Haarverlust

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Haarverlust

Beitragvon Vigon » 12 Nov 2016, 01:42

Hallöle,

wie Ihr im Titel schon lesen könnt, gehts in diesem Thread um Haarverlust. Genauer, MEINEN Haarverlust.
Zur Info, ich bin 20 Jahre und in dem Ausmaß hat es erst seit nem halben Jahr angefangen. (Im Moment sinds halt noch Geheimratsecken, aber eine Tendenz zeichnet sich ab :/ ) Außerdem ist mein 3 Jahre älterer Bruder da auch schon Vorbelastet.
Natürlich weiß ich, dass das ganze großteils Hormonbedingt ist. (Vorallem hervorgerufen durch Dihydrotestosteron - DHT, eine veränderte Form vom normalen Testosteron. DHT ist der eigendliche Verantwortliche für Wachstum von Körper-/Barthaaren, aber eben auch für Kopfhaarverlust.)

Was mich jetzt beschäftigt (zumindest ein Teil davon) ist, wie kommt es dann, dass manche Menschen, obwohl sie starke Körperbehaarung haben, trotzdem volles Kopfhaar haben.(Da ja beides hauptsächlich mit dem selben Hormon zusammenhängt).
Weiters, habt Ihr selbst schon Erfahrung mit Haarverlust gemacht und wie habt Ihr darauf reagiert? (Sicher, mit kürzeren Haaren fällt es nicht so auf, aber ne Glatze ist ein No-Go für mich, und so ne komische Halbglatze sowieso)

Wie gesagt, ists im Moment noch nicht so schlimm, aber ich hab ein bisschen Angst davor, wies noch werden könnte...
Behandlungsmethoden gibts hauptsächlich 2 (Von denen ich weiß, bzw. die einfach am bekannteren sind)
Haarverpflanzung -> dauerhaft
Stell ich mir sehr unangenehm vor, bin ich nicht so ein Fan von.
Medikamentös -> nur während der Anwendung, danach wieder Rückkehr zum Anfangszustand, meistens mit dem Wirkstoff Minoxidil
Anwendung wäre zwar angenehm, aber eben eben nicht dauerhaft, und ein Leben lang (oder zumindest bis ich damit abgeschlossen habe :cry:) ist
auch wieder blöd

Also, wenn sich jemand von euch auskennt, schon Erfahrung damit hat oder einem Haarwuchsmittel auf der Spur ist, das dauerhaft wirkt :wink: , würde ich mich sehr über eure Antwort freuen.
Natürlich auch wenn Ihr noch Fragen zu mir persönlich habt.
Lg

Haarverlust

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Re: Haarverlust

Beitragvon Regal » 12 Nov 2016, 10:33

ich kann dazu nur durch beobachten bei meinen verwandten etwas sagen.

in der familie meines vaters haben alle männlichen ü40ger alle immer noch volles haar. selbst mein urgrossvater. der hatte dafür mit mitte 40 spätestens mit mitte 50 total weisses oder silbriges haar. und die männer aus dem teil der familie habenb so gut wie keine brustbehaarung.

in der familie meiner mutter gibt es vor allem mittel und halglatzen. was bei denen schon um die 25 anfängt, sagte mein opa. die haben zwar auch nicht so voll die körperbehaarung, dafür haben sie im alter auch kaum graues haar.

deshalb denk ich mir, ist das einfach nur genetik. und man akzeptiert das am besten. bevor ich mir haare verpflanzen liesse oder ewig ne tablette schlucke, würd ich beim ersten anzeichen von haarverlust mir einfach den kopf kahl rasieren, um mich schon mal für später daran zu gewöhnen.

da ich mehr nach meinem vater arte, werde ich das prob vllt nicht, aber vllt dann mit ü40 mehr und mehr graues oder schlohweises haar bekommen. fängt bei meinem vater bereits an. anfangs hat er das gefärbt ... dann wars ihm zuviel aufwand und er sagt, er lebt halt damit.

wie's bei mir auch kommt, ich denk ich werd kein geld mit ü20 für tabletten oder haarverpflanzumg oder mit ü40 für haarfärbemittel verschwenden.

dass leute sowas als krankheit verstehen kann ich eh nicht nachvollziehen. ist ja nichts, was die eigene gesundheit beeinträchtigt. sondern nur etwas, was die eigene eitelkeit kitzelt.

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Re: Haarverlust

Beitragvon Vigon » 12 Nov 2016, 14:08

Danke für deine Antwort!

Das ich mir die Haare verpflanzen lasse, oder ewig Tabletten nehme, hab ich auch nicht vor.
Natürlich spielt die Genetik eine große Rolle
Mütterlicher seits ists zumindest leichter Haarschwund vorhanden, aber väterlicherseits gibts das kaum
Das witzige ist, mein Bruder gerädt sehr nach meinem Vater und hat stark damit zu kämpfen (mein Vater hatte bis zum 20 Lebensjahr volles schulterlanges Haar, hat aber dann aufgrund einer Bleivergiftung, die sich das leben lang auswirkt, auch eine halbglatze bekommen, mein Onkel und mein Großvater haben beide keine Probleme damit)
Ich komme mehr nach meiner Mutter und hatte, wie gesagt bis vor ca einem halben Jahr, kaum Probleme damit.

Ja, es beeinträchtigt meine Gesundheit nicht, aber die wichtigkeit von Selbstbewusstsein darf man auch nicht unterschätzen

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Re: Haarverlust

Beitragvon Regal » 12 Nov 2016, 18:12

klar. aber deshalb hat man auch haarausfall und sonstiges was einen runterzieht, damit man lernt selbstbewusster zu werden.

dass ist so wie mit leuten denen ewig alles leicht fällt. sie können noch so intelligent sein, aber wenn sie nie aus fehlern oder niederlagen lernen mussten, bleiben sie selbst als genies doch ziemlich dumm, find ich.

ich glaub, das kann man auch auf haarausfall oder graue haare usw übertragen.

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Re: Haarverlust

Beitragvon TheBard » 13 Nov 2016, 10:20

Werde nächste Woche 23 und habe feststellen müssen, dass mein Kopfhaar sich auch langsam lichtet. Meine Friseuse hat gemeint das liegt an einer Übersäuerung des Körpers, weshalb ich angefangen habe Basenpulver und ähnliches zu nehmen. Sie meint immer mein Haar wird besser, aber ich muss sagen, dass ich eher den Eindruck habe als würde es ständig schlechter werden.
Solangs noch einigermassen anständig aussieht lasse ichs mal so wie es ist, wenns dann arg schlimm ist, kommt die Wolle halt runter. Will mich auf keinen Fall verzweifelt an die letzten Fäden auf meinem Kopf klammern, ab einem gewissen Zeitpunkt kommt das lächerlich.

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Re: Haarverlust

Beitragvon gutgelaunt » 13 Nov 2016, 10:46

Kann schon hormonell bedingt sein. Das Testosteron macht ja auch Haarausfall. Meist spielt der Erbfaktor da eine Rolle, wobei es eher nach den Großeltern geht, als nach den Eltern.

Haar verpflanzen lassen macht es langfristig nicht besser. Der Effekt ist eher kurz und mittelfristig. Man lässt sich da eigene Haare verpflanzen. Damit füllt man lichte Stellen auf, aber die Gesamtmenge der Haare wird weniger und die Haare werden so dünner.

Ob spezielle Shampos wie Alpicin oder Regaine bzw. Medikamente da helfen, dass muss jeder für sich probieren. Einigen hilft es, andere haben dadurch keine Wirkung. Wenn du magst, kannst du mal zu einem Arzt gehen. Der kann in einigen Fällen auch eine Ursache finden und diese behandeln. Eine garantierte Therapie für langanhaltene Haarpracht gibt es aber leider nicht.
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Re: Haarverlust

Beitragvon Vigon » 13 Nov 2016, 11:58

@regal klar, irgendwann muss ich damit zurecht kommen, aber das will ich noch lange als möglich rauszögern ^^

@thebard es könnte auch an einem eisenmangel liegen, aber das mit übersauerung hör ich zum ersten mal, mal schaun ^^

Re: Haarverlust

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