier aus der Situation raus. Er lief auf die Straße direkt hinter mir blieb auch er stehen. Ich spürte das er verzweifelt, wütend und traurig war. Ich konnte es verstehen. Wenn er das wirklich ernst gemeint hatte und ich einfach abgehauen bin.
,Es tut mir leid.‘ sagte ich dann ohne mich umzudrehen. Ich konnte ihm noch nicht in seine Augen gucken. Ich wusste nicht ob ich das jemals wieder konnte.
,Du liebst mich nicht.‘ stellte er fest. Er war enttäuscht.
,Du mich auch nicht.‘ sagte ich dann und drehte mich um, er schaute auf den Boden. Ich wollte nicht so kalt klingen, aber er liebt mich nicht, er denkt das nur, er kennt mich noch nichtmal.
,Du kannst mich nicht lieben, du kennst mich nicht, und du weißt nicht wer und wie ich bin, außerdem kennen wir uns noch nicht lange. Das ist keine Liebe.‘ versuchte ich es Andreas zu erklären. Er müsste das so verstehen.
,Aber wir hatten Sex.‘ er hat es nicht verstanden, er war wirklich naiv, er war wirklich noch jung, ungebrochen, lieb. Ich wollte kotzen und weinen, ich kam nicht damit zurecht.
,Warum sind wir zusammen wenn du mich nicht liebst?‘ legte er noch nach. Warum dachte er das wir zusammen sind?
,Wir sind zusammen?‘ fragte ich ihn dann, oder wiederholte es mehr oder weniger nur ungläubig. Ich schüttelte den Kopf. Ich konnte das nicht glauben, wir waren nicht zusammen, wie denn auch bitte? Wir haben uns vielleicht zwei mal gesehen?
Nun schaute Andreas auch so ein bisschen als ob er nicht mehr daran glauben würde, das wir zusammen waren, angeblich. Er schaute mich an mit einer Mischung aus Trauer und Zweifel. Ich zuckte mit den Schultern, wir hatten nichts mehr zu sagen. Ich drehte mich um und lief davon, und lief einfach langsam aber sicher davon. Er stand hinter mir. Und ich fühlte zum ersten mal nichts. Andreas tat mir nicht leid, ich fühlte mich nicht schwach, nein der Fluch war gebrochen, er war gebrochen und mir war es egal. Ich atmete die frische Luft um mich herum ein, es war ein neuer Tag, ich hatte wohl scheiße gebaut, einen kleinen Jungen für immer verändert, aber scheiß drauf, dachte ich mir nur. Scheiß doch einfach drauf, dir geht es einfach gut. Die Nachbarn haben die wohl beste Show seid langen gehabt.
to be continued. . . ;)
http://the-world-revolve-around-me.tumblr.com/
-The Most Tender Thing You Ever Said To Me, Is That I Suffer From Paranoia-

Benutzeravatar
Cool_Phil
advanced-boy
advanced-boy
Beiträge: 292
Registriert: 26 Jun 2007, 22:23
Wohnort: Ingolstadt
Kontaktdaten:

Re: 213

Beitragvon Cool_Phil » 20 Dez 2013, 17:33

steveXbird hat geschrieben:Okay es wurden ein paar Tage mehr (by the way: beyonce hat ein Album veröffentlicht also kaufen leute! #GetThatPromo) ..... Aber kinners ich muss auch schreiben sonst geht mir der shit aus :D und bis auf Azazel ließt hier auch keiner :D


Haaaalloooooo??? Natürlich lesen dass noch mehrere :) Ich kanns kaum erwarten dass es weitergeht! :D

Benutzeravatar
Azazel
member
member
Beiträge: 977
Registriert: 27 Dez 2012, 23:29
Kontaktdaten:

Re: 213

Beitragvon Azazel » 20 Dez 2013, 22:48

Haaaalloooooo??? Natürlich lesen dass noch mehrere


this

Ich kanns kaum erwarten dass es weitergeht!


this!
"Sie mögen 'Gott ist groß' rufen, aber tatsächlich wird er jedesmal ein bisschen kleiner, wenn sich jemand in seinem Namen in die Luft sprengt."

steveXbird
member
member
Beiträge: 456
Registriert: 13 Aug 2010, 22:33
Wohnort: Wonderland

Re: 213

Beitragvon steveXbird » 25 Dez 2013, 20:03

Frohe Verschissene Weihnachten ;)

________________________________________________________

und dann geht die tür auf und du weißt genau was jetzt passieren wird. er hat dich heute wieder so angesehen. er hat dir die hand auf die schulter gelegt und gesagt das er sich freut das du wieder zuhause bist. dabei wolltest du nicht wieder nach hause, du wolltest nie wieder nach hause, du wolltest ihn nie wieder sehen. du hast dir schon überlegt wie du ihn loswerden kannst, du hast mama gesagt das er dir angst macht, aber niemand hört dir zu. niemand hört dein weinen wenn du unter der dusche stehst und hoffst das das wasser dich auflöst und du durch den abfluss verschwinden kannst. aber das ist noch nicht passiert. und das wird nie passieren. du kannst nicht weglaufen. selbst im krankenhaus konntest du das nicht. irgendwann bist du wieder zuhause und dann ist er wieder in deinem zimmer weil er sich freut das du wieder da bist. und dann legt er sich in dein bett, er hat es extra gekauft, er meinte jetzt bist du neun jahre alt und aus deinem kinderbett herausgewachsen. und dann hat er dir ein größeres bett gekauft. und jetzt liegt er nicht sofort auf dir, jetzt liegt er direkt hinter dir und du kannst seine freude spüren, du spürst wie er langsam seine hände immer mehr auf dich legt, wie er noch kurz zögert und wartet ob mama nicht früher von der nachtschicht nach hause kommt. doch mama kommt nicht. mama würde nie kommen. und weil mama nicht kommt, sagt er, muss ich es tun, wenn er kommt zerbrechen deine träume. er schiebt deine haare aus dem nacken und atmet. du riechst den whiskey wie er gegen deinen kalten nacken schlägt, wie er dafür sorgt das du gänsehaut bekommst, und dann legt er seine lippen an deinen hals, und du schließt die augen und betest das es vorbei geht. und dann dreht er dich auf den bauch, du legst deinen kopf zur seite, die tränen brennen in deinen geschlossenen augen und du spürst wie er dein t-shirt nach oben schiebt, wie er seine hände an deinen rücken legt, deinen rücken anfasst, und streichelt und immer wieder auf dich einredet und sagt wie schön dein rücken ist und wie schön dein rücken damals war als er ihn zum ersten mal angefasst hat. damals als deine mutter nähe brauchte und er da war in dieser bar, damals als sie ihn mit nach hause genommen hatte zum ersten mal, damals als er das erste mal in dein zimmer kam und das erste man kam. damals als du noch vier jahre warst und nicht wusstest warum er das tat. aber jetzt weißt du es. und dann beginnt er deine hose runter zu ziehen und du werst dich ein letztes mal. er dreht dich auf den rücken und drückt dich in die matratze, er hält deinen mund zu, du sollst doch nicht reden, du redest viel zu viel, es ist viel schöner wenn du nicht redest, du bist so schön. er küsst dir auf die wange, er hält deine handgelenke fest, er ist nicht der mann der er bei tageslicht ist. du starrst gegen die decke hinter ihm, du hoffst das sie sich auftut und irgendetwas kommt um ihn aufzuhalten, aber das einzige was du siehst sind die leuchtsterne die er dort angebracht hat damit du nachts keine angst mehr hast. er fast dich an, zwischen deinen beinen, so sagt er bist du schon fast ein mann. er hebt deine beine an, legt sie auf seine schultern, fast dich zwischen den beinen an, und wischt dir den schweiß von der wange, er führt deine hand zu seiner brust, du fast sie an, er fast sich an. dann lässt er deine hand weiter hinunter gleiten bis sie da ist wo er sie haben will. und du merkst seine freude das deine hand dort ist, seine freude schwillt an und dann ist er in dir, der erste stoß, du merkst wie dir der atem verschlägt; der zweite stoß, er sagt du machst das gut aber du weißt nicht was, der dritte stoß, dieser schmerz wenn er beginnt, doch irgendwann ist es okay und du merkst es nicht. er ist jetzt ganz tief in dir und du weißt das er dich liebt, er ist nun ganz in dir und du weißt das du es verdienst. er hält deine handgelenke hinter deinem kopf fest, er leckt sich die lippen, der schweiß tropft von seiner nase hinab auf deine rippen, an deinem arm die blauen flecke von ihm, er mag wenn es härter zu geht, und er sagt du magst ihn. ein letztes mal ist er dir so nah und dann bebt er und wendet sich zitternd ab, er liegt kurz neben dir und streichelt dein bauch, alles was er dir gegeben hat läuft nun aus dir heraus, dein laken ist klebrig und warm, und du weißt es ist nun vorbei, er zieht sich an und geht zu tür, du weißt es ist vorbei, er dreht sich nochmal um und legt den finger auf seine lippen, du nickst und weißt das es vorbei ist. die tür geht zu und die wände schreien, solch eine schande inmitten von zerbrochenen träumen. und du weißt das es deine schuld ist, du weißt das du ihn von anfang an so angeguckt haben musst, du weißt das er nichts dafür kann, das er nicht anders kann. du stehst auf und läufst in das nebenzimmer, ein laufender fernseher und er schlafend davor. im fernsehen siehst du nackte frauen und fragst dich warum er dich liebt. du bist keine frau hat er dir mal gesagt, aber das sei ihm egal, du bist alles was er braucht. dann liegst du in der dusche und wäschst dir seinen schweiß ab, und du wäschst seinen schweiß ab, und du hoffst das es irgendwann anders wird, vielleicht magst du es ja auch irgendwann, sagte er mal, und du denkst nurnoch daran. vielleicht werde ich ja auch wie er, ein richtiger mann.

____________________________________________________

(ps: hat absolut nichts mit ''213'' zu tun - einfach ein kleines weihnachtsgeschenk von mir an euch - um euch die wartezeit zu überbrücken :) )
http://the-world-revolve-around-me.tumblr.com/
-The Most Tender Thing You Ever Said To Me, Is That I Suffer From Paranoia-

Benutzeravatar
Minion
member-boy
member-boy
Beiträge: 140
Registriert: 12 Aug 2013, 00:47
Wohnort: Heidelberg

Re: 213

Beitragvon Minion » 26 Dez 2013, 00:19

Dankeschön für dein schön verschissenes Geschenk.

Ein wirklich schaurig- schönes "Special", und ein wirklich guter wartezeitüberbrücker^^
You know it's cold outside when you go outside and it's cold.

steveXbird
member
member
Beiträge: 456
Registriert: 13 Aug 2010, 22:33
Wohnort: Wonderland

Re: 213

Beitragvon steveXbird » 12 Jan 2014, 23:20

Wollte euch eigentlich länger warten aber dann kam der alkohol ins spiel....momentan bin ich kurz davor die geschichte zu beenden hab aber so viel stress momentan bin die ganze zeit im studio und auf der arbeit und von der arbeit ins studio wieder und bla und kackwurst naja, wenig zeit zum schreiben, aber ich habe mal das lesen wieder angefangen! hoffentlich hattet ihr ein tolles silvester dennoch! ich versuche mein bestes und hoffe im februar alles fertig zu haben was dann für euch bedeutet das ihr regelmäßig ein teil bekommt :)

lasst es euch gut ergehen meine kinder der schlechten fernsehunterhaltung!

_________________________________________________________________

I've been waiting for a guide to come and take me by the hand
Could these sensations make me feel the pleasures of a normal man?
These sensations barely interest me for another day
I've got the spirit, lose the feeling, take the shock away

It's getting faster, moving faster now, it's getting out of hand
On the tenth floor, down the back stairs, it's a no-man's land
Lights are flashing, cars are crashing, getting frequent now
I've got the spirit, lose the feeling, let it out somehow


. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Hatte doch auch was, aber warum geht es mir so gut? Und was machst du jetzt mit dem Tag? Wieder zu Anton? Nachdem du versucht hast ihn zu küssen und er es abgewehrt hat? Würde er sich überhaupt noch da dran erinnern? Wir hatten seitdem nicht einmal geschrieben, kein Wort voneinander gehört, das war entweder ein gutes oder ein schlechtes Zeichen. Vielleicht sollte ich es einfach riskieren. Aber ich konnte nicht schonwieder vor seiner Tür stehen, ohne Ankündigung, er war zwar mein bester Freund, aber ich kann nicht einfach kommen und gehen wann und wie ich will, aber seid wann interessierte mich das. Einmal stand ich vor seiner Tür und er öffnete nicht, ich wusste wo der Schlüssel lag, also ging ich einfach in die Wohnung. Ich wusste sofort was los war. Aber trotzdem ging ich in sein Zimmer, und dann lag er da, nackt, auf seinem Bett. In der einen Hand den Playboy in der anderen sein Penis. Er masturbierte. Ich weiß das viele beste Freunde das öfters zusammen tun und schon oft gegenseitig den Schwanz des anderen gesehen hatten. Wir waren da anders. Ich glaube er ahnte immer irgendwie das ich anders war, das ich schwul war, und dann macht man sowas natürlich nicht. Also war das, das erste mal das ich sah, wie er sich einen runterholte. Er war unbeschnitten, sein Penis war gute 16, 17 cm lang. Anton wichste und ich stand in der Tür, geil. Am liebsten wollte ich hin gehen und ihm helfen, mitmachen, es zu Ende bringen, aber ich konnte nicht. Ich musste hier in der Tür stehen bleiben, geil. Ich wusste ich musste hier raus bevor er mich bemerkt, aber ich wollte bleiben, ich wollte sehen wie er es zu ende bringt, wie er kommt, wie er seinen Orgasmus hat, vor mir, ohne es zu wissen. Ich wartete bis er fertig war, und er gekommen ist. Dan verließ ich die Wohnung, ich lief ein paar Meter und setzte mich dann hinter einen Busch wo ich unbeobachtet war, und masturbierte selbst. Danach fühlte ich mich ekelhaft, und pervers. Als ob ich gerade jemanden missbraucht hätte. Und war es nicht auch irgendwie so? Voyeurismus nennt sich das ganze, jemanden bei sexuellen Handlungen beobachten und sich daran aufgeilen. Ich verschwieg es, ich würde es niemals ihm erzählen. Ich lief durch die Straßen und dachte an diesen einen Tag, das erste und letzte mal wo ich seinen Penis gesehen habe, und trotzdem musste ich jedes mal an dieses Bild denken wenn ich ihn sah. Und manchmal wenn ich Sex mit Robert hatte, dachte ich daran wie Anton masturbierte, völlig mit sich und seinem besten Stück beschäftigt. Und dann fühlte ich mich noch mehr schlecht.
Robert war eine gute Idee. Ich würde ihn einfach fragen was er grade so macht. Ob er bock auf ne schnelle Nummer hatte. Dies hatte er eigentlich so gut wie immer. Nur nicht immer Zeit. Aber versuchen konnte man es ja mal. Ich wählte seine Nummer und wartete auf die Freizeichen. Er ging nicht dran. Er ging oft nicht an sein Handy, ich rief ihn aber auch selten an, aber immer wenn ich es tat, ging er nicht dran. Meistens war ich besoffen, er am ficken oder feiern, und es war egal. Doch jetzt wollte ich Sex, jetzt wollte ich ihn. Etwas enttäuscht legte ich auf und starrte auf mein Handy. Als ob das etwas bringen würde. Aber teilweise machen wir das ja. Wahrscheinlich war er gerade am arbeiten. Ich war kurz davor wieder nach Hause zu gehen, dann kam eine SMS von ihm.
,Was ist los kleiner?‘
Ich mochte es nicht wenn er mich kleiner nannte, ich fand es übertrieben und albern, affig. Es war klar das ich jünger war, und er viel älter, aber musste er es immer so lächerlich machen? Ich schrieb zurück: ,Hab bock auf Sex. Bei dir so?‘ und kurz danach kam: ,Du in 15 Minuten bei mir.‘ Ich nickte langsam für mich selbst. In 15 Minuten wird gefickt, jetzt kann es nurnoch bergauf gehen.
to be continued. . . ;)
http://the-world-revolve-around-me.tumblr.com/
-The Most Tender Thing You Ever Said To Me, Is That I Suffer From Paranoia-

2BD
advanced-boy
advanced-boy
Beiträge: 394
Registriert: 30 Nov 2013, 16:57

Re: 213

Beitragvon 2BD » 12 Jan 2014, 23:34

Ich liebe deinen Schreibstil, auch inhaltlich ist die Geschichte sehr gut.
Mach bitte weiter mit deiner Geschichte, es gibt selten so fazinierende Storys, das wäre ein ziemlicher Verlust.

Lg
#2BD
There 2 Be Different

Benutzeravatar
Azazel
member
member
Beiträge: 977
Registriert: 27 Dez 2012, 23:29

Re: 213

Beitragvon Azazel » 13 Jan 2014, 07:25

Ich habe es immer gewusst, alkohol löst einfach all meine probleme :P
"Sie mögen 'Gott ist groß' rufen, aber tatsächlich wird er jedesmal ein bisschen kleiner, wenn sich jemand in seinem Namen in die Luft sprengt."

steveXbird
member
member
Beiträge: 456
Registriert: 13 Aug 2010, 22:33
Wohnort: Wonderland

Re: 213

Beitragvon steveXbird » 20 Jan 2014, 03:46

Hach Kinder, ihr seid soooooo kurz vor dem "Höhepunkt" der Geschichte und habt noch keine Ahnung was es sein wird. Dies erfreut mich so ungemein!

(Ps: neuer Teil kommt nächste Woche)

Lasst es euch gut ergehen!

Und nie vergessen: Don't believe The HYPE (up) ;)
http://the-world-revolve-around-me.tumblr.com/
-The Most Tender Thing You Ever Said To Me, Is That I Suffer From Paranoia-

Benutzeravatar
Graysama
Greenhorn
Greenhorn
Beiträge: 99
Registriert: 07 Jan 2014, 21:36
Wohnort: siebter Kreis der Hölle

Re: 213

Beitragvon Graysama » 20 Jan 2014, 09:40

Ich bereue es. Ich bereue es, dass ich deine Geschichte so früh gefunden habe und früh hat hier zweierlei Bedeutung.
Erstens, weil sie noch nicht fertig ist und ich bei Geschichten, die ich gut finde, sehr ungeduldig bin und zweitens, dass ich sie fast direkt nach unserem Chat gefunden habe und ich deshalb diese Nacht kein Auge zugetan habe. Eigendlich habe ich die Story auch nur angeklickt, weil dein Name darunter stand und ich neugierig war (verfluchte Neugierde). Sie hat mich in ihren Bann gesogen, mich gefesselt und mich nicht mehr losgelassen. Erst als ich fertig war, habe ich wieder etwas von meiner Umwelt mitbekommen. Ich persönlich finde deine Geschichte, von denen, die ich bis jetzt hier im Forum gelesen habe, am besten. Dieses etwas düstere finde ich einfach besser, als die "normalen" Liebesgeschichten, die man sonst so hat.
Du hast die Atmosphäre und die Person rund um den Hauptcharakter für mich sehr authentisch dargestellt, so dass ich mich einerseits sehr gut in ihn hineinversetzen, andereseits aber mir die Frage gestellt habe, muss ich mir hier jetzt Sorgen machen.
Mich hat die Geschichte, so wie du sie geschrieben hast, jedenfalls förmlich umgehauen und ich hoffe, dass du den Termin für den nächsten Teil einhälts und uns nicht einen halben Monat oder länger warten lässt.
Es tut mir Leid, wenn es hier und da nicht so schön klingt, aber .. naja .. Schlafmangel und so.


P.S.: Du wolltest vorhin ein Bild haben. Jetzt hast du es übrigens.

steveXbird
member
member
Beiträge: 456
Registriert: 13 Aug 2010, 22:33
Wohnort: Wonderland

Re: 213

Beitragvon steveXbird » 28 Jan 2014, 22:02

Sorry leute wollte den Teil eig schon am Sonntag hochladen aber jetzt ist es halt Dienstag... ich hab nicht weiter geschrieben auch wenn ich das behauptet hatte, aber ich hole das alles nach, versprochen! Ich hab grad so viel um die Ohren tut mir leid! Naja hier erstmal der neue Teil :)

_____________________________________________________

I'm sorry but I'd rather be getting high than watching my family die
Exaggerate and you and I
Oh I think I did something terrible to your body, don't you mind
I put your mother through hell, don't you mind
I hurt your brother as well, don't you mind don't you mind
Oh I was thinking about killing myself, don't you mind
I love you, don't you mind don't you mind

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Es gibt Moment in deinem Leben an die wirst du dich immer erinnern können, in allen Einzelheiten. Du weißt auch noch Jahrzehnte später, welcher Tag es war, wie viel Uhr, was du anhattest, wie warm oder kalt es war, und was du gesehen, gehört und gefühlt hast. Das mit dem fühlen bei mir war ja immer so eine Sache. Ich hatte es mir so gut es geht abgewöhnt irgendetwas zu fühlen. Aber dann gab es doch diese Momente in denen du wohl nicht anders konntest. Als ich das erste mal versuchte mich umzubringen war ich mir ganz sicher gewesen, dass falls ich sterben würde, es alles besser wird, einfacher, ohne den Schmerz, einfach gut wurde.
Dieses mal war ich mir nicht sicher ob es jemals gut werden könnte. Egal ob Tod oder lebendig. Es würde einfach nicht besser werden. Warum denn auch. Was war überhaupt besser? Was war gut? War es nicht einfach das was wir irgendwo sehen? Wir denken doch immer das andere Leute es scheinbar besser hatten wie wir. Kinder die mich ansehen und mich nicht kennen, denken doch ich müsste glücklich sein. Ich hätte ein gutes Leben. Ich war reich, ich hatte ein großes Haus, viele Klamotten, viele andere Dinge, einen Swimming Pool, alles was man heutzutage als gutes Leben bezeichnet. Und vielleicht war es deshalb für mich so schlimm. Das ich es scheinbar gut haben müsste. Es war aber nicht so. Es war nicht das ich es gut hatte. Was die meisten nicht wissen, ist was hinter den Zäunen und Mauern passiert, und damit meine ich Mauern von Häusern und Menschen. Keiner nimmt sich die Zeit dafür es herauszufinden. Und ich war eigentlich immer sehr zufrieden damit. Es war mir egal ob die Leute denken das ich ein gutes Leben hätte. Sollen sie doch. Für mich war doch alles gut. Ich war zwar gestört aber es ging weiter, mein sogenanntes Leben ging weiter und es würde einfach weiter gehen. Wie würde denn mein Leben aussehen? Ich würde die ganze Zeit von einer Therapie in die nächste rennen, Stationär oder Ambulant. Ich könnte nicht so etwas wie ein normales oder gutes Leben führen, für mich gab es einfach kein Leben. Ich wusste noch nichtmal wie das aussieht. Bei anderen oder bei mir. Für mich gab es einfach nur weitermachen, das beste draus machen, sich abfinden, und weiter. Und selbst wenn ich jetzt sterben würde, ich wusste es nicht ob es weiter so geht. Was kommt nachdem ich Tod war. Würde ich einfach weg sein? Wenn ja klang es doch unglaublich verführerisch, oder würde ich einfach anders weiterleben. Dann wollte ich das nicht. Ich wusste es einfach nicht. Was soll man denn auch noch wissen, wenn man vor einer Garage stand, die so stark nach Abgasen stank, dass man direkt nach hinten fällt? Das einzige was man dann vielleicht noch sicher weiß, ist was hier passiert war. Ich wusste genau was passiert war, was meinem Vater hier passiert war, und wer da dran Schuld war. Mir wurde schlecht, ich musste mich übergeben, ich konnte aber nicht, wie auch wenn man nichts isst und ständig den Drang verspürt zu kotzen? Ich drehte mich um, es existierte nichts mehr um mich herum. Kein Geräusch, kein Wetter, kein Wind, kein garnichts. Ich sah nur noch den Rasen als dunkelgrüne Fläche und meine Mutter. Wie sie im Türrahmen gelehnt stand, eine Hand an ihrem Mund, die andere die Weinflasche umklammern. Ich rannte auf sie zu. Sie wich nicht zurück, sie war geschockt, obwohl sie genau wusste was passiert war. Ich war kurz vor ihr, ich schwebte, um mich herum nichts, die Stille vor dem Aufprall. Ich stand vor ihr, ihr Gesicht voller Schmerz, das ich es herausgefunden hatte, Angst davor was jetzt passiert, und Hass, für meinen Vater. Und dies war wohl die Sachen die uns einten. Schmerz, Angst und Hass. Und dann wusste ich nicht was ich tun sollte. Die ganze Spannung war verflogen. Ich konnte meine Mutter nicht schlagen, warum auch, ich konnte sie auch nicht anschreien, wofür? Was sollte ich sie fragen? Ihr sagen, vorwerfen? Ich konnte nichts tun. Ich starrte sie einfach an. Unfähig irgendetwas zu tun. Dann kam sie plötzlich einen Schritt auf mich zu und umarmte mich. Ich war geschockt, so fertig wie noch nie in meinem Leben zuvor, sie umarmte mich und ich konnte nichts dagegen tun. Ich starrte hinter sie, als sie mich festhielt. Ich wusste nichts mehr, wie viel Uhr es war, welcher Tag, welches Jahr. Es existierte auch nicht mehr. Weder Zeit noch Raum. So schien es auf jedenfall. Alles war so leer und gleichzeitig so übertrieben voll. Es überforderte mich und ließ mich gleichzeitig völlig kalt. Dann strich sie über meinen Kopf und sagte:
,Es musste so passieren, er war wieder schlimm gewesen, was hätte ich denn machen sollen? Du warst nicht da. Irgendetwas musste ich tun.‘ dann lachte sie und lachte, und dann wechselte das Lachen in ein verbittertes Weinen. Um alles was sie getan hat, alles was sie verloren hat, und alles was jetzt passieren würde.
to be continued. . . ;)
http://the-world-revolve-around-me.tumblr.com/
-The Most Tender Thing You Ever Said To Me, Is That I Suffer From Paranoia-

2BD
advanced-boy
advanced-boy
Beiträge: 394
Registriert: 30 Nov 2013, 16:57

Re: 213

Beitragvon 2BD » 28 Jan 2014, 22:13

Wieder ein guter Teil, weiter bitte :).

Lg
#2BD
There 2 Be Different

tritratrulla
new-boy
new-boy
Beiträge: 38
Registriert: 28 Jan 2014, 16:31

Re: 213

Beitragvon tritratrulla » 31 Jan 2014, 18:52

Die Geschichte ist gut, der Schreibstil sogar saugut. Leider nerven mich diese kurzen Fitzel, die uns hingeworfen werden, sehr. Und ich habe auch keine Lust immer wieder "rückwärts" zu lesen, um den neuen Teil verstehen zu können. Also bin ich an dieser Stelle raus und hoffe, dass die Geschichte iwann mal beendet wird. Dann lese ich mir das mal alles genussvoll am Stück durch. Vielleicht schreibt mir jemand eine PN, wenn die Geschichte komplett ist?

steveXbird
member
member
Beiträge: 456
Registriert: 13 Aug 2010, 22:33
Wohnort: Wonderland

Re: 213

Beitragvon steveXbird » 05 Mär 2014, 00:37

Ich bin wieder zurück!! Sorry Leute das es so lange gedauert hat, aber ich bin umgezogen und hatte kein internet und dann war ich im Urlaub und bla bla bla...naja ich bin jetzt wieder hier! Und es gibt einen neuen Teil (könnt ihr glauben das der erste Teil der Geschichte nun schon mehr als ein Jahr zurück liegt???)

Viel spaß! Lasst mich wissen was ihr davon haltet ;)

_____________________________________________

Limbs lost to a deadweight stake
Skull cage like a prison
And he has lost faith to ever see again
So may he once thought of me then
Underneath the skin there's a human
Buried deep within there's a human
And despite everything I'm still human
But I think I'm dying here


. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Ich löste mich von ihr, ich konnte nicht neben ihr sein, meine Mutter war nicht mehr meine Mutter. Egal ob ich meinen Vater gehasst hatte oder geliebt, aber das hier war nicht mehr meine Mutter, es war eine völlig fremde Person, und das hier war auch nicht mehr mein Haus oder zuhause, es war so fremd so falsch, und noch nichtmal ich war ich selbst. Es war alles anders. Ich schaute meinen Arm an, die Schnitte neu aufgekratzt, aus Verzweiflung und Aufregung. Meine Mutter hatte wieder Tränen in den Augen und schaute mich verzweifelt an. Und in diesem Moment wechselte ich von dem kleinen Jungen der ich vor kurzem war, unfähig irgendetwas zu tun, zu dem was ich sonst immer war. Ich schüttelte den Kopf und lief an ihr vorbei ins Haus. Dann rannte ich in das Schlafzimmer von meinen Eltern, auf dem gemachten Bett was aussah als ob seid Wochen keiner mehr da drauf geschlafen hatte, lagen weiße Blumen und das Bild meines Vaters, ich schmiss das Bild gegen die Wand, und verwüstete das Bett. Ich konnte diese perfekte Welt nicht mehr ertragen, ich konnte nicht ertragen wie alles an seinem Ort war, es durfte nicht sein, hier war schon lange nichts mehr an seinem Ort, alles war zerstört und so sollte auch das Haus aussehen. Ich rannte wieder nach unten, meine Mutter regungslos auf unserem Sofa, ich verriegelte die Tür zum Garten, sie starrte mich an. Ich verriegelte die Tür nach draußen und die Tür aus der Küche. Ich schloss alle Türen ab.
,John, was machst du da?!‘ es war mehr ein schwaches, verzweifeltes Fragen, wie eine ernstgemeinte Frage. Ich ignorierte es, starrte sie kurz böse an und lief in den Keller. In unserer Waschküche suchte ich die Gasversorgung, ich war wie in einem Wahn, ich wusste ungefähr was als nächstes passieren würde, ein Teil von mir schrie das ich es nicht machen sollte, ein anderer Teil beachtete dies nicht und machte einfach weiter. Von meinem Arm lief wieder Blut und hinterließ Tropfen auf dem Boden und an den Wänden. Ich öffnete irgendein Ventil, ich hatte doch keine Ahnung. Was sollte ich denn wissen? Ich lief aus dem Keller nach oben in mein Zimmer und suchte nach meinem Geheimversteck hinter dem Bett. Bingo, da war es noch, eine Packung Kippen, zwei Rasierklingen und ein Feuerzeug. Meine Mutter stand in der Tür und schüttelte den Kopf, sie war sichtlich schockiert und hatte Angst, pure Angst. Und ein Teil von mir hatte auch Angst, panische Angst was jetzt passieren würde, was ich da mache, und weshalb. Dann lief ich weiter in das Badezimmer meiner Mutter, die ganze Anrichte stand voll mit teurem Parfum in Kristallglas Flakons, verschiedene Farben und Düfte. Er hatte ihr immer ein neues mitgebracht, nachdem er von einer Geschäftsreise kam. Und sie wusste genau das das bedeutete das er seine Sekretärin oder die Kellnerin oder weiß Gott wen flachgelegt hatte. Nur meine Mutter stellte dann keine Fragen. Sie nannte die Parfums manchmal Frauennamen, sie sagte dann immer das war wohl das Parfum was seine Affäre mochte. Meine Mutter folgte mir in das Zimmer und stand hinter mir, eine Hand fast an meinem Rücken, zu angsterfüllt wirklich etwas dagegen zu tun was gleich passieren würde. Und selbst der Teil von mir, der vorher noch so unsagbare Angst hatte, war völlig verstummt. Ich hatte selbst vor nichts mehr Angst. Ich wusste nicht was passieren würde und warum, aber ich war mir sicher. Ich nahm das erste Parfum und zerschmiss es an der Wand über dem Bett meiner Eltern, dann das zweite, das dritte, das vierte, das fünfte. Die eingefärbte Flüssigkeit sog sich in die weiße Bettwäsche aus Seide. Das sechste warf ich gegen den Spiegel und das achte ließ ich über den Boden zu meinem Zimmer tropfen, in dem ich das neunte an meiner Wand zerschellen ließ. Dann zurück im Schlafzimmer meiner Mutter und meines Vaters stand ich völlig wahnsinnig mit dem Feuerzeug über dem mit Parfum durchtränkten Bett. Es war so als ob ich mich nur von oben sah, ich war aus meinem Körper gewesen und beobachte nun die ganze Situation nur noch. Ich konnte nichts tun dagegen, ich wusste nicht was passieren würde, wie ich es vielleicht stoppen könnte. Es war alles so unwirklich, wie ein Film, oder ein Traum. Ich starrte meine Mutter an. Sie schüttelte nur den Kopf, fasste sich vor den Mund.
,JOHN!‘ ich lachte. Ich lachte einfach los. Ich starrte auf das mit Parfum durchtränkte Bett meiner Eltern und lachte über die ganze Situation. Ich konnte nicht anders, ich musste einfach lachen. Was blieb mir denn noch anderes übrig. Meine Mutter hatte die Hände vor ihrem Mund, erstarrt, unfähig, betäubt und mit Horror in ihrem Blick, und ich lachte. Und dann ließ ich das Feuerzeug fallen.
to be continued. . . ;)
http://the-world-revolve-around-me.tumblr.com/
-The Most Tender Thing You Ever Said To Me, Is That I Suffer From Paranoia-

Re: 213

Werbung
 

Zurück zu „Schwule Geschichten“



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste