Nachhilfe - Euer Weg zum Lernerfolg?

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michael90
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Re: Nachhilfe - Euer Weg zum Lernerfolg?

Beitragvon michael90 » 05 Okt 2014, 11:32

Interessante Diskussion:)
Ist auch meine Erfahrung, dass es nur was bringt, wenn man sich hinsetzt, Hausaufgaben selbst bringen einen nicht weiter, man muss das große Ganze erfassen.
Mein Weg zum Lernerfolg?
--> In der Schule: nie was gemacht, trotzdem adäquat durch´s Abitur gekommen:D
--> In der Uni: Bücher und Konservendosen mit aufs Zimmer nehmen, alle Kontakte zur Außenwelt abbrechen, Rollläden runter, ins Zimmer einschließen und drei Monate später rauskommen; ständiges Wiederholen
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Re: Nachhilfe - Euer Weg zum Lernerfolg?

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RonPossible
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Re: Nachhilfe - Euer Weg zum Lernerfolg?

Beitragvon RonPossible » 06 Okt 2014, 19:07

Ich selber habe eigentlich nie Nachhilfe gebraucht, weder auf dem Gymnasium, noch auf der Uni. Ich denke, mit Selbstdisziplin lernt man am Besten. Doch für manche Leute ist es ganz bestimmt sinnvoll, angeleitet zu lernen und Hilfe zu bekommen.
Habe selber mehrere Jahre lang Nachhilfe gegeben. Es ist sehr schwer, Kindern etwas beizubringen, die eigentlich gar nicht da sein wollen (von Eltern gezwungen werden, und evtl. die Ernsthaftigkeit ihrer Situation nicht verstehen). Momentan unterrichte ich privat Kinder in Japanisch. Die wollen das auch wirklich lernen, und es ist erstaunlich, wie schnell sie in der Sprache weiterkommen, allein durch Interesse am Unterricht :)
Für Videos von mir, klick hier xD:
http://www.youtube.com/user/01RonPossible01

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Debussy
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Re: Nachhilfe - Euer Weg zum Lernerfolg?

Beitragvon Debussy » 14 Jan 2015, 17:11

Ich gebe selbst Nachhilfe (Mathe+Chemie) und habe in der 7. Klasse Französisch Nachhilfe genommen.

Luba hat geschrieben:Natürlich kommt man nicht von einer Fünf auf eine Zwei

Bin ich in Französisch (habs trotzdem abgewählt 8)). Es ist machbar. Wenns wirklich daran liegt, dass man irgendwie mal auf der Strecke geblieben ist und dann wirklich wieder mitkommen möchte geht das.

Allerdings mache ich als Nachhilfe-Lehrer oftmals andere Erfahrungen damit. Oftmals werden die Kinder von den Eltern gezwungen und haben eig garkeine Lust. Das endet dann immer so, dass ich 60min neben ihnen sitze und alles was ich sag bei ihnen rechts reingeht und links wieder raus.
Nur wenn der Schüler wirklich von sich selbst was ändern will klappt es auch. Bspw habe ich einem Jungen der damals noch in der 9. Klasse war wirklich mehr als zwei Noten hochgezogen (Mathe UND Chemie). Aber der war halt auch wirklich motiviert und wollte besser werden ;)

Ich denke auch, dass Nachhilfe nichts mit Dummheit zu tun hat. Manchmal bleibt man einfach auf der Strecke, und dann kommt man irgendwann garnimmer hinterher (z.B. in Chemie is mir des bei vielen aufgefallen). Manchmal hats natürlich was mit Faulheit zu tun. Beispiel dafür ist ein Schüler den ich kenne, der seit der 5. Klasse in Mathe-/Englisch-, ab der 7. dann Physik- und ab der 8. Chemie-Nachhilfe hatte, um dann nach der 10. zu beschließen, dass aus dem Abi nix wird.
Doch die wichtigsten Dinge,
sind ja sowieso nicht Dinge.
-maeckes

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Re: Nachhilfe - Euer Weg zum Lernerfolg?

Beitragvon Vielreder » 29 Jan 2015, 08:44

Ich habe nie Nachhilfe genommen. Meine Englischlehrerin wollte mich mal zur Nachhilfe Englisch schicken in der 5. Klasse, habe ich aber nie gemacht. Einmal bin ich zu einer Mathe-Nachhilfe Stunde gegangen, weil ich was nicht kapiert hatte. Aber inzwischen bin ich ja eh in Mathe total gut... :D
Und eine Zeit lang in der 7. Klasse, musste ich einmal die Woche zusammen mit meiner Oma lernen. JA, mit meiner Oma! :(
Das war ganz ok, mit der Zeit aber nervig. Habe dann wieder aufgehört. Ich hatte ja früher schon mal mit meinem Freund zusammengelernt, habe ich dann wieder eingeführt. Das ist zwar keine Nachhilfe, aber teilweise hat er mir schon ein paar Sachen erklärt und wir sind durch das gemeinsame Lernen beide besser geworden. Eigentlich war das nicht schlecht, als das jede Woche so war, würde ich sogar heute noch machen, eventuell, da ich alleine eher wenig lerne. Es klappt eben sehr gut so, aber manchmal sollte ein vernünftiger Mensch...^^

Ich habe relativ wenige Probleme in der Schule, lasse mir deswegen auch nur selten helfen, da ich oft eben gut genug/besser als die meisten bin. Wenn ich etwas mal gar nicht verstehe, was jetzt eben nicht so oft vorkommt, dann frage ich auch mal Klassenkameraden, aber Nachhilfe kann und muss ich da nicht gleich nehmen. :D

Selber anderen helfen tue ich manchmal wenn sie mir fragen, ist aber nur ab und zu.
"Lernen ohne zu denken ist eitel. Denken ohne zu lernen ist gefährlich."
-Kung Fu Tse

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Re: Nachhilfe - Euer Weg zum Lernerfolg?

Beitragvon Jaysonjay » 31 Jan 2015, 21:26

Ich hatte Gott sei Dank auch nie Nachhilfe nötig, außer als ich die Schule gewechselt habe und 2 Jahre Latein in 3 Monaten nachholen musste :D (Habs tatsächlich auf eine 3 geschafft)
Nachhilfe ist für alle Beteiligten eine gute Sache, ich gebe selbst Nachhilfe in Spanisch, es sei denn man hat Menschen, die denken, 2 Stunden in der Woche Nachhilfe ersetze das Lernen ganz, müssen die sich nicht wundern, warum die Noten kein Stück bessser werden :-? Man muss schon was zusätzlich lernen, so "unlogisch" das auch klingen mag (Jaaa, das ging an dich, liebe Schwester :lol: )
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Re: Nachhilfe - Euer Weg zum Lernerfolg?

Beitragvon blank » 21 Jun 2015, 14:52

Das ist doch Blödsinn, 20€ für eine Stunde Nachhilfe sind angemessen, man muss bedenken das eine Nachhilfestunde immer eine Vor- und Nachbereitung für den Nachhilfelehrer bedeutet. Dazu kommt meistens noch die Anfahrt zum Nachhilfeschüler. Ich habe das mal einen Sommer für 20€/h gemacht (Mathe/Gymnasium/Klasse 9), habs dann gelassen weil man auch deutlich einfacher Geld verdienen kann.

Re: Nachhilfe - Euer Weg zum Lernerfolg?

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