Mystic Love - Die geheimen Akten

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Skystar
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Re: Mystic Love - Die geheimen Akten

Beitragvon Skystar » 05 Feb 2019, 18:16

Am kommenden Sonntag, den 10.Februar, ist es endlich soweit: Nach fast zwei Jahren kann ich euch endlich die zweite geheime Akte präsentieren. Ab dem 10.Februar erscheint jeden Sonntag ein neuer Teil. Freut euch auf die Rückkehr der CODA ("Die Kunst der Magie")!

Viele Grüße
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Re: Mystic Love - Die geheimen Akten

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Re: Mystic Love - Die geheimen Akten

Beitragvon gutgelaunt » 06 Feb 2019, 18:42

Sehr schön, dass man wieder etwas mehr von dir lesen kann :) freut mich sehr.
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Simson
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Re: Mystic Love - Die geheimen Akten

Beitragvon Simson » 08 Feb 2019, 14:08

:flag: sehr cool, ich freue mich!
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Re: Mystic Love - Die geheimen Akten

Beitragvon Skystar » 10 Feb 2019, 10:00

Herzlich Willkommen zur zweiten geheimen Akte aus dem "Mytsic Love"-Universum!
In der zweiten Geschichte geht es allen voran um die CODA. Wie bereits beim "Der Tierflüsterer - Reloaded" wird es auch hier wieder sechs Kapitel geben. Doch jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person erzählt! Alle Personen erleben ihr eigenes kleines Abenteuer, aber am Schluss wird alles ein Ganzes ergeben. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit vielen alten Bekannten aus der "Mystic Love"Tetralogie.
Den Anfang macht übrigens Caroline "Caro" Beck. Auf den ersten Blick vielleicht eine ungewöhnliche Wahl, aber ich hoffe euch gefällt ihre Geschichte.

Viel Spaß mit meiner neuen Geschichte
Skystar


Die geheimen Akten


#02
CODA - Alte und neue Mitglieder



1. Das perfekte Team - Teil 1
„Caro? Carooo?!“ Ich hörte eine Stimme nach mir rufen, reagierte aber nicht darauf. Ich wollte keinesfalls unfreundlich wirken, aber ich war mit meinen Gedanken einfach ganz woanders war.“ Ich befand mich gerade in einer Kostümanprobe und merkte gar nicht, wie das Kleid mir die Luft um die Hüfte zuschnürte. „Hey, wo bist du denn mit deinen Gedanken?“, fragte mich Kat, eine gute Freundin von mir, die Modedesign studierte und dieses Kleid entworfen hatte.
„Es tut mir Leid. Ich bin jetzt gedanklich voll und ganz da.“, sagte ich, was aber gelogen war. „Was hattest du mich gefragt?“
Kat blickte mich irritiert und skeptisch an. „Ob dir das Kleid passt?“
„Um die Hüfte rum ist es ein wenig zu eng.“, antwortete ich wahrheitsgetreu.
„Gut, dass lässt sich schnell korrigieren. Und ansonsten? Wie gefällt dir die Farbe des Kleides?“, fragte Kat weiter, während sie mich von unten bis oben im Kleid musterte.
„Ich finde sie sehr schön. Violett ist meine Lieblingsfarbe!“, antwortete ich ihr.
Kat verzog das Gesicht. „Das Kleid ist doch aber rot.“ Ich blickte auf mich herab und musste feststellen, dass das Kleid, welches ich gerade trug, tatsächlich rot war. Ich schloss meine Augen. Ich war heute wirklich nicht ich selbst. „Okay Schätzchen, was ist los mit dir?“, fragte Kat mich nun richtig besorgt. „Du bist gerade in einer völlig anderen Welt. Du bist doch sonst nicht so träumerisch veranlagt.“
„Das ist es nicht.“, sagte ich, während ich mich daran machte, dass Kleid wieder auszuziehen.
„Oh mein Gott. Jetzt erzähl mir nicht, dass du auch plötzlich auf Frauen stehst.“, mutmaßte Kat geschwind. „Erst Fiona und Maria und jetzt auch noch du? Bitte tu mir das nicht an!“
Ich lächelte vor mich hin. „Nein, das ist es nicht. Es …“ Ich überlegte wie ich es sagen sollte, denn schließlich wusste ich es selber erst seit gestern Abend. „Es ist so, dass ich gestern einen Anruf von meinem Dad bekommen habe. Er kommt mich dieses Wochenende besuchen.“ Kat sah mich natürlich irritiert an, da sie darin bislang kein Problem sah, also fuhr ich fort: „Und er hat mich gefragt, ob er bei dieser Gelegenheit meinen Bruder mitbringen kann, damit wir uns endlich mal besser kennenlernen.“
„Du hast einen Bruder?“, fragte Kat mich überrascht.
„Halbbruder.“, korrigierte ich sie.
„Ist er süß? Wie alt ist er?“, fragte Kat mich nun ganz schnell und voller Neugier. Es war mir klar, worauf sie abzielte, aber da musste ich ihr leider einen Dämpfer erteilen.
„Er ist zwanzig und er ist schwul!“
Kats Freude schlug in leichte Trauer um. Doch setzte sie zugleich wieder ein Lächeln auf. „Natürlich ist er das. Dann muss er ja süß sein. Alle süßen Männer sind schwul: Leon, Max, Zack, Roy, …“
„Hast du da nicht Derek vergessen?“, fragte ich, nachdem von Kat nichts mehr kam.
„Oh nein! Derek ist nicht süß. Derek ist bittersüß mit einem Hauch Zitronengeschmack!“, meinte Kat, woraufhin wir beide in Gelächter ausbrachen. „Aber mal im Ernst. Wieso sind wir hier nur noch von Jungs umgeben, die allesamt schwul oder mindestens bi sind? Gibt es keine richtigen Kerle mehr auf dieser Erde?!“
„Also ich muss dich sehr bitten. Wir sind echte Kerle!“, rief Derek plötzlich, der zusammen mit einem anderen Schauspielkollegen unsere Unterhaltung mitangehört hatte und nun vergeblich versuchte, mit seinen Muskeln zu protzen.
„Derek lass das. Du blamierst uns Männer vor den Frauen!“, rief ihm der andere Schauspielkollege zu, kurz bevor er mir ein smartes Lächeln zuwarf und Derek dann mit aus der Garderobe zog.
„Hach ja …“, schmachtete Kat vor sich hin. „Ich nimm meine Aussage von gerade eben zurück. Ryan, ist ein echter Mann! Dieses Lachen, die strahlend weiße Zähne und dieser ästhetische Körper … hach ein Traum.“
„Na, wer hängt jetzt seinen Träumen nach?“, fragte ich schmunzelnd meine beste Freundin.
„Jaja, schon gut. Ich glaube wir geben uns einfach mit den falschen Männern ab.“, schlussfolgerte Kat schließlich. „Aber wir sind vom Thema abgekommen: Was hast du für ein Problem mit deinem Halbbruder?“
„Naja gar keins eigentlich.“, antwortete ich und Kat verstand nicht. Ich verstand mich ja selber nicht einmal. „Meine Mutter ist schon sehr früh gestorben und seit ich denken kann, waren da immer nur mein Vater und ich. Wir hatten die schönste Vater-Tochter-Beziehung die man sich nur vorstellen kann.“
„Ach ja? Hat er, als du noch vier Jahre alt warst, mit dir und deinen Barbiepuppen gespielt? Und als du volljährig wurdest, durftest du dann auf seiner Harley mitfahren und dich mit ihm in seiner Stammkneipe volllaufen lassen?“, fragte Kat mich kritisch.
Ich kicherte. „Oh Kat, deine Fantasie in allen Ehren, aber das haben wir natürlich nicht getan!“ Mit einem Lächeln erinnerte ich mich zurück an meine Kindheit – so wunderschön, rein und zuckersüß. „Mein Dad hat mir als kleines Kind vor dem Schlafengehen immer eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen. Zu Weihnachten haben wir immer Plätzchen gebacken und uns eine Mehlschlacht geliefert. Die Küche sah hinterher wie ein Schlachtfeld aus. Und wenn ich traurig war …, dann hat mein Dad immer Grimassen gezogen, bis ich zu lachen anfing. Er wusste genau, welche Knöpfe er bei mir drücken musste, um mich glücklich zu sehen. Natürlich bin ich schon lange nicht mehr sein kleines Mädchen und in meiner Pubertät konnte er sich auf den Kopf stellen, aber eine wirkliche Hilfe war er mir in jener Zeit absolut nicht. Ich werde nie den Tag vergessen, als er mich im Supermarkt in aller Öffentlichkeit gefragt hat, ob ich noch Tampons brauche. Ich habe mich so geschämt!“
„Klingt ja herzzerreißend.“, sagte Kat lediglich.
„Du verstehst das nicht.“, sagte ich, ohne es böse zu meinen. „Mein Dad und ich haben so viel miteinander erlebt. Wir waren immer das perfekte Team – ein Duo!“
„Und jetzt seid ihr ein Trio …“, sagte Kat langsam, die mein Dilemma nun endlich zu verstehen schien.
„Ja …, das wird alles ändern.“
„Wie heißt denn dein Halbbruder?“
Ich überlegte kurz, denn seinen richtigen Namen hatte mein Dad mir gar nicht genannt, nur seinen Spitznamen: „Bobby.“

Fortsetzung folgt...!
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