Nur eine kurze Geschichte.

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Silberwolf
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Nur eine kurze Geschichte.

Beitragvon Silberwolf » 24 Jan 2019, 17:57

Kurz Geschichte,
Alleine am Fenster Blicke ich, in die Nacht unter mir eine Hauptstraße.
Der Lärm wirkt mittlerweile beruhigend auf mich, ich beobachte die Leute im Haus gegenüber.
Sie kommen und gehen seit einem Jahr, ich kenne weder ihre Namen noch sie meinen.
Ich Blicke zurück ihn meine Wohnung, mein liebster schläft, auf dem Sofa kurz überlege ich sein Handy in augenschein zu nehmen, aber ich weiß was ich finden würde.
Ich kenne seine Profile wo er Single ist, wo er flirtet da wo ich nicht existiere.
Neben ihm der Hund ich liebe den kleinen, auch wenn seit dem er da war, ich nicht mehr zum kuscheln gebraucht wurde dabei war es alles was uns noch als paar auszeichnete.
Ich ninppe an meinem Kaffe, er ist kalt aber das ist mir egal ich bin zuhause das ist das wichtigste.
Ich weiß er braucht mich auch wenn er mich nicht mehr liebt, ich bleibe mit dem Gedanken jeder Zeit zu springen, es macht mich glücklich daran zu denken.

Und nun ein Jahr später der Hund ist tot, mein liebster mein ex flirten reichte ihm nicht mehr.
Springen war nicht möglich er warf mich raus, ich nahm Pillen alle die ich finden konnte.
In meinem altem Kinderzimmer wollte ich es beenden, aber man fand mich und jetzt sitze ich bei meinem neuem Liebling, er war auch untreu und schläft nun auf meinem schoß er bracht mich!
Trotzdem halte ich mein Messer an meine kehle, und lache bei bei diesem Gedanken.
Ich werde gebraucht, ich bin gebraucht und verbraucht, aber ich bin zuhause das zählt!

Nur eine kurze Geschichte.

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Re: Nur eine kurze Geschichte.

Beitragvon Zuri » 02 Feb 2019, 16:04

Ist die Geschichte autobiografisch?

Wenn ja, würde ich bei akuten Suizidgedanken einen Gang in die Notaufnahme oder ein Anruf bei der Telefonseelsorge empfehlen:
+49 800 111 0 111 oder +49 800 111 0 222

Es gibt aber noch weitere Hilfsangebote:
https://www.mytherapyapp.com/de/blog/te ... rufnummern

Fühlt sich der Protagonist unfähig, von sich aus Beziehungen zu beenden? Hat der Protagonist das starke Bedürfnis, gebraucht zu werden und hält sich daran wie an einem Strohhalm fest?

Was verbindet der Protagonist mit "Zuhause"?
"Sei du selbst. Alles andere wirst du eh verkacken" — Marie Meimberg

 


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