"Impfstoff" gegen Homoexualität

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"Impfstoff" gegen Homoexualität

Beitragvon Hodor » 06 Aug 2016, 00:32

http://www.huffingtonpost.de/david-berg ... 72534.html

Hallo Forum, ich habe hier einen Artikel gefunden, der weiter unten genau die Frage thematisiert, die ich mir auch immer stelle: woher kommt Homosexualität, bzw. wie entsteht sie ? Russland ist zwar homophob, aber es könnte doch tatsächlich sein, dass da was dran ist.
Einer Theorie nach wird genetisch der Hormonausstoß bestimmt. Also manche produzieren mehr Testosteron in einem bestimmten kritischen Alter als andere. Wird nun in diesem kritischen Alter der Ausstoß manipuliert, sollte man später auf Frauen stehen. Natürlich sehe ich Homosexualität nicht als "Krankheit", die Russen haben eine ungesunde Einstellung gegenüber Männlichkeit, weshalb jeder Mann ein Übermann sein muss und keine Prinzessin.
Homosexualität ist natürlich, aber für viele homosexuelle Männer eben auch ihr größtes Unglück und macht aus Ihnen psychisch kranke Menschen, z.B. der Orlando Mörder.
Ich würde mich freuen irgendwann Kinder zu bekommen, aber ich würde ungern meinem Spross die Homosexualität vererben, weil es viel einfacher ist nicht schwul zu sein. Wie seht ihr das? Würde das von euch jemand befürworten ? Homosexualität, für die, die es nicht haben wollen, wegzuimpfen ?

"Impfstoff" gegen Homoexualität

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Re: "Impfstoff" gegen Homoexualität

Beitragvon TechBoy96 » 06 Aug 2016, 13:25

Das ganze hat nur politische und religiöse Beweggründe. Wissenschaftlich ist das alles ohnehin nicht haltbar.

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Re: "Impfstoff" gegen Homoexualität

Beitragvon gutgelaunt » 06 Aug 2016, 13:34

Homosexualität ist ja keine Krankheit, deshalb braucht man auch nicht darüber nachzudenken, einen Impfstoff zu entwickeln. Es würde auch gar nicht funktionieren. Wahrscheinlich ist ein Teil dieser Leute selbst schwul und hat Angst dazu zu stehen und so zu leben und schürrt deshalb diese Gedanken von wegen Heilung und Impfstoff
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Re: "Impfstoff" gegen Homoexualität

Beitragvon Zuri » 06 Aug 2016, 14:04

Alles hat seinen Grund und seine Berechtigung. Ich bin zufrieden, genau so zu sein, wie ich bin und ich glaube, entgegen deiner Meinung Hodor, fände ich es unfair, für sein zukünftiges Kind zu entscheiden.
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Re: "Impfstoff" gegen Homoexualität

Beitragvon Hodor » 06 Aug 2016, 15:47

Der Grund warum ich diesen Artikel thematisiere ist folgender: Ich wollte wissen, wie IHR das fändet, wenn tatsächlich ein Mittel herauskommt, dass jemandem vom Homo zum Hetero macht. Z.B. schon als Embryo: man findet die Gensequenzen, die einen schwul machen, manipuliert diese und wird dann als hetero geboren.

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Re: "Impfstoff" gegen Homoexualität

Beitragvon Zuri » 06 Aug 2016, 16:03

Wie gesagt: Ich persönlich bin zufrieden und würde es nicht ändern wollen. Ich finde es besser, gegen Homo- und Transphobie vorzugehen, als sich aus Angst quasi selbst auszurotten. Vor allem: Das Kind fragst du ja gar nicht, wenn du es "impfst".
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Re: "Impfstoff" gegen Homoexualität

Beitragvon gutgelaunt » 07 Aug 2016, 02:34

Ich glaube da braucht man keine Angst zu haben, dass sowas rauskommt. Und selbst dann findet das Leben einen Weg. Homosexualität ist (fast) so alt wie das Leben selbst. Ich denke man.sollte aufhören so zu denken und anfangen zu genießen. Schnuckelige Jungs sind doch was tolles :D
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Re: "Impfstoff" gegen Homoexualität

Beitragvon Joyful » 08 Aug 2016, 15:20

Und ich hätte gerne dunklere Haut, damit ich nicht jeden Tag die teure und extrastarke Sonnencreme auftragen muss, weil ich sonst sofort einen Sonnenbrand bekomme. Und damit ich nicht immer so raussteche unter meinen Freunden und in Menschenmassen. Kann man meine helle Haut auch irgendwie wegimpfen? Mit Melaninsprtizen?
Nein, jetzt mal im Ernst. Man kann sich nicht aussuchen, wie man geboren werden will. Irgendwie ist es doch vorbestimmt, wer man ist und wird. Mir ging es auch früher sehr schlecht damit, als mir klar wurde, dass ich auf Männer stehe. Und da hätte ich mir das sicher auch ,,wegimpfen'' lassen wollen, um so normal zu sein, wie jeder andere. Das war aber nicht meine Meinung, es war die Meinung meines Umfeldes, dass es nicht normal ist, wenn ein Mann auf Männer steht. Hätte man eine Möglichkeit sich das auszusuchen, kann ich mir gut vorstellen, dass viele im Nachhinein Depressiv werden würden, weil sie nicht mehr sie selbst sind.
Ich glaube wirklich, dass fas alle Menschen, die mit ihrer sexuellen Orientierung nicht klarkommen, diese Probleme nur wegen der Gesellschaft haben. Sie haben (teilweise zurecht) Angst gehasst, ausgegrenzt, beleidigt, bedroht zu werden, dass man von ihnen erwartet weiblich zu sein, obwohl sie so nicht sein sind usw. Wäre Homosexuealität das normalste auf der Welt, würde es niemanden interessieren, mit welchem Geschlecht andere Leute Sex haben, gäbe es keine Homophobie, Diskriminierung, hätten Homosexuelle die absolut selben Rechte und dürften eine ehe eingehen und eine Familie gründen, dann glaube ich nicht, dass es noch wirklich Leute geben würde, die Schwul sind und es nicht sein wollen.
Lasst euer Glück und eure Selbstakzeptanz nicht von der Gesellschaft abhängig machen.

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Re: "Impfstoff" gegen Homoexualität

Beitragvon Nuraxx » 09 Aug 2016, 17:55

Selbst wenn an der Sache was dran ist, was ich nicht denke, ist der Begriff Impfstoff schonmal komplett falsch. Es kann sein, dass es irgendwann Stoffe geben wird, die vielleicht das Gehirn so umstrukturieren, dass man nicht mehr schwul ist, bzw. umgekehrt nicht mehr heterosexuell ist, aber im Moment halte ich das eher für Science Fiction.

Hodor hat geschrieben:Homosexualität ist natürlich, aber für viele homosexuelle Männer eben auch ihr größtes Unglück und macht aus Ihnen psychisch kranke Menschen, z.B. der Orlando Mörder.

Ich denke nicht, dass es das größte Unglück bei vielen ist, bei manchen auf jeden Fall.
Aber das liegt nicht an der Sexualität. Man wird nicht automatisch psychisch krank, wenn man homosexuell ist, sondern eher wenn man versucht es zu unterdrücken, Angst deswegen hat o.ä., von daher nicht alleine damit klar kommt. Neben Sexualität gibt es noch eine ganze Menge anderer Dinge die solche Krankheiten genauso gut auslösen: Tod, unerwiederte Liebe, Verrat und und und. Man kann sich nicht vor allen diesen Sachen schützen und vor allem wegrennen was einem zu schaffen machen könnte.
Mal ganz abgesehen davon, dass manche psychischen Krankheiten nicht so viel mit den Umständen im Leben zu tun haben wie die genetische Veranlagung.
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TechBoy96 hat geschrieben:Das ganze hat nur politische und religiöse Beweggründe. Wissenschaftlich ist das alles ohnehin nicht haltbar.

Denke ich auch, zusätzlich spielt Geld auch eine große Rolle, was so mancher Scheich wohl dafür bezahlen würde, definitiv nur heterosexuelle Kinder zu haben...

Hodor hat geschrieben:Der Grund warum ich diesen Artikel thematisiere ist folgender: Ich wollte wissen, wie IHR das fändet, wenn tatsächlich ein Mittel herauskommt, dass jemandem vom Homo zum Hetero macht. Z.B. schon als Embryo: man findet die Gensequenzen, die einen schwul machen, manipuliert diese und wird dann als hetero geboren.
Ich fände das ganz schrecklich, natürlich als homosexueller Mensch hat man andere Schwierigkeiten als Hetero, aber trotzdem kann man glücklich werden.
Zumal ich persönlich durch meine persönliche Erfahrungen gelernt habe, dass man niemals jemanden für etwas ausgrenzen sollte, für, dass er/sie nichts kann oder dass einen selbst von demjenigen unterscheidet, ob das jetzt Religion, Sexualität, Herkunft oder einfach irgendwelche Vorlieben sind.
If Harry Potter taught us anything, it's that no one should live in a closet

Re: "Impfstoff" gegen Homoexualität

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