Milo Yiannopoulos

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Milo Yiannopoulos

Beitragvon TechBoy96 » 19 Jun 2016, 13:02

Hallo euch allen!

Vor einigen Monaten bin ich auf den Journalisten, Redner und Internet-Persönlichkeit Milo Yiannopoulos aufmerksam geworden.
Milo ist ein libertär-konservativer britischer Autor mit griechischen Wurzeln. Er ist zudem römisch-katholischen Glaubens und lebt offen homosexuell.

Milos Reden, Beiträge und Artikel richten sich primär gegen radikalen Feminismus, "political correctness", Genderforschung, sowie gegen das Phänomen der "Social Justice Warriors" (Linksradikale an US-Unis).

Milo Yiannopoulos and Dave Rubin: Gamergate, Feminism, Atheism, Gay Rights [Full Interview]
Milo Yiannopoulos (YouTube-Kanal)
Milos Artikel auf Breitbart.com

Ich habe mir bereits mehrere Videos von Milo angesehen und bin der Auffassung dass er oft zu Verallgemeinerungen und Pauschalisierungen, sowie manchmal zur Unsachlichkeit neigt. Andererseits ist mir durchaus bewusst, dass er vieles was er sagt nicht ernst meint (was er selbst auch sagt) und sein "Trollen" manchmal durchaus witzig sein kann.

Unabhängig davon, ob man ihn nun mag oder nicht: Eines ist sicher - er polarisiert! Er hat im Netz bereits eine große Fangemeinschaft und tritt auch des öfteren im britischen Fernsehen auf.

Falls sich jemand von euch für solche Themen interessiert, würde ich mich sehr über eure Meinung zu seinen Ansichten freuen.

LG
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Milo Yiannopoulos

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Re: Milo Yiannopoulos

Beitragvon davidsch96 » 28 Jul 2016, 00:38

Dass er oft verallgemeinert und in seinem Auftreten, wie man es heutzutage sagen würde, sehr "populistisch" ist, dem kann ich nur beipflichten. Gleichzeitig halte ich aber auch nicht viel von radikalen Feministen und politisch überkorrekten SJWs. Das Problem ist bei diesen Menschen, dass sie selber ähnlich stark ausgeprägte Feindbilder haben wie sie es in ihren Feindobjekten vermuten.

Bestes Beispiel ist wie die Linke und die linksgerichtete Presse auf Sahra Wagenknecht losgegangen ist, weil sie die sozialen und kulturell bedingten Probleme der Flüchtlingskrise anspricht und dabei nunmal einen etwas anderen aber durchaus rationalen Standpunkt einnimmt. Da kommt dann von der HuffPost und der taz sowas:

http://www.huffingtonpost.de/2016/07/26 ... 93406.html

http://www.taz.de/!5327896/

Wenn man also, wie du sagst, die Übertreibung bei ihm als ironisches Element sieht, dann kann sich eben doch auch damit amüsieren. Ich finde es jedenfalls nicht schlimm nur, weil er manchen gerne auf die Füße tritt. Viele sind einfach nur übersensibel und können mit (scharfer) Kritik nicht umgehen. Das ist jedenfalls meine Meinung aber die ist natürlich nicht allgemeingültig :)

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Re: Milo Yiannopoulos

Beitragvon TechBoy96 » 28 Jul 2016, 11:51

davidsch96 hat geschrieben:Gleichzeitig halte ich aber auch nicht viel von radikalen Feministen und politisch überkorrekten SJWs. Das Problem ist bei diesen Menschen, dass sie selber ähnlich stark ausgeprägte Feindbilder haben wie sie es in ihren Feindobjekten vermuten.

Ich auch nicht. Das sind Idioten, die sich für Helden und für moralisch überlegen halten, jedoch null Ahnung haben und einfach nur ätzend sind.

davidsch96 hat geschrieben:Bestes Beispiel ist wie die Linke und die linksgerichtete Presse auf Sahra Wagenknecht losgegangen ist, weil sie die sozialen und kulturell bedingten Probleme der Flüchtlingskrise anspricht und dabei nunmal einen etwas anderen aber durchaus rationalen Standpunkt einnimmt.


*FACEPALM*
Die Artikel sind unglaublich absurd! Political Correctness war hier wohl wichtiger als Fakten. Frau Wagenknecht hat einen absolut sachlichen und rationalen Standpunkt eingenommen, da stimme ich dir zu.

Dazu fällt mir nur folgendes ein:
The Regressive Lie: 2 + 2 = 5

davidsch96 hat geschrieben:Wenn man also, wie du sagst, die Übertreibung bei ihm als ironisches Element sieht, dann kann sich eben doch auch damit amüsieren. Ich finde es jedenfalls nicht schlimm nur, weil er manchen gerne auf die Füße tritt. Viele sind einfach nur übersensibel und können mit (scharfer) Kritik nicht umgehen.


Also ich konnte mir bei einigen seiner Äußerungen das Lachen nicht verkneifen, er kann echt witzig sein.
Die Sache mit der Kritik ist nun mal ein großes Problem in unserer Gesellschaft.
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