Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

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Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Zuri » 01 Aug 2015, 21:03

Hmmm, da weiß ich immer nicht, wie ich anfangen soll. Na ja, einfach mal so ins Blaue schreiben. "Liest ja doch keiner" geht allerdings meistens nach hinten los :D

Tja, wie bin ich dazu gekommen, diesen Thread zu schreiben. Zum ersten einmal, weil ich dazu qualifiziert bin: Ich mache eine Ausbildung (zu der ich offensichtlich auch qualifiziert bin, um qualifiziert zu werden^^). Und zweitens, weil timtom meinte, dass das hier eine gute Idee wäre... Also solltet ihr den unnachgiebigen Drang haben, den Autor dieses Threads mit faulen Eiern zu bewerfen, da gibt es jemanden, den es eher treffen sollte xD

Nein, Spaß beiseite, timtom ist ja ein ganz lieber und den Mist hier fabriziere ich ja selbst ;)

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Dann erstmal zu mir: Ich habe vor zwei Jahren im Sommer 2013 (so lange ist das echt schon her?) meinen Realschulabschluss gemacht (ja, ich weiß, das hört sich an, wie bei einem totlangweiligen Bewerbungsgespräch, in dem immer nur dieselben Phrasen wie beim letzten Gespräch heruntergespult werden). Dann wollte ich gerne mit einer Ausbildung beginnen.

An dieser Stelle muss ich dazusagen, dass ich auch gerne studiert hätte, da Webdesign mittlerweile fast nur noch studiert werden kann und das mein Traumberuf war, seitdem ich vor etwa vier Jahren mit dem Webdesign angefangen hatte, weil ich eine eigene Website hatte erstellen wollen (wofür, das würde jetzt den Rahmen sprengen^^), aber mich mein Perfektionismus dazu trieb, mit keinem der Anbieter 100%ig zufrieden zu sein. Und seitdem erstelle ich für mich und ebenso für Freunde und Bekannte immer mal wieder kleine und mittlerweile auch umfangreichere Websites.

So, aber nun weiter. Ich hatte zwar Bewerbungen verschickt, aber es hätten ruhig mehr sein können, wenn ich das jetzt beurteilen kann. Nun, es kam, wie es kommen musste, die Zeit bis zum regulären Ausbildungsbeginn rückte näher und ich bekam Bedenken, dass das klappen würde. Allerdings war mein Bruder gerade auf der Suche nach einem Schulplatz, da er sein Abi nachmachen wollte, um studieren zu können. So ging ich, einer Eingebung folgend, mit zu einem Infoabend eines Schulzentrum und fand tatsächlich dort ein Angebot, das zu mir zu passen schien: Die Einjährige Höhere Handelsschule mit der Fachrichtung Informatik. Also nahm ich die Chance wahr, bewarb mich und wurde aufgenommen. In dem einen Jahr gab es einen Rundumschlag zum Thema Informatik, für den ich sehr dankbar bin, weil ich da eine Menge gelernt habe und zumindest einen leichteren Einstieg in die Ausbildung hatte.

Diese Schule schloss ich dann im Mai letzten Jahres ab und ich war wieder auf Ausbildungssuche...

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Erstmal bis dahin glaube ich, sonst wird der Thread zu lang. Wer Fragen hat oder einen Kommentar da lassen möchte: Es würde mich sehr freuen.

LG, Zuri
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Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon timtom » 01 Aug 2015, 21:29

Ein Cliffhanger gerade wo es spannend wird - wie gemein :)

Warum hast du weiter nach einer Ausbildung gesucht und dann nicht evtl. doch studiert, z.B. bei ner FH?
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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Zuri » 01 Aug 2015, 21:33

Ja, wäre sonst zu lang geworden, glaube ich. So viel liest doch kein Mensch am Stück :D Wollte nicht, dass zu viele schon beim ersten Post das Interesse verlieren.

Und na ja, ein bisschen Spannung kann doch ruhig sein. Ich bin halt sehr in einem anderen Forenbereich verwurzelt ;)

Ja, ich habe tatsächlich weiter nach einer Ausbildung gesucht, studieren konnte ich immer noch nicht. So viel kann ich schon mal verraten^^
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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon t3ddy » 01 Aug 2015, 21:39

Hey, hättest ruhig länger schreiben können :P

Ich fang auch eine Aubildung zum Fachinformatiker am Montag an, aber für Systemintegration. Ich glaube ich mach das was du gesucht hast. Unzwar mache ich die Ausbildung und das Abitur in 4 Jahren zusammen. Das erste Jahr, welches jetzt erfolgreich hinter mir liegt, war sozusagen "Lernstandsangleichung", weil das programm zwar für realschulabgänger gemacht worden ist aber auch Leute vomn Gymnasium wechseln dürfen. In dem ersten jahr hatten wir 9 Wochenstunden Informatik (natürlich dann auch noch Abiturrelevante Fächer) und 3 Praktikas. Damit fühl ich mich schon sehr gut für die Ausbildung vorbereitet. Ich kann auch später mal schreiben wie das bei mir ist. Vorallem weil wir ein Klassenverband sind und da SI und AE vermischt sind un ich auch viel von der Anwendungsentwicklung mitbekomme.

Liebe Grüße :)
Jetzt mit über 100 Beiträgen. Ich fühl mich schon ziemlich Geil, ja! :D

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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Zuri » 01 Aug 2015, 21:48

Hey, okay, cool :)

Dann wünsche ich dir dafür viel Glück. Ja, ich bekomme am Ende auch das Fachabitur. Das freut mich auch. Behalte mir dann auch vor, irgendwann (hoffentlich nicht zu spät) zu studieren. An meiner Schule haben wir in diesem Jahrgang zwei Klassen. In meiner sind nur AE, in der anderen ist es gemisch ;)

Liebe Grüße :)
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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon TechBoy96 » 01 Aug 2015, 22:48

Klingt interessant! :)
Schreib' ruhig weiter.
Ich finde es super, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst.

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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Zuri » 02 Aug 2015, 00:06

@TechBoy96: Bedanke dich mal bei timtom ;)

Okay, dann schreibe ich mal weiter: Also natürlich habe ich schon vorher angefangen, zu suchen, nur für den Fall, dass jemand meinen letzten Satz falsch interpretiert. Diesmal merke ich, dass es wieder knapp werden könnte und weitete die Suche auf ganz Deutschland aus. Aber ich bekam nur Absagen und wurde immer unmotivierter. Ich rutschte in ein tiefes Loch im Dezember (weitere Informationen auch im Thread "depressive Disposition (?) – wie ich erst anderen helfen wollte") und war nicht mehr in der Lage, Bewerbungen zu schreiben. Allerdings hatte ich Glück: Kurz vor Weihnachten kam dann quasi etwas verfrüht ein Weihnachtsgeschenk mit der Post ins Haus geflattert: Ich habe eine Ausbildungsstelle in einer sehr schönen Stadt bekommen, die auch nicht zu weit weg war für den Umzug und mit der ich schon länger einiges verbinde und schön öfters da war – Hamburg.

Dann ging alles ziemlich schnell: Umzug nach Hamburg in eine WG in St. Georg, Beginn der Ausbildung im Februar. Umzug nach zwei Monaten wegen Differenzen mit dem Vermieter, der mit in der WG wohnte. In der Ausbildung allerdings alles tiptip.

So, das ist jetzt erstmal, wie ich zur Ausbildung kam.

Am Rande nochmal ein paar Eckdaten. Mit der Einjährigen Höheren Handelsschule habe ich bereits den theoretischen Teil der Fachhochschulreife erworben und habe dann nach der Ausbildung, die ganz normal drei Jahre dauert, mein Fachabi. Aber durch diese Schule kann ich auch ein halbes Jahr (zusätzlich zu dem, welches man immer verkürzen darf, wenn man die Voraussetzungen erfüllt) verkürzen. Vielleicht studiere ich danach noch, aber das Gute (oder in diesem Fall Schlechte) ist, dass mein Betrieb mich gerne übernehmen will. Aber was soll's. Nachher kann ich vielleicht immer noch studieren. Wenn dann wird es eh nicht Informatik – da habe ich eher schlechtes drüber gehört – sondern was fachfremdes, was ich privat anwenden kann.
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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Zuri » 05 Aug 2015, 00:01

Tja, dann mache ich mal weiter. Ich gehe noch einmal ein Stück zurück. Am Anfang war natürlich das Vorstellungsgespräch, das nicht das einzige, aber rückblickend doch mit das beste war. Drei Leuten gegenüber zu sitzen, die versuchen, einen gerade so nicht einzuschüchtern, wie es bei einem vorausgegangenen Gespräch schien, ist nicht sowas Tolles, wie die wissen, die das schon hinter sich haben. Darum war ich sehr zufrieden, ein Gespräch mit nur einer Person führen zu können. Allerdings fiel mir wieder einmal auf, dass ich mich zwar rudimentär informiert hatte und sehr motiviert war, allerdings nicht genug über die Firma recherchiert hatte, bei der ich gedachte anzufangen. So musste ich das wenige, was ich wusste, kompensieren. Das Gespräch lief ganz gut, ich wurde viel zur Webentwicklung gefragt, auch eine Fangfrage zu HTML, die ja mal beantworten kann, wer möchte ;)

Wo besteht der Unterschied zwischen div und span?


Diese Frage konnte ich nicht ganz richtig beantworten, aber er meinte dann, dass das mehr sei, als er sonst zu hören bekomme. Da fragte ich mich, wie niedrig die Anforderungen waren, denn die Frage war nicht eigentlich nicht schwer, ich hatte mich nur nicht so tiefgehend damit beschäftigt. Dann begann wieder das warten und ich habe ja erzählt, dass es aus psychischer Sicht keine gute Phase war. Allerdings wurde ich dann noch einmal eingeladen. Allerdings musste ich kein Praktikum machen, sondern meine Firma hat ein Konzept, das sich "Praktikumstag" nennt. An so einem Praktikumstag macht man verschiedene Sachen. Zum einen gab es ein Thema, zu dem ich spontan referieren sollte. Das Thema war in diesen Fall, wie eine URL aufgebaut ist und was passiert (in Schritten) (und warum) bis man die fertige Seite im Browser sieht. Auch das habe ich irgendwie zufriedenstellend hinbekommen, auch wenn es dann einen kleinen Scherz gab, von wegen, man könne bei einigen Sachen noch unendlich ins Detail gehen. Dann wurde mir gesagt, wie seien zu früh fertig mit der ersten Hälfte des Tages. Wir waren dann noch essen. Habe da das erste mal Pizza Calzone gegessen :D

Und danach habe ich eine Einweisung in die Software erhalten und durfte mal so ein paar REST-Anwendung schreiben. Und natürlich das Team besser kennen lernen. Ist eine sehr kleine Firma. Tja, und dann kam kurz vor Weihnachten sehr erfreuliche Post...
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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Xerxes » 06 Aug 2015, 19:35

Ich habe vor ein paar Jahren meine Ausbildung zum Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung abgeschlossen.
Vor der Ausbildung hatte ich mein Fachabi an einem Berufskolleg gemacht und hätte schon studieren dürfen.
Damals war ich mir aber noch nicht sicher, ob ich studieren möchte. Deshalb erst die Ausbildung.
Die beiden Fachrichtungen Anwendungsentwicklung und Systemintegration sind inhaltlich zu ca. 90% gleich.

Nach der Ausbildung war mir dann aber klar, dass ich studieren möchte.
Deshalb studiere ich jetzt Technische Informatik.

Freut mich aber sehr, dass du nach vielen Versuchen einen Ausbildungsplatz bekommen hast! :)

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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Zuri » 06 Aug 2015, 20:07

Ah, ja, da hattest du mir was voraus ;)

Die Frage ist, ob so viel Überschneidung sinnvoll ist...

Wie ist dein Studium so im allgemeinen? Ich hoffe nicht so trocken und veraltet, wie viele erzählen.
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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon timtom » 06 Aug 2015, 20:51

Studium ist gruselig, zumindest an einer normalen Uni, FH ist praxis orientierter habe ich gehoert.
Ich hab mir fest vorgenommen, dass ich bei meinen Auszubildenden darauf achten werde, dass es mehr Praxis Anteil bekommt und ich die dazu befaehige sich selbst mit (theoretischem) Hintergrundwissen zu versorgen. Aber niemals die Theorie als Selbstzweck zu betreiben.

Ich wunder mich aber schon, dass man nach einer Ausbildung noch studiert und nicht arbeiten geht. So toll ist Ausbildung/Studium ja nun auch nicht dass man das ewig betreiben will.
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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Zuri » 06 Aug 2015, 21:37

Tja, wie gesagt, wenn ich danach wirklich studiere, dann was fachfremdes ;)
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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Xerxes » 06 Aug 2015, 23:04

Ich studiere an einer FH.
In den meisten Fächern haben wir Praxisbezug.
Neben den regulären Vorlesungen und Übungen gibt es (fast in jedem Fach) Praktika.
Das sind praktische Pflichtaufgaben die in der Regel Zuhause vorbereitet werden.
Fast immer gibt es dann noch eine Anwesenheitsaufgabe.
In meinem Studiengang wird dann entweder was am Rechner oder Mikrocontroller programmiert,
ein kleines Computernetzwerk aufgebaut und konfiguriert (Hauptaugenmerk sind dabei Router/Switches) oder eine elektronische Schaltung zusammengebaut.

Das Studium macht mir im Großen und Ganzen Spaß.
Die Technologien mit denen wir arbeiten sind recht aktuell. Zumindest fällt mir spontan nichts Veraltetes ein.

Durch die Ausbildung hab ich natürlich Vorkenntnisse.
Am Anfang hab ich deswegen auch ein paar Vorlesungen nicht besucht. Das ist mittlerweile aber nicht mehr so. :)
Ich hab nach der Ausbildung studiert, weil ich noch tiefer in die Materie eintauchen wollte.
Außerdem wusste ich damals noch nicht in welchem Bereich (Programmierung, PC-Support, etc.) ich später auf Dauer Arbeiten wollte. :D

Derzeit mache ich den Bachelor.
Den Master wollte ich erstmal nicht mehr anhängen.
Irgendwann ist es dann auch gut mit dem ständigen Lernen ;)

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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Zuri » 08 Aug 2015, 19:35

Das mit div und span war jetzt vielleicht schlecht erklärt. Aber ich wollte, dass alle, die vielleicht auch eine solche Ausbildung anstreben, einmal selber darüber nachzudenken. So einfach beantwortet, wie man denkt, ist die Frage nämlich nicht. Er wollte technisch tiefgründigere Details haben. Die Frage präzisierte er damit, dass er wissen wollte, was passiere, wenn ich Werte für width und oder height setzte.

Und mit der REST-Anwendung war vielleicht auch kurz gedacht, worauf mit Timtom aufmerksam machte. Vieles wird heutzutage als REST bezeichnet. Und wie man sich denken kann, war das eine wirklich simple Anwendung in Anbetracht der Zeit. Sprich, Daten via ColdFusion aus einer Datenbank lesen, sie ändern, neue Datensätze hinzufügen und Datensätze löschen (obwohl man das ja nicht mehr unbedingt macht).

Das kann aber bei anderen Jobs und sogar bei jedem Vorstellungsgespräch eines anderen Betriebs in der Branche anders sein. Ich bin wie gesagt dankbar dafür, wie es dort gelaufen ist.

Okay, aber weiter im Text. Es war also an der Zeit, sich auf die Ausbildung vorzubereiten, die bereits im Februar beginnen sollte (in Hamburg ist es nicht so schwer, auch für Februar noch genug Auszubildende für zwei Berufsschulklassen zusammen zu bekommen). Somit musste ich mich nun um den Umzug kümmern (kann an dieser Stelle WG-gesucht empfehlen; ein WG-Zimmer ist auch erstmal um einiges einfacher zu bekommen, als eine Wohnung).

Ich fand auch letztendlich nach einiger Zeit zwei Angebote, zu denen ich auch zur Besichtigung wollte (ja, ich weiß, nicht viel, aber nach Hamburg war auch eine Strecke, die ich gerne nur einmal zurücklegen wollte, auch wegen der Kosten). Eine war in Barmbek-Süd und eine in St. Georg. Ich entschied mich für die WG in St. Georg. Für jeden Studenten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften wäre diese WG ein Traum gewesen, denn die HAW lag wirklich direkt gegenüber (okay, sollte das jetzt jemand lesen, der da jetzt wohnt, wird das wahrscheinlich wissen :D Wäre cool). Ich hatte immer noch einen Arbeitsweg von 20 Minuten bis einer halben Stunde mit dem Fahrrad. Aber dazu später mehr. Da wird es nämlich um meinen ersten Arbeitstag gehen...
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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

Beitragvon Zuri » 14 Aug 2015, 19:02

Ahso - (ja ich weiß, dass ich immer noch was anfüge zum letzten Post) an eine witzige Sache vom Praktikumstag kann ich mich noch erinnern: Ich kam da total overdressed an, also in Hemd und Jacket, weil mir ja gesagt wurde, es ginge darum, dass die ein gutes Bild von mir haben wollten. Ich sollte also Platz nehmen - und erstmal das Jacket ausziehen. Und das wurde natürlich normal gesagt, sondern leicht belustigt, aber keinesfalls, als würden sie mich für blöd halten, sondern viel mehr... tja, mittlerweile weiß ich, dass zwei meiner Kollegen jedenfalls gerne Späße machen.

So, nun weiter zum ersten Praktikumstag und zu meinem ersten Patzer gleich mal. Danke an dieser Stelle an Google Maps für diese fatale Fehleinschätzung ;) Klar, ich kann die Schuld nicht ganz von mir weisen. Aber von Anfang an: Ich habe mir auf Google Maps den Weg zur Arbeit herausgesucht und geschaut, wie lange ich brauche (mit dem Fahrrad!). Heraus kamen 10 Minuten. Ich hatte da aber noch nicht mein Fahrrad in Hamburg und ging deshalb zu Fuß und - kam zu spät. Klar, werdet ihr jetzt sagen, war ja auch die berechnete Zeit für den Weg per Fahrrad. Recht habt ihr. Nur selbst mit dem Fahrrad, welches ich eine oder zwei Wochen darauf von meinen Eltern mitgebracht bekam, war es in zehn Minuten nicht zu schaffen. Und ich bin eine Person, die sich, ob nun zu Fuß oder mit dem Rad schnell bewegt.

Mir war das ganze fürchterlich peinlich, aber nach einem Moment des Gestammels und der Entschuldigungen, meinte dann der Kollege, der auch das Vorstellungsgespräch gemacht hatte, es sei doch einfacher, sich zu duzen.
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Re: Meine Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

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