1 Jahr Gay, der Rückblick

Rund ums Coming-Out - wenn es das überhaupt gibt.
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1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon DerIstAnders » 28 Okt 2010, 21:18

Von allen liest man nur das hier und jetzt. Deshalb dachte ich mir, das man auch mal nen Rückblick machen kann.


In 14 tagen habe ich hier mein 1 Jähriges Bestehen. An dieser stelle mal ein Danke für die Hilfe.

Vor 1nem Jahr habe ich angefangen, mir endlich ein zu gestehen das ich Schwul bin. Mit diesem Inneren Coming-Out legte ich den Grundstein für mein weiteres Leben. Erst wurde wie bei fast allen hier meine Beste Freundin nachdem Sie es gut aufgefasst hat, eröffnete ich meinen Eltern das ich Schwul bin. Sie haben sehr gut reagiert, da ich in der Familie nicht das ein zigste Rosa Schäfchen bin.

Dezember 2009
Silvester war ich auf meiner ersten Gay Party. Und an diesem Tag passierte es, ich habe mich Verliebt. Er ist 33 Jahre, steht mit beiden Beinen im Leben. Nachdem wir uns auf der Party so gut verstanden haben, bin ich mit zu Ihm gegangen. Er wollte mehr, aber das ging mir etwas zu schnell. Dieses verstand er auch, er hatte mir dann gesagt. "Wir machen nichts, was du nicht willst.".

Januar 2010
Wir haben immer noch guten Kontakt, aber sehen uns sehr selten. Da zwischen uns ganze 500km liegen.

Februar 2010
Die "Beziehung" klappt immer noch. Ich denke gerade wegen der Entfernung.
Nach einem Arbeitsunfall, lag ich nun im Krankenhaus und anschließend in der Reha. Irgendwann kam ich an dem Punkt, das ich keine Perspektive gesehen habe. Es kamen nur noch Nachteile und Probleme in meinem Leben hervor.
Im Krankenhaus und der Reha, kamen immer mal Fragen auf. Ob ich Schwul wäre da ich doch ab und zu mal Besuch von meinem "Freund" bekam. Und irgendwann kam halt das Getuschel auf, weil wir uns in der Cafeteria geküsst haben. Leute die gefragt haben, bekamen auch immer eine Antwort.

März 2010
Auf dem Hochzeitstag meiner Eltern, kamen wir erstmals als Paar. So dass auch 110% der Familie wussten, das ich Schwul bin.

April 2010
Das erste mal in meinem Leben war ich auf einer Kölner Schwulen Party (Zeughaus24). Endlich war auch das Wetter wir gut, das ich mit meinem Freund auf der Straße Händchen haltend lang gelaufen sind. Er hatte ein paar Probleme damit, denn immer wenn uns ein paar Leute entgegen gekommen sind. Hat er immer los gelassen, nach einem Langen Gespräch auf der Wiese am Rhein. Sagte er mir endlich wo das Problem ist, den ich dachte immer das es an mir liegt. Das er sich vielleicht für mein Aussehen schäme (Bin kein Adonis). Aber bei Ihm lag es daran, das er schon zu viele Negative Reaktionen erlebt hat. Ich habe ihn dann gesagt, "Es ist doch egal was die anderen Denken". Er versprach mir dann, sich mit der sache besser zu benehmen. Er fing dann sogar an, mich auf der Straße zu Küssen. Es motivierte Ihn auch, das uns Pärchen entgegen kamen, die uns nur noch angegrinst haben.

Mai 2010
Das erste mal bei seinen Eltern. Ich dachte mir nur "Oh Gott". Sie waren etwas Konservativ, aber sie akzeptierten das wir zusammen sind. Wir hatten ein Schönes Osterfest bei seinen Eltern.

Juni und Juli 2010
Ich grub mich nun noch mehr in mein Loch, da ich meinen Wegbegleiter der Vergangen 6Jahre gehen lassen musste. Da mich aber mein Freund dort nicht lassen wollte, schleifte er mich zum Psychologen. Wofür ich Ihm auch Dankbar bin, nach 6 Sitzungen war ich endlich fast wieder ich. Aber ein weiteren Schritt in das Leben holte mich die Zusage für eine Lehre. Wir haben einen Schönen Heimat Urlaub gemacht und uns einfach die Sonne auf den Bauch Scheinen lassen.

August und September 2010
Unsere liebe war nach wie vor Perfekt.
Meine Lehre klappt auch so weit, er hatte eine Neue Arbeit angefangen. Was ihm aber mehr Spaß macht.
Ich habe nun zu meiner Lehre eine Selbständigkeit auf gemacht, wo ich voll und durch von Ihm unterstützt werde.
In der Lehre gab es ein paar Probleme mit den Kollegen, einige konnten es nicht verkraften das ich Schwul bin.
Einer hatte sogar offensiv eine Mobbing Attacke gegen mich geführt. Er dachte halt jeder Schwule wäre der Klischee Schwule und musste mich somit ausgrenzen und benachteiligen. Da er es in einem Normal gespräch nicht verstehen wollte. Dachte ich mir"Jetzt zeige ich Ihm mal, was ich für ein Mann bin. Und kein Püppchen". Also habe ich Ihn und ein paar Kollegen eingeladen bei einem Boxfight bei zu wohnen. Als Gegner war der Mobbingführer geplant war, er hatte dann auch zugestimmt. Am Ende haben wir uns einfach mal Schön auf die Fresse gehauen, Ergebnis nach Punkten für Mich der Sieg. Ich dachte mir dann, endlich hat dieses ein Ende. Aber dem war nicht so, er machte weiter wo vorher. Also musste ich den Weg über den Arbeitgeber wählen. Für Meinen Arbeitgeber gab es da keine Kompromisse, was bedeutete das der Kollege entlassen wurde. Mit den anderen Verstand und Verstehe ich mich weiter perfekt.

Von meinen Angestellten habe ich nie ein Böses Wort wegen meiner Sexuellen Orientierung gehört. Manche haben nur etwas gemault, weil ich halt 25 Jahre jünger bin als die Jüngste Angestellte. Es viel Ihnen halt Schwer mich sofort zu akzeptieren. Aber das wurde besser, nachdem ich Ihnen die Wahl gelassen habe, Fest angestellt oder Arbeitslos.

Die Beziehung zu Ihm ist weiter Perfekt und hoffen wir mal auf ein langes Leben.


So dass war nun mein Rückblick. Ich bitte um Kommentare. Und wie Ihr sehen könnt, eine Beziehung unter Schwulen kann auch was langes werden.

1 Jahr Gay, der Rückblick

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Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon Putzi2010 » 29 Okt 2010, 17:45

öööööh.... Du hast dich mit einem Arbeitskollegen geprügelt, bist dann zu deinem Chef und dein Kollege wurde rausgeschmissen, obwohl DU Azubi bist, einen Boxkampf organisiert hast, in einem Betrieb, in dem die jüngste Angestellte 25 jahre älter als du bist, und DU HAST GEWONNEN???

Als WAS verdammt nochmal arbeitest du???
Und vor allem WO???

LG
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Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon Sukram » 29 Okt 2010, 18:06

ich glaub da hast du was falsch verstanden:

dort wo er als lehrling angestellt ist hat er probleme mit einem anderen Lehrling gehabt, mit dem er dann, privat, einen boxkampf organisiert hat. Als das nicht geklappt hat, hat er es seinem "Lehrmeister" gesagt, der dann den anderen Lehrling rausgeschmissen hat.

Das Andere ist sein eigener Betrieb, also wo er als selbstständiger Unternehmer arbeitet, wo die jüngste Angestellte, 25 Jahre älter ist als er. Also haben die deswegen etwas gejammert, von wegen von einem "Jüngling" Befehle entgegenzunehmen, aber das hat sich dann gegeben.

Habe ich das richtig verstanden??

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Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon Putzi2010 » 29 Okt 2010, 18:19

DerIstAnders hat geschrieben:[...] In der Lehre gab es ein paar Probleme mit den Kollegen, einige konnten es nicht verkraften das ich Schwul bin.
Einer hatte sogar offensiv eine Mobbing Attacke gegen mich geführt. Er dachte halt jeder Schwule wäre der Klischee Schwule und musste mich somit ausgrenzen und benachteiligen. Da er es in einem Normal gespräch nicht verstehen wollte. Dachte ich mir"Jetzt zeige ich Ihm mal, was ich für ein Mann bin. Und kein Püppchen". Also habe ich Ihn und ein paar Kollegen eingeladen bei einem Boxfight bei zu wohnen. Als Gegner war der Mobbingführer geplant war, er hatte dann auch zugestimmt. Am Ende haben wir uns einfach mal Schön auf die Fresse gehauen, Ergebnis nach Punkten für Mich der Sieg. Ich dachte mir dann, endlich hat dieses ein Ende. Aber dem war nicht so, er machte weiter wo vorher. Also musste ich den Weg über den Arbeitgeber wählen. Für Meinen Arbeitgeber gab es da keine Kompromisse, was bedeutete das der Kollege entlassen wurde. Mit den anderen Verstand und Verstehe ich mich weiter perfekt.

Also: Kollegenkloppe, Chef, Kollege raus

DerIstAnders hat geschrieben:[...] Von meinen Angestellten habe ich nie ein Böses Wort wegen meiner Sexuellen Orientierung gehört. Manche haben nur etwas gemault, weil ich halt 25 Jahre jünger bin als die Jüngste Angestellte. Es viel Ihnen halt Schwer mich sofort zu akzeptieren. Aber das wurde besser, nachdem ich Ihnen die Wahl gelassen habe, Fest angestellt oder Arbeitslos.[...]

ältere Angestellte, Kündigung oder Schwulen als Chef akzeptieren


Trotzdem: Ich kann zwar nachvollziehen, dass man einen Mitarbeiter rauswirft, weil er einen anderen wegen seiner sexuellen Orientierung mobbt, aber nicht wieso ein Mitarbeiter nicht rausgeworfen wird, der eine öffentliche Schlägerei angezettelt hat!
Ich hätt euch beide vor die Tür gesetzt :-D (bitte nich falsch verstehen)

Aber mal was andres: wie kann man mit 20 ne Lehre machen UND Selbstständiger mit Angestellten sein? Wie viele Stunden hat dein Tag?
Bin auch 20, Zivi und frag mich, Warum man ne Lehre braucht, wenn man selbstständig ist und BEIDES unter einen Hut kriegt...


@Sukram: Danke für die Aufklärung, hat geholfen^^


LG
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Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon Sukram » 29 Okt 2010, 18:48

Gerne :D

Das mit dem gleichzeitig Lehrling und Selbstständig hat mich auch verwirrt, aber anscheinend ist unser DerIstAnders ein fleißiges Bienchen^^

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Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon DerIstAnders » 29 Okt 2010, 19:07

Danke Sukram für die Aufklärung.


@Putzi es war keine Schlägerei in dem Sinn. Wir waren in einem Boxclub, wo ich die Betreiber sehr Gut kenne. Und ein paar andere Kollegen haben sich das Schauspiel angeschaut.

Zu meiner Arbeit, ich war schon immer einer. Der Workaholicer ist, ich habe Früh angefangen viel zu Arbeiten. Ich will mir selber was beweisen und auch etwas mehr in meinem Leben erreichen, als es mir vor gelebt wurde. Und die Gesichter der Leute, die mir nie was zu getraut haben, ist einfach zu schön.
Die Lehre ist einfach nur ein 2tes Standbein, falls das andere Pleite geht oder der Gewinn einbricht. Denn Ohne Lehre mit vielleicht 30 will ich auch nicht sein, dann ist man für den Arbeitsmarkt schon zu alt. Und als ungelernter sind die Chancen noch geringer.

Ein Normaler Arbeitstag läuft bei mir zwischen 9 und 15 Stunden, je nachdem wie viel noch zu tun ist. Meistens mache ich abends nur die Bestellung und die Abrechnung(Was an einem Ruhigen Tag gerade mal 1ne Stunde beträgt). Muss Monats Abschluss gemacht werden, dann sind es auch mal 4-5 Stunden. Das lege ich aber immer auf Freitag/Samstag Nacht.
Zuletzt geändert von DerIstAnders am 29 Okt 2010, 19:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon Putzi2010 » 29 Okt 2010, 19:11

..... Selbst Schuld...

Das Leben besteht aus mehr als arbeiten. 9 Stunden sind ja noch OK, aber 15?????
Hobbys: Keine Zeit!

Würde mir nicht gefallen...
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Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon DerIstAnders » 29 Okt 2010, 19:21

Es hat ja jeder seine eigene Einstellung dazu. Denn als ich 2005 aus der Schule mit einem 9.Klasse Schulabschluss "abgeschlossen" habe. Hat man ja eh einen Stempel auf der Stirn als "Generation Arbeitslos". Und ich wollte allen und auch mir beweisen das es so nicht ist. Es kann auch anders laufen.

Hobbys: Neben der Arbeit noch Autos und Luxus.

Selbst in der Lehre(Berufskraftfahrer für eine Lebensmittelkette) habe ich Arbeitstage die Mal bis 12 Stunden gehen. Denn wenn jeder nach 8 Stunden Feierabend macht, sind bald unsere Lebensmittel im Laden teurer.
Zuletzt geändert von DerIstAnders am 29 Okt 2010, 19:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon Putzi2010 » 29 Okt 2010, 19:26

So war das ja nicht gemeint...

Ich selbst gehe bald in einen Beruf, der einen 10-Stunden-Tag automatisch mit sich bringt.
Aber ich möchte trotzdem versuchen mich trotz dem langen Arbeitstag auch noch auszuleben und mein Leben auf meine Art zu genießen...

Aber wir weichen grad richtig vom Thema ab :-) Von daher...


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Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon DerIstAnders » 30 Apr 2011, 21:27

Und schon wieder ist ein halbes Jahr vorbei.

Silvester 2010/2011 haben wir uns Verlobt. Und den 12.12.2012 ausgesucht. Alles war Super, bis Anfang März. Ich hatte einen Komischen Traum gehabt. Wo ein anderer Mann als mein Verlobter Mitspielte. Da ich deswegen sehr durch den Wind war, habe ich mit verschiedenen Leuten darüber gesprochen. Auch mein Verlobter war dabei. Ungefähr eine Woche nachdem ich es Ihm gesagt hatte, bekam ich eine SMS wo drin Stand das es Aus ist. Habe ihm dann geistig zum Teufel gejagt, aber so leicht ist es ja mit den Gefühlen nicht. Hatte mich auch etwas über Ihn bei seiner Schwägerin informiert, aber als ich erfahren habe das er ein paar Tage nachdem Schluss war schon nen Neuen hatte. War mir alles klar, er hatte einfach nur ne Ausrede gesucht um Schluss zu machen. Diesen Punkt brauchte ich aber auch um wirklich damit abschließen zu können.

Aber überall läuft einem ein Neuer Mann über dem weg. Mir lief er beim Frisör über den weg es hat zwar gedauert, bis ich mich getraut habe ihn anzusprechen. Ich bereue es keine Minute getan zu haben. Wir haben alles Schön Langsam anlaufen lassen und keiner kann uns hetzen.
Was aber schön ist, das nach geschaue von den Leuten. Denn der Unterschied bei uns ist toll. Er der 167cm, Schlanke, leicht Feminine Mann und ich der 184cm, bulliger, Kantige Mann.

Beruflich läuft es auch besser. Habe noch etwas Aus und Umgebaut und brauchte damit wieder Neues Personal. Und da gerade meine Mutter Arbeitslos war habe ich Ihr die Chance gegeben auf eine Vollzeitstelle und noch die Neben Arbeiten (Tägliche Bestellungen, Retoure, Abwicklung Einnahmen) somit konnte ich etwas zurück Schalten. Ohne das ich irgendwelche Verluste machen muss.

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Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

Beitragvon DerIstAnders » 09 Dez 2013, 21:43

Wollte mich hier auch mal wieder verewigen,

Insgesamt sind es 4 Jahre seit meinem Ersten Outing.
Die Arbeit steht immer noch an erster Stelle, nebenbei fand ich her raus das mein Herz immer noch für den Ersten Mann in meinem Leben schlägt. Deshalb habe ich versucht, Ihn wieder zurück zu erobern. Dies klappte aber nicht, somit musste ich realisieren. Das ich für mich und mein Herz einen Kompletten Neu Anfang brauchte. Somit hing ich das Thema Beziehung erst mal an den haken und Konzentrierte mich auf den Erfolg im Leben.

Im Januar Absolvierte ich 6 Monate Früher meine Ausbildung. Also kam das Thema: Was mache ich nach meiner Ausbildung mit meinem Leben. Auf der einen Seite, wollte ich nicht so vor mich hin leben. Brauchte also wieder Neuen Antrieb im Leben, deswegen traute ich mich eine Neue Selbstständigkeit zu beginnen. Es kam Anfang Februar also dazu, das ich mich in der Transportbranche Selbstständig machte. Die Nachfrage war Top, Aufträge bekam ich immer von meinem ehm. Ausbildungsbetrieb, weswegen ich mich entschied mir einen Eigenen Fuhrpark zuzulegen. Die Arbeit ist zwar nicht weniger, aber dafür macht sie Spaß, das ist "für mich" das wichtigste im Leben.

Für die Zukunft wünsche ich mir, weiter mit kleinen Schritten Erfolgreich zu sein. Das Leben zu genießen, mein Berufliches Wissen an andere Weiterzugeben. Eine Familie gründen, aber dafür habe ich noch ein paar Jahre Zeit :-)

Re: 1 Jahr Gay, der Rückblick

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