Tot gevögelt - der letale Fortpflanzungstrieb von Antechinus

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PurpleGecko
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Tot gevögelt - der letale Fortpflanzungstrieb von Antechinus

Beitragvon PurpleGecko » 08 Jun 2015, 22:36

Wie gut haben es doch wir Schwulen gegenüber den Männchen der Breitfuß-Beutelmäuse: Erst kürzlich wurde in Australien abermals ein neuer Vertreter der Gattung Antechinus entdeckt. Besonderheit dieser Beuteltiere: Die Männchen nutzen die Paarungszeit intensiv aus und kopulieren so oft wie möglich - bis zu 14 Stunden am Tag. Dabei steigen Testosteronspiegel und Stresshormone so rapide an, dass die Mäuse buchstäblich tot umfallen. Darüber hinaus sind die Tiere vom Aussterben bedroht - wohl aber nicht allein wegen ihres letalen Fortpflanzungstriebs.

Einen Artikel mit weiteren Infos gibt's hier: http://derstandard.at/2000016824730/Zwe ... t-umfallen
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Tot gevögelt - der letale Fortpflanzungstrieb von Antechinus

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DaveStar10
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Re: Tot gevögelt - der letale Fortpflanzungstrieb von Antechinus

Beitragvon DaveStar10 » 08 Jun 2015, 23:08

Ach, es gibt bestimmt schlimmere Arten zu sterben als Tot gevögelt zu werden. ;)
Über jemanden hinweg zukommen, heisst an ihn denken.

TechBoy96
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Re: Tot gevögelt - der letale Fortpflanzungstrieb von Antechinus

Beitragvon TechBoy96 » 26 Jul 2015, 13:48

DaveStar10 hat geschrieben:Ach, es gibt bestimmt schlimmere Arten zu sterben als Tot gevögelt zu werden. ;)

Wäre aber schon geil so zu sterben! :lol:
Sterben müssen wir sowieso alle. Mann kann doch wenigstens Spaß dabei haben. :D

owly
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Re: Tot gevögelt - der letale Fortpflanzungstrieb von Antechinus

Beitragvon owly » 13 Sep 2015, 12:47

Ja, manche Tierarten scheinen wirklich ineffektive Fortpflazungsmethoden zu haben..
So kommt es zum Beispiel auch bei männlichen Froschlurchen während der Paarungszeit zu sehr primitiven, hormongesteuerten Klammerreflexen. Die umklammert dann einfach alles was ihnen in den Weg kommt und versuchen sich dann erfolglos fortzupflanzen. Zwischen anderen Männchen, toten Fischen, Treibholz, menschlichen Fingern oder auch anderen Arten wird da nicht unterschieden - hauptsache drauf da! Dadurch kommt es teilweise zu riesigen Knäulen aus naja.. fickenden Kröten die sich gegenseitig unter Wasser drücken und so sogar gegenseitig ersticken. Amphibien müssen ja wie man weiß ab und an Luft schnappen.. Noch dramatischer wird das ganze nur noch wenn man weiß, dass es sich bei den Lauten dieser Frösche viel häufiger um Hilferufe eingeklammerter Männchen handelt als herkömmliche Paarungsrufe.. Und zu guter letzt ist die geschlechtliche Verteilung bei einigen Arten auch noch so dämlich, dass es wesentlich mehr Männchen als Weibchen gibt. Im Grunde ein Wunder, dass diese ganzen Tierchen sich noch nicht selbst ausgerottet haben :roll:
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