Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

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Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Ja
40
22%
Nur wenn er mir etwas bedeutet
113
61%
Nein
32
17%
 
Abstimmungen insgesamt: 185

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Teito
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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon Teito » 10 Jan 2014, 12:25

@palee: dann ist das der letzte post von mir zu dem thema.
tut mir leid das ich solche kindergartenbegriffe wie jonny *grins* nicht kenne.
muss sagen alles in allem bin ich entäuscht von deinem letzten post. habe gedacht das
könnte noch etwas länger unterhaltungswert bieten ...
mit 17 schon so zu reden ist ... naja ich will ja nicht über andere urteilen...
außerdem siehst du das in ein paar monaten sowieso wieder alles ganz anders ^^
also peace out, hat spass gemacht.
Hollywood Undead, what have you created?

Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

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lukasimo
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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon lukasimo » 14 Jan 2014, 09:34

Ich denke euer Konfliktpunkt ist, dass Palee her davon ausgeht, jeder Mensch seie Sich der vor und Nachteile seines Handelns voll oder unterbewusst immer gewiss. Doch ignoriert er hierbei die möglichkeit, dass Es durchaus zu gedankenlosem aufopfern kommen kann. Andererseits must du aktzeptieren, dass man sich in so einem moment zwar night bewusst Gedanken macht, du aber immer unterbewust die Situation einschätzt und so abwägst. Die einzige unbewusste korperreaktion wind reflexe, under win reflexartiges opferverhalten schließe ich, ausser bei muttern, generell aus evolutionsgrunden aus.
Die wirklich wichtigen Dinge im Leben,
sagt man ohne Worte

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Graysama
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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon Graysama » 16 Jan 2014, 10:26

Ich glaube, dass es sehr wohl Menschen gibt, die gedankenlos anderen helfen und sich für sie opfern. Ich gehöre mit ziemlicher Sicherheit aber nicht in diese Kategorie von Menschen. Wenn es um die Probleme anderer geht, bin ich eher unsozial. Es gibt Menschen, für die ich fast alles tun würde. Ob mich selbst opfern dazugehört, weiß ich nicht. Im Moment gibt es nur einen Menschen, für den ich jedes Messer und jede Kugel oder sonstige Sachen abfangen würde.

ToonBunny
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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon ToonBunny » 12 Mär 2014, 20:53

Früher sicherlich, wenn mir dieser Mensch etwas bedeuten würde.

Heute ganz sicher gar nicht mehr. Ich wurde einfach zu oft von den Menschen enttäuscht, als dass ich mich jetzt für jemanden einsetzen würde. Selbst wenn ich mich für jemanden opfern würde, was würde diese Person dann tun? Kann ja auch sein, dass die Person mich dann einfach vergisst oder gar nicht realisiert, dass ich mich für sie eingesetzt habe. Oder es bedeutet diese Person nichts, wenn man sich für sie einsetzt.
Man kann einfach niemandem vertrauen. Von daher jetzt ein ganz klares Nein. Die meisten denken eh nur egoistisch, jetzt gehöre ich auch dazu. Zumindest war das bei den Menschen der Fall, die ich mal kannte.

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George
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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon George » 27 Jun 2015, 13:38

Wenn Sie dann ne Chance hätte weiterzuleben, würde ich ohne Frage mich für Sie opfern.

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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon Ganduman » 06 Feb 2016, 00:36

Ich will jetzt nicht umfangreich erklären, wieso ich Nein gewählt habe - wer sich für das Thema interessiert, sollte sich mit der Literatur und Philosophie von Ayn Rand, die mir sehr zusagt, befassen.

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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon Akil » 06 Feb 2016, 01:31

AYN RAND? Siehst du dich als einen ihrer "Übermenschen", der dem Rest der Menschheit überlegen ist und deswegen das Recht hat auf sämtliche rationale Moral zu scheißen? Oo
Was war jetzt noch mal die Schnellspeichertaste?
ALT+F4!

Ganduman
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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon Ganduman » 06 Feb 2016, 01:36

Das ist leider etwas, was ich häufig höre, wenn ich ihre Philosophie anspreche, und ich bereue jetzt schon, sie überhaupt erwähnt zu haben, weil sich offenbar viele nicht mit ihrer Philosophie wirklich auseinandersetzen. Fakt ist, dass die Philosophie gerade auf rationalem Denken basiert, und ich daher wohl kaum darauf scheiße.

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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon MOLH228 » 08 Feb 2016, 22:58

Ich platze hier irgendwie rein, in einen Konflikt scheinbar?
Möchte mich trotzdem mal äußern, obwohl ich sooo unphilosophisch bin (wie ich die 12 Punkte in diesem Fach geschafft habe, bleibt mein Geheimnis ;))... Ja, ich würde mich opfern. Habe zweite Option gewählt, weil mir wirklich eigentlich nur zwei Personen in den Sinn kommen, für die ich das machen würde.
Einmal meine Mutter, und einmal meine beste Freundin, ohne die ich nicht mehr könnte... Ich weiß nicht, vielleicht ist das egoistisch. Aber wenn sie weg wäre und ich da, das würde ich nicht schaffen...

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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon Ethan » 01 Jun 2016, 01:51

Ich würde für meinen Sohn sterben und ich würde auch für ihn töten, wenn es sein müsste...
I hope that when the world comes to an end, I can breathe a sigh of relief, because there will be so much to look forward to...

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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon Pharao » 14 Nov 2016, 22:25

Diese Frage kann ich mit einem klaren JA beantworten.
Mit dem Ziel Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit zu schützen.

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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon Regal » 19 Nov 2016, 08:54

pointboy hat geschrieben:Findest du diese Einstellung nicht auch irgendwie unfair und unmoralisch? Kinder werden immer beschützt und gerettet... Leute die nicht ins Bild passen können sehen wie sie klarkommen? Der bärtige vernarbte Typ hat vielleicht auch eine Freundin und Kinder, die auf ihn warten?


ich bin kein pfadfinder, der sein eigenes leben für fremde einfach so auf's spiel setzt. ich bin zwar mal spontan ins wasser gesprungen, weil da ein freund scheinbar am ertrinken war und wie panisch im wasser herumzappelte. aaaber ...

... das war eine ziemlich dumme idee, denn er hätte mich in seiner panik fast selbst ertränkt. zum glück sind andere gleich nachgesprungen und wir konnten ihn an land schleppen.


daher: ob ein mensch einen anderen rettet ist seine ganz persönliche entscheidung, finde ich. das sollte man nicht moralisch bewerten.

auch nicht, wenn die entscheidung die ist, nicht aktiv einzugreifen oder keinen rettungsversuch zu starten. man muss nicht mit solchen entscheidungen einverstanden sein, sollte sie einfach nur akzeptieren.



was ich bewusst tun würde ist ein organ spenden, falls ich trotzdem weiter relativ gut ohne leben kann, knochenmarktransplantationen unterstütz ich, blut spenden usw.



ob ich aber mein leben für völlig fremde riskieren würde, hängt von der situation ab.

in der umfrage habe ich NEIN gewählt.

Warum? einfach weil die Option "Vielleicht" oder "kommt drauf an" fehlt.

Beides ist für mich nicht durch die mitllere option, "nur wenn der mensch mir etwas bedeutet" ... oder so, vertreten.


bleiben wir doch mal realistisch:

pointboy hat geschrieben:Ich habe neulich einmal gemerkt, wie sehr ich Leute schon unterbewusst nach Ihrem Äußeren beurteile...Und war entsetzt! Ich glaube diese Einstellung wird uns sehr früh durch die Medien vermittelt und das Problem wird echt unterschätzt :(


hast du schon mal was von überlebensinstinkt gehört? sei weniger entsetzt

immer die medien. was für ein klischee. auch unsere erziehung ist so. auch wenn die eltern hilfsbereitschaft predigen, wird das durch schule, die gesellschaft/soziales umfeld ... und ja, auch durch die medien, nicht vorgelebt und eindrücklich vermittelt.

und das einfach nur, weil wir eine leistungsorientierte gesellschaft sind, in der man zwar soziales engagement hochlobt und predigt, aber ganz praktisch nicht als sehr produktiv bewertet.

und genau diese bewertung ist es, die unseren natürlichen egoismus stärkt, und wir daher unter umständen kaum dazu neigen, einfach nur zu helfen. ich rede nicht einmal davon, das eigene leben zu riskieren. denn das ist immer ein ausnahmefall unt entzieht sich jeder moralischen bewertung. jedenfalls sehe ich das so.

dann kommt noch dazu, dass gerade in deutschland alles soziale geregelt ist. wir sind ein sozialstaat. wir, oder zumindest die, denen man steuern abknöpft, bezahlen schliesslich dafür, dass der staat sich um die schwachen und bedürftigen kümmert. wozu also selbst helfen?

das ist das, was uns so vermittelt wird, auch wenn öffentlich das gegenteil gepredigt wird.


um menschen für mehr sozialen einsatz zu sensiblisieren, müssen sie auch dazu erzogen werden. und das müssen der staat, die gesellschaft, die eltern, das soziale umfeld vermitteln.

zb indem man ganz praktisch die gehälter sozialer berufe drastisch erhöht, anstatt sie immer nur hochzuloben und zu sagen, dass man menschen, die in solchen berufsfeldern arbeiten, für ihren einsatz respektiert.

die realität sagt solchen menschen meist: du bist ein loser.


also müsste SZ (soziale kompetenz) in der schule pflichtfach werden. und wenn wir unser leistungssystem nicht abschaffen wollen, müsste SZ das wichtigste fach überhaupt sein und mindestens 40% der gesamtbenotung ausmachen.

ohne soziale kompetenz, kein abi, bachelor, master oder sonstigen abschluss.


und mit der zeit würden menschen wahrscheinlich auch aktiver als heute vorstellbar, anderen helfen, vllt sogar mehr ihr eigenes leben aufs spiel setzen, wenn es mal erforderlich ist.


aber wie gesagt, letzteres ist immer ein ausnahmefall. kein mensch hat das recht, dies von einem indivduum einzufordern ... schon gar nicht gesellschaft und staat.

jaxor84
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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon jaxor84 » 11 Jun 2017, 17:37

Moin zusammen,
Natürlich würde ich mich für einen anderen Menschen opfern, ob er mir etwas bedeutet oder nicht. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich das nicht will, sondern nicht anders kann. Ich muss anderen Menschen Helfen, ob ich darf/muss/will oder nicht. Wenn ich dies nicht kann/darf dann ziehe ich mich immer sehr stark runter und gebe mir für alles folgende die Schuld. Mann nennt dies das Helfersyndrom. Es ist zwar keine psychische Krankheit als solche, aber dennoch da, denn ich kann sämtliche Symptome an mir feststellen.
Wikipedia schreibt hierzu:
Laut Modell hat ein vom Helfersyndrom Betroffener ein schwaches Selbstwertgefühl und ist auf seine Helferrolle fixiert; das Helfen bzw. Gebraucht-werden-wollen wird zur Sucht. Dabei versucht er ein Ideal zu verkörpern, das er selbst bei seinen Eltern oder generell in seiner Kindheit vermisst hat. Seine Hilfsbereitschaft geht bis zur Selbstschädigung und Vernachlässigung von Familie und Partnerschaft; dabei übersieht oder unterschätzt er die Grenzen des Möglichen und ignoriert auch die Frage, ob seine Hilfe überhaupt erwünscht oder sinnvoll ist. Hilfe anderer bei seiner Mission lehnt er ab. Als Folge kann es zu Burn-out oder Depressionen kommen.

War cool, das losgeworden sein zu können
Schönen Abend noch
Max :flag:

Komo
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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon Komo » 18 Aug 2017, 00:43

Ich würde mich für Jemanden opfern, wen ich glaube dass er es verdint oder mehr davon hat als ich. oder beides.
HA ! ....Du hast dir die Zeit genommen diesen unsinnigen Satz zu lesen!

blutlutut
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Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

Beitragvon blutlutut » 20 Jul 2018, 15:17

Ja würde mich opfern, aber nur für eine einzige Person, und zwar für meine ehemals beste Freundin. Sie zu beschreiben, dafür fehlen mir einfach die passenden Worte. Ich kann nur sagen, dass sie genau die Art von Freund war, den ich mir soooo verdammt lange gewünscht habe. Für sie würde ich auch heute noch alles tun. Naja, wir sind zwar eigentlich im Frieden auseinander gegangen, auch wenn ein paar unschöne Sachen passiert sind. Unsere Freundschaft musste insgesamt einfach zu viel aushalten und irgendwann ist selbst die beste Freundschaft nicht mehr strapazierbar, aber egal...wir haben beide einfach festgestellt, dass wir einiges nicht wegstecken konnten, so dass jeder beschlossen hat seinen eigenen Weg zu gehen. Dennoch fehlt sie mir immer noch unglaublich...ich muss fast tagtäglich an sie denken. Diese schöne Zeit will ich auf keinen Fall missen. Ich würde mein Leben ohne zu zögern für ihres geben und das könnt ihr mir jetzt glauben oder nicht.
Es gibt Tage, an denen man verliert und Tage, wo die anderen gewinnen .

Re: Würdest Du dich für einen Menschen opfern?

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