Gedichte-Thread!

Lyrik, Ansichten und Debatten - für alles was Kopf und Geist entspringt.
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Thaddaeus
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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon Thaddaeus » 17 Mai 2011, 02:11

Ich bin ein großer Fan barocker Lyrik, Martin Opitz ist da mein Lieblingsautor. Die Motive wie der Vanitas-Gedanke und die Motivation durch das Zeitgeschehen beeindrucken mich. Sturm und Drang finde ich ebenfalls eine sehr schöne Epoche, genauso wie die Romantik, da mag ich Karoline von Günderode am liebsten. Allgemein bin ich ein großer Lyrik-Fan, ich habe hier zum Beispiel den Echtermeyer, eine einbändige Sammlung von Gedichten, außerdem eine zehnbändige Anthologie. Mein Lieblingsgedicht, das wird auch unten folgen, ist allerdings Schillers "Die Bürgschaft". Ich mag es wegen der bedingungslosen Freundschaft und des Vertrauens zueinander. Für mich das beste Gedicht.

---

Friedrich von Schiller

Die Bürgschaft

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Damon, den Dolch im Gewande:
Ihn schlugen die Häscher in Bande,
»Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!«
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
»Die Stadt vom Tyrannen befreien!«
»Das sollst du am Kreuze bereuen.«
»Ich bin«, spricht jener, »zu sterben bereit
Und bitte nicht um mein Leben:
Doch willst du Gnade mir geben,
Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen.«

Da lächelt der König mit arger List
Und spricht nach kurzem Bedenken:
»Drei Tage will ich dir schenken;
Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
Eh' du zurück mir gegeben bist,
So muß er statt deiner erblassen,
Doch dir ist die Strafe erlassen.«

Und er kommt zum Freunde: »Der König gebeut,
Daß ich am Kreuz mit dem Leben
Bezahle das frevelnde Streben.
Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
So bleib du dem König zum Pfande,
Bis ich komme zu lösen die Bande.«

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
Und liefert sich aus dem Tyrannen;
Der andere ziehet von dannen.
Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
Eilt heim mit sorgender Seele,
Damit er die Frist nicht verfehle.

Da gießt unendlicher Regen herab,
Von den Bergen stürzen die Quellen,
Und die Bäche, die Ströme schwellen.
Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
Da reißet die Brücke der Strudel herab,
Und donnernd sprengen die Wogen
Dem Gewölbes krachenden Bogen.

Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
Wie weit er auch spähet und blicket
Und die Stimme, die rufende, schicket.
Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
Der ihn setze an das gewünschte Land,
Kein Schiffer lenket die Fähre,
Und der wilde Strom wird zum Meere.

Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
Die Hände zum Zeus erhoben:
»O hemme des Stromes Toben!
Es eilen die Stunden, im Mittag steht
Die Sonne, und wenn sie niedergeht
Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
So muß der Freund mir erbleichen.«

Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
Und Welle auf Welle zerrinnet,
Und Stunde an Stunde ertrinnet.
Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut
Und wirft sich hinein in die brausende Flut
Und teilt mit gewaltigen Armen
Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

Und gewinnt das Ufer und eilet fort
Und danket dem rettenden Gotte;
Da stürzet die raubende Rotte
Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord
Und hemmet des Wanderers Eile
Mit drohend geschwungener Keule.

»Was wollt ihr?« ruft er vor Schrecken bleich,
»Ich habe nichts als mein Leben,
Das muß ich dem Könige geben!«
Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
»Um des Freundes willen erbarmet euch!«
Und drei mit gewaltigen Streichen
Erlegt er, die andern entweichen.

Und die Sonne versendet glühenden Brand,
Und von der unendlichen Mühe
Ermattet sinken die Kniee.
»O hast du mich gnädig aus Räubershand,
Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
Und soll hier verschmachtend verderben,
Und der Freund mir, der liebende, sterben!«

Und horch! da sprudelt es silberhell,
Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
Und stille hält er, zu lauschen;
Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
Und freudig bückt er sich nieder
Und erfrischet die brennenden Glieder.

Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
Und malt auf den glänzenden Matten
Der Bäume gigantische Schatten;
Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
Da hört er die Worte sie sagen:
»Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.«

Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
Ihn jagen der Sorge Qualen;
Da schimmern in Abendrots Strahlen
Von ferne die Zinnen von Syrakus,
Und entgegen kommt ihm Philostratus,
Des Hauses redlicher Hüter,
Der erkennet entsetzt den Gebieter:

»Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
So rette das eigene Leben!
Den Tod erleidet er eben.
Von Stunde zu Stunde gewartet' er
Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
Ihm konnte den mutigen Glauben
Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.«

»Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
Ein Retter, willkommen erscheinen,
So soll mich der Tod ihm vereinen.
Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,
Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
Er schlachte der Opfer zweie
Und glaube an Liebe und Treue!«

Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
Das die Menge gaffend umstehet;
An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor:
»Mich, Henker«, ruft er, »erwürget!
Da bin ich, für den er gebürget!«

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
In den Armen liegen sich beide
Und weinen vor Schmerzen und Freude.
Da sieht man kein Augen tränenleer,
Und zum Könige bringt man die Wundermär';
Der fühlt ein menschliches Rühren,
Läßt schnell vor den Thron sie führen,

Und blicket sie lange verwundert an.
Drauf spricht er: »Es ist euch gelungen,
Ihr habt das Herz mir bezwungen;
Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -
So nehmet auch mich zum Genossen an:
Ich sei, gewährt mir die Bitte,
In eurem Bunde der dritte!«

Re: Gedichte-Thread!

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon Japanfan » 17 Mai 2011, 19:33

Zen-Gedicht:

Freue dich nicht übermäßig über das Richtige,
Sei nicht traurig über das Falsche.
Für die alten Meister sind die Dinge wie Blumen und Blüten.
Pfirsichblüten sind rot,
Pflaumenblüten sind weiß, und Rosen sind rosa.
Ich frage den Frühlingswind, warum das so ist, aber er weiß nichts davon.
For every shadow, no matter how deep is threatened by morning light.
-The Fountain

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon Sanctum » 17 Mai 2011, 20:19

Das hier habe ich mal vor ca. einem Jahr geschrieben... ist vielleicht nicht gut, aber ich mag es. Habe es ins Herz geschlossen..

SARRACENIA

Ich verspreche, meine Liebe ist endlos,
unser Darben, mannig in Toden, wuchernd uns gross.

Ich küsse dich.
Deine Palermoskala inflationiert.
Ein Schrei explodiert.

Wir, die Teenager, geboren in 10 000 Volt,
mit Augäpfeln, träge und aus Gold.

Ich bin dein Helios,
dein Platin,
Es tut nicht weh.
Du bist mein Speer.
Meine Kreuzigung auf blähenden Sonnen.

Eine Fratze erhebt sich aus deinen Schenkeln.
Die Stirn voller lästerlicher Worte,
Lässt es die Provider kränkeln.

Rasende Richter deren Zungen sezieren,
Hände protestieren und Fäuste debattieren.

Versprechen, dass sind Heilige auf elektrischen Stühlen.
Wir werden Unmündige rekrutieren.
Soldaten, mit Gewehr und Spaten, bauen und wühlen,
Wände, Böden und auch Gitter,
Türen sind Gift und Licht schmeckt bitter.

Wir haben die Wahl, ertrinken oder verbrennen.
Wie werden Sie uns nennen?

Deine Asche spricht kein Wort.
Trümmer sind Körper, geformt aus Mensch und Ort.

In meiner Kehle wächst ein Dorn.
Hier erwacht ein Monument aus Zorn.
your Macbeth confessed Oedipus no longer present-tense
your Macbeth confessed Oedipus no longer pre-sentence

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon Curriculum » 28 Mai 2011, 21:13

Zeitalter der tausend Sonnen

Regen fällt in leisen Schnüren,
Von draußen weht der Wind kalt her,
Mondlicht fällt durch die Himmelstüren,
Auf's weite, stille Meer.

Die Wellen schlagen weiße Gischt,
Hoch ist der schwarze Wellenturm,
Mit Tränen sich das Wasser mischt,
Denn die Trauer wacht im Sturm,

Tausende verlor'ne Seelen,
Die Nacht fordert sie nun ein,
Zu der Meere Stelen,
Werden ihre Gräber sein.

Die Zeit ist verronnen,
Die Trauer, sie bleibt,
Verglüh'n wird alles im Zeitalter der tausend Sonnen;
Und die Welt? Sie schweigt.
Tanzen ist der vertikale Ausdruck eines horrizontalen Verlangens.

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon julius44 » 10 Jun 2011, 13:38

Lebt - denn ihr seid gesund
Feiert - denn ihr seid schön
Plant - denn ihr seid schlau
Liebt - denn ihr lebt
"Immer wieder finden sich Eskimos, die den Bewohnern des Kongo sagen, was sie zu tun haben" SJL

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon themystique » 19 Jun 2011, 20:23

mein herz

ist wie ein land in dem ich ruhe fand
ist gebaut wie ein haus, einmal drin willst nicht mehr raus
ist geflogen wie ein vogel über weite hügel
ist gefallen wie ein stein zu dieser stund war ich ganz allein
ist mein leben denn es kann so viel geben

ist zerfressen von lüge mit den liebsten schaden füge
ist beseelt vom rechten geist mit dem ich hilfe leist
ist zerbrochen am stein der traurigkeit geschwommen im fluss der glückseligkeit
ist ein geheimer platz verborgen dort ein schatz
ist ein geschenk an das ich gerne denk

mein herz ist rein
wie wird es wohl in deinem sein

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon Pronto » 19 Jun 2011, 23:17

Forgot me not
Forgot me never
But when you forgot me
Forgot me forever

Ich ertrage es nicht
die lieben worte von dir
gerichtet an mich.
Ich bin es nicht wert,
ich habe es nicht verdient.
Schau mich doch an.
Dieser körper
Nicht liebenswert.
Diese seele
Voll von selbsthass.
Schenk mir nicht dein herz,
es hat was besseres verdient.
Bitte versteh es,
du kannst mich nicht lieben,
niemand kann das,
denn ich hasse mich.
Versuch nicht um mich zu kämpfen,
due wirst verlieren,
so wie ich MICH
vor langer zeit verlor!!!

Pronto
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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon Pronto » 19 Jun 2011, 23:35

Oh mist das hab ich noch vergessen sry


O Wanderer unterm Schattenjoch,
Verzweifle nicht, wenn auch der Wald
noch finster steht, er endet doch.
Und auch die Sonne siehst du bald.
Im Aufgang und im Untergang,
Anbruch und Tages Abgesang,
Denn alle Wälder lichten sich..

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon julius44 » 02 Aug 2011, 19:02

Gebet eines Hoffnungslosen

Kannst du deine herrliche Schöpfung sehen? Ich nicht!
Kannst du das schöne Lied der Lerche hören? Ich nicht!
Willst du mich nichts fragen? Ich kann dir nicht antworten!
Willst du mit mir nicht tanzen und spielen? Ich kann nicht mitmachen.

Ich bin blind und ich bitte dich um Augen
Ich bin taub und ich bitte dich um Ohren
Ich bin stumm und ich bitte dich um eine Stimme
Ich bin krank und ich bitte dich um Gesundheit

Still - bitte ich dich um ein würdiges Leben
Laut - preise ich deinen Namen
Hemmungslos rufe ich nach dir
Dein Schweigen sagt so viel

Komm, geh ein Stück des Weges mit mir
und leg deine tröstende Hand auf meine Schulter
Wie soll ich der Zukunft nur begegnen
Meine letzte Hoffnung warst einzig du.

AMEN
"Immer wieder finden sich Eskimos, die den Bewohnern des Kongo sagen, was sie zu tun haben" SJL

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon gnofi » 29 Nov 2012, 01:18

So, die beiden Gedichte habe ich mal vor längerer Zeit geschrieben und ich habe sie gerade auf dem PC wiederentdeckt und wollte sie euch nicht vorenthalten:

Die Liebe und der Abgrund

liebende Liebe
lieblich - und ernst
erwartende Liebe
glitzernd, mitnichten jedoch grün

Liebe! Du immerzu!
und es lieben die Welten
und liebende Abgründe
sind so grün
ach so glitzernd



Liebende Liebe

Warum lieben die Lieblichen Liebe?
Liebende Situation!?
Sie lieben und fragen ja so lieblich.
Vielleicht;
Fragen sie fest und weiblich?
Wenn schon -
Liebe muss beschallen.


Gefallen sie euch? Wie deutet ihr sie? :)

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon lukasimo » 29 Nov 2012, 16:56

Also da ich Gedichte immer lieber mag, wenn sie sich auch reimen xD ( jaja muss nich sein und so ) finde ich die irgendwie Strange Gnofi... Also deuten kann ich die so weit... es geht um Liebe ;-)
Die wirklich wichtigen Dinge im Leben,
sagt man ohne Worte

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon Satyrus » 29 Nov 2012, 18:02

Ich mag zwar tiefgründige Gedicht und ich mag es auch, wenn man erstmal hinter den Sinn kommen muss, aber ich fürchte, deine Gedichte werden nicht zu meiner Lieblingspoesie gehören :/

Das erste Gedicht deute ich so: Irgendwas glitzert, ist aber nicht grün und später ist es grün und glitzert auch. Grün könnte als liturgische Farbe für die Hoffnung stehen oder als Symbol für das Glück. Glitzern könnte für schwul stehen (???). Den Rest versteh ich nicht :P

Das zweite sagt mir, dass jemand weiblich ist und jemand fragt irgendwas?
One thing I like about the bad guys, they always talk first before they get around to pulling the trigger.

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon Iktral » 29 Nov 2012, 22:05

Na dann werd ich auch mal was zum Besten geben hier ^^
Ist ein Gedicht, das ich in der Oberstufe im Deutsch-Leistungskurs geschrieben habe: Es behandelt das Thema Liebe und die damit verbundenen Schmerzen, die entstehen können wenn man jemanden zu nahe an sich heranlässt... Aber auch die Tatsache, dass man trotz alledem einfach nicht auf dieses Gefühl der Liebe verzichten kann und will.. aber interpretiert selbst ^^ Es ist in Sonett-Form verfasst bzw. Halbsonett-Form ^^

Mein Liebestier

Oh, wie fühlt' ich mich so leer
wenn ich doch nur ohn' dich wär'!
Greif dich, halt dich fest bei mir
lass' dich nie mehr gehn' mein Tier!

Du weißt, ich kann nicht ohne dich
mein Herz, es schreit ganz fürchterlich!
Da war kein Licht, das für es schien
so kriech' geschwind' hinauf zu ihm!

Doch halt, ich fühle mich bizarr,
fühl' deinen Stachel, so kalt, so wahr
Es sticht und schmerzt und hört nicht auf!

Der Stich, den Schmerz hab ich von dir
doch bist du weg, dann fehlst du mir
Oh, muss dich lassen erneut hinauf..
"Courage is the Magic that turns Dreams into Reality!" ~ Emil, ToS-DotnW

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon gnofi » 06 Dez 2012, 00:24

lukasimo hat geschrieben:Also da ich Gedichte immer lieber mag, wenn sie sich auch reimen xD ( jaja muss nich sein und so ) finde ich die irgendwie Strange Gnofi... Also deuten kann ich die so weit... es geht um Liebe ;-)


Satyrus hat geschrieben:Ich mag zwar tiefgründige Gedicht und ich mag es auch, wenn man erstmal hinter den Sinn kommen muss, aber ich fürchte, deine Gedichte werden nicht zu meiner Lieblingspoesie gehören :/

Das erste Gedicht deute ich so: Irgendwas glitzert, ist aber nicht grün und später ist es grün und glitzert auch. Grün könnte als liturgische Farbe für die Hoffnung stehen oder als Symbol für das Glück. Glitzern könnte für schwul stehen (???). Den Rest versteh ich nicht :P

Das zweite sagt mir, dass jemand weiblich ist und jemand fragt irgendwas?


Okay, dann rücke ich mal mit der Wahrheit heraus. Diese Gedichte habe nicht ich geschrieben, sondern sie entsammen einem Gedichte-Generator: http://www.poetron-zone.de/poetron.php

Ich wollte mal testen, ob irgendjemand einen Sinn darin erkennen könnte. Wäre lustig gewesen. :D

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Re: Gedichte-Thread!

Beitragvon MiaCherry » 06 Dez 2012, 19:56

Aaaahhh wie geil :-D

Mach nen Thread auf für das Ding, dann haben wir mal wieder was zu lachen :lol:
Odi et amo. Quare id faciam, fortasse requiris.
Nescio, sed fieri sentio et excrucior.

Re: Gedichte-Thread!

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