Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

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Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

Beitragvon broesel » 08 Dez 2012, 21:51

Liebe Admins!

Ich hab meine Meinung geändert, und hätt gern dass der Thread mit meiner Geschichte gelöscht wird... Leider kann ich keine PNs verschicken und auf meine Email hab ich bislang keine Reaktion erhalten.


glg und sorry für die unannehmlichkeiten!

Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

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timtom
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Re: Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

Beitragvon timtom » 08 Dez 2012, 21:55

Lieber broesel wie bereits bei der Anmeldung in den Regeln und auch hier im FAQ nachzulesen, loeschen wir keine ganzen Threads.
Wenn Du persoenliche Informationen versehentlich preisgegeben hast, koennen wir das rauseditieren.
Tut mir leid, dass auf Deine Kontaktmail keiner der Moderatoren geantwortet hat. Das kommt normalerweise nicht vor.
The greatest enemy of freedom is a happy slave.

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Re: Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

Beitragvon broesel » 11 Dez 2012, 15:33

Hallo Timtom!

Bei der Registrierung ist von euren FAQs nichts zu lesen. In den Nutzungsbedingungen/Regeln steht nichts davon, dass Beiträge nur gelöscht werden wenn personenbezogene Daten veröffentlicht werden...

Bitte löscht meine Beiträge, der Thread stört mich ja nicht...

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Re: Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

Beitragvon Queezle » 11 Dez 2012, 15:58

Dann solltest du das FAQ eventuell einmal genauer lesen.

  • 30. Ich möchte meine(n) Beitrag/Beiträge/Threads löschen lassen, wie geht das?
    Handelt es sich um einen einzelnen Beitrag, z.B. ein versehentliches Doppel-Posting, melde den Beitrag einfach ueber das Ausrufezeichen oben rechts im Beitrag. Wir kümmern uns dann darum, dass aufgeräumt wird.
    Zum Thema "Danke für Eure Hilfe, jetzt kann der Thread gelöscht werden": Das finden wir nicht gerade sozial, sich Hilfe abzuholen und dann alles verbrennen zu wollen. Andere User haben hier ein Stück ihrer (begrenzten) Lebenszeit investiert, und das möchten wir honorieren. Auch andere User mit ähnlichen Problemen können oft von solchen Thread profitieren.
    Sofern es darum geht personenbezogene Informationen zu editieren, kannst Du Dich bei uns melden, wir löschen jedoch keine Threads.

    Quelle: FAQ


  • brösel hat geschrieben:Sämtliche Rechte verbleiben bei mir

    10. Damit wir deine Beiträge veröffentlichen können, gewährst du uns ein unwiderrufliches Nutzungs- und Verwertungsrecht an deinen Beiträgen.

    Quelle: Regeln

Deine Beiträge bleiben bei uns also erhalten.

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Re: Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

Beitragvon Peroxisom » 11 Dez 2012, 20:46

Da du beim Absenden deines Textes deine Rechte an das Team übergeben hast
und diese auch so in den Regeln festgelegt sind, kannst du diese nicht anfechten. (:
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Re: Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

Beitragvon broesel » 11 Dez 2012, 21:18

dann solltest du die anmeldeseite wohl genauer durchlesen.
FAQs hab ich sinngemäß nicht zugestimmt... nur den regeln.

warum könnt ihr meinen text nicht einfach löschen? wollt ihr das jetzt hochspielen, bis ich am ende an all eure werbepartner emails verschicke, dass ihr hier versucht von jugendlichen geschriebene texte über ein schlupfloch in den nutzungsbedingungen weiterzuverkaufen?

ich lasse mich hier sicher nicht an der nase herumführen. schlimm genug, dass man seine eigenen beiträge nicht selbst editieren/löschen kann, weigert ihr euch auch noch das zu tun, obwohl der fall total lächerlich ist. es gibt keine diskussion zu dem beitrag, und es ist für niemanden ein schaden.

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Re: Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

Beitragvon timtom » 11 Dez 2012, 21:23

Vielleicht ist es einfacher wenn wir das persoenlich besprechen. Meine Telefonnummer steht im Impressum. Ich erklaere Dir dann gerne wie und warum wir das so machen.

Da Du mit den Regeln offenbar Probleme hast, werde ich Deinen Account deaktivieren bis das geklaert ist.
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Re: Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

Beitragvon gnofi » 12 Dez 2012, 21:33

Ich möchte mich hierzu auch einmal äußern - in zweierlei Sicht. In folgendem Beitrag wird auch Kritik angebracht. Ich gehe aber davon aus, dass ihr die Größe besitzt, einen sachlich, kritischen Beitrag hier stehen zu lassen. Es ist sicher auch in eurem Interesse, wenn offen Feedback gegeben werden kann.


Zunächst gehe ich auf die rein menschliche Seite ein: Meines Erachtens ist ein Forum immer ein Geben und Nehmen von Moderatoren und Nutzern. Man muss sich nämlich klar machen, in welchem Verhältnis sich hier Mitglied und Betreiber gegenüber stehen: Der Betreiber bzw. die Moderatoren sind von den Beiträgen der Nutzer so abhängig, wie die Nutzer von der technischen Betreuung, den finanziellen Aufwendungen und der Moderation des Betreibers. Gewiss hat der Seitenbetreiber ein berechtiges Interesse daran, dass ein Nutzer nicht beliebig die Löschung von seinen Texten verlangen kann. Andererseits ist es überhaupt erst der Nutzer, der einen solchen Beitrag erstellt, ohne den das Forum von vorne herein wertlos wäre. Der regelmäßige Verweis hier auf boypoint, dass man ja gerne ein anderes Forum aufsuchen könne, wenn es einem hier nicht gefalle, zeugt also eben nicht von jenem Verständnis, sondern eher von einer Gutsherrenart, wonach man auch ohne die Nutzer könne.
Im Einzelfall mag das zutreffen, bei regelmäßigem Verweis darauf, werden es sich sicherlich viele Nutzer überlegen, ob sie hier noch weiterhin Mitglied sein wollen oder viel schreiben möchten (so wie ich). Rein gefühlt ist seit meinem Ausscheiden als Moderator die Zahl neuer Beiträge noch weiter gesunken. Vielleicht sollte man darüber nachdenken.
Bezogen auf diesen Fall, wo Mitglieder ihre Geschichten (eine schöpferische Tätigkeit!) veröffentlichen, ist das noch dramatischer. Wer möchte denn noch gern seine Geschichte hier veröffentlichen, wenn sie "für immer" hier stehen soll? Wo bleibt denn dann die künstlerische Freiheit? Dazu gehört auch, dass man eine Geschichte vielleicht wieder zurückziehen oder anderswo veröffentlichen möchte - und zwar ohne, dass dann ein Bezug zum Account auf boypoint herstellbar ist. Mit dieser Entscheidung schießt ihr euch doch selber ins Bein. Für die erhaltene Geschichte hier, posten jetzt vielleicht mehrere Nutzer überhaupt keine Geschichte mehr, wenn sie das sehen.


Jetzt möchte ich noch auf die rechtliche Seite eingehen, wobei ich aber keinen Anspruch auf Richtigkeit erhebe, sondern lediglich meine spontanen Gedanken dazu äußere:

Die Regeln, wenn man oben in der Navigation klickt, unterscheiden sich teilweise von denen, die angezeigt werden, wenn man auf "Registrieren" klickt. Es sind also die Regeln maßgeblich, die bei "Registrieren" angezeigt werden.
Verweist ihr nun also auf Regel 10, dann bedeutet das, dass diese Regeln einen rechtserheblichen Charakter in Form eines Vertrages haben müssen, also kein Gefälligkeitsverhältnis darstellen. Meines Erachtens ist es für einen Nutzer zunächst nicht ersichtlich, dass er überhaupt eine rechtserhebliche Erklärung abgibt. Es fällt nicht das Wort "Nutzungsbedingungen", das einen rechtlichen Einschlag hat. Auch die Formulierungen zu Beginn weisen kaum darauf hin, dass es sich um einen Vertrag handelt, da suggeriert wird, es würde allein um das Wohlgefühl der Nutzer gehen ("Damit ihr euch wohlfühlt, ..."). Weiterhin ist auffallend, dass es allein um Pflichten der Nutzer geht - welche Rechte diese haben, steht nirgends, genauso wenig, welche Pflichten den Betreiber treffen. Daher ist es meines Erachtens schon fraglich, ob hier überhaupt ein Vertrag zustande gekommen ist. Diese Frage muss in diesem Fall aber auch nicht zwingend beantwortet werden. Geht man davon aus, dass es sich um ein Vertrag handelt, dann ergibt sich folgendes Bild:
Die Regeln sind hier Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) nach § 305 BGB, da die Regeln vorformulierte Vertragsbedingungen für eine Vielzahl von Verträgen (der einzelne Vertrag hier zwischen Nutzer XY und boypoint) darstellen, die vom Verwender (boypoint) gestellt werden; vgl. § 305 I BGB. AGB werden im Gegensatz zu Einzelverträgen einer Inhaltskontrolle unterzogen, die nach §§ 309, 308, 307 II und 307 I BGB durchgeführt wird. Daran muss Punkt 10 der Regeln gemessen werden:

"Damit wir deine Beiträge veröffentlichen können, gewährst du uns ein unwiderrufliches Nutzungsrecht an deinen Beiträgen."

An der Formulierung fällt mir auf, dass das Nutzungsrecht mit einem Finalsatz verknüpft ist. Bedingung bzw. Zweck des Nutzungsrecht ist also lediglich, dass der Beitrag überhaupt veröffentlicht werden kann, bezieht sich also allein auf den Vorgang des Veröffentlichens. Da mit dem Klick auf "Absenden" nach Verfassen eines Beitrags keine wesentliche Zeitspanne mehr verfügbar ist, ergibt in diesem Zusammenhang das "unwiderruflich" auch keinen Sinn. Wie soll ich denn die Erlaubnis, ein Werk zu veröffentlichen, widerrufen können, wenn zwischen meiner Erklärung und der Veröffentlichung schon rein zeitlich kein Widerruf mehr möglich ist?

Daher muss man hier vom reinen Wortlaut abweichen und dem Zweck nach auslegen, was damit gemeint sein soll. Interesse von boypoint ist es, dass ein Beitrag verfügbar, wiederaufrufbar gehalten wird. Daher sollte hier eher die Rede von "veröffentlichen können und verfügbar halten dürfen/können" sein. Versteht man diese Regel also dahingehend, dass der Beitrag nicht gelöscht werden muss, ergibt folgendes Problem: Ein Widerruf eines Nutzungsrechts ist sehr wohl nach § 42 UrhG möglich, wenn die Verwertung des Werks (die meisten Geschichten hier haben sehr wohl Werkqualität, die Voraussetzung hierfür ist) wegen gewandelter Überzeugung des Urhebers diesem nicht mehr zuzumuten ist. Selbstredend sind die Voraussetzungen hierfür hoch anzusetzen - der alleinige Hinweis, dass man seine Meinung geändert habe - dürfte in der Regel nicht ausreichen. Das ist vorliegend aber nicht entscheidend. Denn fest steht, dass Punkt 10 damit von der gesetzlichen Regelung abweicht.

§ 307 II Nr. 1 sagt dazu: "Eine unangemessene Benachteiligung ist im Zweifel anzunehmen, wenn eine Bestimmung mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung, von der abgewichen wird, nicht zu vereinbaren ist (...)". Der wesentliche Grundgedanke - dass ein Widerruf überhaupt möglich ist - wird durch Regel 10 also pauschal verneint - und zwar zum Nachteil des Benutzers. In Verbindung mit Abs. 1 führt dies zur vollkommenen Unwirksamkeit der Bestimmung, da nach ständiger Rechtsprechung eine geltungserhaltende Reduktion der Bestimmung auf die Grenze des rechtlich zulässigen nicht möglich ist. Grund hierfür ist, dass ansonsten der Verwender (hier boypoint) der AGB nachteilige Bestimmungen aufnehmen könnte und sich dann im Konfliktfall doch einfach - vollkommen risikolos - auf das rechtlich Zulässige zurückziehen könnte. Konkret bedeutet das, dass "Damit wir deine Beiträge veröffentlichen können, gewährst du uns ein Nutzungsrecht an deinen Beiträgen." eben nicht an die Stelle der vorherigen Regel treten würde. An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt dann also die gesetzliche Regelung, die in diesem Fall § 31 V UrhG ist:

"Sind bei der Einräumung eines Nutzungsrechts die Nutzungsarten nicht ausdrücklich einzeln bezeichnet, so bestimmt sich nach dem von beiden Partnern zugrunde gelegten Vertragszweck, auf welche Nutzungsarten es sich erstreckt. Entsprechendes gilt für die Frage, ob ein Nutzungsrecht eingeräumt wird, ob es sich um ein einfaches oder ausschließliches Nutzungsrecht handelt, wie weit Nutzungsrecht und Verbotsrecht reichen und welchen Einschränkungen das Nutzungsrecht unterliegt."

Das sollte also Ansatzpunkt dafür sein, welche Regelung zur Klärung der Frage einschlägig ist. Oben habe ich ja bereits geschrieben, in welchem Verhältnis sich Nutzer und Seitenbetreiber befinden, was zur Auslegung des Vertragszwecks herangezogen werden kann. Wie genau in diesem Fall zu verfahren sein wird, vermag ich an dieser Stelle nicht zu entscheiden, denke aber, dass eine Differenzierung anstatt eines völlig anspruchslos stehenden Nutzers in jedem Fall angemessen ist.


Mit besten Grüßen,
gnofi

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Re: Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

Beitragvon timtom » 13 Dez 2012, 01:09

Ich schließe das Thema mal ehe sich noch mehr trolle berufen fühlen.
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Re: Beiträge löschen (Geschichte "Ben")

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