Gibt es "bi" überhaupt?

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Gibt es "bi" überhaupt?

Ja, es ist eine "eigene" Sexualität
96
78%
Nein, es ist nür eine übergangsphase
14
11%
kp
13
11%
 
Abstimmungen insgesamt: 123

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sabba
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Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon sabba » 16 Jul 2010, 21:39

Ich bin der Meinung, dass bi sein nur eine übergangsphase ist,da ich auch der Meinung bin, dass man zu anfang auch hetero ist, sich dann aber verändert (was veranlagt ist).
Ich meine damit nicht das outing vor sich selbst sondern, tja wie erklär ich das jetzt....., das aktivieren einen neuen Schaltkreises.
Blöd ausgedrückt aber meine Meinung.... was Meint ihr dazu? :)
Zuletzt geändert von sabba am 16 Jul 2010, 21:40, insgesamt 1-mal geändert.

Gibt es "bi" überhaupt?

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon Moonlight » 16 Jul 2010, 21:41

Nach Heute und den allerneusten Erkenntnissen bin ich doch der Meinung dass es Existieren kann, siehe Thema oben zum Gen

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon TayTay » 16 Jul 2010, 22:28

es gibt mehr bi-leute als hetero oder homo
wir sind ne mehrheit, nur traut sich der großteil nicht auf seine andere Seite zu stehen, die andere bietet ja eine Flucht dar.

Hedgehog
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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon Hedgehog » 16 Jul 2010, 23:18

Ich will keinen Freund der auf Tussis steht.

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon Moonlight » 16 Jul 2010, 23:19

Man kann auch ein netteres Wort für Frauen benutzen ...-.-

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon basato » 16 Jul 2010, 23:22

Mir ist egal ob es die Bisexualität gibt oder nicht, solange man zu der person steht, die man liebt.
Da rückblickend die meisten Männer die mich angesprochen haben bisexuell waren kann ich das aus Erfahrung nicht gerade behaupten.
Viele bezeichnen sich als bi und können aber nicht dazu stehen wenn sie was mit einem Kerl haben, da sie sich in ihrer Komfortzone bewegen. Mein Ex-Freund hat mir mal gesagt, dass er nichts gegen Schwule hat aber die Beziehung die wir hatten war echt und homosexuell. Zurzeit trifft er sich wieder mit Frauen, da er auf Frau und Kind in Zukunft nicht verzichten kann und will. Viele wählen die Sicherheit anstatt frei zu sein. Dabei ist es so viel anstrengender sich selbst nicht zu akzeptieren und nicht zu seinen Gefühlen stehen zu können. Man beginnt sich was vorzuheucheln. Das machen, meiner Meinung nach, viel zu viele. Dabei wird nicht an die Frauen gedacht, denen sie was vormachen. Bis zu einem gewissen Grad funktioniert eine solche Beziehung auch. Einige kommen dann in die midlife crisis und haben nebenher Sex mit Männern. Ich hab mal ausfühlich mit einem älteren Mann darüber geredet, der's genauso gemacht hat aber mittlerweile schon 13 Jahre glücklich mit einem Mann zusammen und mittlerweile verheiratet ist.
Mein Ex hatte Lesbenposter im Wohnzimmer seiner Wohnung hängen und hat keinem, weder seinen Freunden noch seiner Familie, von mir - uns erzählt. Mit einem Freund von der Arbeit hat er sich über mich hin und wieder unterhalten allerdings ließ er den im Glauben ich wär ne Frau. Ich hab das auch einmal gemacht und ner Arbeitskollegin von ihm erzählt als wär er ne Frau. Zu der Zeit war ich noch sogut wie ungeoutet. Ich hatte solche Gewissensbisse, dass ich die Sache am nächsten Tag aufklärte. Es fühlte sich einfach falsch für mich an. Mein Ex ist wollte, so sagte er mir später, sich nur austoben und dann später ein normales Leben zu führen. Mir tat's echt weh das zu hören. Ich weiß, dass ihm die Trennung zusetzte und ich hab nur Schluss gemacht, weil ich seine Gefühle für mich nicht erwidern konnte. Er wurde zu einem sehr guten Freund aber nach diesen Worten kann ich unmöglich den Kontakt aufrecht erhalten.

Ein 33-jähriger Freund von mir bezeichnet sich als bisexuell und hat sowohl Beziehungen mit Frauen als auch mit Männern. Er verliebt sich in die Person und nicht in das Geschlecht. Sexuell fühlt er sich vielleicht mehr zu Männern hin aber er kann eine Frau genauso lieben. Zurzeit ist er übrigens schon länger mit einem Mann zusammen. Er meint auch, wie TayTay schon sagte, dass es definitiv viele gibt die auch auf Männer stehen bloß traut sich keiner das zu sagen.

Mir ist egal ob jemand bisexuell ist, nur hat sich der Kerl in ner Beziehung wie ein schwuler Mann zu verhalten und sollte zu seinen Gefühlen stehen können.
Ich meine damit nicht, dass man es in die Welt schreien sollte. Ganz sicher nicht. Aber man sollte im Privaten nicht lügen oder Dinge bewusst verschweigen, denn mir ist dabei durchaus bewusst, dass das in einigen Betrieben gar nicht möglich wäre.
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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon Spencer » 16 Jul 2010, 23:40

Ich habe erst mit der Zeit gemerkt, dass ich Jungs auch attraktiv finde, was wohl aber auch daran lag, dass die Gesellschaft erstmal grundsätzlich von Heterosexualität ausgeht. Man nimmt an so zu sein und wundert sich dann mit der Zeit, bis man irgendwann herausfindet wie man tatsächlich tickt. Ich bin durch und durch Bi, ich finde Männer wie Frauen attraktiv, in jederlei Hinsicht.

Natürlich entscheiden sich viele am Ende für eine Richtung, jedesmal wenn man in einer Partnerschaft ist hat man sich schließlich in dem Moment auch entschieden, dadurch hört man aber nicht auf Schwul oder Hetero zu sein, es ist einfach das was sich in dem Moment oder für lange Zeit ergeben hat.

Ich weis nicht ob ich in 10 Jahren eine Beziehung mit einem Mann oder einer Frau habe, aber dass ich irgendwann nur auf eins von beiden stehe kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen.

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon Hedgehog » 16 Jul 2010, 23:48

Jedes mal wenn ich in einem neuen Thread hier das Wort "bi" lese hör ich auf zu lesen.

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon MiaCherry » 17 Jul 2010, 02:29

Hedgehog hat geschrieben:Jedes mal wenn ich in einem neuen Thread hier das Wort "bi" lese hör ich auf zu lesen.

Und deshalb antwortest du dann gleich darauf.

Und was die Threadfrage angeht: ja, gibt es, es ist keine Übergangsphase, es heißt nicht, dass jemand homosexuell ist und sich nicht traut, sich zu outen, genausowenig heißt es, dass jemand heterosexuell ist und sich bloß interessant machen will. Bisexuell zu sein heißt nunmal, dass man beide Geschlechter liebt. Es ist genausowenig eine "heilbare Phase" wie Homosexualität, Heterosexualität oder Transsexualität.
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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon Yiffstar » 17 Jul 2010, 02:52

Natürlich.

Aus zwei Zuständen kann man 3 machen ;)

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon Jo16 » 17 Jul 2010, 10:10

dazu hab ich mal ne frage ein guter freund von mir is bi und er meinte mal zu mir er könnte sich nicht in einen man verlieben, könnte sich nie eine beziehung mit einem man vorstellen aber andereseits macht er mit männern rum so küssen und auch mehr aber für mich gehört zu sowas auch schon liebe weil würdet ihr jemanden küssen oder mti jemanden sex haben dn ihr nicht lieben könntet also ich könnte das nicht und er hat auch jzt nen super guten freund gefunden ohne dn er nicht mehr kann und ich hab ihn mal gefragt ob es sein kann des er sich in ihn verliebt hat weil er echt ohne ihn richtig unglücklich war und er so das hab ich mir auch schon überlegt aber ne ich denke nicht er ist einfach nur mein bester freund naja was denkt ihr will er sich nur nicht eingestehen das er sich in männer auch verleiben kann so wie in frauen oder will er nur mal sex mit jungs ausprobieren ?

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon Hotty » 17 Jul 2010, 10:24

ich bin der gleichen meinung wie hedgehog, ich find das auch immer lächerlich wenn jemand sagt ich bin bi. denn die die ich kenn sagen ja sogar sie sind hetero und das ist ein "gesundes interesse" am anderen geschlecht. meiner meinung nach einfach zu feig sich als homo zu outen.
und zum thema beziehung bin ich der gleichen meinung wie jo16.
ich war zwar früher auch in frauen verliebt (da war ich noch viel jünger) und dieser logik nach bi aber männer fand ich schon immer geil und jetz hab ichs halt einfach akzeptiert schwul zu sein ;)
andererseits gibts auch wieder die typen die mit allem ficken was sich anbietet egal ob mann oder frau aba ob das bi ist weiß ich nicht, würd ich eher notgeil nennen ^^

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon Apfel » 17 Jul 2010, 10:32

Stimme denen hier zu, die sagen, dass viele ihr Bi-Sein nur vorschieben, um nicht als homosexuell zu gelten.

Aber im Endeffekt soll jeder selbst definieren, was er ist. Wenn man sich belügen muss, bitteschön, ich könnte das nicht.

Was mir aber auch Kopfzerbrechen bereiten würde, wäre, mit einem bisexuelle Mann zusammenzusein. Vielleicht kann ich ihm dann sexuell nicht das geben, was ihm eine Frau geben kann und wenn man seinen Partner nicht zu 100% befriedigen kann ist das frustrierend für beide. Es kommt ja oft vor, dass Männer in heterosexuellen Beziehungen das Bedürfnis verspüren, sich mit einem Mann auszutoben. Umgekehrt ist das dann sicher auch möglich.

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon Rainy » 17 Jul 2010, 11:07

Ich hab jetzt grad mal eine Zwischenfrage, sorry schon mal wenn sie blöd ist.
Bezieht sich das Wort "bisexuelle" jatzt nur auf die sexuelle Beziehungsfähgkeit zu bieden Geschlechtern oder auch auf die emotionale?

Ich würde mich auch als bi bezeichnen, da ich mir sowohl zu Jungs als auch zu Mädchen eine intelektuelle, emotional, romantische Beziehung vorstellen kann. Andererseits ist für mich eine sexuelle Beziehung, zu wem auch immer, völlig unvorstellbar und ausgeschlossen, was ja dann eigentlich im Gegensatz zur Bisexualität steht.

Irgendwie versteh ich es jetzt grad nicht ganz. Kanns mir mal jemand erklären, bitte?
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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

Beitragvon basato » 17 Jul 2010, 11:39

@ Apfel:

Ich würde nicht sagen, dass ein Mann es nicht schafft einen andern Mann auf Dauer zu befriedigen. Dafür kennen wir einfach den Körper viel besser als eine Frau es tut und wissen was uns Spaß macht. Also sexuell frustriert wird er wohl kaum sein. :D
Vielmehr liegt das Problem darin keine Familie gründen zu können. Eine Frau kann ihm das bieten und eine Beziehung mit einer Frau ist gesellschaftlich anerkannt und "normal". Das ist das einzige (nicht unerhebliche) Problem bei der ganzen Sache.
Für mich war das anfangs auch immer ein Problem. Ich mag einfach Kinder und die Vorstellung nie ein eigenes bekommen zu können hat mich lange Zeit glauben lassen is wär bi. Unser Leben ist nunmal zeitlich begrenzt und viele Bisexuelle (achja meine Dates xD) wollen auch was hinterlassen. Klingt vielleicht etwas esoterisch, aber ich glaube genau das ist das Problem warum sich viele nicht in einen Mann verlieben können oder wollen.

Ich hab mich auch mal mit nem Juristen getroffen. Er war sehr intelligent und hat sich selbst auch als bisexuell bezeichnet. Ich fand er war stockschwul. Als ich ihn danach fragte wieso er bi in sein Profil eingetragen hatte bekam ich die Antwort, dass er prinzipiell auch mit einer Frau schlafen könnte. Für mich ist das auch meistens eine Ausrede von vielen männlicher zu wirken. Ein Mann ist ein Mann, wenn er auf Frauen steht. Für mich totaler Quatsch, da man auch als Mann auf Männer stehen kann ohne dabei besonders feminin oder schrill zu sein zu müssen.


@ Rainy

Du kannst dir Sex weder mit einem Mann noch einer Frau vorstellen, kannst dich aber in beide verlieben?
Sowas hab ich bisher noch nicht gehört... Du musst doch eine Sexualität haben oder nicht? Was erregt dich, wenn du dich befriedigst? :-?
Walk Idiot Walk!

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Re: Gibt es "bi" überhaupt?

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